Quellen der Menschheit

Brahma-Purāṇa

Kapitel 227: vaiṣṇavānāṃ lokakramamuktivarṇanam Die Darlegung der stufenweisen Himmelswelten und der Erlösung der Vāsudeva-Verehrer

Die Weisen fragen Vyāsa, welches Ziel die Verehrer Vāsudevas erlangen — Himmel, Erlösung oder beides (V.1-4). Vyāsa antwortet, dass schon die bloße Einweihung zu Kṛṣṇa zur Erlösung führt, und schildert in einer eindringlichen Passage die Vergänglichkeit und Unreinheit des menschlichen Körpers, den der Verehrer beim Tod verlässt (V.5-17). Sodann folgt eine ausführliche kosmologische Stufenfolge von Welten, die der Vaiṣṇava nach dem Tod der Reihe nach durchläuft, mit jeweils genannter Verweildauer in Manvantaras bzw. Jahren: Antarikṣa-, Gandharva-, Āditya-, Candra-, Nakṣatra-, Deva-, Śakra-, Prājāpatya- und Paitāmaha- (Brahmā-)Welt (V.18-31), gefolgt von wiederholten Rückkehrten zur Erde in immer vorzüglichere Brahmanenfamilien (V.32-35), und schließlich, nach zehn solchen Erdenleben, dem Aufstieg durch die Welt Haris, die Welt Varāhas, das Haus des Narasiṃha, die Vaiṣṇava-Stadt (Vaikuṇṭha), erneut Brahmaloka, die Stadt Nārāyaṇas sowie die Städte der vier Vyūha-Erscheinungsformen Aniruddha, Pradyumna und Saṃkarṣaṇa (V.36-47), bis der Verehrer schließlich in den gestaltlosen, makellosen Vāsudeva selbst eingeht und endgültige Erlösung (Mukti) erlangt (V.48-50).

{munaya ūcuḥ:} aho kṛṣṇasya māhātmyaṃ śrutam asmābhir adbhutam / sarvapāpaharaṃ puṇyaṃ dhanyaṃ saṃsāranāśanam //

Die Weisen sprachen: Ach, wir haben die wunderbare Größe Kṛṣṇas gehört, die alle Sünde hinwegnimmt, heilvoll, segensreich und den Saṃsāra vernichtend.

Wort für Wort
{munaya ūcuḥ:} aho kṛṣṇasya māhātmyaṃ śrutam asmābhir adbhutam /
Die Weisen sprachen: Ach, wir haben die wunderbare Größe Kṛṣṇas gehört,
sarvapāpaharaṃ puṇyaṃ dhanyaṃ saṃsāranāśanam //
die alle Sünde hinwegnimmt, heilvoll, segensreich und den Saṃsāra vernichtend.

saṃpūjya vidhivad bhaktyā vāsudevaṃ mahāmune / kāṃ gatiṃ yānti manujā vāsudevārcane ratāḥ //

Welches Ziel erlangen die Menschen, o großer Weiser, die Vāsudeva vorschriftsgemäß mit Hingabe verehrt haben und der Verehrung Vāsudevas hingegeben sind?

Wort für Wort
saṃpūjya vidhivad bhaktyā vāsudevaṃ mahāmune /
Welches Ziel erlangen die Menschen, o großer Weiser, die Vāsudeva vorschriftsgemäß mit Hingabe verehrt haben
kāṃ gatiṃ yānti manujā vāsudevārcane ratāḥ //
und der Verehrung Vāsudevas hingegeben sind?

kiṃ prāpnuvanti te mokṣaṃ kiṃ vā svargaṃ mahāmune / athavā kiṃ muniśreṣṭha prāpnuvanty ubhayaṃ phalam //

Erlangen sie Erlösung (Mokṣa), oder erlangen sie den Himmel, o großer Weiser, oder, o Bester der Weisen, erlangen sie beide Früchte?

Wort für Wort
kiṃ prāpnuvanti te mokṣaṃ kiṃ vā svargaṃ mahāmune /
Erlangen sie Erlösung, oder erlangen sie den Himmel, o großer Weiser,
athavā kiṃ muniśreṣṭha prāpnuvanty ubhayaṃ phalam //
oder, o Bester der Weisen, erlangen sie beide Früchte?

chettum arhasi sarvajña saṃśayaṃ no hṛdi sthitam / chettā nānyo 'sti loke 'smiṃs tvadṛte munisattama //

Du sollst, Allwisser, unseren im Herzen wohnenden Zweifel zerschneiden; es gibt außer dir in dieser Welt keinen anderen, der ihn zerschneiden könnte, o Bester der Weisen.

Wort für Wort
chettum arhasi sarvajña saṃśayaṃ no hṛdi sthitam /
Du sollst, Allwisser, unseren im Herzen wohnenden Zweifel zerschneiden;
chettā nānyo 'sti loke 'smiṃs tvadṛte munisattama //
es gibt außer dir in dieser Welt keinen anderen, der ihn zerschneiden könnte, o Bester der Weisen.

