Kapitel 180: Kṛṣṇāgamanam Mārkaṇḍeyāgamanam ca
Kṛṣṇas Besuch und die Ankunft Mārkaṇḍeyas
Im Wald Kāmyaka angekommen, wird den Pāṇḍavas die baldige Ankunft Kṛṣṇas und des hochbetagten Weisen Mārkaṇḍeya angekündigt. Kṛṣṇa trifft mit Satyabhāmā ein, begrüßt alle herzlich und berichtet Draupadī von ihren in Dvārakā glücklich lebenden, von Pradyumna und Abhimanyu ausgebildeten Söhnen. Er bietet Yudhiṣṭhira die Streitkräfte der Vṛṣṇis an. Yudhiṣṭhira erwidert vertrauensvoll, dass nach Ablauf der zwölf Waldjahre und des Jahres im Verborgenen die Pāṇḍavas sich an Kṛṣṇa wenden werden. Danach trifft Mārkaṇḍeya ein, wird gebeten, alte, heilige Geschichten zu erzählen, und schließlich kommt auch der Götterweise Nārada hinzu.
Vaiśaṃpāyana sprach: Als sie Kāmyaka erreicht hatten, ließen sich die Söhne der Kuntī, angeführt von Yudhiṣṭhira, von den Scharen der Weisen gastlich aufgenommen, zusammen mit Kṛṣṇā nieder.
Vaiśaṃpāyana sprach: Als sie Kāmyaka erreicht hatten, ließen sich die Söhne der Kuntī, angeführt von Yudhiṣṭhira, von den Scharen der Weisen gastlich aufgenommen, zusammen mit Kṛṣṇā nieder.
Als er den Helden Phalguna erblickte, der nach langer Zeit als geliebter Freund zurückgekehrt war, umarmte ihn der Nachkomme Daśārhas, den Bezwinger der Feinde, immer wieder.
Als er den Helden Phalguna erblickte, der nach langer Zeit als geliebter Freund zurückgekehrt war, umarmte ihn der Nachkomme Daśārhas, den Bezwinger der Feinde, immer wieder.
Kṛṣṇa aber, der Weise, mit dem Sohn der Pṛthā zusammengetroffen, mit Dhanaṃjaya, dem Schrecken der Asuras, erstrahlte, wie der hochgesinnte Herr der Wesen, der Erhabene, erstrahlt, wenn er selbst mit Guha zusammentrifft.
Kṛṣṇa aber, der Weise, mit dem Sohn der Pṛthā zusammengetroffen, mit Dhanaṃjaya, dem Schrecken der Asuras, erstrahlte, wie der hochgesinnte Herr der Wesen, der Erhabene, erstrahlt, wenn er selbst mit Guha zusammentrifft.
Da erzählte der Diademgeschmückte dem älteren Bruder Gadas alles, was sich im Wald zugetragen hatte, wie es sich gehörte, und fragte ihn wiederum aus, wie es um Subhadrā und ebenso um Abhimanyu stehe.
Da erzählte der Diademgeschmückte dem älteren Bruder Gadas alles, was sich im Wald zugetragen hatte, wie es sich gehörte, und fragte ihn wiederum aus, wie es um Subhadrā und ebenso um Abhimanyu stehe.
sa pūjayitvā madhuhā yathāvat pārthāṃś ca kṛṣṇāṃ ca purohitaṃ ca uvāca rājānam abhipraśaṃsan yudhiṣṭhiraṃ tatra sahopaviśya
Nachdem er, der Madhu-Töter, die Söhne der Pṛthā, Kṛṣṇā und den Hauspriester nach Gebühr geehrt hatte, setzte er sich dort zusammen mit Yudhiṣṭhira nieder und sprach, den König lobend:
Wort für Wort
sa pūjayitvā madhuhā yathāvat pārthāṃś ca kṛṣṇāṃ ca purohitaṃ ca uvāca rājānam abhipraśaṃsan yudhiṣṭhiraṃ tatra sahopaviśya
Nachdem er, der Madhu-Töter, die Söhne der Pṛthā, Kṛṣṇā und den Hauspriester nach Gebühr geehrt hatte, setzte er sich dort zusammen mit Yudhiṣṭhira nieder und sprach, den König lobend:
dharmaḥ paraḥ pāṇḍava rājyalābhāt tasyārtham āhus tapa eva rājan satyārjavābhyāṃ caratā svadharmaṃ jitas tavāyaṃ ca paraś ca lokaḥ
„Höher als der Gewinn eines Königreichs ist die Rechtschaffenheit, o Pāṇḍava; um ihretwillen, sagen sie, dient allein die Buße, o König; indem du, deinem eigenen Dharma gemäß, in Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit wandelst, hast du diese und auch jene Welt bezwungen.
