Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)
Kapitel 169: Nivātakavacavadhaḥ
Die Vernichtung der Nivātakavacas
Arjuna bekämpft die unsichtbar gewordenen Dānavas mit Waffenzauber; als ihn die Nivātakavacas unter Bergeslasten zu ersticken drohen, rät ihm Mātali, die Donnerkeil-Waffe einzusetzen, die sie endgültig vernichtet. Beim Einzug in die verlassene Dānava-Stadt erklärt Mātali auf Arjunas Frage deren Geschichte: einst Indras eigene Stadt, wurde sie durch Askese der Nivātakavacas erstritten, bis Brahmā verfügte, dass allein Indra – in einem anderen Leib, nämlich als Arjuna – ihr Ende sein werde. Arjuna zieht nach der Zerstörung der Stadt mit Mātali zurück zur Wohnstätte der Götter.
arjuna uvāca adṛśyamānās te daityā yodhayanti sma māyayā adṛśyān astravīryeṇa tān apy aham ayodhayam
„Arjuna sprach: Unsichtbar geworden, kämpften jene Daityas mit Zauberkraft; auch sie, die Unsichtbaren, bekämpfte ich mit der Kraft der Waffen.
Wort für Wort arjuna uvāca adṛśyamānās te daityā yodhayanti sma māyayā adṛśyān astravīryeṇa tān apy aham ayodhayam „Arjuna sprach: Unsichtbar geworden, kämpften jene Daityas mit Zauberkraft; auch sie, die Unsichtbaren, bekämpfte ich mit der Kraft der Waffen. gāṇḍīvamuktā viśikhāḥ samyag astrapracoditāḥ acchindann uttamāṅgāni yatra yatra sma te 'bhavan
Die vom Gāṇḍīva entsandten Pfeile, recht durch Waffenzauber gelenkt, schlugen die Häupter ab, wo immer jene sich befanden.
Wort für Wort gāṇḍīvamuktā viśikhāḥ samyag astrapracoditāḥ acchindann uttamāṅgāni yatra yatra sma te 'bhavan Die vom Gāṇḍīva entsandten Pfeile, recht durch Waffenzauber gelenkt, schlugen die Häupter ab, wo immer jene sich befanden. tato nivātakavacā vadhyamānā mayā yudhi saṃhṛtya māyāṃ sahasā prāviśan puram ātmanaḥ
Da zogen die von mir im Kampf getöteten Nivātakavacas ihren Zauber jäh zurück und drangen in ihre eigene Stadt ein.
Wort für Wort tato nivātakavacā vadhyamānā mayā yudhi saṃhṛtya māyāṃ sahasā prāviśan puram ātmanaḥ Da zogen die von mir im Kampf getöteten Nivātakavacas ihren Zauber jäh zurück und drangen in ihre eigene Stadt ein. vyapayāteṣu daityeṣu prādurbhūte ca darśane apaśyaṃ dānavāṃs tatra hatāñ śatasahasraśaḥ
Als die Daityas fortgezogen waren und die Sichtbarkeit wiederkehrte, erblickte ich dort die Dānavas, zu Hunderttausenden erschlagen.
Wort für Wort vyapayāteṣu daityeṣu prādurbhūte ca darśane apaśyaṃ dānavāṃs tatra hatāñ śatasahasraśaḥ Als die Daityas fortgezogen waren und die Sichtbarkeit wiederkehrte, erblickte ich dort die Dānavas, zu Hunderttausenden erschlagen. viniṣpiṣṭāni tatraiṣāṃ śastrāṇy ābharaṇāni ca kūṭaśaḥ sma pradṛśyante gātrāṇi kavacāni ca
Ihre zerschmetterten Waffen und Schmuckstücke waren dort haufenweise zu sehen, ihre Glieder und Panzer.
