Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 202: Vyādhagītā (pañcamo bhāgaḥ) Die Lehre des Jägers (Vyādha-Gītā), fünfter Teil: Die Eigenschaften der Elemente und das Gleichnis vom Wagen

Auf die Bitte des Brahmanen erklärt der Jäger die gestaffelten Eigenschaften der fünf großen Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Wind, Raum) und wie deren Zusammenwirken die Welten trägt. Er legt dar, wie der Verkörperte durch Zurückhaltung der Sinne Askese übt, das eigene Selbst in allen Wesen erblickt und so zum Brahman wird, und schließt mit der berühmten Lehre, dass die Zügelung der Sinne die ganze Vorschrift des Yoga sei – veranschaulicht durch das Gleichnis vom Körper als Wagen, dem Selbst als Lenker und den Sinnen als Pferden, die es zu bezähmen gilt, um sicher zum Ziel zu gelangen.

mārkaṇḍeya uvāca evam uktaḥ sa vipras tu dharmavyādhena bhārata kathām akathayad bhūyo manasaḥ prītivardhanīm

Mārkaṇḍeya sprach: „So von dem Dharma-Jäger angesprochen, o Bhārata, trug jener Brahmane von neuem eine Rede vor, die die Freude des Geistes mehrte:

Wort für Wort
mārkaṇḍeya uvāca evam uktaḥ sa vipras tu dharmavyādhena bhārata kathām akathayad bhūyo manasaḥ prītivardhanīm
Mārkaṇḍeya sprach: „So von dem Dharma-Jäger angesprochen, o Bhārata, trug jener Brahmane von neuem eine Rede vor, die die Freude des Geistes mehrte:

brāhmaṇa mahābhūtāni yāny āhuḥ pañca dharmavidāṃ vara ekaikasya guṇān samyak pañcānām api me vada

‚O Weiser, die fünf großen Elemente, die man nennt, du Bester der Dharmakundigen – verkünde mir genau die Eigenschaften jedes einzelnen der fünf.‘

Wort für Wort
brāhmaṇa mahābhūtāni yāny āhuḥ pañca dharmavidāṃ vara ekaikasya guṇān samyak pañcānām api me vada
‚O Weiser, die fünf großen Elemente, die man nennt, du Bester der Dharmakundigen – verkünde mir genau die Eigenschaften jedes einzelnen der fünf.‘

Der Brahmane redet den Jäger hier mit der Anrede ‚brāhmaṇa‘ [?] an – wohl als Ehrentitel für dessen zuvor offenbarte, brahmanengleiche geistige Würde, nicht als Aussage über dessen Kastenzugehörigkeit.

vyādha uvāca bhūmir āpas tathā jyotir vāyur ākāśam eva ca guṇottarāṇi sarvāṇi teṣāṃ vakṣyāmi te guṇān

Der Jäger sprach: ‚Erde, Wasser, ebenso Licht (Feuer), Wind und Raum – alle diese sind der Reihe nach an Eigenschaften reicher; ich will dir ihre Eigenschaften verkünden.

Wort für Wort
vyādha uvāca bhūmir āpas tathā jyotir vāyur ākāśam eva ca guṇottarāṇi sarvāṇi teṣāṃ vakṣyāmi te guṇān
Der Jäger sprach: ‚Erde, Wasser, ebenso Licht (Feuer), Wind und Raum – alle diese sind der Reihe nach an Eigenschaften reicher; ich will dir ihre Eigenschaften verkünden.

bhūmiḥ pañcaguṇā brahmann udakaṃ ca caturguṇam guṇās trayas tejasi ca trayaś cākāśavātayoḥ

Erde hat fünf Eigenschaften, o Brahmane, Wasser vier; drei Eigenschaften hat das Feuer, und drei insgesamt verteilen sich auf Raum und Wind.

Wort für Wort
bhūmiḥ pañcaguṇā brahmann udakaṃ ca caturguṇam guṇās trayas tejasi ca trayaś cākāśavātayoḥ
Erde hat fünf Eigenschaften, o Brahmane, Wasser vier; drei Eigenschaften hat das Feuer, und drei insgesamt verteilen sich auf Raum und Wind.

