Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 221: Mahiṣāsuravadhaḥ Der Auszug Rudras und die Tötung des Büffeldämons Mahiṣa

Nach Skandas Weihe zum Feldherrn zieht Rudra in feierlichem Zug (mit Umā, Kubera, Indra, den Weltenhütern, Waffen- und Elementgottheiten als personifizierten Begleitern) nach Bhadravaṭa; Rudra beauftragt Skanda mit der Bewachung der siebten Marut-Abteilung und verspricht ihm sein Heil bei steter Verehrung. Ein plötzliches kosmisches Unheilszeichen kündigt den Angriff eines gewaltigen Dānava-Heeres an, das die Götter zunächst in die Flucht schlägt; erst Indras Ansporn und dann das Erscheinen des Dānava-Anführers Mahiṣa (des ‚Büffels‘ - hier in seiner frühesten überlieferten Gestalt, Jahrhunderte vor seiner späteren Berühmtheit als Gegner der Göttin Durgā) bringt die Wende. Rudra selbst verschont Mahiṣa und überlässt die entscheidende Tat bewusst Skanda, der ihn mit seinem Speer (der nach dem Wurf stets in seine Hand zurückkehrt) erschlägt und das gesamte Dānava-Heer vernichtet. Indra preist dies als Skandas erste ruhmreiche Tat; Rudra erklärt ihn den Göttern gleichrangig. Das Kapitel schließt mit einer klassischen Phalaśruti (Verheißung von Segen für die Lesenden) und beendet damit den gesamten, seit Kap.213 entfalteten Geburts- und Werdegang-Zyklus Skandas.

mārkaṇḍeya uvāca yadābhiṣikto bhagavān senāpatyena pāvakiḥ tadā saṃprasthitaḥ śrīmān hṛṣṭo bhadravaṭaṃ haraḥ rathenādityavarṇena pārvatyā sahitaḥ prabhuḥ

Mārkaṇḍeya sprach: „Als der Erhabene, der Sohn Agnis, mit der Feldherrnwürde geweiht worden war, brach da Hara, der Glanzvolle, hocherfreut, nach Bhadravaṭa auf, auf einem Wagen von der Farbe der Sonne, zusammen mit Pārvatī, er, der Herr.

Wort für Wort
mārkaṇḍeya uvāca yadābhiṣikto bhagavān senāpatyena pāvakiḥ tadā saṃprasthitaḥ śrīmān hṛṣṭo bhadravaṭaṃ haraḥ rathenādityavarṇena pārvatyā sahitaḥ prabhuḥ
Mārkaṇḍeya sprach: „Als der Erhabene, der Sohn Agnis, mit der Feldherrnwürde geweiht worden war, brach da Hara, der Glanzvolle, hocherfreut, nach Bhadravaṭa auf, auf einem Wagen von der Farbe der Sonne, zusammen mit Pārvatī, er, der Herr.

sahasraṃ tasya siṃhānāṃ tasmin yuktaṃ rathottame utpapāta divaṃ śubhraṃ kālenābhipracoditaḥ

Tausend Löwen, an jenen vorzüglichsten Wagen gespannt, erhoben sich, von der Zeit angetrieben, zum strahlenden Himmel.

Wort für Wort
sahasraṃ tasya siṃhānāṃ tasmin yuktaṃ rathottame utpapāta divaṃ śubhraṃ kālenābhipracoditaḥ
Tausend Löwen, an jenen vorzüglichsten Wagen gespannt, erhoben sich, von der Zeit angetrieben, zum strahlenden Himmel.

te pibanta ivākāśaṃ trāsayantaś carācarān siṃhā nabhasy agacchanta nadantaś cārukesarāḥ

Jene Löwen, gleichsam den Himmel verschlingend, die beweglichen und unbeweglichen Wesen erschreckend, zogen brüllend, mit schönen Mähnen, durch die Luft.

Wort für Wort
te pibanta ivākāśaṃ trāsayantaś carācarān siṃhā nabhasy agacchanta nadantaś cārukesarāḥ
Jene Löwen, gleichsam den Himmel verschlingend, die beweglichen und unbeweglichen Wesen erschreckend, zogen brüllend, mit schönen Mähnen, durch die Luft.

tasmin rathe paśupatiḥ sthito bhāty umayā saha vidyutā sahitaḥ sūryaḥ sendracāpe ghane yathā

Auf jenem Wagen stehend erstrahlte Paśupati zusammen mit Umā, wie die mit dem Blitz vereinte Sonne in der von Indras Bogen durchzogenen Wolke.

Wort für Wort
tasmin rathe paśupatiḥ sthito bhāty umayā saha vidyutā sahitaḥ sūryaḥ sendracāpe ghane yathā
Auf jenem Wagen stehend erstrahlte Paśupati zusammen mit Umā, wie die mit dem Blitz vereinte Sonne in der von Indras Bogen durchzogenen Wolke.

agratas tasya bhagavān dhaneśo guhyakaiḥ saha āsthāya ruciraṃ yāti puṣpakaṃ naravāhanaḥ

Vor ihm zog der Erhabene, der Herr der Schätze, zusammen mit den Guhyakas, den prächtigen Puṣpaka-Wagen besteigend, er, dessen Reittier Menschen sind.

Wort für Wort
agratas tasya bhagavān dhaneśo guhyakaiḥ saha āsthāya ruciraṃ yāti puṣpakaṃ naravāhanaḥ
Vor ihm zog der Erhabene, der Herr der Schätze, zusammen mit den Guhyakas, den prächtigen Puṣpaka-Wagen besteigend, er, dessen Reittier Menschen sind.

airāvataṃ samāsthāya śakraś cāpi suraiḥ saha pṛṣṭhato 'nuyayau yāntaṃ varadaṃ vṛṣabhadhvajam

Airāvata besteigend, folgte auch Śakra, zusammen mit den Göttern, von hinten dem ziehenden, gunstgewährenden Träger des Stierbanners.

Wort für Wort
airāvataṃ samāsthāya śakraś cāpi suraiḥ saha pṛṣṭhato 'nuyayau yāntaṃ varadaṃ vṛṣabhadhvajam
Airāvata besteigend, folgte auch Śakra, zusammen mit den Göttern, von hinten dem ziehenden, gunstgewährenden Träger des Stierbanners.

jambhakair yakṣarakṣobhiḥ sragvibhiḥ samalaṃkṛtaḥ yāty amogho mahāyakṣo dakṣiṇaṃ pakṣam āsthitaḥ

Von den Jambhakas, den Yakṣas und Rākṣasas, bekränzt geschmückt, zog Amogha, der große Yakṣa, den rechten Flügel einnehmend.

Wort für Wort
jambhakair yakṣarakṣobhiḥ sragvibhiḥ samalaṃkṛtaḥ yāty amogho mahāyakṣo dakṣiṇaṃ pakṣam āsthitaḥ
Von den Jambhakas, den Yakṣas und Rākṣasas, bekränzt geschmückt, zog Amogha, der große Yakṣa, den rechten Flügel einnehmend.

tasya dakṣiṇato devā marutaś citrayodhinaḥ gacchanti vasubhiḥ sārdhaṃ rudraiś ca saha saṃgatāḥ

Zu seiner Rechten zogen die Götter, die bunt kämpfenden Maruts, zusammen mit den Vasus und vereint mit den Rudras.