{vyāsa uvāca:} sādhu sādhu muniśreṣṭhā bhavadbhir yad udāhṛtam / śṛṇudhvam ānupūrvyeṇa vaiṣṇavānāṃ sukhāvaham //

Vyāsa sprach: Gut, gut, ihr Besten der Weisen, was von euch gesagt wurde. Hört der Reihe nach, was den Vaiṣṇavas Glück bringt.

Wort für Wort
{vyāsa uvāca:} sādhu sādhu muniśreṣṭhā bhavadbhir yad udāhṛtam /
Vyāsa sprach: Gut, gut, ihr Besten der Weisen, was von euch gesagt wurde.
śṛṇudhvam ānupūrvyeṇa vaiṣṇavānāṃ sukhāvaham //
Hört der Reihe nach, was den Vaiṣṇavas Glück bringt.

dīkṣāmātreṇa kṛṣṇasya narā mokṣaṃ vrajanti vai / kiṃ punar ye sadā bhaktyā pūjayanty acyutaṃ dvijāḥ //

Schon durch die bloße Einweihung (Dīkṣā) zu Kṛṣṇa gelangen die Menschen wahrlich zur Erlösung — wie viel mehr erst jene, die stets mit Hingabe den Unvergänglichen verehren, ihr Zweifachgeborenen!

Wort für Wort
dīkṣāmātreṇa kṛṣṇasya narā mokṣaṃ vrajanti vai /
Schon durch die bloße Einweihung zu Kṛṣṇa gelangen die Menschen wahrlich zur Erlösung —
kiṃ punar ye sadā bhaktyā pūjayanty acyutaṃ dvijāḥ //
wie viel mehr erst jene, die stets mit Hingabe den Unvergänglichen verehren, ihr Zweifachgeborenen!

na teṣāṃ durlabhaḥ svargo mokṣaś ca munisattamāḥ / labhante vaiṣṇavāḥ kāmān yān yān vāñchanti durlabhān //

Für sie sind weder Himmel noch Erlösung schwer erreichbar, o ihr Besten der Weisen; die Vaiṣṇavas erlangen alle Wünsche, welche schwer erreichbaren sie auch begehren.

Wort für Wort
na teṣāṃ durlabhaḥ svargo mokṣaś ca munisattamāḥ /
Für sie sind weder Himmel noch Erlösung schwer erreichbar, o ihr Besten der Weisen;
labhante vaiṣṇavāḥ kāmān yān yān vāñchanti durlabhān //
die Vaiṣṇavas erlangen alle Wünsche, welche schwer erreichbaren sie auch begehren.

ratnaparvatam āruhya naro ratnaṃ yathādadet / svecchayā muniśārdūlās tathā kṛṣṇān manorathān //

Wie ein Mensch, der einen Juwelenberg erklommen hat, nach eigenem Belieben ein Juwel nimmt, o ihr Tiger unter den Weisen, ebenso erlangt der Verehrer von Kṛṣṇa seine Herzenswünsche.

Wort für Wort
ratnaparvatam āruhya naro ratnaṃ yathādadet /
Wie ein Mensch, der einen Juwelenberg erklommen hat, nach eigenem Belieben ein Juwel nimmt,
svecchayā muniśārdūlās tathā kṛṣṇān manorathān //
o ihr Tiger unter den Weisen, ebenso erlangt der Verehrer von Kṛṣṇa seine Herzenswünsche.

kalpavṛkṣaṃ samāsādya phalāni svecchayā yathā / gṛhṇāti puruṣo viprāḥ tathā kṛṣṇān manorathān //

Wie ein Mensch, der zum Wunschbaum (Kalpavṛkṣa) gelangt ist, nach eigenem Belieben dessen Früchte nimmt, ihr Brahmanen, ebenso erlangt er von Kṛṣṇa seine Herzenswünsche.

Wort für Wort
kalpavṛkṣaṃ samāsādya phalāni svecchayā yathā /
Wie ein Mensch, der zum Wunschbaum gelangt ist, nach eigenem Belieben dessen Früchte nimmt,
gṛhṇāti puruṣo viprāḥ tathā kṛṣṇān manorathān //
ihr Brahmanen, ebenso erlangt er von Kṛṣṇa seine Herzenswünsche.

śraddhayā vidhivat pūjya vāsudevaṃ jagadgurum / dharmārthakāmamokṣāṇāṃ prāpnuvanti narāḥ phalam //

Wenn sie mit Glauben und vorschriftsgemäß Vāsudeva, den Lehrer der Welt, verehren, erlangen die Menschen die Frucht von Dharma, Artha, Kāma und Mokṣa.

Wort für Wort
śraddhayā vidhivat pūjya vāsudevaṃ jagadgurum /
Wenn sie mit Glauben und vorschriftsgemäß Vāsudeva, den Lehrer der Welt, verehren,
dharmārthakāmamokṣāṇāṃ prāpnuvanti narāḥ phalam //
erlangen die Menschen die Frucht von Dharma, Artha, Kāma und Mokṣa.

