Kapitel 84: Yudhiṣṭhirasya Dhaumyaṃ Praty Uktiḥ
Yudhiṣṭhiras Ansprache an Dhaumya
Nach Nāradas Weggang wendet sich Yudhiṣṭhira an den Hauspriester Dhaumya. Er preist Arjuna als den Kṛṣṇa der drei Zeitalter, dem Nara-Nārāyaṇa-Paar gleich, und äußert Zuversicht, dass Arjuna allein den Kauravas samt Bhīṣma, Droṇa, Kṛpa und Karṇa gewachsen sei - in einem ausgedehnten Bild von Karṇa als lodernder Feuersbrunst, die von der Gewitterwolke Arjuna gelöscht werden wird. Da die Brüder ohne Arjuna in Kāmyaka keine Ruhe finden, bittet Yudhiṣṭhira Dhaumya, ihnen einen anderen, lieblichen Wald mit Einsiedeleien zu nennen, in dem sie auf Arjunas Rückkehr warten können.
Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem er die Meinung seiner Brüder und des weisen Nārada erfahren hatte, sprach König Yudhiṣṭhira zu Dhaumya, der dem Großvater gleicht:
Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem er die Meinung seiner Brüder und des weisen Nārada erfahren hatte, sprach König Yudhiṣṭhira zu Dhaumya, der dem Großvater gleicht:
mayā sa puruṣavyāghro jiṣṇuḥ satyaparākramaḥ astrahetor mahābāhur amitātmā vivāsitaḥ
„Von mir wurde jener Tiger unter den Männern, Jiṣṇu von wahrhafter Tatkraft, der Starkarmige, von unermesslichem Geist, um der Waffen willen fortgeschickt.
Wort für Wort
mayā sa puruṣavyāghro jiṣṇuḥ satyaparākramaḥ astrahetor mahābāhur amitātmā vivāsitaḥ
„Von mir wurde jener Tiger unter den Männern, Jiṣṇu von wahrhafter Tatkraft, der Starkarmige, von unermesslichem Geist, um der Waffen willen fortgeschickt.
Denn ich kenne, o Brahmane, diese beiden dunklen Feindevertilger als tatkräftig, und ebenso kennt sie der mächtige Vyāsa: die lotusäugigen Helden der drei Zeitalter, Vāsudeva und Dhanaṃjaya.
Denn ich kenne, o Brahmane, diese beiden dunklen Feindevertilger als tatkräftig, und ebenso kennt sie der mächtige Vyāsa: die lotusäugigen Helden der drei Zeitalter, Vāsudeva und Dhanaṃjaya.
In der Erkenntnis, dass er fähig ist, wurde von mir Arjuna entsandt, nicht geringer als Indra, fähig, der Göttersohn, um den Herrscher der Götter zu sehen und um von Indra die Waffen zu empfangen - deshalb wurde er fortgeschickt.
In der Erkenntnis, dass er fähig ist, wurde von mir Arjuna entsandt, nicht geringer als Indra, fähig, der Göttersohn, um den Herrscher der Götter zu sehen und um von Indra die Waffen zu empfangen - deshalb wurde er fortgeschickt.
Bhīṣma und Droṇa, die großen Wagenkämpfer, Kṛpa und der unbesiegbare Sohn des Droṇa, wurden von dem Sohn des Dhṛtarāṣṭra für den Kampf gewonnen, mächtig, alle des Veda kundig, Helden, und ebenso alle in den Waffen bewandert.
Bhīṣma und Droṇa, die großen Wagenkämpfer, Kṛpa und der unbesiegbare Sohn des Droṇa, wurden von dem Sohn des Dhṛtarāṣṭra für den Kampf gewonnen, mächtig, alle des Veda kundig, Helden, und ebenso alle in den Waffen bewandert.
yoddhukāmaś ca pārthena satataṃ yo mahābalaḥ sa ca divyāstravit karṇaḥ sūtaputro mahārathaḥ
Und wer beständig danach verlangt, gegen den Pārtha zu kämpfen, der Mächtige, ist Karṇa, der Sohn des Wagenlenkers, der große Wagenkämpfer, kundig der göttlichen Waffen.
