Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)
Kapitel 156: Ārṣṭiṣeṇavākyam
Die Rede des Ārṣṭiṣeṇa
Der königliche Weise Ārṣṭiṣeṇa empfängt die Pāṇḍavas, erkundigt sich in einer langen, väterlichen Ermahnung nach Yudhiṣṭhiras Wandel in Wahrhaftigkeit, Pflichttreue und Ehrerbietung gegenüber Eltern, Lehrern und Feuer, und schildert ihnen die Wunder des oberen Gandhamādana an den Monatswechseln — Weise, himmlische Liebespaare, Gandharven, Apsaras und Vaiśravaṇa Kubera selbst. Er warnt sie eindringlich davor, aus Unbesonnenheit über den Gipfel hinauszugehen, da dieser Weg allein den Vollendeten und Göttern offensteht und jeden unbedachten Menschen den Tod durch die Rākṣasas bringt, und heißt sie, bis zu Arjunas Wiederkehr in Ruhe zu verweilen.
vaiśaṃpāyana uvāca yudhiṣṭhiras tam āsādya tapasā dagdhakilbiṣam abhyavādayata prītaḥ śirasā nāma kīrtayan
Vaiśaṃpāyana sprach: Yudhiṣṭhira, sich ihm, dem durch Askese seine Sünden Verbrannten, nähernd, grüßte ihn freudig, mit dem Haupt sich verneigend, seinen Namen nennend.
Wort für Wort vaiśaṃpāyana uvāca yudhiṣṭhiras tam āsādya tapasā dagdhakilbiṣam abhyavādayata prītaḥ śirasā nāma kīrtayan Vaiśaṃpāyana sprach: Yudhiṣṭhira, sich ihm, dem durch Askese seine Sünden Verbrannten, nähernd, grüßte ihn freudig, mit dem Haupt sich verneigend, seinen Namen nennend. tataḥ kṛṣṇā ca bhīmaś ca yamau cāpi yaśasvinau śirobhiḥ prāpya rājarṣiṃ parivāryopatasthire
Darauf traten auch Kṛṣṇā, Bhīma und die beiden ruhmreichen Zwillinge heran, verneigten sich mit ihren Häuptern vor dem königlichen Weisen und umgaben ihn, wartend.
Wort für Wort tataḥ kṛṣṇā ca bhīmaś ca yamau cāpi yaśasvinau śirobhiḥ prāpya rājarṣiṃ parivāryopatasthire Darauf traten auch Kṛṣṇā, Bhīma und die beiden ruhmreichen Zwillinge heran, verneigten sich mit ihren Häuptern vor dem königlichen Weisen und umgaben ihn, wartend. tathaiva dhaumyo dharmajñaḥ pāṇḍavānāṃ purohitaḥ yathānyāyam upākrāntas tam ṛṣiṃ saṃśitavratam
Ebenso näherte sich Dhaumya, der Rechtskundige, der Hauspriester der Pāṇḍavas, gebührend jenem Weisen von strengem Gelübde.
Wort für Wort tathaiva dhaumyo dharmajñaḥ pāṇḍavānāṃ purohitaḥ yathānyāyam upākrāntas tam ṛṣiṃ saṃśitavratam Ebenso näherte sich Dhaumya, der Rechtskundige, der Hauspriester der Pāṇḍavas, gebührend jenem Weisen von strengem Gelübde. anvajānāt sa dharmajño munir divyena cakṣuṣā pāṇḍoḥ putrān kuruśreṣṭhān āsyatām iti cābravīt
Jener rechtskundige Weise erkannte mit seinem göttlichen Auge die Söhne Pāṇḍus, die Besten der Kurus, und sprach: „Setzt euch.“
Wort für Wort anvajānāt sa dharmajño munir divyena cakṣuṣā pāṇḍoḥ putrān kuruśreṣṭhān āsyatām iti cābravīt Jener rechtskundige Weise erkannte mit seinem göttlichen Auge die Söhne Pāṇḍus, die Besten der Kurus, und sprach: „Setzt euch.“ kurūṇām ṛṣabhaṃ prājñaṃ pūjayitvā mahātapāḥ saha bhrātṛbhir āsīnaṃ paryapṛcchad anāmayam
Nachdem er den klugen Stier der Kurus geehrt hatte, fragte der große Asket ihn, der mit seinen Brüdern saß, nach seinem Wohlergehen:
Wort für Wort kurūṇām ṛṣabhaṃ prājñaṃ pūjayitvā mahātapāḥ saha bhrātṛbhir āsīnaṃ paryapṛcchad anāmayam Nachdem er den klugen Stier der Kurus geehrt hatte, fragte der große Asket ihn, der mit seinen Brüdern saß, nach seinem Wohlergehen: nānṛte kuruṣe bhāvaṃ kaccid dharme ca vartase matāpitroś ca te vṛttiḥ kaccit pārtha na sīdati
„Neigst du dich wohl nicht zur Lüge, und bleibst du auf dem Pfad der Pflicht? Verkümmert nicht etwa die Sorge um deine Eltern, o Pārtha?
