Kapitel 96: Agastyopākhyānam - Dhanānveṣaṇam
Die Erzählung von Agastya: Die Suche nach Reichtum
Lomaśas Rede (offen seit Kapitel 94) wird fortgesetzt: Agastya sucht nacheinander die Könige Śrutarvan, Vadhryaśva und Trasadasyu (Sohn des Purukutsa) auf und bittet um einen Anteil an Reichtum, ohne die Untertanen zu schädigen; da bei jedem Einnahmen und Ausgaben genau ausgeglichen sind, könnte jede Entnahme die Bevölkerung belasten, weshalb Agastya jeweils verzichtet. Schließlich beschließen Agastya und die drei Könige gemeinsam, den reichen Dānava Ilvala - denselben aus der Vātāpi-Episode - um Reichtum zu bitten.
lomaśa uvāca tato jagāma kauravya so 'gastyo bhikṣituṃ vasu śrutarvāṇaṃ mahīpālaṃ yaṃ vedābhyadhikaṃ nṛpaiḥ
Lomaśa sprach: Danach ging, o Kaurava, jener Agastya, um Reichtum zu erbitten, zu dem Herrscher der Erde Śrutarvan, den er als den Königen an Wissen überlegen kannte.
Wort für Wort
lomaśa uvāca tato jagāma kauravya so 'gastyo bhikṣituṃ vasu śrutarvāṇaṃ mahīpālaṃ yaṃ vedābhyadhikaṃ nṛpaiḥ
Lomaśa sprach: Danach ging, o Kaurava, jener Agastya, um Reichtum zu erbitten, zu dem Herrscher der Erde Śrutarvan, den er als den Königen an Wissen überlegen kannte.
sa viditvā tu nṛpatiḥ kumbhayonim upāgamat viṣayānte sahāmātyaḥ pratyagṛhṇāt susatkṛtam
Als jener König ihn erkannte, ging er dem Kruggeborenen entgegen; an der Grenze seines Reiches, zusammen mit seinen Ministern, empfing er ihn wohl bewirtet.
Wort für Wort
sa viditvā tu nṛpatiḥ kumbhayonim upāgamat viṣayānte sahāmātyaḥ pratyagṛhṇāt susatkṛtam
Als jener König ihn erkannte, ging er dem Kruggeborenen entgegen; an der Grenze seines Reiches, zusammen mit seinen Ministern, empfing er ihn wohl bewirtet.
Und nachdem der Herrscher der Erde ihm gebührend das Ehrenwasser gebracht hatte, fragte er, mit gefalteten Händen, geläutert, nach dem Zweck seines Kommens.
Und nachdem der Herrscher der Erde ihm gebührend das Ehrenwasser gebracht hatte, fragte er, mit gefalteten Händen, geläutert, nach dem Zweck seines Kommens.
Agastya sprach: 'Wisse, dass ich, nach Reichtum verlangend, hergekommen bin, o Herrscher der Erde; gib mir nach deinem Vermögen einen Anteil, ohne andere zu schädigen.'
Agastya sprach: 'Wisse, dass ich, nach Reichtum verlangend, hergekommen bin, o Herrscher der Erde; gib mir nach deinem Vermögen einen Anteil, ohne andere zu schädigen.'
lomaśa uvāca tata āyavyayau pūrṇau tasmai rājā nyavedayat ato vidvann upādatsva yad atra vasu manyase
Lomaśa sprach: Da legte der König ihm seine vollständigen Einnahmen und Ausgaben dar: 'Nimm daraus, o Wissender, den Reichtum, den du für angemessen hältst.'
Wort für Wort
lomaśa uvāca tata āyavyayau pūrṇau tasmai rājā nyavedayat ato vidvann upādatsva yad atra vasu manyase
Lomaśa sprach: Da legte der König ihm seine vollständigen Einnahmen und Ausgaben dar: 'Nimm daraus, o Wissender, den Reichtum, den du für angemessen hältst.'
Als der Zweifachgeborene, von gleichmütigem Sinn, Einnahmen und Ausgaben als gleich sah, erkannte er, dass eine Entnahme in jedem Fall die Lebewesen des Reiches belasten würde.
Als der Zweifachgeborene, von gleichmütigem Sinn, Einnahmen und Ausgaben als gleich sah, erkannte er, dass eine Entnahme in jedem Fall die Lebewesen des Reiches belasten würde.
tayor arghyaṃ ca pādyaṃ ca vadhryaśvaḥ pratyavedayat anujñāpya ca papraccha prayojanam upakrame
Vadhryaśva bot ihnen beiden das Ehrenwasser und das Fußwasser dar, und nachdem er um Erlaubnis gebeten hatte, fragte er zu Beginn nach dem Zweck ihres Kommens.
Wort für Wort
tayor arghyaṃ ca pādyaṃ ca vadhryaśvaḥ pratyavedayat anujñāpya ca papraccha prayojanam upakrame
Vadhryaśva bot ihnen beiden das Ehrenwasser und das Fußwasser dar, und nachdem er um Erlaubnis gebeten hatte, fragte er zu Beginn nach dem Zweck ihres Kommens.
Agastya sprach: 'Wisse, dass wir beide, nach Reichtum verlangend, hierher gekommen sind, o Herrscher der Erde; gib uns beiden nach deinem Vermögen einen Anteil, ohne andere zu schädigen.'
Agastya sprach: 'Wisse, dass wir beide, nach Reichtum verlangend, hierher gekommen sind, o Herrscher der Erde; gib uns beiden nach deinem Vermögen einen Anteil, ohne andere zu schädigen.'
Als der Zweifachgeborene, von gleichmütigem Sinn, Einnahmen und Ausgaben als gleich sah, erkannte er, dass eine Entnahme in jedem Fall die Lebewesen belasten würde.
Als der Zweifachgeborene, von gleichmütigem Sinn, Einnahmen und Ausgaben als gleich sah, erkannte er, dass eine Entnahme in jedem Fall die Lebewesen belasten würde.
arcayitvā yathānyāyam ikṣvākū rājasattamaḥ samāśvastāṃs tato 'pṛcchat prayojanam upakrame
Nachdem er sie gebührend verehrt hatte, der beste der Könige aus dem Ikṣvāku-Geschlecht, und nachdem sie sich erholt hatten, fragte er dann nach dem Zweck ihres Kommens.
Wort für Wort
arcayitvā yathānyāyam ikṣvākū rājasattamaḥ samāśvastāṃs tato 'pṛcchat prayojanam upakrame
Nachdem er sie gebührend verehrt hatte, der beste der Könige aus dem Ikṣvāku-Geschlecht, und nachdem sie sich erholt hatten, fragte er dann nach dem Zweck ihres Kommens.
Agastya sprach: 'Wisse, dass wir, nach Reichtum verlangend, hierher gekommen sind, o Herrscher der Erde; gib uns nach deinem Vermögen einen Anteil, ohne andere zu schädigen.'
Agastya sprach: 'Wisse, dass wir, nach Reichtum verlangend, hierher gekommen sind, o Herrscher der Erde; gib uns nach deinem Vermögen einen Anteil, ohne andere zu schädigen.'
Als der Zweifachgeborene, von gleichmütigem Sinn, Einnahmen und Ausgaben als gleich sah, erkannte er, dass eine Entnahme in jedem Fall die Lebewesen belasten würde.
Als der Zweifachgeborene, von gleichmütigem Sinn, Einnahmen und Ausgaben als gleich sah, erkannte er, dass eine Entnahme in jedem Fall die Lebewesen belasten würde.