Quellen der Menschheit

Brahma-Purāṇa

Kapitel 244: vidyāvidyāvivekaḥ pañcaviṃśakabodhavarṇanaṃ ca Die Unterscheidung von Wissen und Unwissen und die Darlegung der Erwachung des Fünfundzwanzigsten

{vasiṣṭha uvāca: } sāṃkhyadarśanam etāvad uktaṃ te nṛpasattama / vidyāvidye tv idānīṃ me tvaṃ nibodhānupūrvaśaḥ //

Vasiṣṭha sprach: So weit ist dir die Sāṃkhya-Lehre dargelegt worden, o bester der Könige; Wissen und Unwissen aber vernimm nun von mir der Reihe nach,

Wort für Wort
sāṃkhyadarśanam etāvad
so weit die Sāṃkhya-Lehre
uktaṃ te nṛpasattama
ist dir dargelegt worden, o bester der Könige
vidyāvidye tv idānīṃ me
Wissen und Unwissen aber nun von mir
tvaṃ nibodhānupūrvaśaḥ
vernimm der Reihe nach

abhedyam āhur avyaktaṃ sargapralayadharmiṇaḥ / sargapralaya ity uktaṃ vidyāvidye ca viṃśakaḥ //

das Unmanifeste nennen sie ungeteilt, obwohl es dem Gesetz von Schöpfung und Auflösung [unterliegt]; 'Schöpfung und Auflösung' werden dabei Wissen und Unwissen genannt, und ebenso der Zwanzigste [?],

Wort für Wort
abhedyam āhur avyaktaṃ
das Unmanifeste nennen sie ungeteilt
sargapralayadharmiṇaḥ
obwohl es dem Gesetz von Schöpfung und Auflösung [unterliegt]
sargapralaya ity uktaṃ
'Schöpfung und Auflösung' wird genannt
vidyāvidye ca viṃśakaḥ
Wissen und Unwissen, und der Zwanzigste

[?] 'viṃśakaḥ' ('der Zwanzigste') weicht von der sonst im Kapitel durchgängigen Bezeichnung 'pañcaviṃśaka' ('der Fünfundzwanzigste') ab; möglicherweise eine Textvariante oder ein Abschreibfehler.

parasparasya vidyā vai tan nibodhānupūrvaśaḥ / yathoktam ṛṣibhis tāta sāṃkhyasyātinidarśanam //

das Wissen voneinander wechselseitig - dies vernimm der Reihe nach, wie es von den Weisen gesagt wurde, o Sohn, als das vorzüglichste Beispiel des Sāṃkhya,

Wort für Wort
parasparasya vidyā vai
das Wissen voneinander wechselseitig
tan nibodhānupūrvaśaḥ
dies vernimm der Reihe nach
yathoktam ṛṣibhis tāta
wie es von den Weisen gesagt wurde, o Sohn
sāṃkhyasyātinidarśanam
als das vorzüglichste Beispiel des Sāṃkhya

karmendriyāṇāṃ sarveṣāṃ vidyā buddhīndriyaṃ smṛtam / buddhīndriyāṇāṃ ca tathā viśeṣā iti naḥ śrutam //

das Wissen aller Handlungsorgane ist, so wird überliefert, das Erkenntnisorgan; und ebenso ist das Wissen der Erkenntnisorgane, so haben wir vernommen, die [Elementar-]Besonderheiten,

Wort für Wort
karmendriyāṇāṃ sarveṣāṃ
das Wissen aller Handlungsorgane
vidyā buddhīndriyaṃ smṛtam
ist, so wird überliefert, das Erkenntnisorgan
buddhīndriyāṇāṃ ca tathā
und ebenso der Erkenntnisorgane
viśeṣā iti naḥ śrutam
die Besonderheiten, so haben wir vernommen

viṣayāṇāṃ manas teṣāṃ vidyām āhur manīṣiṇaḥ / manasaḥ pañca bhūtāni vidyā ity abhicakṣate //

das Wissen der Sinnesobjekte nennen die Weisen den Geist; das Wissen des Geistes nennen sie die fünf Elemente,

Wort für Wort
viṣayāṇāṃ manas teṣāṃ
das Wissen der Sinnesobjekte, den Geist
vidyām āhur manīṣiṇaḥ
nennen die Weisen
manasaḥ pañca bhūtāni
des Geistes die fünf Elemente
vidyā ity abhicakṣate
als Wissen bezeichnen sie

ahaṃkāras tu bhūtānāṃ pañcānāṃ nātra saṃśayaḥ / ahaṃkāras tathā vidyā buddhir vidyā nareśvara //

der Ahaṃkāra aber ist [das Wissen] der fünf Elemente, daran ist kein Zweifel; und das Wissen des Ahaṃkāra ist ebenso die Buddhi, o Herrscher der Menschen,

