Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 44: Amarāvatīpraveśaḥ Der Einzug in Amarāvatī

Arjuna durchquert den Wald Nandana und betritt Śakras Himmelsstadt Amarāvatī, die nur den Rechtschaffenen zugänglich ist. Von Göttern, Ṛṣis und Gandharvas geehrt, wird er von Indra herzlich empfangen, auf dessen eigenen Thron gesetzt und liebevoll umarmt, während Apsaras-Tänzerinnen die Versammlung mit Gesang und Tanz erfreuen.

vaiśaṃpāyana uvāca sa dadarśa purīṃ ramyāṃ siddhacāraṇasevitām sarvartukusumaiḥ puṇyaiḥ pādapair upaśobhitām

Vaiśaṃpāyana sprach: Er erblickte die liebliche Stadt, von Siddhas und Cāraṇas bewohnt, geschmückt mit Bäumen, die zu allen Jahreszeiten heilige Blüten trugen.

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca sa dadarśa purīṃ ramyāṃ siddhacāraṇasevitām sarvartukusumaiḥ puṇyaiḥ pādapair upaśobhitām
Vaiśaṃpāyana sprach: Er erblickte die liebliche Stadt, von Siddhas und Cāraṇas bewohnt, geschmückt mit Bäumen, die zu allen Jahreszeiten heilige Blüten trugen.

tatra saugandhikānāṃ sa drumāṇāṃ puṇyagandhinām upavījyamāno miśreṇa vāyunā puṇyagandhinā

Dort, angefächelt von einem gemischten, heilig duftenden Wind, der von den Saugandhika-Bäumen von heiligem Duft herwehte -

Wort für Wort
tatra saugandhikānāṃ sa drumāṇāṃ puṇyagandhinām upavījyamāno miśreṇa vāyunā puṇyagandhinā
Dort, angefächelt von einem gemischten, heilig duftenden Wind, der von den Saugandhika-Bäumen von heiligem Duft herwehte -

nandanaṃ ca vanaṃ divyam apsarogaṇasevitam dadarśa divyakusumair āhvayadbhir iva drumaiḥ

erblickte er den göttlichen Wald Nandana, von Scharen von Apsaras bewohnt, mit Bäumen, die durch ihre göttlichen Blüten gleichsam ihn herbeiriefen.

Wort für Wort
nandanaṃ ca vanaṃ divyam apsarogaṇasevitam dadarśa divyakusumair āhvayadbhir iva drumaiḥ
erblickte er den göttlichen Wald Nandana, von Scharen von Apsaras bewohnt, mit Bäumen, die durch ihre göttlichen Blüten gleichsam ihn herbeiriefen.

nātaptatapasā śakyo draṣṭuṃ nānāhitāgninā sa lokaḥ puṇyakartṝṇāṃ nāpi yuddhaparāṅmukhaiḥ

Diese Welt der Rechtschaffenen kann nicht gesehen werden von dem, der keine Askese geübt hat, noch von dem, der kein heiliges Feuer unterhält, noch von denen, die im Kampf den Rücken kehren,

Wort für Wort
nātaptatapasā śakyo draṣṭuṃ nānāhitāgninā sa lokaḥ puṇyakartṝṇāṃ nāpi yuddhaparāṅmukhaiḥ
Diese Welt der Rechtschaffenen kann nicht gesehen werden von dem, der keine Askese geübt hat, noch von dem, der kein heiliges Feuer unterhält, noch von denen, die im Kampf den Rücken kehren,

nāyajvabhir nānṛtakair na vedaśrutivarjitaiḥ nānāplutāṅgais tīrtheṣu yajñadānabahiṣkṛtaiḥ

nicht von Nicht-Opfernden, nicht von Lügnern, nicht von denen, die des Veda und der heiligen Überlieferung entbehren, nicht von denen, deren Glieder nicht an den heiligen Badeplätzen untergetaucht wurden, nicht von denen, die von Opfer und Freigebigkeit ausgeschlossen sind,

Wort für Wort
nāyajvabhir nānṛtakair na vedaśrutivarjitaiḥ nānāplutāṅgais tīrtheṣu yajñadānabahiṣkṛtaiḥ
nicht von Nicht-Opfernden, nicht von Lügnern, nicht von denen, die des Veda und der heiligen Überlieferung entbehren, nicht von denen, deren Glieder nicht an den heiligen Badeplätzen untergetaucht wurden, nicht von denen, die von Opfer und Freigebigkeit ausgeschlossen sind,

nāpi yajñahanaiḥ kṣudrair draṣṭuṃ śakyaḥ kathaṃ cana pānapair gurutalpaiś ca māṃsādair vā durātmabhiḥ

und auch nicht von Opferstörern, von Niedrigen kann sie auf keine Weise gesehen werden, noch von Trinkern, von denen, die das Lager des Lehrers schänden, oder von Fleischessern von bösem Sinn.

