Kapitel 270: Rāmopākhyānam (13)
Der Tod Prahastas und Dhūmrākṣas, Kumbhakarṇas Erweckung
Vibhīṣaṇa erschlägt Rāvaṇas Feldherrn Prahasta mit einem verzauberten Speer; der Rākṣasa Dhūmrākṣa wird von Hanumant besiegt und getötet. Nach diesen Verlusten läßt Rāvaṇa seinen riesenhaften, überaus schlaftrunkenen Bruder Kumbhakarṇa mit großer Mühe wecken und schickt ihn, gemeinsam mit Dūṣaṇas beiden jüngeren Brüdern, in die Schlacht gegen Rāma.
tataḥ pragṛhya vipulāṃ śataghaṇṭāṃ vibhīṣaṇaḥ abhimantrya mahāśaktiṃ cikṣepāsya śiraḥ prati
Darauf ergriff Vibhīṣaṇa einen mächtigen, mit hundert Glöckchen versehenen großen Speer, belegte ihn mit einem Zauberspruch und schleuderte ihn gegen dessen Haupt.
Wort für Wort
tataḥ pragṛhya vipulāṃ śataghaṇṭāṃ vibhīṣaṇaḥ abhimantrya mahāśaktiṃ cikṣepāsya śiraḥ prati
Darauf ergriff Vibhīṣaṇa einen mächtigen, mit hundert Glöckchen versehenen großen Speer, belegte ihn mit einem Zauberspruch und schleuderte ihn gegen dessen Haupt.
Beim bloßen Anblick seines wolkenähnlichen, furchterregenden anstürmenden Heeres wurden die Stiere unter den Affen im Kampf sogleich in Verwirrung versetzt.
Beim bloßen Anblick seines wolkenähnlichen, furchterregenden anstürmenden Heeres wurden die Stiere unter den Affen im Kampf sogleich in Verwirrung versetzt.
Als er darauf sah, dass jene Stiere unter den Affen so plötzlich in Verwirrung geraten waren, trat der Tiger unter den Affen, Hanumant, hervor und stellte sich ihnen entgegen.
Als er darauf sah, dass jene Stiere unter den Affen so plötzlich in Verwirrung geraten waren, trat der Tiger unter den Affen, Hanumant, hervor und stellte sich ihnen entgegen.
Zwischen den beiden Helden, dem Affen und dem Rākṣasa, entbrannte ein schrecklicher Kampf, wie sie einander im Kampf zu besiegen suchten, gleich dem Kampf zwischen Indra und Prahlāda.
Zwischen den beiden Helden, dem Affen und dem Rākṣasa, entbrannte ein schrecklicher Kampf, wie sie einander im Kampf zu besiegen suchten, gleich dem Kampf zwischen Indra und Prahlāda.
tatas tam atikāyena sāśvaṃ sarathasārathim dhūmrākṣam avadhīd dhīmān hanūmān mārutātmajaḥ
Darauf erschlug der kluge Hanumant, der Sohn des Windes, jenen von gewaltiger Gestalt, den Dhūmrākṣa, samt seinen Pferden, seinem Wagen und seinem Wagenlenker.
Wort für Wort
tatas tam atikāyena sāśvaṃ sarathasārathim dhūmrākṣam avadhīd dhīmān hanūmān mārutātmajaḥ
Darauf erschlug der kluge Hanumant, der Sohn des Windes, jenen von gewaltiger Gestalt, den Dhūmrākṣa, samt seinen Pferden, seinem Wagen und seinem Wagenlenker.
Als sie darauf sahen, dass Dhūmrākṣa, der vortrefflichste der Rākṣasas, gefallen war, gewannen die Affen neuen Mut und erschlugen die herannahenden Soldaten.
Als sie darauf sahen, dass Dhūmrākṣa, der vortrefflichste der Rākṣasas, gefallen war, gewannen die Affen neuen Mut und erschlugen die herannahenden Soldaten.
śrutvā tu rāvaṇas tebhyaḥ prahastaṃ nihataṃ yudhi dhūmrākṣaṃ ca maheṣvāsaṃ sasainyaṃ vānararṣabhaiḥ
Als Rāvaṇa aber von ihnen hörte, dass Prahasta im Kampf gefallen sei, und ebenso Dhūmrākṣa, der große Bogenschütze, samt seinem Heer, durch die Stiere unter den Affen,
Wort für Wort
śrutvā tu rāvaṇas tebhyaḥ prahastaṃ nihataṃ yudhi dhūmrākṣaṃ ca maheṣvāsaṃ sasainyaṃ vānararṣabhaiḥ
Als Rāvaṇa aber von ihnen hörte, dass Prahasta im Kampf gefallen sei, und ebenso Dhūmrākṣa, der große Bogenschütze, samt seinem Heer, durch die Stiere unter den Affen,
Nachdem er ihn mit großer Mühe geweckt hatte, seine Furcht überwunden, sprach der Herrscher der Rākṣasas, Daśagrīva, zu dem nun ruhig, ungestört und wach dasitzenden, überaus starken Kumbhakarṇa: ‚Glücklich bist du, dessen Schlaf so beschaffen ist,
Nachdem er ihn mit großer Mühe geweckt hatte, seine Furcht überwunden, sprach der Herrscher der Rākṣasas, Daśagrīva, zu dem nun ruhig, ungestört und wach dasitzenden, überaus starken Kumbhakarṇa: ‚Glücklich bist du, dessen Schlaf so beschaffen ist,
Denn seine Gattin, mit Namen Sītā, die Tochter Janakas, wurde von mir entführt; er ist gekommen, sie zu befreien, nachdem er eine Brücke über den großen Ozean gebaut hat.
Denn seine Gattin, mit Namen Sītā, die Tochter Janakas, wurde von mir entführt; er ist gekommen, sie zu befreien, nachdem er eine Brücke über den großen Ozean gebaut hat.
Nachdem er dies gesagt hatte, unterwies der Herrscher der Rākṣasas den schnellkräftigen Kumbhakarṇa und die beiden mit der Wucht des Blitzes Niederschmetternden über das zu Tuende.
Nachdem er dies gesagt hatte, unterwies der Herrscher der Rākṣasas den schnellkräftigen Kumbhakarṇa und die beiden mit der Wucht des Blitzes Niederschmetternden über das zu Tuende.