Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 155: Gandhamādanavarṇanam Die Beschreibung des Gandhamādana

Yudhiṣṭhira erinnert seine Brüder an die verstreichende Frist von Arjunas Askese und bricht mit ihnen, Draupadī, Lomaśa und den Brahmanen zum Berg Gandhamādana auf. Nach einem Aufenthalt bei dem königlichen Weisen Vṛṣaparvan durchqueren sie eine überreiche, paradiesische Landschaft mit einer ausführlichen Schilderung ihrer Bäume, Blumen, Vögel, Tiere und Erzadern; Yudhiṣṭhira preist Bhīma gegenüber die göttliche Pracht des Gandhamādana und der himmlischen Gaṅgā, bevor sie die Einsiedelei des Weisen Ārṣṭiṣeṇa erreichen.

vaiśaṃpāyana uvāca nihate rākṣase tasmin punar nārāyaṇāśramam abhyetya rājā kaunteyo nivāsam akarot prabhuḥ

Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem jener Rākṣasa erschlagen war, kehrte der König, der Sohn Kuntīs, der Gebieter, zur Einsiedelei Nārāyaṇas zurück und nahm dort erneut Wohnung.

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca nihate rākṣase tasmin punar nārāyaṇāśramam abhyetya rājā kaunteyo nivāsam akarot prabhuḥ
Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem jener Rākṣasa erschlagen war, kehrte der König, der Sohn Kuntīs, der Gebieter, zur Einsiedelei Nārāyaṇas zurück und nahm dort erneut Wohnung.

sa samānīya tān sarvān bhrātṝn ity abravīd vacaḥ draupadyā sahitān kāle saṃsmaran bhrātaraṃ jayam

Er versammelte alle seine Brüder samt Draupadī und sprach zu ihnen, zur rechten Zeit seines Bruders Jaya gedenkend, dieses Wort:

Wort für Wort
sa samānīya tān sarvān bhrātṝn ity abravīd vacaḥ draupadyā sahitān kāle saṃsmaran bhrātaraṃ jayam
Er versammelte alle seine Brüder samt Draupadī und sprach zu ihnen, zur rechten Zeit seines Bruders Jaya gedenkend, dieses Wort:

samāś catasro 'bhigatāḥ śivena caratāṃ vane kṛtoddeśaś ca bībhatsuḥ pañcamīm abhitaḥ samām

„Vier Jahre sind vergangen, während wir wohlbehalten im Wald umherzogen; und Bībhatsu hatte eine Frist gesetzt, die sich nun dem fünften Jahr nähert.

Wort für Wort
samāś catasro 'bhigatāḥ śivena caratāṃ vane kṛtoddeśaś ca bībhatsuḥ pañcamīm abhitaḥ samām
„Vier Jahre sind vergangen, während wir wohlbehalten im Wald umherzogen; und Bībhatsu hatte eine Frist gesetzt, die sich nun dem fünften Jahr nähert.

prāpya parvatarājānaṃ śvetaṃ śikhariṇāṃ varam tatrāpi ca kṛtoddeśaḥ samāgamadidṛkṣubhiḥ

Als er den Bergkönig Śveta erreicht hatte, den Besten der Gipfel, setzte er auch dort denen, die eine Wiederbegegnung wünschten, eine Frist.

Wort für Wort
prāpya parvatarājānaṃ śvetaṃ śikhariṇāṃ varam tatrāpi ca kṛtoddeśaḥ samāgamadidṛkṣubhiḥ
Als er den Bergkönig Śveta erreicht hatte, den Besten der Gipfel, setzte er auch dort denen, die eine Wiederbegegnung wünschten, eine Frist.

kṛtaś ca samayas tena pārthenāmitatejasā pañca varṣāṇi vatsyāmi vidyārthīti purā mayi

Und von jenem Pārtha, dem von unermesslichem Glanz, wurde einst mir gegenüber die Vereinbarung getroffen: ‚Fünf Jahre werde ich verweilen, um Wissen zu erlangen.‘

Wort für Wort
kṛtaś ca samayas tena pārthenāmitatejasā pañca varṣāṇi vatsyāmi vidyārthīti purā mayi
Und von jenem Pārtha, dem von unermesslichem Glanz, wurde einst mir gegenüber die Vereinbarung getroffen: ‚Fünf Jahre werde ich verweilen, um Wissen zu erlangen.‘

tatra gāṇḍīvadhanvānam avāptāstram ariṃdamam devalokād imaṃ lokaṃ drakṣyāmaḥ punarāgatam

Dann werden wir den Träger des Gāṇḍīva, den Bezwinger der Feinde, der die Waffen erlangt hat, aus der Götterwelt in diese Welt zurückgekehrt sehen.“

Wort für Wort
tatra gāṇḍīvadhanvānam avāptāstram ariṃdamam devalokād imaṃ lokaṃ drakṣyāmaḥ punarāgatam
Dann werden wir den Träger des Gāṇḍīva, den Bezwinger der Feinde, der die Waffen erlangt hat, aus der Götterwelt in diese Welt zurückgekehrt sehen.“

ity uktvā brāhmaṇān sarvān āmantrayata pāṇḍavaḥ kāraṇaṃ caiva tat teṣām ācacakṣe tapasvinām

So sprechend, verabschiedete sich der Pāṇḍava von allen Brahmanen und legte jenen Asketen auch den Grund dafür dar.

Wort für Wort
ity uktvā brāhmaṇān sarvān āmantrayata pāṇḍavaḥ kāraṇaṃ caiva tat teṣām ācacakṣe tapasvinām
So sprechend, verabschiedete sich der Pāṇḍava von allen Brahmanen und legte jenen Asketen auch den Grund dafür dar.

tam ugratapasaḥ prītāḥ kṛtvā pārthaṃ pradakṣiṇam brāhmaṇās te 'nvamodanta śivena kuśalena ca

Erfreut über ihn, den zu strenger Askese Bereiten, umschritten jene Brahmanen den Pārtha von rechts nach links und stimmten seinem Vorhaben mit Segenswünschen für Wohl und Heil zu.

Wort für Wort
tam ugratapasaḥ prītāḥ kṛtvā pārthaṃ pradakṣiṇam brāhmaṇās te 'nvamodanta śivena kuśalena ca
Erfreut über ihn, den zu strenger Askese Bereiten, umschritten jene Brahmanen den Pārtha von rechts nach links und stimmten seinem Vorhaben mit Segenswünschen für Wohl und Heil zu.

sukhodarkam imaṃ kleśam acirād bharatarṣabha kṣatradharmeṇa dharmajña tīrtvā gāṃ pālayiṣyasi

„Diese Mühsal, die zu Glück führt, wirst du, Bester der Bharatas, Kenner der Pflicht, bald durch die Pflicht der Kṣatriyas überwinden und die Erde beherrschen.“

Wort für Wort
sukhodarkam imaṃ kleśam acirād bharatarṣabha kṣatradharmeṇa dharmajña tīrtvā gāṃ pālayiṣyasi
„Diese Mühsal, die zu Glück führt, wirst du, Bester der Bharatas, Kenner der Pflicht, bald durch die Pflicht der Kṣatriyas überwinden und die Erde beherrschen.“

tat tu rājā vacas teṣāṃ pratigṛhya tapasvinām pratasthe saha viprais tair bhrātṛbhiś ca paraṃtapaḥ

Diese Worte der Asketen nahm der König an und brach auf, mit jenen Brahmanen und seinen Brüdern, der Feindebezwinger,

Wort für Wort
tat tu rājā vacas teṣāṃ pratigṛhya tapasvinām pratasthe saha viprais tair bhrātṛbhiś ca paraṃtapaḥ
Diese Worte der Asketen nahm der König an und brach auf, mit jenen Brahmanen und seinen Brüdern, der Feindebezwinger,

draupadyā sahitaḥ śrīmān haiḍimbeyādibhis tathā rākṣasair anuyātaś ca lomaśenābhirakṣitaḥ

mit Draupadī zusammen, der Glanzvolle, begleitet von Haiḍimbeya und den anderen Rākṣasas, von Lomaśa beschützt.