Wort für Wort
nāpi yajñahanaiḥ kṣudrair draṣṭuṃ śakyaḥ kathaṃ cana pānapair gurutalpaiś ca māṃsādair vā durātmabhiḥ
und auch nicht von Opferstörern, von Niedrigen kann sie auf keine Weise gesehen werden, noch von Trinkern, von denen, die das Lager des Lehrers schänden, oder von Fleischessern von bösem Sinn.

sa tad divyaṃ vanaṃ paśyan divyagītanināditam praviveśa mahābāhuḥ śakrasya dayitāṃ purīm

Er, den göttlichen Wald erblickend, durchtönt von göttlichem Gesang, betrat, der Starkarmige, die geliebte Stadt Śakras.

Wort für Wort
sa tad divyaṃ vanaṃ paśyan divyagītanināditam praviveśa mahābāhuḥ śakrasya dayitāṃ purīm
Er, den göttlichen Wald erblickend, durchtönt von göttlichem Gesang, betrat, der Starkarmige, die geliebte Stadt Śakras.

tatra devavimānāni kāmagāni sahasraśaḥ saṃsthitāny abhiyātāni dadarśāyutaśas tadā

Dort erblickte er zu Tausenden die nach Belieben fliegenden Himmelswagen der Götter, die zu Zehntausenden dort verweilten und umherfuhren.

Wort für Wort
tatra devavimānāni kāmagāni sahasraśaḥ saṃsthitāny abhiyātāni dadarśāyutaśas tadā
Dort erblickte er zu Tausenden die nach Belieben fliegenden Himmelswagen der Götter, die zu Zehntausenden dort verweilten und umherfuhren.

saṃstūyamāno gandharvair apsarobhiś ca pāṇḍavaḥ puṣpagandhavahaiḥ puṇyair vāyubhiś cānuvījitaḥ

Der Pāṇḍava, gepriesen von Gandharvas und Apsaras, wurde von heiligen, Blütenduft tragenden Winden angefächelt.

Wort für Wort
saṃstūyamāno gandharvair apsarobhiś ca pāṇḍavaḥ puṣpagandhavahaiḥ puṇyair vāyubhiś cānuvījitaḥ
Der Pāṇḍava, gepriesen von Gandharvas und Apsaras, wurde von heiligen, Blütenduft tragenden Winden angefächelt.

tato devāḥ sagandharvāḥ siddhāś ca paramarṣayaḥ hṛṣṭāḥ saṃpūjayām āsuḥ pārtham akliṣṭakāriṇam

Da ehrten die Götter mit den Gandharvas, die Siddhas und die höchsten Ṛṣis, erfreut, den Pārtha, dessen Taten ohne Mühsal gelingen.

Wort für Wort
tato devāḥ sagandharvāḥ siddhāś ca paramarṣayaḥ hṛṣṭāḥ saṃpūjayām āsuḥ pārtham akliṣṭakāriṇam
Da ehrten die Götter mit den Gandharvas, die Siddhas und die höchsten Ṛṣis, erfreut, den Pārtha, dessen Taten ohne Mühsal gelingen.

āśīrvādaiḥ stūyamāno divyavāditranisvanaiḥ pratipede mahābāhuḥ śaṅkhadundubhināditam

Mit Segenssprüchen gepriesen, vom Klang göttlicher Musikinstrumente begleitet, trat der Starkarmige in die Stadt ein, die vom Schall der Muschelhörner und Kesselpauken erfüllt war.

Wort für Wort
āśīrvādaiḥ stūyamāno divyavāditranisvanaiḥ pratipede mahābāhuḥ śaṅkhadundubhināditam
Mit Segenssprüchen gepriesen, vom Klang göttlicher Musikinstrumente begleitet, trat der Starkarmige in die Stadt ein, die vom Schall der Muschelhörner und Kesselpauken erfüllt war.

nakṣatramārgaṃ vipulaṃ suravīthīti viśrutam indrājñayā yayau pārthaḥ stūyamānaḥ samantataḥ

Auf Geheiß Indras zog der Pārtha, von allen Seiten gepriesen, den weiten Sternenpfad entlang, der als 'Götterstraße' bekannt ist.