ārādhya taṃ jagannāthaṃ viśuddhenāntarātmanā / prāpnuvanti narāḥ kāmān surāṇām api durlabhān //

Wenn sie jenen Herrn der Welt mit reinem inneren Selbst verehrt haben, erlangen die Menschen Wünsche, die selbst für die Götter schwer erreichbar sind.

Wort für Wort
ārādhya taṃ jagannāthaṃ viśuddhenāntarātmanā /
Wenn sie jenen Herrn der Welt mit reinem inneren Selbst verehrt haben,
prāpnuvanti narāḥ kāmān surāṇām api durlabhān //
erlangen die Menschen Wünsche, die selbst für die Götter schwer erreichbar sind.

ye 'rcayanti sadā bhaktyā vāsudevākhyam avyayam / na teṣāṃ durlabhaṃ kiṃcid vidyate bhuvanatraye //

Für die, welche stets mit Hingabe den Unvergänglichen namens Vāsudeva verehren, gibt es nichts, das in den drei Welten schwer erreichbar wäre.

Wort für Wort
ye 'rcayanti sadā bhaktyā vāsudevākhyam avyayam /
Für die, welche stets mit Hingabe den Unvergänglichen namens Vāsudeva verehren,
na teṣāṃ durlabhaṃ kiṃcid vidyate bhuvanatraye //
gibt es nichts, das in den drei Welten schwer erreichbar wäre.

dhanyās te puruṣā loke ye 'rcayanti sadā harim / sarvapāpaharaṃ devaṃ sarvakāmaphalapradam //

Glückselig sind jene Menschen in der Welt, die stets Hari verehren, den Gott, der alle Sünde hinwegnimmt und die Frucht aller Wünsche gewährt.

Wort für Wort
dhanyās te puruṣā loke ye 'rcayanti sadā harim /
Glückselig sind jene Menschen in der Welt, die stets Hari verehren,
sarvapāpaharaṃ devaṃ sarvakāmaphalapradam //
den Gott, der alle Sünde hinwegnimmt und die Frucht aller Wünsche gewährt.

brāhmaṇāḥ kṣatriyā vaiśyāḥ striyaḥ śūdrāntyajātayaḥ / saṃpūjya taṃ suravaraṃ prāpnuvanti parāṃ gatim //

Brahmanen, Kṣatriyas, Vaiśyas, Frauen, Śūdras und die niedrigsten Kasten erlangen, wenn sie jenen besten der Götter verehrt haben, das höchste Ziel.

Wort für Wort
brāhmaṇāḥ kṣatriyā vaiśyāḥ striyaḥ śūdrāntyajātayaḥ /
Brahmanen, Kṣatriyas, Vaiśyas, Frauen, Śūdras und die niedrigsten Kasten
saṃpūjya taṃ suravaraṃ prāpnuvanti parāṃ gatim //
erlangen, wenn sie jenen besten der Götter verehrt haben, das höchste Ziel.

tasmāc chṛṇudhvaṃ munayo yat pṛcchata mamānaghāḥ / pravakṣyāmi samāsena gatiṃ teṣāṃ mahātmanām //

Darum hört, ihr sündenlosen Weisen, was ihr mich gefragt habt; ich werde in Kürze den Weg jener Hochherzigen darlegen.

Wort für Wort
tasmāc chṛṇudhvaṃ munayo yat pṛcchata mamānaghāḥ /
Darum hört, ihr sündenlosen Weisen, was ihr mich gefragt habt;
pravakṣyāmi samāsena gatiṃ teṣāṃ mahātmanām //
ich werde in Kürze den Weg jener Hochherzigen darlegen.

tyaktvā mānuṣyakaṃ dehaṃ rogāyatanam adhruvam / jarāmaraṇasaṃyuktaṃ jalabudbudasaṃnibham //

Nachdem sie den menschlichen Körper verlassen haben, die Wohnstätte der Krankheit, unbeständig, mit Alter und Tod verbunden, einer Wasserblase gleich,

Wort für Wort
tyaktvā mānuṣyakaṃ dehaṃ rogāyatanam adhruvam /
Nachdem sie den menschlichen Körper verlassen haben, die Wohnstätte der Krankheit, unbeständig,
jarāmaraṇasaṃyuktaṃ jalabudbudasaṃnibham //
mit Alter und Tod verbunden, einer Wasserblase gleich,

māṃsaśoṇitadurgandhaṃ viṣṭhāmūtrādibhir yutam / asthisthūṇam amedhyaṃ ca snāyucarmaśirānvitam //

übelriechend von Fleisch und Blut, mit Kot, Urin und dergleichen behaftet, mit Knochen als Pfosten, unrein, versehen mit Sehnen, Haut und Adern —