śabdaḥ sparśaś ca rūpaṃ ca raso gandhaś ca pañcamaḥ ete guṇāḥ pañca bhūmeḥ sarvebhyo guṇavattarāḥ

Klang, Berührung, Gestalt, Geschmack und als fünftes der Duft – dies sind die fünf Eigenschaften der Erde, reicher an Eigenschaften als alle anderen.

Wort für Wort
śabdaḥ sparśaś ca rūpaṃ ca raso gandhaś ca pañcamaḥ ete guṇāḥ pañca bhūmeḥ sarvebhyo guṇavattarāḥ
Klang, Berührung, Gestalt, Geschmack und als fünftes der Duft – dies sind die fünf Eigenschaften der Erde, reicher an Eigenschaften als alle anderen.

śabdaḥ sparśaś ca rūpaṃ ca rasaś cāpi dvijottama apām ete guṇā brahman kīrtitās tava suvrata

Klang, Berührung, Gestalt und auch Geschmack, o Bester der Zweifachgeborenen – dies sind, wie dir verkündet, o Brahmane, die Eigenschaften des Wassers, du Wohlbeherrschter.

Wort für Wort
śabdaḥ sparśaś ca rūpaṃ ca rasaś cāpi dvijottama apām ete guṇā brahman kīrtitās tava suvrata
Klang, Berührung, Gestalt und auch Geschmack, o Bester der Zweifachgeborenen – dies sind, wie dir verkündet, o Brahmane, die Eigenschaften des Wassers, du Wohlbeherrschter.

śabdaḥ sparśaś ca rūpaṃ ca tejaso 'tha guṇās trayaḥ śabdaḥ sparśaś ca vāyau tu śabda ākāśa eva ca

Klang, Berührung und Gestalt sind die drei Eigenschaften des Feuers; Klang und Berührung aber sind die Eigenschaften des Windes, und Klang allein die des Raumes.

Wort für Wort
śabdaḥ sparśaś ca rūpaṃ ca tejaso 'tha guṇās trayaḥ śabdaḥ sparśaś ca vāyau tu śabda ākāśa eva ca
Klang, Berührung und Gestalt sind die drei Eigenschaften des Feuers; Klang und Berührung aber sind die Eigenschaften des Windes, und Klang allein die des Raumes.

ete pañcadaśa brahman guṇā bhūteṣu pañcasu vartante sarvabhūteṣu yeṣu lokāḥ pratiṣṭhitāḥ anyonyaṃ nātivartante saṃpac ca bhavati dvija

Dies sind, o Brahmane, die fünfzehn Eigenschaften, die in den fünf Elementen wirken, in allen Wesen, worauf die Welten gegründet sind; sie überschreiten einander nicht, und so entsteht Wohlgeordnetheit, o Zweifachgeborener.

Wort für Wort
ete pañcadaśa brahman guṇā bhūteṣu pañcasu vartante sarvabhūteṣu yeṣu lokāḥ pratiṣṭhitāḥ anyonyaṃ nātivartante saṃpac ca bhavati dvija
Dies sind, o Brahmane, die fünfzehn Eigenschaften, die in den fünf Elementen wirken, in allen Wesen, worauf die Welten gegründet sind; sie überschreiten einander nicht, und so entsteht Wohlgeordnetheit, o Zweifachgeborener.

yadā tu viṣamībhāvam ācaranti carācarāḥ tadā dehī deham anyaṃ vyatirohati kālataḥ

Wenn aber die beweglichen und unbeweglichen Wesen in einen Zustand der Störung geraten, dann verlässt der Verkörperte mit der Zeit seinen Körper für einen anderen.

Wort für Wort
yadā tu viṣamībhāvam ācaranti carācarāḥ tadā dehī deham anyaṃ vyatirohati kālataḥ
Wenn aber die beweglichen und unbeweglichen Wesen in einen Zustand der Störung geraten, dann verlässt der Verkörperte mit der Zeit seinen Körper für einen anderen.

