Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 228: Duryodhanaprasthānam Die Erlaubnis und der Aufbruch Duryodhanas

Auf die Meldung des Hirten Samaṅga hin bitten Karṇa und Śakuni Dhṛtarāṣṭra um die Erlaubnis zur Ghoṣayātrā. Dhṛtarāṣṭra gewährt sie nur widerstrebend und warnt eindringlich vor den Gefahren einer Begegnung mit den durch Askese erstarkten, zu Recht erzürnten Pāṇḍavas - insbesondere vor Bhīmasenas Ungeduld, Draupadīs verzehrendem Groll und Arjunas neu erlangten göttlichen Waffen. Śakuni beschwichtigt ihn mit dem Hinweis auf die pflichttreue Zurückhaltung der Pāṇḍavas und dem Versprechen, ihr Lager nicht aufzusuchen. Widerwillig erteilt Dhṛtarāṣṭra die Erlaubnis, und Duryodhana bricht mit einem gewaltigen Gefolge - Heer, Höflingen, Kaufleuten und Schaulustigen - zum Dvaitavana-See auf.

vaiśaṃpāyana uvāca dhṛtarāṣṭraṃ tataḥ sarve dadṛśur janamejaya pṛṣṭvā sukham atho rājñaḥ pṛṣṭvā rājñā ca bhārata

Vaiśaṃpāyana sprach: „Darauf suchten sie alle Dhṛtarāṣṭra auf, o Janamejaya, nachdem sie zunächst nach dem Wohlergehen des Königs gefragt hatten und vom König gefragt worden waren, o Bhārata.

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca dhṛtarāṣṭraṃ tataḥ sarve dadṛśur janamejaya pṛṣṭvā sukham atho rājñaḥ pṛṣṭvā rājñā ca bhārata
Vaiśaṃpāyana sprach: „Darauf suchten sie alle Dhṛtarāṣṭra auf, o Janamejaya, nachdem sie zunächst nach dem Wohlergehen des Königs gefragt hatten und vom König gefragt worden waren, o Bhārata.

tatas tair vihitaḥ pūrvaṃ samaṅgo nāma ballavaḥ samīpasthās tadā gāvo dhṛtarāṣṭre nyavedayat

Darauf meldete der von ihnen zuvor beauftragte Hirte namens Samaṅga dem Dhṛtarāṣṭra, dass die Rinder sich in der Nähe befänden.

Wort für Wort
tatas tair vihitaḥ pūrvaṃ samaṅgo nāma ballavaḥ samīpasthās tadā gāvo dhṛtarāṣṭre nyavedayat
Darauf meldete der von ihnen zuvor beauftragte Hirte namens Samaṅga dem Dhṛtarāṣṭra, dass die Rinder sich in der Nähe befänden.

anantaraṃ ca rādheyaḥ śakuniś ca viśāṃ pate āhatuḥ pārthivaśreṣṭhaṃ dhṛtarāṣṭraṃ janādhipam

Und unmittelbar darauf sprachen der Sohn Rādhās und Śakuni, o Herr der Völker, zu Dhṛtarāṣṭra, dem Besten der Fürsten, dem Herrscher der Menschen:

Wort für Wort
anantaraṃ ca rādheyaḥ śakuniś ca viśāṃ pate āhatuḥ pārthivaśreṣṭhaṃ dhṛtarāṣṭraṃ janādhipam
Und unmittelbar darauf sprachen der Sohn Rādhās und Śakuni, o Herr der Völker, zu Dhṛtarāṣṭra, dem Besten der Fürsten, dem Herrscher der Menschen:

ramaṇīyeṣu deśeṣu ghoṣāḥ saṃprati kaurava smāraṇāsamayaḥ prāpto vatsānām api cāṅkanam

‚In lieblichen Gegenden befinden sich derzeit die Hirtenlager, o Kaurava; die Zeit für die Kennzeichnung ist gekommen, und auch für die Brandmarkung der Kälber.

