Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 146: Bhīmasenahanūmatsamāgamaḥ Die Begegnung von Bhīmasena und Hanumān

Ein vom Wind herbeigetragener göttlicher Lotus (Saugandhika) entzückt Draupadī; sie bittet Bhīma, ihr mehr solcher Blüten zu bringen. Bhīma bricht allein auf, durchstreift kämpfend und tobend die wilden Höhen des Gandhamādana, besiegt Löwen, Tiger und Elefanten, badet in einem See und dringt schließlich, sein Muschelhorn blasend und brüllend, in einen Bananenwald vor, wo er den schlafenden Affen Hanumān mit seinem Löwenschrei weckt. Hanumān, zunächst verärgert und voller Geringschätzung, hält Bhīma mit einer eindringlichen Mahnung über Mitleid gegenüber den Geschöpfen zurück und warnt ihn, dass der Berg jenseits dieser Stelle ohne die Gangart der Siddhas unpassierbar sei; er bietet ihm nektargleiche Wurzeln und Früchte an und rät ihm zur Umkehr.

vaiśaṃpāyana uvāca tatra te puruṣavyāghrāḥ paramaṃ śaucam āsthitāḥ ṣaḍrātram avasan vīrā dhanaṃjayadidṛkṣayā tasmin viharamāṇāś ca ramamāṇāś ca pāṇḍavāḥ

Vaiśaṃpāyana sprach: Dort verweilten jene Tiger unter den Männern, höchster Reinheit zugetan, sechs Nächte lang, die Helden, im Verlangen, Dhanaṃjaya zu sehen; die Pāṇḍavas ergingen sich dort und ergötzten sich,

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca tatra te puruṣavyāghrāḥ paramaṃ śaucam āsthitāḥ ṣaḍrātram avasan vīrā dhanaṃjayadidṛkṣayā tasmin viharamāṇāś ca ramamāṇāś ca pāṇḍavāḥ
Vaiśaṃpāyana sprach: Dort verweilten jene Tiger unter den Männern, höchster Reinheit zugetan, sechs Nächte lang, die Helden, im Verlangen, Dhanaṃjaya zu sehen; die Pāṇḍavas ergingen sich dort und ergötzten sich,

manojñe kānanavare sarvabhūtamanorame pādapaiḥ puṣpavikacaiḥ phalabhārāvanāmitaiḥ

in dem herrlichen, vorzüglichen Wald, der alle Wesen erfreute, mit Bäumen, die von aufgeblühten Blüten und der Last der Früchte herabgebeugt waren,

Wort für Wort
manojñe kānanavare sarvabhūtamanorame pādapaiḥ puṣpavikacaiḥ phalabhārāvanāmitaiḥ
in dem herrlichen, vorzüglichen Wald, der alle Wesen erfreute, mit Bäumen, die von aufgeblühten Blüten und der Last der Früchte herabgebeugt waren,

śobhitaṃ sarvatoramyaiḥ puṃskokilakulākulaiḥ snigdhapatrair aviralaiḥ śītacchāyair manoramaiḥ

geschmückt, überall lieblich, erfüllt von Scharen männlicher Kokilas, mit glänzenden, dichten Blättern, mit kühlem, bezauberndem Schatten,

Wort für Wort
śobhitaṃ sarvatoramyaiḥ puṃskokilakulākulaiḥ snigdhapatrair aviralaiḥ śītacchāyair manoramaiḥ
geschmückt, überall lieblich, erfüllt von Scharen männlicher Kokilas, mit glänzenden, dichten Blättern, mit kühlem, bezauberndem Schatten,

sarāṃsi ca vicitrāṇi prasannasalilāni ca kamalaiḥ sotpalais tatra bhrājamānāni sarvaśaḥ paśyantaś cārurūpāṇi remire tatra pāṇḍavāḥ

und mannigfaltige Seen mit klarem Wasser, dort überall mit Lotusblumen und blauen Seerosen erstrahlend, deren schöne Gestalt betrachtend, ergötzten sich die Pāṇḍavas dort.

Wort für Wort
sarāṃsi ca vicitrāṇi prasannasalilāni ca kamalaiḥ sotpalais tatra bhrājamānāni sarvaśaḥ paśyantaś cārurūpāṇi remire tatra pāṇḍavāḥ
und mannigfaltige Seen mit klarem Wasser, dort überall mit Lotusblumen und blauen Seerosen erstrahlend, deren schöne Gestalt betrachtend, ergötzten sich die Pāṇḍavas dort.

puṇyagandhaḥ sukhasparśo vavau tatra samīraṇaḥ hlādayan pāṇḍavān sarvān sakṛṣṇān sadvijarṣabhān

Ein Wind von heiligem Duft, angenehm zu berühren, wehte dort und erquickte alle Pāṇḍavas, zusammen mit Kṛṣṇā und den besten der Zweifachgeborenen.

Wort für Wort
puṇyagandhaḥ sukhasparśo vavau tatra samīraṇaḥ hlādayan pāṇḍavān sarvān sakṛṣṇān sadvijarṣabhān
Ein Wind von heiligem Duft, angenehm zu berühren, wehte dort und erquickte alle Pāṇḍavas, zusammen mit Kṛṣṇā und den besten der Zweifachgeborenen.

tataḥ pūrvottaro vāyuḥ pavamāno yadṛcchayā sahasrapatram arkābhaṃ divyaṃ padmam udāvahat

Da trug ein von Nordosten wehender, reinigender Wind zufällig eine göttliche, tausendblättrige, der Sonne gleichende Lotusblume herbei.

Wort für Wort
tataḥ pūrvottaro vāyuḥ pavamāno yadṛcchayā sahasrapatram arkābhaṃ divyaṃ padmam udāvahat
Da trug ein von Nordosten wehender, reinigender Wind zufällig eine göttliche, tausendblättrige, der Sonne gleichende Lotusblume herbei.

tad apaśyata pāñcālī divyagandhaṃ manoramam anilenāhṛtaṃ bhūmau patitaṃ jalajaṃ śuci

Die Pāñcālī erblickte jene, von göttlichem Duft, bezaubernd, vom Wind herbeigetragen, zu Boden gefallene, reine, im Wasser geborene Blüte.

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tad apaśyata pāñcālī divyagandhaṃ manoramam anilenāhṛtaṃ bhūmau patitaṃ jalajaṃ śuci
Die Pāñcālī erblickte jene, von göttlichem Duft, bezaubernd, vom Wind herbeigetragen, zu Boden gefallene, reine, im Wasser geborene Blüte.

tac chubhā śubham āsādya saugandhikam anuttamam atīva muditā rājan bhīmasenam athābravīt

Nachdem die Anmutige jene glückverheißende, vorzügliche Saugandhika-Blume erreicht hatte, sprach sie, o König, überaus erfreut, darauf zu Bhīmasena:

Wort für Wort
tac chubhā śubham āsādya saugandhikam anuttamam atīva muditā rājan bhīmasenam athābravīt
Nachdem die Anmutige jene glückverheißende, vorzügliche Saugandhika-Blume erreicht hatte, sprach sie, o König, überaus erfreut, darauf zu Bhīmasena:

paśya divyaṃ suruciraṃ bhīma puṣpam anuttamam gandhasaṃsthānasaṃpannaṃ manaso mama nandanam

„Sieh, Bhīma, diese göttliche, überaus reizvolle, vorzügliche Blüte, ausgestattet mit Duft und Gestalt, die Freude meines Herzens.