ānupūrvyā vinaśyanti jāyante cānupūrvaśaḥ tatra tatra hi dṛśyante dhātavaḥ pāñcabhautikāḥ yair āvṛtam idaṃ sarvaṃ jagat sthāvarajaṅgamam

Der Reihe nach vergehen sie, und der Reihe nach werden sie geboren; überall zeigen sich die aus den fünf Elementen bestehenden Grundstoffe, von denen diese ganze Welt, das Unbewegliche wie das Bewegliche, umhüllt ist.

Wort für Wort
ānupūrvyā vinaśyanti jāyante cānupūrvaśaḥ tatra tatra hi dṛśyante dhātavaḥ pāñcabhautikāḥ yair āvṛtam idaṃ sarvaṃ jagat sthāvarajaṅgamam
Der Reihe nach vergehen sie, und der Reihe nach werden sie geboren; überall zeigen sich die aus den fünf Elementen bestehenden Grundstoffe, von denen diese ganze Welt, das Unbewegliche wie das Bewegliche, umhüllt ist.

indriyaiḥ sṛjyate yad yat tat tad vyaktam iti smṛtam avyaktam iti vijñeyaṃ liṅgagrāhyam atīndriyam

Was auch immer durch die Sinne erfasst wird, das gilt als das Manifeste; das aber, was nur durch seine Merkmale erkennbar und den Sinnen entzogen ist, gilt als das Unmanifeste.

Wort für Wort
indriyaiḥ sṛjyate yad yat tat tad vyaktam iti smṛtam avyaktam iti vijñeyaṃ liṅgagrāhyam atīndriyam
Was auch immer durch die Sinne erfasst wird, das gilt als das Manifeste; das aber, was nur durch seine Merkmale erkennbar und den Sinnen entzogen ist, gilt als das Unmanifeste.

yathāsvaṃ grāhakāny eṣāṃ śabdādīnām imāni tu indriyāṇi yadā dehī dhārayann iha tapyate

Wenn der Verkörperte diese Sinne, die je ihrem eigenen Bereich nach Klang und dergleichen erfassen, hier zurückhält, übt er Askese.

Wort für Wort
yathāsvaṃ grāhakāny eṣāṃ śabdādīnām imāni tu indriyāṇi yadā dehī dhārayann iha tapyate
Wenn der Verkörperte diese Sinne, die je ihrem eigenen Bereich nach Klang und dergleichen erfassen, hier zurückhält, übt er Askese.

loke vitatam ātmānaṃ lokaṃ cātmani paśyati parāvarajñaḥ saktaḥ san sarvabhūtāni paśyati

Er sieht sein Selbst in der Welt ausgebreitet und die Welt in seinem Selbst; kundig des Höheren und Niederen, sieht er, obgleich noch gebunden, alle Wesen in sich.

Wort für Wort
loke vitatam ātmānaṃ lokaṃ cātmani paśyati parāvarajñaḥ saktaḥ san sarvabhūtāni paśyati
Er sieht sein Selbst in der Welt ausgebreitet und die Welt in seinem Selbst; kundig des Höheren und Niederen, sieht er, obgleich noch gebunden, alle Wesen in sich.

paśyataḥ sarvabhūtāni sarvāvasthāsu sarvadā brahmabhūtasya saṃyogo nāśubhenopapadyate

Wer so in allen Zuständen stets alle Wesen sieht, dessen Verbindung, da er zum Brahman geworden ist, entsteht nicht mit Unheilvollem.

Wort für Wort
paśyataḥ sarvabhūtāni sarvāvasthāsu sarvadā brahmabhūtasya saṃyogo nāśubhenopapadyate
Wer so in allen Zuständen stets alle Wesen sieht, dessen Verbindung, da er zum Brahman geworden ist, entsteht nicht mit Unheilvollem.

jñānamūlātmakaṃ kleśam ativṛttasya mohajam loko buddhiprakāśena jñeyamārgeṇa dṛśyate

Für den, der die aus Verblendung entstandene, in Unwissenheit wurzelnde Trübung überwunden hat, wird die Welt durch den Glanz der Erkenntnis, auf dem Pfad des zu Erkennenden, klar gesehen.