Wort für Wort
māṃsaśoṇitadurgandhaṃ viṣṭhāmūtrādibhir yutam /
übelriechend von Fleisch und Blut, mit Kot, Urin und dergleichen behaftet,
asthisthūṇam amedhyaṃ ca snāyucarmaśirānvitam //
mit Knochen als Pfosten, unrein, versehen mit Sehnen, Haut und Adern —

kāmagena vimānena divyagandharvanādinā / taruṇādityavarṇena kiṅkiṇījālamālinā //

mit einem nach Belieben fliegenden Himmelswagen, von göttlichem Gandharva-Klang, von der Farbe der jungen Sonne, mit Netzen von Glöckchen geschmückt,

Wort für Wort
kāmagena vimānena divyagandharvanādinā /
mit einem nach Belieben fliegenden Himmelswagen, von göttlichem Gandharva-Klang,
taruṇādityavarṇena kiṅkiṇījālamālinā //
von der Farbe der jungen Sonne, mit Netzen von Glöckchen geschmückt,

upagīyamānā gandharvair apsarobhir alaṃkṛtāḥ / vrajanti lokapālānāṃ bhavanaṃ tu pṛthak pṛthak //

von Gandharvas besungen, von Apsaras geschmückt, gelangen sie zu den einzelnen Wohnstätten der Weltenhüter (Lokapālas),

Wort für Wort
upagīyamānā gandharvair apsarobhir alaṃkṛtāḥ /
von Gandharvas besungen, von Apsaras geschmückt,
vrajanti lokapālānāṃ bhavanaṃ tu pṛthak pṛthak //
gelangen sie zu den einzelnen Wohnstätten der Weltenhüter (Lokapālas),

manvantarapramāṇaṃ tu bhuktvā kālaṃ pṛthak pṛthak / bhuvanāni pṛthak teṣāṃ sarvabhogair alaṃkṛtāḥ //

und genießen dort, in den einzelnen, mit allen Genüssen geschmückten Welten, jeweils eine Zeit von der Dauer eines Manvantara.

Wort für Wort
manvantarapramāṇaṃ tu bhuktvā kālaṃ pṛthak pṛthak /
und genießen jeweils eine Zeit von der Dauer eines Manvantara,
bhuvanāni pṛthak teṣāṃ sarvabhogair alaṃkṛtāḥ //
in den einzelnen, mit allen Genüssen geschmückten Welten.

tato 'ntarikṣaṃ lokaṃ te yānti sarvasukhapradam / tatra bhuktvā varān bhogān daśamanvantaraṃ dvijāḥ //

Von dort gelangen sie zur Antarikṣa-Welt (Zwischenraum-Welt), die alles Glück gewährt; dort genießen sie, ihr Zweifachgeborenen, für zehn Manvantaras vorzügliche Genüsse.

Wort für Wort
tato 'ntarikṣaṃ lokaṃ te yānti sarvasukhapradam /
Von dort gelangen sie zur Antarikṣa-Welt, die alles Glück gewährt;
tatra bhuktvā varān bhogān daśamanvantaraṃ dvijāḥ //
dort genießen sie, ihr Zweifachgeborenen, für zehn Manvantaras vorzügliche Genüsse.

tasmād gandharvalokaṃ tu yānti vai vaiṣṇavā dvijāḥ / viṃśanmanvantaraṃ kālaṃ tatra bhuktvā manoramān //

Von dort gelangen die Vaiṣṇava-Zweifachgeborenen wahrlich zur Gandharva-Welt; dort genießen sie für die Zeit von zwanzig Manvantaras entzückende

Wort für Wort
tasmād gandharvalokaṃ tu yānti vai vaiṣṇavā dvijāḥ /
Von dort gelangen die Vaiṣṇava-Zweifachgeborenen wahrlich zur Gandharva-Welt;
viṃśanmanvantaraṃ kālaṃ tatra bhuktvā manoramān //
dort genießen sie für die Zeit von zwanzig Manvantaras entzückende

bhogān ādityalokaṃ tu tasmād yānti supūjitāḥ / triṃśanmanvantaraṃ tatra bhogān bhuktvātidaivatān //

Genüsse, und gelangen von dort, hochgeehrt, zur Āditya-Welt; dort genießen sie für dreißig Manvantaras überirdische Genüsse.

Wort für Wort
bhogān ādityalokaṃ tu tasmād yānti supūjitāḥ /
Genüsse, und gelangen von dort, hochgeehrt, zur Āditya-Welt;
triṃśanmanvantaraṃ tatra bhogān bhuktvātidaivatān //
dort genießen sie für dreißig Manvantaras überirdische Genüsse.

tasmād vrajanti te viprāś candralokaṃ sukhapradam / manvantarāṇāṃ te tatra catvāriṃśad guṇānvitam //

Von dort gelangen jene Brahmanen zur glückspendenden Mond-Welt; dort verweilen sie für vierzig Manvantaras, mit Vollkommenheiten ausgestattet,

