Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 20: Śālvapalāyanam Pradyumnas Wagenkunst, der Kampf mit Waffenzauber und Śālvas Flucht in den Himmel

Der Wagenlenker rechtfertigt seinen früheren Rückzug und zeigt darauf seine meisterhafte Fahrkunst, indem er Śālvas Heer umfährt. Pradyumna zerschlägt Śālvas Zauberpfeile und dessen Daitya-Waffe mit dem Brahmā-Geschoss und schlägt ihn zu Boden; als er einen letzten, todsicheren Pfeil auf den am Boden liegenden Śālva richten will, greifen Nārada und Vāyu im Auftrag der Götter ein und erklären, Śālvas vom Schicksal bestimmter Tod müsse durch Kṛṣṇa selbst erfolgen. Pradyumna zieht den Pfeil zurück; Śālva zieht sich geschlagen mit Saubha in den Himmel zurück.

vāsudeva uvāca evam uktas tu kaunteya sūtaputras tadā mṛdhe pradyumnam abravīc chlakṣṇaṃ madhuraṃ vākyam añjasā

Vāsudeva sprach: So angesprochen, o Sohn der Kuntī, sagte der Sohn des Wagenlenkers dann im Kampf zu Pradyumna aufrichtig ein sanftes, freundliches Wort:

Wort für Wort
vāsudeva uvāca evam uktas tu kaunteya sūtaputras tadā mṛdhe pradyumnam abravīc chlakṣṇaṃ madhuraṃ vākyam añjasā
Vāsudeva sprach: So angesprochen, o Sohn der Kuntī, sagte der Sohn des Wagenlenkers dann im Kampf zu Pradyumna aufrichtig ein sanftes, freundliches Wort:

na me bhayaṃ raukmiṇeya saṃgrāme yacchato hayān yuddhajñaś cāsmi vṛṣṇīnāṃ nātra kiṃ cid ato 'nyathā

„Ich habe keine Furcht, Sohn der Rukmiṇī, während ich im Kampf die Rosse lenke; ich bin auch kundig im Kampfrecht der Vṛṣṇis - hierin ist nichts anders, als ich sagte.

Wort für Wort
na me bhayaṃ raukmiṇeya saṃgrāme yacchato hayān yuddhajñaś cāsmi vṛṣṇīnāṃ nātra kiṃ cid ato 'nyathā
„Ich habe keine Furcht, Sohn der Rukmiṇī, während ich im Kampf die Rosse lenke; ich bin auch kundig im Kampfrecht der Vṛṣṇis - hierin ist nichts anders, als ich sagte.

āyuṣmann upadeśas tu sārathye vartatāṃ smṛtaḥ sarvārtheṣu rathī rakṣyas tvaṃ cāpi bhṛśapīḍitaḥ

Langlebiger, doch die überlieferte Lehre über das Wagenlenken soll gelten: In allen Belangen ist der Wagenkämpfer zu beschützen, und du warst überdies schwer bedrängt.

Wort für Wort
āyuṣmann upadeśas tu sārathye vartatāṃ smṛtaḥ sarvārtheṣu rathī rakṣyas tvaṃ cāpi bhṛśapīḍitaḥ
Langlebiger, doch die überlieferte Lehre über das Wagenlenken soll gelten: In allen Belangen ist der Wagenkämpfer zu beschützen, und du warst überdies schwer bedrängt.

tvaṃ hi śālvaprayuktena patriṇābhihato bhṛśam kaśmalābhihato vīra tato 'ham apayātavān

Denn du warst von einem durch Śālva abgeschossenen gefiederten Pfeil schwer getroffen, von Ohnmacht überwältigt, o Held; deshalb bin ich zurückgewichen.

Wort für Wort
tvaṃ hi śālvaprayuktena patriṇābhihato bhṛśam kaśmalābhihato vīra tato 'ham apayātavān
Denn du warst von einem durch Śālva abgeschossenen gefiederten Pfeil schwer getroffen, von Ohnmacht überwältigt, o Held; deshalb bin ich zurückgewichen.

sa tvaṃ sātvatamukhyādya labdhasaṃjño yadṛcchayā paśya me hayasaṃyāne śikṣāṃ keśavanandana

Nun, da du, Erster der Sātvatas, dein Bewusstsein durch Zufall wiedererlangt hast, sieh meine Geschicklichkeit im Lenken der Rosse, o Sohn des Keśava.