Wort für Wort
ahaṃkāras tu bhūtānāṃ
der Ahaṃkāra aber der Elemente
pañcānāṃ nātra saṃśayaḥ
der fünf, daran ist kein Zweifel
ahaṃkāras tathā vidyā
und das Wissen des Ahaṃkāra
buddhir vidyā nareśvara
ist die Buddhi, o Herrscher der Menschen

buddhyā prakṛtir avyaktaṃ tattvānāṃ parameśvaraḥ / vidyā jñeyā naraśreṣṭha vidhiś ca paramaḥ smṛtaḥ //

das Wissen der Buddhi ist die Prakṛti, das Unmanifeste, der höchste Herrscher der Prinzipien; dies ist als das zu erkennende Wissen zu wissen, o bester der Menschen, und als die höchste Anordnung überliefert,

Wort für Wort
buddhyā prakṛtir avyaktaṃ
der Buddhi [Wissen ist] die Prakṛti, das Unmanifeste
tattvānāṃ parameśvaraḥ
der höchste Herrscher der Prinzipien
vidyā jñeyā naraśreṣṭha
als zu erkennendes Wissen, o bester der Menschen
vidhiś ca paramaḥ smṛtaḥ
und als höchste Anordnung überliefert

avyaktam aparaṃ prāhur vidyā vai pañcaviṃśakaḥ / sarvasya sarvam ity uktaṃ jñeyajñānasya pāragaḥ //

das Unmanifeste nennen sie das Niedere; das Wissen davon aber ist der Fünfundzwanzigste; 'das Alles von allem' wird er genannt, der über Erkennbares und Erkenntnis Hinausgelangte,

Wort für Wort
avyaktam aparaṃ prāhur
das Unmanifeste nennen sie das Niedere
vidyā vai pañcaviṃśakaḥ
das Wissen davon aber der Fünfundzwanzigste
sarvasya sarvam ity uktaṃ
'das Alles von allem' wird genannt
jñeyajñānasya pāragaḥ
der über Erkennbares und Erkenntnis Hinausgelangte

jñānam avyaktam ity uktaṃ jñeyaṃ vai pañcaviṃśakam / tathaiva jñānam avyaktaṃ vijñātā pañcaviṃśakaḥ //

'das Wissen ist das Unmanifeste' wird gesagt, [während] das Erkennbare der Fünfundzwanzigste ist; ebenso [gilt aber auch]: das Wissen ist das Unmanifeste, und der Erkennende ist der Fünfundzwanzigste,

Wort für Wort
jñānam avyaktam ity uktaṃ
'das Wissen ist das Unmanifeste' wird gesagt
jñeyaṃ vai pañcaviṃśakam
das Erkennbare ist der Fünfundzwanzigste
tathaiva jñānam avyaktaṃ
ebenso ist das Wissen das Unmanifeste
vijñātā pañcaviṃśakaḥ
der Erkennende ist der Fünfundzwanzigste

[Anm.] Diese doppeldeutige Zuordnung von Wissen/Erkennendem und Erkennbarem zum Fünfundzwanzigsten wiederholt die schon in Kap.243, V.79-80 begegnete paradoxe Formulierung.

vidyāvidye tu tattvena mayokte vai viśeṣataḥ / akṣaraṃ ca kṣaraṃ caiva yad uktaṃ tan nibodha me //

Wissen und Unwissen aber sind von mir wahrhaftig im Besonderen dargelegt worden; was über Akṣara und Kṣara gesagt wurde, das vernimm von mir,

Wort für Wort
vidyāvidye tu tattvena
Wissen und Unwissen aber wahrhaftig
mayokte vai viśeṣataḥ
von mir im Besonderen dargelegt
akṣaraṃ ca kṣaraṃ caiva
Akṣara und Kṣara
yad uktaṃ tan nibodha me
was gesagt wurde, das vernimm von mir

ubhāv etau kṣarāv uktau ubhāv etāv anakṣarau / kāraṇaṃ tu pravakṣyāmi yathājñānaṃ tu jñānataḥ //

beide, diese, werden [zugleich] als vergänglich bezeichnet, beide, diese, sind [zugleich] unvergänglich; die Ursache aber werde ich darlegen, wie das Unwissen aus dem Wissen [entsteht],

Wort für Wort
ubhāv etau kṣarāv uktau
beide werden als vergänglich bezeichnet
ubhāv etāv anakṣarau
beide sind [zugleich] unvergänglich
kāraṇaṃ tu pravakṣyāmi
die Ursache aber werde ich darlegen
yathājñānaṃ tu jñānataḥ
wie das Unwissen aus dem Wissen [entsteht]

[?] Die paradoxe Aussage, dass Akṣara und Kṣara zugleich vergänglich und unvergänglich seien, sowie der Zusammenhang von Unwissen und Wissen im zweiten Halbvers bleiben in ihrer genauen Logik unsicher.

