Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 173: Vanaviharaḥ Der Aufbruch vom Gandhamādana

Nach Arjunas Rückkehr verbringen die Pāṇḍavas weitere vier Jahre wie eine einzige Nacht auf dem Gandhamādana; damit sind zehn der zwölf Waldjahre vollendet. Bhīma, Arjuna und die Zwillinge drängen Yudhiṣṭhira, nun zu den übrigen Wäldern aufzubrechen, das kommende Jahr des unerkannten Lebens zu bestehen und danach Duryodhana samt Gefolge zu vernichten und das Königreich zurückzuerobern; sie versichern ihm dabei ihren und Kṛṣṇas Beistand. Yudhiṣṭhira nimmt Abschied von Kuberas Wohnstätte mit dem Vorsatz, nach dem Sieg zur Askese zurückzukehren, und die Pāṇḍavas ziehen, von Lomaśa und Ārṣṭiṣeṇa geleitet, weiter zu anderen Pilgerstätten.

janamejaya uvāca tasmin kṛtāstre rathināṃ pradhāne; pratyāgate bhavanād vṛtrahantuḥ ataḥ paraṃ kim akurvanta pārthāḥ; sametya śūreṇa dhanaṃjayena

Janamejaya sprach: Als jener beste der Wagenkämpfer, waffenkundig geworden, aus der Wohnstätte des Vṛtratöters zurückgekehrt war, was taten die Pārthas weiterhin, nachdem sie sich mit dem Helden Dhanaṃjaya vereint hatten?

Wort für Wort
janamejaya uvāca tasmin kṛtāstre rathināṃ pradhāne; pratyāgate bhavanād vṛtrahantuḥ ataḥ paraṃ kim akurvanta pārthāḥ; sametya śūreṇa dhanaṃjayena
Janamejaya sprach: Als jener beste der Wagenkämpfer, waffenkundig geworden, aus der Wohnstätte des Vṛtratöters zurückgekehrt war, was taten die Pārthas weiterhin, nachdem sie sich mit dem Helden Dhanaṃjaya vereint hatten?

vaiśaṃpāyana uvāca vaneṣu teṣv eva tu te narendrāḥ; sahārjunenendrasamena vīrāḥ tasmiṃś ca śailapravare suramye; dhaneśvarākrīḍagatā vijahruḥ

Vaiśaṃpāyana sprach: In eben jenen Wäldern vergnügten sich jene Herrscher der Menschen, die Helden, zusammen mit Arjuna, dem Indra Gleichenden, auf jenem vortrefflichen, überaus lieblichen Berg, in die Spielstätte des Herrn der Schätze gelangt.

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca vaneṣu teṣv eva tu te narendrāḥ; sahārjunenendrasamena vīrāḥ tasmiṃś ca śailapravare suramye; dhaneśvarākrīḍagatā vijahruḥ
Vaiśaṃpāyana sprach: In eben jenen Wäldern vergnügten sich jene Herrscher der Menschen, die Helden, zusammen mit Arjuna, dem Indra Gleichenden, auf jenem vortrefflichen, überaus lieblichen Berg, in die Spielstätte des Herrn der Schätze gelangt.

veśmāni tāny apratimāni paśyan; krīḍāś ca nānādrumasaṃnikarṣāḥ cacāra dhanvī bahudhā narendraḥ; so 'streṣu yattaḥ satataṃ kirīṭī

Jene unvergleichlichen Wohnstätten betrachtend, und die Spielplätze inmitten mannigfaltiger Bäume, wandelte der bogentragende Herrscher der Menschen vielfach umher, jener Diademträger, stets den Waffen zugetan.