Wort für Wort
ramaṇīyeṣu deśeṣu ghoṣāḥ saṃprati kaurava smāraṇāsamayaḥ prāpto vatsānām api cāṅkanam
‚In lieblichen Gegenden befinden sich derzeit die Hirtenlager, o Kaurava; die Zeit für die Kennzeichnung ist gekommen, und auch für die Brandmarkung der Kälber.

mṛgayā cocitā rājann asmin kāle sutasya te duryodhanasya gamanaṃ tvam anujñātum arhasi

Auch die Jagd ist zu dieser Zeit angemessen, o König; du solltest deinem Sohn Duryodhana die Erlaubnis zur Reise erteilen.‘

Wort für Wort
mṛgayā cocitā rājann asmin kāle sutasya te duryodhanasya gamanaṃ tvam anujñātum arhasi
Auch die Jagd ist zu dieser Zeit angemessen, o König; du solltest deinem Sohn Duryodhana die Erlaubnis zur Reise erteilen.‘

dhṛtarāṣṭra uvāca mṛgayā śobhanā tāta gavāṃ ca samavekṣaṇam viśrambhas tu na gantavyo ballavānām iti smare

Dhṛtarāṣṭra sprach: ‚Die Jagd ist vortrefflich, mein Lieber, ebenso die Besichtigung der Rinder; doch sollte man sich nicht sorglos den Hirten anvertrauen - so erinnere ich mich.

Wort für Wort
dhṛtarāṣṭra uvāca mṛgayā śobhanā tāta gavāṃ ca samavekṣaṇam viśrambhas tu na gantavyo ballavānām iti smare
Dhṛtarāṣṭra sprach: ‚Die Jagd ist vortrefflich, mein Lieber, ebenso die Besichtigung der Rinder; doch sollte man sich nicht sorglos den Hirten anvertrauen - so erinnere ich mich.

te tu tatra naravyāghrāḥ samīpa iti naḥ śrutam ato nābhyanujānāmi gamanaṃ tatra vaḥ svayam

Wir haben gehört, dass jene Tiger unter den Männern dort in der Nähe sind; deshalb erlaube ich euch nicht, selbst dorthin zu gehen.

Wort für Wort
te tu tatra naravyāghrāḥ samīpa iti naḥ śrutam ato nābhyanujānāmi gamanaṃ tatra vaḥ svayam
Wir haben gehört, dass jene Tiger unter den Männern dort in der Nähe sind; deshalb erlaube ich euch nicht, selbst dorthin zu gehen.

chadmanā nirjitās te hi karśitāś ca mahāvane taponityāś ca rādheya samarthāś ca mahārathāḥ

Denn sie wurden durch Betrug besiegt, o Sohn Rādhās, und sind im großen Wald abgezehrt, doch beständig in Askese und fähig, jene großen Wagenkämpfer.

Wort für Wort
chadmanā nirjitās te hi karśitāś ca mahāvane taponityāś ca rādheya samarthāś ca mahārathāḥ
Denn sie wurden durch Betrug besiegt, o Sohn Rādhās, und sind im großen Wald abgezehrt, doch beständig in Askese und fähig, jene großen Wagenkämpfer.

dharmarājo na saṃkrudhyed bhīmasenas tv amarṣaṇaḥ yajñasenasya duhitā teja eva tu kevalam

Der Rechtskönig würde zwar nicht in Zorn geraten, doch Bhīmasena ist unduldsam; und die Tochter Yajñasenas ist nichts als lauter Glut.

Wort für Wort
dharmarājo na saṃkrudhyed bhīmasenas tv amarṣaṇaḥ yajñasenasya duhitā teja eva tu kevalam
Der Rechtskönig würde zwar nicht in Zorn geraten, doch Bhīmasena ist unduldsam; und die Tochter Yajñasenas ist nichts als lauter Glut.

yūyaṃ cāpy aparādhyeyur darpamohasamanvitāḥ tato vinirdaheyus te tapasā hi samanvitāḥ

Und ihr könntet, von Hochmut und Verblendung erfüllt, euch etwas zuschulden kommen lassen; dann könnten sie euch verbrennen, sind sie doch mit Askesekraft ausgestattet.

Wort für Wort
yūyaṃ cāpy aparādhyeyur darpamohasamanvitāḥ tato vinirdaheyus te tapasā hi samanvitāḥ
Und ihr könntet, von Hochmut und Verblendung erfüllt, euch etwas zuschulden kommen lassen; dann könnten sie euch verbrennen, sind sie doch mit Askesekraft ausgestattet.

atha vā sāyudhā vīrā manyunābhipariplutāḥ sahitā baddhanistriṃśā daheyuḥ śastratejasā

Oder aber die bewaffneten Helden, von Zorn überflutet, könnten sich vereinigen, die Schwerter gegürtet, und euch mit der Glut ihrer Waffen verbrennen.

