Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 255: Jayadrathayuddham Die Schlacht gegen Jayadratha

Die Pāṇḍavas fallen mit vernichtender Wucht über Jayadrathas Heer her; Bhīma, Arjuna, Nakula, Sahadeva und Yudhiṣṭhira töten in rascher Folge zahlreiche Anführer der Sindhus, Sauvīras, Trigartas und Śibis, bis das Schlachtfeld von Toten bedeckt ist. Der erschrockene Jayadratha lässt Draupadī zurück und flieht; sie wird von Yudhiṣṭhira in Sicherheit gebracht und kehrt mit ihm und den Zwillingen zum Āśrama zurück, während Bhīma und Arjuna den Fliehenden weiter verfolgen. Arjuna hält Bhīma davon ab, Jayadratha auf der Stelle zu töten - Yudhiṣṭhira hat aus Rücksicht auf seine Schwester Duḥśalā und Gāndhārī dessen Leben zu schonen befohlen, sehr zum Missfallen der zornigen Draupadī. Am Ende der Verfolgung fordert Arjuna den fliehenden Jayadratha zum Kampf, doch als dieser sich weiterhin weigert umzukehren, stürmt Bhīma auf ihn los, während Arjuna ihn davon abhält, ihn zu töten.

vaiśaṃpāyana uvāca saṃtiṣṭhata praharata tūrṇaṃ viparidhāvata iti sma saindhavo rājā codayām āsa tān nṛpān

Vaiśaṃpāyana sprach: „‚Steht fest! Schlagt rasch zu! Umzingelt sie!‘ - so trieb der König der Sindhus jene Könige an.

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca saṃtiṣṭhata praharata tūrṇaṃ viparidhāvata iti sma saindhavo rājā codayām āsa tān nṛpān
Vaiśaṃpāyana sprach: „‚Steht fest! Schlagt rasch zu! Umzingelt sie!‘ - so trieb der König der Sindhus jene Könige an.

tato ghorataraḥ śabdo raṇe samabhavat tadā bhīmārjunayamān dṛṣṭvā sainyānāṃ sayudhiṣṭhirān

Da entstand im Kampf ein noch schrecklicheres Getöse unter den Heeren, als sie Bhīma, Arjuna und die Zwillinge samt Yudhiṣṭhira erblickten.

Wort für Wort
tato ghorataraḥ śabdo raṇe samabhavat tadā bhīmārjunayamān dṛṣṭvā sainyānāṃ sayudhiṣṭhirān
Da entstand im Kampf ein noch schrecklicheres Getöse unter den Heeren, als sie Bhīma, Arjuna und die Zwillinge samt Yudhiṣṭhira erblickten.

śibisindhutrigartānāṃ viṣādaś cāpy ajāyata tān dṛṣṭvā puruṣavyāghrān vyāghrān iva balotkaṭān

Und Verzagtheit entstand bei den Śibis, Sindhus und Trigartas, als sie jene Tiger unter den Männern erblickten, kraftstrotzend wie Tiger.

Wort für Wort
śibisindhutrigartānāṃ viṣādaś cāpy ajāyata tān dṛṣṭvā puruṣavyāghrān vyāghrān iva balotkaṭān
Und Verzagtheit entstand bei den Śibis, Sindhus und Trigartas, als sie jene Tiger unter den Männern erblickten, kraftstrotzend wie Tiger.

hemacitrasamutsedhāṃ sarvaśaikyāyasīṃ gadām pragṛhyābhyadravad bhīmaḥ saindhavaṃ kālacoditam

Seine mit Gold verzierte, hochragende, ganz aus Eisen gefertigte Keule ergreifend, stürmte Bhīma auf den vom Schicksal getriebenen Sindhu-König los.

Wort für Wort
hemacitrasamutsedhāṃ sarvaśaikyāyasīṃ gadām pragṛhyābhyadravad bhīmaḥ saindhavaṃ kālacoditam
Seine mit Gold verzierte, hochragende, ganz aus Eisen gefertigte Keule ergreifend, stürmte Bhīma auf den vom Schicksal getriebenen Sindhu-König los.

tadantaram athāvṛtya koṭikāśyo 'bhyahārayat mahatā rathavaṃśena parivārya vṛkodaram

Da wandte sich Koṭikāśya, dazwischentretend, um und griff an, mit einer großen Wagenschar Vṛkodara umzingelnd.

Wort für Wort
tadantaram athāvṛtya koṭikāśyo 'bhyahārayat mahatā rathavaṃśena parivārya vṛkodaram
Da wandte sich Koṭikāśya, dazwischentretend, um und griff an, mit einer großen Wagenschar Vṛkodara umzingelnd.

śaktitomaranārācair vīrabāhupracoditaiḥ kīryamāṇo 'pi bahubhir na sma bhīmo 'bhyakampata

Obwohl er von zahlreichen, von Heldenarmen geschleuderten Speeren, Wurfspießen und eisernen Pfeilen überschüttet wurde, erzitterte Bhīma nicht.