Wort für Wort
tasya dakṣiṇato devā marutaś citrayodhinaḥ gacchanti vasubhiḥ sārdhaṃ rudraiś ca saha saṃgatāḥ
Zu seiner Rechten zogen die Götter, die bunt kämpfenden Maruts, zusammen mit den Vasus und vereint mit den Rudras.

yamaś ca mṛtyunā sārdhaṃ sarvataḥ parivāritaḥ ghorair vyādhiśatair yāti ghorarūpavapus tathā

Und Yama, zusammen mit dem Tod, von allen Seiten umgeben von hundert furchtbaren Krankheiten, zog einher, von furchtbarer Gestalt und Erscheinung.

Wort für Wort
yamaś ca mṛtyunā sārdhaṃ sarvataḥ parivāritaḥ ghorair vyādhiśatair yāti ghorarūpavapus tathā
Und Yama, zusammen mit dem Tod, von allen Seiten umgeben von hundert furchtbaren Krankheiten, zog einher, von furchtbarer Gestalt und Erscheinung.

yamasya pṛṣṭhataś caiva ghoras triśikharaḥ śitaḥ vijayo nāma rudrasya yāti śūlaḥ svalaṃkṛtaḥ

Und hinter Yama zog der furchtbare, dreispitzige, scharfe Dreizack Rudras, mit Namen Vijaya (Sieg), prächtig geschmückt.

Wort für Wort
yamasya pṛṣṭhataś caiva ghoras triśikharaḥ śitaḥ vijayo nāma rudrasya yāti śūlaḥ svalaṃkṛtaḥ
Und hinter Yama zog der furchtbare, dreispitzige, scharfe Dreizack Rudras, mit Namen Vijaya (Sieg), prächtig geschmückt.

tam ugrapāśo varuṇo bhagavān salileśvaraḥ parivārya śanair yāti yādobhir vividhair vṛtaḥ

Diesen umgab der Erhabene Varuṇa, der Herr der Gewässer, mit der furchtbaren Schlinge, und zog langsam, von mannigfaltigen Wassertieren umringt.

Wort für Wort
tam ugrapāśo varuṇo bhagavān salileśvaraḥ parivārya śanair yāti yādobhir vividhair vṛtaḥ
Diesen umgab der Erhabene Varuṇa, der Herr der Gewässer, mit der furchtbaren Schlinge, und zog langsam, von mannigfaltigen Wassertieren umringt.

pṛṣṭhato vijayasyāpi yāti rudrasya paṭṭiśaḥ gadāmusalaśaktyādyair vṛtaḥ praharaṇottamaiḥ

Hinter Vijaya zog auch Rudras Paṭṭiśa (Schwertspeer), umgeben von den vorzüglichsten Waffen, angefangen mit Keule, Stößel und Speer.

Wort für Wort
pṛṣṭhato vijayasyāpi yāti rudrasya paṭṭiśaḥ gadāmusalaśaktyādyair vṛtaḥ praharaṇottamaiḥ
Hinter Vijaya zog auch Rudras Paṭṭiśa (Schwertspeer), umgeben von den vorzüglichsten Waffen, angefangen mit Keule, Stößel und Speer.

paṭṭiśaṃ tv anvagād rājaṃś chatraṃ raudraṃ mahāprabham kamaṇḍaluś cāpy anu taṃ maharṣigaṇasaṃvṛtaḥ

Dem Paṭṭiśa aber folgte, o König, der furchtbare, überaus glanzvolle Sonnenschirm Rudras, und diesem folgte auch der Wasserkrug, umgeben von der Schar der großen Seher.

Wort für Wort
paṭṭiśaṃ tv anvagād rājaṃś chatraṃ raudraṃ mahāprabham kamaṇḍaluś cāpy anu taṃ maharṣigaṇasaṃvṛtaḥ
Dem Paṭṭiśa aber folgte, o König, der furchtbare, überaus glanzvolle Sonnenschirm Rudras, und diesem folgte auch der Wasserkrug, umgeben von der Schar der großen Seher.

tasya dakṣiṇato bhāti daṇḍo gacchañ śriyā vṛtaḥ bhṛgvaṅgirobhiḥ sahito devaiś cāpy abhipūjitaḥ

Zu seiner Rechten erstrahlte der ziehende Stab, von Pracht umhüllt, zusammen mit den Bhṛgus und Aṅgiras-Nachkommen und auch von den Göttern verehrt.

Wort für Wort
tasya dakṣiṇato bhāti daṇḍo gacchañ śriyā vṛtaḥ bhṛgvaṅgirobhiḥ sahito devaiś cāpy abhipūjitaḥ
Zu seiner Rechten erstrahlte der ziehende Stab, von Pracht umhüllt, zusammen mit den Bhṛgus und Aṅgiras-Nachkommen und auch von den Göttern verehrt.

eṣāṃ tu pṛṣṭhato rudro vimale syandane sthitaḥ yāti saṃharṣayan sarvāṃs tejasā tridivaukasaḥ

Hinter diesen allen aber zog Rudra, auf seinem makellosen Wagen stehend, indem er durch seinen Glanz alle Himmelsbewohner mit Freude erfüllte.

Wort für Wort
eṣāṃ tu pṛṣṭhato rudro vimale syandane sthitaḥ yāti saṃharṣayan sarvāṃs tejasā tridivaukasaḥ
Hinter diesen allen aber zog Rudra, auf seinem makellosen Wagen stehend, indem er durch seinen Glanz alle Himmelsbewohner mit Freude erfüllte.

ṛṣayaś caiva devāś ca gandharvā bhujagās tathā nadyo nadā drumāś caiva tathaivāpsarasāṃ gaṇāḥ

Die Seher und die Götter, ebenso die Gandharvas und die Schlangen, die Flüsse, die Ströme und die Bäume, ebenso auch die Scharen der Apsaras,

Wort für Wort
ṛṣayaś caiva devāś ca gandharvā bhujagās tathā nadyo nadā drumāś caiva tathaivāpsarasāṃ gaṇāḥ
Die Seher und die Götter, ebenso die Gandharvas und die Schlangen, die Flüsse, die Ströme und die Bäume, ebenso auch die Scharen der Apsaras,

nakṣatrāṇi grahāś caiva devānāṃ śiśavaś ca ye striyaś ca vividhākārā yānti rudrasya pṛṣṭhataḥ sṛjantyaḥ puṣpavarṣāṇi cārurūpā varāṅganāḥ

die Mondhäuser und die Planeten, sowie die Kinder der Götter, und die Frauen von mannigfaltiger Gestalt zogen hinter Rudra her, indem die schönen, vorzüglichen Frauen Blütenregen herabstreuten.

Wort für Wort
nakṣatrāṇi grahāś caiva devānāṃ śiśavaś ca ye striyaś ca vividhākārā yānti rudrasya pṛṣṭhataḥ sṛjantyaḥ puṣpavarṣāṇi cārurūpā varāṅganāḥ
die Mondhäuser und die Planeten, sowie die Kinder der Götter, und die Frauen von mannigfaltiger Gestalt zogen hinter Rudra her, indem die schönen, vorzüglichen Frauen Blütenregen herabstreuten.

parjanyaś cāpy anuyayau namaskṛtya pinākinam chatraṃ tu pāṇḍuraṃ somas tasya mūrdhany adhārayat cāmare cāpi vāyuś ca gṛhītvāgniś ca viṣṭhitau

Auch Parjanya folgte, nachdem er sich vor dem Pinākaträger verneigt hatte; Soma aber hielt über dessen Haupt den weißen Sonnenschirm; und Vāyu und Agni standen da, die Wedel ergriffen habend.