Wort für Wort
draupadyā sahitaḥ śrīmān haiḍimbeyādibhis tathā rākṣasair anuyātaś ca lomaśenābhirakṣitaḥ
mit Draupadī zusammen, der Glanzvolle, begleitet von Haiḍimbeya und den anderen Rākṣasas, von Lomaśa beschützt.

kva cij jagāma padbhyāṃ tu rākṣasair uhyate kva cit tatra tatra mahātejā bhrātṛbhiḥ saha suvrataḥ

Bald ging er zu Fuß, bald wurde er von den Rākṣasas getragen, der Hochglanzvolle, hier und dort, mit seinen Brüdern, dem heiligen Gelübde treu.

Wort für Wort
kva cij jagāma padbhyāṃ tu rākṣasair uhyate kva cit tatra tatra mahātejā bhrātṛbhiḥ saha suvrataḥ
Bald ging er zu Fuß, bald wurde er von den Rākṣasas getragen, der Hochglanzvolle, hier und dort, mit seinen Brüdern, dem heiligen Gelübde treu.

tato yudhiṣṭhiro rājā bahūn kleśān vicintayan siṃhavyāghragajākīrṇām udīcīṃ prayayau diśam

Da zog König Yudhiṣṭhira, an die vielen Mühen denkend, in die von Löwen, Tigern und Elefanten wimmelnde nördliche Richtung.

Wort für Wort
tato yudhiṣṭhiro rājā bahūn kleśān vicintayan siṃhavyāghragajākīrṇām udīcīṃ prayayau diśam
Da zog König Yudhiṣṭhira, an die vielen Mühen denkend, in die von Löwen, Tigern und Elefanten wimmelnde nördliche Richtung.

avekṣamāṇaḥ kailāsaṃ mainākaṃ caiva parvatam gandhamādanapādāṃś ca meruṃ cāpi śiloccayam

Er erblickte den Kailāsa und den Berg Maināka, die Vorberge des Gandhamādana und auch den Felsenberg Meru,

Wort für Wort
avekṣamāṇaḥ kailāsaṃ mainākaṃ caiva parvatam gandhamādanapādāṃś ca meruṃ cāpi śiloccayam
Er erblickte den Kailāsa und den Berg Maināka, die Vorberge des Gandhamādana und auch den Felsenberg Meru,

upary upari śailasya bahvīś ca saritaḥ śivāḥ prasthaṃ himavataḥ puṇyaṃ yayau saptadaśe 'hani

stieg über den Berg hinauf, vorbei an vielen heilvollen Flüssen, und erreichte am siebzehnten Tag das heilige Hochland des Himavat.

Wort für Wort
upary upari śailasya bahvīś ca saritaḥ śivāḥ prasthaṃ himavataḥ puṇyaṃ yayau saptadaśe 'hani
stieg über den Berg hinauf, vorbei an vielen heilvollen Flüssen, und erreichte am siebzehnten Tag das heilige Hochland des Himavat.

dadṛśuḥ pāṇḍavā rājan gandhamādanam antikāt pṛṣṭhe himavataḥ puṇye nānādrumalatāyute

Die Pāṇḍavas erblickten, o König, den Gandhamādana aus der Nähe, auf dem heiligen Rücken des Himavat, von mancherlei Bäumen und Schlingpflanzen bedeckt,

Wort für Wort
dadṛśuḥ pāṇḍavā rājan gandhamādanam antikāt pṛṣṭhe himavataḥ puṇye nānādrumalatāyute
Die Pāṇḍavas erblickten, o König, den Gandhamādana aus der Nähe, auf dem heiligen Rücken des Himavat, von mancherlei Bäumen und Schlingpflanzen bedeckt,

salilāvartasaṃjātaiḥ puṣpitaiś ca mahīruhaiḥ samāvṛtaṃ puṇyatamam āśramaṃ vṛṣaparvaṇaḥ

umgeben von blühenden Bäumen, die aus Wasserwirbeln entsprossen waren, und die überaus heilige Einsiedelei Vṛṣaparvans.

Wort für Wort
salilāvartasaṃjātaiḥ puṣpitaiś ca mahīruhaiḥ samāvṛtaṃ puṇyatamam āśramaṃ vṛṣaparvaṇaḥ
umgeben von blühenden Bäumen, die aus Wasserwirbeln entsprossen waren, und die überaus heilige Einsiedelei Vṛṣaparvans.

tam upakramya rājarṣiṃ dharmātmānam ariṃdamāḥ pāṇḍavā vṛṣaparvāṇam avandanta gataklamāḥ

Sich ihm nähernd, dem königlichen Weisen, dem Rechtschaffenen, verehrten die Bezwinger der Feinde, die Pāṇḍavas, den Vṛṣaparvan, von ihrer Ermüdung befreit.

Wort für Wort
tam upakramya rājarṣiṃ dharmātmānam ariṃdamāḥ pāṇḍavā vṛṣaparvāṇam avandanta gataklamāḥ
Sich ihm nähernd, dem königlichen Weisen, dem Rechtschaffenen, verehrten die Bezwinger der Feinde, die Pāṇḍavas, den Vṛṣaparvan, von ihrer Ermüdung befreit.

abhyanandat sa rājarṣiḥ putravad bharatarṣabhān pūjitāś cāvasaṃs tatra saptarātram ariṃdamāḥ

Jener königliche Weise hieß die Stiere der Bharatas wie eigene Söhne willkommen; verehrt weilten dort die Bezwinger der Feinde sieben Nächte lang.

Wort für Wort
abhyanandat sa rājarṣiḥ putravad bharatarṣabhān pūjitāś cāvasaṃs tatra saptarātram ariṃdamāḥ
Jener königliche Weise hieß die Stiere der Bharatas wie eigene Söhne willkommen; verehrt weilten dort die Bezwinger der Feinde sieben Nächte lang.

aṣṭame 'hani saṃprāpte tam ṛṣiṃ lokaviśrutam āmantrya vṛṣaparvāṇaṃ prasthānaṃ samarocayan

Als der achte Tag gekommen war, verabschiedeten sie sich von jenem in der Welt berühmten Weisen Vṛṣaparvan und beschlossen ihren Aufbruch.

Wort für Wort
aṣṭame 'hani saṃprāpte tam ṛṣiṃ lokaviśrutam āmantrya vṛṣaparvāṇaṃ prasthānaṃ samarocayan
Als der achte Tag gekommen war, verabschiedeten sie sich von jenem in der Welt berühmten Weisen Vṛṣaparvan und beschlossen ihren Aufbruch.

ekaikaśaś ca tān viprān nivedya vṛṣaparvaṇe nyāsabhūtān yathākālaṃ bandhūn iva susatkṛtān

Und einen nach dem anderen jener Brahmanen, die wie hinterlegte Anvertraute, wie Verwandte, wohlbehandelt worden waren, übergaben sie zur rechten Zeit dem Vṛṣaparvan zur Obhut,

Wort für Wort
ekaikaśaś ca tān viprān nivedya vṛṣaparvaṇe nyāsabhūtān yathākālaṃ bandhūn iva susatkṛtān
Und einen nach dem anderen jener Brahmanen, die wie hinterlegte Anvertraute, wie Verwandte, wohlbehandelt worden waren, übergaben sie zur rechten Zeit dem Vṛṣaparvan zur Obhut,

tatas te varavastrāṇi śubhāny ābharaṇāni ca nyadadhuḥ pāṇḍavās tasminn āśrame vṛṣaparvaṇaḥ

und die Pāṇḍavas hinterlegten darauf ihre kostbaren Gewänder und schönen Schmuckstücke in jener Einsiedelei Vṛṣaparvans.

Wort für Wort
tatas te varavastrāṇi śubhāny ābharaṇāni ca nyadadhuḥ pāṇḍavās tasminn āśrame vṛṣaparvaṇaḥ
und die Pāṇḍavas hinterlegten darauf ihre kostbaren Gewänder und schönen Schmuckstücke in jener Einsiedelei Vṛṣaparvans.

atītānāgate vidvān kuśalaḥ sarvadharmavit anvaśāsat sa dharmajñaḥ putravad bharatarṣabhān

Kundig in Vergangenem und Zukünftigem, erfahren, aller Pflichten kundig, unterwies der Rechtskundige die Stiere der Bharatas wie eigene Söhne.

