Kapitel 186: Mārkaṇḍeyadarśanam
Mārkaṇḍeyas Vision der Weltauflösung und des kosmischen Kindes
Auf Yudhiṣṭhiras Frage nach seiner unermesslichen Lebensdauer erzählt Mārkaṇḍeya zunächst die Lehre von den vier Weltzeitaltern (Kṛta, Tretā, Dvāpara, Kali) und schildert eindringlich den sittlichen Verfall am Ende des Kaliyuga, dann den kosmischen Weltenbrand und die zwölfjährige Sintflut, die alle Welten auslöscht. Als einziger Überlebender in der Urflut findet er einen riesigen Banyanbaum, auf dessen Zweig ein göttliches Kind ruht – der im Höchsten Weilende (Nārāyaṇa/Viṣṇu) in kindlicher Gestalt, mit dem Zeichen des Śrīvatsa. Auf dessen Einladung tritt Mārkaṇḍeya in den Körper des Kindes ein und durchwandert dort über hundert Jahre lang die gesamte, in dessen Leib enthaltene Welt mit allen Flüssen, Bergen, Wesen und Göttern, bevor er wieder ausgestoßen wird. Das Kapitel endet mit Mārkaṇḍeyas ehrfürchtiger Frage nach dem Sinn dieser Vision, auf die der Gott zu antworten beginnt.
„Nicht nur eines der Enden von tausend Weltzeitaltern hast du gesehen, o großer Weiser; und niemand ist hier an Lebensdauer dir gleich, abgesehen von dem hochgesinnten Brahmanen, dem im Höchsten Weilenden.
„Nicht nur eines der Enden von tausend Weltzeitaltern hast du gesehen, o großer Weiser; und niemand ist hier an Lebensdauer dir gleich, abgesehen von dem hochgesinnten Brahmanen, dem im Höchsten Weilenden.
vierfach, o Weiser, wie es sich gehört, durch den im Höchsten Weilenden, nachdem er die Himmelsrichtungen zu Wind gemacht und die Wasser hierhin und dorthin verstreut hat.
vierfach, o Weiser, wie es sich gehört, durch den im Höchsten Weilenden, nachdem er die Himmelsrichtungen zu Wind gemacht und die Wasser hierhin und dorthin verstreut hat.
wenn in jener einen Wasserflut die Welt vergangen ist, das Bewegliche und Unbewegliche, wenn die Scharen der Götter und Asuras vergangen sind, die großen Schlangen ausgelöscht,
wenn in jener einen Wasserflut die Welt vergangen ist, das Bewegliche und Unbewegliche, wenn die Scharen der Götter und Asuras vergangen sind, die großen Schlangen ausgelöscht,
All dies Vergangene, o Bester der Zweifachgeborenen, hast du mit eigenen Augen gesehen; darum möchten wir die Erzählung hören, die den Grund von allem in sich trägt.
All dies Vergangene, o Bester der Zweifachgeborenen, hast du mit eigenen Augen gesehen; darum möchten wir die Erzählung hören, die den Grund von allem in sich trägt.
eṣa kartā na kriyate kāraṇaṃ cāpi pauruṣe yo hy enaṃ puruṣaṃ vetti devā api na taṃ viduḥ
Er, der Schöpfer, wird nicht geschaffen; er ist auch die Ursache im Bereich des Menschlichen. Wer diesen Puruṣa kennt – nicht einmal die Götter kennen ihn.
Wort für Wort
eṣa kartā na kriyate kāraṇaṃ cāpi pauruṣe yo hy enaṃ puruṣaṃ vetti devā api na taṃ viduḥ
Er, der Schöpfer, wird nicht geschaffen; er ist auch die Ursache im Bereich des Menschlichen. Wer diesen Puruṣa kennt – nicht einmal die Götter kennen ihn.
tathā varṣasahasre dve dvāparaṃ parimāṇataḥ tasyāpi dviśatī saṃdhyā saṃdhyāṃśaś ca tataḥ param
Ebenso, zweitausend Jahre dem Maß nach, das Dvāpara-Zeitalter; auch ihm entspricht eine Morgendämmerung von zweihundert Jahren und ebenso eine Abenddämmerung.
Wort für Wort
tathā varṣasahasre dve dvāparaṃ parimāṇataḥ tasyāpi dviśatī saṃdhyā saṃdhyāṃśaś ca tataḥ param
Ebenso, zweitausend Jahre dem Maß nach, das Dvāpara-Zeitalter; auch ihm entspricht eine Morgendämmerung von zweihundert Jahren und ebenso eine Abenddämmerung.