Wort für Wort
parjanyaś cāpy anuyayau namaskṛtya pinākinam chatraṃ tu pāṇḍuraṃ somas tasya mūrdhany adhārayat cāmare cāpi vāyuś ca gṛhītvāgniś ca viṣṭhitau
Auch Parjanya folgte, nachdem er sich vor dem Pinākaträger verneigt hatte; Soma aber hielt über dessen Haupt den weißen Sonnenschirm; und Vāyu und Agni standen da, die Wedel ergriffen habend.

śakraś ca pṛṣṭhatas tasya yāti rājañ śriyā vṛtaḥ saha rājarṣibhiḥ sarvaiḥ stuvāno vṛṣaketanam

Und Śakra zog hinter ihm, o König, von Pracht umhüllt, zusammen mit allen königlichen Sehern, den Träger des Stierbanners preisend.

Wort für Wort
śakraś ca pṛṣṭhatas tasya yāti rājañ śriyā vṛtaḥ saha rājarṣibhiḥ sarvaiḥ stuvāno vṛṣaketanam
Und Śakra zog hinter ihm, o König, von Pracht umhüllt, zusammen mit allen königlichen Sehern, den Träger des Stierbanners preisend.

gaurī vidyātha gāndhārī keśinī mitrasāhvayā sāvitryā saha sarvās tāḥ pārvatyā yānti pṛṣṭhataḥ

Gaurī, Vidyā, Gāndhārī, Keśinī, die Mitra-genannte, zusammen mit Sāvitrī - alle diese zogen hinter Pārvatī her.

Wort für Wort
gaurī vidyātha gāndhārī keśinī mitrasāhvayā sāvitryā saha sarvās tāḥ pārvatyā yānti pṛṣṭhataḥ
Gaurī, Vidyā, Gāndhārī, Keśinī, die Mitra-genannte, zusammen mit Sāvitrī - alle diese zogen hinter Pārvatī her.

tatra vidyāgaṇāḥ sarve ye ke cit kavibhiḥ kṛtāḥ yasya kurvanti vacanaṃ sendrā devāś camūmukhe

Dort waren alle Scharen der Wissenskräfte (Vidyās), welche auch immer von den Weisen geschaffen wurden, dessen Geheiß die Götter samt Indra an der Spitze des Heeres befolgen. [?]

Wort für Wort
tatra vidyāgaṇāḥ sarve ye ke cit kavibhiḥ kṛtāḥ yasya kurvanti vacanaṃ sendrā devāś camūmukhe
Dort waren alle Scharen der Wissenskräfte (Vidyās), welche auch immer von den Weisen geschaffen wurden, dessen Geheiß die Götter samt Indra an der Spitze des Heeres befolgen. [?]

Der Bezug von ‚dessen‘ (yasya) bleibt im Sanskrit unbestimmt; vermutlich ist Rudra gemeint, dem an der Spitze des Zuges auch die Vidyā-Scharen und die Götter Gefolgschaft leisten.

sa gṛhītvā patākāṃ tu yāty agre rākṣaso grahaḥ vyāpṛtas tu śmaśāne yo nityaṃ rudrasya vai sakhā piṅgalo nāma yakṣendro lokasyānandadāyakaḥ

Er, ein Banner tragend, zog an der Spitze - der Rākṣasa-Graha, der beständig auf dem Leichenfeld tätig ist, der wahrhaft immerwährende Freund Rudras, mit Namen Piṅgala, der Yakṣa-Fürst, der Freudenspender der Welt.

Wort für Wort
sa gṛhītvā patākāṃ tu yāty agre rākṣaso grahaḥ vyāpṛtas tu śmaśāne yo nityaṃ rudrasya vai sakhā piṅgalo nāma yakṣendro lokasyānandadāyakaḥ
Er, ein Banner tragend, zog an der Spitze - der Rākṣasa-Graha, der beständig auf dem Leichenfeld tätig ist, der wahrhaft immerwährende Freund Rudras, mit Namen Piṅgala, der Yakṣa-Fürst, der Freudenspender der Welt.

ebhiḥ sa sahitas tatra yayau devo yathāsukham agrataḥ pṛṣṭhataś caiva na hi tasya gatir dhruvā

Mit diesen vereint zog der Gott dort nach Belieben dahin, sowohl vorne als auch hinten - denn sein Gang ist nicht festgelegt.

Wort für Wort
ebhiḥ sa sahitas tatra yayau devo yathāsukham agrataḥ pṛṣṭhataś caiva na hi tasya gatir dhruvā
Mit diesen vereint zog der Gott dort nach Belieben dahin, sowohl vorne als auch hinten - denn sein Gang ist nicht festgelegt.

rudraṃ satkarmabhir martyāḥ pūjayantīha daivatam śivam ity eva yaṃ prāhur īśaṃ rudraṃ pinākinam bhāvais tu vividhākāraiḥ pūjayanti maheśvaram

Die Sterblichen verehren hier Rudra, den Gott, mit guten Werken - ihn, den sie eben Śiva nennen, den Herrn, Rudra, den Pinākaträger; mit mannigfaltig gestalteten Gesinnungen verehren sie den großen Herrn.

Wort für Wort
rudraṃ satkarmabhir martyāḥ pūjayantīha daivatam śivam ity eva yaṃ prāhur īśaṃ rudraṃ pinākinam bhāvais tu vividhākāraiḥ pūjayanti maheśvaram
Die Sterblichen verehren hier Rudra, den Gott, mit guten Werken - ihn, den sie eben Śiva nennen, den Herrn, Rudra, den Pinākaträger; mit mannigfaltig gestalteten Gesinnungen verehren sie den großen Herrn.

devasenāpatis tv evaṃ devasenābhir āvṛtaḥ anugacchati deveśaṃ brahmaṇyaḥ kṛttikāsutaḥ

Der Feldherr der Götter aber, so von den Götterheeren umgeben, folgte dem Götterherrn, er, der den Brahmanen wohlgesinnte Sohn der Kṛttikās.

Wort für Wort
devasenāpatis tv evaṃ devasenābhir āvṛtaḥ anugacchati deveśaṃ brahmaṇyaḥ kṛttikāsutaḥ
Der Feldherr der Götter aber, so von den Götterheeren umgeben, folgte dem Götterherrn, er, der den Brahmanen wohlgesinnte Sohn der Kṛttikās.

athābravīn mahāsenaṃ mahādevo bṛhadvacaḥ saptamaṃ mārutaskandhaṃ rakṣa nityam atandritaḥ

Da sprach der große Gott zu Mahāsena mit erhabener Rede: ‚Beschütze beständig, unermüdlich, die siebte Abteilung der Maruts.‘

Wort für Wort
athābravīn mahāsenaṃ mahādevo bṛhadvacaḥ saptamaṃ mārutaskandhaṃ rakṣa nityam atandritaḥ
Da sprach der große Gott zu Mahāsena mit erhabener Rede: ‚Beschütze beständig, unermüdlich, die siebte Abteilung der Maruts.‘

skanda uvāca saptamaṃ mārutaskandhaṃ pālayiṣyāmy ahaṃ prabho yad anyad api me kāryaṃ deva tad vada māciram

Skanda sprach: ‚Ich werde die siebte Abteilung der Maruts beschützen, o Herr; was auch sonst meine Aufgabe ist, o Gott, das sage mir ohne Verzug.‘

Wort für Wort
skanda uvāca saptamaṃ mārutaskandhaṃ pālayiṣyāmy ahaṃ prabho yad anyad api me kāryaṃ deva tad vada māciram
Skanda sprach: ‚Ich werde die siebte Abteilung der Maruts beschützen, o Herr; was auch sonst meine Aufgabe ist, o Gott, das sage mir ohne Verzug.‘

rudra uvāca kāryeṣv ahaṃ tvayā putra saṃdraṣṭavyaḥ sadaiva hi darśanān mama bhaktyā ca śreyaḥ param avāpsyasi