Wort für Wort
paśya divyaṃ suruciraṃ bhīma puṣpam anuttamam gandhasaṃsthānasaṃpannaṃ manaso mama nandanam
„Sieh, Bhīma, diese göttliche, überaus reizvolle, vorzügliche Blüte, ausgestattet mit Duft und Gestalt, die Freude meines Herzens.

etat tu dharmarājāya pradāsyāmi paraṃtapa harer idaṃ me kāmāya kāmyake punar āśrame

Diese werde ich dem Dharmarāja schenken, o Bezwinger der Feinde; bring mir dergleichen, mir zuliebe, wieder für unsere Einsiedelei am Kāmyaka.

Wort für Wort
etat tu dharmarājāya pradāsyāmi paraṃtapa harer idaṃ me kāmāya kāmyake punar āśrame
Diese werde ich dem Dharmarāja schenken, o Bezwinger der Feinde; bring mir dergleichen, mir zuliebe, wieder für unsere Einsiedelei am Kāmyaka.

[?] Die genaue Wortfügung 'harer idaṃ me kāmāya' ist unsicher überliefert.

yadi te 'haṃ priyā pārtha bahūnīmāny upāhara tāny ahaṃ netum icchāmi kāmyakaṃ punar āśramam

Wenn ich dir lieb bin, o Sohn der Pṛthā, so bringe mir viele solcher Blüten; ich möchte sie wieder mit zur Einsiedelei am Kāmyaka nehmen.“

Wort für Wort
yadi te 'haṃ priyā pārtha bahūnīmāny upāhara tāny ahaṃ netum icchāmi kāmyakaṃ punar āśramam
Wenn ich dir lieb bin, o Sohn der Pṛthā, so bringe mir viele solcher Blüten; ich möchte sie wieder mit zur Einsiedelei am Kāmyaka nehmen.“

evam uktvā tu pāñcālī bhīmasenam aninditā jagāma dharmarājāya puṣpam ādāya tat tadā

Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem sie so zu Bhīmasena gesprochen hatte, die tadellose Pāñcālī, ging sie darauf, jene Blüte nehmend, zum Dharmarāja.

Wort für Wort
evam uktvā tu pāñcālī bhīmasenam aninditā jagāma dharmarājāya puṣpam ādāya tat tadā
Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem sie so zu Bhīmasena gesprochen hatte, die tadellose Pāñcālī, ging sie darauf, jene Blüte nehmend, zum Dharmarāja.

abhiprāyaṃ tu vijñāya mahiṣyāḥ puruṣarṣabhaḥ priyāyāḥ priyakāmaḥ sa bhīmo bhīmaparākramaḥ

Nachdem er die Absicht der Königin erkannt hatte, der Stier unter den Männern, dem Wunsch der Geliebten zugetan, jener Bhīma von furchtbarer Tatkraft,

Wort für Wort
abhiprāyaṃ tu vijñāya mahiṣyāḥ puruṣarṣabhaḥ priyāyāḥ priyakāmaḥ sa bhīmo bhīmaparākramaḥ
Nachdem er die Absicht der Königin erkannt hatte, der Stier unter den Männern, dem Wunsch der Geliebten zugetan, jener Bhīma von furchtbarer Tatkraft,

vātaṃ tam evābhimukho yatas tat puṣpam āgatam ājihīrṣur jagāmāśu sa puṣpāṇy aparāṇy api

machte sich, dem Wind zugewandt, von woher jene Blüte gekommen war, eilig auf, um weitere Blüten zu holen.

Wort für Wort
vātaṃ tam evābhimukho yatas tat puṣpam āgatam ājihīrṣur jagāmāśu sa puṣpāṇy aparāṇy api
machte sich, dem Wind zugewandt, von woher jene Blüte gekommen war, eilig auf, um weitere Blüten zu holen.

rukmapṛṣṭhaṃ dhanur gṛhya śarāṃś cāśīviṣopamān mṛgarāḍ iva saṃkruddhaḥ prabhinna iva kuñjaraḥ

Seinen goldrückigen Bogen ergreifend, und Pfeile, giftigen Schlangen gleich, wie ein zorniger Löwenkönig, wie ein brünstiger Elefant,

Wort für Wort
rukmapṛṣṭhaṃ dhanur gṛhya śarāṃś cāśīviṣopamān mṛgarāḍ iva saṃkruddhaḥ prabhinna iva kuñjaraḥ
Seinen goldrückigen Bogen ergreifend, und Pfeile, giftigen Schlangen gleich, wie ein zorniger Löwenkönig, wie ein brünstiger Elefant,

draupadyāḥ priyam anvicchan svabāhubalam āśritaḥ vyapetabhayasaṃmohaḥ śailam abhyapatad balī

nach Draupadīs Wunsch trachtend, auf seine eigene Armeskraft vertrauend, frei von Furcht und Verwirrung, stürmte der Starke auf das Gebirge zu.

Wort für Wort
draupadyāḥ priyam anvicchan svabāhubalam āśritaḥ vyapetabhayasaṃmohaḥ śailam abhyapatad balī
nach Draupadīs Wunsch trachtend, auf seine eigene Armeskraft vertrauend, frei von Furcht und Verwirrung, stürmte der Starke auf das Gebirge zu.

sa taṃ drumalatāgulmacchannaṃ nīlaśilātalam giriṃ cacārāriharaḥ kiṃnarācaritaṃ śubham

Er, der Feindebezwinger, durchstreifte jenen von Bäumen, Ranken und Sträuchern bedeckten Berg mit dunklem Felsengrund, den schönen, von Kiṃnaras durchwanderten,

Wort für Wort
sa taṃ drumalatāgulmacchannaṃ nīlaśilātalam giriṃ cacārāriharaḥ kiṃnarācaritaṃ śubham
Er, der Feindebezwinger, durchstreifte jenen von Bäumen, Ranken und Sträuchern bedeckten Berg mit dunklem Felsengrund, den schönen, von Kiṃnaras durchwanderten,

nānāvarṇadharaiś citraṃ dhātudrumamṛgāṇḍajaiḥ sarvabhūṣaṇasaṃpūrṇaṃ bhūmer bhujam ivocchritam

bunt durch mannigfaltige Farben tragende Mineralien, Bäume, Wildtiere und Vögel, erfüllt mit allerlei Schmuck, wie ein emporgereckter Arm der Erde,

Wort für Wort
nānāvarṇadharaiś citraṃ dhātudrumamṛgāṇḍajaiḥ sarvabhūṣaṇasaṃpūrṇaṃ bhūmer bhujam ivocchritam
bunt durch mannigfaltige Farben tragende Mineralien, Bäume, Wildtiere und Vögel, erfüllt mit allerlei Schmuck, wie ein emporgereckter Arm der Erde,

sarvarturamaṇīyeṣu gandhamādanasānuṣu saktacakṣur abhiprāyaṃ hṛdayenānucintayan

auf den zu jeder Jahreszeit lieblichen Höhen des Gandhamādana, den Blick daran geheftet, im Herzen seine Absicht bedenkend,