anādinidhanāv etau ubhāv eveśvarau matau / tattvasaṃjñāv ubhāv eva procyete jñānacintakaiḥ //

ohne Anfang und Ende sind beide, beide gelten als Herrscher; beide werden von den über das Wissen Nachsinnenden als 'Prinzip-genannt' bezeichnet,

Wort für Wort
anādinidhanāv etau
ohne Anfang und Ende sind beide
ubhāv eveśvarau matau
beide gelten als Herrscher
tattvasaṃjñāv ubhāv eva
beide werden als 'Prinzip-genannt'
procyete jñānacintakaiḥ
bezeichnet von den über das Wissen Nachsinnenden

sargapralayadharmitvād avyaktaṃ prāhur avyayam / tad etad guṇasargāya vikurvāṇaṃ punaḥ punaḥ //

wegen seiner Natur von Schöpfung und Auflösung nennen sie das Unmanifeste unvergänglich; dieses wandelt sich immer wieder zur Schöpfung der Guṇas,

Wort für Wort
sargapralayadharmitvād
wegen seiner Natur von Schöpfung und Auflösung
avyaktaṃ prāhur avyayam
nennen sie das Unmanifeste unvergänglich
tad etad guṇasargāya
dieses zur Schöpfung der Guṇas
vikurvāṇaṃ punaḥ punaḥ
wandelt sich immer wieder

guṇānāṃ mahadādīnām utpadyati parasparam / adhiṣṭhānaṃ kṣetram āhur etad vai pañcaviṃśakam //

es lässt die Guṇas, angefangen mit dem Mahat, wechselseitig entstehen; die Grundlage [dessen] nennen sie das Feld - eben dieses [gilt als] der Fünfundzwanzigste [?],

Wort für Wort
guṇānāṃ mahadādīnām
der Guṇas, angefangen mit dem Mahat
utpadyati parasparam
lässt es wechselseitig entstehen
adhiṣṭhānaṃ kṣetram āhur
die Grundlage nennen sie das Feld
etad vai pañcaviṃśakam
eben dieses [gilt als] der Fünfundzwanzigste

[?] Die Gleichsetzung von 'Feld' (Kṣetra, sonst Bezeichnung der Prakṛti/des Avyakta) mit 'dem Fünfundzwanzigsten' (sonst Bezeichnung des Puruṣa) scheint dieser Vershälfte eigentümlich; möglicherweise wird 'pañcaviṃśaka' hier lose für 'die fünfundzwanzigfache Gesamtheit' verwendet.

yad antarguṇajālaṃ tu tad vyaktātmani saṃkṣipet / tad ahaṃ tad guṇais tais tu pañcaviṃśe vilīyate //

was aber das innere Netz der Guṇas [ist], das zieht sich in das manifeste Selbst zusammen; 'das bin ich' - [so denkend], wird es durch eben jene Guṇas in den Fünfundzwanzigsten aufgelöst,

Wort für Wort
yad antarguṇajālaṃ tu
was aber das innere Netz der Guṇas [ist]
tad vyaktātmani saṃkṣipet
das zieht sich in das manifeste Selbst zusammen
tad ahaṃ tad guṇais tais tu
'das bin ich', durch eben jene Guṇas
pañcaviṃśe vilīyate
wird es in den Fünfundzwanzigsten aufgelöst

[?] Dieser Vers bleibt in seiner genauen syntaktischen Struktur unsicher.

guṇā guṇeṣu līyante tad ekā prakṛtir bhavet / kṣetrajño 'pi tadā tāvat kṣetrajñaḥ saṃpraṇīyate //

die Guṇas lösen sich in den Guṇas auf, dann wird [alles] die eine Prakṛti; auch der Feldkenner wird dann ebenso [wieder] zum [bloßen] Feldkenner zurückgeführt,

Wort für Wort
guṇā guṇeṣu līyante
die Guṇas lösen sich in den Guṇas auf
tad ekā prakṛtir bhavet
dann wird [alles] die eine Prakṛti
kṣetrajño 'pi tadā tāvat
auch der Feldkenner wird dann ebenso
kṣetrajñaḥ saṃpraṇīyate
zum [bloßen] Feldkenner zurückgeführt

yadākṣaraṃ prakṛtir yaṃ gacchate guṇasaṃjñitā / nirguṇatvaṃ ca vai dehe guṇeṣu parivartanāt //

wenn die als 'mit Eigenschaften' bezeichnete Prakṛti zum Akṣara gelangt, [entsteht] Eigenschaftslosigkeit im Körper, durch das [völlige] Umkreisen in den Guṇas,