Wort für Wort
dharmaḥ paraḥ pāṇḍava rājyalābhāt tasyārtham āhus tapa eva rājan satyārjavābhyāṃ caratā svadharmaṃ jitas tavāyaṃ ca paraś ca lokaḥ
„Höher als der Gewinn eines Königreichs ist die Rechtschaffenheit, o Pāṇḍava; um ihretwillen, sagen sie, dient allein die Buße, o König; indem du, deinem eigenen Dharma gemäß, in Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit wandelst, hast du diese und auch jene Welt bezwungen.
Von Anfang an, der Gelübde übend, hast du die vollständige Bogenkunst vollkommen erlangt; durch den Dharma des Kriegerstandes hast du Güter erworben – alle uralten Opferwerke sind dir zuteilgeworden.
Von Anfang an, der Gelübde übend, hast du die vollständige Bogenkunst vollkommen erlangt; durch den Dharma des Kriegerstandes hast du Güter erworben – alle uralten Opferwerke sind dir zuteilgeworden.
na grāmyadharmeṣu ratis tavāsti kāmān na kiṃ cit kuruṣe narendra na cārthalobhāt prajahāsi dharmaṃ tasmāt svabhāvād asi dharmarājaḥ
Nicht hast du Gefallen an niederen, dörflichen Genüssen, nichts von Begierden tust du, o Herrscher der Menschen, und aus Gier nach Reichtum hast du den Dharma niemals aufgegeben; darum bist du von Natur aus der Dharmarāja.
Wort für Wort
na grāmyadharmeṣu ratis tavāsti kāmān na kiṃ cit kuruṣe narendra na cārthalobhāt prajahāsi dharmaṃ tasmāt svabhāvād asi dharmarājaḥ
Nicht hast du Gefallen an niederen, dörflichen Genüssen, nichts von Begierden tust du, o Herrscher der Menschen, und aus Gier nach Reichtum hast du den Dharma niemals aufgegeben; darum bist du von Natur aus der Dharmarāja.
dānaṃ ca satyaṃ ca tapaś ca rājañ śraddhā ca śāntiś ca dhṛtiḥ kṣamā ca avāpya rāṣṭrāṇi vasūni bhogān eṣā parā pārtha sadā ratis te
Geben und Wahrheit und Buße, o König, Vertrauen, Friedfertigkeit, Standhaftigkeit und Geduld – auch nachdem du Reiche, Güter und Genüsse erlangt hast, ist dies, o Sohn der Pṛthā, stets deine höchste Freude geblieben.
Wort für Wort
dānaṃ ca satyaṃ ca tapaś ca rājañ śraddhā ca śāntiś ca dhṛtiḥ kṣamā ca avāpya rāṣṭrāṇi vasūni bhogān eṣā parā pārtha sadā ratis te
Geben und Wahrheit und Buße, o König, Vertrauen, Friedfertigkeit, Standhaftigkeit und Geduld – auch nachdem du Reiche, Güter und Genüsse erlangt hast, ist dies, o Sohn der Pṛthā, stets deine höchste Freude geblieben.
yadā janaughaḥ kurujāṅgalānāṃ kṛṣṇāṃ sabhāyām avaśām apaśyat apetadharmavyavahāravṛttaṃ saheta tat pāṇḍava kas tvad anyaḥ
Als die Volksmenge der Kurujāṅgalas Kṛṣṇā in der Versammlungshalle in ihrer Hilflosigkeit erblickte, dieses vom rechten Wandel des Dharma abgewichene Geschehen – wer außer dir hätte dies ertragen können, o Pāṇḍava?
