Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)
Kapitel 157: Maṇimadvadhaḥ
Die Tötung des Maṇimān
Auf Janamejayas Frage berichtet Vaiśaṃpāyana vom fünften Jahr des Aufenthalts der Pāṇḍavas am Gandhamādana, während Ghaṭotkaca mit den Rākṣasas schon vorausgezogen war. Nach einem Wunderzeichen (ein Suparṇa raubt einen Nāga, der Berg erbebt) bittet Draupadī, an Bhīmas Tatkraft erinnernd, ihn eindringlich, den Gipfel mit Kuberas Wohnstatt zu erklimmen. Bhīma dringt, mit Waffen und Muschelhorn kampfbereit, in Kuberas Bereich ein und liefert den heranstürmenden Yakṣas und Rākṣasas ein furchtbares Gemetzel, bis sie fliehen. Ihr Anführer Maṇimān, ein Freund Vaiśravaṇas, kehrt jedoch um und liefert Bhīma einen erbitterten Zweikampf mit Speer und Keule; trotz einer schweren Verwundung an Bhīmas Arm erschlägt dieser schließlich Maṇimān mit einem gewaltigen Keulenschlag, worauf die überlebenden Rākṣasas entsetzt fliehen.
janamejaya uvāca pāṇḍoḥ putrā mahātmānaḥ sarve divyaparākramāḥ kiyantaṃ kālam avasan parvate gandhamādane
Janamejaya sprach: Wie lange verweilten alle die hochherzigen Söhne Pāṇḍus, von göttlicher Tatkraft, auf dem Berg Gandhamādana?
Wort für Wort janamejaya uvāca pāṇḍoḥ putrā mahātmānaḥ sarve divyaparākramāḥ kiyantaṃ kālam avasan parvate gandhamādane Janamejaya sprach: Wie lange verweilten alle die hochherzigen Söhne Pāṇḍus, von göttlicher Tatkraft, auf dem Berg Gandhamādana? kāni cābhyavahāryāṇi tatra teṣāṃ mahātmanām vasatāṃ lokavīrāṇām āsaṃs tad brūhi sattama
Und welche Speisen hatten jene hochherzigen, in der Welt gefeierten Helden dort während ihres Aufenthalts? Das erzähle mir, du Vortrefflicher.
Wort für Wort kāni cābhyavahāryāṇi tatra teṣāṃ mahātmanām vasatāṃ lokavīrāṇām āsaṃs tad brūhi sattama Und welche Speisen hatten jene hochherzigen, in der Welt gefeierten Helden dort während ihres Aufenthalts? Das erzähle mir, du Vortrefflicher. vistareṇa ca me śaṃsa bhīmasenaparākramam yad yac cakre mahābāhus tasmin haimavate girau na khalv āsīt punar yuddhaṃ tasya yakṣair dvijottama
Und erzähle mir ausführlich von Bhīmasenas Tatkraft, was immer der Starkarmige auf jenem Himālaya-Berg vollbrachte; gab es denn kein weiteres Gefecht von ihm mit den Yakṣas, du Bester der Zweifachgeborenen?
Wort für Wort vistareṇa ca me śaṃsa bhīmasenaparākramam yad yac cakre mahābāhus tasmin haimavate girau na khalv āsīt punar yuddhaṃ tasya yakṣair dvijottama Und erzähle mir ausführlich von Bhīmasenas Tatkraft, was immer der Starkarmige auf jenem Himālaya-Berg vollbrachte; gab es denn kein weiteres Gefecht von ihm mit den Yakṣas, du Bester der Zweifachgeborenen? kaccit samāgamas teṣām āsīd vaiśravaṇena ca tatra hy āyāti dhanada ārṣṭiṣeṇo yathābravīt
Kam es wohl zu einer Begegnung von ihnen mit Vaiśravaṇa? Denn dorthin kommt der Herr der Schätze, wie Ārṣṭiṣeṇa sagte.
Wort für Wort kaccit samāgamas teṣām āsīd vaiśravaṇena ca tatra hy āyāti dhanada ārṣṭiṣeṇo yathābravīt Kam es wohl zu einer Begegnung von ihnen mit Vaiśravaṇa? Denn dorthin kommt der Herr der Schätze, wie Ārṣṭiṣeṇa sagte. etad icchāmy ahaṃ śrotuṃ vistareṇa tapodhana na hi me śṛṇvatas tṛptir asti teṣāṃ viceṣṭitam
Dies möchte ich ausführlich hören, du Askesereicher; denn beim Hören von ihren Taten wird mir nicht satt.
Wort für Wort etad icchāmy ahaṃ śrotuṃ vistareṇa tapodhana na hi me śṛṇvatas tṛptir asti teṣāṃ viceṣṭitam Dies möchte ich ausführlich hören, du Askesereicher; denn beim Hören von ihren Taten wird mir nicht satt. vaiśaṃpāyana uvāca etad ātmahitaṃ śrutvā tasyāpratimatejasaḥ śāsanaṃ satataṃ cakrus tathaiva bharatarṣabhāḥ
Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem sie diese ihrem eigenen Wohl dienende Anweisung des an Glanz Unvergleichlichen vernommen hatten, befolgten die Stiere der Bharatas beständig seine Weisung,
Wort für Wort vaiśaṃpāyana uvāca etad ātmahitaṃ śrutvā tasyāpratimatejasaḥ śāsanaṃ satataṃ cakrus tathaiva bharatarṣabhāḥ Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem sie diese ihrem eigenen Wohl dienende Anweisung des an Glanz Unvergleichlichen vernommen hatten, befolgten die Stiere der Bharatas beständig seine Weisung, bhuñjānā munibhojyāni rasavanti phalāni ca śuddhabāṇahatānāṃ ca mṛgāṇāṃ piśitāny api
indem sie die den Weisen geziemenden Speisen genossen, saftige Früchte, und auch das Fleisch von Wild, das mit reinen Pfeilen erlegt worden war,
Wort für Wort bhuñjānā munibhojyāni rasavanti phalāni ca śuddhabāṇahatānāṃ ca mṛgāṇāṃ piśitāny api indem sie die den Weisen geziemenden Speisen genossen, saftige Früchte, und auch das Fleisch von Wild, das mit reinen Pfeilen erlegt worden war, medhyāni himavatpṛṣṭhe madhūni vividhāni ca evaṃ te nyavasaṃs tatra pāṇḍavā bharatarṣabhāḥ
geziemende Speisen und mancherlei Honig auf dem Rücken des Himavat; so verweilten die Pāṇḍavas dort, die Stiere der Bharatas.
