Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 122: Cyavanasukanyopākhyānam Die Erzählung von Cyavana und Sukanyā (Anfang)

Lomaśa beginnt die Erzählung von Cyavana, dem Sohn Bhṛgus, der so lange reglos Buße übte, dass er von einem Ameisenhügel überwuchert wurde. König Śaryātis Tochter Sukanyā durchbohrt beim Spielen versehentlich die im Erdhügel verborgenen Augen des Weisen; der erzürnte Cyavana verschließt daraufhin dem königlichen Heer Kot und Urin. Nach Sukanyās Geständnis erwirkt Śaryāti Cyavanas Vergebung, indem er ihm seine Tochter zur Frau gibt; Sukanyā dient ihrem asketischen Gatten fortan treu und pflichtbewusst.

lomaśa uvāca bhṛgor maharṣeḥ putro 'bhūc cyavano nāma bhārgavaḥ samīpe sarasaḥ so 'sya tapas tepe mahādyutiḥ

Lomaśa sprach: „Des großen Weisen Bhṛgu Sohn war einer namens Cyavana, der Bhārgava; in der Nähe dieses Sees übte er, von großem Glanz, Buße.

Wort für Wort
lomaśa uvāca bhṛgor maharṣeḥ putro 'bhūc cyavano nāma bhārgavaḥ samīpe sarasaḥ so 'sya tapas tepe mahādyutiḥ
Lomaśa sprach: „Des großen Weisen Bhṛgu Sohn war einer namens Cyavana, der Bhārgava; in der Nähe dieses Sees übte er, von großem Glanz, Buße.

sthāṇubhūto mahātejā vīrasthānena pāṇḍava atiṣṭhat subahūn kālān ekadeśe viśāṃ pate

Wie ein Pfahl geworden, von großer Glut, o Pāṇḍava, verharrte er, in der Heldenhaltung stehend, sehr lange Zeit an einem Ort, o Herr der Untertanen.

Wort für Wort
sthāṇubhūto mahātejā vīrasthānena pāṇḍava atiṣṭhat subahūn kālān ekadeśe viśāṃ pate
Wie ein Pfahl geworden, von großer Glut, o Pāṇḍava, verharrte er, in der Heldenhaltung stehend, sehr lange Zeit an einem Ort, o Herr der Untertanen.

sa valmīko 'bhavad ṛṣir latābhir abhisaṃvṛtaḥ kālena mahatā rājan samākīrṇaḥ pipīlikaiḥ

Er, der Weise, wurde zu einem Ameisenhügel, von Schlingpflanzen überwuchert; im Laufe langer Zeit, o König, von Ameisen überzogen.

Wort für Wort
sa valmīko 'bhavad ṛṣir latābhir abhisaṃvṛtaḥ kālena mahatā rājan samākīrṇaḥ pipīlikaiḥ
Er, der Weise, wurde zu einem Ameisenhügel, von Schlingpflanzen überwuchert; im Laufe langer Zeit, o König, von Ameisen überzogen.

tathā sa saṃvṛto dhīmān mṛtpiṇḍa iva sarvaśaḥ tapyati sma tapo rājan valmīkena samāvṛtaḥ

So übte er, der Weise, gänzlich bedeckt wie ein Erdklumpen, Buße, o König, umhüllt vom Ameisenhügel.

Wort für Wort
tathā sa saṃvṛto dhīmān mṛtpiṇḍa iva sarvaśaḥ tapyati sma tapo rājan valmīkena samāvṛtaḥ
So übte er, der Weise, gänzlich bedeckt wie ein Erdklumpen, Buße, o König, umhüllt vom Ameisenhügel.

atha dīrghasya kālasya śaryātir nāma pārthivaḥ ājagāma saro ramyaṃ vihartum idam uttamam

Da kam, nach langer Zeit, ein König namens Śaryāti an diesen lieblichen, vorzüglichen See, um sich zu ergehen.