Wort für Wort
yadākṣaraṃ prakṛtir yaṃ
wenn die Prakṛti zum Akṣara gelangt
gacchate guṇasaṃjñitā
die als 'mit Eigenschaften' bezeichnete
nirguṇatvaṃ ca vai dehe
entsteht Eigenschaftslosigkeit im Körper
guṇeṣu parivartanāt
durch das Umkreisen in den Guṇas

evam eva ca kṣetrajñaḥ kṣetrajñānaparikṣayāt / prakṛtyā nirguṇas tv eṣa ity evam anuśuśruma //

und ebenso wird der Feldkenner, durch das Schwinden der Feld-Erkenntnis, von der Prakṛti [her] eigenschaftslos - so haben wir es überliefert vernommen,

Wort für Wort
evam eva ca kṣetrajñaḥ
und ebenso der Feldkenner
kṣetrajñānaparikṣayāt
durch das Schwinden der Feld-Erkenntnis
prakṛtyā nirguṇas tv eṣa
wird dieser von der Prakṛti [her] eigenschaftslos
ity evam anuśuśruma
so haben wir es überliefert vernommen

kṣaro bhavaty eṣa yadā guṇavatī guṇeṣv atha / prakṛtiṃ tv atha jānāti nirguṇatvaṃ tathātmanaḥ //

er wird vergänglich, wenn die mit Eigenschaften [behaftete Prakṛti] in den Eigenschaften [wirksam ist]; wenn er aber die Prakṛti [als solche] erkennt, [erkennt er auch] die Eigenschaftslosigkeit des [wahren] Selbst,

Wort für Wort
kṣaro bhavaty eṣa yadā
er wird vergänglich, wenn
guṇavatī guṇeṣv atha
die mit Eigenschaften [behaftete Prakṛti] in den Eigenschaften [wirksam ist]
prakṛtiṃ tv atha jānāti
wenn er aber die Prakṛti erkennt
nirguṇatvaṃ tathātmanaḥ
[erkennt er auch] die Eigenschaftslosigkeit des Selbst

tathā viśuddho bhavati prakṛteḥ parivarjanāt / anyo 'ham anyeyam iti yadā budhyati buddhimān //

ebenso wird er rein durch das Sich-Lösen von der Prakṛti, wenn der Weise erkennt: 'ich bin ein anderer, diese [Prakṛti] ist eine andere',

Wort für Wort
tathā viśuddho bhavati
ebenso wird er rein
prakṛteḥ parivarjanāt
durch das Sich-Lösen von der Prakṛti
anyo 'ham anyeyam iti
'ich bin ein anderer, diese ist eine andere'
yadā budhyati buddhimān
wenn der Weise [dies] erkennt

tadaiṣo 'vyathatām eti na ca miśratvam āvrajet / prakṛtyā caiṣa rājendra miśro 'nyo 'nyasya dṛśyate //

dann gelangt er zur Ungetrübtheit und gerät nicht mehr in Vermischung; vorher aber erscheint er, o Fürst der Könige, durch die Prakṛti mit ihr vermischt, jeder Teil des anderen,

Wort für Wort
tadaiṣo 'vyathatām eti
dann gelangt er zur Ungetrübtheit
na ca miśratvam āvrajet
und gerät nicht mehr in Vermischung
prakṛtyā caiṣa rājendra
durch die Prakṛti aber, o Fürst der Könige
miśro 'nyo 'nyasya dṛśyate
erscheint er mit ihr vermischt, jeder des anderen

yadā tu guṇajālaṃ tat prākṛtaṃ vijugupsate / paśyate ca paraṃ paśyaṃs tadā paśyan nu saṃsṛjet //

wenn er aber jenes Netz der aus der Prakṛti [stammenden] Guṇas verabscheut und, schauend, das Höchste sieht, dann mag er, so schauend, [Folgendes] zusammenfügen [denken]:

Wort für Wort
yadā tu guṇajālaṃ tat
wenn er aber jenes Netz der Guṇas
prākṛtaṃ vijugupsate
aus der Prakṛti verabscheut
paśyate ca paraṃ paśyaṃs
und, schauend, das Höchste sieht
tadā paśyan nu saṃsṛjet
dann mag er, so schauend, [dies] zusammenfügen

[Anm.] Es folgt (V.23-39) ein bemerkenswertes inneres Selbstgespräch des erwachenden Feldkenners - im Gegensatz zum Selbstgespräch des verblendeten Selbst in Kap.242, V.34-41 hier das Selbstgespräch des zur Erkenntnis Erwachenden.

kiṃ mayā kṛtam etāvad yo 'haṃ kālanimajjanaḥ / yathā matsyo hy abhijñānād anuvartitavāñ jalam //

'Was habe ich getan, der ich so lange in der Zeit versunken war - wie ein Fisch, der aus [mangelndem] Erkennen dem Wasser gefolgt ist,'

Wort für Wort
kiṃ mayā kṛtam etāvad
was habe ich getan, so lange
yo 'haṃ kālanimajjanaḥ
der ich in der Zeit versunken war
yathā matsyo hy abhijñānād
wie ein Fisch, aus [mangelndem] Erkennen
anuvartitavāñ jalam
dem Wasser gefolgt ist

aham eva hi saṃmohād anyam anyaṃ janāj janam / matsyo yathodakajñānād anuvartitavān iha //

