Kapitel 141: Gandhamādanaprayāṇārambhaḥ
Der Aufbruch zum Gandhamādana
Yudhiṣṭhira weist Bhīma an, mit Draupadī, dem Gefolge und den Wagen umzukehren, während er selbst nur mit Nakula und Lomaśa das gefahrvolle Gebirge durchqueren will. Bhīma widerspricht entschieden: Er werde Draupadī und, wenn nötig, auch die Zwillinge über die unwegsamen Stellen tragen, und keiner werde zurückbleiben wollen. Yudhiṣṭhira lobt Bhīmas Entschlossenheit; Draupadī selbst erklärt lachend, sie werde mitgehen. Lomaśa erklärt, durch Buße könnten sie alle gemeinsam den Berg Gandhamādana erreichen. Die Gruppe zieht durch das prächtige Reich des Königs Subāhu, der die Kuṇindas beherrscht und sie ehrenvoll empfängt; dort übergeben sie Gefolge und Wagen seiner Obhut und ziehen zu Fuß voller Vorfreude weiter zum Himālaya, um Arjuna wiederzusehen.
saṃnivartaya kaunteya kṣutpipāse balānvayāt tato balaṃ ca dākṣyaṃ ca saṃśrayasva kurūdvaha
Wende dich zurück, o Sohn der Kuntī, wegen des von Hunger und Durst herrührenden Kräftebedarfs; darum verlasse dich auf deine Kraft und Geschicklichkeit, o Zierde der Kurus.
Wort für Wort
saṃnivartaya kaunteya kṣutpipāse balānvayāt tato balaṃ ca dākṣyaṃ ca saṃśrayasva kurūdvaha
Wende dich zurück, o Sohn der Kuntī, wegen des von Hunger und Durst herrührenden Kräftebedarfs; darum verlasse dich auf deine Kraft und Geschicklichkeit, o Zierde der Kurus.
rathair aśvaiś ca ye cānye viprāḥ kleśāsahāḥ pathi sarvais tvaṃ sahito bhīma nivartasvāyatekṣaṇa
mit den Wagen und Pferden, und auch mit jenen Brahmanen, die die Mühsal des Weges nicht ertragen können - mit ihnen allen, o Bhīma, o Großäugiger, kehre um.
Wort für Wort
rathair aśvaiś ca ye cānye viprāḥ kleśāsahāḥ pathi sarvais tvaṃ sahito bhīma nivartasvāyatekṣaṇa
mit den Wagen und Pferden, und auch mit jenen Brahmanen, die die Mühsal des Weges nicht ertragen können - mit ihnen allen, o Bhīma, o Großäugiger, kehre um.
bhīma uvāca rājaputrī śrameṇārtā duḥkhārtā caiva bhārata vrajaty eva hi kalyāṇī śvetavāhadidṛkṣayā
Bhīma sprach: „Obwohl die Königstochter von der Anstrengung geplagt und von Leid gequält ist, o Bhārata, geht die Anmutige dennoch, aus Verlangen, den mit den weißen Rossen zu sehen.
Wort für Wort
bhīma uvāca rājaputrī śrameṇārtā duḥkhārtā caiva bhārata vrajaty eva hi kalyāṇī śvetavāhadidṛkṣayā
Bhīma sprach: „Obwohl die Königstochter von der Anstrengung geplagt und von Leid gequält ist, o Bhārata, geht die Anmutige dennoch, aus Verlangen, den mit den weißen Rossen zu sehen.
Ebenso werde ich die beiden zarten Helden, die Freudenbringer der Mādrī, über die schwierigen Stellen hinweg tragen, sollten sie dazu nicht imstande sein.“
Ebenso werde ich die beiden zarten Helden, die Freudenbringer der Mādrī, über die schwierigen Stellen hinweg tragen, sollten sie dazu nicht imstande sein.“
yas tvam utsahase netuṃ bhrātarau saha kṛṣṇayā mā te glānir mahābāho mā ca te 'stu parābhavaḥ
Du, der du dich erkühnst, die beiden Brüder zusammen mit Kṛṣṇā zu führen - möge dich keine Erschöpfung befallen, o Starkarmiger, und keine Niederlage widerfahren.“
Wort für Wort
yas tvam utsahase netuṃ bhrātarau saha kṛṣṇayā mā te glānir mahābāho mā ca te 'stu parābhavaḥ
Du, der du dich erkühnst, die beiden Brüder zusammen mit Kṛṣṇā zu führen - möge dich keine Erschöpfung befallen, o Starkarmiger, und keine Niederlage widerfahren.“
vaiśaṃpāyana uvāca tataḥ kṛṣṇābravīd vākyaṃ prahasantī manoramā gamiṣyāmi na saṃtāpaḥ kāryo māṃ prati bhārata
Vaiśaṃpāyana sprach: Da sprach Kṛṣṇā, die Bezaubernde, lachend, dieses Wort: „Ich werde gehen; keine Sorge soll meinetwegen gemacht werden, o Bhārata.“
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca tataḥ kṛṣṇābravīd vākyaṃ prahasantī manoramā gamiṣyāmi na saṃtāpaḥ kāryo māṃ prati bhārata
Vaiśaṃpāyana sprach: Da sprach Kṛṣṇā, die Bezaubernde, lachend, dieses Wort: „Ich werde gehen; keine Sorge soll meinetwegen gemacht werden, o Bhārata.“
Vaiśaṃpāyana sprach: Während sie so miteinander sprachen, erblickten sie, erfreut, o König, das große Reich des Subāhu, reich an Elefanten und Pferden,
Vaiśaṃpāyana sprach: Während sie so miteinander sprachen, erblickten sie, erfreut, o König, das große Reich des Subāhu, reich an Elefanten und Pferden,
rājñaḥ kuṇindādhipateḥ paridāya mahārathāḥ padbhir eva mahāvīryā yayuḥ kauravanandanāḥ
übergaben die großen Wagenkämpfer der Obhut des Königs, des Herrschers der Kuṇindas, und die von gewaltiger Kraft erfüllten Freuden der Kauravas zogen nur zu Fuß weiter.
Wort für Wort
rājñaḥ kuṇindādhipateḥ paridāya mahārathāḥ padbhir eva mahāvīryā yayuḥ kauravanandanāḥ
übergaben die großen Wagenkämpfer der Obhut des Königs, des Herrschers der Kuṇindas, und die von gewaltiger Kraft erfüllten Freuden der Kauravas zogen nur zu Fuß weiter.