Wort für Wort nānṛte kuruṣe bhāvaṃ kaccid dharme ca vartase matāpitroś ca te vṛttiḥ kaccit pārtha na sīdati „Neigst du dich wohl nicht zur Lüge, und bleibst du auf dem Pfad der Pflicht? Verkümmert nicht etwa die Sorge um deine Eltern, o Pārtha? kaccit te guravaḥ sarve vṛddhā vaidyāś ca pūjitāḥ kaccin na kuruṣe bhāvaṃ pārtha pāpeṣu karmasu
Sind wohl alle deine Lehrer, die Alten und die Ärzte, von dir geehrt? Neigst du dich, o Pārtha, wohl nicht zu sündigen Taten?
Wort für Wort kaccit te guravaḥ sarve vṛddhā vaidyāś ca pūjitāḥ kaccin na kuruṣe bhāvaṃ pārtha pāpeṣu karmasu Sind wohl alle deine Lehrer, die Alten und die Ärzte, von dir geehrt? Neigst du dich, o Pārtha, wohl nicht zu sündigen Taten? sukṛtaṃ pratikartuṃ ca kaccid dhātuṃ ca duṣkṛtam yathānyāyaṃ kuruśreṣṭha jānāsi na ca katthase
Weißt du wohl, o Bester der Kurus, wie man Gutes vergilt und Böses gemäß der Pflicht unterlässt, ohne dich dessen zu rühmen?
Wort für Wort sukṛtaṃ pratikartuṃ ca kaccid dhātuṃ ca duṣkṛtam yathānyāyaṃ kuruśreṣṭha jānāsi na ca katthase Weißt du wohl, o Bester der Kurus, wie man Gutes vergilt und Böses gemäß der Pflicht unterlässt, ohne dich dessen zu rühmen? yathārhaṃ mānitāḥ kaccit tvayā nandanti sādhavaḥ vaneṣv api vasan kaccid dharmam evānuvartase
Erfreuen sich die Rechtschaffenen wohl, von dir gebührend geehrt? Folgst du, auch im Wald weilend, wohl beständig der Pflicht?
Wort für Wort yathārhaṃ mānitāḥ kaccit tvayā nandanti sādhavaḥ vaneṣv api vasan kaccid dharmam evānuvartase Erfreuen sich die Rechtschaffenen wohl, von dir gebührend geehrt? Folgst du, auch im Wald weilend, wohl beständig der Pflicht? kaccid dhaumyas tvadācārair na pārtha paritapyate dānadharmatapaḥśaucair ārjavena titikṣayā
Wird Dhaumya wohl nicht durch dein Verhalten betrübt, o Pārtha, in Freigebigkeit, Rechtschaffenheit, Askese, Reinheit, Aufrichtigkeit und Geduld?
Wort für Wort kaccid dhaumyas tvadācārair na pārtha paritapyate dānadharmatapaḥśaucair ārjavena titikṣayā Wird Dhaumya wohl nicht durch dein Verhalten betrübt, o Pārtha, in Freigebigkeit, Rechtschaffenheit, Askese, Reinheit, Aufrichtigkeit und Geduld? pitṛpaitāmahaṃ vṛttaṃ kaccit pārthānuvartase kaccid rājarṣiyātena pathā gacchasi pāṇḍava
Folgst du wohl dem Wandel deiner Väter und Großväter, o Pārtha? Gehst du wohl den Weg, den königliche Weise gegangen sind, o Pāṇḍava?
Wort für Wort pitṛpaitāmahaṃ vṛttaṃ kaccit pārthānuvartase kaccid rājarṣiyātena pathā gacchasi pāṇḍava Folgst du wohl dem Wandel deiner Väter und Großväter, o Pārtha? Gehst du wohl den Weg, den königliche Weise gegangen sind, o Pāṇḍava? sve sve kila kule jāte putre naptari vā punaḥ pitaraḥ pitṛlokasthāḥ śocanti ca hasanti ca
Denn wenn in ihrem jeweiligen Geschlecht ein Sohn oder wiederum ein Enkel geboren wird, trauern oder freuen sich die im Ahnenreich weilenden Väter.