'ich selbst bin es ja, der aus Verblendung von Geburt zu Geburt einem anderen und wieder anderen [Leib] gefolgt ist, wie ein Fisch, der hier aus [seiner bloßen] Wasser-Erkenntnis [ihm] gefolgt ist,'

Wort für Wort
aham eva hi saṃmohād
ich selbst bin es ja, aus Verblendung
anyam anyaṃ janāj janam
einem anderen und wieder anderen, von Geburt zu Geburt
matsyo yathodakajñānād
wie ein Fisch, aus [seiner] Wasser-Erkenntnis
anuvartitavān iha
ihm hier gefolgt ist

matsyo 'nyatvam athājñānād udakān nābhimanyate / ātmānaṃ tad avajñānād anyaṃ caiva na vedmy aham //

'der Fisch hält sich, aus Unwissen, für nicht verschieden vom Wasser; ebenso wusste ich, aus jener Missachtung [des rechten Wissens], nicht, dass das Selbst ein anderes [als der Körper] ist,'

Wort für Wort
matsyo 'nyatvam athājñānād
der Fisch, aus Unwissen, seine Verschiedenheit
udakān nābhimanyate
vom Wasser hält er sich nicht dafür
ātmānaṃ tad avajñānād
das Selbst, aus jener Missachtung
anyaṃ caiva na vedmy aham
wusste ich nicht, dass es ein anderes ist

mamāstu dhik kubuddhasya yo 'haṃ magna imaṃ punaḥ / anuvartitavān mohād anyam anyaṃ janāj janam //

'Schande über mich Übelverständigen, der ich, wiederum versunken, aus Verblendung einem anderen und wieder anderen [Leib] gefolgt bin, von Geburt zu Geburt,'

Wort für Wort
mamāstu dhik kubuddhasya
Schande über mich Übelverständigen
yo 'haṃ magna imaṃ punaḥ
der ich wiederum versunken
anuvartitavān mohād
aus Verblendung gefolgt bin
anyam anyaṃ janāj janam
einem anderen und wieder anderen, von Geburt zu Geburt

ayam anubhaved bandhur anena saha me kṣayam / sāmyam ekatvatāṃ yāto yādṛśas tādṛśas tv aham //

'dieser [Körper] soll mein Verwandter sein, mit ihm [teile] ich mein Vergehen' - so [dachte ich], zur Gleichheit und Einheit gelangt: wie er beschaffen war, so [glaubte ich] auch selbst zu sein,'

Wort für Wort
ayam anubhaved bandhur
dieser soll mein Verwandter sein
anena saha me kṣayam
mit ihm mein Vergehen
sāmyam ekatvatāṃ yāto
zur Gleichheit und Einheit gelangt
yādṛśas tādṛśas tv aham
wie er, so auch ich

tulyatām iha paśyāmi sadṛśo 'ham anena vai / ayaṃ hi vimalo vyaktam aham īdṛśakas tadā //

'Gleichheit sehe ich hier, ich bin ihm ähnlich' - so [dachte ich]: 'dieser ist ja makellos manifest, [also] bin auch ich derartig' - so [dachte ich] damals,'

Wort für Wort
tulyatām iha paśyāmi
Gleichheit sehe ich hier
sadṛśo 'ham anena vai
ich bin ihm ähnlich
ayaṃ hi vimalo vyaktam
dieser ist ja makellos manifest
aham īdṛśakas tadā
[also] bin ich damals derartig [gewesen]

yo 'ham ajñānasaṃmohād ajñayā saṃpravṛttavān / saṃsargād atisaṃsargāt sthitaḥ kālam imaṃ tv aham //

'ich, der ich aus Unwissenheit und Verblendung, durch Unwissen, [in diesem Zustand] fortgeschritten bin, verharrte durch Verbindung und übermäßige Verbindung [mit dem Körper] diese ganze Zeit,'

Wort für Wort
yo 'ham ajñānasaṃmohād
ich, der ich aus Unwissenheit und Verblendung
ajñayā saṃpravṛttavān
durch Unwissen fortgeschritten bin
saṃsargād atisaṃsargāt
durch Verbindung und übermäßige Verbindung
sthitaḥ kālam imaṃ tv aham
verharrte ich diese ganze Zeit

so 'ham evaṃ vaśībhūtaḥ kālam etaṃ na buddhavān / uttamādhamamadhyānāṃ tām ahaṃ katham āvase //

'ich, so [ihm] unterworfen, habe diese ganze Zeit nicht erwacht; wie soll ich [nun weiter] unter den Höchsten, Niedrigsten und Mittleren wohnen?'