Wort für Wort
sarvarturamaṇīyeṣu gandhamādanasānuṣu saktacakṣur abhiprāyaṃ hṛdayenānucintayan
auf den zu jeder Jahreszeit lieblichen Höhen des Gandhamādana, den Blick daran geheftet, im Herzen seine Absicht bedenkend,

puṃskokilaninādeṣu ṣaṭpadābhiruteṣu ca baddhaśrotramanaścakṣur jagāmāmitavikramaḥ

zog er, von unermesslicher Tatkraft, dahin, Ohr, Sinn und Auge gebannt vom Rufen der männlichen Kokilas und dem Summen der Bienen,

Wort für Wort
puṃskokilaninādeṣu ṣaṭpadābhiruteṣu ca baddhaśrotramanaścakṣur jagāmāmitavikramaḥ
zog er, von unermesslicher Tatkraft, dahin, Ohr, Sinn und Auge gebannt vom Rufen der männlichen Kokilas und dem Summen der Bienen,

jighramāṇo mahātejāḥ sarvartukusumodbhavam gandham uddāmam uddāmo vane matta iva dvipaḥ

den ungestümen Duft der zu jeder Jahreszeit entstehenden Blüten einatmend, der von gewaltiger Glut Erfüllte, ungestüm, wie ein brünstiger Elefant im Wald,

Wort für Wort
jighramāṇo mahātejāḥ sarvartukusumodbhavam gandham uddāmam uddāmo vane matta iva dvipaḥ
den ungestümen Duft der zu jeder Jahreszeit entstehenden Blüten einatmend, der von gewaltiger Glut Erfüllte, ungestüm, wie ein brünstiger Elefant im Wald,

hriyamāṇaśramaḥ pitrā saṃprahṛṣṭatanūruhaḥ pituḥ saṃsparśaśītena gandhamādanavāyunā

seine Müdigkeit von seinem Vater hinweggenommen, seine Körperhaare vor Freude gesträubt, durch die kühlende Berührung seines Vaters, den Wind des Gandhamādana,

Wort für Wort
hriyamāṇaśramaḥ pitrā saṃprahṛṣṭatanūruhaḥ pituḥ saṃsparśaśītena gandhamādanavāyunā
seine Müdigkeit von seinem Vater hinweggenommen, seine Körperhaare vor Freude gesträubt, durch die kühlende Berührung seines Vaters, den Wind des Gandhamādana,

sa yakṣagandharvasurabrahmarṣigaṇasevitam viloḍayām āsa tadā puṣpahetor ariṃdamaḥ

durchwühlte da, der Feindebezwinger, um der Blumen willen, den Berg, der von Scharen der Yakṣas, Gandharvas, Götter und Brahmanenweisen aufgesucht wurde.

Wort für Wort
sa yakṣagandharvasurabrahmarṣigaṇasevitam viloḍayām āsa tadā puṣpahetor ariṃdamaḥ
durchwühlte da, der Feindebezwinger, um der Blumen willen, den Berg, der von Scharen der Yakṣas, Gandharvas, Götter und Brahmanenweisen aufgesucht wurde.

viṣamacchedaracitair anuliptam ivāṅgulaiḥ vimalair dhātuvicchedaiḥ kāñcanāñjanarājataiḥ

Den Berg, der wie mit Fingern bestrichen schien, durch ungleichmäßig gebrochene, reine, in Gold, Antimon und Silber gefärbte Mineraladern,

Wort für Wort
viṣamacchedaracitair anuliptam ivāṅgulaiḥ vimalair dhātuvicchedaiḥ kāñcanāñjanarājataiḥ
Den Berg, der wie mit Fingern bestrichen schien, durch ungleichmäßig gebrochene, reine, in Gold, Antimon und Silber gefärbte Mineraladern,

sapakṣam iva nṛtyantaṃ pārśvalagnaiḥ payodharaiḥ muktāhārair iva citaṃ cyutaiḥ prasravaṇodakaiḥ

der wie tanzend, mit Flügeln versehen schien, durch die an seiner Flanke haftenden Wolken; wie mit Perlenschnüren geschmückt durch die herabfließenden Quellwasser,

Wort für Wort
sapakṣam iva nṛtyantaṃ pārśvalagnaiḥ payodharaiḥ muktāhārair iva citaṃ cyutaiḥ prasravaṇodakaiḥ
der wie tanzend, mit Flügeln versehen schien, durch die an seiner Flanke haftenden Wolken; wie mit Perlenschnüren geschmückt durch die herabfließenden Quellwasser,

abhirāmanadīkuñjanirjharodarakandaram apsaronūpuraravaiḥ pranṛttabahubarhiṇam

mit lieblichen Flusstälern, Wasserfällen und inneren Schluchten, mit dem Klang der Fußspangen der Apsaras, wo viele Pfauen tanzten,

Wort für Wort
abhirāmanadīkuñjanirjharodarakandaram apsaronūpuraravaiḥ pranṛttabahubarhiṇam
mit lieblichen Flusstälern, Wasserfällen und inneren Schluchten, mit dem Klang der Fußspangen der Apsaras, wo viele Pfauen tanzten,

digvāraṇaviṣāṇāgrair ghṛṣṭopalaśilātalam srastāṃśukam ivākṣobhyair nimnagāniḥsṛtair jalaiḥ

dessen Felsengrund von den Stoßzahnspitzen der Himmelsrichtungs-Elefanten gerieben war, wie mit herabgleitenden Gewändern versehen durch die unerschütterlich aus den Flüssen hervorbrechenden Wasser,

Wort für Wort
digvāraṇaviṣāṇāgrair ghṛṣṭopalaśilātalam srastāṃśukam ivākṣobhyair nimnagāniḥsṛtair jalaiḥ
dessen Felsengrund von den Stoßzahnspitzen der Himmelsrichtungs-Elefanten gerieben war, wie mit herabgleitenden Gewändern versehen durch die unerschütterlich aus den Flüssen hervorbrechenden Wasser,

saśaṣpakavalaiḥ svasthair adūraparivartibhiḥ bhayasyājñaiś ca hariṇaiḥ kautūhalanirīkṣitaḥ

von unbeschwerten, in der Nähe umherstreifenden, mit Grasbüscheln im Maul, der Furcht unkundigen Antilopen neugierig betrachtet,

Wort für Wort
saśaṣpakavalaiḥ svasthair adūraparivartibhiḥ bhayasyājñaiś ca hariṇaiḥ kautūhalanirīkṣitaḥ
von unbeschwerten, in der Nähe umherstreifenden, mit Grasbüscheln im Maul, der Furcht unkundigen Antilopen neugierig betrachtet,

cālayann ūruvegena latājālāny anekaśaḥ ākrīḍamānaḥ kaunteyaḥ śrīmān vāyusuto yayau

mit der Wucht seiner Schenkel vielfach die Netze der Ranken erschütternd, wie spielend, zog der glanzvolle Sohn der Kuntī, der Sohn des Windgottes, dahin.

