Kapitel 61: Damayantyāḥ Vanabhramaṇam
Damayantīs Wanderung durch den Wald
Damayantī durchstreift allein den weiten, gefahrvollen Wald auf der Suche nach Nala, klagt zu einem Löwen und zu einem Berg, findet ein Asketen-Refugium, das sich als Trugbild erweist, klagt zu einem Aśoka-Baum und stößt schließlich auf eine große Handelskarawane, die zum Land der Cedis unter König Subāhu unterwegs ist.
Bṛhadaśva sprach: Nachdem sie den Jäger getötet hatte, machte sich die Lotusäugige auf den Weg in einen furchterregenden, öden Wald, von Grillenscharen erfüllt,
Bṛhadaśva sprach: Nachdem sie den Jäger getötet hatte, machte sich die Lotusäugige auf den Weg in einen furchterregenden, öden Wald, von Grillenscharen erfüllt,
śālaveṇudhavāśvatthatindukeṅgudakiṃśukaiḥ arjunāriṣṭasaṃchannaṃ candanaiś ca saśālmalaiḥ
mit Śāla-, Bambus-, Dhava-, Aśvattha-, Tinduka-, Iṅguda- und Kiṃśuka-Bäumen, mit Arjuna- und Ariṣṭa-Bäumen bestanden, sowie mit Sandelbäumen und Śālmali-Bäumen,
Wort für Wort
śālaveṇudhavāśvatthatindukeṅgudakiṃśukaiḥ arjunāriṣṭasaṃchannaṃ candanaiś ca saśālmalaiḥ
mit Śāla-, Bambus-, Dhava-, Aśvattha-, Tinduka-, Iṅguda- und Kiṃśuka-Bäumen, mit Arjuna- und Ariṣṭa-Bäumen bestanden, sowie mit Sandelbäumen und Śālmali-Bäumen,
nānādhātuśatair naddhān vividhān api cācalān nikuñjān pakṣisaṃghuṣṭān darīś cādbhutadarśanāḥ nadīḥ sarāṃsi vāpīś ca vividhāṃś ca mṛgadvijān
Berge, mit hunderten von mancherlei Mineralien durchzogen, Dickichte von Vögeln durchtönt, Höhlen von wunderbarem Anblick, Flüsse, Seen und Teiche, sowie mancherlei Wild und Vögel,
Wort für Wort
nānādhātuśatair naddhān vividhān api cācalān nikuñjān pakṣisaṃghuṣṭān darīś cādbhutadarśanāḥ nadīḥ sarāṃsi vāpīś ca vividhāṃś ca mṛgadvijān
Berge, mit hunderten von mancherlei Mineralien durchzogen, Dickichte von Vögeln durchtönt, Höhlen von wunderbarem Anblick, Flüsse, Seen und Teiche, sowie mancherlei Wild und Vögel,
sie sah viele furchterregende Piśācas, Schlangenwesen und Rākṣasas, Tümpel, Teiche und Bergspitzen überall, Flüsse und auch Meere von wunderbarem Anblick.
sie sah viele furchterregende Piśācas, Schlangenwesen und Rākṣasas, Tümpel, Teiche und Bergspitzen überall, Flüsse und auch Meere von wunderbarem Anblick.
Die Königstochter, die Tochter Bhīmas, fürchtete sich dort vor niemandem, obwohl sie, vom Unglück ihres Gemahls abgezehrt, in diese schreckliche Wildnis geraten war.
Die Königstochter, die Tochter Bhīmas, fürchtete sich dort vor niemandem, obwohl sie, vom Unglück ihres Gemahls abgezehrt, in diese schreckliche Wildnis geraten war.
damayanty uvāca siṃhoraska mahābāho niṣadhānāṃ janādhipa kva nu rājan gato 'sīha tyaktvā māṃ nirjane vane
Damayantī sprach: „O du mit der Brust eines Löwen, Starkarmiger, Herrscher der Niṣadhas - wohin bist du wohl gegangen, o König, nachdem du mich in dieser menschenleeren Wildnis verlassen hast?
Wort für Wort
damayanty uvāca siṃhoraska mahābāho niṣadhānāṃ janādhipa kva nu rājan gato 'sīha tyaktvā māṃ nirjane vane
Damayantī sprach: „O du mit der Brust eines Löwen, Starkarmiger, Herrscher der Niṣadhas - wohin bist du wohl gegangen, o König, nachdem du mich in dieser menschenleeren Wildnis verlassen hast?