Wort für Wort
atītānāgate vidvān kuśalaḥ sarvadharmavit anvaśāsat sa dharmajñaḥ putravad bharatarṣabhān
Kundig in Vergangenem und Zukünftigem, erfahren, aller Pflichten kundig, unterwies der Rechtskundige die Stiere der Bharatas wie eigene Söhne.

te 'nujñātā mahātmānaḥ prayayur diśam uttarām kṛṣṇayā sahitā vīrā brāhmaṇaiś ca mahātmabhiḥ tān prasthitān anvagacchad vṛṣaparvā mahīpatiḥ

Von ihm entlassen, zogen die Hochherzigen, die Helden, samt Kṛṣṇā und den hochherzigen Brahmanen, in die nördliche Richtung; und Vṛṣaparvan, der Landesherr, begleitete sie ein Stück auf ihrem Weg.

Wort für Wort
te 'nujñātā mahātmānaḥ prayayur diśam uttarām kṛṣṇayā sahitā vīrā brāhmaṇaiś ca mahātmabhiḥ tān prasthitān anvagacchad vṛṣaparvā mahīpatiḥ
Von ihm entlassen, zogen die Hochherzigen, die Helden, samt Kṛṣṇā und den hochherzigen Brahmanen, in die nördliche Richtung; und Vṛṣaparvan, der Landesherr, begleitete sie ein Stück auf ihrem Weg.

upanyasya mahātejā viprebhyaḥ pāṇḍavāṃs tadā anusaṃsādhya kaunteyān āśīrbhir abhinandya ca vṛṣaparvā nivavṛte panthānam upadiśya ca

Nachdem der Hochglanzvolle die Pāṇḍavas den Brahmanen anempfohlen, die Kaunteyas geleitet und mit Segenswünschen verabschiedet hatte, kehrte Vṛṣaparvan um, nachdem er ihnen den Weg gewiesen hatte.

Wort für Wort
upanyasya mahātejā viprebhyaḥ pāṇḍavāṃs tadā anusaṃsādhya kaunteyān āśīrbhir abhinandya ca vṛṣaparvā nivavṛte panthānam upadiśya ca
Nachdem der Hochglanzvolle die Pāṇḍavas den Brahmanen anempfohlen, die Kaunteyas geleitet und mit Segenswünschen verabschiedet hatte, kehrte Vṛṣaparvan um, nachdem er ihnen den Weg gewiesen hatte.

nānāmṛgagaṇair juṣṭaṃ kaunteyaḥ satyavikramaḥ padātir bhrātṛbhiḥ sārdhaṃ prātiṣṭhata yudhiṣṭhiraḥ

Der Kaunteya Yudhiṣṭhira, von wahrhafter Tatkraft, machte sich zu Fuß mit seinen Brüdern auf den Weg durch das von mancherlei Tierherden belebte Land.

Wort für Wort
nānāmṛgagaṇair juṣṭaṃ kaunteyaḥ satyavikramaḥ padātir bhrātṛbhiḥ sārdhaṃ prātiṣṭhata yudhiṣṭhiraḥ
Der Kaunteya Yudhiṣṭhira, von wahrhafter Tatkraft, machte sich zu Fuß mit seinen Brüdern auf den Weg durch das von mancherlei Tierherden belebte Land.

nānādrumanirodheṣu vasantaḥ śailasānuṣu parvataṃ viviśuḥ śvetaṃ caturthe 'hani pāṇḍavāḥ

In dichten Wäldern mancherlei Bäume auf den Berghängen rastend, betraten die Pāṇḍavas am vierten Tag den Berg Śveta,

Wort für Wort
nānādrumanirodheṣu vasantaḥ śailasānuṣu parvataṃ viviśuḥ śvetaṃ caturthe 'hani pāṇḍavāḥ
In dichten Wäldern mancherlei Bäume auf den Berghängen rastend, betraten die Pāṇḍavas am vierten Tag den Berg Śveta,

mahābhraghanasaṃkāśaṃ salilopahitaṃ śubham maṇikāñcanaramyaṃ ca śailaṃ nānāsamucchrayam

den gewaltigen, wolkendichten, wasserreichen, schönen Berg, lieblich durch Edelsteine und Gold, mit mancherlei Erhebungen.

Wort für Wort
mahābhraghanasaṃkāśaṃ salilopahitaṃ śubham maṇikāñcanaramyaṃ ca śailaṃ nānāsamucchrayam
den gewaltigen, wolkendichten, wasserreichen, schönen Berg, lieblich durch Edelsteine und Gold, mit mancherlei Erhebungen.

te samāsādya panthānaṃ yathoktaṃ vṛṣaparvaṇā anusasrur yathoddeśaṃ paśyanto vividhān nagān

Sie erreichten den Weg, wie von Vṛṣaparvan gewiesen, und folgten ihm der Anweisung gemäß, mancherlei Bäume betrachtend.

Wort für Wort
te samāsādya panthānaṃ yathoktaṃ vṛṣaparvaṇā anusasrur yathoddeśaṃ paśyanto vividhān nagān
Sie erreichten den Weg, wie von Vṛṣaparvan gewiesen, und folgten ihm der Anweisung gemäß, mancherlei Bäume betrachtend.

upary upari śailasya guhāḥ paramadurgamāḥ sudurgamāṃs te subahūn sukhenaivābhicakramuḥ

Über den Berg hinauf durchschritten sie mühelos die überaus schwer zugänglichen Höhlen und die vielen schwer zugänglichen Wege.

Wort für Wort
upary upari śailasya guhāḥ paramadurgamāḥ sudurgamāṃs te subahūn sukhenaivābhicakramuḥ
Über den Berg hinauf durchschritten sie mühelos die überaus schwer zugänglichen Höhlen und die vielen schwer zugänglichen Wege.

dhaumyaḥ kṛṣṇā ca pārthāś ca lomaśaś ca mahān ṛṣiḥ agaman sahitās tatra na kaś cid avahīyate

Dhaumya, Kṛṣṇā, die Pārthas und der große Weise Lomaśa zogen dort gemeinsam dahin; keiner blieb zurück.

Wort für Wort
dhaumyaḥ kṛṣṇā ca pārthāś ca lomaśaś ca mahān ṛṣiḥ agaman sahitās tatra na kaś cid avahīyate
Dhaumya, Kṛṣṇā, die Pārthas und der große Weise Lomaśa zogen dort gemeinsam dahin; keiner blieb zurück.

te mṛgadvijasaṃghuṣṭaṃ nānādvijasamākulam śākhāmṛgagaṇaiś caiva sevitaṃ sumanoharam

Sie sahen ein Land, von Tieren und Vögeln widerhallend, von mancherlei Vögeln belebt, von Scharen der Affen bewohnt, überaus lieblich,

Wort für Wort
te mṛgadvijasaṃghuṣṭaṃ nānādvijasamākulam śākhāmṛgagaṇaiś caiva sevitaṃ sumanoharam
Sie sahen ein Land, von Tieren und Vögeln widerhallend, von mancherlei Vögeln belebt, von Scharen der Affen bewohnt, überaus lieblich,

puṇyaṃ padmasaropetaṃ sapalvalamahāvanam upatasthur mahāvīryā mālyavantaṃ mahāgirim

heilig, mit Lotosteichen versehen, mit Sümpfen und großem Wald; die Hochtapferen näherten sich dem großen Berg Mālyavant.

Wort für Wort
puṇyaṃ padmasaropetaṃ sapalvalamahāvanam upatasthur mahāvīryā mālyavantaṃ mahāgirim
heilig, mit Lotosteichen versehen, mit Sümpfen und großem Wald; die Hochtapferen näherten sich dem großen Berg Mālyavant.

tataḥ kiṃpuruṣāvāsaṃ siddhacāraṇasevitam dadṛśur hṛṣṭaromāṇaḥ parvataṃ gandhamādanam

Da erblickten sie, das Haar sich vor Freude sträubend, den Berg Gandhamādana, die Wohnstatt der Kiṃpuruṣas, von Siddhas und Cāraṇas besucht,

Wort für Wort
tataḥ kiṃpuruṣāvāsaṃ siddhacāraṇasevitam dadṛśur hṛṣṭaromāṇaḥ parvataṃ gandhamādanam
Da erblickten sie, das Haar sich vor Freude sträubend, den Berg Gandhamādana, die Wohnstatt der Kiṃpuruṣas, von Siddhas und Cāraṇas besucht,

vidyādharānucaritaṃ kiṃnarībhis tathaiva ca gajasiṃhasamākīrṇam udīrṇaśarabhāyutam

von Vidyādharas durchstreift, ebenso von Kiṃnarī-Frauen, von Elefanten und Löwen wimmelnd, voll wilder Śarabhas,

Wort für Wort
vidyādharānucaritaṃ kiṃnarībhis tathaiva ca gajasiṃhasamākīrṇam udīrṇaśarabhāyutam
von Vidyādharas durchstreift, ebenso von Kiṃnarī-Frauen, von Elefanten und Löwen wimmelnd, voll wilder Śarabhas,

upetam anyaiś ca tadā mṛgair mṛduninādibhiḥ te gandhamādanavanaṃ tan nandanavanopamam

und von anderen sanft tönenden Wildtieren bewohnt — jenen Wald des Gandhamādana, dem Nandana-Hain der Götter gleich.

