Kapitel 125: Cyavanasukanyopākhyānam - Samāptiḥ; Ārcīkaparvatatīrthāni
Die Erzählung von Cyavana und Sukanyā - Abschluss; Die Furten am Berg Ārcīka
Lomaśas Erzählung (weiterhin offen) findet ihren Abschluss: Der erschreckte Indra gesteht den Aśvins die Soma-Würdigkeit zu, woraufhin Cyavana seinen Zorn besänftigt, Indra freilässt und den Dämon Mada auf Trinken, Frauen, Würfelspiel und Jagd verteilt; er vollzieht das Opfer für Śaryāti und lebt fortan glücklich mit Sukanyā. Lomaśa kehrt zur unmittelbaren Reisebeschreibung zurück und weist Yudhiṣṭhira auf die zahlreichen heiligen Furten und Stätten rund um den Berg Ārcīka hin, wo einst Weise und Könige wie Śaṃtanu, Śunaka, Māndhātā und Somaka Opfer und Buße vollzogen, und kündigt die gemeinsame Wallfahrt aller Pāṇḍava-Brüder samt Draupadī dorthin an.
Lomaśa sprach: Als der Gott Śatakratu jenen Mada erblickte, furchtbar von Angesicht, herankommend, um ihn zu verschlingen, mit weitaufgesperrtem Rachen, dem Todesgott gleich,
Lomaśa sprach: Als der Gott Śatakratu jenen Mada erblickte, furchtbar von Angesicht, herankommend, um ihn zu verschlingen, mit weitaufgesperrtem Rachen, dem Todesgott gleich,
na te mithyā samārambho bhavatv eṣa paro vidhiḥ jānāmi cāhaṃ viprarṣe na mithyā tvaṃ kariṣyasi
'Dein Unterfangen soll nicht vergeblich sein; dies sei die oberste Bestimmung. Und ich weiß, o Weiser unter den Brahmanen, dass du nicht Falsches tun wirst.'
Wort für Wort
na te mithyā samārambho bhavatv eṣa paro vidhiḥ jānāmi cāhaṃ viprarṣe na mithyā tvaṃ kariṣyasi
'Dein Unterfangen soll nicht vergeblich sein; dies sei die oberste Bestimmung. Und ich weiß, o Weiser unter den Brahmanen, dass du nicht Falsches tun wirst.'
sukanyāyāḥ pituś cāsya loke kīrtiḥ prathed iti ato mayaitad vihitaṃ tava vīryaprakāśanam tasmāt prasādaṃ kuru me bhavatv etad yathecchasi
'und auch des Vaters der Sukanyā Ruhm möge sich in der Welt verbreiten; deshalb wurde von mir diese Kundmachung deiner Tatkraft veranlasst. Sei mir daher gnädig; es sei, wie du es wünschst.'
Wort für Wort
sukanyāyāḥ pituś cāsya loke kīrtiḥ prathed iti ato mayaitad vihitaṃ tava vīryaprakāśanam tasmāt prasādaṃ kuru me bhavatv etad yathecchasi
'und auch des Vaters der Sukanyā Ruhm möge sich in der Welt verbreiten; deshalb wurde von mir diese Kundmachung deiner Tatkraft veranlasst. Sei mir daher gnädig; es sei, wie du es wünschst.'
So, nachdem er Mada ausgestoßen und Śakra mit dem Mond zufriedengestellt und die Götter samt den Aśvins hatte verehren lassen, und nachdem er für jenen König das Opfer vollzogen hatte,
So, nachdem er Mada ausgestoßen und Śakra mit dem Mond zufriedengestellt und die Götter samt den Aśvins hatte verehren lassen, und nachdem er für jenen König das Opfer vollzogen hatte,
und nachdem er seine Tatkraft in allen Welten kundgetan hatte, vergnügte er sich, der Beste der Redekundigen, im Wald zusammen mit der ihm ergebenen Sukanyā.
und nachdem er seine Tatkraft in allen Welten kundgetan hatte, vergnügte er sich, der Beste der Redekundigen, im Wald zusammen mit der ihm ergebenen Sukanyā.
tasyaitad dvijasaṃghuṣṭaṃ saro rājan prakāśate atra tvaṃ saha sodaryaiḥ pitṝn devāṃś ca tarpaya
Dieser von den Zweifachgeborenen widerhallende See von ihm wird nun sichtbar, o König; hier stille, zusammen mit deinen Brüdern, die Vorväter und die Götter mit Opferspenden.
Wort für Wort
tasyaitad dvijasaṃghuṣṭaṃ saro rājan prakāśate atra tvaṃ saha sodaryaiḥ pitṝn devāṃś ca tarpaya
Dieser von den Zweifachgeborenen widerhallende See von ihm wird nun sichtbar, o König; hier stille, zusammen mit deinen Brüdern, die Vorväter und die Götter mit Opferspenden.
etad dṛṣṭvā mahīpāla sikatākṣaṃ ca bhārata saindhavāraṇyam āsādya kulyānāṃ kuru darśanam puṣkareṣu mahārāja sarveṣu ca jalaṃ spṛśa
Nachdem du dies gesehen hast, o Erdenschützer, und auch Sikatākṣa, o Bhārata, gelange zum Saindhava-Wald und betrachte die Wasserläufe; bei allen Puṣkaras, o Großkönig, berühre das Wasser.
Wort für Wort
etad dṛṣṭvā mahīpāla sikatākṣaṃ ca bhārata saindhavāraṇyam āsādya kulyānāṃ kuru darśanam puṣkareṣu mahārāja sarveṣu ca jalaṃ spṛśa
Nachdem du dies gesehen hast, o Erdenschützer, und auch Sikatākṣa, o Bhārata, gelange zum Saindhava-Wald und betrachte die Wasserläufe; bei allen Puṣkaras, o Großkönig, berühre das Wasser.
Und der Berg Ārcīka ist wahrlich die Wohnstätte der Weisen, stets fruchttragend, stets wasserreich, die vorzüglichste Stätte der Maruts; und dies sind die vielen hundert Heiligtümer der dreißig Götter, o Yudhiṣṭhira.
Und der Berg Ārcīka ist wahrlich die Wohnstätte der Weisen, stets fruchttragend, stets wasserreich, die vorzüglichste Stätte der Maruts; und dies sind die vielen hundert Heiligtümer der dreißig Götter, o Yudhiṣṭhira.
iha te vai carūn prāśnann ṛṣayaś ca viśāṃ pate yamunā cākṣayasrotāḥ kṛṣṇaś ceha taporataḥ
Hier nämlich genießen die Weisen die Opferspeise, o Herr der Untertanen, und die Yamunā fließt mit unerschöpflichem Strom, und Kṛṣṇa erfreut sich hier an der Buße.
Wort für Wort
iha te vai carūn prāśnann ṛṣayaś ca viśāṃ pate yamunā cākṣayasrotāḥ kṛṣṇaś ceha taporataḥ
Hier nämlich genießen die Weisen die Opferspeise, o Herr der Untertanen, und die Yamunā fließt mit unerschöpflichem Strom, und Kṛṣṇa erfreut sich hier an der Buße.
Dies ist jene Yamunā, o König, von Scharen königlicher Weiser aufgesucht, mit mannigfachen Opfern geschmückt, o König, heilig, die Furcht vor Sünde vertreibend.
Dies ist jene Yamunā, o König, von Scharen königlicher Weiser aufgesucht, mit mannigfachen Opfern geschmückt, o König, heilig, die Furcht vor Sünde vertreibend.