Rudra sprach: ‚Bei allen Aufgaben, mein Sohn, sollst du mich stets aufsuchen; durch den Anblick von mir und durch Hingabe wirst du das höchste Heil erlangen.‘

Wort für Wort
rudra uvāca kāryeṣv ahaṃ tvayā putra saṃdraṣṭavyaḥ sadaiva hi darśanān mama bhaktyā ca śreyaḥ param avāpsyasi
Rudra sprach: ‚Bei allen Aufgaben, mein Sohn, sollst du mich stets aufsuchen; durch den Anblick von mir und durch Hingabe wirst du das höchste Heil erlangen.‘

mārkaṇḍeya uvāca ity uktvā visasarjainaṃ pariṣvajya maheṣvaraḥ visarjite tataḥ skande babhūvautpātikaṃ mahat sahasaiva mahārāja devān sarvān pramohayat

Mārkaṇḍeya sprach: So sprechend, umarmte der große Herr ihn und entließ ihn; als Skanda entlassen worden war, geschah da plötzlich ein großes Unheilszeichen, o Großkönig, das alle Götter in Verwirrung stürzte.

Wort für Wort
mārkaṇḍeya uvāca ity uktvā visasarjainaṃ pariṣvajya maheṣvaraḥ visarjite tataḥ skande babhūvautpātikaṃ mahat sahasaiva mahārāja devān sarvān pramohayat
Mārkaṇḍeya sprach: So sprechend, umarmte der große Herr ihn und entließ ihn; als Skanda entlassen worden war, geschah da plötzlich ein großes Unheilszeichen, o Großkönig, das alle Götter in Verwirrung stürzte.

jajvāla khaṃ sanakṣatraṃ pramūḍhaṃ bhuvanaṃ bhṛśam cacāla vyanadac corvī tamobhūtaṃ jagat prabho

Der Himmel samt den Sternen loderte auf, die Welt war heftig verwirrt; die Erde erbebte und dröhnte, und die Welt wurde von Finsternis erfüllt, o Herr.

Wort für Wort
jajvāla khaṃ sanakṣatraṃ pramūḍhaṃ bhuvanaṃ bhṛśam cacāla vyanadac corvī tamobhūtaṃ jagat prabho
Der Himmel samt den Sternen loderte auf, die Welt war heftig verwirrt; die Erde erbebte und dröhnte, und die Welt wurde von Finsternis erfüllt, o Herr.

tatas tad dāruṇaṃ dṛṣṭvā kṣubhitaḥ śaṃkaras tadā umā caiva mahābhāgā devāś ca samaharṣayaḥ

Als sie darauf jenes Furchtbare sahen, wurden da Śaṃkara erregt, ebenso die hochgesegnete Umā, die Götter und die großen Seher.

Wort für Wort
tatas tad dāruṇaṃ dṛṣṭvā kṣubhitaḥ śaṃkaras tadā umā caiva mahābhāgā devāś ca samaharṣayaḥ
Als sie darauf jenes Furchtbare sahen, wurden da Śaṃkara erregt, ebenso die hochgesegnete Umā, die Götter und die großen Seher.

tatas teṣu pramūḍheṣu parvatāmbudasaṃnibham nānāpraharaṇaṃ ghoram adṛśyata mahad balam

Während sie da verwirrt waren, erschien eine gewaltige, furchtbare Streitmacht, Bergen und Wolken gleich, mit mannigfaltigen Waffen.

Wort für Wort
tatas teṣu pramūḍheṣu parvatāmbudasaṃnibham nānāpraharaṇaṃ ghoram adṛśyata mahad balam
Während sie da verwirrt waren, erschien eine gewaltige, furchtbare Streitmacht, Bergen und Wolken gleich, mit mannigfaltigen Waffen.

tad dhi ghoram asaṃkhyeyaṃ garjac ca vividhā giraḥ abhyadravad raṇe devān bhagavantaṃ ca śaṃkaram

Diese furchtbare, unzählbare, auf mannigfaltige Weise brüllende Streitmacht griff im Kampf die Götter und den Erhabenen Śaṃkara an.

Wort für Wort
tad dhi ghoram asaṃkhyeyaṃ garjac ca vividhā giraḥ abhyadravad raṇe devān bhagavantaṃ ca śaṃkaram
Diese furchtbare, unzählbare, auf mannigfaltige Weise brüllende Streitmacht griff im Kampf die Götter und den Erhabenen Śaṃkara an.

tair visṛṣṭāny anīkeṣu bāṇajālāny anekaśaḥ parvatāś ca śataghnyaś ca prāsāś ca parighā gadāḥ

Von ihnen wurden gegen die Heerscharen vielfache Pfeilnetze geschleudert, sowie Berge, Śataghnīs, Speere, Eisenstangen und Keulen.

Wort für Wort
tair visṛṣṭāny anīkeṣu bāṇajālāny anekaśaḥ parvatāś ca śataghnyaś ca prāsāś ca parighā gadāḥ
Von ihnen wurden gegen die Heerscharen vielfache Pfeilnetze geschleudert, sowie Berge, Śataghnīs, Speere, Eisenstangen und Keulen.

nipatadbhiś ca tair ghorair devānīkaṃ mahāyudhaiḥ kṣaṇena vyadravat sarvaṃ vimukhaṃ cāpy adṛśyata

Durch jene furchtbaren, herabfallenden gewaltigen Waffen floh das gesamte Götterheer im Augenblick, und zeigte sich auch abgewandt.

Wort für Wort
nipatadbhiś ca tair ghorair devānīkaṃ mahāyudhaiḥ kṣaṇena vyadravat sarvaṃ vimukhaṃ cāpy adṛśyata
Durch jene furchtbaren, herabfallenden gewaltigen Waffen floh das gesamte Götterheer im Augenblick, und zeigte sich auch abgewandt.

nikṛttayodhanāgāśvaṃ kṛttāyudhamahāratham dānavair arditaṃ sainyaṃ devānāṃ vimukhaṃ babhau

Mit zerhauenen Kriegern, Elefanten und Pferden, mit zerschlagenen Waffen und großen Wagen, von den Dānavas gequält, erschien das Heer der Götter abgewandt.

Wort für Wort
nikṛttayodhanāgāśvaṃ kṛttāyudhamahāratham dānavair arditaṃ sainyaṃ devānāṃ vimukhaṃ babhau
Mit zerhauenen Kriegern, Elefanten und Pferden, mit zerschlagenen Waffen und großen Wagen, von den Dānavas gequält, erschien das Heer der Götter abgewandt.

asurair vadhyamānaṃ tat pāvakair iva kānanam apatad dagdhabhūyiṣṭhaṃ mahādrumavanaṃ yathā

Von den Asuras niedergemetzelt, fiel es, wie ein von Feuern verzehrter, größtenteils verbrannter Wald mit großen Bäumen.

Wort für Wort
asurair vadhyamānaṃ tat pāvakair iva kānanam apatad dagdhabhūyiṣṭhaṃ mahādrumavanaṃ yathā
Von den Asuras niedergemetzelt, fiel es, wie ein von Feuern verzehrter, größtenteils verbrannter Wald mit großen Bäumen.

te vibhinnaśirodehāḥ pracyavante divaukasaḥ na nātham adhyagacchanta vadhyamānā mahāraṇe

Sie, mit gespaltenen Köpfen und Körpern, die Himmelsbewohner, stürzten dahin; sie fanden, während sie in der großen Schlacht niedergemetzelt wurden, keinen Beschützer.