Wort für Wort
atha dīrghasya kālasya śaryātir nāma pārthivaḥ ājagāma saro ramyaṃ vihartum idam uttamam
Da kam, nach langer Zeit, ein König namens Śaryāti an diesen lieblichen, vorzüglichen See, um sich zu ergehen.

tasya strīṇāṃ sahasrāṇi catvāry āsan parigrahaḥ ekaiva ca sutā śubhrā sukanyā nāma bhārata

Er hatte viertausend Frauen als Gefolge, und eine einzige strahlende Tochter, namens Sukanyā, o Bhārata.

Wort für Wort
tasya strīṇāṃ sahasrāṇi catvāry āsan parigrahaḥ ekaiva ca sutā śubhrā sukanyā nāma bhārata
Er hatte viertausend Frauen als Gefolge, und eine einzige strahlende Tochter, namens Sukanyā, o Bhārata.

sā sakhībhiḥ parivṛtā sarvābharaṇabhūṣitā caṅkramyamāṇā valmīkaṃ bhārgavasya samāsadat

Sie, von Freundinnen umgeben, mit allem Schmuck geziert, umherwandelnd, gelangte zu des Bhārgava Ameisenhügel.

Wort für Wort
sā sakhībhiḥ parivṛtā sarvābharaṇabhūṣitā caṅkramyamāṇā valmīkaṃ bhārgavasya samāsadat
Sie, von Freundinnen umgeben, mit allem Schmuck geziert, umherwandelnd, gelangte zu des Bhārgava Ameisenhügel.

sā caiva sudatī tatra paśyamānā manoramān vanaspatīn vicinvantī vijahāra sakhīvṛtā

Und sie, die Schönzahnige, betrachtete dort die reizvollen Waldbäume, pflückte Blüten und vergnügte sich, von Freundinnen umgeben.

Wort für Wort
sā caiva sudatī tatra paśyamānā manoramān vanaspatīn vicinvantī vijahāra sakhīvṛtā
Und sie, die Schönzahnige, betrachtete dort die reizvollen Waldbäume, pflückte Blüten und vergnügte sich, von Freundinnen umgeben.

rūpeṇa vayasā caiva madanena madena ca babhañja vanavṛkṣāṇāṃ śākhāḥ paramapuṣpitāḥ

In ihrer Schönheit und Jugend, im Rausch der Liebesbegierde, brach sie die überaus blütenreichen Zweige der Waldbäume ab.

Wort für Wort
rūpeṇa vayasā caiva madanena madena ca babhañja vanavṛkṣāṇāṃ śākhāḥ paramapuṣpitāḥ
In ihrer Schönheit und Jugend, im Rausch der Liebesbegierde, brach sie die überaus blütenreichen Zweige der Waldbäume ab.

tāṃ sakhīrahitām ekām ekavastrām alaṃkṛtām dadarśa bhārgavo dhīmāṃś carantīm iva vidyutam

Sie, allein, ohne Freundinnen, in einem einzigen Gewand, geschmückt, erblickte der weise Bhārgava, wie sie einherschritt, einem Blitz gleich.

Wort für Wort
tāṃ sakhīrahitām ekām ekavastrām alaṃkṛtām dadarśa bhārgavo dhīmāṃś carantīm iva vidyutam
Sie, allein, ohne Freundinnen, in einem einzigen Gewand, geschmückt, erblickte der weise Bhārgava, wie sie einherschritt, einem Blitz gleich.

tāṃ paśyamāno vijane sa reme paramadyutiḥ kṣāmakaṇṭhaś ca brahmarṣis tapobalasamanvitaḥ tām ābabhāṣe kalyāṇīṃ sā cāsya na śṛṇoti vai

Sie in der Einsamkeit erblickend, freute er sich, der von höchstem Glanz; und der brahmanische Weise, mit ausgezehrter Kehle, mit der Kraft der Buße ausgestattet, sprach die Holde an; doch sie hörte ihn nicht.