Wie kannst du, o Held, nachdem du mit dem Aśvamedha und anderen Opfern, reich an Priestergaben, geopfert hast, o Tiger unter den Männern, mir gegenüber treulos handeln?
Wie kannst du, o Held, nachdem du mit dem Aśvamedha und anderen Opfern, reich an Priestergaben, geopfert hast, o Tiger unter den Männern, mir gegenüber treulos handeln?
Auf der einen Seite die vier Veden mit ihren Gliedern und Untergliedern, ausführlich studiert, o Bester der Menschen, und auf der anderen Seite, wie es heißt, allein die Wahrheit -
Auf der einen Seite die vier Veden mit ihren Gliedern und Untergliedern, ausführlich studiert, o Bester der Menschen, und auf der anderen Seite, wie es heißt, allein die Wahrheit -
Dich, den mit Geschlecht und Charakter Ausgestatteten, an allen Gliedern lieblich Schönen - dich sehe ich heute nicht mehr, o Bester der Männer, weder auf diesem Berg noch in diesem großen, schrecklichen, von Löwen und Tigern bewohnten Wald.
Dich, den mit Geschlecht und Charakter Ausgestatteten, an allen Gliedern lieblich Schönen - dich sehe ich heute nicht mehr, o Bester der Männer, weder auf diesem Berg noch in diesem großen, schrecklichen, von Löwen und Tigern bewohnten Wald.
die Gattin des Herrschers der Niṣadhas, Nalas, des Feindevernichters, die allein ihren Gemahl sucht, bemitleidenswert, vom Kummer abgezehrt - tröste mich, o Herr der Tiere, wenn du Nala gesehen hast.
die Gattin des Herrschers der Niṣadhas, Nalas, des Feindevernichters, die allein ihren Gemahl sucht, bemitleidenswert, vom Kummer abgezehrt - tröste mich, o Herr der Tiere, wenn du Nala gesehen hast.
mit Kiṃśuka-, Aśoka-, Bakula- und Puṃnāga-Bäumen geschmückt, von Flüssen mit ihren Vögeln und von Gipfeln geschmückt - diesen Bergkönig will ich nun bezüglich des Königs befragen:
mit Kiṃśuka-, Aśoka-, Bakula- und Puṃnāga-Bäumen geschmückt, von Flüssen mit ihren Vögeln und von Gipfeln geschmückt - diesen Bergkönig will ich nun bezüglich des Königs befragen:
Ich verneige mich vor dir, zu dir tretend; erkenne mich als Königstochter, als Schwiegertochter eines Königs, als Königsgattin, bekannt unter dem Namen Damayantī.
Ich verneige mich vor dir, zu dir tretend; erkenne mich als Königstochter, als Schwiegertochter eines Königs, als Königsgattin, bekannt unter dem Namen Damayantī.
ein rechtschaffener Beschützer der Vidarbhas, ein Herrscher, der die Scharen seiner Feinde besiegt hat - wisse, o Herr, dass ich dessen Tochter bin, die zu dir gekommen ist.
ein rechtschaffener Beschützer der Vidarbhas, ein Herrscher, der die Scharen seiner Feinde besiegt hat - wisse, o Herr, dass ich dessen Tochter bin, die zu dir gekommen ist.
niṣadheṣu mahāśaila śvaśuro me nṛpottamaḥ sugṛhītanāmā vikhyāto vīrasena iti sma ha
Im Land der Niṣadhas, o großer Berg, herrschte mein Schwiegervater, ein vortrefflicher König, dessen Name mit Ehrfurcht genannt wird, berühmt unter dem Namen Vīrasena.
Wort für Wort
niṣadheṣu mahāśaila śvaśuro me nṛpottamaḥ sugṛhītanāmā vikhyāto vīrasena iti sma ha
Im Land der Niṣadhas, o großer Berg, herrschte mein Schwiegervater, ein vortrefflicher König, dessen Name mit Ehrfurcht genannt wird, berühmt unter dem Namen Vīrasena.