Wort für Wort
cālayann ūruvegena latājālāny anekaśaḥ ākrīḍamānaḥ kaunteyaḥ śrīmān vāyusuto yayau
mit der Wucht seiner Schenkel vielfach die Netze der Ranken erschütternd, wie spielend, zog der glanzvolle Sohn der Kuntī, der Sohn des Windgottes, dahin.

priyāmanorathaṃ kartum udyataś cārulocanaḥ prāṃśuḥ kanakatālābhaḥ siṃhasaṃhanano yuvā

Bereit, den Herzenswunsch der Geliebten zu erfüllen, der Schönäugige, hochgewachsen, einer goldenen Palme gleich, von löwenhafter Gestalt, jugendlich,

Wort für Wort
priyāmanorathaṃ kartum udyataś cārulocanaḥ prāṃśuḥ kanakatālābhaḥ siṃhasaṃhanano yuvā
Bereit, den Herzenswunsch der Geliebten zu erfüllen, der Schönäugige, hochgewachsen, einer goldenen Palme gleich, von löwenhafter Gestalt, jugendlich,

mattavāraṇavikrānto mattavāraṇavegavān mattavāraṇatāmrākṣo mattavāraṇavāraṇaḥ

in seiner Tatkraft einem brünstigen Elefanten gleich, in seiner Geschwindigkeit einem brünstigen Elefanten gleich, mit rotbraunen Augen wie ein brünstiger Elefant, selbst ein Bezwinger brünstiger Elefanten,

Wort für Wort
mattavāraṇavikrānto mattavāraṇavegavān mattavāraṇatāmrākṣo mattavāraṇavāraṇaḥ
in seiner Tatkraft einem brünstigen Elefanten gleich, in seiner Geschwindigkeit einem brünstigen Elefanten gleich, mit rotbraunen Augen wie ein brünstiger Elefant, selbst ein Bezwinger brünstiger Elefanten,

priyapārśvopaviṣṭābhir vyāvṛttābhir viceṣṭitaiḥ yakṣagandharvayoṣābhir adṛśyābhir nirīkṣitaḥ

von unsichtbaren Frauen der Yakṣas und Gandharvas betrachtet, die, an der Seite ihrer Geliebten sitzend, sich mit neugierigen Blicken ihm zuwandten,

Wort für Wort
priyapārśvopaviṣṭābhir vyāvṛttābhir viceṣṭitaiḥ yakṣagandharvayoṣābhir adṛśyābhir nirīkṣitaḥ
von unsichtbaren Frauen der Yakṣas und Gandharvas betrachtet, die, an der Seite ihrer Geliebten sitzend, sich mit neugierigen Blicken ihm zuwandten,

navāvatāraṃ rūpasya vikrīṇann iva pāṇḍavaḥ cacāra ramaṇīyeṣu gandhamādanasānuṣu

gleichsam eine neue Herabkunft der Schönheit ausstellend, durchstreifte der Pāṇḍava die lieblichen Höhen des Gandhamādana,

Wort für Wort
navāvatāraṃ rūpasya vikrīṇann iva pāṇḍavaḥ cacāra ramaṇīyeṣu gandhamādanasānuṣu
gleichsam eine neue Herabkunft der Schönheit ausstellend, durchstreifte der Pāṇḍava die lieblichen Höhen des Gandhamādana,

saṃsmaran vividhān kleśān duryodhanakṛtān bahūn draupadyā vanavāsinyāḥ priyaṃ kartuṃ samudyataḥ

sich der vielen mannigfaltigen von Duryodhana verursachten Leiden erinnernd, bereit, der im Wald lebenden Draupadī einen Gefallen zu tun.

Wort für Wort
saṃsmaran vividhān kleśān duryodhanakṛtān bahūn draupadyā vanavāsinyāḥ priyaṃ kartuṃ samudyataḥ
sich der vielen mannigfaltigen von Duryodhana verursachten Leiden erinnernd, bereit, der im Wald lebenden Draupadī einen Gefallen zu tun.

so 'cintayad gate svargam arjune mayi cāgate puṣpahetoḥ kathaṃ nv āryaḥ kariṣyati yudhiṣṭhiraḥ

Er dachte: 'Da Arjuna zum Himmel gegangen ist und auch ich nun um der Blume willen fortgegangen bin - wie wird wohl der edle Yudhiṣṭhira handeln?'

Wort für Wort
so 'cintayad gate svargam arjune mayi cāgate puṣpahetoḥ kathaṃ nv āryaḥ kariṣyati yudhiṣṭhiraḥ
Er dachte: 'Da Arjuna zum Himmel gegangen ist und auch ich nun um der Blume willen fortgegangen bin - wie wird wohl der edle Yudhiṣṭhira handeln?'

snehān naravaro nūnam aviśvāsād vanasya ca nakulaṃ sahadevaṃ ca na mokṣyati yudhiṣṭhiraḥ

'Aus Zuneigung gewiss, und aus Misstrauen gegenüber dem Wald, wird der Beste der Männer, Yudhiṣṭhira, weder Nakula noch Sahadeva fortlassen.'

Wort für Wort
snehān naravaro nūnam aviśvāsād vanasya ca nakulaṃ sahadevaṃ ca na mokṣyati yudhiṣṭhiraḥ
'Aus Zuneigung gewiss, und aus Misstrauen gegenüber dem Wald, wird der Beste der Männer, Yudhiṣṭhira, weder Nakula noch Sahadeva fortlassen.'

kathaṃ nu kusumāvāptiḥ syāc chīghram iti cintayan pratasthe naraśārdūlaḥ pakṣirāḍ iva vegitaḥ

'Wie nur könnte die Erlangung der Blüten rasch geschehen?' - so denkend, brach der Tiger unter den Männern auf, schnell wie der König der Vögel.

Wort für Wort
kathaṃ nu kusumāvāptiḥ syāc chīghram iti cintayan pratasthe naraśārdūlaḥ pakṣirāḍ iva vegitaḥ
'Wie nur könnte die Erlangung der Blüten rasch geschehen?' - so denkend, brach der Tiger unter den Männern auf, schnell wie der König der Vögel.

kampayan medinīṃ padbhyāṃ nirghāta iva parvasu trāsayan gajayūthāni vātaraṃhā vṛkodaraḥ

Die Erde mit seinen Füßen erschütternd, wie ein Donnerschlag an den Monatswenden, Elefantenherden erschreckend, der windschnelle Vṛkodara,

Wort für Wort
kampayan medinīṃ padbhyāṃ nirghāta iva parvasu trāsayan gajayūthāni vātaraṃhā vṛkodaraḥ
Die Erde mit seinen Füßen erschütternd, wie ein Donnerschlag an den Monatswenden, Elefantenherden erschreckend, der windschnelle Vṛkodara,

siṃhavyāghragaṇāṃś caiva mardamāno mahābalaḥ unmūlayan mahāvṛkṣān pothayaṃś corasā balī

Löwen- und Tigerrudel zermalmend, der überaus Starke, große Bäume entwurzelnd und mit seiner Brust niederschmetternd, der Kraftvolle,

Wort für Wort
siṃhavyāghragaṇāṃś caiva mardamāno mahābalaḥ unmūlayan mahāvṛkṣān pothayaṃś corasā balī
Löwen- und Tigerrudel zermalmend, der überaus Starke, große Bäume entwurzelnd und mit seiner Brust niederschmetternd, der Kraftvolle,

latāvallīś ca vegena vikarṣan pāṇḍunandanaḥ upary upari śailāgram ārurukṣur iva dvipaḥ vinardamāno 'tibhṛśaṃ savidyud iva toyadaḥ

mit Wucht Schlingpflanzen und Ranken hinwegreißend, der Freudenbringer des Pāṇḍu, immer weiter den Berggipfel emporsteigend wie ein Elefant, heftig brüllend wie eine Gewitterwolke mit Blitz,

Wort für Wort
latāvallīś ca vegena vikarṣan pāṇḍunandanaḥ upary upari śailāgram ārurukṣur iva dvipaḥ vinardamāno 'tibhṛśaṃ savidyud iva toyadaḥ
mit Wucht Schlingpflanzen und Ranken hinwegreißend, der Freudenbringer des Pāṇḍu, immer weiter den Berggipfel emporsteigend wie ein Elefant, heftig brüllend wie eine Gewitterwolke mit Blitz,

tasya śabdena ghoreṇa dhanurghoṣeṇa cābhibho trastāni mṛgayūthāni samantād vipradudruvuḥ

durch seinen furchtbaren Laut und den Klang seines Bogens, o Gebieter, flohen die Wildherden ringsum in alle Richtungen davon.