Wort für Wort
upetam anyaiś ca tadā mṛgair mṛduninādibhiḥ te gandhamādanavanaṃ tan nandanavanopamam
und von anderen sanft tönenden Wildtieren bewohnt — jenen Wald des Gandhamādana, dem Nandana-Hain der Götter gleich.

muditāḥ pāṇḍutanayā manohṛdayanandanam viviśuḥ kramaśo vīrā araṇyaṃ śubhakānanam

Erfreut betraten die Söhne Pāṇḍus, die Helden, nach und nach den Wald, der Herz und Sinn erfreute, mit seinen schönen Hainen.

Wort für Wort
muditāḥ pāṇḍutanayā manohṛdayanandanam viviśuḥ kramaśo vīrā araṇyaṃ śubhakānanam
Erfreut betraten die Söhne Pāṇḍus, die Helden, nach und nach den Wald, der Herz und Sinn erfreute, mit seinen schönen Hainen.

draupadīsahitā vīrās taiś ca viprair mahātmabhiḥ śṛṇvantaḥ prītijananān valgūn madakalāñ śubhān śrotraramyān sumadhurāñ śabdān khagamukheritān

Die Helden, mit Draupadī und jenen hochherzigen Brahmanen, lauschten den Freude erweckenden, lieblichen, von Verzücken erfüllten, schönen, dem Ohr wohltuenden, überaus süßen Lauten, die aus Vogelkehlen erklangen,

Wort für Wort
draupadīsahitā vīrās taiś ca viprair mahātmabhiḥ śṛṇvantaḥ prītijananān valgūn madakalāñ śubhān śrotraramyān sumadhurāñ śabdān khagamukheritān
Die Helden, mit Draupadī und jenen hochherzigen Brahmanen, lauschten den Freude erweckenden, lieblichen, von Verzücken erfüllten, schönen, dem Ohr wohltuenden, überaus süßen Lauten, die aus Vogelkehlen erklangen,

sarvartuphalabhārāḍhyān sarvartukusumojjvalān paśyantaḥ pādapāṃś cāpi phalabhārāvanāmitān

und erblickten die Bäume, reich beladen mit Früchten aller Jahreszeiten, strahlend von Blüten aller Jahreszeiten, unter der Last ihrer Früchte gebeugt:

Wort für Wort
sarvartuphalabhārāḍhyān sarvartukusumojjvalān paśyantaḥ pādapāṃś cāpi phalabhārāvanāmitān
und erblickten die Bäume, reich beladen mit Früchten aller Jahreszeiten, strahlend von Blüten aller Jahreszeiten, unter der Last ihrer Früchte gebeugt:

āmrān āmrātakān phullān nārikelān satindukān ajātakāṃs tathā jīrān dāḍimān bījapūrakān

Mangobäume, wilde Mangobäume in voller Blüte, Kokospalmen samt Tinduka-Bäumen, ebenso Ajātaka-Bäume, Jīra-Sträucher, Granatapfelbäume, Zitronenbäume,

Wort für Wort
āmrān āmrātakān phullān nārikelān satindukān ajātakāṃs tathā jīrān dāḍimān bījapūrakān
Mangobäume, wilde Mangobäume in voller Blüte, Kokospalmen samt Tinduka-Bäumen, ebenso Ajātaka-Bäume, Jīra-Sträucher, Granatapfelbäume, Zitronenbäume,

panasāṃl likucān mocān kharjūrān āmravetasān pārāvatāṃs tathā kṣaudrān nīpāṃś cāpi manoramān

Jackfruchtbäume, Likuca-Bäume, Bananenstauden, Dattelpalmen, Āmravetasa-Sträucher, ebenso Pārāvata-Bäume, Kṣaudra-Bäume und liebliche Nīpa-Bäume,

Wort für Wort
panasāṃl likucān mocān kharjūrān āmravetasān pārāvatāṃs tathā kṣaudrān nīpāṃś cāpi manoramān
Jackfruchtbäume, Likuca-Bäume, Bananenstauden, Dattelpalmen, Āmravetasa-Sträucher, ebenso Pārāvata-Bäume, Kṣaudra-Bäume und liebliche Nīpa-Bäume,

bilvān kapitthāñ jambūṃś ca kāśmarīr badarīs tathā plakṣān udumbaravaṭān aśvatthān kṣīriṇas tathā bhallātakān āmalakān harītakabibhītakān

Bilva-Bäume, Kapittha-Bäume und Jambu-Bäume, Kāśmarī-Bäume, ebenso Jujuben, Wildfeigen, Udumbara- und Banyanbäume, Aśvattha-Feigenbäume und milchsafthaltige Bäume, Bhallātaka-, Āmalaka-, Harītaka- und Bibhītaka-Bäume,

Wort für Wort
bilvān kapitthāñ jambūṃś ca kāśmarīr badarīs tathā plakṣān udumbaravaṭān aśvatthān kṣīriṇas tathā bhallātakān āmalakān harītakabibhītakān
Bilva-Bäume, Kapittha-Bäume und Jambu-Bäume, Kāśmarī-Bäume, ebenso Jujuben, Wildfeigen, Udumbara- und Banyanbäume, Aśvattha-Feigenbäume und milchsafthaltige Bäume, Bhallātaka-, Āmalaka-, Harītaka- und Bibhītaka-Bäume,

iṅgudān karavīrāṃś ca tindukāṃś ca mahāphalān etān anyāṃś ca vividhān gandhamādanasānuṣu

Iṅgudī-Bäume, Oleanderbüsche und großfruchtige Tinduka-Bäume, diese und andere mancherlei Gewächse auf den Höhen des Gandhamādana,

Wort für Wort
iṅgudān karavīrāṃś ca tindukāṃś ca mahāphalān etān anyāṃś ca vividhān gandhamādanasānuṣu
Iṅgudī-Bäume, Oleanderbüsche und großfruchtige Tinduka-Bäume, diese und andere mancherlei Gewächse auf den Höhen des Gandhamādana,

phalair amṛtakalpais tān ācitān svādubhis tarūn tathaiva campakāśokān ketakān bakulāṃs tathā

jene Bäume, voll von Früchten süß wie Nektar, ebenso Campaka- und Aśoka-Bäume, Ketakī-Sträucher und Bakula-Bäume,

Wort für Wort
phalair amṛtakalpais tān ācitān svādubhis tarūn tathaiva campakāśokān ketakān bakulāṃs tathā
jene Bäume, voll von Früchten süß wie Nektar, ebenso Campaka- und Aśoka-Bäume, Ketakī-Sträucher und Bakula-Bäume,

puṃnāgān saptaparṇāṃś ca karṇikārān saketakān pāṭalān kuṭajān ramyān mandārendīvarāṃs tathā

Puṃnāga-Bäume, Saptaparṇa-Bäume, Karṇikāra-Bäume samt Ketakī, liebliche Pāṭalā- und Kuṭaja-Bäume, ebenso Mandāra-Bäume und blaue Lotosblumen,

Wort für Wort
puṃnāgān saptaparṇāṃś ca karṇikārān saketakān pāṭalān kuṭajān ramyān mandārendīvarāṃs tathā
Puṃnāga-Bäume, Saptaparṇa-Bäume, Karṇikāra-Bäume samt Ketakī, liebliche Pāṭalā- und Kuṭaja-Bäume, ebenso Mandāra-Bäume und blaue Lotosblumen,

pārijātān kovidārān devadārutarūṃs tathā śālāṃs tālāṃs tamālāṃś ca priyālān bakulāṃs tathā śālmalīḥ kiṃśukāśokāñ śiṃśapāṃs taralāṃs tathā