Wort für Wort
jñānamūlātmakaṃ kleśam ativṛttasya mohajam loko buddhiprakāśena jñeyamārgeṇa dṛśyate
Für den, der die aus Verblendung entstandene, in Unwissenheit wurzelnde Trübung überwunden hat, wird die Welt durch den Glanz der Erkenntnis, auf dem Pfad des zu Erkennenden, klar gesehen.

anādinidhanaṃ jantum ātmayoniṃ sadāvyayam anaupamyam amūrtaṃ ca bhagavān āha buddhimān tapomūlam idaṃ sarvaṃ yan māṃ viprānupṛcchasi

Das anfang- und endlose Wesen, das seinen Ursprung in sich selbst hat, das ewig unvergängliche, unvergleichliche und gestaltlose – so nennt es, wie überliefert, der weise Seher; und all dies, wonach du mich fragst, o Brahmane, hat die Askese zur Wurzel.

Wort für Wort
anādinidhanaṃ jantum ātmayoniṃ sadāvyayam anaupamyam amūrtaṃ ca bhagavān āha buddhimān tapomūlam idaṃ sarvaṃ yan māṃ viprānupṛcchasi
Das anfang- und endlose Wesen, das seinen Ursprung in sich selbst hat, das ewig unvergängliche, unvergleichliche und gestaltlose – so nennt es, wie überliefert, der weise Seher; und all dies, wonach du mich fragst, o Brahmane, hat die Askese zur Wurzel.

indriyāṇy eva tat sarvaṃ yat svarganarakāv ubhau nigṛhītavisṛṣṭāni svargāya narakāya ca

Die Sinne allein sind das, was beides bewirkt, Himmel wie Hölle; gezügelt oder freigelassen, führen sie zum Himmel oder zur Hölle.

Wort für Wort
indriyāṇy eva tat sarvaṃ yat svarganarakāv ubhau nigṛhītavisṛṣṭāni svargāya narakāya ca
Die Sinne allein sind das, was beides bewirkt, Himmel wie Hölle; gezügelt oder freigelassen, führen sie zum Himmel oder zur Hölle.

eṣa yogavidhiḥ kṛtsno yāvad indriyadhāraṇam etan mūlaṃ hi tapasaḥ kṛtsnasya narakasya ca

Dies ist die ganze Vorschrift des Yoga: die Zurückhaltung der Sinne; dies ist die Wurzel der gesamten Askese wie auch der Hölle.

Wort für Wort
eṣa yogavidhiḥ kṛtsno yāvad indriyadhāraṇam etan mūlaṃ hi tapasaḥ kṛtsnasya narakasya ca
Dies ist die ganze Vorschrift des Yoga: die Zurückhaltung der Sinne; dies ist die Wurzel der gesamten Askese wie auch der Hölle.

indriyāṇāṃ prasaṅgena doṣam ṛcchaty asaṃśayam saṃniyamya tu tāny eva tataḥ siddhim avāpnute

Durch die Anhänglichkeit an die Sinne gerät man ohne Zweifel ins Verderben; hält man sie aber gezügelt, erlangt man dadurch Vollendung.

Wort für Wort
indriyāṇāṃ prasaṅgena doṣam ṛcchaty asaṃśayam saṃniyamya tu tāny eva tataḥ siddhim avāpnute
Durch die Anhänglichkeit an die Sinne gerät man ohne Zweifel ins Verderben; hält man sie aber gezügelt, erlangt man dadurch Vollendung.

ṣaṇṇām ātmani nityānām aiśvaryaṃ yo 'dhigacchati na sa pāpaiḥ kuto 'narthair yujyate vijitendriyaḥ

Wer über die sechs Sinne, die beständig im Selbst wohnen, Herrschaft erlangt, der Sinnenbezwinger, wie sollte der mit Sünden oder Unheil verbunden werden?