Wort für Wort
yoddhukāmaś ca pārthena satataṃ yo mahābalaḥ sa ca divyāstravit karṇaḥ sūtaputro mahārathaḥ
Und wer beständig danach verlangt, gegen den Pārtha zu kämpfen, der Mächtige, ist Karṇa, der Sohn des Wagenlenkers, der große Wagenkämpfer, kundig der göttlichen Waffen.
so 'śvavegānilabalaḥ śarārcis talanisvanaḥ rajodhūmo 'strasaṃtāpo dhārtarāṣṭrāniloddhataḥ
Er, von der Kraft des Pferdetempos und des Windes, mit Pfeilen als Flammen, dem Klatschen der Handflächen als Donner, dem Staub als Rauch, der Waffenglut als Hitze, vom Wind der Dhārtarāṣṭras angefacht,
Wort für Wort
so 'śvavegānilabalaḥ śarārcis talanisvanaḥ rajodhūmo 'strasaṃtāpo dhārtarāṣṭrāniloddhataḥ
Er, von der Kraft des Pferdetempos und des Windes, mit Pfeilen als Flammen, dem Klatschen der Handflächen als Donner, dem Staub als Rauch, der Waffenglut als Hitze, vom Wind der Dhārtarāṣṭras angefacht,
taṃ sa kṛṣṇāniloddhūto divyāstrajalado mahān śvetavājibalākābhṛd gāṇḍīvendrāyudhojjvalaḥ
ihn wird jene Wolke, vom Wind Kṛṣṇas angetrieben, groß, göttliche Waffen als Wasser tragend, weiße Rosse als Kraniche mit sich führend, vom Gāṇḍīva als Regenbogen erstrahlend,
Wort für Wort
taṃ sa kṛṣṇāniloddhūto divyāstrajalado mahān śvetavājibalākābhṛd gāṇḍīvendrāyudhojjvalaḥ
ihn wird jene Wolke, vom Wind Kṛṣṇas angetrieben, groß, göttliche Waffen als Wasser tragend, weiße Rosse als Kraniche mit sich führend, vom Gāṇḍīva als Regenbogen erstrahlend,
alaṃ sa teṣāṃ sarveṣām iti me dhīyate matiḥ nāsti tv atikriyā tasya raṇe 'rīṇāṃ pratikriyā
'Er allein genügt gegen sie alle' - so ist meine Meinung; doch gibt es für ihn im Kampf keine Notwendigkeit, den Feinden zu begegnen, die er nicht meistern könnte.
Wort für Wort
alaṃ sa teṣāṃ sarveṣām iti me dhīyate matiḥ nāsti tv atikriyā tasya raṇe 'rīṇāṃ pratikriyā
'Er allein genügt gegen sie alle' - so ist meine Meinung; doch gibt es für ihn im Kampf keine Notwendigkeit, den Feinden zu begegnen, die er nicht meistern könnte.
taṃ vayaṃ pāṇḍavaṃ sarve gṛhītāstraṃ dhanaṃjayam draṣṭāro na hi bībhatsur bhāram udyamya sīdati
Wir alle werden jenen Pāṇḍava, Dhanaṃjaya, mit erlangten Waffen wiedersehen; denn der Vielgestaltige sinkt nicht, wenn er eine Last auf sich genommen hat.
Wort für Wort
taṃ vayaṃ pāṇḍavaṃ sarve gṛhītāstraṃ dhanaṃjayam draṣṭāro na hi bībhatsur bhāram udyamya sīdati
Wir alle werden jenen Pāṇḍava, Dhanaṃjaya, mit erlangten Waffen wiedersehen; denn der Vielgestaltige sinkt nicht, wenn er eine Last auf sich genommen hat.
vayaṃ tu tam ṛte vīraṃ vane 'smin dvipadāṃ vara avadhānaṃ na gacchāmaḥ kāmyake saha kṛṣṇayā
Wir aber, ohne jenen Helden, finden in diesem Wald, o Bester der Zweifüßler, in Kāmyaka, zusammen mit Kṛṣṇā, keine rechte Aufmerksamkeit für irgendetwas.
Wort für Wort
vayaṃ tu tam ṛte vīraṃ vane 'smin dvipadāṃ vara avadhānaṃ na gacchāmaḥ kāmyake saha kṛṣṇayā
Wir aber, ohne jenen Helden, finden in diesem Wald, o Bester der Zweifüßler, in Kāmyaka, zusammen mit Kṛṣṇā, keine rechte Aufmerksamkeit für irgendetwas.
Du mögest uns einen anderen, guten Wald nennen, reich an Speise und Früchten, rein, lieblich, und von solchen aufgesucht, die heilige Werke vollbringen,
Du mögest uns einen anderen, guten Wald nennen, reich an Speise und Früchten, rein, lieblich, und von solchen aufgesucht, die heilige Werke vollbringen,
wo wir, eine gewisse Zeit verweilend, den Helden Arjuna von wahrhafter Tatkraft erwarten können, wie Menschen, die sich nach Regen sehnen, die Regenwolke.
wo wir, eine gewisse Zeit verweilend, den Helden Arjuna von wahrhafter Tatkraft erwarten können, wie Menschen, die sich nach Regen sehnen, die Regenwolke.