Pārijāta-Bäume, Kovidāra-Bäume, ebenso Deodar-Zedern, Śāla-Bäume, Palmyrapalmen und Tamāla-Bäume, Priyāla- und Bakula-Bäume ebenso, Seidenwollbäume, Kiṃśuka- und Aśoka-Bäume, Śiṃśapā- und Tarala-Bäume,

Wort für Wort
pārijātān kovidārān devadārutarūṃs tathā śālāṃs tālāṃs tamālāṃś ca priyālān bakulāṃs tathā śālmalīḥ kiṃśukāśokāñ śiṃśapāṃs taralāṃs tathā
Pārijāta-Bäume, Kovidāra-Bäume, ebenso Deodar-Zedern, Śāla-Bäume, Palmyrapalmen und Tamāla-Bäume, Priyāla- und Bakula-Bäume ebenso, Seidenwollbäume, Kiṃśuka- und Aśoka-Bäume, Śiṃśapā- und Tarala-Bäume,

cakoraiḥ śatapatraiś ca bhṛṅgarājais tathā śukaiḥ kokilaiḥ kalaviṅkaiś ca hārītair jīvajīvakaiḥ

von Cakora-Vögeln, Rebhühnern und Bhṛṅgarāja-Vögeln, ebenso von Papageien, Kuckucken und Sperlingen, von Hārīta- und Jīvajīvaka-Vögeln,

Wort für Wort
cakoraiḥ śatapatraiś ca bhṛṅgarājais tathā śukaiḥ kokilaiḥ kalaviṅkaiś ca hārītair jīvajīvakaiḥ
von Cakora-Vögeln, Rebhühnern und Bhṛṅgarāja-Vögeln, ebenso von Papageien, Kuckucken und Sperlingen, von Hārīta- und Jīvajīvaka-Vögeln,

priyavrataiś cātakaiś ca tathānyair vividhaiḥ khagaiḥ śrotraramyaṃ sumadhuraṃ kūjadbhiś cāpy adhiṣṭhitān

von Priyavrata- und Cātaka-Vögeln und mancherlei anderen Vögeln bewohnt, die dem Ohr wohltuend und überaus süß zwitscherten,

Wort für Wort
priyavrataiś cātakaiś ca tathānyair vividhaiḥ khagaiḥ śrotraramyaṃ sumadhuraṃ kūjadbhiś cāpy adhiṣṭhitān
von Priyavrata- und Cātaka-Vögeln und mancherlei anderen Vögeln bewohnt, die dem Ohr wohltuend und überaus süß zwitscherten,

sarāṃsi ca vicitrāṇi prasannasalilāni ca kumudaiḥ puṇḍarīkaiś ca tathā kokanadotpalaiḥ kahlāraiḥ kamalaiś caiva ācitāni samantataḥ

und bunte Teiche mit klarem Wasser, überall bedeckt mit weißen Nachtlotosblumen und Puṇḍarīka-Lotosblüten, ebenso mit roten Lotosblumen, blauen Lotosblumen, weißen Tagseerosen und Lotosblüten,

Wort für Wort
sarāṃsi ca vicitrāṇi prasannasalilāni ca kumudaiḥ puṇḍarīkaiś ca tathā kokanadotpalaiḥ kahlāraiḥ kamalaiś caiva ācitāni samantataḥ
und bunte Teiche mit klarem Wasser, überall bedeckt mit weißen Nachtlotosblumen und Puṇḍarīka-Lotosblüten, ebenso mit roten Lotosblumen, blauen Lotosblumen, weißen Tagseerosen und Lotosblüten,

kadambaiś cakravākaiś ca kurarair jalakukkuṭaiḥ kāraṇḍavaiḥ plavair haṃsair bakair madgubhir eva ca etaiś cānyaiś ca kīrṇāni samantāj jalacāribhiḥ

von Kādamba-Gänsen und Cakravāka-Vögeln, von Fischadlern, Wasserhühnern, Kāraṇḍava-Enten, Tauchvögeln, Schwänen, Reihern und Madgu-Vögeln, von diesen und anderen Wasservögeln überall belebt,

Wort für Wort
kadambaiś cakravākaiś ca kurarair jalakukkuṭaiḥ kāraṇḍavaiḥ plavair haṃsair bakair madgubhir eva ca etaiś cānyaiś ca kīrṇāni samantāj jalacāribhiḥ
von Kādamba-Gänsen und Cakravāka-Vögeln, von Fischadlern, Wasserhühnern, Kāraṇḍava-Enten, Tauchvögeln, Schwänen, Reihern und Madgu-Vögeln, von diesen und anderen Wasservögeln überall belebt,

hṛṣṭais tathā tāmarasarasāsavamadālasaiḥ padmodaracyutarajaḥkiñjalkāruṇarañjitaiḥ

erfreut und vom Nektarwein der Lotosblüten träge, gerötet vom aus den Lotoskelchen gefallenen Blütenstaub,

Wort für Wort
hṛṣṭais tathā tāmarasarasāsavamadālasaiḥ padmodaracyutarajaḥkiñjalkāruṇarañjitaiḥ
erfreut und vom Nektarwein der Lotosblüten träge, gerötet vom aus den Lotoskelchen gefallenen Blütenstaub,

madhurasvarair madhukarair virutān kamalākarān paśyantas te manoramyān gandhamādanasānuṣu

sahen sie, wie die honigsüß summenden Bienen die lieblichen Lotosteiche auf den Höhen des Gandhamādana erfüllten.

Wort für Wort
madhurasvarair madhukarair virutān kamalākarān paśyantas te manoramyān gandhamādanasānuṣu
sahen sie, wie die honigsüß summenden Bienen die lieblichen Lotosteiche auf den Höhen des Gandhamādana erfüllten.

tathaiva padmaṣaṇḍaiś ca maṇḍiteṣu samantataḥ śikhaṇḍinībhiḥ sahitāṃl latāmaṇḍapakeṣu ca meghatūryaravoddāmamadanākulitān bhṛśam

Ebenso sahen sie, in den ringsum von Lotosgruppen geschmückten Laubenzelten der Schlingpflanzen, Pfauenhennen bei ihren Gefährten, heftig erregt von der Liebesglut, die das Donnern der Wolken wie Pauken weckte,

Wort für Wort
tathaiva padmaṣaṇḍaiś ca maṇḍiteṣu samantataḥ śikhaṇḍinībhiḥ sahitāṃl latāmaṇḍapakeṣu ca meghatūryaravoddāmamadanākulitān bhṛśam
Ebenso sahen sie, in den ringsum von Lotosgruppen geschmückten Laubenzelten der Schlingpflanzen, Pfauenhennen bei ihren Gefährten, heftig erregt von der Liebesglut, die das Donnern der Wolken wie Pauken weckte,

kṛtvaiva kekāmadhuraṃ saṃgītamadhurasvaram citrān kalāpān vistīrya savilāsān madālasān mayūrān dadṛśuś citrān nṛtyato vanalāsakān

wie sie süße Schreie wie liebliche Gesänge ausstießen und ihre bunten Schwanzräder entfalteten; und sie sahen die bunten, spielerisch trägen Pfauen, wie sie im Wald ihre Tänze tanzten.

Wort für Wort
kṛtvaiva kekāmadhuraṃ saṃgītamadhurasvaram citrān kalāpān vistīrya savilāsān madālasān mayūrān dadṛśuś citrān nṛtyato vanalāsakān
wie sie süße Schreie wie liebliche Gesänge ausstießen und ihre bunten Schwanzräder entfalteten; und sie sahen die bunten, spielerisch trägen Pfauen, wie sie im Wald ihre Tänze tanzten.

kāntābhiḥ sahitān anyān apaśyan ramataḥ sukham vallīlatāsaṃkaṭeṣu kaṭakeṣu sthitāṃs tathā

Andere sahen sie mit ihren Gefährtinnen zusammen glücklich sich vergnügen, in den von Schlingpflanzen und Ranken verdichteten Bergklüften weilend,

Wort für Wort
kāntābhiḥ sahitān anyān apaśyan ramataḥ sukham vallīlatāsaṃkaṭeṣu kaṭakeṣu sthitāṃs tathā
Andere sahen sie mit ihren Gefährtinnen zusammen glücklich sich vergnügen, in den von Schlingpflanzen und Ranken verdichteten Bergklüften weilend,

kāṃś cic chakunajātāṃś ca viṭapeṣūtkaṭān api kalāparacitāṭopān vicitramukuṭān iva vivareṣu tarūṇāṃ ca muditān dadṛśuś ca te

und manche Vogelscharen sahen sie, hoch oben auf den Zweigen, mit prunkvoll entfalteten Federkränzen wie mit bunten Kronen, fröhlich in den Höhlungen der Bäume.