Wort für Wort
tasya śabdena ghoreṇa dhanurghoṣeṇa cābhibho trastāni mṛgayūthāni samantād vipradudruvuḥ
durch seinen furchtbaren Laut und den Klang seines Bogens, o Gebieter, flohen die Wildherden ringsum in alle Richtungen davon.

athāpaśyan mahābāhur gandhamādanasānuṣu suramyaṃ kadalīṣaṇḍaṃ bahuyojanavistṛtam

Da erblickte der Starkarmige auf den Höhen des Gandhamādana einen überaus lieblichen Bananenwald, viele Yojanas weit ausgedehnt.

Wort für Wort
athāpaśyan mahābāhur gandhamādanasānuṣu suramyaṃ kadalīṣaṇḍaṃ bahuyojanavistṛtam
Da erblickte der Starkarmige auf den Höhen des Gandhamādana einen überaus lieblichen Bananenwald, viele Yojanas weit ausgedehnt.

tam abhyagacchad vegena kṣobhayiṣyan mahābalaḥ mahāgaja ivāsrāvī prabhañjan vividhān drumān

Er näherte sich ihm mit Wucht, ihn aufwühlen wollend, der überaus Starke, wie ein brünstiger großer Elefant, mannigfache Bäume zerschmetternd.

Wort für Wort
tam abhyagacchad vegena kṣobhayiṣyan mahābalaḥ mahāgaja ivāsrāvī prabhañjan vividhān drumān
Er näherte sich ihm mit Wucht, ihn aufwühlen wollend, der überaus Starke, wie ein brünstiger großer Elefant, mannigfache Bäume zerschmetternd.

utpāṭya kadalīskandhān bahutālasamucchrayān cikṣepa tarasā bhīmaḥ samantād balināṃ varaḥ

Bananenstämme entwurzelnd, so hoch wie viele Palmen, schleuderte Bhīma sie mit Wucht ringsum, der Vorzüglichste unter den Starken.

Wort für Wort
utpāṭya kadalīskandhān bahutālasamucchrayān cikṣepa tarasā bhīmaḥ samantād balināṃ varaḥ
Bananenstämme entwurzelnd, so hoch wie viele Palmen, schleuderte Bhīma sie mit Wucht ringsum, der Vorzüglichste unter den Starken.

tataḥ sattvāny upākrāman bahūni ca mahānti ca ruruvāraṇasaṃghāś ca mahiṣāś ca jalāśrayāḥ

Da griffen ihn viele und gewaltige Wesen an: Scharen von Rurus-Hirschen und Elefanten, und Büffel, die sich im Wasser aufhielten,

Wort für Wort
tataḥ sattvāny upākrāman bahūni ca mahānti ca ruruvāraṇasaṃghāś ca mahiṣāś ca jalāśrayāḥ
Da griffen ihn viele und gewaltige Wesen an: Scharen von Rurus-Hirschen und Elefanten, und Büffel, die sich im Wasser aufhielten,

siṃhavyāghrāś ca saṃkruddhā bhīmasenam abhidravan vyāditāsyā mahāraudrā vinadanto 'tibhīṣaṇāḥ

und erzürnte Löwen und Tiger stürmten auf Bhīmasena los, mit aufgerissenem Rachen, überaus schrecklich, brüllend, höchst furchtbar.

Wort für Wort
siṃhavyāghrāś ca saṃkruddhā bhīmasenam abhidravan vyāditāsyā mahāraudrā vinadanto 'tibhīṣaṇāḥ
und erzürnte Löwen und Tiger stürmten auf Bhīmasena los, mit aufgerissenem Rachen, überaus schrecklich, brüllend, höchst furchtbar.

tato vāyusutaḥ krodhāt svabāhubalam āśritaḥ gajenāghnan gajaṃ bhīmaḥ siṃhaṃ siṃhena cābhibhūḥ talaprahārair anyāṃś ca vyahanat pāṇḍavo balī

Da erschlug der Sohn des Windgottes, aus Zorn auf seine eigene Armeskraft vertrauend, Bhīma, einen Elefanten mit einem Elefanten, und bezwang einen Löwen mit einem Löwen; und die anderen erschlug der starke Pāṇḍava mit Handflächenschlägen.

Wort für Wort
tato vāyusutaḥ krodhāt svabāhubalam āśritaḥ gajenāghnan gajaṃ bhīmaḥ siṃhaṃ siṃhena cābhibhūḥ talaprahārair anyāṃś ca vyahanat pāṇḍavo balī
Da erschlug der Sohn des Windgottes, aus Zorn auf seine eigene Armeskraft vertrauend, Bhīma, einen Elefanten mit einem Elefanten, und bezwang einen Löwen mit einem Löwen; und die anderen erschlug der starke Pāṇḍava mit Handflächenschlägen.

te hanyamānā bhīmena siṃhavyāghratarakṣavaḥ bhayād visasṛpuḥ sarve śakṛnmūtraṃ ca susruvuḥ

Sie, von Bhīma niedergeschlagen, die Löwen, Tiger und Hyänen, flohen alle aus Furcht davon und ließen Kot und Harn fließen.

Wort für Wort
te hanyamānā bhīmena siṃhavyāghratarakṣavaḥ bhayād visasṛpuḥ sarve śakṛnmūtraṃ ca susruvuḥ
Sie, von Bhīma niedergeschlagen, die Löwen, Tiger und Hyänen, flohen alle aus Furcht davon und ließen Kot und Harn fließen.

praviveśa tataḥ kṣipraṃ tān apāsya mahābalaḥ vanaṃ pāṇḍusutaḥ śrīmāñ śabdenāpūrayan diśaḥ

Nachdem er sie vertrieben hatte, drang der überaus starke, glanzvolle Sohn des Pāṇḍu rasch in den Wald ein, die Himmelsrichtungen mit seinem Laut erfüllend.

Wort für Wort
praviveśa tataḥ kṣipraṃ tān apāsya mahābalaḥ vanaṃ pāṇḍusutaḥ śrīmāñ śabdenāpūrayan diśaḥ
Nachdem er sie vertrieben hatte, drang der überaus starke, glanzvolle Sohn des Pāṇḍu rasch in den Wald ein, die Himmelsrichtungen mit seinem Laut erfüllend.

tena śabdena cogreṇa bhīmasenaraveṇa ca vanāntaragatāḥ sarve vitresur mṛgapakṣiṇaḥ

Durch jenen furchtbaren Laut und durch Bhīmasenas Gebrüll erschraken alle im Innern des Waldes befindlichen Wildtiere und Vögel.