Wort für Wort
sa tvaṃ sātvatamukhyādya labdhasaṃjño yadṛcchayā paśya me hayasaṃyāne śikṣāṃ keśavanandana
Nun, da du, Erster der Sātvatas, dein Bewusstsein durch Zufall wiedererlangt hast, sieh meine Geschicklichkeit im Lenken der Rosse, o Sohn des Keśava.

dārukeṇāham utpanno yathāvac caiva śikṣitaḥ vītabhīḥ praviśāmy etāṃ śālvasya mahatīṃ camūm

Von Dāruka gezeugt und gebührend ausgebildet, werde ich furchtlos in dieses gewaltige Heer Śālvas eindringen.“

Wort für Wort
dārukeṇāham utpanno yathāvac caiva śikṣitaḥ vītabhīḥ praviśāmy etāṃ śālvasya mahatīṃ camūm
Von Dāruka gezeugt und gebührend ausgebildet, werde ich furchtlos in dieses gewaltige Heer Śālvas eindringen.“

evam uktvā tato vīra hayān saṃcodya saṃgare raśmibhiś ca samudyamya javenābhyapatat tadā

So sprechend, o Held, trieb er darauf im Kampf die Rosse an, hob die Zügel und stürmte mit Schnelligkeit voran.

Wort für Wort
evam uktvā tato vīra hayān saṃcodya saṃgare raśmibhiś ca samudyamya javenābhyapatat tadā
So sprechend, o Held, trieb er darauf im Kampf die Rosse an, hob die Zügel und stürmte mit Schnelligkeit voran.

maṇḍalāni vicitrāṇi yamakānītarāṇi ca savyāni ca vicitrāṇi dakṣiṇāni ca sarvaśaḥ

Vielfältige Kreisbewegungen, paarweise und andere, nach links und vielfältig, und nach rechts, in jeder Weise vollführend,

Wort für Wort
maṇḍalāni vicitrāṇi yamakānītarāṇi ca savyāni ca vicitrāṇi dakṣiṇāni ca sarvaśaḥ
Vielfältige Kreisbewegungen, paarweise und andere, nach links und vielfältig, und nach rechts, in jeder Weise vollführend,

pratodenāhatā rājan raśmibhiś ca samudyatāḥ utpatanta ivākāśaṃ vibabhus te hayottamāḥ

vom Treibstock berührt, o König, und an den Zügeln gehalten, erglänzten jene besten Rosse, wie in die Luft aufsteigend.

Wort für Wort
pratodenāhatā rājan raśmibhiś ca samudyatāḥ utpatanta ivākāśaṃ vibabhus te hayottamāḥ
vom Treibstock berührt, o König, und an den Zügeln gehalten, erglänzten jene besten Rosse, wie in die Luft aufsteigend.

te hastalāghavopetaṃ vijñāya nṛpa dārukim dahyamānā iva tadā paspṛśuś caraṇair mahīm

Sie, die Handfertigkeit des Sohnes des Dāruka erkennend, o König, berührten damals mit ihren Hufen die Erde, wie gleichsam brennend vor Eile.

Wort für Wort
te hastalāghavopetaṃ vijñāya nṛpa dārukim dahyamānā iva tadā paspṛśuś caraṇair mahīm
Sie, die Handfertigkeit des Sohnes des Dāruka erkennend, o König, berührten damals mit ihren Hufen die Erde, wie gleichsam brennend vor Eile.

so 'pasavyāṃ camūṃ tasya śālvasya bharatarṣabha cakāra nātiyatnena tad adbhutam ivābhavat

Er umfuhr, o Stier der Bharatas, ohne große Mühe das Heer jenes Śālva, es zu seiner Linken haltend; dies erschien wie ein Wunder.