Wort für Wort medhyāni himavatpṛṣṭhe madhūni vividhāni ca evaṃ te nyavasaṃs tatra pāṇḍavā bharatarṣabhāḥ geziemende Speisen und mancherlei Honig auf dem Rücken des Himavat; so verweilten die Pāṇḍavas dort, die Stiere der Bharatas. tathā nivasatāṃ teṣāṃ pañcamaṃ varṣam abhyagāt śṛṇvatāṃ lomaśoktāni vākyāni vividhāni ca
Während sie so dort verweilten und den mancherlei Worten lauschten, die Lomaśa sprach, kam das fünfte Jahr heran.
Wort für Wort tathā nivasatāṃ teṣāṃ pañcamaṃ varṣam abhyagāt śṛṇvatāṃ lomaśoktāni vākyāni vividhāni ca Während sie so dort verweilten und den mancherlei Worten lauschten, die Lomaśa sprach, kam das fünfte Jahr heran. kṛtyakāla upasthāsya iti coktvā ghaṭotkacaḥ rākṣasaiḥ sahitaḥ sarvaiḥ pūrvam eva gataḥ prabho
„Zur Zeit der Notwendigkeit werde ich wieder da sein“, so gesprochen habend, war Ghaṭotkaca mit allen Rākṣasas schon zuvor fortgegangen, o Gebieter.
Wort für Wort kṛtyakāla upasthāsya iti coktvā ghaṭotkacaḥ rākṣasaiḥ sahitaḥ sarvaiḥ pūrvam eva gataḥ prabho „Zur Zeit der Notwendigkeit werde ich wieder da sein“, so gesprochen habend, war Ghaṭotkaca mit allen Rākṣasas schon zuvor fortgegangen, o Gebieter. ārṣṭiṣeṇāśrame teṣāṃ vasatāṃ vai mahātmanām agacchan bahavo māsāḥ paśyatāṃ mahad adbhutam
In der Einsiedelei Ārṣṭiṣeṇas, während jene Hochherzigen dort weilten, vergingen viele Monate, in denen sie großes Wunderbares erblickten.
Wort für Wort ārṣṭiṣeṇāśrame teṣāṃ vasatāṃ vai mahātmanām agacchan bahavo māsāḥ paśyatāṃ mahad adbhutam In der Einsiedelei Ārṣṭiṣeṇas, während jene Hochherzigen dort weilten, vergingen viele Monate, in denen sie großes Wunderbares erblickten. tais tatra ramamāṇaiś ca viharadbhiś ca pāṇḍavaiḥ prītimanto mahābhāgā munayaś cāraṇās tathā
Mit den Pāṇḍavas, die sich dort vergnügten und ergingen, waren die hochbeglückten Weisen und Cāraṇas erfreut;
Wort für Wort tais tatra ramamāṇaiś ca viharadbhiś ca pāṇḍavaiḥ prītimanto mahābhāgā munayaś cāraṇās tathā Mit den Pāṇḍavas, die sich dort vergnügten und ergingen, waren die hochbeglückten Weisen und Cāraṇas erfreut; ājagmuḥ pāṇḍavān draṣṭuṃ siddhātmāno yatavratāḥ tais taiḥ saha kathāś cakrur divyā bharatasattamāḥ
vollendeten Geistes, ihrem Gelübde treu, kamen sie, um die Pāṇḍavas zu besuchen; mit ihnen führten die Besten der Bharatas göttliche Gespräche.
Wort für Wort ājagmuḥ pāṇḍavān draṣṭuṃ siddhātmāno yatavratāḥ tais taiḥ saha kathāś cakrur divyā bharatasattamāḥ vollendeten Geistes, ihrem Gelübde treu, kamen sie, um die Pāṇḍavas zu besuchen; mit ihnen führten die Besten der Bharatas göttliche Gespräche. tataḥ katipayāhasya mahāhradanivāsinam ṛddhimantaṃ mahānāgaṃ suparṇaḥ sahasāharat
Darauf, nach einigen Tagen, raubte plötzlich ein Suparṇa einen mächtigen, in einem großen Teich wohnenden, glanzvollen Nāga.
Wort für Wort tataḥ katipayāhasya mahāhradanivāsinam ṛddhimantaṃ mahānāgaṃ suparṇaḥ sahasāharat Darauf, nach einigen Tagen, raubte plötzlich ein Suparṇa einen mächtigen, in einem großen Teich wohnenden, glanzvollen Nāga. prākampata mahāśailaḥ prāmṛdyanta mahādrumāḥ dadṛśuḥ sarvabhūtāni pāṇḍavāś ca tad adbhutam
Der gewaltige Berg erbebte, mächtige Bäume wurden zerdrückt; alle Wesen und die Pāṇḍavas erblickten dieses Wunder.
Wort für Wort prākampata mahāśailaḥ prāmṛdyanta mahādrumāḥ dadṛśuḥ sarvabhūtāni pāṇḍavāś ca tad adbhutam Der gewaltige Berg erbebte, mächtige Bäume wurden zerdrückt; alle Wesen und die Pāṇḍavas erblickten dieses Wunder. tataḥ śailottamasyāgrāt pāṇḍavān prati mārutaḥ avahat sarvamālyāni gandhavanti śubhāni ca
Darauf trug der Wind vom Gipfel des besten Berges her allerlei duftende, herrliche Blütenkränze den Pāṇḍavas entgegen.
Wort für Wort tataḥ śailottamasyāgrāt pāṇḍavān prati mārutaḥ avahat sarvamālyāni gandhavanti śubhāni ca Darauf trug der Wind vom Gipfel des besten Berges her allerlei duftende, herrliche Blütenkränze den Pāṇḍavas entgegen. tatra puṣpāṇi divyāni suhṛdbhiḥ saha pāṇḍavāḥ dadṛśuḥ pañca varṇāni draupadī ca yaśasvinī
Dort erblickten die Pāṇḍavas samt ihren Freunden, und auch die ruhmreiche Draupadī, göttliche, fünffarbige Blüten.
