Janamejaya fragt nach der Lebensweise der Pāṇḍavas im Wald. Vaiśaṃpāyana schildert, wie sie von Wildbret und Waldfrüchten lebten, tausende Brahmanen versorgten, und wie die fünf Jahre von Arjunas Abwesenheit unter Jagd, Studium und Opferdienst vergingen.
kathaṃ hi rājā putraṃ svam upekṣetālpacetasam duryodhanaṃ pāṇḍuputrān kopayānaṃ mahārathān
Wie konnte denn der König seinen eigenen Sohn, den von schwachem Verstand, Duryodhana, gewähren lassen, der die großen Wagenkämpfer, die Söhne Pāṇḍus, erzürnte?
Wort für Wort
kathaṃ hi rājā putraṃ svam upekṣetālpacetasam duryodhanaṃ pāṇḍuputrān kopayānaṃ mahārathān
Wie konnte denn der König seinen eigenen Sohn, den von schwachem Verstand, Duryodhana, gewähren lassen, der die großen Wagenkämpfer, die Söhne Pāṇḍus, erzürnte?
Vaiśaṃpāyana sprach: Waldkost und Wild, mit reinen Pfeilen erlegt, verzehrten die Stiere unter den Männern, nachdem sie den Brahmanen den ersten Teil dargebracht hatten.
Vaiśaṃpāyana sprach: Waldkost und Wild, mit reinen Pfeilen erlegt, verzehrten die Stiere unter den Männern, nachdem sie den Brahmanen den ersten Teil dargebracht hatten.
Und Draupadī, die Ruhmvolle, bewirtete zuerst alle ihre Ehemänner und die Zweifachgeborenen, wie eine Mutter, und nahm dann selbst das Übriggebliebene zu sich.
Und Draupadī, die Ruhmvolle, bewirtete zuerst alle ihre Ehemänner und die Zweifachgeborenen, wie eine Mutter, und nahm dann selbst das Übriggebliebene zu sich.
Der König durchstreifte den Osten, Bhīmasena den Süden, die Zwillinge den Westen und auch den Norden; die Bogenträger richteten, dorthin gehend, stets ein Gemetzel unter dem Wild an, um Fleisch zu erlangen.
Der König durchstreifte den Osten, Bhīmasena den Süden, die Zwillinge den Westen und auch den Norden; die Bogenträger richteten, dorthin gehend, stets ein Gemetzel unter dem Wild an, um Fleisch zu erlangen.
So vergingen, während sie in Kāmyaka weilten, ohne Arjuna, ihn sehnsüchtig erwartend, fünf Jahre, während sie die Veden studierten, Gebete murmelten und Opfer darbrachten.
So vergingen, während sie in Kāmyaka weilten, ohne Arjuna, ihn sehnsüchtig erwartend, fünf Jahre, während sie die Veden studierten, Gebete murmelten und Opfer darbrachten.