Eintausend Jahre, danach wird es das Kaliyuga genannt; ihm entspricht eine Morgendämmerung von hundert Jahren und ebenso eine Abenddämmerung; wisse, dass Dämmerung und Dämmerungsanteil gleich bemessen sind.
Eintausend Jahre, danach wird es das Kaliyuga genannt; ihm entspricht eine Morgendämmerung von hundert Jahren und ebenso eine Abenddämmerung; wisse, dass Dämmerung und Dämmerungsanteil gleich bemessen sind.
Dies, bis zum Ende der Tausend solcher Zeitalter, wird ein Tag des Brahman genannt; das All nämlich kehrt in der Wohnstatt Brahmās gänzlich wieder um; dies erkennen die Weisen als die Auflösung der Welten, o Tiger unter den Menschen.
Dies, bis zum Ende der Tausend solcher Zeitalter, wird ein Tag des Brahman genannt; das All nämlich kehrt in der Wohnstatt Brahmās gänzlich wieder um; dies erkennen die Weisen als die Auflösung der Welten, o Tiger unter den Menschen.
Brahmanen üben die Tätigkeit der Śūdras aus, Śūdras erwerben Reichtum, oder auch betätigen sie sich nach dem Dharma der Krieger, wenn das Zeitalter vergangen ist.
Brahmanen üben die Tätigkeit der Śūdras aus, Śūdras erwerben Reichtum, oder auch betätigen sie sich nach dem Dharma der Krieger, wenn das Zeitalter vergangen ist.
Ohne Murmelgebet werden die Brahmanen sein, mein Sohn, die Śūdras dem Murmelgebet ergeben; wenn die Welt so verkehrt ist, ist dies das Vorzeichen des Verfalls.
Ohne Murmelgebet werden die Brahmanen sein, mein Sohn, die Śūdras dem Murmelgebet ergeben; wenn die Welt so verkehrt ist, ist dies das Vorzeichen des Verfalls.
alpāyuṣaḥ svalpabalā alpatejaḥparākramāḥ alpadehālpasārāś ca tathā satyālpabhāṣiṇaḥ
Von kurzer Lebensdauer, von geringer Kraft, von geringer Glut und Tapferkeit, von geringem Leib und geringer Substanz, ebenso von geringer Wahrhaftigkeit im Reden,
Wort für Wort
alpāyuṣaḥ svalpabalā alpatejaḥparākramāḥ alpadehālpasārāś ca tathā satyālpabhāṣiṇaḥ
Von kurzer Lebensdauer, von geringer Kraft, von geringer Glut und Tapferkeit, von geringem Leib und geringer Substanz, ebenso von geringer Wahrhaftigkeit im Reden,
voll verödeter Landstriche, von Wild und wilden Tieren umgeben werden die Himmelsrichtungen sein, wenn das Zeitalter zu Ende geht, und nutzlos werden die Brahmacārins sein, gering redende Śūdras und arisch redende Brahmanen.
voll verödeter Landstriche, von Wild und wilden Tieren umgeben werden die Himmelsrichtungen sein, wenn das Zeitalter zu Ende geht, und nutzlos werden die Brahmacārins sein, gering redende Śūdras und arisch redende Brahmanen.
yugānte manujavyāghra bhavanti bahujantavaḥ na tathā ghrāṇayuktāś ca sarvagandhā viśāṃ pate rasāś ca manujavyāghra na tathā svāduyoginaḥ
Am Ende des Zeitalters, o Tiger unter den Menschen, wird es viele Geschöpfe geben, doch nicht so mit gutem Geruchssinn versehene, Herr der Völker, und die Geschmäcker, o Tiger unter den Menschen, werden nicht mehr so wohlschmeckend sein.
Wort für Wort
yugānte manujavyāghra bhavanti bahujantavaḥ na tathā ghrāṇayuktāś ca sarvagandhā viśāṃ pate rasāś ca manujavyāghra na tathā svāduyoginaḥ
Am Ende des Zeitalters, o Tiger unter den Menschen, wird es viele Geschöpfe geben, doch nicht so mit gutem Geruchssinn versehene, Herr der Völker, und die Geschmäcker, o Tiger unter den Menschen, werden nicht mehr so wohlschmeckend sein.
Viele Nachkommen, kleinwüchsige Leiber, ohne guten Wandel und Sitte, von zügellosem Verlangen [?] werden die Frauen, o König, beim Vergehen des Zeitalters sein.