Wort für Wort
so 'pasavyāṃ camūṃ tasya śālvasya bharatarṣabha cakāra nātiyatnena tad adbhutam ivābhavat
Er umfuhr, o Stier der Bharatas, ohne große Mühe das Heer jenes Śālva, es zu seiner Linken haltend; dies erschien wie ein Wunder.

[Anm.: Das Umfahren eines feindlichen Heeres, es zur Linken haltend, war eine bekannte, herausfordernde Wagenlenker-Kunstfertigkeit im Kampf.]

amṛṣyamāṇo 'pasavyaṃ pradyumnena sa saubharāṭ yantāram asya sahasā tribhir bāṇaiḥ samarpayat

Diese Umkreisung durch Pradyumna nicht ertragend, traf der Herrscher von Saubha dessen Lenker plötzlich mit drei Pfeilen.

Wort für Wort
amṛṣyamāṇo 'pasavyaṃ pradyumnena sa saubharāṭ yantāram asya sahasā tribhir bāṇaiḥ samarpayat
Diese Umkreisung durch Pradyumna nicht ertragend, traf der Herrscher von Saubha dessen Lenker plötzlich mit drei Pfeilen.

dārukasya sutas taṃ tu bāṇavegam acintayan bhūya eva mahābāho prayayau hayasaṃmataḥ

Der Sohn des Dāruka aber, die Wucht der Pfeile nicht beachtend, fuhr, Starkarmiger, mit seinen Rossen, denen er vertraute, weiter voran.

Wort für Wort
dārukasya sutas taṃ tu bāṇavegam acintayan bhūya eva mahābāho prayayau hayasaṃmataḥ
Der Sohn des Dāruka aber, die Wucht der Pfeile nicht beachtend, fuhr, Starkarmiger, mit seinen Rossen, denen er vertraute, weiter voran.

tato bāṇān bahuvidhān punar eva sa saubharāṭ mumoca tanaye vīre mama rukmiṇinandane

Darauf schoss der Herrscher von Saubha erneut mancherlei Pfeile auf meinen Sohn, den Helden, den Sohn der Rukmiṇī.

Wort für Wort
tato bāṇān bahuvidhān punar eva sa saubharāṭ mumoca tanaye vīre mama rukmiṇinandane
Darauf schoss der Herrscher von Saubha erneut mancherlei Pfeile auf meinen Sohn, den Helden, den Sohn der Rukmiṇī.

tān aprāptāñ śitair bāṇaiś ciccheda paravīrahā raukmiṇeyaḥ smitaṃ kṛtvā darśayan hastalāghavam

Diese, noch bevor sie ihn erreichten, zerschnitt der Feindeshelden-Töter, der Sohn der Rukmiṇī, mit scharfen Pfeilen, lächelnd, seine Handfertigkeit zeigend.

Wort für Wort
tān aprāptāñ śitair bāṇaiś ciccheda paravīrahā raukmiṇeyaḥ smitaṃ kṛtvā darśayan hastalāghavam
Diese, noch bevor sie ihn erreichten, zerschnitt der Feindeshelden-Töter, der Sohn der Rukmiṇī, mit scharfen Pfeilen, lächelnd, seine Handfertigkeit zeigend.

chinnān dṛṣṭvā tu tān bāṇān pradyumnena sa saubharāṭ āsurīṃ dāruṇīṃ māyām āsthāya vyasṛjac charān

Als der Herrscher von Saubha sah, dass jene Pfeile von Pradyumna zerschnitten waren, wandte er sich einer furchtbaren Asura-Zauberkunst zu und schoss weitere Pfeile ab.

Wort für Wort
chinnān dṛṣṭvā tu tān bāṇān pradyumnena sa saubharāṭ āsurīṃ dāruṇīṃ māyām āsthāya vyasṛjac charān
Als der Herrscher von Saubha sah, dass jene Pfeile von Pradyumna zerschnitten waren, wandte er sich einer furchtbaren Asura-Zauberkunst zu und schoss weitere Pfeile ab.

prayujyamānam ājñāya daiteyāstraṃ mahābalaḥ brahmāstreṇāntarā chittvā mumocānyān patatriṇaḥ

Der Gewaltige, erkennend, dass die Daitya-Waffe angewandt wurde, zerschnitt sie mit dem Brahmā-Geschoss auf halbem Weg und schoss andere gefiederte Pfeile ab.