Wort für Wort
veśmāni tāny apratimāni paśyan; krīḍāś ca nānādrumasaṃnikarṣāḥ cacāra dhanvī bahudhā narendraḥ; so 'streṣu yattaḥ satataṃ kirīṭī
Jene unvergleichlichen Wohnstätten betrachtend, und die Spielplätze inmitten mannigfaltiger Bäume, wandelte der bogentragende Herrscher der Menschen vielfach umher, jener Diademträger, stets den Waffen zugetan.

avāpya vāsaṃ naradevaputrāḥ; prasādajaṃ vaiśravaṇasya rājñaḥ na prāṇināṃ te spṛhayanti rājañ; śivaś ca kālaḥ sa babhūva teṣām

Nachdem die Söhne der Menschengötter jene aus der Gnade des Königs Vaiśravaṇa entstandene Wohnstätte erlangt hatten, begehrten sie, o König, keiner anderen Lebewesen Wohnstätte mehr, und heilvoll wurde jene Zeit für sie.

Wort für Wort
avāpya vāsaṃ naradevaputrāḥ; prasādajaṃ vaiśravaṇasya rājñaḥ na prāṇināṃ te spṛhayanti rājañ; śivaś ca kālaḥ sa babhūva teṣām
Nachdem die Söhne der Menschengötter jene aus der Gnade des Königs Vaiśravaṇa entstandene Wohnstätte erlangt hatten, begehrten sie, o König, keiner anderen Lebewesen Wohnstätte mehr, und heilvoll wurde jene Zeit für sie.

sametya pārthena yathaikarātram; ūṣuḥ samās tatra tadā catasraḥ pūrvāś ca ṣaṭ tā daśa pāṇḍavānāṃ; śivā babhūvur vasatāṃ vaneṣu

Nachdem sie sich mit dem Pārtha vereint hatten, verbrachten sie dort damals vier Jahre wie eine einzige Nacht; und zusammen mit den früheren sechs wurden es zehn heilvolle Jahre für die Pāṇḍavas, die in den Wäldern weilten.

Wort für Wort
sametya pārthena yathaikarātram; ūṣuḥ samās tatra tadā catasraḥ pūrvāś ca ṣaṭ tā daśa pāṇḍavānāṃ; śivā babhūvur vasatāṃ vaneṣu
Nachdem sie sich mit dem Pārtha vereint hatten, verbrachten sie dort damals vier Jahre wie eine einzige Nacht; und zusammen mit den früheren sechs wurden es zehn heilvolle Jahre für die Pāṇḍavas, die in den Wäldern weilten.

tato 'bravīd vāyusutas tarasvī; jiṣṇuś ca rājānam upopaviśya yamau ca vīrau surarājakalpāv; ekāntam āsthāya hitaṃ priyaṃ ca

Da sprachen der geschwinde Sohn des Windes und Jiṣṇu, sich zum König setzend, und die beiden heldenhaften Zwillinge, dem Götterkönig gleichend, sich abseits begebend, ein heilsames und liebes Wort:

Wort für Wort
tato 'bravīd vāyusutas tarasvī; jiṣṇuś ca rājānam upopaviśya yamau ca vīrau surarājakalpāv; ekāntam āsthāya hitaṃ priyaṃ ca
Da sprachen der geschwinde Sohn des Windes und Jiṣṇu, sich zum König setzend, und die beiden heldenhaften Zwillinge, dem Götterkönig gleichend, sich abseits begebend, ein heilsames und liebes Wort:

tava pratijñāṃ kururāja satyāṃ; cikīrṣamāṇās tvadanu priyaṃ ca tato 'nugacchāma vanāny apāsya; suyodhanaṃ sānucaraṃ nihantum

„Dein Gelübde, König der Kurus, wahr zu machen wollend, und dir zu Gefallen zu sein, folgen wir dir; lass uns die Wälder verlassen, um Suyodhana samt seinem Gefolge zu töten.