Wort für Wort
yadā janaughaḥ kurujāṅgalānāṃ kṛṣṇāṃ sabhāyām avaśām apaśyat apetadharmavyavahāravṛttaṃ saheta tat pāṇḍava kas tvad anyaḥ
Als die Volksmenge der Kurujāṅgalas Kṛṣṇā in der Versammlungshalle in ihrer Hilflosigkeit erblickte, dieses vom rechten Wandel des Dharma abgewichene Geschehen – wer außer dir hätte dies ertragen können, o Pāṇḍava?
Ohne Zweifel wirst du, dessen Wünsche alle in Erfüllung gehen, das Volk bald recht und gerecht beschützen; wir hier werden bei der Bezwingung der Kurus sein, sobald dein Gelübde erfüllt ist.
Ohne Zweifel wirst du, dessen Wünsche alle in Erfüllung gehen, das Volk bald recht und gerecht beschützen; wir hier werden bei der Bezwingung der Kurus sein, sobald dein Gelübde erfüllt ist.
dhaumyaṃ ca kṛṣṇāṃ ca yudhiṣṭhiraṃ ca yamau ca bhīmaṃ ca daśārhasiṃhaḥ uvāca diṣṭyā bhavatāṃ śivena prāptaḥ kirīṭī muditaḥ kṛtāstraḥ
Zu Dhaumya, zu Kṛṣṇā, zu Yudhiṣṭhira, zu den Zwillingen und zu Bhīma sprach der Löwe der Daśārhas weiter: Zum Glück ist, euch zum Heile, der Diademgeschmückte froh und mit den Waffen ausgerüstet zurückgekehrt.
Wort für Wort
dhaumyaṃ ca kṛṣṇāṃ ca yudhiṣṭhiraṃ ca yamau ca bhīmaṃ ca daśārhasiṃhaḥ uvāca diṣṭyā bhavatāṃ śivena prāptaḥ kirīṭī muditaḥ kṛtāstraḥ
Zu Dhaumya, zu Kṛṣṇā, zu Yudhiṣṭhira, zu den Zwillingen und zu Bhīma sprach der Löwe der Daśārhas weiter: Zum Glück ist, euch zum Heile, der Diademgeschmückte froh und mit den Waffen ausgerüstet zurückgekehrt.
provāca kṛṣṇām api yājñasenīṃ daśārhabhartā sahitaḥ suhṛdbhiḥ kṛṣṇe dhanurvedaratipradhānāḥ satyavratās te śiśavaḥ suśīlāḥ sadbhiḥ sadaivācaritaṃ samādhiṃ caranti putrās tava yājñaseni
Er wandte sich auch an Kṛṣṇā Yājñasenī und sprach, begleitet von seinen Freunden: Vorzüglich in der Freude an der Bogenkunst und wahrhaftig in ihren Gelübden sind deine Kinder, wohlgesittet, o Yājñasenī; stets üben sie die Sammlung, wie sie von den Guten immer geübt wird.
Wort für Wort
provāca kṛṣṇām api yājñasenīṃ daśārhabhartā sahitaḥ suhṛdbhiḥ kṛṣṇe dhanurvedaratipradhānāḥ satyavratās te śiśavaḥ suśīlāḥ sadbhiḥ sadaivācaritaṃ samādhiṃ caranti putrās tava yājñaseni
Er wandte sich auch an Kṛṣṇā Yājñasenī und sprach, begleitet von seinen Freunden: Vorzüglich in der Freude an der Bogenkunst und wahrhaftig in ihren Gelübden sind deine Kinder, wohlgesittet, o Yājñasenī; stets üben sie die Sammlung, wie sie von den Guten immer geübt wird.
rājyena rāṣṭraiś ca nimantryamāṇāḥ pitrā ca kṛṣṇe tava sodaraiś ca na yajñasenasya na mātulānāṃ gṛheṣu bālā ratim āpnuvanti
Obwohl von ihrem Vater und deinen Brüdern, o Kṛṣṇā, mit Reich und Ländern eingeladen, finden die Kinder weder in den Häusern Yajñasenas noch ihrer Onkel mütterlicherseits Gefallen.