Wort für Wort tatra puṣpāṇi divyāni suhṛdbhiḥ saha pāṇḍavāḥ dadṛśuḥ pañca varṇāni draupadī ca yaśasvinī Dort erblickten die Pāṇḍavas samt ihren Freunden, und auch die ruhmreiche Draupadī, göttliche, fünffarbige Blüten. bhīmasenaṃ tataḥ kṛṣṇā kāle vacanam abravīt vivikte parvatoddeśe sukhāsīnaṃ mahābhujam
Da sprach Kṛṣṇā zur rechten Zeit zu Bhīmasena, dem starkarmigen, an einem abgelegenen Ort des Berges behaglich sitzend, dieses Wort:
Wort für Wort bhīmasenaṃ tataḥ kṛṣṇā kāle vacanam abravīt vivikte parvatoddeśe sukhāsīnaṃ mahābhujam Da sprach Kṛṣṇā zur rechten Zeit zu Bhīmasena, dem starkarmigen, an einem abgelegenen Ort des Berges behaglich sitzend, dieses Wort: suparṇānilavegena śvasanena mahābalāt pañcavarṇāni pātyante puṣpāṇi bharatarṣabha pratyakṣaṃ sarvabhūtānāṃ nadīm aśvarathāṃ prati
„Durch die Wucht des Suparṇa-Windes, durch das mächtige Wehen, fallen diese fünffarbigen Blüten, o Stier der Bharatas, vor aller Wesen Augen, dem Fluss Aśvarathā zu.
Wort für Wort suparṇānilavegena śvasanena mahābalāt pañcavarṇāni pātyante puṣpāṇi bharatarṣabha pratyakṣaṃ sarvabhūtānāṃ nadīm aśvarathāṃ prati „Durch die Wucht des Suparṇa-Windes, durch das mächtige Wehen, fallen diese fünffarbigen Blüten, o Stier der Bharatas, vor aller Wesen Augen, dem Fluss Aśvarathā zu. [Anm.: Die genaue Identität des hier genannten Flusses Aśvarathā ist unklar.]
khāṇḍave satyasaṃdhena bhrātrā tava nareśvara gandharvoragarakṣāṃsi vāsavaś ca nivāritaḥ hatā māyāvinaś cogrā dhanuḥ prāptaṃ ca gāṇḍivam
Im Khāṇḍava-Wald wurden von deinem wahrhaft-bündnistreuen Bruder, o Herrscher der Menschen, die Gandharven, Schlangen und Rākṣasas, und selbst Vāsava abgewehrt; die zauberkundigen, furchtbaren Dämonen wurden erschlagen, und das Gāṇḍīva wurde erlangt.
Wort für Wort khāṇḍave satyasaṃdhena bhrātrā tava nareśvara gandharvoragarakṣāṃsi vāsavaś ca nivāritaḥ hatā māyāvinaś cogrā dhanuḥ prāptaṃ ca gāṇḍivam Im Khāṇḍava-Wald wurden von deinem wahrhaft-bündnistreuen Bruder, o Herrscher der Menschen, die Gandharven, Schlangen und Rākṣasas, und selbst Vāsava abgewehrt; die zauberkundigen, furchtbaren Dämonen wurden erschlagen, und das Gāṇḍīva wurde erlangt. tavāpi sumahat tejo mahad bāhubalaṃ ca te aviṣahyam anādhṛṣyaṃ śatakratubalopamam
Auch du besitzt gewaltigen Glanz, und deine Armkraft ist groß, unerträglich, unangreifbar, der Kraft des Hundertopfer-Herren gleich.
Wort für Wort tavāpi sumahat tejo mahad bāhubalaṃ ca te aviṣahyam anādhṛṣyaṃ śatakratubalopamam Auch du besitzt gewaltigen Glanz, und deine Armkraft ist groß, unerträglich, unangreifbar, der Kraft des Hundertopfer-Herren gleich. tvadbāhubalavegena trāsitāḥ sarvarākṣasāḥ hitvā śailaṃ prapadyantāṃ bhīmasena diśo daśa
Von der Wucht deiner Armkraft erschreckt, sollen alle Rākṣasas, o Bhīmasena, den Berg verlassen und in die zehn Himmelsrichtungen fliehen,
Wort für Wort tvadbāhubalavegena trāsitāḥ sarvarākṣasāḥ hitvā śailaṃ prapadyantāṃ bhīmasena diśo daśa Von der Wucht deiner Armkraft erschreckt, sollen alle Rākṣasas, o Bhīmasena, den Berg verlassen und in die zehn Himmelsrichtungen fliehen, tataḥ śailottamasyāgraṃ citramālyadharaṃ śivam vyapetabhayasaṃmohāḥ paśyantu suhṛdas tava
so dass darauf deine Freunde, frei von Furcht und Verwirrung, den Gipfel des besten Berges, geschmückt mit bunten Blütenkränzen, den heilvollen, erblicken mögen.
Wort für Wort tataḥ śailottamasyāgraṃ citramālyadharaṃ śivam vyapetabhayasaṃmohāḥ paśyantu suhṛdas tava so dass darauf deine Freunde, frei von Furcht und Verwirrung, den Gipfel des besten Berges, geschmückt mit bunten Blütenkränzen, den heilvollen, erblicken mögen. evaṃ praṇihitaṃ bhīma cirāt prabhṛti me manaḥ draṣṭum icchāmi śailāgraṃ tvadbāhubalam āśritā
So ist mein Sinn, o Bhīma, schon seit langem darauf gerichtet; ich möchte, gestützt auf deine Armkraft, den Berggipfel erblicken.“
Wort für Wort evaṃ praṇihitaṃ bhīma cirāt prabhṛti me manaḥ draṣṭum icchāmi śailāgraṃ tvadbāhubalam āśritā So ist mein Sinn, o Bhīma, schon seit langem darauf gerichtet; ich möchte, gestützt auf deine Armkraft, den Berggipfel erblicken.“ tataḥ kṣiptam ivātmānaṃ draupadyā sa paraṃtapaḥ nāmṛṣyata mahābāhuḥ prahāram iva sadgavaḥ
Darauf ertrug der starkarmige Feindebezwinger es nicht, wie von Draupadī gleichsam herausgefordert, wie ein edler Stier einen Schlag nicht duldet.