Wort für Wort
atha vā sāyudhā vīrā manyunābhipariplutāḥ sahitā baddhanistriṃśā daheyuḥ śastratejasā
Oder aber die bewaffneten Helden, von Zorn überflutet, könnten sich vereinigen, die Schwerter gegürtet, und euch mit der Glut ihrer Waffen verbrennen.

atha yūyaṃ bahutvāt tān ārabhadhvaṃ kathaṃ cana anāryaṃ paramaṃ tat syād aśakyaṃ tac ca me matam

Oder aber, solltet ihr aufgrund eurer Überzahl sie irgendwie angreifen, wäre dies höchst unedel - und für unmöglich halte ich es ohnehin.

Wort für Wort
atha yūyaṃ bahutvāt tān ārabhadhvaṃ kathaṃ cana anāryaṃ paramaṃ tat syād aśakyaṃ tac ca me matam
Oder aber, solltet ihr aufgrund eurer Überzahl sie irgendwie angreifen, wäre dies höchst unedel - und für unmöglich halte ich es ohnehin.

uṣito hi mahābāhur indraloke dhanaṃjayaḥ divyāny astrāṇy avāpyātha tataḥ pratyāgato vanam

Denn der Starkarmige Dhanaṃjaya weilte in der Welt Indras, erlangte dort göttliche Waffen und kehrte darauf in den Wald zurück.

Wort für Wort
uṣito hi mahābāhur indraloke dhanaṃjayaḥ divyāny astrāṇy avāpyātha tataḥ pratyāgato vanam
Denn der Starkarmige Dhanaṃjaya weilte in der Welt Indras, erlangte dort göttliche Waffen und kehrte darauf in den Wald zurück.

akṛtāstreṇa pṛthivī jitā bībhatsunā purā kiṃ punaḥ sa kṛtāstro 'dya na hanyād vo mahārathaḥ

Schon bevor er der Waffen kundig war, wurde die Erde einst von Bībhatsu erobert - um wie viel mehr könnte er, jetzt der Waffen kundig, jener große Wagenkämpfer, euch töten?

Wort für Wort
akṛtāstreṇa pṛthivī jitā bībhatsunā purā kiṃ punaḥ sa kṛtāstro 'dya na hanyād vo mahārathaḥ
Schon bevor er der Waffen kundig war, wurde die Erde einst von Bībhatsu erobert - um wie viel mehr könnte er, jetzt der Waffen kundig, jener große Wagenkämpfer, euch töten?

atha vā madvacaḥ śrutvā tatra yattā bhaviṣyatha udvignavāso viśrambhād duḥkhaṃ tatra bhaviṣyati

Oder aber, meine Worte beherzigend, werdet ihr dort auf der Hut sein; doch schon das ängstliche Verweilen aus Misstrauen wird dort Leid bereiten. [?]

Wort für Wort
atha vā madvacaḥ śrutvā tatra yattā bhaviṣyatha udvignavāso viśrambhād duḥkhaṃ tatra bhaviṣyati
Oder aber, meine Worte beherzigend, werdet ihr dort auf der Hut sein; doch schon das ängstliche Verweilen aus Misstrauen wird dort Leid bereiten. [?]

Die genaue Beziehung zwischen ‚Vorsicht‘ und dem dennoch entstehenden Leid bleibt im knappen Sanskrit-Text etwas unklar; gemeint ist vermutlich, dass selbst vorsichtiges, misstrauisches Verhalten der Kauravas im Lager der Pāṇḍavas unweigerlich zu Spannungen führen würde.

atha vā sainikāḥ ke cid apakuryur yudhiṣṭhire tad abuddhikṛtaṃ karma doṣam utpādayec ca vaḥ

Oder aber, sollten manche eurer Soldaten Yudhiṣṭhira etwas zuleide tun, wäre das eine unbedachte Tat, die euch Schuld einbrächte.

Wort für Wort
atha vā sainikāḥ ke cid apakuryur yudhiṣṭhire tad abuddhikṛtaṃ karma doṣam utpādayec ca vaḥ
Oder aber, sollten manche eurer Soldaten Yudhiṣṭhira etwas zuleide tun, wäre das eine unbedachte Tat, die euch Schuld einbrächte.

tasmād gacchantu puruṣāḥ smāraṇāyāptakāriṇaḥ na svayaṃ tatra gamanaṃ rocaye tava bhārata

Deshalb sollen vertrauenswürdige Männer zur Kennzeichnung dorthin gehen; dass du selbst dorthin gehst, o Bhārata, das billige ich nicht.‘

Wort für Wort
tasmād gacchantu puruṣāḥ smāraṇāyāptakāriṇaḥ na svayaṃ tatra gamanaṃ rocaye tava bhārata
Deshalb sollen vertrauenswürdige Männer zur Kennzeichnung dorthin gehen; dass du selbst dorthin gehst, o Bhārata, das billige ich nicht.‘

śakunir uvāca dharmajñaḥ pāṇḍavo jyeṣṭhaḥ pratijñātaṃ ca saṃsadi tena dvādaśa varṣāṇi vastavyānīti bhārata

Śakuni sprach: ‚Der älteste Pāṇḍava kennt die Pflicht, und von ihm wurde in der Versammlung gelobt, dass zwölf Jahre im Wald zu verbringen seien, o Bhārata.