Wort für Wort
ṣaṇṇām ātmani nityānām aiśvaryaṃ yo 'dhigacchati na sa pāpaiḥ kuto 'narthair yujyate vijitendriyaḥ
Wer über die sechs Sinne, die beständig im Selbst wohnen, Herrschaft erlangt, der Sinnenbezwinger, wie sollte der mit Sünden oder Unheil verbunden werden?

rathaḥ śarīraṃ puruṣasya dṛṣṭam ātmā niyantendriyāṇy āhur aśvān tair apramattaḥ kuśalī sadaśvair dāntaiḥ sukhaṃ yāti rathīva dhīraḥ

Der Körper des Menschen gilt, wie man sieht, als der Wagen, das Selbst nennt man den Lenker, und die Sinne die Pferde; mit diesen guten, gezähmten Pferden gelangt der Achtsame, Tüchtige, Standhafte in Glück dahin, wie ein erfahrener Wagenlenker.

Wort für Wort
rathaḥ śarīraṃ puruṣasya dṛṣṭam ātmā niyantendriyāṇy āhur aśvān tair apramattaḥ kuśalī sadaśvair dāntaiḥ sukhaṃ yāti rathīva dhīraḥ
Der Körper des Menschen gilt, wie man sieht, als der Wagen, das Selbst nennt man den Lenker, und die Sinne die Pferde; mit diesen guten, gezähmten Pferden gelangt der Achtsame, Tüchtige, Standhafte in Glück dahin, wie ein erfahrener Wagenlenker.

ṣaṇṇām ātmani nityānām indriyāṇāṃ pramāthinām yo dhīro dhārayed raśmīn sa syāt paramasārathiḥ

Wer, standhaft, die Zügel der sechs im Selbst beständig wohnenden, aufwühlenden Sinne festhält, der wäre der höchste Wagenlenker.

Wort für Wort
ṣaṇṇām ātmani nityānām indriyāṇāṃ pramāthinām yo dhīro dhārayed raśmīn sa syāt paramasārathiḥ
Wer, standhaft, die Zügel der sechs im Selbst beständig wohnenden, aufwühlenden Sinne festhält, der wäre der höchste Wagenlenker.

indriyāṇāṃ prasṛṣṭānāṃ hayānām iva vartmasu dhṛtiṃ kurvīta sārathye dhṛtyā tāni jayed dhruvam

Wie bei Pferden, die auf den Wegen wild dahinlaufen, sollte man bei den freigelassenen Sinnen im Lenken Standhaftigkeit üben; durch Standhaftigkeit bezwingt man sie sicherlich.

Wort für Wort
indriyāṇāṃ prasṛṣṭānāṃ hayānām iva vartmasu dhṛtiṃ kurvīta sārathye dhṛtyā tāni jayed dhruvam
Wie bei Pferden, die auf den Wegen wild dahinlaufen, sollte man bei den freigelassenen Sinnen im Lenken Standhaftigkeit üben; durch Standhaftigkeit bezwingt man sie sicherlich.

indriyāṇāṃ hi caratāṃ yan mano 'nuvidhīyate tad asya harate buddhiṃ nāvaṃ vāyur ivāmbhasi

Denn wenn der Geist den umherschweifenden Sinnen folgt, dann raubt dies dem Menschen den Verstand, wie der Wind ein Boot auf dem Wasser vom Kurs abbringt.

Wort für Wort
indriyāṇāṃ hi caratāṃ yan mano 'nuvidhīyate tad asya harate buddhiṃ nāvaṃ vāyur ivāmbhasi
Denn wenn der Geist den umherschweifenden Sinnen folgt, dann raubt dies dem Menschen den Verstand, wie der Wind ein Boot auf dem Wasser vom Kurs abbringt.

yeṣu vipratipadyante ṣaṭsu mohāt phalāgame teṣv adhyavasitādhyāyī vindate dhyānajaṃ phalam

Bei den sechs Sinnen, bei denen man aus Verblendung hinsichtlich der Fruchtankunft irregeht, dort erlangt, wer mit entschlossenem Sinn meditiert, die aus der Meditation entstehende Frucht.‘“

Wort für Wort
yeṣu vipratipadyante ṣaṭsu mohāt phalāgame teṣv adhyavasitādhyāyī vindate dhyānajaṃ phalam
Bei den sechs Sinnen, bei denen man aus Verblendung hinsichtlich der Fruchtankunft irregeht, dort erlangt, wer mit entschlossenem Sinn meditiert, die aus der Meditation entstehende Frucht.‘“

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