Wort für Wort
tava pratijñāṃ kururāja satyāṃ; cikīrṣamāṇās tvadanu priyaṃ ca tato 'nugacchāma vanāny apāsya; suyodhanaṃ sānucaraṃ nihantum
„Dein Gelübde, König der Kurus, wahr zu machen wollend, und dir zu Gefallen zu sein, folgen wir dir; lass uns die Wälder verlassen, um Suyodhana samt seinem Gefolge zu töten.

ekādaśaṃ varṣam idaṃ vasāmaḥ; suyodhanenāttasukhāḥ sukhārhāḥ taṃ vañcayitvādhamabuddhiśīlam; ajñātavāsaṃ sukham āpnuyāmaḥ

Dieses elfte Jahr verbringen wir, unseres Glücks von Suyodhana beraubt, obwohl wir des Glücks würdig sind; indem wir jenen von niedriger Gesinnung und niedrigem Wesen täuschen, mögen wir das unerkannte Leben glücklich vollbringen.

Wort für Wort
ekādaśaṃ varṣam idaṃ vasāmaḥ; suyodhanenāttasukhāḥ sukhārhāḥ taṃ vañcayitvādhamabuddhiśīlam; ajñātavāsaṃ sukham āpnuyāmaḥ
Dieses elfte Jahr verbringen wir, unseres Glücks von Suyodhana beraubt, obwohl wir des Glücks würdig sind; indem wir jenen von niedriger Gesinnung und niedrigem Wesen täuschen, mögen wir das unerkannte Leben glücklich vollbringen.

tavājñayā pārthiva nirviśaṅkā; vihāya mānaṃ vicaran vanāni samīpavāsena vilobhitās te; jñāsyanti nāsmān apakṛṣṭadeśān

Auf deinen Befehl, o König, unbesorgt, den Stolz ablegend, in den Wäldern umherwandelnd – durch den nahen Aufenthalt verlockt, werden sie uns, die wir uns an entlegene Orte begeben haben, nicht erkennen.

Wort für Wort
tavājñayā pārthiva nirviśaṅkā; vihāya mānaṃ vicaran vanāni samīpavāsena vilobhitās te; jñāsyanti nāsmān apakṛṣṭadeśān
Auf deinen Befehl, o König, unbesorgt, den Stolz ablegend, in den Wäldern umherwandelnd – durch den nahen Aufenthalt verlockt, werden sie uns, die wir uns an entlegene Orte begeben haben, nicht erkennen.

saṃvatsaraṃ taṃ tu vihṛtya gūḍhaṃ; narādhamaṃ taṃ sukham uddharema niryātya vairaṃ saphalaṃ sapuṣpaṃ; tasmai narendrādhamapūruṣāya

Nachdem wir jenes Jahr verborgen verbracht haben, mögen wir jenen niedrigsten der Menschen mit Glück vernichten, indem wir jenem niedrigsten der Menschenfürsten die Feindschaft mit Frucht und Blüte vergelten,

Wort für Wort
saṃvatsaraṃ taṃ tu vihṛtya gūḍhaṃ; narādhamaṃ taṃ sukham uddharema niryātya vairaṃ saphalaṃ sapuṣpaṃ; tasmai narendrādhamapūruṣāya
Nachdem wir jenes Jahr verborgen verbracht haben, mögen wir jenen niedrigsten der Menschen mit Glück vernichten, indem wir jenem niedrigsten der Menschenfürsten die Feindschaft mit Frucht und Blüte vergelten,

suyodhanāyānucarair vṛtāya; tato mahīm āhara dharmarāja svargopamaṃ śailam imaṃ caradbhiḥ; śakyo vihantuṃ naradeva śokaḥ

dem Suyodhana, von Gefolgsleuten umgeben; dann erobere die Erde, Dharmarāja. Durch das Wandeln auf diesem himmelsgleichen Berg lässt sich, o Herr der Menschen, der Kummer vertreiben.