Wort für Wort
śakunir uvāca dharmajñaḥ pāṇḍavo jyeṣṭhaḥ pratijñātaṃ ca saṃsadi tena dvādaśa varṣāṇi vastavyānīti bhārata
Śakuni sprach: ‚Der älteste Pāṇḍava kennt die Pflicht, und von ihm wurde in der Versammlung gelobt, dass zwölf Jahre im Wald zu verbringen seien, o Bhārata.

anuvṛttāś ca te sarve pāṇḍavā dharmacāriṇaḥ yudhiṣṭhiraś ca kaunteyo na naḥ kopaṃ kariṣyati

Und alle jene Pāṇḍavas, der Pflicht folgend, haben sich daran gehalten; und Yudhiṣṭhira, der Sohn Kuntīs, wird uns keinen Zorn zeigen.

Wort für Wort
anuvṛttāś ca te sarve pāṇḍavā dharmacāriṇaḥ yudhiṣṭhiraś ca kaunteyo na naḥ kopaṃ kariṣyati
Und alle jene Pāṇḍavas, der Pflicht folgend, haben sich daran gehalten; und Yudhiṣṭhira, der Sohn Kuntīs, wird uns keinen Zorn zeigen.

mṛgayāṃ caiva no gantum icchā saṃvardhate bhṛśam smāraṇaṃ ca cikīrṣāmo na tu pāṇḍavadarśanam

Auch wächst in uns das Verlangen, zur Jagd zu gehen, überaus stark; wir wollen die Kennzeichnung vornehmen, nicht aber die Pāṇḍavas aufsuchen.

Wort für Wort
mṛgayāṃ caiva no gantum icchā saṃvardhate bhṛśam smāraṇaṃ ca cikīrṣāmo na tu pāṇḍavadarśanam
Auch wächst in uns das Verlangen, zur Jagd zu gehen, überaus stark; wir wollen die Kennzeichnung vornehmen, nicht aber die Pāṇḍavas aufsuchen.

na cānāryasamācāraḥ kaś cit tatra bhaviṣyati na ca tatra gamiṣyāmo yatra teṣāṃ pratiśrayaḥ

Und es wird dort kein unedles Verhalten irgendwelcher Art geben, und wir werden auch nicht dorthin gehen, wo ihre Unterkunft ist.‘

Wort für Wort
na cānāryasamācāraḥ kaś cit tatra bhaviṣyati na ca tatra gamiṣyāmo yatra teṣāṃ pratiśrayaḥ
Und es wird dort kein unedles Verhalten irgendwelcher Art geben, und wir werden auch nicht dorthin gehen, wo ihre Unterkunft ist.‘

vaiśaṃpāyana uvāca evam uktaḥ śakuninā dhṛtarāṣṭro janeśvaraḥ duryodhanaṃ sahāmātyam anujajñe na kāmataḥ

Vaiśaṃpāyana sprach: So von Śakuni angesprochen, gab Dhṛtarāṣṭra, der Herrscher der Menschen, dem Duryodhana samt seinen Ministern die Erlaubnis, wenn auch nicht aus freien Stücken.

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca evam uktaḥ śakuninā dhṛtarāṣṭro janeśvaraḥ duryodhanaṃ sahāmātyam anujajñe na kāmataḥ
Vaiśaṃpāyana sprach: So von Śakuni angesprochen, gab Dhṛtarāṣṭra, der Herrscher der Menschen, dem Duryodhana samt seinen Ministern die Erlaubnis, wenn auch nicht aus freien Stücken.

anujñātas tu gāndhāriḥ karṇena sahitas tadā niryayau bharataśreṣṭho balena mahatā vṛtaḥ

Nachdem ihm die Erlaubnis erteilt worden war, zog der Sohn der Gāndhārī, zusammen mit Karṇa, der Vorzüglichste der Bharatas, umgeben von einem gewaltigen Heer, damals aus.