Wort für Wort
kāṃś cic chakunajātāṃś ca viṭapeṣūtkaṭān api kalāparacitāṭopān vicitramukuṭān iva vivareṣu tarūṇāṃ ca muditān dadṛśuś ca te
und manche Vogelscharen sahen sie, hoch oben auf den Zweigen, mit prunkvoll entfalteten Federkränzen wie mit bunten Kronen, fröhlich in den Höhlungen der Bäume.

sindhuvārān athoddāmān manmathasyeva tomarān suvarṇakusumākīrṇān girīṇāṃ śikhareṣu ca

Sie sahen üppig wuchernde Sindhuvāra-Sträucher, wie die Wurfspieße des Liebesgottes, übersät mit goldenen Blüten, auf den Berggipfeln,

Wort für Wort
sindhuvārān athoddāmān manmathasyeva tomarān suvarṇakusumākīrṇān girīṇāṃ śikhareṣu ca
Sie sahen üppig wuchernde Sindhuvāra-Sträucher, wie die Wurfspieße des Liebesgottes, übersät mit goldenen Blüten, auf den Berggipfeln,

karṇikārān viracitān karṇapūrān ivottamān athāpaśyan kurabakān vanarājiṣu puṣpitān kāmavaśyotsukakarān kāmasyeva śarotkarān

und sie sahen Karṇikāra-Bäume, gleich kunstvoll geformtem, herrlichem Ohrschmuck, und blühende Kurabaka-Sträucher in den Waldreihen, die, den Sinn der Liebe begierig machend, den Pfeilbündeln des Liebesgottes glichen.

Wort für Wort
karṇikārān viracitān karṇapūrān ivottamān athāpaśyan kurabakān vanarājiṣu puṣpitān kāmavaśyotsukakarān kāmasyeva śarotkarān
und sie sahen Karṇikāra-Bäume, gleich kunstvoll geformtem, herrlichem Ohrschmuck, und blühende Kurabaka-Sträucher in den Waldreihen, die, den Sinn der Liebe begierig machend, den Pfeilbündeln des Liebesgottes glichen.

tathaiva vanarājīnām udārān racitān iva virājamānāṃs te 'paśyaṃs tilakāṃs tilakān iva

Ebenso sahen sie die prächtigen Tilaka-Bäume in den Waldreihen, wie kunstvoll gesetzte Schönheitsflecken glänzend, den Waldreihen selbst wie ein Schmuckzeichen.

Wort für Wort
tathaiva vanarājīnām udārān racitān iva virājamānāṃs te 'paśyaṃs tilakāṃs tilakān iva
Ebenso sahen sie die prächtigen Tilaka-Bäume in den Waldreihen, wie kunstvoll gesetzte Schönheitsflecken glänzend, den Waldreihen selbst wie ein Schmuckzeichen.

tathānaṅgaśarākārān sahakārān manoramān apaśyan bhramarārāvān mañjarībhir virājitān

Und sie sahen die lieblichen Sahakāra-Mangobäume, in Gestalt den Pfeilen des körperlosen Liebesgottes gleich, umschwärmt vom Summen der Bienen, geschmückt mit ihren Blütentrauben,

Wort für Wort
tathānaṅgaśarākārān sahakārān manoramān apaśyan bhramarārāvān mañjarībhir virājitān
Und sie sahen die lieblichen Sahakāra-Mangobäume, in Gestalt den Pfeilen des körperlosen Liebesgottes gleich, umschwärmt vom Summen der Bienen, geschmückt mit ihren Blütentrauben,

hiraṇyasadṛśaiḥ puṣpair dāvāgnisadṛśair api lohitair añjanābhaiś ca vaiḍūryasadṛśair api

mit Blüten, golden wie Gold, feuerrot wie Waldbrand, mit anderen blutrot, schwarz wie Augensalbe, wiederum andere dem Beryll gleich —

Wort für Wort
hiraṇyasadṛśaiḥ puṣpair dāvāgnisadṛśair api lohitair añjanābhaiś ca vaiḍūryasadṛśair api
mit Blüten, golden wie Gold, feuerrot wie Waldbrand, mit anderen blutrot, schwarz wie Augensalbe, wiederum andere dem Beryll gleich —

tathā śālāṃs tamālāṃś ca pāṭalyo bakulāni ca mālā iva samāsaktāḥ śailānāṃ śikhareṣu ca

ebenso sahen sie Śāla-Bäume, Tamāla-Bäume, Pāṭalā-Sträucher und Bakula-Bäume, wie Blumengirlanden aneinandergereiht, auf den Berggipfeln.

Wort für Wort
tathā śālāṃs tamālāṃś ca pāṭalyo bakulāni ca mālā iva samāsaktāḥ śailānāṃ śikhareṣu ca
ebenso sahen sie Śāla-Bäume, Tamāla-Bäume, Pāṭalā-Sträucher und Bakula-Bäume, wie Blumengirlanden aneinandergereiht, auf den Berggipfeln.

evaṃ krameṇa te vīrā vīkṣamāṇāḥ samantataḥ gajasaṃghasamābādhaṃ siṃhavyāghrasamāyutam

So betrachteten die Helden nach und nach allseits das Land, von Elefantenherden bedrängt, von Löwen und Tigern durchzogen,

Wort für Wort
evaṃ krameṇa te vīrā vīkṣamāṇāḥ samantataḥ gajasaṃghasamābādhaṃ siṃhavyāghrasamāyutam
So betrachteten die Helden nach und nach allseits das Land, von Elefantenherden bedrängt, von Löwen und Tigern durchzogen,

śarabhonnādasaṃghuṣṭaṃ nānārāvanināditam sarvartuphalapuṣpāḍhyaṃ gandhamādanasānuṣu

vom Gebrüll der Śarabhas widerhallend, von mancherlei Lauten erfüllt, reich an Früchten und Blüten aller Jahreszeiten, auf den Höhen des Gandhamādana.

Wort für Wort
śarabhonnādasaṃghuṣṭaṃ nānārāvanināditam sarvartuphalapuṣpāḍhyaṃ gandhamādanasānuṣu
vom Gebrüll der Śarabhas widerhallend, von mancherlei Lauten erfüllt, reich an Früchten und Blüten aller Jahreszeiten, auf den Höhen des Gandhamādana.

pītā bhāsvaravarṇābhā babhūvur vanarājayaḥ nātra kaṇṭakinaḥ ke cin nātra ke cid apuṣpitāḥ snigdhapatraphalā vṛkṣā gandhamādanasānuṣu

Golden, von strahlendem Glanz waren die Waldreihen dort; nirgends gab es dornige Bäume, nirgends unblühende; glänzend belaubt und fruchttragend waren die Bäume auf den Höhen des Gandhamādana.

Wort für Wort
pītā bhāsvaravarṇābhā babhūvur vanarājayaḥ nātra kaṇṭakinaḥ ke cin nātra ke cid apuṣpitāḥ snigdhapatraphalā vṛkṣā gandhamādanasānuṣu
Golden, von strahlendem Glanz waren die Waldreihen dort; nirgends gab es dornige Bäume, nirgends unblühende; glänzend belaubt und fruchttragend waren die Bäume auf den Höhen des Gandhamādana.

vimalasphaṭikābhāni pāṇḍuracchadanair dvijaiḥ rājahaṃsair upetāni sārasābhirutāni ca sarāṃsi saritaḥ pārthāḥ paśyantaḥ śailasānuṣu

Die Pārthas erblickten auf den Berghängen kristallklare Teiche und Flüsse, von weißgefiederten Vögeln, von königlichen Schwänen bewohnt, vom Rufen der Kraniche widerhallend,

Wort für Wort
vimalasphaṭikābhāni pāṇḍuracchadanair dvijaiḥ rājahaṃsair upetāni sārasābhirutāni ca sarāṃsi saritaḥ pārthāḥ paśyantaḥ śailasānuṣu
Die Pārthas erblickten auf den Berghängen kristallklare Teiche und Flüsse, von weißgefiederten Vögeln, von königlichen Schwänen bewohnt, vom Rufen der Kraniche widerhallend,

padmotpalavicitrāṇi sukhasparśajalāni ca gandhavanti ca mālyāni rasavanti phalāni ca atīva vṛkṣā rājante puṣpitāḥ śailasānuṣu

bunt von Lotos- und blauen Lotosblumen, mit angenehm zu berührendem Wasser; duftende Blütenkränze und saftige Früchte, und überaus prächtig glänzten die blühenden Bäume auf den Berghängen.