Wort für Wort
rājyena rāṣṭraiś ca nimantryamāṇāḥ pitrā ca kṛṣṇe tava sodaraiś ca na yajñasenasya na mātulānāṃ gṛheṣu bālā ratim āpnuvanti
Obwohl von ihrem Vater und deinen Brüdern, o Kṛṣṇā, mit Reich und Ländern eingeladen, finden die Kinder weder in den Häusern Yajñasenas noch ihrer Onkel mütterlicherseits Gefallen.
Nur nach Ānarta gewandt, dort in Sicherheit angelangt, vorzüglich in der Freude an der Bogenkunst, begehren deine Söhne, seit sie die Stadt der Vṛṣṇis betreten haben, o Kṛṣṇā, nicht einmal mehr nach den Göttern.
Nur nach Ānarta gewandt, dort in Sicherheit angelangt, vorzüglich in der Freude an der Bogenkunst, begehren deine Söhne, seit sie die Stadt der Vṛṣṇis betreten haben, o Kṛṣṇā, nicht einmal mehr nach den Göttern.
yathā tvam evārhasi teṣu vṛttiṃ prayoktum āryā ca yathaiva kuntī teṣv apramādena sadā karoti tathā ca bhūyaś ca tathā subhadrā
Wie du selbst würdig bist, für sie Fürsorge zu üben, und wie die edle Kuntī dies für sie stets ohne Nachlässigkeit tut, so tut es immer wieder auch Subhadrā.
Wort für Wort
yathā tvam evārhasi teṣu vṛttiṃ prayoktum āryā ca yathaiva kuntī teṣv apramādena sadā karoti tathā ca bhūyaś ca tathā subhadrā
Wie du selbst würdig bist, für sie Fürsorge zu üben, und wie die edle Kuntī dies für sie stets ohne Nachlässigkeit tut, so tut es immer wieder auch Subhadrā.
yathāniruddhasya yathābhimanyor yathā sunīthasya yathaiva bhānoḥ tathā vinetā ca gatiś ca kṛṣṇe tavātmajānām api raukmiṇeyaḥ
Wie er es für Aniruddha ist, wie für Abhimanyu, wie für Sunītha, wie auch für Bhānu, so ist der Sohn der Rukmiṇī der Erzieher und die Zuflucht auch deiner Söhne, o Kṛṣṇā.
Wort für Wort
yathāniruddhasya yathābhimanyor yathā sunīthasya yathaiva bhānoḥ tathā vinetā ca gatiś ca kṛṣṇe tavātmajānām api raukmiṇeyaḥ
Wie er es für Aniruddha ist, wie für Abhimanyu, wie für Sunītha, wie auch für Bhānu, so ist der Sohn der Rukmiṇī der Erzieher und die Zuflucht auch deiner Söhne, o Kṛṣṇā.
Im Umgang mit Keule, Schwert und Schild, in den Waffen, in den Übungen, im Wagen- und Pferdelenken, unterweist sie der Unermüdliche recht als Lehrer, und auch der Jüngling Abhimanyu tut dies beständig.
Im Umgang mit Keule, Schwert und Schild, in den Waffen, in den Übungen, im Wagen- und Pferdelenken, unterweist sie der Unermüdliche recht als Lehrer, und auch der Jüngling Abhimanyu tut dies beständig.
sa cāpi samyak praṇidhāya śikṣām astrāṇi caiṣāṃ guruvat pradāya tavātmajānāṃ ca tathābhimanyoḥ parākramais tuṣyati raukmiṇeyaḥ
Und er, nachdem er ihnen die Unterweisung sorgfältig zuteilwerden ließ und wie ein Lehrer die Waffen übergeben hatte, freut sich, der Sohn der Rukmiṇī, an der Tapferkeit deiner Söhne und ebenso Abhimanyus.