mit Namen Nala, der Feindebezwinger, bekannt als der Ruhmreiche, den Brahmanen zugetan, der Veden kundig, redegewandt, tugendhaft handelnd, Soma-Trinker, Feueropferer,
mit Namen Nala, der Feindebezwinger, bekannt als der Ruhmreiche, den Brahmanen zugetan, der Veden kundig, redegewandt, tugendhaft handelnd, Soma-Trinker, Feueropferer,
yaṣṭā dātā ca yoddhā ca samyak caiva praśāsitā tasya mām acalaśreṣṭha viddhi bhāryām ihāgatām
ein Opferer, ein Freigebiger, ein Kämpfer und ein rechtschaffener Herrscher - dessen Gattin bin ich, wisse dies, o Bester der Berge, ich, die hierher gekommen ist,
Wort für Wort
yaṣṭā dātā ca yoddhā ca samyak caiva praśāsitā tasya mām acalaśreṣṭha viddhi bhāryām ihāgatām
ein Opferer, ein Freigebiger, ein Kämpfer und ein rechtschaffener Herrscher - dessen Gattin bin ich, wisse dies, o Bester der Berge, ich, die hierher gekommen ist,
Hast du meinen hochberühmten Gemahl gesehen, den Herrscher der Niṣadhas, Nala, tapfer wie ein Elefantenfürst, klug, langarmig, unduldsam gegen Unrecht, heldenhaft, wahrhaft redend, standhaft?
Hast du meinen hochberühmten Gemahl gesehen, den Herrscher der Niṣadhas, Nala, tapfer wie ein Elefantenfürst, klug, langarmig, unduldsam gegen Unrecht, heldenhaft, wahrhaft redend, standhaft?
abbhakṣair vāyubhakṣaiś ca patrāhārais tathaiva ca jitendriyair mahābhāgaiḥ svargamārgadidṛkṣubhiḥ
von manchen, die nur von Wasser lebten, von manchen, die nur von Luft lebten, und ebenso von manchen, die sich nur von Blättern nährten, die ihre Sinne bezwungen hatten, hochgesegnet, danach strebend, den Weg zum Himmel zu erblicken,
Wort für Wort
abbhakṣair vāyubhakṣaiś ca patrāhārais tathaiva ca jitendriyair mahābhāgaiḥ svargamārgadidṛkṣubhiḥ
von manchen, die nur von Wasser lebten, von manchen, die nur von Luft lebten, und ebenso von manchen, die sich nur von Blättern nährten, die ihre Sinne bezwungen hatten, hochgesegnet, danach strebend, den Weg zum Himmel zu erblicken,
mit Rindenkleidung und Fellen bekleideten Weisen mit gezügelten Sinnen bewohnt - sie erblickte das liebliche Rund der Einsiedelei, von Asketen bewohnt.
mit Rindenkleidung und Fellen bekleideten Weisen mit gezügelten Sinnen bewohnt - sie erblickte das liebliche Rund der Einsiedelei, von Asketen bewohnt.
tān uvāca varārohā kaccid bhagavatām iha tapasy agniṣu dharmeṣu mṛgapakṣiṣu cānaghāḥ kuśalaṃ vo mahābhāgāḥ svadharmacaraṇeṣu ca
Sie, die Schönhüftige, sprach zu ihnen: „Geht es euch, den Ehrwürdigen, wohl mit eurer Askese hier, mit den Feuern, den religiösen Pflichten, den Tieren und Vögeln, o Sündlose, und geht es euch, den Hochgesegneten, wohl bei der Ausübung eures eigenen Dharma?“
Wort für Wort
tān uvāca varārohā kaccid bhagavatām iha tapasy agniṣu dharmeṣu mṛgapakṣiṣu cānaghāḥ kuśalaṃ vo mahābhāgāḥ svadharmacaraṇeṣu ca
Sie, die Schönhüftige, sprach zu ihnen: „Geht es euch, den Ehrwürdigen, wohl mit eurer Askese hier, mit den Feuern, den religiösen Pflichten, den Tieren und Vögeln, o Sündlose, und geht es euch, den Hochgesegneten, wohl bei der Ausübung eures eigenen Dharma?“
tair uktā kuśalaṃ bhadre sarvatreti yaśasvinī brūhi sarvānavadyāṅgi kā tvaṃ kiṃ ca cikīrṣasi
Von ihnen wurde ihr, der Ruhmreichen, geantwortet: „Uns geht es überall wohl, o Gute; sag uns, o an allen Gliedern Makellose, wer du bist und was du vorhast.