Wort für Wort
nakṣatramārgaṃ vipulaṃ suravīthīti viśrutam indrājñayā yayau pārthaḥ stūyamānaḥ samantataḥ
Auf Geheiß Indras zog der Pārtha, von allen Seiten gepriesen, den weiten Sternenpfad entlang, der als 'Götterstraße' bekannt ist.

tatra sādhyās tathā viśve maruto 'thāśvināv api ādityā vasavo rudrās tathā brahmarṣayo 'malāḥ

Dort waren die Sādhyas, ebenso die Viśvedevas, die Maruts, auch die beiden Aśvins, die Ādityas, die Vasus, die Rudras, und ebenso die makellosen Brahma-Ṛṣis.

Wort für Wort
tatra sādhyās tathā viśve maruto 'thāśvināv api ādityā vasavo rudrās tathā brahmarṣayo 'malāḥ
Dort waren die Sādhyas, ebenso die Viśvedevas, die Maruts, auch die beiden Aśvins, die Ādityas, die Vasus, die Rudras, und ebenso die makellosen Brahma-Ṛṣis.

rājarṣayaś ca bahavo dilīpapramukhā nṛpāḥ tumburur nāradaś caiva gandharvau ca hahāhuhū

Und viele königliche Ṛṣis, Könige mit Dilīpa an der Spitze, und Tumburu und Nārada, und die beiden Gandharvas Hāhā und Hūhū.

Wort für Wort
rājarṣayaś ca bahavo dilīpapramukhā nṛpāḥ tumburur nāradaś caiva gandharvau ca hahāhuhū
Und viele königliche Ṛṣis, Könige mit Dilīpa an der Spitze, und Tumburu und Nārada, und die beiden Gandharvas Hāhā und Hūhū.

tān sarvān sa samāgamya vidhivat kurunandanaḥ tato 'paśyad devarājaṃ śatakratum ariṃdamam

Nachdem er sie alle vorschriftsmäßig getroffen hatte, die Freude der Kurus, erblickte er darauf den König der Götter, Śatakratu, den Feindebezwinger.

Wort für Wort
tān sarvān sa samāgamya vidhivat kurunandanaḥ tato 'paśyad devarājaṃ śatakratum ariṃdamam
Nachdem er sie alle vorschriftsmäßig getroffen hatte, die Freude der Kurus, erblickte er darauf den König der Götter, Śatakratu, den Feindebezwinger.

tataḥ pārtho mahābāhur avatīrya rathottamāt dadarśa sākṣād devendraṃ pitaraṃ pākaśāsanam

Da stieg der starkarmige Pārtha vom besten der Wagen herab und erblickte leibhaftig den Herrn der Götter, seinen Vater, den Bezwinger Pākas.

Wort für Wort
tataḥ pārtho mahābāhur avatīrya rathottamāt dadarśa sākṣād devendraṃ pitaraṃ pākaśāsanam
Da stieg der starkarmige Pārtha vom besten der Wagen herab und erblickte leibhaftig den Herrn der Götter, seinen Vater, den Bezwinger Pākas.

pāṇḍureṇātapatreṇa hemadaṇḍena cāruṇā divyagandhādhivāsena vyajanena vidhūyatā

Ihn, mit einem weißen Sonnenschirm mit goldenem, schönem Stab beschirmt, von einem Fächer mit göttlichem Duft angefächelt,

Wort für Wort
pāṇḍureṇātapatreṇa hemadaṇḍena cāruṇā divyagandhādhivāsena vyajanena vidhūyatā
Ihn, mit einem weißen Sonnenschirm mit goldenem, schönem Stab beschirmt, von einem Fächer mit göttlichem Duft angefächelt,

viśvāvasuprabhṛtibhir gandharvaiḥ stutivandanaiḥ stūyamānaṃ dvijāgryaiś ca ṛgyajuḥsāmasaṃstavaiḥ

gepriesen von den Gandharvas mit Viśvāvasu an der Spitze, mit Lob und Verehrung, und von den besten der Zweifachgeborenen mit Lobpreisungen aus Ṛg-, Yajur- und Sāma-Veda.

Wort für Wort
viśvāvasuprabhṛtibhir gandharvaiḥ stutivandanaiḥ stūyamānaṃ dvijāgryaiś ca ṛgyajuḥsāmasaṃstavaiḥ
gepriesen von den Gandharvas mit Viśvāvasu an der Spitze, mit Lob und Verehrung, und von den besten der Zweifachgeborenen mit Lobpreisungen aus Ṛg-, Yajur- und Sāma-Veda.

tato 'bhigamya kaunteyaḥ śirasābhyanamad balī sa cainam anuvṛttābhyāṃ bhujābhyāṃ pratyagṛhṇata

Da trat der Kaunteya, der Starke, heran und verneigte sich mit dem Haupt, und jener empfing ihn mit seinen ausgestreckten Armen.