Wort für Wort viniṣpiṣṭāni tatraiṣāṃ śastrāṇy ābharaṇāni ca kūṭaśaḥ sma pradṛśyante gātrāṇi kavacāni ca Ihre zerschmetterten Waffen und Schmuckstücke waren dort haufenweise zu sehen, ihre Glieder und Panzer. hayānāṃ nāntaraṃ hy āsīt padād vicalituṃ padam utpatya sahasā tasthur antarikṣagamās tataḥ
Für die Rosse gab es keinen Raum mehr, um von einem Schritt zum nächsten zu weichen; da erhoben sie sich jäh und standen, im Luftraum fahrend.
Wort für Wort hayānāṃ nāntaraṃ hy āsīt padād vicalituṃ padam utpatya sahasā tasthur antarikṣagamās tataḥ Für die Rosse gab es keinen Raum mehr, um von einem Schritt zum nächsten zu weichen; da erhoben sie sich jäh und standen, im Luftraum fahrend. tato nivātakavacā vyoma saṃchādya kevalam adṛśyā hy abhyavartanta visṛjantaḥ śiloccayān
Da bedeckten die Nivātakavacas allein den Luftraum, unsichtbar näherten sie sich und schleuderten Felsberge.
Wort für Wort tato nivātakavacā vyoma saṃchādya kevalam adṛśyā hy abhyavartanta visṛjantaḥ śiloccayān Da bedeckten die Nivātakavacas allein den Luftraum, unsichtbar näherten sie sich und schleuderten Felsberge. antarbhūmigatāś cānye hayānāṃ caraṇāny atha nyagṛhṇan dānavā ghorā rathacakre ca bhārata
Und andere, furchtbare Dānavas, unter die Erde gedrungen, packten die Hufe der Rosse und das Wagenrad, o Bhārata.
Wort für Wort antarbhūmigatāś cānye hayānāṃ caraṇāny atha nyagṛhṇan dānavā ghorā rathacakre ca bhārata Und andere, furchtbare Dānavas, unter die Erde gedrungen, packten die Hufe der Rosse und das Wagenrad, o Bhārata. vinigṛhya harīn aśvān rathaṃ ca mama yudhyataḥ sarvato mām acinvanta sarathaṃ dharaṇīdharaiḥ
Nachdem sie die falben Rosse und meinen Wagen, während ich kämpfte, gepackt hatten, bedeckten sie mich samt Wagen von allen Seiten mit Bergen,
Wort für Wort vinigṛhya harīn aśvān rathaṃ ca mama yudhyataḥ sarvato mām acinvanta sarathaṃ dharaṇīdharaiḥ Nachdem sie die falben Rosse und meinen Wagen, während ich kämpfte, gepackt hatten, bedeckten sie mich samt Wagen von allen Seiten mit Bergen, parvatair upacīyadbhiḥ patamānais tathāparaiḥ sa deśo yatra vartāma guheva samapadyata
mit sich häufenden Bergen und anderen, herabfallenden; jene Stelle, wo wir uns befanden, wurde wie eine Höhle.
Wort für Wort parvatair upacīyadbhiḥ patamānais tathāparaiḥ sa deśo yatra vartāma guheva samapadyata mit sich häufenden Bergen und anderen, herabfallenden; jene Stelle, wo wir uns befanden, wurde wie eine Höhle. parvataiś chādyamāno 'haṃ nigṛhītaiś ca vājibhiḥ agacchaṃ paramām ārtiṃ mātalis tad alakṣayat
Von Bergen bedeckt und mit ergriffenen Rossen geriet ich in höchste Bedrängnis; das bemerkte Mātali.