Wort für Wort tataḥ kṣiptam ivātmānaṃ draupadyā sa paraṃtapaḥ nāmṛṣyata mahābāhuḥ prahāram iva sadgavaḥ Darauf ertrug der starkarmige Feindebezwinger es nicht, wie von Draupadī gleichsam herausgefordert, wie ein edler Stier einen Schlag nicht duldet. siṃharṣabhagatiḥ śrīmān udāraḥ kanakaprabhaḥ manasvī balavān dṛpto mānī śūraś ca pāṇḍavaḥ
Mit dem Gang eines Löwen und Stiers, der glanzvolle, edelmütige, goldglänzende, hochgesinnte, kraftvolle, stolze, selbstbewusste, heldenhafte Pāṇḍava —
Wort für Wort siṃharṣabhagatiḥ śrīmān udāraḥ kanakaprabhaḥ manasvī balavān dṛpto mānī śūraś ca pāṇḍavaḥ Mit dem Gang eines Löwen und Stiers, der glanzvolle, edelmütige, goldglänzende, hochgesinnte, kraftvolle, stolze, selbstbewusste, heldenhafte Pāṇḍava — lohitākṣaḥ pṛthuvyaṃso mattavāraṇavikramaḥ siṃhadaṃṣṭro bṛhatskandhaḥ śālapota ivodgataḥ
rotäugig, breitschultrig, von der Kraft eines brünstigen Elefanten, mit löwenartigen Eckzähnen, breiter Schulter, aufragend wie ein junger Śāla-Baum,
Wort für Wort lohitākṣaḥ pṛthuvyaṃso mattavāraṇavikramaḥ siṃhadaṃṣṭro bṛhatskandhaḥ śālapota ivodgataḥ rotäugig, breitschultrig, von der Kraft eines brünstigen Elefanten, mit löwenartigen Eckzähnen, breiter Schulter, aufragend wie ein junger Śāla-Baum, mahātmā cārusarvāṅgaḥ kambugrīvo mahābhujaḥ rukmapṛṣṭhaṃ dhanuḥ khaḍgaṃ tūṇāṃś cāpi parāmṛśat
der Hochherzige, mit schönen Gliedern an seinem ganzen Körper, muschelhalsig, starkarmig, ergriff seinen mit Gold beschlagenen Bogen, sein Schwert und seine Köcher.
Wort für Wort mahātmā cārusarvāṅgaḥ kambugrīvo mahābhujaḥ rukmapṛṣṭhaṃ dhanuḥ khaḍgaṃ tūṇāṃś cāpi parāmṛśat der Hochherzige, mit schönen Gliedern an seinem ganzen Körper, muschelhalsig, starkarmig, ergriff seinen mit Gold beschlagenen Bogen, sein Schwert und seine Köcher. kesarīva yathotsiktaḥ prabhinna iva vāraṇaḥ vyapetabhayasaṃmohaḥ śailam abhyapatad balī
Wie ein hochmütiger Löwe, wie ein brünstiger Elefant, frei von Furcht und Verwirrung, stürmte der Starke auf den Berg zu.
Wort für Wort kesarīva yathotsiktaḥ prabhinna iva vāraṇaḥ vyapetabhayasaṃmohaḥ śailam abhyapatad balī Wie ein hochmütiger Löwe, wie ein brünstiger Elefant, frei von Furcht und Verwirrung, stürmte der Starke auf den Berg zu. taṃ mṛgendram ivāyāntaṃ prabhinnam iva vāraṇam dadṛśuḥ sarvabhūtāni bāṇakhaḍgadhanurdharam
Ihn, der wie ein Löwenkönig heranstürmte, wie ein brünstiger Elefant, mit Pfeilen, Schwert und Bogen bewaffnet, erblickten alle Wesen.
Wort für Wort taṃ mṛgendram ivāyāntaṃ prabhinnam iva vāraṇam dadṛśuḥ sarvabhūtāni bāṇakhaḍgadhanurdharam Ihn, der wie ein Löwenkönig heranstürmte, wie ein brünstiger Elefant, mit Pfeilen, Schwert und Bogen bewaffnet, erblickten alle Wesen. draupadyā vardhayan harṣaṃ gadām ādāya pāṇḍavaḥ vyapetabhayasaṃmohaḥ śailarājaṃ samāviśat
Draupadīs Freude vermehrend, ergriff der Pāṇḍava seine Keule und drang, frei von Furcht und Verwirrung, in den König der Berge ein.
Wort für Wort draupadyā vardhayan harṣaṃ gadām ādāya pāṇḍavaḥ vyapetabhayasaṃmohaḥ śailarājaṃ samāviśat Draupadīs Freude vermehrend, ergriff der Pāṇḍava seine Keule und drang, frei von Furcht und Verwirrung, in den König der Berge ein. na glānir na ca kātaryaṃ na vaiklavyaṃ na matsaraḥ kadā cij juṣate pārtham ātmajaṃ mātariśvanaḥ
Weder Erschöpfung noch Feigheit, weder Bestürzung noch Missgunst befällt jemals den Pārtha, den Sohn des Windes.
Wort für Wort na glānir na ca kātaryaṃ na vaiklavyaṃ na matsaraḥ kadā cij juṣate pārtham ātmajaṃ mātariśvanaḥ Weder Erschöpfung noch Feigheit, weder Bestürzung noch Missgunst befällt jemals den Pārtha, den Sohn des Windes. tad ekāyanam āsādya viṣamaṃ bhīmadarśanam bahutālocchrayaṃ śṛṅgam āruroha mahābalaḥ
Auf jenem einzigen Pfad voranschreitend, erklomm der Hochgewaltige den unwegsamen, furchterregend anzusehenden, mehrere Palmenhöhen hohen Gipfel.
Wort für Wort tad ekāyanam āsādya viṣamaṃ bhīmadarśanam bahutālocchrayaṃ śṛṅgam āruroha mahābalaḥ Auf jenem einzigen Pfad voranschreitend, erklomm der Hochgewaltige den unwegsamen, furchterregend anzusehenden, mehrere Palmenhöhen hohen Gipfel. sa kiṃnaramahānāgamunigandharvarākṣasān harṣayan parvatasyāgram āsasāda mahābalaḥ
Er, der bei den Kiṃnaras, großen Schlangen, Weisen, Gandharven und Rākṣasas Aufsehen erregte, erreichte, der Hochgewaltige, den Gipfel des Berges.