Wort für Wort
so 'ham evaṃ vaśībhūtaḥ
ich, so unterworfen
kālam etaṃ na buddhavān
habe diese Zeit nicht erwacht
uttamādhamamadhyānāṃ
unter den Höchsten, Niedrigsten und Mittleren
tām ahaṃ katham āvase
wie soll ich [dort] wohnen

samānamāyayā ceha sahavāsam ahaṃ katham / gacchāmy abuddhabhāvatvād ihedānīṃ sthiro bhava //

'und wie sollte ich hier, durch [dieselbe] Māyā, weiter das Zusammenwohnen [mit dem Körper] fortsetzen, aus dem Zustand des Nicht-Erwachtseins? Nun sei hier fest entschlossen!'

Wort für Wort
samānamāyayā ceha
und hier, durch [dieselbe] Māyā
sahavāsam ahaṃ katham
wie [sollte] ich das Zusammenwohnen [fortsetzen]
gacchāmy abuddhabhāvatvād
gehe ich, aus dem Zustand des Nicht-Erwachtseins
ihedānīṃ sthiro bhava
nun sei hier fest entschlossen

sahavāsaṃ na yāsyāmi kālam etaṃ vivañcanāt / vañcito hy anayā yad dhi nirvikāro vikārayā //

'Das Zusammenwohnen werde ich nicht länger fortsetzen, von nun an, wegen [ihrer] Täuschung; denn ich, der Unwandelbare, wurde ja von ihr, der Wandelbaren, getäuscht,'

Wort für Wort
sahavāsaṃ na yāsyāmi
das Zusammenwohnen werde ich nicht fortsetzen
kālam etaṃ vivañcanāt
von nun an, wegen [ihrer] Täuschung
vañcito hy anayā yad dhi
denn ich wurde ja von ihr getäuscht
nirvikāro vikārayā
ich, der Unwandelbare, von der Wandelbaren

na tat tadaparāddhaṃ syād aparādho hy ayaṃ mama / yo 'ham atrābhavaṃ saktaḥ parāṅmukham upasthitaḥ //

'nicht sie hat da gefehlt - dies ist mein eigener Fehler, dass ich hier verhaftet wurde, [obwohl ich] dem Abgewandten [entgegengesetzt] gegenüberstand,'

Wort für Wort
na tat tadaparāddhaṃ syād
nicht sie hat da gefehlt
aparādho hy ayaṃ mama
dies ist ja mein eigener Fehler
yo 'ham atrābhavaṃ saktaḥ
dass ich hier verhaftet wurde
parāṅmukham upasthitaḥ
[obwohl ich] dem Abgewandten gegenüberstand

[?] Die genaue Aussage der zweiten Vershälfte ('parāṅmukham upasthitaḥ') bleibt unsicher.

tato 'smin bahurūpo 'tha sthito mūrtir amūrtimān / amūrtiś cāpy amūrtātmā mamatvena pradharṣitaḥ //

'darauf, in dieser [Prakṛti] vielgestaltig verweilend, wurde ich, obwohl gestaltlos, zum Gestalteten, und, obwohl von gestaltlosem Wesen, gestaltlos zugleich, von der Ich-Bezogenheit überwältigt,'

Wort für Wort
tato 'smin bahurūpo 'tha
darauf, in dieser [Prakṛti] vielgestaltig
sthito mūrtir amūrtimān
verweilend, wurde ich, obwohl gestaltlos, zum Gestalteten
amūrtiś cāpy amūrtātmā
und, von gestaltlosem Wesen, gestaltlos
mamatvena pradharṣitaḥ
von der Ich-Bezogenheit überwältigt

prakṛtyā ca tayā tena tāsu tāsv iha yoniṣu / nirmamasya mamatvena vikṛtaṃ tāsu tāsu ca //

'und durch jene Prakṛti, dadurch, in diesen und jenen Mutterschößen hier, wurde dem [an sich] Ich-losen durch die Ich-Bezogenheit [ein Zustand] in diesen und jenen [Mutterschößen] verändert,'

Wort für Wort
prakṛtyā ca tayā tena
und durch jene Prakṛti, dadurch
tāsu tāsv iha yoniṣu
in diesen und jenen Mutterschößen hier
nirmamasya mamatvena
dem Ich-losen durch die Ich-Bezogenheit
vikṛtaṃ tāsu tāsu ca
wurde [ein Zustand] in diesen und jenen verändert

yoniṣu vartamānena naṣṭasaṃjñena cetasā / samatā na mayā kācid ahaṃkāre kṛtā mayā //

'da ich, in den Mutterschößen weilend, mit verlorenem Bewusstsein, keinerlei Gleichmut geübt habe - dies habe ich selbst, im Ich-Bewusstsein befangen, bewirkt,'