Wort für Wort parvataiś chādyamāno 'haṃ nigṛhītaiś ca vājibhiḥ agacchaṃ paramām ārtiṃ mātalis tad alakṣayat Von Bergen bedeckt und mit ergriffenen Rossen geriet ich in höchste Bedrängnis; das bemerkte Mātali. lakṣayitvā tu māṃ bhītam idaṃ vacanam abravīt arjunārjuna mā bhais tvaṃ vajram astram udīraya
Als er mich erschrocken bemerkte, sprach er dieses Wort: ‚Arjuna, Arjuna, fürchte dich nicht, entsende die Donnerkeil-Waffe.‘
Wort für Wort lakṣayitvā tu māṃ bhītam idaṃ vacanam abravīt arjunārjuna mā bhais tvaṃ vajram astram udīraya Als er mich erschrocken bemerkte, sprach er dieses Wort: ‚Arjuna, Arjuna, fürchte dich nicht, entsende die Donnerkeil-Waffe.‘ tato 'haṃ tasya tad vākyaṃ śrutvā vajram udīrayam devarājasya dayitaṃ vajram astraṃ narādhipa
Da, sein Wort vernehmend, entsandte ich den Donnerkeil, die dem Götterkönig liebe Donnerkeil-Waffe, o Herrscher der Menschen.
Wort für Wort tato 'haṃ tasya tad vākyaṃ śrutvā vajram udīrayam devarājasya dayitaṃ vajram astraṃ narādhipa Da, sein Wort vernehmend, entsandte ich den Donnerkeil, die dem Götterkönig liebe Donnerkeil-Waffe, o Herrscher der Menschen. acalaṃ sthānam āsādya gāṇḍīvam anumantrya ca amuñcaṃ vajrasaṃsparśān āyasān niśitāñ śarān
Nachdem ich einen festen Stand eingenommen und das Gāṇḍīva geweiht hatte, entließ ich eiserne, scharfe Pfeile mit der Berührung des Donnerkeils.
Wort für Wort acalaṃ sthānam āsādya gāṇḍīvam anumantrya ca amuñcaṃ vajrasaṃsparśān āyasān niśitāñ śarān Nachdem ich einen festen Stand eingenommen und das Gāṇḍīva geweiht hatte, entließ ich eiserne, scharfe Pfeile mit der Berührung des Donnerkeils. tato māyāś ca tāḥ sarvā nivātakavacāṃś ca tān te vajracoditā bāṇā vajrabhūtāḥ samāviśan
Da drangen jene vom Donnerkeil angetriebenen, donnerkeilgewordenen Pfeile in all jene Zauberkünste und in jene Nivātakavacas ein.
Wort für Wort tato māyāś ca tāḥ sarvā nivātakavacāṃś ca tān te vajracoditā bāṇā vajrabhūtāḥ samāviśan Da drangen jene vom Donnerkeil angetriebenen, donnerkeilgewordenen Pfeile in all jene Zauberkünste und in jene Nivātakavacas ein. te vajravegābhihatā dānavāḥ parvatopamāḥ itaretaram āśliṣya nyapatan pṛthivītale
Von der Wucht des Donnerkeils getroffen, fielen die bergesgleichen Dānavas, einander umklammernd, zu Boden.
Wort für Wort te vajravegābhihatā dānavāḥ parvatopamāḥ itaretaram āśliṣya nyapatan pṛthivītale Von der Wucht des Donnerkeils getroffen, fielen die bergesgleichen Dānavas, einander umklammernd, zu Boden. antarbhūmau tu ye 'gṛhṇan dānavā rathavājinaḥ anupraviśya tān bāṇāḥ prāhiṇvan yamasādanam
Die Dānavas aber, die unter der Erde die Wagenrosse gepackt hielten, in sie eindringend, sandten die Pfeile zur Wohnstätte Yamas.
Wort für Wort antarbhūmau tu ye 'gṛhṇan dānavā rathavājinaḥ anupraviśya tān bāṇāḥ prāhiṇvan yamasādanam Die Dānavas aber, die unter der Erde die Wagenrosse gepackt hielten, in sie eindringend, sandten die Pfeile zur Wohnstätte Yamas. hatair nivātakavacair nirastaiḥ parvatopamaiḥ samācchādyata deśaḥ sa vikīrṇair iva parvataiḥ
Von den erschlagenen, niedergeworfenen, bergesgleichen Nivātakavacas wurde jene Stelle bedeckt, wie von verstreuten Bergen.