Wort für Wort
prayujyamānam ājñāya daiteyāstraṃ mahābalaḥ brahmāstreṇāntarā chittvā mumocānyān patatriṇaḥ
Der Gewaltige, erkennend, dass die Daitya-Waffe angewandt wurde, zerschnitt sie mit dem Brahmā-Geschoss auf halbem Weg und schoss andere gefiederte Pfeile ab.

te tad astraṃ vidhūyāśu vivyadhū rudhirāśanāḥ śirasy urasi vaktre ca sa mumoha papāta ca

Diese, nachdem sie jene Waffe rasch zerstreut hatten, blutdurstig, durchbohrten ihn am Kopf, an der Brust und im Gesicht; er wurde ohnmächtig und fiel nieder.

Wort für Wort
te tad astraṃ vidhūyāśu vivyadhū rudhirāśanāḥ śirasy urasi vaktre ca sa mumoha papāta ca
Diese, nachdem sie jene Waffe rasch zerstreut hatten, blutdurstig, durchbohrten ihn am Kopf, an der Brust und im Gesicht; er wurde ohnmächtig und fiel nieder.

tasmin nipatite kṣudre śālve bāṇaprapīḍite raukmiṇeyo 'paraṃ bāṇaṃ saṃdadhe śatrunāśanam

Als jener niederträchtige Śālva, von Pfeilen gequält, gefallen war, legte der Sohn der Rukmiṇī einen weiteren, feindevernichtenden Pfeil auf die Sehne.

Wort für Wort
tasmin nipatite kṣudre śālve bāṇaprapīḍite raukmiṇeyo 'paraṃ bāṇaṃ saṃdadhe śatrunāśanam
Als jener niederträchtige Śālva, von Pfeilen gequält, gefallen war, legte der Sohn der Rukmiṇī einen weiteren, feindevernichtenden Pfeil auf die Sehne.

tam arcitaṃ sarvadāśārhapūgair; āśīrbhir arkajvalanaprakāśam dṛṣṭvā śaraṃ jyām abhinīyamānaṃ; babhūva hāhākṛtam antarikṣam

Als sie diesen Pfeil sahen, geehrt von den Segenswünschen aller Scharen der Daśārhas, gleißend wie Sonne und Feuer, auf die Sehne gezogen werden, erscholl der Luftraum von Wehklagen.

Wort für Wort
tam arcitaṃ sarvadāśārhapūgair; āśīrbhir arkajvalanaprakāśam dṛṣṭvā śaraṃ jyām abhinīyamānaṃ; babhūva hāhākṛtam antarikṣam
Als sie diesen Pfeil sahen, geehrt von den Segenswünschen aller Scharen der Daśārhas, gleißend wie Sonne und Feuer, auf die Sehne gezogen werden, erscholl der Luftraum von Wehklagen.

tato devagaṇāḥ sarve sendrāḥ saha dhaneśvarāḥ nāradaṃ preṣayām āsuḥ śvasanaṃ ca mahābalam

Da sandten alle Scharen der Götter, mit Indra und dem Herrn der Reichtümer [Kubera], den Nārada und den gewaltigen Vāyu.

Wort für Wort
tato devagaṇāḥ sarve sendrāḥ saha dhaneśvarāḥ nāradaṃ preṣayām āsuḥ śvasanaṃ ca mahābalam
Da sandten alle Scharen der Götter, mit Indra und dem Herrn der Reichtümer [Kubera], den Nārada und den gewaltigen Vāyu.

tau raukmiṇeyam āgamya vaco 'brūtāṃ divaukasām naiṣa vadhyas tvayā vīra śālvarājaḥ kathaṃ cana

Die beiden kamen zum Sohn der Rukmiṇī und sprachen im Namen der Himmelsbewohner: „Dieser König Śālva darf keinesfalls von dir getötet werden, o Held.