Wort für Wort
tāṃ paśyamāno vijane sa reme paramadyutiḥ kṣāmakaṇṭhaś ca brahmarṣis tapobalasamanvitaḥ tām ābabhāṣe kalyāṇīṃ sā cāsya na śṛṇoti vai
Sie in der Einsamkeit erblickend, freute er sich, der von höchstem Glanz; und der brahmanische Weise, mit ausgezehrter Kehle, mit der Kraft der Buße ausgestattet, sprach die Holde an; doch sie hörte ihn nicht.

tataḥ sukanyā valmīke dṛṣṭvā bhārgavacakṣuṣī kautūhalāt kaṇṭakena buddhimohabalātkṛtā

Da erblickte Sukanyā im Ameisenhügel des Bhārgava zwei Augen, und aus Neugier, den Verstand von Verblendung überwältigt, mit einem Dorn -

Wort für Wort
tataḥ sukanyā valmīke dṛṣṭvā bhārgavacakṣuṣī kautūhalāt kaṇṭakena buddhimohabalātkṛtā
Da erblickte Sukanyā im Ameisenhügel des Bhārgava zwei Augen, und aus Neugier, den Verstand von Verblendung überwältigt, mit einem Dorn -

kiṃ nu khalv idam ity uktvā nirbibhedāsya locane akrudhyat sa tayā viddhe netre paramamanyumān tataḥ śaryātisainyasya śakṛnmūtraṃ samāvṛṇot

- sprach sie: 'Was ist das denn?', und durchbohrte seine beiden Augen. Er, dem sie die Augen durchbohrt hatte, ergrimmte, von höchstem Zorn erfüllt; da verschloss er Kot und Urin des Heeres des Śaryāti.

Wort für Wort
kiṃ nu khalv idam ity uktvā nirbibhedāsya locane akrudhyat sa tayā viddhe netre paramamanyumān tataḥ śaryātisainyasya śakṛnmūtraṃ samāvṛṇot
- sprach sie: 'Was ist das denn?', und durchbohrte seine beiden Augen. Er, dem sie die Augen durchbohrt hatte, ergrimmte, von höchstem Zorn erfüllt; da verschloss er Kot und Urin des Heeres des Śaryāti.

tato ruddhe śakṛnmūtre sainyam ānāhaduḥkhitam tathāgatam abhiprekṣya paryapṛcchat sa pārthivaḥ

Da, als Kot und Urin verschlossen waren, das Heer von Verstopfung gequält, sah der König es in diesem Zustand und befragte es.

Wort für Wort
tato ruddhe śakṛnmūtre sainyam ānāhaduḥkhitam tathāgatam abhiprekṣya paryapṛcchat sa pārthivaḥ
Da, als Kot und Urin verschlossen waren, das Heer von Verstopfung gequält, sah der König es in diesem Zustand und befragte es.

taponityasya vṛddhasya roṣaṇasya viśeṣataḥ kenāpakṛtam adyeha bhārgavasya mahātmanaḥ jñātaṃ vā yadi vājñātaṃ tad ṛtaṃ brūta māciram

'Wem wurde hier heute ein Unrecht zugefügt, dem stets der Buße hingegebenen, greisen, besonders jähzornigen hochgesinnten Bhārgava - ob bekannt oder unbekannt - das sagt mir wahrheitsgemäß, ohne Verzug.'

Wort für Wort
taponityasya vṛddhasya roṣaṇasya viśeṣataḥ kenāpakṛtam adyeha bhārgavasya mahātmanaḥ jñātaṃ vā yadi vājñātaṃ tad ṛtaṃ brūta māciram
'Wem wurde hier heute ein Unrecht zugefügt, dem stets der Buße hingegebenen, greisen, besonders jähzornigen hochgesinnten Bhārgava - ob bekannt oder unbekannt - das sagt mir wahrheitsgemäß, ohne Verzug.'

tam ūcuḥ sainikāḥ sarve na vidmo 'pakṛtaṃ vayam sarvopāyair yathākāmaṃ bhavāṃs tad adhigacchatu

Zu ihm sprachen alle Soldaten: 'Wir wissen von keinem begangenen Unrecht; mit allen Mitteln, wie es dir beliebt, mögest du es ergründen.'