Wort für Wort hatair nivātakavacair nirastaiḥ parvatopamaiḥ samācchādyata deśaḥ sa vikīrṇair iva parvataiḥ Von den erschlagenen, niedergeworfenen, bergesgleichen Nivātakavacas wurde jene Stelle bedeckt, wie von verstreuten Bergen. na hayānāṃ kṣatiḥ kā cin na rathasya na mātaleḥ mama cādṛśyata tadā tad adbhutam ivābhavat
Kein Schaden war da an den Rossen zu sehen, noch am Wagen, noch an Mātali, noch an mir; das war wie ein Wunder.
Wort für Wort na hayānāṃ kṣatiḥ kā cin na rathasya na mātaleḥ mama cādṛśyata tadā tad adbhutam ivābhavat Kein Schaden war da an den Rossen zu sehen, noch am Wagen, noch an Mātali, noch an mir; das war wie ein Wunder. tato māṃ prahasan rājan mātaliḥ pratyabhāṣata naitad arjuna deveṣu tvayi vīryaṃ yadīkṣyate
Da erwiderte mir Mātali lachend, o König: ‚Dies ist nicht verwunderlich, Arjuna: eine Heldenkraft, wie man sie in dir sieht, findet sich nicht einmal unter den Göttern.‘
Wort für Wort tato māṃ prahasan rājan mātaliḥ pratyabhāṣata naitad arjuna deveṣu tvayi vīryaṃ yadīkṣyate Da erwiderte mir Mātali lachend, o König: ‚Dies ist nicht verwunderlich, Arjuna: eine Heldenkraft, wie man sie in dir sieht, findet sich nicht einmal unter den Göttern.‘ hateṣv asurasaṃgheṣu dārās teṣāṃ tu sarvaśaḥ prākrośan nagare tasmin yathā śaradi lakṣmaṇāḥ
Als die Scharen der Asuras erschlagen waren, klagten überall in jener Stadt ihre Frauen, wie Kraniche im Herbst.
Wort für Wort hateṣv asurasaṃgheṣu dārās teṣāṃ tu sarvaśaḥ prākrośan nagare tasmin yathā śaradi lakṣmaṇāḥ Als die Scharen der Asuras erschlagen waren, klagten überall in jener Stadt ihre Frauen, wie Kraniche im Herbst. tato mātalinā sārdham ahaṃ tat puram abhyayām trāsayan rathaghoṣeṇa nivātakavacastriyaḥ
Da fuhr ich zusammen mit Mātali auf jene Stadt zu, mit dem Dröhnen des Wagens die Frauen der Nivātakavacas erschreckend.
Wort für Wort tato mātalinā sārdham ahaṃ tat puram abhyayām trāsayan rathaghoṣeṇa nivātakavacastriyaḥ Da fuhr ich zusammen mit Mātali auf jene Stadt zu, mit dem Dröhnen des Wagens die Frauen der Nivātakavacas erschreckend. tān dṛṣṭvā daśasāhasrān mayūrasadṛśān hayān rathaṃ ca ravisaṃkāśaṃ prādravan gaṇaśaḥ striyaḥ
Als sie jene zehntausend pfauengleichen Rosse und den sonnengleichen Wagen erblickten, liefen die Frauen scharenweise davon.
Wort für Wort tān dṛṣṭvā daśasāhasrān mayūrasadṛśān hayān rathaṃ ca ravisaṃkāśaṃ prādravan gaṇaśaḥ striyaḥ Als sie jene zehntausend pfauengleichen Rosse und den sonnengleichen Wagen erblickten, liefen die Frauen scharenweise davon. tābhir ābharaṇaiḥ śabdas trāsitābhiḥ samīritaḥ śilānām iva śaileṣu patantīnām abhūt tadā
Von ihnen, den Erschreckten, erhob sich durch ihren Schmuck ein Klang, wie von Felsblöcken, die an Bergen niederstürzen.