Wort für Wort sa kiṃnaramahānāgamunigandharvarākṣasān harṣayan parvatasyāgram āsasāda mahābalaḥ Er, der bei den Kiṃnaras, großen Schlangen, Weisen, Gandharven und Rākṣasas Aufsehen erregte, erreichte, der Hochgewaltige, den Gipfel des Berges. tatra vaiśravaṇāvāsaṃ dadarśa bharatarṣabhaḥ kāñcanaiḥ sphāṭikākārair veśmabhiḥ samalaṃkṛtam
Dort erblickte der Stier der Bharatas die Wohnstatt Vaiśravaṇas, geschmückt mit goldenen, kristallgleich geformten Gebäuden.
Wort für Wort tatra vaiśravaṇāvāsaṃ dadarśa bharatarṣabhaḥ kāñcanaiḥ sphāṭikākārair veśmabhiḥ samalaṃkṛtam Dort erblickte der Stier der Bharatas die Wohnstatt Vaiśravaṇas, geschmückt mit goldenen, kristallgleich geformten Gebäuden. modayan sarvabhūtāni gandhamādanasaṃbhavaḥ sarvagandhavahas tatra mārutaḥ susukho vavau
Alle Wesen erfreuend, alle Düfte tragend, wehte dort der aus dem Gandhamādana entsprungene Wind, überaus angenehm.
Wort für Wort modayan sarvabhūtāni gandhamādanasaṃbhavaḥ sarvagandhavahas tatra mārutaḥ susukho vavau Alle Wesen erfreuend, alle Düfte tragend, wehte dort der aus dem Gandhamādana entsprungene Wind, überaus angenehm. citrā vividhavarṇābhāś citramañjaridhāriṇaḥ acintyā vividhās tatra drumāḥ paramaśobhanāḥ
Bunte, in mancherlei Farben schimmernde, mit bunten Blütentrauben geschmückte, unfassbar mancherlei überaus prächtige Bäume standen dort.
Wort für Wort citrā vividhavarṇābhāś citramañjaridhāriṇaḥ acintyā vividhās tatra drumāḥ paramaśobhanāḥ Bunte, in mancherlei Farben schimmernde, mit bunten Blütentrauben geschmückte, unfassbar mancherlei überaus prächtige Bäume standen dort. ratnajālaparikṣiptaṃ citramālyadharaṃ śivam rākṣasādhipateḥ sthānaṃ dadarśa bharatarṣabhaḥ
Umgeben von einem Netz aus Edelsteinen, geschmückt mit bunten Blütenkränzen, heilvoll — die Stätte des Rākṣasa-Herrschers erblickte der Stier der Bharatas.
Wort für Wort ratnajālaparikṣiptaṃ citramālyadharaṃ śivam rākṣasādhipateḥ sthānaṃ dadarśa bharatarṣabhaḥ Umgeben von einem Netz aus Edelsteinen, geschmückt mit bunten Blütenkränzen, heilvoll — die Stätte des Rākṣasa-Herrschers erblickte der Stier der Bharatas. gadākhaḍgadhanuṣpāṇiḥ samabhityaktajīvitaḥ bhīmaseno mahābāhus tasthau girir ivācalaḥ
Mit Keule, Schwert und Bogen in Händen, sein Leben ganz hingebend, stand Bhīmasena, der Starkarmige, unerschütterlich wie ein Berg.
Wort für Wort gadākhaḍgadhanuṣpāṇiḥ samabhityaktajīvitaḥ bhīmaseno mahābāhus tasthau girir ivācalaḥ Mit Keule, Schwert und Bogen in Händen, sein Leben ganz hingebend, stand Bhīmasena, der Starkarmige, unerschütterlich wie ein Berg. tataḥ śaṅkham upādhmāsīd dviṣatāṃ lomaharṣaṇam jyāghoṣatalaghoṣaṃ ca kṛtvā bhūtāny amohayat
Darauf blies er sein Muschelhorn, den Feinden das Haar sträubend, und indem er den Klang seiner Bogensehne und seines Handklatschens erschallen ließ, brachte er die Wesen zur Verwirrung.
Wort für Wort tataḥ śaṅkham upādhmāsīd dviṣatāṃ lomaharṣaṇam jyāghoṣatalaghoṣaṃ ca kṛtvā bhūtāny amohayat Darauf blies er sein Muschelhorn, den Feinden das Haar sträubend, und indem er den Klang seiner Bogensehne und seines Handklatschens erschallen ließ, brachte er die Wesen zur Verwirrung. tataḥ saṃhṛṣṭaromāṇaḥ śabdaṃ tam abhidudruvuḥ yakṣarākṣasagandharvāḥ pāṇḍavasya samīpataḥ
Darauf, ihr Haar vor Erregung gesträubt, stürmten die Yakṣas, Rākṣasas und Gandharven dem Klang entgegen, dem Pāṇḍava nahe.
Wort für Wort tataḥ saṃhṛṣṭaromāṇaḥ śabdaṃ tam abhidudruvuḥ yakṣarākṣasagandharvāḥ pāṇḍavasya samīpataḥ Darauf, ihr Haar vor Erregung gesträubt, stürmten die Yakṣas, Rākṣasas und Gandharven dem Klang entgegen, dem Pāṇḍava nahe. gadāparighanistriṃśaśaktiśūlaparaśvadhāḥ pragṛhītā vyarocanta yakṣarākṣasabāhubhiḥ
Keulen, Eisenstangen, Schwerter, Speere, Lanzen und Äxte, ergriffen, glänzten in den Armen der Yakṣas und Rākṣasas.
Wort für Wort gadāparighanistriṃśaśaktiśūlaparaśvadhāḥ pragṛhītā vyarocanta yakṣarākṣasabāhubhiḥ Keulen, Eisenstangen, Schwerter, Speere, Lanzen und Äxte, ergriffen, glänzten in den Armen der Yakṣas und Rākṣasas. tataḥ pravavṛte yuddhaṃ teṣāṃ tasya ca bhārata taiḥ prayuktān mahākāyaiḥ śaktiśūlaparaśvadhān bhallair bhīmaḥ praciccheda bhīmavegatarais tataḥ
Darauf entbrannte der Kampf zwischen ihnen und ihm, o Bhārata; die von den riesenleibigen Rākṣasas geschleuderten Speere, Lanzen und Äxte zerschmetterte Bhīma mit seinen noch schneller fliegenden Bhalla-Pfeilen.