Wort für Wort
tena śabdena cogreṇa bhīmasenaraveṇa ca vanāntaragatāḥ sarve vitresur mṛgapakṣiṇaḥ
Durch jenen furchtbaren Laut und durch Bhīmasenas Gebrüll erschraken alle im Innern des Waldes befindlichen Wildtiere und Vögel.

taṃ śabdaṃ sahasā śrutvā mṛgapakṣisamīritam jalārdrapakṣā vihagāḥ samutpetuḥ sahasraśaḥ

Als sie jenen plötzlichen Laut hörten, von dem zuvor Wild und Vögel aufgescheucht worden waren, erhoben sich Vögel mit wassernassen Flügeln zu Tausenden.

Wort für Wort
taṃ śabdaṃ sahasā śrutvā mṛgapakṣisamīritam jalārdrapakṣā vihagāḥ samutpetuḥ sahasraśaḥ
Als sie jenen plötzlichen Laut hörten, von dem zuvor Wild und Vögel aufgescheucht worden waren, erhoben sich Vögel mit wassernassen Flügeln zu Tausenden.

tān audakān pakṣigaṇān nirīkṣya bharatarṣabhaḥ tān evānusaran ramyaṃ dadarśa sumahat saraḥ

Als der Stier der Bharatas jene Scharen der Wasservögel erblickte, folgte er ihnen und erblickte einen lieblichen, überaus großen See,

Wort für Wort
tān audakān pakṣigaṇān nirīkṣya bharatarṣabhaḥ tān evānusaran ramyaṃ dadarśa sumahat saraḥ
Als der Stier der Bharatas jene Scharen der Wasservögel erblickte, folgte er ihnen und erblickte einen lieblichen, überaus großen See,

kāñcanaiḥ kadalīṣaṇḍair mandamārutakampitaiḥ vījyamānam ivākṣobhyaṃ tīrāntaravisarpibhiḥ

gleichsam angefächelt durch die vom sanften Wind bewegten goldfarbenen Bananenhaine, die sich am Ufer entlang ausbreiteten, unerschütterlich,

Wort für Wort
kāñcanaiḥ kadalīṣaṇḍair mandamārutakampitaiḥ vījyamānam ivākṣobhyaṃ tīrāntaravisarpibhiḥ
gleichsam angefächelt durch die vom sanften Wind bewegten goldfarbenen Bananenhaine, die sich am Ufer entlang ausbreiteten, unerschütterlich,

tat saro 'thāvatīryāśu prabhūtakamalotpalam mahāgaja ivoddāmaś cikrīḍa balavad balī vikrīḍya tasmin suciram uttatārāmitadyutiḥ

in jenen See, reich an Lotusblumen und Seerosen, stieg er rasch hinab, spielte kraftvoll wie ein ungestümer, gewaltiger Elefant, der Starke; nach langem Spiel darin stieg der von unermesslichem Glanz Erfüllte wieder heraus.

Wort für Wort
tat saro 'thāvatīryāśu prabhūtakamalotpalam mahāgaja ivoddāmaś cikrīḍa balavad balī vikrīḍya tasmin suciram uttatārāmitadyutiḥ
in jenen See, reich an Lotusblumen und Seerosen, stieg er rasch hinab, spielte kraftvoll wie ein ungestümer, gewaltiger Elefant, der Starke; nach langem Spiel darin stieg der von unermesslichem Glanz Erfüllte wieder heraus.

tato 'vagāhya vegena tad vanaṃ bahupādapam dadhmau ca śaṅkhaṃ svanavat sarvaprāṇena pāṇḍavaḥ

Dann drang der Pāṇḍava mit Wucht in jenen an Bäumen reichen Wald ein und blies mit aller Kraft ein laut tönendes Muschelhorn.

Wort für Wort
tato 'vagāhya vegena tad vanaṃ bahupādapam dadhmau ca śaṅkhaṃ svanavat sarvaprāṇena pāṇḍavaḥ
Dann drang der Pāṇḍava mit Wucht in jenen an Bäumen reichen Wald ein und blies mit aller Kraft ein laut tönendes Muschelhorn.

tasya śaṅkhasya śabdena bhīmasenaraveṇa ca bāhuśabdena cogreṇa nardantīva girer guhāḥ

Durch den Klang jenes Muschelhorns, und durch Bhīmasenas Gebrüll, und durch das gewaltige Klatschen seiner Arme, schienen die Berghöhlen widerzuhallen.

Wort für Wort
tasya śaṅkhasya śabdena bhīmasenaraveṇa ca bāhuśabdena cogreṇa nardantīva girer guhāḥ
Durch den Klang jenes Muschelhorns, und durch Bhīmasenas Gebrüll, und durch das gewaltige Klatschen seiner Arme, schienen die Berghöhlen widerzuhallen.

taṃ vajraniṣpeṣasamam āsphoṭitaravaṃ bhṛśam śrutvā śailaguhāsuptaiḥ siṃhair mukto mahāsvanaḥ

Als sie jenes heftige, dem Zerschmettern des Vajra gleichende Klatschen der Arme hörten, erklang von den in den Bergeshöhlen schlafenden Löwen ein gewaltiges Gebrüll,

Wort für Wort
taṃ vajraniṣpeṣasamam āsphoṭitaravaṃ bhṛśam śrutvā śailaguhāsuptaiḥ siṃhair mukto mahāsvanaḥ
Als sie jenes heftige, dem Zerschmettern des Vajra gleichende Klatschen der Arme hörten, erklang von den in den Bergeshöhlen schlafenden Löwen ein gewaltiges Gebrüll,

siṃhanādabhayatrastaiḥ kuñjarair api bhārata mukto virāvaḥ sumahān parvato yena pūritaḥ

und auch von den, durch das Löwengebrüll erschreckten Elefanten, o Bhārata, erklang ein überaus gewaltiges Geschrei, von dem der ganze Berg erfüllt wurde.

Wort für Wort
siṃhanādabhayatrastaiḥ kuñjarair api bhārata mukto virāvaḥ sumahān parvato yena pūritaḥ
und auch von den, durch das Löwengebrüll erschreckten Elefanten, o Bhārata, erklang ein überaus gewaltiges Geschrei, von dem der ganze Berg erfüllt wurde.

taṃ tu nādaṃ tataḥ śrutvā supto vānarapuṃgavaḥ prājṛmbhata mahākāyo hanūmān nāma vānaraḥ

Als er jenen Laut hörte, gähnte der schlafende Erste unter den Affen, der riesenhafte Affe namens Hanumān,

Wort für Wort
taṃ tu nādaṃ tataḥ śrutvā supto vānarapuṃgavaḥ prājṛmbhata mahākāyo hanūmān nāma vānaraḥ
Als er jenen Laut hörte, gähnte der schlafende Erste unter den Affen, der riesenhafte Affe namens Hanumān,

kadalīṣaṇḍamadhyastho nidrāvaśagatas tadā jṛmbhamāṇaḥ suvipulaṃ śakradhvajam ivocchritam āsphoṭayata lāṅgūlam indrāśanisamasvanam

inmitten des Bananenhains, dem Schlaf hingegeben; gähnend schlug er seinen gewaltigen, wie Indras Fahnenmast aufgerichteten Schwanz auf, mit einem Laut gleich Indras Donnerkeil.

Wort für Wort
kadalīṣaṇḍamadhyastho nidrāvaśagatas tadā jṛmbhamāṇaḥ suvipulaṃ śakradhvajam ivocchritam āsphoṭayata lāṅgūlam indrāśanisamasvanam
inmitten des Bananenhains, dem Schlaf hingegeben; gähnend schlug er seinen gewaltigen, wie Indras Fahnenmast aufgerichteten Schwanz auf, mit einem Laut gleich Indras Donnerkeil.

tasya lāṅgūlaninadaṃ parvataḥ sa guhāmukhaiḥ udgāram iva gaur nardam utsasarja samantataḥ

Den Laut seines Schwanzschlags stieß jener Berg mit seinen Höhlenmündern ringsum aus, wie eine Kuh, die aufstößt.