Wort für Wort tābhir ābharaṇaiḥ śabdas trāsitābhiḥ samīritaḥ śilānām iva śaileṣu patantīnām abhūt tadā Von ihnen, den Erschreckten, erhob sich durch ihren Schmuck ein Klang, wie von Felsblöcken, die an Bergen niederstürzen. vitrastā daityanāryas tāḥ svāni veśmāny athāviśan bahuratnavicitrāṇi śātakumbhamayāni ca
Erschrocken zogen sich jene Daitya-Frauen in ihre eigenen Häuser zurück, bunt von vielen Juwelen und aus Gold gefertigt.
Wort für Wort vitrastā daityanāryas tāḥ svāni veśmāny athāviśan bahuratnavicitrāṇi śātakumbhamayāni ca Erschrocken zogen sich jene Daitya-Frauen in ihre eigenen Häuser zurück, bunt von vielen Juwelen und aus Gold gefertigt. tad adbhutākāram ahaṃ dṛṣṭvā nagaram uttamam viśiṣṭaṃ devanagarād apṛcchaṃ mātaliṃ tataḥ
Nachdem ich jene wundersam gestaltete, vortreffliche Stadt erblickt hatte, die selbst die Götterstadt übertraf, fragte ich da Mātali:
Wort für Wort tad adbhutākāram ahaṃ dṛṣṭvā nagaram uttamam viśiṣṭaṃ devanagarād apṛcchaṃ mātaliṃ tataḥ Nachdem ich jene wundersam gestaltete, vortreffliche Stadt erblickt hatte, die selbst die Götterstadt übertraf, fragte ich da Mātali: idam evaṃvidhaṃ kasmād devatā nāviśanty uta puraṃdarapurād dhīdaṃ viśiṣṭam iti lakṣaye
‚Warum wohnen die Götter nicht in dieser so beschaffenen Stadt, obwohl ich sehe, dass sie selbst die Stadt Puraṃdaras übertrifft?‘
Wort für Wort idam evaṃvidhaṃ kasmād devatā nāviśanty uta puraṃdarapurād dhīdaṃ viśiṣṭam iti lakṣaye ‚Warum wohnen die Götter nicht in dieser so beschaffenen Stadt, obwohl ich sehe, dass sie selbst die Stadt Puraṃdaras übertrifft?‘ mātalir uvāca āsīd idaṃ purā pārtha devarājasya naḥ puram tato nivātakavacair itaḥ pracyāvitāḥ surāḥ
Mātali sprach: ‚Dies war einst, Pārtha, unsere, des Götterkönigs, Stadt; dann wurden die Götter von hier durch die Nivātakavacas vertrieben.
Wort für Wort mātalir uvāca āsīd idaṃ purā pārtha devarājasya naḥ puram tato nivātakavacair itaḥ pracyāvitāḥ surāḥ Mātali sprach: ‚Dies war einst, Pārtha, unsere, des Götterkönigs, Stadt; dann wurden die Götter von hier durch die Nivātakavacas vertrieben. tapas taptvā mahat tīvraṃ prasādya ca pitāmaham idaṃ vṛtaṃ nivāsāya devebhyaś cābhayaṃ yudhi
Nachdem sie große, heftige Askese geübt und den Großvater zufriedengestellt hatten, erbaten sie sich dies zur Wohnstätte und Sicherheit im Kampf vor den Göttern.
Wort für Wort tapas taptvā mahat tīvraṃ prasādya ca pitāmaham idaṃ vṛtaṃ nivāsāya devebhyaś cābhayaṃ yudhi Nachdem sie große, heftige Askese geübt und den Großvater zufriedengestellt hatten, erbaten sie sich dies zur Wohnstätte und Sicherheit im Kampf vor den Göttern. tataḥ śakreṇa bhagavān svayambhūr abhicoditaḥ vidhattāṃ bhagavān atrety ātmano hitakāmyayā
Da wurde der Erhabene, der Selbstentstandene, von Śakra angerufen, aus Sorge um sein eigenes Wohl, er möge hierüber entscheiden.