Wort für Wort
tasmād vrajanti te viprāś candralokaṃ sukhapradam /
Von dort gelangen jene Brahmanen zur glückspendenden Mond-Welt;
manvantarāṇāṃ te tatra catvāriṃśad guṇānvitam //
dort verweilen sie für vierzig Manvantaras, mit Vollkommenheiten ausgestattet,

kālaṃ bhuktvā śubhān bhogāñ jarāmaraṇavarjitāḥ / tasmān nakṣatralokaṃ tu vimānaiḥ samalaṃkṛtam //

und genießen, frei von Alter und Tod, heilvolle Genüsse für diese Zeit. Von dort gelangen sie zur Nakṣatra-Welt (Sternen-Welt), geschmückt mit Himmelswagen,

Wort für Wort
kālaṃ bhuktvā śubhān bhogāñ jarāmaraṇavarjitāḥ /
und genießen, frei von Alter und Tod, heilvolle Genüsse für diese Zeit.
tasmān nakṣatralokaṃ tu vimānaiḥ samalaṃkṛtam //
Von dort gelangen sie zur Nakṣatra-Welt, geschmückt mit Himmelswagen,

vrajanti te muniśreṣṭhā guṇaiḥ sarvair alaṃkṛtāḥ / manvantarāṇāṃ pañcāśad bhuktvā bhogān yathepsitān //

wohin sie, o ihr Besten der Weisen, mit allen Vollkommenheiten geschmückt, gelangen, und genießen für fünfzig Manvantaras Genüsse nach Wunsch.

Wort für Wort
vrajanti te muniśreṣṭhā guṇaiḥ sarvair alaṃkṛtāḥ /
wohin sie, o ihr Besten der Weisen, mit allen Vollkommenheiten geschmückt, gelangen,
manvantarāṇāṃ pañcāśad bhuktvā bhogān yathepsitān //
und genießen für fünfzig Manvantaras Genüsse nach Wunsch.

tasmād vrajanti te viprā devalokaṃ sudurlabham / ṣaṣṭimanvantaraṃ yāvat tatra bhuktvā sudurlabhān //

Von dort gelangen jene Brahmanen zur sehr schwer erreichbaren Götter-Welt; dort genießen sie, bis zu sechzig Manvantaras, sehr schwer erreichbare

Wort für Wort
tasmād vrajanti te viprā devalokaṃ sudurlabham /
Von dort gelangen jene Brahmanen zur sehr schwer erreichbaren Götter-Welt;
ṣaṣṭimanvantaraṃ yāvat tatra bhuktvā sudurlabhān //
dort genießen sie, bis zu sechzig Manvantaras, sehr schwer erreichbare

bhogān nānāvidhān viprā ṛgdvyaṣṭakasamanvitān / śakralokaṃ punas tasmād gacchanti surapūjitāḥ //

mannigfaltige Genüsse, o Brahmanen, verbunden mit den zweimal acht Ṛg-Abteilungen; von dort gelangen sie wiederum, von den Göttern verehrt, zur Śakra-Welt (Indras Welt).

Wort für Wort
bhogān nānāvidhān viprā ṛgdvyaṣṭakasamanvitān /
mannigfaltige Genüsse, o Brahmanen, verbunden mit den zweimal acht Ṛg-Abteilungen [?];
śakralokaṃ punas tasmād gacchanti surapūjitāḥ //
von dort gelangen sie wiederum, von den Göttern verehrt, zur Śakra-Welt.

[Anm.] 'ṛgdvyaṣṭakasamanvitān' textlich unsicher, evtl. Bezug auf eine vedisch-liturgische Gliederung der Ṛg-Verse in Zweiergruppen von je acht; sinngemäß übersetzt.

manvantarāṇāṃ tatraiva bhuktvā kālaṃ ca saptatim / bhogān uccāvacān divyān manasaḥ prītivardhanān //

Dort genießen sie für die Zeit von siebzig Manvantaras hohe und niedrige göttliche Genüsse, die Freude des Geistes mehrend,

Wort für Wort
manvantarāṇāṃ tatraiva bhuktvā kālaṃ ca saptatim /
Dort genießen sie für die Zeit von siebzig Manvantaras
bhogān uccāvacān divyān manasaḥ prītivardhanān //
hohe und niedrige göttliche Genüsse, die Freude des Geistes mehrend,

tasmād vrajanti te lokaṃ prājāpatyam anuttamam / bhuktvā tatrepsitān bhogān sarvakāmaguṇānvitān //

und gelangen von dort zur unübertrefflichen Prājāpatya-Welt; dort genießen sie gewünschte Genüsse, verbunden mit allen Wunsch-Vollkommenheiten,

Wort für Wort
tasmād vrajanti te lokaṃ prājāpatyam anuttamam /
und gelangen von dort zur unübertrefflichen Prājāpatya-Welt;
bhuktvā tatrepsitān bhogān sarvakāmaguṇānvitān //
dort genießen sie gewünschte Genüsse, verbunden mit allen Wunsch-Vollkommenheiten,

manvantaram aśītiṃ ca kālaṃ sarvasukhapradam / tasmāt paitāmahaṃ lokaṃ yānti te vaiṣṇavā dvijāḥ //

für die Zeit von achtzig Manvantaras, die alles Glück gewährt; von dort gelangen jene Vaiṣṇava-Zweifachgeborenen zur Paitāmaha-Welt (Brahmās Welt).