Wort für Wort
padmotpalavicitrāṇi sukhasparśajalāni ca gandhavanti ca mālyāni rasavanti phalāni ca atīva vṛkṣā rājante puṣpitāḥ śailasānuṣu
bunt von Lotos- und blauen Lotosblumen, mit angenehm zu berührendem Wasser; duftende Blütenkränze und saftige Früchte, und überaus prächtig glänzten die blühenden Bäume auf den Berghängen.

ete cānye ca bahavas tatra kānanajā drumāḥ latāś ca vividhākārāḥ patrapuṣpaphaloccayāḥ

Diese und viele andere, im Wald entsprossene Bäume und Schlingpflanzen mancherlei Gestalt, mit Fülle an Blättern, Blüten und Früchten.

Wort für Wort
ete cānye ca bahavas tatra kānanajā drumāḥ latāś ca vividhākārāḥ patrapuṣpaphaloccayāḥ
Diese und viele andere, im Wald entsprossene Bäume und Schlingpflanzen mancherlei Gestalt, mit Fülle an Blättern, Blüten und Früchten.

yudhiṣṭhiras tu tān vṛkṣān paśyamāno nagottame bhīmasenam idaṃ vākyam abravīn madhurākṣaram

Yudhiṣṭhira aber, jene Bäume auf dem herrlichen Berg betrachtend, sprach zu Bhīmasena dieses Wort mit süßer Stimme:

Wort für Wort
yudhiṣṭhiras tu tān vṛkṣān paśyamāno nagottame bhīmasenam idaṃ vākyam abravīn madhurākṣaram
Yudhiṣṭhira aber, jene Bäume auf dem herrlichen Berg betrachtend, sprach zu Bhīmasena dieses Wort mit süßer Stimme:

paśya bhīma śubhān deśān devākrīḍān samantataḥ amānuṣagatiṃ prāptāḥ saṃsiddhāḥ sma vṛkodara

„Schau, Bhīma, diese herrlichen Gegenden, überall Lustgärten der Götter; wir haben einen Weg erreicht, den keine Menschen gehen, wir sind wie Vollendete geworden, Vṛkodara.

Wort für Wort
paśya bhīma śubhān deśān devākrīḍān samantataḥ amānuṣagatiṃ prāptāḥ saṃsiddhāḥ sma vṛkodara
„Schau, Bhīma, diese herrlichen Gegenden, überall Lustgärten der Götter; wir haben einen Weg erreicht, den keine Menschen gehen, wir sind wie Vollendete geworden, Vṛkodara.

latābhiś caiva bahvībhiḥ puṣpitāḥ pādapottamāḥ saṃśliṣṭāḥ pārtha śobhante gandhamādanasānuṣu

Mit vielen Schlingpflanzen umschlungen, blühen die herrlichsten Bäume und glänzen, o Pārtha, auf den Höhen des Gandhamādana.

Wort für Wort
latābhiś caiva bahvībhiḥ puṣpitāḥ pādapottamāḥ saṃśliṣṭāḥ pārtha śobhante gandhamādanasānuṣu
Mit vielen Schlingpflanzen umschlungen, blühen die herrlichsten Bäume und glänzen, o Pārtha, auf den Höhen des Gandhamādana.

śikhaṇḍinībhiś caratāṃ sahitānāṃ śikhaṇḍinām nardatāṃ śṛṇu nirghoṣaṃ bhīma parvatasānuṣu

Höre, Bhīma, das Rufen der Pfauen, die mit ihren Pfauenhennen zusammen auf den Berghängen umherziehen und schreien.

Wort für Wort
śikhaṇḍinībhiś caratāṃ sahitānāṃ śikhaṇḍinām nardatāṃ śṛṇu nirghoṣaṃ bhīma parvatasānuṣu
Höre, Bhīma, das Rufen der Pfauen, die mit ihren Pfauenhennen zusammen auf den Berghängen umherziehen und schreien.

cakorāḥ śatapatrāś ca mattakokilaśārikāḥ patriṇaḥ puṣpitān etān saṃśliṣyanti mahādrumān

Cakora-Vögel, Rebhühner, trunkene Kuckucke und Stare, gefiederte Vögel, umschmiegen diese blühenden, gewaltigen Bäume.

Wort für Wort
cakorāḥ śatapatrāś ca mattakokilaśārikāḥ patriṇaḥ puṣpitān etān saṃśliṣyanti mahādrumān
Cakora-Vögel, Rebhühner, trunkene Kuckucke und Stare, gefiederte Vögel, umschmiegen diese blühenden, gewaltigen Bäume.

raktapītāruṇāḥ pārtha pādapāgragatā dvijāḥ parasparam udīkṣante bahavo jīvajīvakāḥ

Rot, gelb und rötlich gefärbt, auf den Baumwipfeln sitzend, blicken viele Jīvajīvaka-Vögel, o Pārtha, einander an.

Wort für Wort
raktapītāruṇāḥ pārtha pādapāgragatā dvijāḥ parasparam udīkṣante bahavo jīvajīvakāḥ
Rot, gelb und rötlich gefärbt, auf den Baumwipfeln sitzend, blicken viele Jīvajīvaka-Vögel, o Pārtha, einander an.

haritāruṇavarṇānāṃ śādvalānāṃ samantataḥ sārasāḥ pratidṛśyante śailaprasravaṇeṣv api

Überall auf dem grün-rötlich gefärbten Rasen sind Kraniche zu erblicken, auch an den Bergquellen.

Wort für Wort
haritāruṇavarṇānāṃ śādvalānāṃ samantataḥ sārasāḥ pratidṛśyante śailaprasravaṇeṣv api
Überall auf dem grün-rötlich gefärbten Rasen sind Kraniche zu erblicken, auch an den Bergquellen.

vadanti madhurā vācaḥ sarvabhūtamanonugāḥ bhṛṅgarājopacakrāś ca lohapṛṣṭhāś ca patriṇaḥ

Süße, allen Wesen das Herz gewinnende Laute stoßen die Bhṛṅgarāja-, Upacakra- und Lohapṛṣṭha-Vögel aus.

Wort für Wort
vadanti madhurā vācaḥ sarvabhūtamanonugāḥ bhṛṅgarājopacakrāś ca lohapṛṣṭhāś ca patriṇaḥ
Süße, allen Wesen das Herz gewinnende Laute stoßen die Bhṛṅgarāja-, Upacakra- und Lohapṛṣṭha-Vögel aus.

caturviṣāṇāḥ padmābhāḥ kuñjarāḥ sakareṇavaḥ ete vaiḍūryavarṇābhaṃ kṣobhayanti mahat saraḥ

Vierstoßzahnige, lotosfarbene Elefanten samt ihren Kühen wühlen diesen großen, berylfarbenen See auf.

Wort für Wort
caturviṣāṇāḥ padmābhāḥ kuñjarāḥ sakareṇavaḥ ete vaiḍūryavarṇābhaṃ kṣobhayanti mahat saraḥ
Vierstoßzahnige, lotosfarbene Elefanten samt ihren Kühen wühlen diesen großen, berylfarbenen See auf.

bahutālasamutsedhāḥ śailaśṛṅgāt paricyutāḥ nānāprasravaṇebhyaś ca vāridhārāḥ patanty amūḥ

Mehrere Palmenhöhen hoch, vom Berggipfel herabstürzend, fallen diese Wasserströme aus mancherlei Quellen herab.