Wort für Wort tataḥ pravavṛte yuddhaṃ teṣāṃ tasya ca bhārata taiḥ prayuktān mahākāyaiḥ śaktiśūlaparaśvadhān bhallair bhīmaḥ praciccheda bhīmavegatarais tataḥ Darauf entbrannte der Kampf zwischen ihnen und ihm, o Bhārata; die von den riesenleibigen Rākṣasas geschleuderten Speere, Lanzen und Äxte zerschmetterte Bhīma mit seinen noch schneller fliegenden Bhalla-Pfeilen. antarikṣacarāṇāṃ ca bhūmiṣṭhānāṃ ca garjatām śarair vivyādha gātrāṇi rākṣasānāṃ mahābalaḥ
Der Hochgewaltige durchbohrte mit Pfeilen die Glieder der durch die Luft fliegenden und der auf der Erde stehenden, brüllenden Rākṣasas.
Wort für Wort antarikṣacarāṇāṃ ca bhūmiṣṭhānāṃ ca garjatām śarair vivyādha gātrāṇi rākṣasānāṃ mahābalaḥ Der Hochgewaltige durchbohrte mit Pfeilen die Glieder der durch die Luft fliegenden und der auf der Erde stehenden, brüllenden Rākṣasas. sā lohitamahāvṛṣṭir abhyavarṣan mahābalam kāyebhyaḥ pracyutā dhārā rākṣasānāṃ samantataḥ
Ein gewaltiger Blutregen, aus den Leibern der Rākṣasas hervorbrechend, ergoss sich von allen Seiten auf den Hochgewaltigen.
Wort für Wort sā lohitamahāvṛṣṭir abhyavarṣan mahābalam kāyebhyaḥ pracyutā dhārā rākṣasānāṃ samantataḥ Ein gewaltiger Blutregen, aus den Leibern der Rākṣasas hervorbrechend, ergoss sich von allen Seiten auf den Hochgewaltigen. bhīmabāhubalotsṛṣṭair bahudhā yakṣarakṣasām vinikṛttāny adṛśyanta śarīrāṇi śirāṃsi ca
Von Bhīmas Armkraft geschleudert, waren vielfach die zerschnittenen Leiber und Häupter der Yakṣas und Rākṣasas zu sehen.
Wort für Wort bhīmabāhubalotsṛṣṭair bahudhā yakṣarakṣasām vinikṛttāny adṛśyanta śarīrāṇi śirāṃsi ca Von Bhīmas Armkraft geschleudert, waren vielfach die zerschnittenen Leiber und Häupter der Yakṣas und Rākṣasas zu sehen. pracchādyamānaṃ rakṣobhiḥ pāṇḍavaṃ priyadarśanam dadṛśuḥ sarvabhūtāni sūryam abhragaṇair iva
Den von den Rākṣasas verhüllten, lieblich anzuschauenden Pāṇḍava erblickten alle Wesen, wie die Sonne von Wolkenmassen verhüllt.
Wort für Wort pracchādyamānaṃ rakṣobhiḥ pāṇḍavaṃ priyadarśanam dadṛśuḥ sarvabhūtāni sūryam abhragaṇair iva Den von den Rākṣasas verhüllten, lieblich anzuschauenden Pāṇḍava erblickten alle Wesen, wie die Sonne von Wolkenmassen verhüllt. sa raśmibhir ivādityaḥ śarair arinighātibhiḥ sarvān ārchan mahābāhur balavān satyavikramaḥ
Er, wie die Sonne mit ihren Strahlen, mit feindetötenden Pfeilen alle treffend, der starkarmige, kraftvolle, von wahrer Tatkraft —
Wort für Wort sa raśmibhir ivādityaḥ śarair arinighātibhiḥ sarvān ārchan mahābāhur balavān satyavikramaḥ Er, wie die Sonne mit ihren Strahlen, mit feindetötenden Pfeilen alle treffend, der starkarmige, kraftvolle, von wahrer Tatkraft — abhitarjayamānāś ca ruvantaś ca mahāravān na mohaṃ bhīmasenasya dadṛśuḥ sarvarākṣasāḥ
obwohl sie drohten und gewaltiges Gebrüll ausstießen, sahen alle Rākṣasas keine Verwirrung bei Bhīmasena.
Wort für Wort abhitarjayamānāś ca ruvantaś ca mahāravān na mohaṃ bhīmasenasya dadṛśuḥ sarvarākṣasāḥ obwohl sie drohten und gewaltiges Gebrüll ausstießen, sahen alle Rākṣasas keine Verwirrung bei Bhīmasena. te śaraiḥ kṣatasarvāṅgā bhīmasenabhayārditāḥ bhīmam ārtasvaraṃ cakrur viprakīrṇamahāyudhāḥ
Sie, an allen Gliedern von Pfeilen verwundet, von Furcht vor Bhīmasena gequält, stießen furchtbare Schmerzensschreie aus, ihre gewaltigen Waffen verstreut.
Wort für Wort te śaraiḥ kṣatasarvāṅgā bhīmasenabhayārditāḥ bhīmam ārtasvaraṃ cakrur viprakīrṇamahāyudhāḥ Sie, an allen Gliedern von Pfeilen verwundet, von Furcht vor Bhīmasena gequält, stießen furchtbare Schmerzensschreie aus, ihre gewaltigen Waffen verstreut. utsṛjya te gadāśūlān asiśaktiparaśvadhān dakṣiṇāṃ diśam ājagmus trāsitā dṛḍhadhanvanā
Keulen, Lanzen, Schwerter, Speere und Äxte fahren lassend, flohen sie, erschreckt vom Starkbogigen, in die südliche Richtung.
Wort für Wort utsṛjya te gadāśūlān asiśaktiparaśvadhān dakṣiṇāṃ diśam ājagmus trāsitā dṛḍhadhanvanā Keulen, Lanzen, Schwerter, Speere und Äxte fahren lassend, flohen sie, erschreckt vom Starkbogigen, in die südliche Richtung. tatra śūlagadāpāṇir vyūḍhorasko mahābhujaḥ sakhā vaiśravaṇasyāsīn maṇimān nāma rākṣasaḥ
Dort war, mit Lanze und Keule in den Händen, breitbrüstig, starkarmig, ein Freund Vaiśravaṇas, ein Rākṣasa namens Maṇimān.