Wort für Wort
manvantaram aśītiṃ ca kālaṃ sarvasukhapradam /
für die Zeit von achtzig Manvantaras, die alles Glück gewährt;
tasmāt paitāmahaṃ lokaṃ yānti te vaiṣṇavā dvijāḥ //
von dort gelangen jene Vaiṣṇava-Zweifachgeborenen zur Paitāmaha-Welt (Brahmās Welt).

manvantarāṇāṃ navati krīḍitvā tatra vai sukham / ihāgatya punas tasmād viprāṇāṃ pravare kule //

Nachdem sie dort neunzig Manvantaras lang glücklich gespielt haben, kehren sie von dort wieder hierher zurück, in eine vorzügliche Brahmanenfamilie,

Wort für Wort
manvantarāṇāṃ navati krīḍitvā tatra vai sukham /
Nachdem sie dort neunzig Manvantaras lang glücklich gespielt haben,
ihāgatya punas tasmād viprāṇāṃ pravare kule //
kehren sie von dort wieder hierher zurück, in eine vorzügliche Brahmanenfamilie,

jāyante yogino viprā vedaśāstrārthapāragāḥ / evaṃ sarveṣu lokeṣu bhuktvā bhogān yathepsitān //

und werden als Yogis geboren, Brahmanen, die den Sinn von Veda und Śāstra durchdrungen haben. So genießen sie, nachdem sie in allen Welten Genüsse nach Wunsch genossen haben,

Wort für Wort
jāyante yogino viprā vedaśāstrārthapāragāḥ /
und werden als Yogis geboren, Brahmanen, die den Sinn von Veda und Śāstra durchdrungen haben.
evaṃ sarveṣu lokeṣu bhuktvā bhogān yathepsitān //
So genießen sie, nachdem sie in allen Welten Genüsse nach Wunsch genossen haben,

ihāgatya punar yānti upary upari ca kramāt / saṃbhave saṃbhave te tu śatavarṣaṃ dvijottamāḥ //

und kehren, hierher zurückgekehrt, wieder der Reihe nach immer höher hinauf; bei jeder einzelnen Geburt leben sie, o ihr Besten der Zweifachgeborenen, hundert Jahre,

Wort für Wort
ihāgatya punar yānti upary upari ca kramāt /
und kehren, hierher zurückgekehrt, wieder der Reihe nach immer höher hinauf;
saṃbhave saṃbhave te tu śatavarṣaṃ dvijottamāḥ //
bei jeder einzelnen Geburt leben sie, o ihr Besten der Zweifachgeborenen, hundert Jahre,

bhuktvā yathepsitān bhogān yānti lokāntaraṃ tataḥ / daśajanma yadā teṣāṃ krameṇaivaṃ prapūryate //

genießen Genüsse nach Wunsch und gelangen von dort in eine andere Welt. Wenn sich für sie so der Reihe nach zehn Geburten erfüllt haben,

Wort für Wort
bhuktvā yathepsitān bhogān yānti lokāntaraṃ tataḥ /
genießen Genüsse nach Wunsch und gelangen von dort in eine andere Welt.
daśajanma yadā teṣāṃ krameṇaivaṃ prapūryate //
Wenn sich für sie so der Reihe nach zehn Geburten erfüllt haben,

tadā lokaṃ harer divyaṃ brahmalokād vrajanti te / gatvā tatrākṣayān bhogān bhuktvā sarvaguṇānvitān //

dann gelangen sie von der Brahma-Welt zur göttlichen Welt Haris; dorthin gegangen, genießen sie unvergängliche, mit allen Vollkommenheiten verbundene Genüsse

Wort für Wort
tadā lokaṃ harer divyaṃ brahmalokād vrajanti te /
dann gelangen sie von der Brahma-Welt zur göttlichen Welt Haris;
gatvā tatrākṣayān bhogān bhuktvā sarvaguṇānvitān //
dorthin gegangen, genießen sie unvergängliche, mit allen Vollkommenheiten verbundene Genüsse

manvantaraśataṃ yāvaj janmamṛtyuvivarjitāḥ / gacchanti bhuvanaṃ paścād vārāhasya dvijottamāḥ //

für hundert Manvantaras, frei von Geburt und Tod; danach gelangen sie, o ihr Besten der Zweifachgeborenen, zur Welt des Gottes in der Eberform (Varāha),