Wort für Wort
te vibhinnaśirodehāḥ pracyavante divaukasaḥ na nātham adhyagacchanta vadhyamānā mahāraṇe
Sie, mit gespaltenen Köpfen und Körpern, die Himmelsbewohner, stürzten dahin; sie fanden, während sie in der großen Schlacht niedergemetzelt wurden, keinen Beschützer.

atha tad vidrutaṃ sainyaṃ dṛṣṭvā devaḥ puraṃdaraḥ āśvāsayann uvācedaṃ balavad dānavārditam

Als der Gott Puraṃdara jenes fliehende, von den mächtigen Dānavas gequälte Heer sah, sprach er, es aufmunternd, dies:

Wort für Wort
atha tad vidrutaṃ sainyaṃ dṛṣṭvā devaḥ puraṃdaraḥ āśvāsayann uvācedaṃ balavad dānavārditam
Als der Gott Puraṃdara jenes fliehende, von den mächtigen Dānavas gequälte Heer sah, sprach er, es aufmunternd, dies:

bhayaṃ tyajata bhadraṃ vaḥ śūrāḥ śastrāṇi gṛhṇata kurudhvaṃ vikrame buddhiṃ mā vaḥ kā cid vyathā bhavet

‚Lasst die Furcht fahren, Heil euch! Ihr Helden, ergreift eure Waffen; richtet euren Sinn auf Tapferkeit; keinerlei Bestürzung soll euch befallen.

Wort für Wort
bhayaṃ tyajata bhadraṃ vaḥ śūrāḥ śastrāṇi gṛhṇata kurudhvaṃ vikrame buddhiṃ mā vaḥ kā cid vyathā bhavet
‚Lasst die Furcht fahren, Heil euch! Ihr Helden, ergreift eure Waffen; richtet euren Sinn auf Tapferkeit; keinerlei Bestürzung soll euch befallen.

jayatainān sudurvṛttān dānavān ghoradarśanān abhidravata bhadraṃ vo mayā saha mahāsurān

Besiegt diese überaus bösartigen, furchtbar anzusehenden Dānavas; greift, Heil euch, zusammen mit mir die großen Asuras an!‘

Wort für Wort
jayatainān sudurvṛttān dānavān ghoradarśanān abhidravata bhadraṃ vo mayā saha mahāsurān
Besiegt diese überaus bösartigen, furchtbar anzusehenden Dānavas; greift, Heil euch, zusammen mit mir die großen Asuras an!‘

śakrasya vacanaṃ śrutvā samāśvastā divaukasaḥ dānavān pratyayudhyanta śakraṃ kṛtvā vyapāśrayam

Als sie Śakras Worte gehört hatten, gefasst, kämpften die Himmelsbewohner gegen die Dānavas, wobei sie Śakra zu ihrer Stütze machten.

Wort für Wort
śakrasya vacanaṃ śrutvā samāśvastā divaukasaḥ dānavān pratyayudhyanta śakraṃ kṛtvā vyapāśrayam
Als sie Śakras Worte gehört hatten, gefasst, kämpften die Himmelsbewohner gegen die Dānavas, wobei sie Śakra zu ihrer Stütze machten.

tatas te tridaśāḥ sarve marutaś ca mahābalāḥ pratyudyayur mahāvegāḥ sādhyāś ca vasubhiḥ saha

Darauf zogen alle jene Götter und die überaus mächtigen Maruts, von großer Wucht, sowie die Sādhyas zusammen mit den Vasus zum Gegenangriff.

Wort für Wort
tatas te tridaśāḥ sarve marutaś ca mahābalāḥ pratyudyayur mahāvegāḥ sādhyāś ca vasubhiḥ saha
Darauf zogen alle jene Götter und die überaus mächtigen Maruts, von großer Wucht, sowie die Sādhyas zusammen mit den Vasus zum Gegenangriff.

tair visṛṣṭāny anīkeṣu kruddhaiḥ śastrāṇi saṃyuge śarāś ca daityakāyeṣu pibanti smāsṛgulbaṇam

Von ihnen, den Erzürnten, wurden im Kampf gegen die Heerscharen Waffen geschleudert, und die Pfeile tranken in den Körpern der Daityas das reichlich fließende Blut.

Wort für Wort
tair visṛṣṭāny anīkeṣu kruddhaiḥ śastrāṇi saṃyuge śarāś ca daityakāyeṣu pibanti smāsṛgulbaṇam
Von ihnen, den Erzürnten, wurden im Kampf gegen die Heerscharen Waffen geschleudert, und die Pfeile tranken in den Körpern der Daityas das reichlich fließende Blut.

teṣāṃ dehān vinirbhidya śarās te niśitās tadā niṣpatanto adṛśyanta nagebhya iva pannagāḥ

Nachdem sie deren Körper durchbohrt hatten, zeigten sich jene scharfen Pfeile, herausfahrend, wie Schlangen, die aus Bergen hervorkommen.

Wort für Wort
teṣāṃ dehān vinirbhidya śarās te niśitās tadā niṣpatanto adṛśyanta nagebhya iva pannagāḥ
Nachdem sie deren Körper durchbohrt hatten, zeigten sich jene scharfen Pfeile, herausfahrend, wie Schlangen, die aus Bergen hervorkommen.

tāni daityaśarīrāṇi nirbhinnāni sma sāyakaiḥ apatan bhūtale rājaṃś chinnābhrāṇīva sarvaśaḥ

Jene von den Pfeilen durchbohrten Körper der Daityas fielen zur Erde, o König, wie überall zerrissene Wolken.

Wort für Wort
tāni daityaśarīrāṇi nirbhinnāni sma sāyakaiḥ apatan bhūtale rājaṃś chinnābhrāṇīva sarvaśaḥ
Jene von den Pfeilen durchbohrten Körper der Daityas fielen zur Erde, o König, wie überall zerrissene Wolken.

tatas tad dānavaṃ sainyaṃ sarvair devagaṇair yudhi trāsitaṃ vividhair bāṇaiḥ kṛtaṃ caiva parāṅmukham

Darauf wurde jenes Dānava-Heer von allen Götterscharen im Kampf mit mannigfaltigen Pfeilen erschreckt und zur Flucht gewandt.

Wort für Wort
tatas tad dānavaṃ sainyaṃ sarvair devagaṇair yudhi trāsitaṃ vividhair bāṇaiḥ kṛtaṃ caiva parāṅmukham
Darauf wurde jenes Dānava-Heer von allen Götterscharen im Kampf mit mannigfaltigen Pfeilen erschreckt und zur Flucht gewandt.

athotkruṣṭaṃ tadā hṛṣṭaiḥ sarvair devair udāyudhaiḥ saṃhatāni ca tūryāṇi tadā sarvāṇy anekaśaḥ

Da erhoben alle erfreuten Götter, mit erhobenen Waffen, ein Kampfgeschrei, und alle Musikinstrumente erklangen da vielfach zusammen.

Wort für Wort
athotkruṣṭaṃ tadā hṛṣṭaiḥ sarvair devair udāyudhaiḥ saṃhatāni ca tūryāṇi tadā sarvāṇy anekaśaḥ
Da erhoben alle erfreuten Götter, mit erhobenen Waffen, ein Kampfgeschrei, und alle Musikinstrumente erklangen da vielfach zusammen.

evam anyonyasaṃyuktaṃ yuddham āsīt sudāruṇam devānāṃ dānavānāṃ ca māṃsaśoṇitakardamam

So kam es zu einer überaus furchtbaren, wechselseitigen Schlacht der Götter und der Dānavas, mit einem Schlamm aus Fleisch und Blut.