Viele Nachkommen, kleinwüchsige Leiber, ohne guten Wandel und Sitte, von zügellosem Verlangen [?] werden die Frauen, o König, beim Vergehen des Zeitalters sein.
„mukhebhagāḥ“ ist ein derber, in seiner genauen Bedeutung unsicherer Ausdruck für zügellose Sittenlosigkeit der Frauen; die Übersetzung gibt den vermuteten Sinn sinngemäß wieder.
Landstriche mit spießbewehrten Wachtürmen, Kreuzungen mit Śiva-Steinen [?], Frauen mit sträubendem Haar [?] wird es geben, o König, beim Vergehen des Zeitalters.
Landstriche mit spießbewehrten Wachtürmen, Kreuzungen mit Śiva-Steinen [?], Frauen mit sträubendem Haar [?] wird es geben, o König, beim Vergehen des Zeitalters.
Die Bildworte aṭṭaśūlā (spießbewehrte Wachtürme/Zinnen), śivaśūlāḥ (Śiva-Steinsäulen an Kreuzungen) und keśaśūlāḥ (Frauen mit ‚Haar-Spießen‘, wohl eine ungeordnete, sträubende Frisur als Verfallszeichen) sind im Sanskrit-Text knapp und bildhaft; die Übersetzung gibt den vermuteten Sinn wieder.
lobhamohaparītāś ca mithyādharmadhvajāvṛtāḥ bhikṣārthaṃ pṛthivīpāla cañcūryante dvijair diśaḥ
Von Gier und Verblendung ergriffen, mit falschen Dharma-Fahnen umgeben, streifen sie, o Hüter der Erde, um Almosen durch die Himmelsrichtungen, mitsamt den Zweifachgeborenen.
Wort für Wort
lobhamohaparītāś ca mithyādharmadhvajāvṛtāḥ bhikṣārthaṃ pṛthivīpāla cañcūryante dvijair diśaḥ
Von Gier und Verblendung ergriffen, mit falschen Dharma-Fahnen umgeben, streifen sie, o Hüter der Erde, um Almosen durch die Himmelsrichtungen, mitsamt den Zweifachgeborenen.
mithyā ca nakharomāṇi dhārayanti narās tadā arthalobhān naravyāghra vṛthā ca brahmacāriṇaḥ
Fälschlich tragen die Menschen dann Nägel und Körperhaare als Zeichen der Askese, aus Gewinnsucht, o Tiger unter den Männern, und nutzlos werden die Brahmacārins sein.
Wort für Wort
mithyā ca nakharomāṇi dhārayanti narās tadā arthalobhān naravyāghra vṛthā ca brahmacāriṇaḥ
Fälschlich tragen die Menschen dann Nägel und Körperhaare als Zeichen der Askese, aus Gewinnsucht, o Tiger unter den Männern, und nutzlos werden die Brahmacārins sein.
In den Einsiedeleien mit nutzlosem Wandel, Trinker, das Lager des Lehrers schändend, streben sie nach diesseitigem Gewinn, nach Vermehrung von Fleisch und Blut.
In den Einsiedeleien mit nutzlosem Wandel, Trinker, das Lager des Lehrers schändend, streben sie nach diesseitigem Gewinn, nach Vermehrung von Fleisch und Blut.
bahupāṣaṇḍasaṃkīrṇāḥ parānnaguṇavādinaḥ āśramā manujavyāghra na bhavanti yugakṣaye
Voll vieler Irrlehren vermischt, das Gut anderer lobend, werden die Einsiedeleien, o Tiger unter den Menschen, beim Vergehen des Zeitalters nicht mehr das sein, was sie waren.
Wort für Wort
bahupāṣaṇḍasaṃkīrṇāḥ parānnaguṇavādinaḥ āśramā manujavyāghra na bhavanti yugakṣaye
Voll vieler Irrlehren vermischt, das Gut anderer lobend, werden die Einsiedeleien, o Tiger unter den Menschen, beim Vergehen des Zeitalters nicht mehr das sein, was sie waren.
yathartuvarṣī bhagavān na tathā pākaśāsanaḥ na tadā sarvabījāni samyag rohanti bhārata adharmaphalam atyarthaṃ tadā bhavati cānagha
Wie der erhabene Gott nicht mehr zur rechten Jahreszeit regnet, so waltet auch der Bestrafer Pāka (Indra) nicht mehr recht; nicht wachsen dann alle Samenkörner recht heran, o Bhārata, und die Frucht des Unrechts wird dann überaus groß, Makelloser.