Wort für Wort sve sve kila kule jāte putre naptari vā punaḥ pitaraḥ pitṛlokasthāḥ śocanti ca hasanti ca Denn wenn in ihrem jeweiligen Geschlecht ein Sohn oder wiederum ein Enkel geboren wird, trauern oder freuen sich die im Ahnenreich weilenden Väter. kiṃ nv asya duṣkṛte 'smābhiḥ saṃprāptavyaṃ bhaviṣyati kiṃ cāsya sukṛte 'smābhiḥ prāptavyam iti śobhanam
‚Was wird uns wohl durch sein Übeltun zuteilwerden‘, denken sie, ‚und was Herrliches durch sein Wohltun?‘
Wort für Wort kiṃ nv asya duṣkṛte 'smābhiḥ saṃprāptavyaṃ bhaviṣyati kiṃ cāsya sukṛte 'smābhiḥ prāptavyam iti śobhanam ‚Was wird uns wohl durch sein Übeltun zuteilwerden‘, denken sie, ‚und was Herrliches durch sein Wohltun?‘ pitā mātā tathaivāgnir gurur ātmā ca pañcamaḥ yasyaite pūjitāḥ pārtha tasya lokāv ubhau jitau
Vater, Mutter, ebenso das Feuer, der Lehrer und als Fünftes das Selbst — wer diese ehrt, o Pārtha, dessen sind beide Welten gewonnen.
Wort für Wort pitā mātā tathaivāgnir gurur ātmā ca pañcamaḥ yasyaite pūjitāḥ pārtha tasya lokāv ubhau jitau Vater, Mutter, ebenso das Feuer, der Lehrer und als Fünftes das Selbst — wer diese ehrt, o Pārtha, dessen sind beide Welten gewonnen. abbhakṣā vāyubhakṣāś ca plavamānā vihāyasā juṣante parvataśreṣṭham ṛṣayaḥ parvasaṃdhiṣu
Von Wasser sich nährend, von Luft sich nährend, durch die Luft schwebend, besuchen die Weisen den besten der Berge an den Übergangszeiten der Monatswechsel.
Wort für Wort abbhakṣā vāyubhakṣāś ca plavamānā vihāyasā juṣante parvataśreṣṭham ṛṣayaḥ parvasaṃdhiṣu Von Wasser sich nährend, von Luft sich nährend, durch die Luft schwebend, besuchen die Weisen den besten der Berge an den Übergangszeiten der Monatswechsel. kāminaḥ saha kāntābhiḥ parasparam anuvratāḥ dṛśyante śailaśṛṅgasthās tathā kiṃpuruṣā nṛpa
Liebende samt ihren Geliebten, einander in Treue zugetan, sind auf den Berggipfeln zu sehen, ebenso die Kiṃpuruṣas, o König.
Wort für Wort kāminaḥ saha kāntābhiḥ parasparam anuvratāḥ dṛśyante śailaśṛṅgasthās tathā kiṃpuruṣā nṛpa Liebende samt ihren Geliebten, einander in Treue zugetan, sind auf den Berggipfeln zu sehen, ebenso die Kiṃpuruṣas, o König. arajāṃsi ca vāsāṃsi vasānāḥ kauśikāni ca dṛśyante bahavaḥ pārtha gandharvāpsarasāṃ gaṇāḥ
Staublose, seidene Gewänder tragend, sind viele Scharen von Gandharven und Apsaras zu sehen, o Pārtha,
Wort für Wort arajāṃsi ca vāsāṃsi vasānāḥ kauśikāni ca dṛśyante bahavaḥ pārtha gandharvāpsarasāṃ gaṇāḥ Staublose, seidene Gewänder tragend, sind viele Scharen von Gandharven und Apsaras zu sehen, o Pārtha, vidyādharagaṇāś caiva sragviṇaḥ priyadarśanāḥ mahoragagaṇāś caiva suparṇāś coragādayaḥ
ebenso Scharen von Vidyādharas, blumenbekränzt, lieblich anzuschauen, und Scharen gewaltiger Schlangen, Suparṇas und andere Schlangenwesen.
Wort für Wort vidyādharagaṇāś caiva sragviṇaḥ priyadarśanāḥ mahoragagaṇāś caiva suparṇāś coragādayaḥ ebenso Scharen von Vidyādharas, blumenbekränzt, lieblich anzuschauen, und Scharen gewaltiger Schlangen, Suparṇas und andere Schlangenwesen. asya copari śailasya śrūyate parvasaṃdhiṣu bherīpaṇavaśaṅkhānāṃ mṛdaṅgānāṃ ca nisvanaḥ
Und oben auf diesem Berg ist an den Monatswechseln der Klang von Pauken, Handtrommeln, Muschelhörnern und Mṛdaṅga-Trommeln zu hören.