Wort für Wort
tasya lāṅgūlaninadaṃ parvataḥ sa guhāmukhaiḥ udgāram iva gaur nardam utsasarja samantataḥ
Den Laut seines Schwanzschlags stieß jener Berg mit seinen Höhlenmündern ringsum aus, wie eine Kuh, die aufstößt.

sa lāṅgūlaravas tasya mattavāraṇanisvanam antardhāya vicitreṣu cacāra girisānuṣu

Jener Laut seines Schwanzes, das Gebrüll brünstiger Elefanten übertönend, zog durch die mannigfaltigen Berghöhen.

Wort für Wort
sa lāṅgūlaravas tasya mattavāraṇanisvanam antardhāya vicitreṣu cacāra girisānuṣu
Jener Laut seines Schwanzes, das Gebrüll brünstiger Elefanten übertönend, zog durch die mannigfaltigen Berghöhen.

sa bhīmasenas taṃ śrutvā saṃprahṛṣṭatanūruhaḥ śabdaprabhavam anvicchaṃś cacāra kadalīvanam

Als Bhīmasena jenen Laut hörte, seine Körperhaare vor Freude gesträubt, durchstreifte er, nach dessen Ursprung suchend, den Bananenwald.

Wort für Wort
sa bhīmasenas taṃ śrutvā saṃprahṛṣṭatanūruhaḥ śabdaprabhavam anvicchaṃś cacāra kadalīvanam
Als Bhīmasena jenen Laut hörte, seine Körperhaare vor Freude gesträubt, durchstreifte er, nach dessen Ursprung suchend, den Bananenwald.

kadalīvanamadhyastham atha pīne śilātale sa dadarśa mahābāhur vānarādhipatiṃ sthitam

Da erblickte der Starkarmige, inmitten des Bananenwaldes, auf einer massigen Felsplatte, den Herrn der Affen sitzen,

Wort für Wort
kadalīvanamadhyastham atha pīne śilātale sa dadarśa mahābāhur vānarādhipatiṃ sthitam
Da erblickte der Starkarmige, inmitten des Bananenwaldes, auf einer massigen Felsplatte, den Herrn der Affen sitzen,

vidyutsaṃghātaduṣprekṣyaṃ vidyutsaṃghātapiṅgalam vidyutsaṃghātasadṛśaṃ vidyutsaṃghātacañcalam

kaum anzuschauen wie eine Ballung von Blitzen, rotbraun wie eine Ballung von Blitzen, einer Ballung von Blitzen gleich, flackernd wie eine Ballung von Blitzen,

Wort für Wort
vidyutsaṃghātaduṣprekṣyaṃ vidyutsaṃghātapiṅgalam vidyutsaṃghātasadṛśaṃ vidyutsaṃghātacañcalam
kaum anzuschauen wie eine Ballung von Blitzen, rotbraun wie eine Ballung von Blitzen, einer Ballung von Blitzen gleich, flackernd wie eine Ballung von Blitzen,

bāhusvastikavinyastapīnahrasvaśirodharam skandhabhūyiṣṭhakāyatvāt tanumadhyakaṭītaṭam

seinen kräftigen, kurzen Nacken zwischen gekreuzten Armen gebettet, mit schlanker Taille und Hüfte durch die überwiegend aus Schultern bestehende Gestalt,

Wort für Wort
bāhusvastikavinyastapīnahrasvaśirodharam skandhabhūyiṣṭhakāyatvāt tanumadhyakaṭītaṭam
seinen kräftigen, kurzen Nacken zwischen gekreuzten Armen gebettet, mit schlanker Taille und Hüfte durch die überwiegend aus Schultern bestehende Gestalt,

kiṃ cic cābhugnaśīrṣeṇa dīrgharomāñcitena ca lāṅgūlenordhvagatinā dhvajeneva virājitam

gleichsam geschmückt durch seinen etwas gekrümmten, mit langen Haaren besetzten, aufwärts gerichteten Schwanz wie durch eine Fahne,

Wort für Wort
kiṃ cic cābhugnaśīrṣeṇa dīrgharomāñcitena ca lāṅgūlenordhvagatinā dhvajeneva virājitam
gleichsam geschmückt durch seinen etwas gekrümmten, mit langen Haaren besetzten, aufwärts gerichteten Schwanz wie durch eine Fahne,

raktoṣṭhaṃ tāmrajihvāsyaṃ raktakarṇaṃ caladbhruvam vadanaṃ vṛttadaṃṣṭrāgraṃ raśmivantam ivoḍupam

mit roten Lippen, kupferfarbener Zunge und Mund, roten Ohren, beweglichen Brauen, das Antlitz mit rundlichen Zahnspitzen, wie ein strahlenumkränzter Mond,

Wort für Wort
raktoṣṭhaṃ tāmrajihvāsyaṃ raktakarṇaṃ caladbhruvam vadanaṃ vṛttadaṃṣṭrāgraṃ raśmivantam ivoḍupam
mit roten Lippen, kupferfarbener Zunge und Mund, roten Ohren, beweglichen Brauen, das Antlitz mit rundlichen Zahnspitzen, wie ein strahlenumkränzter Mond,

vadanābhyantaragataiḥ śuklabhāsair alaṃkṛtam kesarotkarasaṃmiśram aśokānām ivotkaram

geschmückt durch die im Innern des Mundes befindlichen weißen Zähne, gemischt mit der Mähnenfülle, wie ein Haufen von Aśoka-Blüten,

Wort für Wort
vadanābhyantaragataiḥ śuklabhāsair alaṃkṛtam kesarotkarasaṃmiśram aśokānām ivotkaram
geschmückt durch die im Innern des Mundes befindlichen weißen Zähne, gemischt mit der Mähnenfülle, wie ein Haufen von Aśoka-Blüten,

hiraṇmayīnāṃ madhyasthaṃ kadalīnāṃ mahādyutim dīpyamānaṃ svavapuṣā arciṣmantam ivānalam

inmitten der goldfarbenen Bananenstauden sitzend, von gewaltigem Glanz, durch seine eigene Gestalt erstrahlend, wie ein loderndes Feuer,

Wort für Wort
hiraṇmayīnāṃ madhyasthaṃ kadalīnāṃ mahādyutim dīpyamānaṃ svavapuṣā arciṣmantam ivānalam
inmitten der goldfarbenen Bananenstauden sitzend, von gewaltigem Glanz, durch seine eigene Gestalt erstrahlend, wie ein loderndes Feuer,

nirīkṣantam avitrastaṃ locanair madhupiṅgalaiḥ taṃ vānaravaraṃ vīram atikāyaṃ mahābalam

unerschrocken blickend mit honigbraunen Augen - jenen vorzüglichsten der Affen, den Helden, von gewaltiger Gestalt, überaus stark.