Wort für Wort
yoniṣu vartamānena
in den Mutterschößen weilend
naṣṭasaṃjñena cetasā
mit verlorenem Bewusstsein
samatā na mayā kācid
keinerlei Gleichmut von mir
ahaṃkāre kṛtā mayā
im Ich-Bewusstsein bewirkt von mir

ātmānaṃ bahudhā kṛtvā so 'yaṃ bhūyo yunakti mām / idānīm avabuddho 'smi nirmamo nirahaṃkṛtaḥ //

'nachdem er [dieses vielgestaltige Wesen] das Selbst vielfach gemacht hat, verstrickt es mich immer wieder; jetzt aber bin ich erwacht, ohne Ich-Bezogenheit, ohne Ich-Bewusstsein,'

Wort für Wort
ātmānaṃ bahudhā kṛtvā
das Selbst vielfach gemacht habend
so 'yaṃ bhūyo yunakti mām
dieses verstrickt mich immer wieder
idānīm avabuddho 'smi
jetzt aber bin ich erwacht
nirmamo nirahaṃkṛtaḥ
ohne Ich-Bezogenheit, ohne Ich-Bewusstsein

mamatvaṃ manasā nityam ahaṃkārakṛtātmakam / apalagnām imāṃ hitvā saṃśrayiṣye nirāmayam //

'die Ich-Bezogenheit, die stets vom Geist, vom Ich-Bewusstsein bewirkte, diese anhaftende [Prakṛti] verlassend, werde ich Zuflucht suchen beim Leidlosen,'

Wort für Wort
mamatvaṃ manasā nityam
die Ich-Bezogenheit, stets vom Geist
ahaṃkārakṛtātmakam
vom Ich-Bewusstsein bewirkte
apalagnām imāṃ hitvā
diese anhaftende [Prakṛti] verlassend
saṃśrayiṣye nirāmayam
werde ich Zuflucht suchen beim Leidlosen

anena sāmyaṃ yāsyāmi nānayāham acetasā / kṣemaṃ mama sahānena naivaikam anayā saha //

'mit ihm werde ich zur Gleichheit gelangen, nicht mit dieser [Prakṛti], der Bewusstlosen; mein Heil ist mit ihm zusammen, keineswegs [aber meine] Einheit mit ihr zusammen.'

Wort für Wort
anena sāmyaṃ yāsyāmi
mit ihm werde ich zur Gleichheit gelangen
nānayāham acetasā
nicht mit dieser Bewusstlosen
kṣemaṃ mama sahānena
mein Heil ist mit ihm zusammen
naivaikam anayā saha
keineswegs [meine] Einheit mit ihr zusammen

evaṃ paramasaṃbodhāt pañcaviṃśo 'nubuddhavān / akṣaratvaṃ nigacchati tyaktvā kṣaram anāmayam //

So gelangt, durch die höchste Erwachung, der erwachte Fünfundzwanzigste zum Zustand des Akṣara, nachdem er das Vergängliche, [selbst] leidlos, aufgegeben hat,

Wort für Wort
evaṃ paramasaṃbodhāt
so, durch die höchste Erwachung
pañcaviṃśo 'nubuddhavān
der erwachte Fünfundzwanzigste
akṣaratvaṃ nigacchati
gelangt zum Zustand des Akṣara
tyaktvā kṣaram anāmayam
nachdem er das Vergängliche, leidlos, aufgegeben hat

avyaktaṃ vyaktadharmāṇaṃ saguṇaṃ nirguṇaṃ tathā / nirguṇaṃ prathamaṃ dṛṣṭvā tādṛg bhavati maithila //

nachdem er das Unmanifeste, das die Natur des Manifesten hat, zunächst als 'mit Eigenschaften' und dann als 'ohne Eigenschaften' erkannt hat - wenn er es zuerst als eigenschaftslos erblickt hat, wird er ihm gleich, o Herrscher von Mithilā,

Wort für Wort
avyaktaṃ vyaktadharmāṇaṃ
das Unmanifeste, das die Natur des Manifesten hat
saguṇaṃ nirguṇaṃ tathā
'mit Eigenschaften' und 'ohne Eigenschaften'
nirguṇaṃ prathamaṃ dṛṣṭvā
als eigenschaftslos zuerst erblickt habend
tādṛg bhavati maithila
wird er ihm gleich, o Herrscher von Mithilā

akṣarakṣarayor etad uktaṃ tava nidarśanam / mayeha jñānasaṃpannaṃ yathā śrutinidarśanāt //

dies ist dir das Beispiel von Akṣara und Kṣara dargelegt worden, von mir hier, ausgestattet mit Wissen, gemäß dem Beispiel der Śruti,