Wort für Wort
evam anyonyasaṃyuktaṃ yuddham āsīt sudāruṇam devānāṃ dānavānāṃ ca māṃsaśoṇitakardamam
So kam es zu einer überaus furchtbaren, wechselseitigen Schlacht der Götter und der Dānavas, mit einem Schlamm aus Fleisch und Blut.

anayo devalokasya sahasaiva vyadṛśyata tathā hi dānavā ghorā vinighnanti divaukasaḥ

Das Unglück der Götterwelt zeigte sich da plötzlich, denn die furchtbaren Dānavas schlugen die Himmelsbewohner nieder.

Wort für Wort
anayo devalokasya sahasaiva vyadṛśyata tathā hi dānavā ghorā vinighnanti divaukasaḥ
Das Unglück der Götterwelt zeigte sich da plötzlich, denn die furchtbaren Dānavas schlugen die Himmelsbewohner nieder.

tatas tūryapraṇādāś ca bherīṇāṃ ca mahāsvanāḥ babhūvur dānavendrāṇāṃ siṃhanādāś ca dāruṇāḥ

Darauf erklangen die Musikinstrumente und die gewaltigen Töne der Kriegstrommeln, sowie die furchtbaren Löwenschreie der Dānava-Fürsten.

Wort für Wort
tatas tūryapraṇādāś ca bherīṇāṃ ca mahāsvanāḥ babhūvur dānavendrāṇāṃ siṃhanādāś ca dāruṇāḥ
Darauf erklangen die Musikinstrumente und die gewaltigen Töne der Kriegstrommeln, sowie die furchtbaren Löwenschreie der Dānava-Fürsten.

atha daityabalād ghorān niṣpapāta mahābalaḥ dānavo mahiṣo nāma pragṛhya vipulaṃ girim

Da stürzte aus der furchtbaren Daitya-Streitmacht der überaus mächtige Dānava mit Namen Mahiṣa (Büffel) hervor, einen gewaltigen Berg ergreifend.

Wort für Wort
atha daityabalād ghorān niṣpapāta mahābalaḥ dānavo mahiṣo nāma pragṛhya vipulaṃ girim
Da stürzte aus der furchtbaren Daitya-Streitmacht der überaus mächtige Dānava mit Namen Mahiṣa (Büffel) hervor, einen gewaltigen Berg ergreifend.

te taṃ ghanair ivādityaṃ dṛṣṭvā saṃparivāritam samudyatagiriṃ rājan vyadravanta divaukasaḥ

Als sie ihn, den mit erhobenem Berg, wie die von Wolken umgebene Sonne, erblickten, flohen die Himmelsbewohner, o König.

Wort für Wort
te taṃ ghanair ivādityaṃ dṛṣṭvā saṃparivāritam samudyatagiriṃ rājan vyadravanta divaukasaḥ
Als sie ihn, den mit erhobenem Berg, wie die von Wolken umgebene Sonne, erblickten, flohen die Himmelsbewohner, o König.

athābhidrutya mahiṣo devāṃś cikṣepa taṃ girim patatā tena giriṇā devasainyasya pārthiva bhīmarūpeṇa nihatam ayutaṃ prāpatad bhuvi

Da stürmte Mahiṣa vorwärts und schleuderte jenen Berg auf die Götter; durch jenen herabfallenden, furchtbar gestalteten Berg wurden, o Herrscher, zehntausend vom Götterheer erschlagen und fielen zu Boden.

Wort für Wort
athābhidrutya mahiṣo devāṃś cikṣepa taṃ girim patatā tena giriṇā devasainyasya pārthiva bhīmarūpeṇa nihatam ayutaṃ prāpatad bhuvi
Da stürmte Mahiṣa vorwärts und schleuderte jenen Berg auf die Götter; durch jenen herabfallenden, furchtbar gestalteten Berg wurden, o Herrscher, zehntausend vom Götterheer erschlagen und fielen zu Boden.

atha tair dānavaiḥ sārdhaṃ mahiṣas trāsayan surān abhyadravad raṇe tūrṇaṃ siṃhaḥ kṣudramṛgān iva

Da griff Mahiṣa, zusammen mit jenen Dānavas, die Götter erschreckend, im Kampf rasch an, wie ein Löwe kleine Wildtiere.

Wort für Wort
atha tair dānavaiḥ sārdhaṃ mahiṣas trāsayan surān abhyadravad raṇe tūrṇaṃ siṃhaḥ kṣudramṛgān iva
Da griff Mahiṣa, zusammen mit jenen Dānavas, die Götter erschreckend, im Kampf rasch an, wie ein Löwe kleine Wildtiere.

tam āpatantaṃ mahiṣaṃ dṛṣṭvā sendrā divaukasaḥ vyadravanta raṇe bhītā viśīrṇāyudhaketanāḥ

Als sie den heranstürmenden Mahiṣa erblickten, flohen die Himmelsbewohner samt Indra, im Kampf erschrocken, mit zerstreuten Waffen und Bannern.

Wort für Wort
tam āpatantaṃ mahiṣaṃ dṛṣṭvā sendrā divaukasaḥ vyadravanta raṇe bhītā viśīrṇāyudhaketanāḥ
Als sie den heranstürmenden Mahiṣa erblickten, flohen die Himmelsbewohner samt Indra, im Kampf erschrocken, mit zerstreuten Waffen und Bannern.

tataḥ sa mahiṣaḥ kruddhas tūrṇaṃ rudrarathaṃ yayau abhidrutya ca jagrāha rudrasya rathakūbaram

Darauf zog jener erzürnte Mahiṣa rasch zu Rudras Wagen, stürmte heran und ergriff die Deichsel von Rudras Wagen.

Wort für Wort
tataḥ sa mahiṣaḥ kruddhas tūrṇaṃ rudrarathaṃ yayau abhidrutya ca jagrāha rudrasya rathakūbaram
Darauf zog jener erzürnte Mahiṣa rasch zu Rudras Wagen, stürmte heran und ergriff die Deichsel von Rudras Wagen.

yadā rudrarathaṃ kruddho mahiṣaḥ sahasā gataḥ resatū rodasī gāḍhaṃ mumuhuś ca maharṣayaḥ

Als der erzürnte Mahiṣa plötzlich zu Rudras Wagen gelangt war, dröhnten Himmel und Erde heftig, und die großen Seher wurden ohnmächtig.

Wort für Wort
yadā rudrarathaṃ kruddho mahiṣaḥ sahasā gataḥ resatū rodasī gāḍhaṃ mumuhuś ca maharṣayaḥ
Als der erzürnte Mahiṣa plötzlich zu Rudras Wagen gelangt war, dröhnten Himmel und Erde heftig, und die großen Seher wurden ohnmächtig.

vyanadaṃś ca mahākāyā daityā jaladharopamāḥ āsīc ca niścitaṃ teṣāṃ jitam asmābhir ity uta

Und die riesenhaften, wolkengleichen Daityas brüllten, und bei ihnen entstand die feste Überzeugung: ‚Von uns ist der Sieg errungen!‘

Wort für Wort
vyanadaṃś ca mahākāyā daityā jaladharopamāḥ āsīc ca niścitaṃ teṣāṃ jitam asmābhir ity uta
Und die riesenhaften, wolkengleichen Daityas brüllten, und bei ihnen entstand die feste Überzeugung: ‚Von uns ist der Sieg errungen!‘

tathābhūte tu bhagavān nāvadhīn mahiṣaṃ raṇe sasmāra ca tadā skandaṃ mṛtyuṃ tasya durātmanaḥ

Als dies aber so geschehen war, tötete der Erhabene den Mahiṣa nicht im Kampf, sondern gedachte da Skandas, des Todes für jenen Bösgesinnten.