Wort für Wort tatra śūlagadāpāṇir vyūḍhorasko mahābhujaḥ sakhā vaiśravaṇasyāsīn maṇimān nāma rākṣasaḥ Dort war, mit Lanze und Keule in den Händen, breitbrüstig, starkarmig, ein Freund Vaiśravaṇas, ein Rākṣasa namens Maṇimān. adarśayad adhīkāraṃ pauruṣaṃ ca mahābalaḥ sa tān dṛṣṭvā parāvṛttān smayamāna ivābravīt
Der Hochgewaltige zeigte seine Führerschaft und Manneskraft; als er jene fliehenden Rākṣasas erblickte, sprach er, gleichsam lächelnd:
Wort für Wort adarśayad adhīkāraṃ pauruṣaṃ ca mahābalaḥ sa tān dṛṣṭvā parāvṛttān smayamāna ivābravīt Der Hochgewaltige zeigte seine Führerschaft und Manneskraft; als er jene fliehenden Rākṣasas erblickte, sprach er, gleichsam lächelnd: ekena bahavaḥ saṃkhye mānuṣeṇa parājitāḥ prāpya vaiśravaṇāvāsaṃ kiṃ vakṣyatha dhaneśvaram
„Von einem einzigen Menschen im Kampf besiegt, ihr vielen — was werdet ihr, bei der Wohnstatt Vaiśravaṇas angelangt, dem Herrn der Schätze sagen?“
Wort für Wort ekena bahavaḥ saṃkhye mānuṣeṇa parājitāḥ prāpya vaiśravaṇāvāsaṃ kiṃ vakṣyatha dhaneśvaram „Von einem einzigen Menschen im Kampf besiegt, ihr vielen — was werdet ihr, bei der Wohnstatt Vaiśravaṇas angelangt, dem Herrn der Schätze sagen?“ evam ābhāṣya tān sarvān nyavartata sa rākṣasaḥ śaktiśūlagadāpāṇir abhyadhāvac ca pāṇḍavam
So zu ihnen allen sprechend, wandte sich jener Rākṣasa um und stürmte, mit Speer, Lanze und Keule bewaffnet, auf den Pāṇḍava los.
Wort für Wort evam ābhāṣya tān sarvān nyavartata sa rākṣasaḥ śaktiśūlagadāpāṇir abhyadhāvac ca pāṇḍavam So zu ihnen allen sprechend, wandte sich jener Rākṣasa um und stürmte, mit Speer, Lanze und Keule bewaffnet, auf den Pāṇḍava los. tam āpatantaṃ vegena prabhinnam iva vāraṇam vatsadantais tribhiḥ pārśve bhīmasenaḥ samarpayat
Ihn, der mit Wucht heranstürmte wie ein brünstiger Elefant, traf Bhīmasena mit drei kalbszahnförmigen Pfeilen in die Seite.
Wort für Wort tam āpatantaṃ vegena prabhinnam iva vāraṇam vatsadantais tribhiḥ pārśve bhīmasenaḥ samarpayat Ihn, der mit Wucht heranstürmte wie ein brünstiger Elefant, traf Bhīmasena mit drei kalbszahnförmigen Pfeilen in die Seite. maṇimān api saṃkruddhaḥ pragṛhya mahatīṃ gadām prāhiṇod bhīmasenāya parikṣipya mahābalaḥ
Auch Maṇimān, voll Zorn, ergriff seine gewaltige Keule und schleuderte sie, der Hochgewaltige, schwingend, auf Bhīmasena.
Wort für Wort maṇimān api saṃkruddhaḥ pragṛhya mahatīṃ gadām prāhiṇod bhīmasenāya parikṣipya mahābalaḥ Auch Maṇimān, voll Zorn, ergriff seine gewaltige Keule und schleuderte sie, der Hochgewaltige, schwingend, auf Bhīmasena. vidyudrūpāṃ mahāghorām ākāśe mahatīṃ gadām śarair bahubhir abhyarchad bhīmasenaḥ śilāśitaiḥ
Die gewaltige, blitzgestaltige, überaus furchtbare Keule traf Bhīmasena in der Luft mit vielen, an Stein geschärften Pfeilen.
Wort für Wort vidyudrūpāṃ mahāghorām ākāśe mahatīṃ gadām śarair bahubhir abhyarchad bhīmasenaḥ śilāśitaiḥ Die gewaltige, blitzgestaltige, überaus furchtbare Keule traf Bhīmasena in der Luft mit vielen, an Stein geschärften Pfeilen. pratyahanyanta te sarve gadām āsādya sāyakāḥ na vegaṃ dhārayām āsur gadāvegasya vegitāḥ
Alle jene Pfeile, auf die Keule treffend, wurden zurückgeschleudert; sie konnten der Wucht der von der Keule ausgehenden Kraft nicht standhalten.
Wort für Wort pratyahanyanta te sarve gadām āsādya sāyakāḥ na vegaṃ dhārayām āsur gadāvegasya vegitāḥ Alle jene Pfeile, auf die Keule treffend, wurden zurückgeschleudert; sie konnten der Wucht der von der Keule ausgehenden Kraft nicht standhalten. gadāyuddhasamācāraṃ budhyamānaḥ sa vīryavān vyaṃsayām āsa taṃ tasya prahāraṃ bhīmavikramaḥ
Der Tatkräftige, im Keulenkampf erfahren, der von furchtbarer Tatkraft, wich jenem Schlag aus und ließ ihn ins Leere gehen.
Wort für Wort gadāyuddhasamācāraṃ budhyamānaḥ sa vīryavān vyaṃsayām āsa taṃ tasya prahāraṃ bhīmavikramaḥ Der Tatkräftige, im Keulenkampf erfahren, der von furchtbarer Tatkraft, wich jenem Schlag aus und ließ ihn ins Leere gehen. tataḥ śaktiṃ mahāghorāṃ rukmadaṇḍām ayasmayīm tasminn evāntare dhīmān prajahārātha rākṣasaḥ
Darauf, in eben diesem Augenblick, schleuderte der kluge Rākṣasa einen überaus furchtbaren, mit goldenem Schaft versehenen, eisernen Speer.