Wort für Wort
akṣarakṣarayor etad
dies, von Akṣara und Kṣara
uktaṃ tava nidarśanam
ist dir das Beispiel dargelegt worden
mayeha jñānasaṃpannaṃ
von mir hier, ausgestattet mit Wissen
yathā śrutinidarśanāt
gemäß dem Beispiel der Śruti

niḥsaṃdigdhaṃ ca sūkṣmaṃ ca viśuddhaṃ vimalaṃ tathā / pravakṣyāmi tu te bhūyas tan nibodha yathāśrutam //

unzweifelhaft, fein, rein und makellos - dies werde ich dir weiter darlegen; vernimm es, wie es überliefert ist,

Wort für Wort
niḥsaṃdigdhaṃ ca sūkṣmaṃ ca
unzweifelhaft und fein
viśuddhaṃ vimalaṃ tathā
rein und makellos
pravakṣyāmi tu te bhūyas
werde ich dir weiter darlegen
tan nibodha yathāśrutam
vernimm es, wie es überliefert ist

sāṃkhyayogo mayā proktaḥ śāstradvayanidarśanāt / yad eva sāṃkhyaśāstroktaṃ yogadarśanam eva tat //

das Sāṃkhya-Yoga ist von mir dargelegt worden, als Beispiel der beiden Lehrschriften; was in der Sāṃkhya-Lehrschrift gesagt wird, das eben ist auch die Lehre des Yoga,

Wort für Wort
sāṃkhyayogo mayā proktaḥ
das Sāṃkhya-Yoga ist von mir dargelegt worden
śāstradvayanidarśanāt
als Beispiel der beiden Lehrschriften
yad eva sāṃkhyaśāstroktaṃ
was in der Sāṃkhya-Lehrschrift gesagt wird
yogadarśanam eva tat
das eben ist auch die Lehre des Yoga

prabodhanaparaṃ jñānaṃ sāṃkhyānām avanīpate / vispaṣṭaṃ procyate tatra śiṣyāṇāṃ hitakāmyayā //

das auf das völlige Erwachen zielende Wissen der Sāṃkhyas, o Herrscher der Erde, wird darin klar dargelegt, aus dem Wunsch nach dem Heil der Schüler,

Wort für Wort
prabodhanaparaṃ jñānaṃ
das auf das Erwachen zielende Wissen
sāṃkhyānām avanīpate
der Sāṃkhyas, o Herrscher der Erde
vispaṣṭaṃ procyate tatra
wird darin klar dargelegt
śiṣyāṇāṃ hitakāmyayā
aus dem Wunsch nach dem Heil der Schüler

bṛhac caivam idaṃ śāstram ity āhur viduṣo janāḥ / asmiṃś ca śāstre yogānāṃ punarbhavapuraḥsaram //

und so nennen die wissenden Menschen diese Lehrschrift 'die große [umfassende]'; und in dieser Lehrschrift wird das der Wiedergeburt der Yogins Vorangehende [dargelegt] [?],

Wort für Wort
bṛhac caivam idaṃ śāstram
und so [nennen sie] diese Lehrschrift 'die große'
ity āhur viduṣo janāḥ
so nennen die wissenden Menschen
asmiṃś ca śāstre yogānāṃ
und in dieser Lehrschrift der Yogins
punarbhavapuraḥsaram
das der Wiedergeburt Vorangehende

[?] 'punarbhavapuraḥsaram' ('das der Wiedergeburt Vorangehende') bleibt in seiner genauen Bedeutung unklar.

pañcaviṃśāt paraṃ tattvaṃ paṭhyate ca narādhipa / sāṃkhyānāṃ tu paraṃ tattvaṃ yathāvad anuvarṇitam //

und das jenseits des Fünfundzwanzigsten liegende Prinzip wird gelesen, o Herrscher der Menschen; das höchste Prinzip der Sāṃkhyas aber wird darin gebührend im Einzelnen beschrieben,

Wort für Wort
pañcaviṃśāt paraṃ tattvaṃ
das jenseits des Fünfundzwanzigsten liegende Prinzip
paṭhyate ca narādhipa
wird gelesen, o Herrscher der Menschen
sāṃkhyānāṃ tu paraṃ tattvaṃ
das höchste Prinzip der Sāṃkhyas aber
yathāvad anuvarṇitam
wird gebührend im Einzelnen beschrieben

buddham apratibuddhaṃ ca budhyamānaṃ ca tattvataḥ / budhyamānaṃ ca buddhatvaṃ prāhur yoganidarśanam //

'das Erwachte', 'das Unerweckte' und wahrhaftig 'das [dauernd] Erwachende', und dass das Erwachende zum Zustand des Erwachtseins [wird] - dies nennen sie das Beispiel des Yoga.

Wort für Wort
buddham apratibuddhaṃ ca
'das Erwachte', 'das Unerweckte'
budhyamānaṃ ca tattvataḥ
und wahrhaftig 'das Erwachende'
budhyamānaṃ ca buddhatvaṃ
und dass das Erwachende zum Erwachtsein [wird]
prāhur yoganidarśanam
dies nennen sie das Beispiel des Yoga

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