Wort für Wort
suyodhanāyānucarair vṛtāya; tato mahīm āhara dharmarāja svargopamaṃ śailam imaṃ caradbhiḥ; śakyo vihantuṃ naradeva śokaḥ
dem Suyodhana, von Gefolgsleuten umgeben; dann erobere die Erde, Dharmarāja. Durch das Wandeln auf diesem himmelsgleichen Berg lässt sich, o Herr der Menschen, der Kummer vertreiben.

kīrtiś ca te bhārata puṇyagandhā; naśyeta lokeṣu carācareṣu tat prāpya rājyaṃ kurupuṃgavānāṃ; śakyaṃ mahat prāptam atha kriyāś ca

Doch dein Ruhm, o Bhārata, von verdienstvollem Duft, könnte in den Welten der Beweglichen und Unbeweglichen schwinden; erlange daher das Königreich der Stiere der Kurus, das große, das erreicht werden kann, und die rituellen Pflichten.

Wort für Wort
kīrtiś ca te bhārata puṇyagandhā; naśyeta lokeṣu carācareṣu tat prāpya rājyaṃ kurupuṃgavānāṃ; śakyaṃ mahat prāptam atha kriyāś ca
Doch dein Ruhm, o Bhārata, von verdienstvollem Duft, könnte in den Welten der Beweglichen und Unbeweglichen schwinden; erlange daher das Königreich der Stiere der Kurus, das große, das erreicht werden kann, und die rituellen Pflichten.

idaṃ tu śakyaṃ satataṃ narendra; prāptuṃ tvayā yal labhase kuberāt kuruṣva buddhiṃ dviṣatāṃ vadhāya; kṛtāgasāṃ bhārata nigrahe ca

Dies aber ist stets zu erreichen, o Herrscher der Menschen, was du von Kubera erhältst; richte deinen Sinn auf die Tötung der Feinde, o Bhārata, und auf die Bezwingung der Übeltäter.

Wort für Wort
idaṃ tu śakyaṃ satataṃ narendra; prāptuṃ tvayā yal labhase kuberāt kuruṣva buddhiṃ dviṣatāṃ vadhāya; kṛtāgasāṃ bhārata nigrahe ca
Dies aber ist stets zu erreichen, o Herrscher der Menschen, was du von Kubera erhältst; richte deinen Sinn auf die Tötung der Feinde, o Bhārata, und auf die Bezwingung der Übeltäter.

tejas tavograṃ na saheta rājan; sametya sākṣād api vajrapāṇiḥ na hi vyathāṃ jātu kariṣyatas tau; sametya devair api dharmarāja

Deine gewaltige Glut, o König, könnte nicht einmal der Donnerkeilträger leibhaftig im Zusammentreffen ertragen; und diese beiden [Bhīma und Arjuna] werden, selbst im Zusammentreffen mit den Göttern, niemals ins Wanken geraten, o Dharmarāja.

Wort für Wort
tejas tavograṃ na saheta rājan; sametya sākṣād api vajrapāṇiḥ na hi vyathāṃ jātu kariṣyatas tau; sametya devair api dharmarāja
Deine gewaltige Glut, o König, könnte nicht einmal der Donnerkeilträger leibhaftig im Zusammentreffen ertragen; und diese beiden [Bhīma und Arjuna] werden, selbst im Zusammentreffen mit den Göttern, niemals ins Wanken geraten, o Dharmarāja.

[Anm.: Der Bezug des Duals „tau“ (diese beiden) ist im Sanskrit nicht ausdrücklich benannt; er wird hier, dem Kontext folgend, auf Bhīma und Arjuna bezogen.]

tvadarthasiddhyartham abhipravṛttau; suparṇaketuś ca śineś ca naptā yathaiva kṛṣṇo 'pratimo balena; tathaiva rājan sa śinipravīraḥ

Der mit dem Garuḍa-Banner und der Enkel Śinis, beide zu deiner Sache bereit aufgebrochen – wie Kṛṣṇa, an Kraft unvergleichlich, ebenso, o König, jener Held aus Śinis Geschlecht,