Wort für Wort
anujñātas tu gāndhāriḥ karṇena sahitas tadā niryayau bharataśreṣṭho balena mahatā vṛtaḥ
Nachdem ihm die Erlaubnis erteilt worden war, zog der Sohn der Gāndhārī, zusammen mit Karṇa, der Vorzüglichste der Bharatas, umgeben von einem gewaltigen Heer, damals aus.

duḥśāsanena ca tathā saubalena ca devinā saṃvṛto bhrātṛbhiś cānyaiḥ strībhiś cāpi sahasraśaḥ

Umgeben von Duḥśāsana, ebenso von dem Sohn Subalas, dem Spieler, von seinen anderen Brüdern und auch von Frauen zu Tausenden.

Wort für Wort
duḥśāsanena ca tathā saubalena ca devinā saṃvṛto bhrātṛbhiś cānyaiḥ strībhiś cāpi sahasraśaḥ
Umgeben von Duḥśāsana, ebenso von dem Sohn Subalas, dem Spieler, von seinen anderen Brüdern und auch von Frauen zu Tausenden.

taṃ niryāntaṃ mahābāhuṃ draṣṭuṃ dvaitavanaṃ saraḥ paurāś cānuyayuḥ sarve sahadārā vanaṃ ca tat

Ihm, dem Starkarmigen, der auszog, um den Dvaitavana-See und jenen Wald zu sehen, folgten alle Stadtbewohner zusammen mit ihren Frauen.

Wort für Wort
taṃ niryāntaṃ mahābāhuṃ draṣṭuṃ dvaitavanaṃ saraḥ paurāś cānuyayuḥ sarve sahadārā vanaṃ ca tat
Ihm, dem Starkarmigen, der auszog, um den Dvaitavana-See und jenen Wald zu sehen, folgten alle Stadtbewohner zusammen mit ihren Frauen.

aṣṭau rathasahasrāṇi trīṇi nāgāyutāni ca pattayo bahusāhasrā hayāś ca navatiḥ śatāḥ

Achttausend Wagen, dreißigtausend Elefanten, viele Tausende Fußsoldaten und neuntausend Pferde begleiteten ihn.

Wort für Wort
aṣṭau rathasahasrāṇi trīṇi nāgāyutāni ca pattayo bahusāhasrā hayāś ca navatiḥ śatāḥ
Achttausend Wagen, dreißigtausend Elefanten, viele Tausende Fußsoldaten und neuntausend Pferde begleiteten ihn.

śakaṭāpaṇaveśyāś ca vaṇijo bandinas tathā narāś ca mṛgayāśīlāḥ śataśo 'tha sahasraśaḥ

Wagen mit Verkaufsständen und Freudenmädchen, Kaufleute, ebenso Barden, und der Jagd zugetane Männer, zu Hunderten und Tausenden.

Wort für Wort
śakaṭāpaṇaveśyāś ca vaṇijo bandinas tathā narāś ca mṛgayāśīlāḥ śataśo 'tha sahasraśaḥ
Wagen mit Verkaufsständen und Freudenmädchen, Kaufleute, ebenso Barden, und der Jagd zugetane Männer, zu Hunderten und Tausenden.

tataḥ prayāṇe nṛpateḥ sumahān abhavat svanaḥ prāvṛṣīva mahāvāyor uddhatasya viśāṃ pate

Da entstand beim Auszug des Königs ein überaus gewaltiges Getöse, wie das eines starken Windes, der in der Regenzeit aufgewühlt ist, o Herr der Völker.

Wort für Wort
tataḥ prayāṇe nṛpateḥ sumahān abhavat svanaḥ prāvṛṣīva mahāvāyor uddhatasya viśāṃ pate
Da entstand beim Auszug des Königs ein überaus gewaltiges Getöse, wie das eines starken Windes, der in der Regenzeit aufgewühlt ist, o Herr der Völker.

gavyūtimātre nyavasad rājā duryodhanas tadā prayāto vāhanaiḥ sarvais tato dvaitavanaṃ saraḥ

Nach einer Gavyūti Wegstrecke machte König Duryodhana damals Rast, nachdem er mit all seinen Fahrzeugen von dort zum Dvaitavana-See aufgebrochen war.“

Wort für Wort
gavyūtimātre nyavasad rājā duryodhanas tadā prayāto vāhanaiḥ sarvais tato dvaitavanaṃ saraḥ
Nach einer Gavyūti Wegstrecke machte König Duryodhana damals Rast, nachdem er mit all seinen Fahrzeugen von dort zum Dvaitavana-See aufgebrochen war.“

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