Wort für Wort
tato 'bhigamya kaunteyaḥ śirasābhyanamad balī sa cainam anuvṛttābhyāṃ bhujābhyāṃ pratyagṛhṇata
Da trat der Kaunteya, der Starke, heran und verneigte sich mit dem Haupt, und jener empfing ihn mit seinen ausgestreckten Armen.

tataḥ śakrāsane puṇye devarājarṣipūjite śakraḥ pāṇau gṛhītvainam upāveśayad antike

Dann ließ Śakra, ihn bei der Hand nehmend, ihn auf dem heiligen Thron Śakras Platz nehmen, der von Königen und Ṛṣis verehrt wurde, nahe bei sich.

Wort für Wort
tataḥ śakrāsane puṇye devarājarṣipūjite śakraḥ pāṇau gṛhītvainam upāveśayad antike
Dann ließ Śakra, ihn bei der Hand nehmend, ihn auf dem heiligen Thron Śakras Platz nehmen, der von Königen und Ṛṣis verehrt wurde, nahe bei sich.

mūrdhni cainam upāghrāya devendraḥ paravīrahā aṅkam āropayām āsa praśrayāvanataṃ tadā

Und der Herr der Götter, der Feindestöter, küsste ihn auf dem Haupt und hob ihn, der sich ehrerbietig verneigt hatte, auf seinen Schoß.

Wort für Wort
mūrdhni cainam upāghrāya devendraḥ paravīrahā aṅkam āropayām āsa praśrayāvanataṃ tadā
Und der Herr der Götter, der Feindestöter, küsste ihn auf dem Haupt und hob ihn, der sich ehrerbietig verneigt hatte, auf seinen Schoß.

sahasrākṣaniyogāt sa pārthaḥ śakrāsanaṃ tadā adhyakrāmad ameyātmā dvitīya iva vāsavaḥ

Auf Geheiß des Tausendäugigen bestieg der Pārtha, von unermesslichem Wesen, den Thron Śakras, wie ein zweiter Vāsava.

Wort für Wort
sahasrākṣaniyogāt sa pārthaḥ śakrāsanaṃ tadā adhyakrāmad ameyātmā dvitīya iva vāsavaḥ
Auf Geheiß des Tausendäugigen bestieg der Pārtha, von unermesslichem Wesen, den Thron Śakras, wie ein zweiter Vāsava.

tataḥ premṇā vṛtraśatrur arjunasya śubhaṃ mukham pasparśa puṇyagandhena kareṇa parisāntvayan

Da berührte der Feind Vṛtras aus Liebe Arjunas schönes Antlitz mit seiner heilig duftenden Hand, ihn besänftigend,

Wort für Wort
tataḥ premṇā vṛtraśatrur arjunasya śubhaṃ mukham pasparśa puṇyagandhena kareṇa parisāntvayan
Da berührte der Feind Vṛtras aus Liebe Arjunas schönes Antlitz mit seiner heilig duftenden Hand, ihn besänftigend,

parimārjamānaḥ śanakair bāhū cāsyāyatau śubhau jyāśarakṣepakaṭhinau stambhāv iva hiraṇmayau

und streichelte sanft dessen beide langen, schönen Arme, verhärtet vom Ziehen der Bogensehne und Abschießen von Pfeilen, gleich zwei goldenen Säulen,

Wort für Wort
parimārjamānaḥ śanakair bāhū cāsyāyatau śubhau jyāśarakṣepakaṭhinau stambhāv iva hiraṇmayau
und streichelte sanft dessen beide langen, schönen Arme, verhärtet vom Ziehen der Bogensehne und Abschießen von Pfeilen, gleich zwei goldenen Säulen,

vajragrahaṇacihnena kareṇa balasūdanaḥ muhur muhur vajradharo bāhū saṃsphālayañ śanaiḥ

er, der Bezwinger Balas, der Träger des Donnerkeils, immer wieder mit der Hand, die das Zeichen des Donnerkeilgriffs trug, sanft dessen Arme abklopfend,

Wort für Wort
vajragrahaṇacihnena kareṇa balasūdanaḥ muhur muhur vajradharo bāhū saṃsphālayañ śanaiḥ
er, der Bezwinger Balas, der Träger des Donnerkeils, immer wieder mit der Hand, die das Zeichen des Donnerkeilgriffs trug, sanft dessen Arme abklopfend,

smayann iva guḍākeśaṃ prekṣamāṇaḥ sahasradṛk harṣeṇotphullanayano na cātṛpyata vṛtrahā

gleichsam lächelnd, den Guḍākeśa betrachtend, der Tausendäugige, mit vor Freude aufgeblühten Augen, konnte der Vṛtra-Töter sich nicht sattsehen.