Wort für Wort
tvadarthasiddhyartham abhipravṛttau; suparṇaketuś ca śineś ca naptā yathaiva kṛṣṇo 'pratimo balena; tathaiva rājan sa śinipravīraḥ
Der mit dem Garuḍa-Banner und der Enkel Śinis, beide zu deiner Sache bereit aufgebrochen – wie Kṛṣṇa, an Kraft unvergleichlich, ebenso, o König, jener Held aus Śinis Geschlecht,

tavārthasiddhyartham abhipravṛttau; yathaiva kṛṣṇaḥ saha yādavais taiḥ tathaiva cāvāṃ naradevavarya; yamau ca vīrau kṛtinau prayoge tvadarthayogaprabhavapradhānāḥ; samaṃ kariṣyāma parān sametya

beide zu deiner Sache bereit aufgebrochen. Wie Kṛṣṇa mit jenen Yādavas, so werden auch wir, o Bester der Menschengötter, und die beiden heldenhaften, in ihrem Werk bewährten Zwillinge, an der Spitze stehend in der zu deiner Sache dienenden Einigung, die Feinde, wenn wir ihnen begegnen, bezwingen.“

Wort für Wort
tavārthasiddhyartham abhipravṛttau; yathaiva kṛṣṇaḥ saha yādavais taiḥ tathaiva cāvāṃ naradevavarya; yamau ca vīrau kṛtinau prayoge tvadarthayogaprabhavapradhānāḥ; samaṃ kariṣyāma parān sametya
beide zu deiner Sache bereit aufgebrochen. Wie Kṛṣṇa mit jenen Yādavas, so werden auch wir, o Bester der Menschengötter, und die beiden heldenhaften, in ihrem Werk bewährten Zwillinge, an der Spitze stehend in der zu deiner Sache dienenden Einigung, die Feinde, wenn wir ihnen begegnen, bezwingen.“

tatas tad ājñāya mataṃ mahātmā; teṣāṃ sa dharmasya suto variṣṭhaḥ pradakṣiṇaṃ vaiśravaṇādhivāsaṃ; cakāra dharmārthavid uttamaujaḥ

Da, nachdem er ihre Meinung erkannt hatte, der hochherzige, vortrefflichste Sohn des Dharma, umschritt er, kundig in Dharma und Artha, von höchster Kraft, die Wohnstätte Vaiśravaṇas rechtsherum,

Wort für Wort
tatas tad ājñāya mataṃ mahātmā; teṣāṃ sa dharmasya suto variṣṭhaḥ pradakṣiṇaṃ vaiśravaṇādhivāsaṃ; cakāra dharmārthavid uttamaujaḥ
Da, nachdem er ihre Meinung erkannt hatte, der hochherzige, vortrefflichste Sohn des Dharma, umschritt er, kundig in Dharma und Artha, von höchster Kraft, die Wohnstätte Vaiśravaṇas rechtsherum,

āmantrya veśmāni nadīḥ sarāṃsi; sarvāṇi rakṣāṃsi ca dharmarājaḥ yathāgataṃ mārgam avekṣamāṇaḥ; punar giriṃ caiva nirīkṣamāṇaḥ

nahm Abschied von den Wohnstätten, den Flüssen, den Seen und allen Rākṣasas, der Dharmarāja, den Weg betrachtend, auf dem er gekommen war, und den Berg noch einmal betrachtend.