Wort für Wort tataḥ śaktiṃ mahāghorāṃ rukmadaṇḍām ayasmayīm tasminn evāntare dhīmān prajahārātha rākṣasaḥ Darauf, in eben diesem Augenblick, schleuderte der kluge Rākṣasa einen überaus furchtbaren, mit goldenem Schaft versehenen, eisernen Speer. sā bhujaṃ bhīmanirhrādā bhittvā bhīmasya dakṣiṇam sāgnijvālā mahāraudrā papāta sahasā bhuvi
Jener, mit furchtbarem Krachen, den rechten Arm Bhīmas durchbohrend, von Feuerflammen begleitet, überaus schrecklich, fiel plötzlich zu Boden.
Wort für Wort sā bhujaṃ bhīmanirhrādā bhittvā bhīmasya dakṣiṇam sāgnijvālā mahāraudrā papāta sahasā bhuvi Jener, mit furchtbarem Krachen, den rechten Arm Bhīmas durchbohrend, von Feuerflammen begleitet, überaus schrecklich, fiel plötzlich zu Boden. so 'tividdho maheṣvāsaḥ śaktyāmitaparākramaḥ gadāṃ jagrāha kauravyo gadāyuddhaviśāradaḥ
Er, der große Bogenschütze, von dem Speer schwer verwundet, von unermesslicher Tatkraft, der Kauravide, im Keulenkampf erfahren, ergriff seine Keule.
Wort für Wort so 'tividdho maheṣvāsaḥ śaktyāmitaparākramaḥ gadāṃ jagrāha kauravyo gadāyuddhaviśāradaḥ Er, der große Bogenschütze, von dem Speer schwer verwundet, von unermesslicher Tatkraft, der Kauravide, im Keulenkampf erfahren, ergriff seine Keule. tāṃ pragṛhyonnadan bhīmaḥ sarvaśaikyāyasīṃ gadām tarasā so 'bhidudrāva maṇimantaṃ mahābalam
Sie ergreifend, aus vollem Eisen geschmiedet, stürmte Bhīma, laut aufbrüllend, mit voller Wucht auf den hochgewaltigen Maṇimān zu.
Wort für Wort tāṃ pragṛhyonnadan bhīmaḥ sarvaśaikyāyasīṃ gadām tarasā so 'bhidudrāva maṇimantaṃ mahābalam Sie ergreifend, aus vollem Eisen geschmiedet, stürmte Bhīma, laut aufbrüllend, mit voller Wucht auf den hochgewaltigen Maṇimān zu. dīpyamānaṃ mahāśūlaṃ pragṛhya maṇimān api prāhiṇod bhīmasenāya vegena mahatā nadan
Auch Maṇimān ergriff seine flammende, gewaltige Lanze und schleuderte sie, laut brüllend, mit gewaltiger Wucht auf Bhīmasena.
Wort für Wort dīpyamānaṃ mahāśūlaṃ pragṛhya maṇimān api prāhiṇod bhīmasenāya vegena mahatā nadan Auch Maṇimān ergriff seine flammende, gewaltige Lanze und schleuderte sie, laut brüllend, mit gewaltiger Wucht auf Bhīmasena. bhaṅktvā śūlaṃ gadāgreṇa gadāyuddhaviśāradaḥ abhidudrāva taṃ tūrṇaṃ garutmān iva pannagam
Die Lanze mit der Spitze seiner Keule zerschmetternd, im Keulenkampf Erfahrene, stürmte er eilends auf ihn zu, wie Garutmān auf eine Schlange.
Wort für Wort bhaṅktvā śūlaṃ gadāgreṇa gadāyuddhaviśāradaḥ abhidudrāva taṃ tūrṇaṃ garutmān iva pannagam Die Lanze mit der Spitze seiner Keule zerschmetternd, im Keulenkampf Erfahrene, stürmte er eilends auf ihn zu, wie Garutmān auf eine Schlange. so 'ntarikṣam abhiplutya vidhūya sahasā gadām pracikṣepa mahābāhur vinadya raṇamūrdhani
Er, in die Luft aufspringend, seine Keule plötzlich schwingend, schleuderte sie, der Starkarmige, brüllend, an der Spitze der Schlacht.
Wort für Wort so 'ntarikṣam abhiplutya vidhūya sahasā gadām pracikṣepa mahābāhur vinadya raṇamūrdhani Er, in die Luft aufspringend, seine Keule plötzlich schwingend, schleuderte sie, der Starkarmige, brüllend, an der Spitze der Schlacht. sendrāśanir ivendreṇa visṛṣṭā vātaraṃhasā hatvā rakṣaḥ kṣitiṃ prāpya kṛtyeva nipapāta ha
Wie der von Indra geschleuderte Blitz, mit der Geschwindigkeit des Windes, den Rākṣasa erschlagend, fiel sie, den Boden erreichend, wie ein Zauberwesen nieder.
Wort für Wort sendrāśanir ivendreṇa visṛṣṭā vātaraṃhasā hatvā rakṣaḥ kṣitiṃ prāpya kṛtyeva nipapāta ha Wie der von Indra geschleuderte Blitz, mit der Geschwindigkeit des Windes, den Rākṣasa erschlagend, fiel sie, den Boden erreichend, wie ein Zauberwesen nieder. taṃ rākṣasaṃ bhīmabalaṃ bhīmasenena pātitam dadṛśuḥ sarvabhūtāni siṃheneva gavāṃ patim
Jenen Rākṣasa von furchtbarer Kraft, von Bhīmasena gefällt, erblickten alle Wesen, wie einen Stierherrn, von einem Löwen gefällt.
Wort für Wort taṃ rākṣasaṃ bhīmabalaṃ bhīmasenena pātitam dadṛśuḥ sarvabhūtāni siṃheneva gavāṃ patim Jenen Rākṣasa von furchtbarer Kraft, von Bhīmasena gefällt, erblickten alle Wesen, wie einen Stierherrn, von einem Löwen gefällt. taṃ prekṣya nihataṃ bhūmau hataśeṣā niśācarāḥ bhīmam ārtasvaraṃ kṛtvā jagmuḥ prācīṃ diśaṃ prati
Als sie ihn am Boden erschlagen sahen, stießen die überlebenden Nachtwandler furchtbare Schmerzensschreie aus und flohen in die östliche Richtung.
Wort für Wort taṃ prekṣya nihataṃ bhūmau hataśeṣā niśācarāḥ bhīmam ārtasvaraṃ kṛtvā jagmuḥ prācīṃ diśaṃ prati Als sie ihn am Boden erschlagen sahen, stießen die überlebenden Nachtwandler furchtbare Schmerzensschreie aus und flohen in die östliche Richtung.
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