Wort für Wort
tair uktā kuśalaṃ bhadre sarvatreti yaśasvinī brūhi sarvānavadyāṅgi kā tvaṃ kiṃ ca cikīrṣasi
Von ihnen wurde ihr, der Ruhmreichen, geantwortet: „Uns geht es überall wohl, o Gute; sag uns, o an allen Gliedern Makellose, wer du bist und was du vorhast.
nalo nāma nṛpaśreṣṭho devarājasamadyutiḥ mama bhartā viśālākṣaḥ pūrṇenduvadano 'rihā
mit Namen Nala, der Beste der Könige, an Glanz dem Götterkönig gleich - mein Gemahl, mit großen Augen, mit einem dem Vollmond gleichenden Gesicht, Feindevernichter,
Wort für Wort
nalo nāma nṛpaśreṣṭho devarājasamadyutiḥ mama bhartā viśālākṣaḥ pūrṇenduvadano 'rihā
mit Namen Nala, der Beste der Könige, an Glanz dem Götterkönig gleich - mein Gemahl, mit großen Augen, mit einem dem Vollmond gleichenden Gesicht, Feindevernichter,
sa kaiś cin nikṛtiprajñair akalyāṇair narādhamaiḥ āhūya pṛthivīpālaḥ satyadharmaparāyaṇaḥ devane kuśalair jihmair jito rājyaṃ vasūni ca
Er, der Erdenherrscher, ganz der Wahrheit und dem Dharma ergeben, wurde von einigen im Betrug erfahrenen, unheilvollen, niederträchtigen Menschen, im Würfelspiel geschickt und hinterlistig, herausgefordert und um sein Königreich und seinen Besitz gebracht.
Wort für Wort
sa kaiś cin nikṛtiprajñair akalyāṇair narādhamaiḥ āhūya pṛthivīpālaḥ satyadharmaparāyaṇaḥ devane kuśalair jihmair jito rājyaṃ vasūni ca
Er, der Erdenherrscher, ganz der Wahrheit und dem Dharma ergeben, wurde von einigen im Betrug erfahrenen, unheilvollen, niederträchtigen Menschen, im Würfelspiel geschickt und hinterlistig, herausgefordert und um sein Königreich und seinen Besitz gebracht.
Du wirst deinen Gemahl wiedersehen, o Holde, den Furchtbringer für seine Feinde, den Kummervertreiber für seine Freunde, den König von glücklicher Herkunft.“
Du wirst deinen Gemahl wiedersehen, o Holde, den Furchtbringer für seine Feinde, den Kummervertreiber für seine Freunde, den König von glücklicher Herkunft.“
evam uktvā nalasyeṣṭāṃ mahiṣīṃ pārthivātmajām antarhitās tāpasās te sāgnihotrāśramās tadā
Nachdem sie so zu Nalas geliebter Gemahlin, der Königstochter, gesprochen hatten, verschwanden jene Asketen da, samt ihren Einsiedeleien und Feueropfern.
Wort für Wort
evam uktvā nalasyeṣṭāṃ mahiṣīṃ pārthivātmajām antarhitās tāpasās te sāgnihotrāśramās tadā
Nachdem sie so zu Nalas geliebter Gemahlin, der Königstochter, gesprochen hatten, verschwanden jene Asketen da, samt ihren Einsiedeleien und Feueropfern.
Nachdem die Tochter Bhīmas, Damayantī, die lieblich Lächelnde, lange nachgedacht hatte, ganz dem Kummer um ihren Gemahl hingegeben, wurde sie elend, mit verblasstem Gesicht.
Nachdem die Tochter Bhīmas, Damayantī, die lieblich Lächelnde, lange nachgedacht hatte, ganz dem Kummer um ihren Gemahl hingegeben, wurde sie elend, mit verblasstem Gesicht.
Nachdem sie zu einem anderen Ort gegangen war, klagte sie mit tränenerstickter Stimme, mit tränenerfüllten Augen, als sie dann einen Aśoka-Baum erblickte:
Nachdem sie zu einem anderen Ort gegangen war, klagte sie mit tränenerstickter Stimme, mit tränenerfüllten Augen, als sie dann einen Aśoka-Baum erblickte:
ekavastrārdhasaṃvītaṃ sukumāratanutvacam vyasanenārditaṃ vīram araṇyam idam āgatam
meinen Gemahl, mit der Hälfte eines einzigen Gewandes bekleidet, mit zarter, feiner Haut, vom Unglück gequält, den Helden, der in diesen Wald gekommen ist?
Wort für Wort
ekavastrārdhasaṃvītaṃ sukumāratanutvacam vyasanenārditaṃ vīram araṇyam idam āgatam
meinen Gemahl, mit der Hälfte eines einzigen Gewandes bekleidet, mit zarter, feiner Haut, vom Unglück gequält, den Helden, der in diesen Wald gekommen ist?
evaṃ sāśokavṛkṣaṃ tam ārtā triḥ parigamya ha jagāma dāruṇataraṃ deśaṃ bhaimī varāṅganā
Nachdem sie, die Bedrängte, so den Aśoka-Baum dreimal umschritten hatte, ging die Tochter Bhīmas, die vortreffliche Frau, in eine noch schrecklichere Gegend.