Wort für Wort
manvantaraśataṃ yāvaj janmamṛtyuvivarjitāḥ /
für hundert Manvantaras, frei von Geburt und Tod;
gacchanti bhuvanaṃ paścād vārāhasya dvijottamāḥ //
danach gelangen sie, o ihr Besten der Zweifachgeborenen, zur Welt des Gottes in der Eberform (Varāha),

divyadehāḥ kuṇḍalino mahākāyā mahābalāḥ / krīḍanti tatra viprendrāḥ kṛtvā rūpaṃ caturbhujam //

mit göttlichen Körpern, mit Ohrringen geschmückt, von großer Gestalt und großer Kraft; dort spielen die Fürsten der Brahmanen, nachdem sie eine vierarmige Gestalt angenommen haben,

Wort für Wort
divyadehāḥ kuṇḍalino mahākāyā mahābalāḥ /
mit göttlichen Körpern, mit Ohrringen geschmückt, von großer Gestalt und großer Kraft;
krīḍanti tatra viprendrāḥ kṛtvā rūpaṃ caturbhujam //
dort spielen die Fürsten der Brahmanen, nachdem sie eine vierarmige Gestalt angenommen haben,

daśa koṭisahasrāṇi varṣāṇāṃ dvijasattamāḥ / tiṣṭhanti śāśvate bhāve sarvair devair namaskṛtāḥ //

zehntausend Koṭis von Jahren, o ihr Trefflichsten der Zweifachgeborenen, verweilen sie im ewigen Zustand, von allen Göttern verehrt.

Wort für Wort
daśa koṭisahasrāṇi varṣāṇāṃ dvijasattamāḥ /
zehntausend Koṭis von Jahren, o ihr Trefflichsten der Zweifachgeborenen,
tiṣṭhanti śāśvate bhāve sarvair devair namaskṛtāḥ //
verweilen sie im ewigen Zustand, von allen Göttern verehrt.

tato yānti tu te dhīrā narasiṃhagṛhaṃ dvijāḥ / krīḍante tatra muditā varṣakoṭyayutāni ca //

Von dort gelangen die Standhaften, ihr Zweifachgeborenen, zum Haus des Narasiṃha; dort spielen sie erfreut für zehntausend Koṭi Jahre,

Wort für Wort
tato yānti tu te dhīrā narasiṃhagṛhaṃ dvijāḥ /
Von dort gelangen die Standhaften, ihr Zweifachgeborenen, zum Haus des Narasiṃha;
krīḍante tatra muditā varṣakoṭyayutāni ca //
dort spielen sie erfreut für zehntausend Koṭi Jahre,

tadante vaiṣṇavaṃ yānti puraṃ siddhaniṣevitam / krīḍante tatra saukhyena varṣāṇām ayutāni ca //

und gelangen an dessen Ende zur Vaiṣṇava-Stadt (Vaikuṇṭha), von den Siddhas bewohnt; dort spielen sie in Glückseligkeit für zehntausende Jahre.

Wort für Wort
tadante vaiṣṇavaṃ yānti puraṃ siddhaniṣevitam /
und gelangen an dessen Ende zur Vaiṣṇava-Stadt (Vaikuṇṭha), von den Siddhas bewohnt;
krīḍante tatra saukhyena varṣāṇām ayutāni ca //
dort spielen sie in Glückseligkeit für zehntausende Jahre.

brahmaloke punar viprā gacchanti sādhakottamāḥ / tatra sthitvā ciraṃ kālaṃ varṣakoṭiśatān bahūn //

Wiederum gelangen die besten der Adepten, ihr Brahmanen, zur Brahma-Welt; nachdem sie dort für lange Zeit, viele hundert Koṭi Jahre, verweilt haben,

Wort für Wort
brahmaloke punar viprā gacchanti sādhakottamāḥ /
Wiederum [?] gelangen die besten der Adepten, ihr Brahmanen, zur Brahma-Welt;
tatra sthitvā ciraṃ kālaṃ varṣakoṭiśatān bahūn //
nachdem sie dort für lange Zeit, viele hundert Koṭi Jahre, verweilt haben,

[Anm.] Der erneute Bezug auf 'Brahmaloka' hier (nach V.36) ist auffällig; möglicherweise ist ein anderer, höherer Brahmaloka innerhalb der Vaikuṇṭha-Hierarchie gemeint; sinngemäß übersetzt.

nārāyaṇapuraṃ yānti tatas te sādhakeśvarāḥ / bhuktvā bhogāṃś ca vividhān varṣakoṭyarbudāni ca //

gelangen jene Herren der Adepten von dort zur Stadt Nārāyaṇas; sie genießen dort mannigfaltige Genüsse für Arbuda-Koṭi Jahre.

Wort für Wort
nārāyaṇapuraṃ yānti tatas te sādhakeśvarāḥ /
gelangen jene Herren der Adepten von dort zur Stadt Nārāyaṇas;
bhuktvā bhogāṃś ca vividhān varṣakoṭyarbudāni ca //
sie genießen dort mannigfaltige Genüsse für Arbuda-Koṭi Jahre.

aniruddhapuraṃ paścād divyarūpā mahābalāḥ / gacchanti sādhakavarāḥ stūyamānāḥ surāsuraiḥ //

Danach gelangen die besten Adepten, mit göttlicher Gestalt und großer Kraft, zur Stadt Aniruddhas, von Göttern und Dämonen gepriesen.