Wort für Wort tataḥ śakreṇa bhagavān svayambhūr abhicoditaḥ vidhattāṃ bhagavān atrety ātmano hitakāmyayā Da wurde der Erhabene, der Selbstentstandene, von Śakra angerufen, aus Sorge um sein eigenes Wohl, er möge hierüber entscheiden. tata ukto bhagavatā diṣṭam atreti vāsavaḥ bhavitāntas tvam evaiṣāṃ dehenānyena vṛtrahan
Da sprach der Erhabene zu Vāsava, es sei bestimmt: du selbst, o Vṛtratöter, werdest mit einem anderen Leib ihr Ende sein.
Wort für Wort tata ukto bhagavatā diṣṭam atreti vāsavaḥ bhavitāntas tvam evaiṣāṃ dehenānyena vṛtrahan Da sprach der Erhabene zu Vāsava, es sei bestimmt: du selbst, o Vṛtratöter, werdest mit einem anderen Leib ihr Ende sein. tata eṣāṃ vadhārthāya śakro 'strāṇi dadau tava na hi śakyāḥ surair hantuṃ ya ete nihatās tvayā
Da gab Śakra dir die Waffen zu deren Tötung; denn von den Göttern konnten sie, die du erschlagen hast, nicht getötet werden.
Wort für Wort tata eṣāṃ vadhārthāya śakro 'strāṇi dadau tava na hi śakyāḥ surair hantuṃ ya ete nihatās tvayā Da gab Śakra dir die Waffen zu deren Tötung; denn von den Göttern konnten sie, die du erschlagen hast, nicht getötet werden. kālasya pariṇāmena tatas tvam iha bhārata eṣām antakaraḥ prāptas tat tvayā ca kṛtaṃ tathā
Durch die Fügung der Zeit bist du nun hier, o Bhārata, als ihr Vernichter erschienen, und so hast du es auch vollbracht.
Wort für Wort kālasya pariṇāmena tatas tvam iha bhārata eṣām antakaraḥ prāptas tat tvayā ca kṛtaṃ tathā Durch die Fügung der Zeit bist du nun hier, o Bhārata, als ihr Vernichter erschienen, und so hast du es auch vollbracht. dānavānāṃ vināśārthaṃ mahāstrāṇāṃ mahad balam grāhitas tvaṃ mahendreṇa puruṣendra tad uttamam
Zur Vernichtung der Dānavas hat dich der große Indra die gewaltige Kraft der großen Waffen lehren lassen, jenen höchsten Schatz, o Herr der Menschen.‘
Wort für Wort dānavānāṃ vināśārthaṃ mahāstrāṇāṃ mahad balam grāhitas tvaṃ mahendreṇa puruṣendra tad uttamam Zur Vernichtung der Dānavas hat dich der große Indra die gewaltige Kraft der großen Waffen lehren lassen, jenen höchsten Schatz, o Herr der Menschen.‘ arjuna uvāca tataḥ praviśya nagaraṃ dānavāṃś ca nihatya tān punar mātalinā sārdham agacchaṃ devasadma tat
Arjuna fuhr fort: Da, nachdem ich in die Stadt eingedrungen war und jene Dānavas erschlagen hatte, ging ich wieder mit Mātali zu jener Wohnstätte der Götter.“
Wort für Wort arjuna uvāca tataḥ praviśya nagaraṃ dānavāṃś ca nihatya tān punar mātalinā sārdham agacchaṃ devasadma tat Arjuna fuhr fort: Da, nachdem ich in die Stadt eingedrungen war und jene Dānavas erschlagen hatte, ging ich wieder mit Mātali zu jener Wohnstätte der Götter.“
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