Wort für Wort asya copari śailasya śrūyate parvasaṃdhiṣu bherīpaṇavaśaṅkhānāṃ mṛdaṅgānāṃ ca nisvanaḥ Und oben auf diesem Berg ist an den Monatswechseln der Klang von Pauken, Handtrommeln, Muschelhörnern und Mṛdaṅga-Trommeln zu hören. ihasthair eva tat sarvaṃ śrotavyaṃ bharatarṣabhāḥ na kāryā vaḥ kathaṃ cit syāt tatrābhisaraṇe matiḥ
Dies alles soll, hier weilend, nur gehört werden, ihr Stiere der Bharatas; keinesfalls sollt ihr den Gedanken fassen, euch dorthin zu begeben.
Wort für Wort ihasthair eva tat sarvaṃ śrotavyaṃ bharatarṣabhāḥ na kāryā vaḥ kathaṃ cit syāt tatrābhisaraṇe matiḥ Dies alles soll, hier weilend, nur gehört werden, ihr Stiere der Bharatas; keinesfalls sollt ihr den Gedanken fassen, euch dorthin zu begeben. na cāpy ataḥ paraṃ śakyaṃ gantuṃ bharatasattamāḥ vihāro hy atra devānām amānuṣagatis tu sā
Und auch ist es unmöglich, weiter als dies zu gehen, ihr Besten der Bharatas; denn dies ist der Lustort der Götter, ein Weg, den kein Mensch geht.
Wort für Wort na cāpy ataḥ paraṃ śakyaṃ gantuṃ bharatasattamāḥ vihāro hy atra devānām amānuṣagatis tu sā Und auch ist es unmöglich, weiter als dies zu gehen, ihr Besten der Bharatas; denn dies ist der Lustort der Götter, ein Weg, den kein Mensch geht. īṣaccapalakarmāṇaṃ manuṣyam iha bhārata dviṣanti sarvabhūtāni tāḍayanti ca rākṣasāḥ
Einen Menschen, der auch nur geringfügig unbesonnen handelt, hassen hier, o Bhārata, alle Wesen, und die Rākṣasas schlagen ihn.
Wort für Wort īṣaccapalakarmāṇaṃ manuṣyam iha bhārata dviṣanti sarvabhūtāni tāḍayanti ca rākṣasāḥ Einen Menschen, der auch nur geringfügig unbesonnen handelt, hassen hier, o Bhārata, alle Wesen, und die Rākṣasas schlagen ihn. abhyatikramya śikharaṃ śailasyāsya yudhiṣṭhira gatiḥ paramasiddhānāṃ devarṣīṇāṃ prakāśate
Jenseits des Gipfels dieses Berges, Yudhiṣṭhira, offenbart sich der Weg der höchsten Vollendeten und Götterweisen.
Wort für Wort abhyatikramya śikharaṃ śailasyāsya yudhiṣṭhira gatiḥ paramasiddhānāṃ devarṣīṇāṃ prakāśate Jenseits des Gipfels dieses Berges, Yudhiṣṭhira, offenbart sich der Weg der höchsten Vollendeten und Götterweisen. cāpalād iha gacchantaṃ pārtha yānam ataḥ param ayaḥśūlādibhir ghnanti rākṣasāḥ śatrusūdana
Wer aus Unbesonnenheit von hier weiter fortgeht, o Pārtha, Feindevernichter, den erschlagen die Rākṣasas mit eisernen Speeren und anderen Waffen.
Wort für Wort cāpalād iha gacchantaṃ pārtha yānam ataḥ param ayaḥśūlādibhir ghnanti rākṣasāḥ śatrusūdana Wer aus Unbesonnenheit von hier weiter fortgeht, o Pārtha, Feindevernichter, den erschlagen die Rākṣasas mit eisernen Speeren und anderen Waffen. apsarobhiḥ parivṛtaḥ samṛddhyā naravāhanaḥ iha vaiśravaṇas tāta parvasaṃdhiṣu dṛśyate
Von Apsaras umgeben, in Pracht, auf Menschen als Träger fahrend, ist hier Vaiśravaṇa, mein Sohn, an den Monatswechseln zu sehen.