Wort für Wort
sa cāpi samyak praṇidhāya śikṣām astrāṇi caiṣāṃ guruvat pradāya tavātmajānāṃ ca tathābhimanyoḥ parākramais tuṣyati raukmiṇeyaḥ
Und er, nachdem er ihnen die Unterweisung sorgfältig zuteilwerden ließ und wie ein Lehrer die Waffen übergeben hatte, freut sich, der Sohn der Rukmiṇī, an der Tapferkeit deiner Söhne und ebenso Abhimanyus.
athābravīd dharmarājaṃ tu kṛṣṇo daśārhayodhāḥ kukurāndhakāś ca ete nideśaṃ tava pālayanti tiṣṭhanti yatrecchasi tatra rājan
Dann sprach Kṛṣṇa weiter zum Dharmarāja: Die Krieger der Daśārhas, der Kukuras und der Andhakas befolgen deinen Befehl; sie stehen bereit, wo immer du es wünschst, o König.
Wort für Wort
athābravīd dharmarājaṃ tu kṛṣṇo daśārhayodhāḥ kukurāndhakāś ca ete nideśaṃ tava pālayanti tiṣṭhanti yatrecchasi tatra rājan
Dann sprach Kṛṣṇa weiter zum Dharmarāja: Die Krieger der Daśārhas, der Kukuras und der Andhakas befolgen deinen Befehl; sie stehen bereit, wo immer du es wünschst, o König.
Es wende sich zu deinen Zwecken, o Herrscher der Menschen, das Heer der Madhus, dessen Bogenschwung dem Wind gleicht, von Halāyudha angeführt, bereitstehend mit Reitern, Fußvolk, Rossen, Wagen und Elefanten.
Es wende sich zu deinen Zwecken, o Herrscher der Menschen, das Heer der Madhus, dessen Bogenschwung dem Wind gleicht, von Halāyudha angeführt, bereitstehend mit Reitern, Fußvolk, Rossen, Wagen und Elefanten.
prasthāpyatāṃ pāṇḍava dhārtarāṣṭraḥ suyodhanaḥ pāpakṛtāṃ variṣṭhaḥ sa sānubandhaḥ sasuhṛdgaṇaś ca saubhasya saubhādhipateś ca mārgam
Lass Suyodhana [?], den Sohn des Dhṛtarāṣṭra, den Schlimmsten der Übeltäter, aufbrechen, o Pāṇḍava, mitsamt seinem Anhang und seiner Freundesschar, auf den Weg gegen Saubha und den Herrn von Saubha.
Wort für Wort
prasthāpyatāṃ pāṇḍava dhārtarāṣṭraḥ suyodhanaḥ pāpakṛtāṃ variṣṭhaḥ sa sānubandhaḥ sasuhṛdgaṇaś ca saubhasya saubhādhipateś ca mārgam
Lass Suyodhana [?], den Sohn des Dhṛtarāṣṭra, den Schlimmsten der Übeltäter, aufbrechen, o Pāṇḍava, mitsamt seinem Anhang und seiner Freundesschar, auf den Weg gegen Saubha und den Herrn von Saubha.
Der genaue erzählerische Zusammenhang dieser Verse (eine offenbar in der Versammlungshalle getroffene Abmachung, die Suyodhana/Duryodhana und einen Feldzug gegen Saubha betrifft) bleibt im kritischen Text verdichtet und lässt sich nicht restlos aufklären; die Übersetzung folgt dem Wortlaut so eng wie möglich.
kāmaṃ tathā tiṣṭha narendra tasmin yathā kṛtas te samayaḥ sabhāyām dāśārhayodhais tu sasādiyodhaṃ pratīkṣatāṃ nāgapuraṃ bhavantam
Doch magst du, o Herrscher der Menschen, dort verweilen, wie es die von dir in der Versammlung getroffene Abmachung vorsieht; die Krieger der Daśārhas mögen mit ihrer Reiterei dich in Nāgapura erwarten.