Wort für Wort
smayann iva guḍākeśaṃ prekṣamāṇaḥ sahasradṛk harṣeṇotphullanayano na cātṛpyata vṛtrahā
gleichsam lächelnd, den Guḍākeśa betrachtend, der Tausendäugige, mit vor Freude aufgeblühten Augen, konnte der Vṛtra-Töter sich nicht sattsehen.

ekāsanopaviṣṭau tau śobhayāṃ cakratuḥ sabhām sūryācandramasau vyomni caturdaśyām ivoditau

Die beiden, auf einem Sitz thronend, erhellten die Versammlungshalle, wie Sonne und Mond, die am vierzehnten Tag zusammen am Himmel aufgehen.

Wort für Wort
ekāsanopaviṣṭau tau śobhayāṃ cakratuḥ sabhām sūryācandramasau vyomni caturdaśyām ivoditau
Die beiden, auf einem Sitz thronend, erhellten die Versammlungshalle, wie Sonne und Mond, die am vierzehnten Tag zusammen am Himmel aufgehen.

tatra sma gāthā gāyanti sāmnā paramavalgunā gandharvās tumburuśreṣṭhāḥ kuśalā gītasāmasu

Dort sangen Gandharvas, mit Tumburu an der Spitze, kundig im Sāman-Gesang, Lieder in überaus lieblicher Sāman-Melodie.

Wort für Wort
tatra sma gāthā gāyanti sāmnā paramavalgunā gandharvās tumburuśreṣṭhāḥ kuśalā gītasāmasu
Dort sangen Gandharvas, mit Tumburu an der Spitze, kundig im Sāman-Gesang, Lieder in überaus lieblicher Sāman-Melodie.

ghṛtācī menakā rambhā pūrvacittiḥ svayaṃprabhā urvaśī miśrakeśī ca ḍuṇḍur gaurī varūthinī

Ghṛtācī, Menakā, Rambhā, Pūrvacitti, Svayaṃprabhā, Urvaśī, Miśrakeśī, und Ḍuṇḍu, Gaurī, Varūthinī,

Wort für Wort
ghṛtācī menakā rambhā pūrvacittiḥ svayaṃprabhā urvaśī miśrakeśī ca ḍuṇḍur gaurī varūthinī
Ghṛtācī, Menakā, Rambhā, Pūrvacitti, Svayaṃprabhā, Urvaśī, Miśrakeśī, und Ḍuṇḍu, Gaurī, Varūthinī,

gopālī sahajanyā ca kumbhayoniḥ prajāgarā citrasenā citralekhā sahā ca madhurasvarā

Gopālī, Sahajanyā, Kumbhayoni, Prajāgarā, Citrasenā, Citralekhā, Sahā und Madhurasvarā -

Wort für Wort
gopālī sahajanyā ca kumbhayoniḥ prajāgarā citrasenā citralekhā sahā ca madhurasvarā
Gopālī, Sahajanyā, Kumbhayoni, Prajāgarā, Citrasenā, Citralekhā, Sahā und Madhurasvarā -

etāś cānyāś ca nanṛtus tatra tatra varāṅganāḥ cittapramathane yuktāḥ siddhānāṃ padmalocanāḥ

diese und andere schöngliedrige, lotosäugige Frauen tanzten dort überall, geeignet, die Herzen der Vollkommenen zu erschüttern,

Wort für Wort
etāś cānyāś ca nanṛtus tatra tatra varāṅganāḥ cittapramathane yuktāḥ siddhānāṃ padmalocanāḥ
diese und andere schöngliedrige, lotosäugige Frauen tanzten dort überall, geeignet, die Herzen der Vollkommenen zu erschüttern,

mahākaṭitaṭaśroṇyaḥ kampamānaiḥ payodharaiḥ kaṭākṣahāvamādhuryaiś cetobuddhimanoharāḥ

mit vollen Hüften und Lenden, mit bebenden Brüsten, mit der Süße ihrer Seitenblicke und Gebärden Herz und Verstand bezaubernd.

Wort für Wort
mahākaṭitaṭaśroṇyaḥ kampamānaiḥ payodharaiḥ kaṭākṣahāvamādhuryaiś cetobuddhimanoharāḥ
mit vollen Hüften und Lenden, mit bebenden Brüsten, mit der Süße ihrer Seitenblicke und Gebärden Herz und Verstand bezaubernd.

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