Wort für Wort
tathābhūte tu bhagavān nāvadhīn mahiṣaṃ raṇe sasmāra ca tadā skandaṃ mṛtyuṃ tasya durātmanaḥ
Als dies aber so geschehen war, tötete der Erhabene den Mahiṣa nicht im Kampf, sondern gedachte da Skandas, des Todes für jenen Bösgesinnten.

mahiṣo 'pi rathaṃ dṛṣṭvā raudraṃ rudrasya nānadat devān saṃtrāsayaṃś cāpi daityāṃś cāpi praharṣayan

Auch Mahiṣa, als er den furchtbaren Wagen Rudras erblickte, brüllte immer wieder, die Götter erschreckend und zugleich die Daityas erfreuend.

Wort für Wort
mahiṣo 'pi rathaṃ dṛṣṭvā raudraṃ rudrasya nānadat devān saṃtrāsayaṃś cāpi daityāṃś cāpi praharṣayan
Auch Mahiṣa, als er den furchtbaren Wagen Rudras erblickte, brüllte immer wieder, die Götter erschreckend und zugleich die Daityas erfreuend.

tatas tasmin bhaye ghore devānāṃ samupasthite ājagāma mahāsenaḥ krodhāt sūrya iva jvalan

Als darauf jene furchtbare Gefahr über die Götter hereingebrochen war, kam Mahāsena herbei, vor Zorn lodernd wie die Sonne.

Wort für Wort
tatas tasmin bhaye ghore devānāṃ samupasthite ājagāma mahāsenaḥ krodhāt sūrya iva jvalan
Als darauf jene furchtbare Gefahr über die Götter hereingebrochen war, kam Mahāsena herbei, vor Zorn lodernd wie die Sonne.

lohitāmbarasaṃvīto lohitasragvibhūṣaṇaḥ lohitāsyo mahābāhur hiraṇyakavacaḥ prabhuḥ

In rote Gewänder gehüllt, mit roten Kränzen geschmückt, mit rotem Antlitz, der Starkarmige, mit goldener Rüstung, der Herr,

Wort für Wort
lohitāmbarasaṃvīto lohitasragvibhūṣaṇaḥ lohitāsyo mahābāhur hiraṇyakavacaḥ prabhuḥ
In rote Gewänder gehüllt, mit roten Kränzen geschmückt, mit rotem Antlitz, der Starkarmige, mit goldener Rüstung, der Herr,

ratham ādityasaṃkāśam āsthitaḥ kanakaprabham taṃ dṛṣṭvā daityasenā sā vyadravat sahasā raṇe

auf einem der Sonne gleichenden, goldglänzenden Wagen stehend - als sie ihn erblickte, floh jene Daitya-Streitmacht plötzlich aus dem Kampf.

Wort für Wort
ratham ādityasaṃkāśam āsthitaḥ kanakaprabham taṃ dṛṣṭvā daityasenā sā vyadravat sahasā raṇe
auf einem der Sonne gleichenden, goldglänzenden Wagen stehend - als sie ihn erblickte, floh jene Daitya-Streitmacht plötzlich aus dem Kampf.

sa cāpi tāṃ prajvalitāṃ mahiṣasya vidāriṇīm mumoca śaktiṃ rājendra mahāseno mahābalaḥ

Und auch er, Mahāsena, der überaus Mächtige, schleuderte jenen lodernden, Mahiṣa zerreißenden Speer, o Fürst der Könige.

Wort für Wort
sa cāpi tāṃ prajvalitāṃ mahiṣasya vidāriṇīm mumoca śaktiṃ rājendra mahāseno mahābalaḥ
Und auch er, Mahāsena, der überaus Mächtige, schleuderte jenen lodernden, Mahiṣa zerreißenden Speer, o Fürst der Könige.

sā muktābhyahanac chaktir mahiṣasya śiro mahat papāta bhinne śirasi mahiṣas tyaktajīvitaḥ

Jener geschleuderte Speer traf das gewaltige Haupt Mahiṣas; als das Haupt gespalten war, fiel Mahiṣa, sein Leben aufgebend.

Wort für Wort
sā muktābhyahanac chaktir mahiṣasya śiro mahat papāta bhinne śirasi mahiṣas tyaktajīvitaḥ
Jener geschleuderte Speer traf das gewaltige Haupt Mahiṣas; als das Haupt gespalten war, fiel Mahiṣa, sein Leben aufgebend.

kṣiptākṣiptā tu sā śaktir hatvā śatrūn sahasraśaḥ skandahastam anuprāptā dṛśyate devadānavaiḥ

Jener Speer aber, wiederholt geschleudert, tötete zu Tausenden die Feinde und kehrte, wie Götter und Dānavas sahen, wieder in Skandas Hand zurück.

Wort für Wort
kṣiptākṣiptā tu sā śaktir hatvā śatrūn sahasraśaḥ skandahastam anuprāptā dṛśyate devadānavaiḥ
Jener Speer aber, wiederholt geschleudert, tötete zu Tausenden die Feinde und kehrte, wie Götter und Dānavas sahen, wieder in Skandas Hand zurück.

prāyaḥ śarair vinihatā mahāsenena dhīmatā śeṣā daityagaṇā ghorā bhītās trastā durāsadaiḥ skandasya pārṣadair hatvā bhakṣitāḥ śatasaṃghaśaḥ

Die übrigen furchtbaren Daitya-Scharen, größtenteils von dem weisen Mahāsena mit Pfeilen niedergestreckt, erschrocken und verängstigt, wurden von Skandas unbezwingbaren Gefolgsleuten zu Hunderten erschlagen und verzehrt.

Wort für Wort
prāyaḥ śarair vinihatā mahāsenena dhīmatā śeṣā daityagaṇā ghorā bhītās trastā durāsadaiḥ skandasya pārṣadair hatvā bhakṣitāḥ śatasaṃghaśaḥ
Die übrigen furchtbaren Daitya-Scharen, größtenteils von dem weisen Mahāsena mit Pfeilen niedergestreckt, erschrocken und verängstigt, wurden von Skandas unbezwingbaren Gefolgsleuten zu Hunderten erschlagen und verzehrt.

dānavān bhakṣayantas te prapibantaś ca śoṇitam kṣaṇān nirdānavaṃ sarvam akārṣur bhṛśaharṣitāḥ

Indem sie die Dānavas verzehrten und ihr Blut tranken, machten sie, überaus erfreut, im Augenblick alles frei von Dānavas.

Wort für Wort
dānavān bhakṣayantas te prapibantaś ca śoṇitam kṣaṇān nirdānavaṃ sarvam akārṣur bhṛśaharṣitāḥ
Indem sie die Dānavas verzehrten und ihr Blut tranken, machten sie, überaus erfreut, im Augenblick alles frei von Dānavas.

tamāṃsīva yathā sūryo vṛkṣān agnir ghanān khagaḥ tathā skando 'jayac chatrūn svena vīryeṇa kīrtimān

Wie die Sonne die Finsternis, wie das Feuer die Bäume, wie der Vogel die Wolken - so besiegte Skanda, der Ruhmreiche, durch seine eigene Kraft die Feinde.