Wort für Wort
bahutālasamutsedhāḥ śailaśṛṅgāt paricyutāḥ nānāprasravaṇebhyaś ca vāridhārāḥ patanty amūḥ
Mehrere Palmenhöhen hoch, vom Berggipfel herabstürzend, fallen diese Wasserströme aus mancherlei Quellen herab.

bhāskarābhaprabhā bhīma śāradābhraghanopamāḥ śobhayanti mahāśailaṃ nānārajatadhātavaḥ

Sonnenglänzend, o Bhīma, herbstlichen Wolkenmassen gleich, schmücken mancherlei silberne Erzadern den gewaltigen Berg.

Wort für Wort
bhāskarābhaprabhā bhīma śāradābhraghanopamāḥ śobhayanti mahāśailaṃ nānārajatadhātavaḥ
Sonnenglänzend, o Bhīma, herbstlichen Wolkenmassen gleich, schmücken mancherlei silberne Erzadern den gewaltigen Berg.

kva cid añjanavarṇābhāḥ kva cit kāñcanasaṃnibhāḥ dhātavo haritālasya kva cid dhiṅgulakasya ca

Hier von der Farbe des Augensalbes, dort goldgleich, hier Erzadern von Auripigment, dort von Zinnober,

Wort für Wort
kva cid añjanavarṇābhāḥ kva cit kāñcanasaṃnibhāḥ dhātavo haritālasya kva cid dhiṅgulakasya ca
Hier von der Farbe des Augensalbes, dort goldgleich, hier Erzadern von Auripigment, dort von Zinnober,

manaḥśilāguhāś caiva saṃdhyābhranikaropamāḥ śaśalohitavarṇābhāḥ kva cid gairikadhātavaḥ

Höhlen von rotem Arsen, Abendwolkenscharen gleich, hasenblutrot gefärbt, hier Ockererz-Adern,

Wort für Wort
manaḥśilāguhāś caiva saṃdhyābhranikaropamāḥ śaśalohitavarṇābhāḥ kva cid gairikadhātavaḥ
Höhlen von rotem Arsen, Abendwolkenscharen gleich, hasenblutrot gefärbt, hier Ockererz-Adern,

sitāsitābhrapratimā bālasūryasamaprabhāḥ ete bahuvidhāḥ śailaṃ śobhayanti mahāprabhāḥ

weiß-schwarzen Wolken gleich, glänzend wie die junge Sonne — diese mancherlei, hochglänzenden Erzadern schmücken den Berg.

Wort für Wort
sitāsitābhrapratimā bālasūryasamaprabhāḥ ete bahuvidhāḥ śailaṃ śobhayanti mahāprabhāḥ
weiß-schwarzen Wolken gleich, glänzend wie die junge Sonne — diese mancherlei, hochglänzenden Erzadern schmücken den Berg.

gandharvāḥ saha kāntābhir yathoktaṃ vṛṣaparvaṇā dṛśyante śailaśṛṅgeṣu pārtha kiṃpuruṣaiḥ saha

Gandharven samt ihren Geliebten, wie von Vṛṣaparvan berichtet, sind auf den Berggipfeln zu sehen, o Pārtha, zusammen mit den Kiṃpuruṣas.

Wort für Wort
gandharvāḥ saha kāntābhir yathoktaṃ vṛṣaparvaṇā dṛśyante śailaśṛṅgeṣu pārtha kiṃpuruṣaiḥ saha
Gandharven samt ihren Geliebten, wie von Vṛṣaparvan berichtet, sind auf den Berggipfeln zu sehen, o Pārtha, zusammen mit den Kiṃpuruṣas.

gītānāṃ talatālānāṃ yathā sāmnāṃ ca nisvanaḥ śrūyate bahudhā bhīma sarvabhūtamanoharaḥ

Der Klang von Gesängen, von Handklatschen und Taktschlag, wie von Sāman-Gesängen, ist vielfach zu hören, o Bhīma, alle Wesen bezaubernd.

Wort für Wort
gītānāṃ talatālānāṃ yathā sāmnāṃ ca nisvanaḥ śrūyate bahudhā bhīma sarvabhūtamanoharaḥ
Der Klang von Gesängen, von Handklatschen und Taktschlag, wie von Sāman-Gesängen, ist vielfach zu hören, o Bhīma, alle Wesen bezaubernd.

mahāgaṅgām udīkṣasva puṇyāṃ devanadīṃ śubhām kalahaṃsagaṇair juṣṭām ṛṣikiṃnarasevitām

Schau die große Gaṅgā, den heiligen, herrlichen Götterstrom, von Scharen wohltönender Schwäne belebt, von Ṛṣis und Kiṃnaras besucht,

Wort für Wort
mahāgaṅgām udīkṣasva puṇyāṃ devanadīṃ śubhām kalahaṃsagaṇair juṣṭām ṛṣikiṃnarasevitām
Schau die große Gaṅgā, den heiligen, herrlichen Götterstrom, von Scharen wohltönender Schwäne belebt, von Ṛṣis und Kiṃnaras besucht,

dhātubhiś ca saridbhiś ca kiṃnarair mṛgapakṣibhiḥ gandharvair apsarobhiś ca kānanaiś ca manoramaiḥ

mit Erzadern und Flüssen, mit Kiṃnaras, wilden Tieren und Vögeln, mit Gandharven und Apsaras und lieblichen Wäldern,

Wort für Wort
dhātubhiś ca saridbhiś ca kiṃnarair mṛgapakṣibhiḥ gandharvair apsarobhiś ca kānanaiś ca manoramaiḥ
mit Erzadern und Flüssen, mit Kiṃnaras, wilden Tieren und Vögeln, mit Gandharven und Apsaras und lieblichen Wäldern,

vyālaiś ca vividhākāraiḥ śataśīrṣaiḥ samantataḥ upetaṃ paśya kaunteya śailarājam ariṃdama

und mit vielgestaltigen, hundertköpfigen Schlangen allseits versehen — schau, Kaunteya, Bezwinger der Feinde, den König der Berge.“

Wort für Wort
vyālaiś ca vividhākāraiḥ śataśīrṣaiḥ samantataḥ upetaṃ paśya kaunteya śailarājam ariṃdama
und mit vielgestaltigen, hundertköpfigen Schlangen allseits versehen — schau, Kaunteya, Bezwinger der Feinde, den König der Berge.“

te prītamanasaḥ śūrāḥ prāptā gatim anuttamām nātṛpyan parvatendrasya darśanena paraṃtapāḥ

Frohen Herzens, auf einem unvergleichlichen Weg angelangt, wurden die Helden, die Feindebezwinger, nicht satt am Anblick des Herrn der Berge.

Wort für Wort
te prītamanasaḥ śūrāḥ prāptā gatim anuttamām nātṛpyan parvatendrasya darśanena paraṃtapāḥ
Frohen Herzens, auf einem unvergleichlichen Weg angelangt, wurden die Helden, die Feindebezwinger, nicht satt am Anblick des Herrn der Berge.

upetam atha mālyaiś ca phalavadbhiś ca pādapaiḥ ārṣṭiṣeṇasya rājarṣer āśramaṃ dadṛśus tadā

Da erblickten sie, umgeben von blühenden und fruchttragenden Bäumen, die Einsiedelei des königlichen Weisen Ārṣṭiṣeṇa,

Wort für Wort
upetam atha mālyaiś ca phalavadbhiś ca pādapaiḥ ārṣṭiṣeṇasya rājarṣer āśramaṃ dadṛśus tadā
Da erblickten sie, umgeben von blühenden und fruchttragenden Bäumen, die Einsiedelei des königlichen Weisen Ārṣṭiṣeṇa,

tatas taṃ tīvratapasaṃ kṛśaṃ dhamanisaṃtatam pāragaṃ sarvadharmāṇām ārṣṭiṣeṇam upāgaman

und näherten sich darauf jenem Ārṣṭiṣeṇa, dem von strenger Askese Abgemagerten, dessen Adern hervortraten, dem Vollender aller Pflichten.

Wort für Wort
tatas taṃ tīvratapasaṃ kṛśaṃ dhamanisaṃtatam pāragaṃ sarvadharmāṇām ārṣṭiṣeṇam upāgaman
und näherten sich darauf jenem Ārṣṭiṣeṇa, dem von strenger Askese Abgemagerten, dessen Adern hervortraten, dem Vollender aller Pflichten.

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