Wort für Wort
yathartuvarṣī bhagavān na tathā pākaśāsanaḥ na tadā sarvabījāni samyag rohanti bhārata adharmaphalam atyarthaṃ tadā bhavati cānagha
Wie der erhabene Gott nicht mehr zur rechten Jahreszeit regnet, so waltet auch der Bestrafer Pāka (Indra) nicht mehr recht; nicht wachsen dann alle Samenkörner recht heran, o Bhārata, und die Frucht des Unrechts wird dann überaus groß, Makelloser.
kṣīṇe yuge mahārāja taruṇā vṛddhaśīlinaḥ taruṇānāṃ ca yac chīlaṃ tad vṛddheṣu prajāyate
Wenn das Zeitalter zu Ende geht, o Großkönig, sind die Jungen von der Wesensart der Alten, und was die Sitte der Jungen ist, das findet sich dann bei den Alten.
Wort für Wort
kṣīṇe yuge mahārāja taruṇā vṛddhaśīlinaḥ taruṇānāṃ ca yac chīlaṃ tad vṛddheṣu prajāyate
Wenn das Zeitalter zu Ende geht, o Großkönig, sind die Jungen von der Wesensart der Alten, und was die Sitte der Jungen ist, das findet sich dann bei den Alten.
ke cit puravarākārāḥ ke cid gajakulopamāḥ ke cid añjanasaṃkāśāḥ ke cin makarasaṃsthitāḥ vidyunmālāpinaddhāṅgāḥ samuttiṣṭhanti vai ghanāḥ
manche in Gestalt vortrefflicher Städte, manche Elefantenherden gleich, manche wie Augensalbe, manche in Krokodilsgestalt – mit Blitzesketten umgürteten Gliedern erheben sich die dichten Wolken.
Wort für Wort
ke cit puravarākārāḥ ke cid gajakulopamāḥ ke cid añjanasaṃkāśāḥ ke cin makarasaṃsthitāḥ vidyunmālāpinaddhāṅgāḥ samuttiṣṭhanti vai ghanāḥ
manche in Gestalt vortrefflicher Städte, manche Elefantenherden gleich, manche wie Augensalbe, manche in Krokodilsgestalt – mit Blitzesketten umgürteten Gliedern erheben sich die dichten Wolken.
In jenem einen furchtbaren Wasserozean, als das Bewegliche und Unbewegliche vergangen war, als die Scharen der Götter und Asuras vergangen waren, frei von Yakṣas und Rākṣasas,
In jenem einen furchtbaren Wasserozean, als das Bewegliche und Unbewegliche vergangen war, als die Scharen der Götter und Asuras vergangen waren, frei von Yakṣas und Rākṣasas,
tapasā cintayaṃś cāpi taṃ śiśuṃ nopalakṣaye bhūtaṃ bhavyaṃ bhaviṣyac ca jānann api narādhipa
Durch Askese nachsinnend, vermochte ich das Kind dennoch nicht zu erkennen, obwohl ich das Vergangene, Gegenwärtige und Zukünftige kannte, Herr der Menschen.
Wort für Wort
tapasā cintayaṃś cāpi taṃ śiśuṃ nopalakṣaye bhūtaṃ bhavyaṃ bhaviṣyac ca jānann api narādhipa
Durch Askese nachsinnend, vermochte ich das Kind dennoch nicht zu erkennen, obwohl ich das Vergangene, Gegenwärtige und Zukünftige kannte, Herr der Menschen.
nadīṃ tāmrāṃ ca veṇṇāṃ ca puṇyatoyāṃ śubhāvahām suveṇāṃ kṛṣṇaveṇāṃ ca irāmāṃ ca mahānadīm śoṇaṃ ca puruṣavyāghra viśalyāṃ kampunām api
den Fluss Tāmrā und die Veṇṇā, von heiligem, glückverheißendem Wasser, die Suveṇā, die Kṛṣṇaveṇā, die Irāmā, die große Strömung, den Śoṇa, o Tiger unter den Männern, die Viśalyā und die Kampunā,
Wort für Wort
nadīṃ tāmrāṃ ca veṇṇāṃ ca puṇyatoyāṃ śubhāvahām suveṇāṃ kṛṣṇaveṇāṃ ca irāmāṃ ca mahānadīm śoṇaṃ ca puruṣavyāghra viśalyāṃ kampunām api
den Fluss Tāmrā und die Veṇṇā, von heiligem, glückverheißendem Wasser, die Suveṇā, die Kṛṣṇaveṇā, die Irāmā, die große Strömung, den Śoṇa, o Tiger unter den Männern, die Viśalyā und die Kampunā,
Dann sah ich den Himmel, von Mond und Sonne erleuchtet, lodernd von Glanz, dem Feuer und der Sonne gleichkommend; und ich sah die Erde, König, von Wäldern geschmückt.