Wort für Wort
tam ūcuḥ sainikāḥ sarve na vidmo 'pakṛtaṃ vayam sarvopāyair yathākāmaṃ bhavāṃs tad adhigacchatu
Zu ihm sprachen alle Soldaten: 'Wir wissen von keinem begangenen Unrecht; mit allen Mitteln, wie es dir beliebt, mögest du es ergründen.'

tataḥ sa pṛthivīpālaḥ sāmnā cogreṇa ca svayam paryapṛcchat suhṛdvargaṃ pratyajānan na caiva te

Da befragte jener Erdenherrscher selbst, sanft und auch streng, seinen Freundeskreis; doch sie gestanden nichts.

Wort für Wort
tataḥ sa pṛthivīpālaḥ sāmnā cogreṇa ca svayam paryapṛcchat suhṛdvargaṃ pratyajānan na caiva te
Da befragte jener Erdenherrscher selbst, sanft und auch streng, seinen Freundeskreis; doch sie gestanden nichts.

ānāhārtaṃ tato dṛṣṭvā tat sainyam asukhārditam pitaraṃ duḥkhitaṃ cāpi sukanyedam athābravīt

Da, als sie das von Verstopfung gequälte, leidende Heer sah, und auch ihren betrübten Vater, sprach Sukanyā darauf dies:

Wort für Wort
ānāhārtaṃ tato dṛṣṭvā tat sainyam asukhārditam pitaraṃ duḥkhitaṃ cāpi sukanyedam athābravīt
Da, als sie das von Verstopfung gequälte, leidende Heer sah, und auch ihren betrübten Vater, sprach Sukanyā darauf dies:

mayāṭantyeha valmīke dṛṣṭaṃ sattvam abhijvalat khadyotavad abhijñātaṃ tan mayā viddham antikāt

'Von mir wurde, während ich hier umherwanderte, im Ameisenhügel ein glühendes Wesen erblickt, einem Glühwürmchen gleich erkannt; das habe ich aus der Nähe durchbohrt.'

Wort für Wort
mayāṭantyeha valmīke dṛṣṭaṃ sattvam abhijvalat khadyotavad abhijñātaṃ tan mayā viddham antikāt
'Von mir wurde, während ich hier umherwanderte, im Ameisenhügel ein glühendes Wesen erblickt, einem Glühwürmchen gleich erkannt; das habe ich aus der Nähe durchbohrt.'

etac chrutvā tu śaryātir valmīkaṃ tūrṇam ādravat tatrāpaśyat tapovṛddhaṃ vayovṛddhaṃ ca bhārgavam

Als er dies hörte, eilte Śaryāti rasch zum Ameisenhügel; dort erblickte er den Bhārgava, ehrwürdig an Buße und ehrwürdig an Alter.

Wort für Wort
etac chrutvā tu śaryātir valmīkaṃ tūrṇam ādravat tatrāpaśyat tapovṛddhaṃ vayovṛddhaṃ ca bhārgavam
Als er dies hörte, eilte Śaryāti rasch zum Ameisenhügel; dort erblickte er den Bhārgava, ehrwürdig an Buße und ehrwürdig an Alter.

ayācad atha sainyārthaṃ prāñjaliḥ pṛthivīpatiḥ ajñānād bālayā yat te kṛtaṃ tat kṣantum arhasi

Da bat, mit gefalteten Händen, der Erdenherrscher um seines Heeres willen: 'Was dir von dem Mädchen aus Unwissenheit angetan wurde, das mögest du verzeihen.'