Wort für Wort
evaṃ sāśokavṛkṣaṃ tam ārtā triḥ parigamya ha jagāma dāruṇataraṃ deśaṃ bhaimī varāṅganā
Nachdem sie, die Bedrängte, so den Aśoka-Baum dreimal umschritten hatte, ging die Tochter Bhīmas, die vortreffliche Frau, in eine noch schrecklichere Gegend.
von Krauñca- und Kurara-Vögeln durchtönt, von Cakravāka-Vögeln umgirrt, voll von Schildkröten, Krokodilen und Fischen, mit Sandbänken und Inseln geschmückt.
von Krauñca- und Kurara-Vögeln durchtönt, von Cakravāka-Vögeln umgirrt, voll von Schildkröten, Krokodilen und Fischen, mit Sandbänken und Inseln geschmückt.
tathoktā tena sārthena damayantī nṛpātmajā pratyuvāca tataḥ sādhvī bhartṛvyasanaduḥkhitā sārthavāhaṃ ca sārthaṃ ca janā ye cātra ke cana
So von jener Karawane angesprochen, erwiderte die Königstochter Damayantī, die Tugendhafte, vom Unglück ihres Gemahls betrübt, dem Karawanenführer, der Karawane und den Leuten, die dort waren:
Wort für Wort
tathoktā tena sārthena damayantī nṛpātmajā pratyuvāca tataḥ sādhvī bhartṛvyasanaduḥkhitā sārthavāhaṃ ca sārthaṃ ca janā ye cātra ke cana
So von jener Karawane angesprochen, erwiderte die Königstochter Damayantī, die Tugendhafte, vom Unglück ihres Gemahls betrübt, dem Karawanenführer, der Karawane und den Leuten, die dort waren:
yūnaḥ sthavirabālāś ca sārthasya ca purogamāḥ mānuṣīṃ māṃ vijānīta manujādhipateḥ sutām nṛpasnuṣāṃ rājabhāryāṃ bhartṛdarśanalālasām
„Ihr Jungen, Alten und Kinder, und ihr Anführer der Karawane - erkennt mich als Menschenfrau, als Tochter eines Herrschers der Menschen, als Schwiegertochter eines Königs, als Königsgattin, die sich danach sehnt, ihren Gemahl zu sehen.
Wort für Wort
yūnaḥ sthavirabālāś ca sārthasya ca purogamāḥ mānuṣīṃ māṃ vijānīta manujādhipateḥ sutām nṛpasnuṣāṃ rājabhāryāṃ bhartṛdarśanalālasām
„Ihr Jungen, Alten und Kinder, und ihr Anführer der Karawane - erkennt mich als Menschenfrau, als Tochter eines Herrschers der Menschen, als Schwiegertochter eines Königs, als Königsgattin, die sich danach sehnt, ihren Gemahl zu sehen.
kuñjaradvīpimahiṣaśārdūlarkṣamṛgān api paśyāmy asmin vane kaṣṭe amanuṣyaniṣevite tathā no yakṣarāḍ adya maṇibhadraḥ prasīdatu
Elefanten, Panther, Büffel, Tiger, Bären und Wild sehe ich zwar in diesem beschwerlichen, von Unmenschen bewohnten Wald; so möge uns heute der Yakṣa-König Maṇibhadra gnädig sein.“
Wort für Wort
kuñjaradvīpimahiṣaśārdūlarkṣamṛgān api paśyāmy asmin vane kaṣṭe amanuṣyaniṣevite tathā no yakṣarāḍ adya maṇibhadraḥ prasīdatu
Elefanten, Panther, Büffel, Tiger, Bären und Wild sehe ich zwar in diesem beschwerlichen, von Unmenschen bewohnten Wald; so möge uns heute der Yakṣa-König Maṇibhadra gnädig sein.“
Der Karawanenführer sprach: „Diese Karawane wird schnell in das Land des Königs der Cedis gelangen, des Subāhu, des Wahrhaftigen, um Gewinn zu erzielen, o Königstochter.“
Der Karawanenführer sprach: „Diese Karawane wird schnell in das Land des Königs der Cedis gelangen, des Subāhu, des Wahrhaftigen, um Gewinn zu erzielen, o Königstochter.“