Dann sah ich den Himmel, von Mond und Sonne erleuchtet, lodernd von Glanz, dem Feuer und der Sonne gleichkommend; und ich sah die Erde, König, von Wäldern geschmückt.
siṃhān vyāghrān varāhāṃś ca nāgāṃś ca manujādhipa pṛthivyāṃ yāni cānyāni sattvāni jagatīpate tāni sarvāṇy ahaṃ tatra paśyan paryacaraṃ tadā
Löwen, Tiger, Eber und Schlangen, Herr der Menschen, und was es sonst an Wesen auf der Erde gibt, Herr der Welt – all diese sah ich dort und durchwanderte sie damals.
Wort für Wort
siṃhān vyāghrān varāhāṃś ca nāgāṃś ca manujādhipa pṛthivyāṃ yāni cānyāni sattvāni jagatīpate tāni sarvāṇy ahaṃ tatra paśyan paryacaraṃ tadā
Löwen, Tiger, Eber und Schlangen, Herr der Menschen, und was es sonst an Wesen auf der Erde gibt, Herr der Welt – all diese sah ich dort und durchwanderte sie damals.
gandharvāpsaraso yakṣān ṛṣīṃś caiva mahīpate daityadānavasaṃghāṃś ca kāleyāṃś ca narādhipa siṃhikātanayāṃś cāpi ye cānye suraśatravaḥ
Gandharvas und Apsaras, Yakṣas, ebenso die Weisen, Herr der Erde, die Scharen der Daityas und Dānavas, die Kāleyas, Herr der Menschen, und die Söhne der Siṃhikā, und die anderen Feinde der Götter.
Wort für Wort
gandharvāpsaraso yakṣān ṛṣīṃś caiva mahīpate daityadānavasaṃghāṃś ca kāleyāṃś ca narādhipa siṃhikātanayāṃś cāpi ye cānye suraśatravaḥ
Gandharvas und Apsaras, Yakṣas, ebenso die Weisen, Herr der Erde, die Scharen der Daityas und Dānavas, die Kāleyas, Herr der Menschen, und die Söhne der Siṃhikā, und die anderen Feinde der Götter.
Und was ich sonst in der Welt gesehen hatte, Bewegliches und Unbewegliches, all das sah ich im Leib jenes Hochgesinnten; von Früchten lebend, durchwanderte ich damals diese ganze Welt.
Und was ich sonst in der Welt gesehen hatte, Bewegliches und Unbewegliches, all das sah ich im Leib jenes Hochgesinnten; von Früchten lebend, durchwanderte ich damals diese ganze Welt.
Ich möchte, Lotosäugiger, Makelloser, erkennen: Warum verweilst du selbst, hier als Kind geworden, nachdem du diese ganze Welt, dieses All, in dich getrunken hast? Dies mögest du mir verkünden.
Ich möchte, Lotosäugiger, Makelloser, erkennen: Warum verweilst du selbst, hier als Kind geworden, nachdem du diese ganze Welt, dieses All, in dich getrunken hast? Dies mögest du mir verkünden.
etad icchāmi deveśa śrotuṃ brāhmaṇakāmyayā tvattaḥ kamalapatrākṣa vistareṇa yathātatham mahad dhy etad acintyaṃ ca yad ahaṃ dṛṣṭavān prabho
dies möchte ich wissen, Gott der Götter, aus brahmanischem Verlangen zu hören, von dir, Lotosblättriger, ausführlich, wie es sich wirklich verhält; denn groß und unvorstellbar ist dies, was ich gesehen habe, Herr.‘
Wort für Wort
etad icchāmi deveśa śrotuṃ brāhmaṇakāmyayā tvattaḥ kamalapatrākṣa vistareṇa yathātatham mahad dhy etad acintyaṃ ca yad ahaṃ dṛṣṭavān prabho
dies möchte ich wissen, Gott der Götter, aus brahmanischem Verlangen zu hören, von dir, Lotosblättriger, ausführlich, wie es sich wirklich verhält; denn groß und unvorstellbar ist dies, was ich gesehen habe, Herr.‘