Wort für Wort
tau raukmiṇeyam āgamya vaco 'brūtāṃ divaukasām naiṣa vadhyas tvayā vīra śālvarājaḥ kathaṃ cana
Die beiden kamen zum Sohn der Rukmiṇī und sprachen im Namen der Himmelsbewohner: „Dieser König Śālva darf keinesfalls von dir getötet werden, o Held.

saṃharasva punar bāṇam avadhyo 'yaṃ tvayā raṇe etasya hi śarasyājau nāvadhyo 'sti pumān kva cit

Zieh deinen Pfeil zurück; er ist von dir im Kampf nicht zu töten. Denn vor diesem deinem Pfeil im Kampf gäbe es keinen Mann, der ihm nicht erläge.

Wort für Wort
saṃharasva punar bāṇam avadhyo 'yaṃ tvayā raṇe etasya hi śarasyājau nāvadhyo 'sti pumān kva cit
Zieh deinen Pfeil zurück; er ist von dir im Kampf nicht zu töten. Denn vor diesem deinem Pfeil im Kampf gäbe es keinen Mann, der ihm nicht erläge.

[Anm.: Gemeint ist, dass Pradyumnas Pfeil so unfehlbar tödlich ist, dass sein Einsatz gegen Śālva das ihm vom Schicksal zugedachte Ende - den Tod durch Kṛṣṇa - vereiteln würde.]

mṛtyur asya mahābāho raṇe devakinandanaḥ kṛṣṇaḥ saṃkalpito dhātrā tan na mithyā bhaved iti

Sein Tod im Kampf, Starkarmiger, ist als der durch Kṛṣṇa, den Sohn der Devakī, vom Schöpfer bestimmt - das soll nicht falsch werden.“

Wort für Wort
mṛtyur asya mahābāho raṇe devakinandanaḥ kṛṣṇaḥ saṃkalpito dhātrā tan na mithyā bhaved iti
Sein Tod im Kampf, Starkarmiger, ist als der durch Kṛṣṇa, den Sohn der Devakī, vom Schöpfer bestimmt - das soll nicht falsch werden.“

tataḥ paramasaṃhṛṣṭaḥ pradyumnaḥ śaram uttamam saṃjahāra dhanuḥśreṣṭhāt tūṇe caiva nyaveśayat

Darauf, höchst erfreut, zog Pradyumna den vortrefflichen Pfeil vom besten Bogen zurück und legte ihn wieder in den Köcher.

Wort für Wort
tataḥ paramasaṃhṛṣṭaḥ pradyumnaḥ śaram uttamam saṃjahāra dhanuḥśreṣṭhāt tūṇe caiva nyaveśayat
Darauf, höchst erfreut, zog Pradyumna den vortrefflichen Pfeil vom besten Bogen zurück und legte ihn wieder in den Köcher.

tata utthāya rājendra śālvaḥ paramadurmanāḥ vyapāyāt sabalas tūrṇaṃ pradyumnaśarapīḍitaḥ

Darauf erhob sich, o Herrscher der Könige, Śālva, höchst missmutig, und zog sich rasch mit seinem Heer zurück, von Pradyumnas Pfeilen gequält.

Wort für Wort
tata utthāya rājendra śālvaḥ paramadurmanāḥ vyapāyāt sabalas tūrṇaṃ pradyumnaśarapīḍitaḥ
Darauf erhob sich, o Herrscher der Könige, Śālva, höchst missmutig, und zog sich rasch mit seinem Heer zurück, von Pradyumnas Pfeilen gequält.

sa dvārakāṃ parityajya krūro vṛṣṇibhir arditaḥ saubham āsthāya rājendra divam ācakrame tadā

Nachdem er Dvārakā aufgegeben hatte, der Grausame, von den Vṛṣṇis bedrängt, bestieg er Saubha und erhob sich, o Herrscher der Könige, damals zum Himmel.

Wort für Wort
sa dvārakāṃ parityajya krūro vṛṣṇibhir arditaḥ saubham āsthāya rājendra divam ācakrame tadā
Nachdem er Dvārakā aufgegeben hatte, der Grausame, von den Vṛṣṇis bedrängt, bestieg er Saubha und erhob sich, o Herrscher der Könige, damals zum Himmel.

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