Wort für Wort
kāmaṃ tathā tiṣṭha narendra tasmin yathā kṛtas te samayaḥ sabhāyām dāśārhayodhais tu sasādiyodhaṃ pratīkṣatāṃ nāgapuraṃ bhavantam
Doch magst du, o Herrscher der Menschen, dort verweilen, wie es die von dir in der Versammlung getroffene Abmachung vorsieht; die Krieger der Daśārhas mögen mit ihrer Reiterei dich in Nāgapura erwarten.
Frei von Zorn, gereinigt von allem Bösen, nachdem du nach Belieben verweilt hast, wo du willst, wirst du sodann, von Kummer befreit, als Erster das blühende Nāgapura samt seinem Reich erreichen.“
Frei von Zorn, gereinigt von allem Bösen, nachdem du nach Belieben verweilt hast, wo du willst, wirst du sodann, von Kummer befreit, als Erster das blühende Nāgapura samt seinem Reich erreichen.“
tatas tad ājñāya mataṃ mahātmā yathāvad uktaṃ puruṣottamena praśasya viprekṣya ca dharmarājaḥ kṛtāñjaliḥ keśavam ity uvāca
Darauf, nachdem er jene vom Besten der Männer gebührend geäußerte Ansicht vernommen, sie gelobt und erwogen hatte, sprach der hochgesinnte Dharmarāja mit gefalteten Händen zu Keśava:
Wort für Wort
tatas tad ājñāya mataṃ mahātmā yathāvad uktaṃ puruṣottamena praśasya viprekṣya ca dharmarājaḥ kṛtāñjaliḥ keśavam ity uvāca
Darauf, nachdem er jene vom Besten der Männer gebührend geäußerte Ansicht vernommen, sie gelobt und erwogen hatte, sprach der hochgesinnte Dharmarāja mit gefalteten Händen zu Keśava:
asaṃśayaṃ keśava pāṇḍavānāṃ bhavān gatis tvaccharaṇā hi pārthāḥ kālodaye tac ca tataś ca bhūyaḥ kartā bhavān karma na saṃśayo 'sti
„Ohne Zweifel, o Keśava, bist du die Zuflucht der Pāṇḍavas; bei dir suchen die Söhne der Pṛthā Schutz. Wenn die Zeit gekommen ist, wirst du jene Tat und noch mehr vollbringen – daran besteht kein Zweifel.
Wort für Wort
asaṃśayaṃ keśava pāṇḍavānāṃ bhavān gatis tvaccharaṇā hi pārthāḥ kālodaye tac ca tataś ca bhūyaḥ kartā bhavān karma na saṃśayo 'sti
„Ohne Zweifel, o Keśava, bist du die Zuflucht der Pāṇḍavas; bei dir suchen die Söhne der Pṛthā Schutz. Wenn die Zeit gekommen ist, wirst du jene Tat und noch mehr vollbringen – daran besteht kein Zweifel.
So wie gelobt, ist die Zeit verstrichen – all die zwölf Jahre in der Einöde; nachdem sie das Jahr des unerkannten Wandels vorschriftsmäßig vollendet haben, werden die Söhne Pāṇḍus zu dir kommen, o Keśava.“
So wie gelobt, ist die Zeit verstrichen – all die zwölf Jahre in der Einöde; nachdem sie das Jahr des unerkannten Wandels vorschriftsmäßig vollendet haben, werden die Söhne Pāṇḍus zu dir kommen, o Keśava.“
Vaiśaṃpāyana sprach: Während der Vārṣṇeya und der Dharmarāja so miteinander sprachen, o Bhārata, erschien danach der in der Askese Ergraute, viele tausend Jahre alt, der fromme, überaus büßende Mārkaṇḍeya.
Vaiśaṃpāyana sprach: Während der Vārṣṇeya und der Dharmarāja so miteinander sprachen, o Bhārata, erschien danach der in der Askese Ergraute, viele tausend Jahre alt, der fromme, überaus büßende Mārkaṇḍeya.