Wort für Wort
aniruddhapuraṃ paścād divyarūpā mahābalāḥ /
Danach gelangen die besten Adepten, mit göttlicher Gestalt und großer Kraft,
gacchanti sādhakavarāḥ stūyamānāḥ surāsuraiḥ //
zur Stadt Aniruddhas, von Göttern und Dämonen gepriesen.

tatra koṭisahasrāṇi varṣāṇāṃ ca caturdaśa / tiṣṭhanti vaiṣṇavās tatra jarāmaraṇavarjitāḥ //

Dort verweilen die Vaiṣṇavas für vierzehntausend Koṭi Jahre, frei von Alter und Tod.

Wort für Wort
tatra koṭisahasrāṇi varṣāṇāṃ ca caturdaśa /
Dort, für vierzehntausend Koṭi Jahre,
tiṣṭhanti vaiṣṇavās tatra jarāmaraṇavarjitāḥ //
verweilen die Vaiṣṇavas dort, frei von Alter und Tod.

pradyumnasya puraṃ paścād gacchanti vigatajvarāḥ / tatra tiṣṭhanti te viprā lakṣakoṭiśatatrayam //

Danach gelangen sie, aller Fieber (Leiden) ledig, zur Stadt Pradyumnas; dort verweilen jene Brahmanen für dreihundert Lakh-Koṭi Jahre.

Wort für Wort
pradyumnasya puraṃ paścād gacchanti vigatajvarāḥ /
Danach gelangen sie, aller Fieber ledig, zur Stadt Pradyumnas;
tatra tiṣṭhanti te viprā lakṣakoṭiśatatrayam //
dort verweilen jene Brahmanen für dreihundert Lakh-Koṭi Jahre.

svacchandagāmino hṛṣṭā balaśaktisamanvitāḥ / gacchanti yoginaḥ paścād yatra saṃkarṣaṇaḥ prabhuḥ //

Frei nach Belieben wandelnd, erfreut, mit Kraft und Macht ausgestattet, gelangen die Yogis danach dorthin, wo der Herr Saṃkarṣaṇa weilt.

Wort für Wort
svacchandagāmino hṛṣṭā balaśaktisamanvitāḥ /
Frei nach Belieben wandelnd, erfreut, mit Kraft und Macht ausgestattet,
gacchanti yoginaḥ paścād yatra saṃkarṣaṇaḥ prabhuḥ //
gelangen die Yogis danach dorthin, wo der Herr Saṃkarṣaṇa weilt.

tatroṣitvā ciraṃ kālaṃ bhuktvā bhogān sahasraśaḥ / viśanti vāsudevaiti virūpākhye nirañjane //

Nachdem sie dort lange Zeit geweilt und tausendfache Genüsse genossen haben, gehen sie ein in das, was Vāsudeva heißt, den unter dem Namen 'Virūpa' (Gestaltlosen) makellosen Gott.

Wort für Wort
tatroṣitvā ciraṃ kālaṃ bhuktvā bhogān sahasraśaḥ /
Nachdem sie dort lange Zeit geweilt und tausendfache Genüsse genossen haben,
viśanti vāsudevaiti virūpākhye nirañjane //
gehen sie ein in das, was Vāsudeva heißt, den unter dem Namen 'Virūpa' makellosen Gott.

vinirmuktāḥ pare tattve jarāmaraṇavarjite / tatra gatvā vimuktās te bhaveyur nātra saṃśayaḥ //

Befreit in der höchsten, von Alter und Tod freien Wirklichkeit, werden sie, dorthin gegangen, erlöst sein — daran besteht kein Zweifel.

Wort für Wort
vinirmuktāḥ pare tattve jarāmaraṇavarjite /
Befreit in der höchsten, von Alter und Tod freien Wirklichkeit,
tatra gatvā vimuktās te bhaveyur nātra saṃśayaḥ //
werden sie, dorthin gegangen, erlöst sein — daran besteht kein Zweifel.

evaṃ krameṇa bhuktiṃ te prāpnuvanti manīṣiṇaḥ / muktiṃ ca muniśārdūlā vāsudevārcane ratāḥ //

So erlangen die Weisen der Reihe nach Genuss (Bhukti) und Erlösung (Mukti), o ihr Tiger unter den Weisen, die der Verehrung Vāsudevas hingegeben sind.

Wort für Wort
evaṃ krameṇa bhuktiṃ te prāpnuvanti manīṣiṇaḥ /
So erlangen die Weisen der Reihe nach Genuss,
muktiṃ ca muniśārdūlā vāsudevārcane ratāḥ //
und Erlösung, o ihr Tiger unter den Weisen, die der Verehrung Vāsudevas hingegeben sind.

Interaktive Leseansicht des ganzen Werks