Wort für Wort
ayācad atha sainyārthaṃ prāñjaliḥ pṛthivīpatiḥ ajñānād bālayā yat te kṛtaṃ tat kṣantum arhasi
Da bat, mit gefalteten Händen, der Erdenherrscher um seines Heeres willen: 'Was dir von dem Mädchen aus Unwissenheit angetan wurde, das mögest du verzeihen.'

tato 'bravīn mahīpālaṃ cyavano bhārgavas tadā rūpaudāryasamāyuktāṃ lobhamohabalātkṛtām

Da sprach Cyavana, der Bhārgava, zum König, im Bann von Begierde und Verblendung, im Hinblick auf sie, die mit Schönheit und Adel Begabte -

Wort für Wort
tato 'bravīn mahīpālaṃ cyavano bhārgavas tadā rūpaudāryasamāyuktāṃ lobhamohabalātkṛtām
Da sprach Cyavana, der Bhārgava, zum König, im Bann von Begierde und Verblendung, im Hinblick auf sie, die mit Schönheit und Adel Begabte -

tām eva pratigṛhyāhaṃ rājan duhitaraṃ tava kṣamiṣyāmi mahīpāla satyam etad bravīmi te

'- nur wenn ich eben sie, o König, deine Tochter, zur Frau erhalte, werde ich verzeihen, o Erdenherr; die Wahrheit spreche ich zu dir.'

Wort für Wort
tām eva pratigṛhyāhaṃ rājan duhitaraṃ tava kṣamiṣyāmi mahīpāla satyam etad bravīmi te
'- nur wenn ich eben sie, o König, deine Tochter, zur Frau erhalte, werde ich verzeihen, o Erdenherr; die Wahrheit spreche ich zu dir.'

ṛṣer vacanam ājñāya śaryātir avicārayan dadau duhitaraṃ tasmai cyavanāya mahātmane

Nachdem er das Wort des Weisen vernommen hatte, gab Śaryāti, ohne zu zögern, seine Tochter jenem hochgesinnten Cyavana.

Wort für Wort
ṛṣer vacanam ājñāya śaryātir avicārayan dadau duhitaraṃ tasmai cyavanāya mahātmane
Nachdem er das Wort des Weisen vernommen hatte, gab Śaryāti, ohne zu zögern, seine Tochter jenem hochgesinnten Cyavana.

pratigṛhya ca tāṃ kanyāṃ cyavanaḥ prasasāda ha prāptaprasādo rājā sa sasainyaḥ punar āvrajat

Und nachdem er das Mädchen erhalten hatte, wurde Cyavana wahrlich gnädig gestimmt; der König, nachdem er die Gunst erlangt hatte, kehrte samt seinem Heer wieder zurück.

Wort für Wort
pratigṛhya ca tāṃ kanyāṃ cyavanaḥ prasasāda ha prāptaprasādo rājā sa sasainyaḥ punar āvrajat
Und nachdem er das Mädchen erhalten hatte, wurde Cyavana wahrlich gnädig gestimmt; der König, nachdem er die Gunst erlangt hatte, kehrte samt seinem Heer wieder zurück.

sukanyāpi patiṃ labdhvā tapasvinam aninditā nityaṃ paryacarat prītyā tapasā niyamena ca

Auch Sukanyā, die Untadelige, nachdem sie den Asketen zum Gatten erhalten hatte, diente ihm stets mit Liebe, mit Buße und Zucht.

Wort für Wort
sukanyāpi patiṃ labdhvā tapasvinam aninditā nityaṃ paryacarat prītyā tapasā niyamena ca
Auch Sukanyā, die Untadelige, nachdem sie den Asketen zum Gatten erhalten hatte, diente ihm stets mit Liebe, mit Buße und Zucht.

agnīnām atithīnāṃ ca śuśrūṣur anasūyikā samārādhayata kṣipraṃ cyavanaṃ sā śubhānanā

Den Feuern und den Gästen zu Diensten, frei von Missgunst, gewann sie, die Lieblichgesichtige, rasch die Zuneigung Cyavanas.

Wort für Wort
agnīnām atithīnāṃ ca śuśrūṣur anasūyikā samārādhayata kṣipraṃ cyavanaṃ sā śubhānanā
Den Feuern und den Gästen zu Diensten, frei von Missgunst, gewann sie, die Lieblichgesichtige, rasch die Zuneigung Cyavanas.

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