Wort für Wort apsarobhiḥ parivṛtaḥ samṛddhyā naravāhanaḥ iha vaiśravaṇas tāta parvasaṃdhiṣu dṛśyate Von Apsaras umgeben, in Pracht, auf Menschen als Träger fahrend, ist hier Vaiśravaṇa, mein Sohn, an den Monatswechseln zu sehen. śikhare taṃ samāsīnam adhipaṃ sarvarakṣasām prekṣante sarvabhūtāni bhānumantam ivoditam
Ihn, auf dem Gipfel thronend, den Herrscher aller Rākṣasas, erblicken alle Wesen, der aufgegangenen Sonne gleich.
Wort für Wort śikhare taṃ samāsīnam adhipaṃ sarvarakṣasām prekṣante sarvabhūtāni bhānumantam ivoditam Ihn, auf dem Gipfel thronend, den Herrscher aller Rākṣasas, erblicken alle Wesen, der aufgegangenen Sonne gleich. devadānavasiddhānāṃ tathā vaiśravaṇasya ca gireḥ śikharam udyānam idaṃ bharatasattama
Der Gipfel dieses Berges ist der Lustgarten der Götter, Dānavas und Siddhas, ebenso Vaiśravaṇas, du Bester der Bharatas.
Wort für Wort devadānavasiddhānāṃ tathā vaiśravaṇasya ca gireḥ śikharam udyānam idaṃ bharatasattama Der Gipfel dieses Berges ist der Lustgarten der Götter, Dānavas und Siddhas, ebenso Vaiśravaṇas, du Bester der Bharatas. upāsīnasya dhanadaṃ tumburoḥ parvasaṃdhiṣu gītasāmasvanas tāta śrūyate gandhamādane
Während Tumburu dem Herrn der Schätze aufwartet, ist an den Monatswechseln der Klang von Gesang und Sāman-Weisen im Gandhamādana zu hören, mein Sohn.
Wort für Wort upāsīnasya dhanadaṃ tumburoḥ parvasaṃdhiṣu gītasāmasvanas tāta śrūyate gandhamādane Während Tumburu dem Herrn der Schätze aufwartet, ist an den Monatswechseln der Klang von Gesang und Sāman-Weisen im Gandhamādana zu hören, mein Sohn. etad evaṃvidhaṃ citram iha tāta yudhiṣṭhira prekṣante sarvabhūtāni bahuśaḥ parvasaṃdhiṣu
Dieses und dergleichen Wunderbares hier, mein Sohn Yudhiṣṭhira, erblicken alle Wesen vielfach an den Monatswechseln.
Wort für Wort etad evaṃvidhaṃ citram iha tāta yudhiṣṭhira prekṣante sarvabhūtāni bahuśaḥ parvasaṃdhiṣu Dieses und dergleichen Wunderbares hier, mein Sohn Yudhiṣṭhira, erblicken alle Wesen vielfach an den Monatswechseln. bhuñjānāḥ sarvabhojyāni rasavanti phalāni ca vasadhvaṃ pāṇḍavaśreṣṭhā yāvad arjunadarśanam
Genießt alle Speisen und saftigen Früchte und verweilt hier, ihr Besten der Pāṇḍavas, bis zum Wiedersehen mit Arjuna.
Wort für Wort bhuñjānāḥ sarvabhojyāni rasavanti phalāni ca vasadhvaṃ pāṇḍavaśreṣṭhā yāvad arjunadarśanam Genießt alle Speisen und saftigen Früchte und verweilt hier, ihr Besten der Pāṇḍavas, bis zum Wiedersehen mit Arjuna. na tāta capalair bhāvyam iha prāptaiḥ kathaṃ cana uṣitveha yathākāmaṃ yathāśraddhaṃ vihṛtya ca tataḥ śastrabhṛtāṃ śreṣṭha pṛthivīṃ pālayiṣyasi
Nicht sollt ihr, mein Sohn, hier angelangt, in irgendeiner Weise unbesonnen sein; nachdem ihr hier nach Herzenslust verweilt und euch nach Belieben ergangen habt, wirst du darauf, Bester der Waffenträger, die Erde beherrschen.“
Wort für Wort na tāta capalair bhāvyam iha prāptaiḥ kathaṃ cana uṣitveha yathākāmaṃ yathāśraddhaṃ vihṛtya ca tataḥ śastrabhṛtāṃ śreṣṭha pṛthivīṃ pālayiṣyasi Nicht sollt ihr, mein Sohn, hier angelangt, in irgendeiner Weise unbesonnen sein; nachdem ihr hier nach Herzenslust verweilt und euch nach Belieben ergangen habt, wirst du darauf, Bester der Waffenträger, die Erde beherrschen.“
Dieses Kapitel in der Leseansicht
← Kapitel 155 Kapitel 157 →