Wort für Wort
tamāṃsīva yathā sūryo vṛkṣān agnir ghanān khagaḥ tathā skando 'jayac chatrūn svena vīryeṇa kīrtimān
Wie die Sonne die Finsternis, wie das Feuer die Bäume, wie der Vogel die Wolken - so besiegte Skanda, der Ruhmreiche, durch seine eigene Kraft die Feinde.

saṃpūjyamānas tridaśair abhivādya maheśvaram śuśubhe kṛttikāputraḥ prakīrṇāṃśur ivāṃśumān

Von den Göttern geehrt, nachdem er den großen Herrn ehrfürchtig gegrüßt hatte, erstrahlte der Sohn der Kṛttikās wie die Sonne mit ausgebreiteten Strahlen.

Wort für Wort
saṃpūjyamānas tridaśair abhivādya maheśvaram śuśubhe kṛttikāputraḥ prakīrṇāṃśur ivāṃśumān
Von den Göttern geehrt, nachdem er den großen Herrn ehrfürchtig gegrüßt hatte, erstrahlte der Sohn der Kṛttikās wie die Sonne mit ausgebreiteten Strahlen.

naṣṭaśatrur yadā skandaḥ prayātaś ca maheśvaram athābravīn mahāsenaṃ pariṣvajya puraṃdaraḥ

Als Skanda, nachdem seine Feinde vernichtet waren, zum großen Herrn gegangen war, da sprach Puraṃdara, Mahāsena umarmend:

Wort für Wort
naṣṭaśatrur yadā skandaḥ prayātaś ca maheśvaram athābravīn mahāsenaṃ pariṣvajya puraṃdaraḥ
Als Skanda, nachdem seine Feinde vernichtet waren, zum großen Herrn gegangen war, da sprach Puraṃdara, Mahāsena umarmend:

brahmadattavaraḥ skanda tvayāyaṃ mahiṣo hataḥ devās tṛṇamayā yasya babhūvur jayatāṃ vara so 'yaṃ tvayā mahābāho śamito devakaṇṭakaḥ

‚Skanda, dem von Brahmā eine Gunst verliehen wurde - von dir ist dieser Mahiṣa getötet worden, für den die Götter wie Strohhalme waren; dieser Dorn der Götter ist von dir, o Starkarmiger, Bester der Sieger, zur Ruhe gebracht worden.

Wort für Wort
brahmadattavaraḥ skanda tvayāyaṃ mahiṣo hataḥ devās tṛṇamayā yasya babhūvur jayatāṃ vara so 'yaṃ tvayā mahābāho śamito devakaṇṭakaḥ
‚Skanda, dem von Brahmā eine Gunst verliehen wurde - von dir ist dieser Mahiṣa getötet worden, für den die Götter wie Strohhalme waren; dieser Dorn der Götter ist von dir, o Starkarmiger, Bester der Sieger, zur Ruhe gebracht worden.

śataṃ mahiṣatulyānāṃ dānavānāṃ tvayā raṇe nihataṃ devaśatrūṇāṃ yair vayaṃ pūrvatāpitāḥ

Hundert dem Mahiṣa gleiche Dānavas, Feinde der Götter, durch die wir früher gequält wurden, sind von dir im Kampf erschlagen worden.

Wort für Wort
śataṃ mahiṣatulyānāṃ dānavānāṃ tvayā raṇe nihataṃ devaśatrūṇāṃ yair vayaṃ pūrvatāpitāḥ
Hundert dem Mahiṣa gleiche Dānavas, Feinde der Götter, durch die wir früher gequält wurden, sind von dir im Kampf erschlagen worden.

tāvakair bhakṣitāś cānye dānavāḥ śatasaṃghaśaḥ ajeyas tvaṃ raṇe 'rīṇām umāpatir iva prabhuḥ

Und andere Dānavas wurden zu Hunderten von den Deinen verzehrt; unbesiegbar bist du im Kampf gegen die Feinde, wie der Gemahl Umās, der Herr.

Wort für Wort
tāvakair bhakṣitāś cānye dānavāḥ śatasaṃghaśaḥ ajeyas tvaṃ raṇe 'rīṇām umāpatir iva prabhuḥ
Und andere Dānavas wurden zu Hunderten von den Deinen verzehrt; unbesiegbar bist du im Kampf gegen die Feinde, wie der Gemahl Umās, der Herr.

etat te prathamaṃ deva khyātaṃ karma bhaviṣyati triṣu lokeṣu kīrtiś ca tavākṣayyā bhaviṣyati vaśagāś ca bhaviṣyanti surās tava surātmaja

Dies wird deine erste berühmte Tat sein, o Gott; und dein Ruhm wird in den drei Welten unvergänglich sein, und die Götter werden dir untertan sein, o Sohn der Götter.‘

Wort für Wort
etat te prathamaṃ deva khyātaṃ karma bhaviṣyati triṣu lokeṣu kīrtiś ca tavākṣayyā bhaviṣyati vaśagāś ca bhaviṣyanti surās tava surātmaja
Dies wird deine erste berühmte Tat sein, o Gott; und dein Ruhm wird in den drei Welten unvergänglich sein, und die Götter werden dir untertan sein, o Sohn der Götter.‘

mahāsenety evam uktvā nivṛttaḥ saha daivataiḥ anujñāto bhagavatā tryambakena śacīpatiḥ

So zu Mahāsena gesprochen habend, kehrte der Gemahl Śacīs, von dem Erhabenen Tryambaka verabschiedet, zusammen mit den Göttern zurück.

Wort für Wort
mahāsenety evam uktvā nivṛttaḥ saha daivataiḥ anujñāto bhagavatā tryambakena śacīpatiḥ
So zu Mahāsena gesprochen habend, kehrte der Gemahl Śacīs, von dem Erhabenen Tryambaka verabschiedet, zusammen mit den Göttern zurück.

gato bhadravaṭaṃ rudro nivṛttāś ca divaukasaḥ uktāś ca devā rudreṇa skandaṃ paśyata mām iva

Rudra ging nach Bhadravaṭa, und die Himmelsbewohner kehrten zurück; und von Rudra wurde den Göttern gesagt: ‚Betrachtet Skanda wie mich selbst.‘

Wort für Wort
gato bhadravaṭaṃ rudro nivṛttāś ca divaukasaḥ uktāś ca devā rudreṇa skandaṃ paśyata mām iva
Rudra ging nach Bhadravaṭa, und die Himmelsbewohner kehrten zurück; und von Rudra wurde den Göttern gesagt: ‚Betrachtet Skanda wie mich selbst.‘

sa hatvā dānavagaṇān pūjyamāno maharṣibhiḥ ekāhnaivājayat sarvaṃ trailokyaṃ vahninandanaḥ

Er, nachdem er die Dānava-Scharen getötet hatte, von den großen Sehern verehrt, eroberte der Sohn Agnis an einem einzigen Tag die gesamten drei Welten.

Wort für Wort
sa hatvā dānavagaṇān pūjyamāno maharṣibhiḥ ekāhnaivājayat sarvaṃ trailokyaṃ vahninandanaḥ
Er, nachdem er die Dānava-Scharen getötet hatte, von den großen Sehern verehrt, eroberte der Sohn Agnis an einem einzigen Tag die gesamten drei Welten.

skandasya ya idaṃ janma paṭhate susamāhitaḥ sa puṣṭim iha saṃprāpya skandasālokyatām iyāt

Wer diese Geburt Skandas mit gesammeltem Sinn liest, der erlangt hier Gedeihen und gelangt zur Gemeinschaft mit Skandas Welt.“

Wort für Wort
skandasya ya idaṃ janma paṭhate susamāhitaḥ sa puṣṭim iha saṃprāpya skandasālokyatām iyāt
Wer diese Geburt Skandas mit gesammeltem Sinn liest, der erlangt hier Gedeihen und gelangt zur Gemeinschaft mit Skandas Welt.“

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