Wort für Wort
nirīkṣantam avitrastaṃ locanair madhupiṅgalaiḥ taṃ vānaravaraṃ vīram atikāyaṃ mahābalam
unerschrocken blickend mit honigbraunen Augen - jenen vorzüglichsten der Affen, den Helden, von gewaltiger Gestalt, überaus stark.

athopasṛtya tarasā bhīmo bhīmaparākramaḥ siṃhanādaṃ samakarod bodhayiṣyan kapiṃ tadā

Da näherte sich eilends Bhīma, von furchtbarer Tatkraft, und stieß einen Löwenschrei aus, um den Affen zu wecken.

Wort für Wort
athopasṛtya tarasā bhīmo bhīmaparākramaḥ siṃhanādaṃ samakarod bodhayiṣyan kapiṃ tadā
Da näherte sich eilends Bhīma, von furchtbarer Tatkraft, und stieß einen Löwenschrei aus, um den Affen zu wecken.

tena śabdena bhīmasya vitresur mṛgapakṣiṇaḥ hanūmāṃś ca mahāsattva īṣad unmīlya locane avaikṣad atha sāvajñaṃ locanair madhupiṅgalaiḥ

Durch jenen Laut Bhīmas erschraken Wild und Vögel; und Hanumān, das große Wesen, öffnete leicht seine Augen und blickte darauf mit seinen honigbraunen Augen voller Geringschätzung.

Wort für Wort
tena śabdena bhīmasya vitresur mṛgapakṣiṇaḥ hanūmāṃś ca mahāsattva īṣad unmīlya locane avaikṣad atha sāvajñaṃ locanair madhupiṅgalaiḥ
Durch jenen Laut Bhīmas erschraken Wild und Vögel; und Hanumān, das große Wesen, öffnete leicht seine Augen und blickte darauf mit seinen honigbraunen Augen voller Geringschätzung.

smitenābhāṣya kaunteyaṃ vānaro naram abravīt kimarthaṃ sarujas te 'haṃ sukhasuptaḥ prabodhitaḥ

Lächelnd redete der Affe den Sohn der Kuntī an und sprach: „Weshalb bin ich, der ich glücklich schlief, von dir mit Schmerzen geweckt worden?

Wort für Wort
smitenābhāṣya kaunteyaṃ vānaro naram abravīt kimarthaṃ sarujas te 'haṃ sukhasuptaḥ prabodhitaḥ
Lächelnd redete der Affe den Sohn der Kuntī an und sprach: „Weshalb bin ich, der ich glücklich schlief, von dir mit Schmerzen geweckt worden?

nanu nāma tvayā kāryā dayā bhūteṣu jānatā vayaṃ dharmaṃ na jānīmas tiryagyoniṃ samāśritāḥ

Solltest du, der du die Rechtschaffenheit kennst, nicht wahrlich Mitleid mit den Geschöpfen haben? Wir freilich kennen die Rechtschaffenheit nicht, da wir dem Tierdasein angehören.

Wort für Wort
nanu nāma tvayā kāryā dayā bhūteṣu jānatā vayaṃ dharmaṃ na jānīmas tiryagyoniṃ samāśritāḥ
Solltest du, der du die Rechtschaffenheit kennst, nicht wahrlich Mitleid mit den Geschöpfen haben? Wir freilich kennen die Rechtschaffenheit nicht, da wir dem Tierdasein angehören.

manuṣyā buddhisaṃpannā dayāṃ kurvanti jantuṣu krūreṣu karmasu kathaṃ dehavākcittadūṣiṣu dharmaghātiṣu sajjante buddhimanto bhavadvidhāḥ

Menschen, mit Verstand ausgestattet, üben Mitleid gegenüber den Geschöpfen; wie können sich Verständige eures Schlages an grausamen Taten, die Körper, Rede und Geist beflecken, an rechtschaffenheitszerstörenden Handlungen ergötzen?

Wort für Wort
manuṣyā buddhisaṃpannā dayāṃ kurvanti jantuṣu krūreṣu karmasu kathaṃ dehavākcittadūṣiṣu dharmaghātiṣu sajjante buddhimanto bhavadvidhāḥ
Menschen, mit Verstand ausgestattet, üben Mitleid gegenüber den Geschöpfen; wie können sich Verständige eures Schlages an grausamen Taten, die Körper, Rede und Geist beflecken, an rechtschaffenheitszerstörenden Handlungen ergötzen?

na tvaṃ dharmaṃ vijānāsi vṛddhā nopāsitās tvayā alpabuddhitayā vanyān utsādayasi yan mṛgān

Du kennst die Rechtschaffenheit nicht, du hast keine Alten aufgesucht, um von ihnen zu lernen, da du aus geringem Verstand die Waldtiere vernichtest.

Wort für Wort
na tvaṃ dharmaṃ vijānāsi vṛddhā nopāsitās tvayā alpabuddhitayā vanyān utsādayasi yan mṛgān
Du kennst die Rechtschaffenheit nicht, du hast keine Alten aufgesucht, um von ihnen zu lernen, da du aus geringem Verstand die Waldtiere vernichtest.

brūhi kas tvaṃ kimarthaṃ vā vanaṃ tvam idam āgataḥ varjitaṃ mānuṣair bhāvais tathaiva puruṣair api

Sag mir, wer du bist, und weshalb du in diesen Wald gekommen bist, der frei ist von menschlichem Wesen ebenso wie von Menschen selbst.

Wort für Wort
brūhi kas tvaṃ kimarthaṃ vā vanaṃ tvam idam āgataḥ varjitaṃ mānuṣair bhāvais tathaiva puruṣair api
Sag mir, wer du bist, und weshalb du in diesen Wald gekommen bist, der frei ist von menschlichem Wesen ebenso wie von Menschen selbst.

ataḥ paramagamyo 'yaṃ parvataḥ sudurāruhaḥ vinā siddhagatiṃ vīra gatir atra na vidyate

Von hier an ist dieser Berg unpassierbar, überaus schwer zu erklimmen; ohne die Gangart der Siddhas, o Held, gibt es hier keinen Zugang.

Wort für Wort
ataḥ paramagamyo 'yaṃ parvataḥ sudurāruhaḥ vinā siddhagatiṃ vīra gatir atra na vidyate
Von hier an ist dieser Berg unpassierbar, überaus schwer zu erklimmen; ohne die Gangart der Siddhas, o Held, gibt es hier keinen Zugang.

kāruṇyāt sauhṛdāc caiva vāraye tvāṃ mahābala nātaḥ paraṃ tvayā śakyaṃ gantum āśvasihi prabho

Aus Mitleid und aus Wohlwollen halte ich dich zurück, o Starker; von hier an vermagst du nicht weiterzugehen - beruhige dich, o Gebieter.

Wort für Wort
kāruṇyāt sauhṛdāc caiva vāraye tvāṃ mahābala nātaḥ paraṃ tvayā śakyaṃ gantum āśvasihi prabho
Aus Mitleid und aus Wohlwollen halte ich dich zurück, o Starker; von hier an vermagst du nicht weiterzugehen - beruhige dich, o Gebieter.

imāny amṛtakalpāni mūlāni ca phalāni ca bhakṣayitvā nivartasva grāhyaṃ yadi vaco mama

Iss diese, dem Nektar gleichenden Wurzeln und Früchte, und kehre um, wenn mein Wort dir annehmbar ist.“

Wort für Wort
imāny amṛtakalpāni mūlāni ca phalāni ca bhakṣayitvā nivartasva grāhyaṃ yadi vaco mama
Iss diese, dem Nektar gleichenden Wurzeln und Früchte, und kehre um, wenn mein Wort dir annehmbar ist.“

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