Wort für Wort
āmantrya veśmāni nadīḥ sarāṃsi; sarvāṇi rakṣāṃsi ca dharmarājaḥ yathāgataṃ mārgam avekṣamāṇaḥ; punar giriṃ caiva nirīkṣamāṇaḥ
nahm Abschied von den Wohnstätten, den Flüssen, den Seen und allen Rākṣasas, der Dharmarāja, den Weg betrachtend, auf dem er gekommen war, und den Berg noch einmal betrachtend.

samāptakarmā sahitaḥ suhṛdbhir; jitvā sapatnān pratilabhya rājyam śailendra bhūyas tapase dhṛtātmā; draṣṭā tavāsmīti matiṃ cakāra

Sein Werk vollendet, mit den Freunden zusammen, fasste er, standhaften Sinnes, den Entschluss: ‚Nachdem ich die Feinde besiegt und das Königreich wiedererlangt habe, werde ich dich, o Herr der Berge, abermals zur Askese aufsuchen.‘

Wort für Wort
samāptakarmā sahitaḥ suhṛdbhir; jitvā sapatnān pratilabhya rājyam śailendra bhūyas tapase dhṛtātmā; draṣṭā tavāsmīti matiṃ cakāra
Sein Werk vollendet, mit den Freunden zusammen, fasste er, standhaften Sinnes, den Entschluss: ‚Nachdem ich die Feinde besiegt und das Königreich wiedererlangt habe, werde ich dich, o Herr der Berge, abermals zur Askese aufsuchen.‘

vṛtaḥ sa sarvair anujair dvijaiś ca; tenaiva mārgeṇa patiḥ kurūṇām uvāha cainān sagaṇāṃs tathaiva; ghaṭotkacaḥ parvatanirjhareṣu

Umringt von allen jüngeren Brüdern und den Brahmanen, zog der Herr der Kurus auf eben jenem Weg, und ebenso trug sie samt Gefolge Ghaṭotkaca über die Bergwasserfälle.

Wort für Wort
vṛtaḥ sa sarvair anujair dvijaiś ca; tenaiva mārgeṇa patiḥ kurūṇām uvāha cainān sagaṇāṃs tathaiva; ghaṭotkacaḥ parvatanirjhareṣu
Umringt von allen jüngeren Brüdern und den Brahmanen, zog der Herr der Kurus auf eben jenem Weg, und ebenso trug sie samt Gefolge Ghaṭotkaca über die Bergwasserfälle.

tān prasthitān prītimanā maharṣiḥ; piteva putrān anuśiṣya sarvān sa lomaśaḥ prītamanā jagāma; divaukasāṃ puṇyatamaṃ nivāsam

Sie, die Aufgebrochenen, wohlgesonnenen Sinnes, wie ein Vater seine Söhne alle belehrend, zog der große Weise Lomaśa, frohen Sinnes, zur verdienstvollsten Wohnstätte der Himmelsbewohner.

Wort für Wort
tān prasthitān prītimanā maharṣiḥ; piteva putrān anuśiṣya sarvān sa lomaśaḥ prītamanā jagāma; divaukasāṃ puṇyatamaṃ nivāsam
Sie, die Aufgebrochenen, wohlgesonnenen Sinnes, wie ein Vater seine Söhne alle belehrend, zog der große Weise Lomaśa, frohen Sinnes, zur verdienstvollsten Wohnstätte der Himmelsbewohner.

tenānuśiṣṭārṣṭiṣeṇena caiva; tīrthāni ramyāṇi tapovanāni mahānti cānyāni sarāṃsi pārthāḥ; saṃpaśyamānāḥ prayayur narāgryāḥ

Von ihm und ebenso von Ārṣṭiṣeṇa belehrt, zogen die Pārthas, die Besten der Männer, weiter, liebliche Pilgerstätten, Büßerwälder und andere große Seen betrachtend.

Wort für Wort
tenānuśiṣṭārṣṭiṣeṇena caiva; tīrthāni ramyāṇi tapovanāni mahānti cānyāni sarāṃsi pārthāḥ; saṃpaśyamānāḥ prayayur narāgryāḥ
Von ihm und ebenso von Ārṣṭiṣeṇa belehrt, zogen die Pārthas, die Besten der Männer, weiter, liebliche Pilgerstätten, Büßerwälder und andere große Seen betrachtend.

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