Wort für Wort
śaktitomaranārācair vīrabāhupracoditaiḥ kīryamāṇo 'pi bahubhir na sma bhīmo 'bhyakampata
Obwohl er von zahlreichen, von Heldenarmen geschleuderten Speeren, Wurfspießen und eisernen Pfeilen überschüttet wurde, erzitterte Bhīma nicht.

gajaṃ tu sagajārohaṃ padātīṃś ca caturdaśa jaghāna gadayā bhīmaḥ saindhavadhvajinīmukhe

Einen Elefanten samt seinem Lenker und vierzehn Fußsoldaten erschlug Bhīma mit der Keule an der Spitze des Sindhu-Heeres.

Wort für Wort
gajaṃ tu sagajārohaṃ padātīṃś ca caturdaśa jaghāna gadayā bhīmaḥ saindhavadhvajinīmukhe
Einen Elefanten samt seinem Lenker und vierzehn Fußsoldaten erschlug Bhīma mit der Keule an der Spitze des Sindhu-Heeres.

pārthaḥ pañcaśatāñ śūrān pārvatīyān mahārathān parīpsamānaḥ sauvīraṃ jaghāna dhvajinīmukhe

Der Sohn Pṛthās erschlug fünfhundert heldenhafte Bergbewohner, große Wagenkämpfer, die den Sauvīra-König zu schützen suchten, an der Heeresspitze.

Wort für Wort
pārthaḥ pañcaśatāñ śūrān pārvatīyān mahārathān parīpsamānaḥ sauvīraṃ jaghāna dhvajinīmukhe
Der Sohn Pṛthās erschlug fünfhundert heldenhafte Bergbewohner, große Wagenkämpfer, die den Sauvīra-König zu schützen suchten, an der Heeresspitze.

rājā svayaṃ suvīrāṇāṃ pravarāṇāṃ prahāriṇām nimeṣamātreṇa śataṃ jaghāna samare tadā

Der König selbst erschlug im Kampf hundert der vortrefflichsten, kampfgeübten Suvīra-Krieger binnen eines Augenblicks.

Wort für Wort
rājā svayaṃ suvīrāṇāṃ pravarāṇāṃ prahāriṇām nimeṣamātreṇa śataṃ jaghāna samare tadā
Der König selbst erschlug im Kampf hundert der vortrefflichsten, kampfgeübten Suvīra-Krieger binnen eines Augenblicks.

dadṛśe nakulas tatra rathāt praskandya khaḍgadhṛk śirāṃsi pādarakṣāṇāṃ bījavat pravapan muhuḥ

Man sah dort Nakula, vom Wagen herabgesprungen, das Schwert in der Hand, wiederholt die Köpfe der Fußwächter wie Samenkörner ausstreuend.

Wort für Wort
dadṛśe nakulas tatra rathāt praskandya khaḍgadhṛk śirāṃsi pādarakṣāṇāṃ bījavat pravapan muhuḥ
Man sah dort Nakula, vom Wagen herabgesprungen, das Schwert in der Hand, wiederholt die Köpfe der Fußwächter wie Samenkörner ausstreuend.

sahadevas tu saṃyāya rathena gajayodhinaḥ pātayām āsa nārācair drumebhya iva barhiṇaḥ

Sahadeva aber, mit seinem Wagen heranfahrend, ließ die Elefantenkämpfer mit eisernen Pfeilen herabfallen wie Pfauen von den Bäumen.

Wort für Wort
sahadevas tu saṃyāya rathena gajayodhinaḥ pātayām āsa nārācair drumebhya iva barhiṇaḥ
Sahadeva aber, mit seinem Wagen heranfahrend, ließ die Elefantenkämpfer mit eisernen Pfeilen herabfallen wie Pfauen von den Bäumen.

tatas trigartaḥ sadhanur avatīrya mahārathāt gadayā caturo vāhān rājñas tasya tadāvadhīt

Darauf sprang der König der Trigartas, mit seinem Bogen, von seinem großen Wagen herab und tötete mit der Keule die vier Zugtiere jenes Königs.

Wort für Wort
tatas trigartaḥ sadhanur avatīrya mahārathāt gadayā caturo vāhān rājñas tasya tadāvadhīt
Darauf sprang der König der Trigartas, mit seinem Bogen, von seinem großen Wagen herab und tötete mit der Keule die vier Zugtiere jenes Königs.

tam abhyāśagataṃ rājā padātiṃ kuntinandanaḥ ardhacandreṇa bāṇena vivyādhorasi dharmarāṭ

Ihn, den nahegekommenen, nun zu Fuß kämpfenden, durchbohrte der König, der Sproß Kuntīs, der Rechtskönig, mit einem halbmondförmigen Pfeil in der Brust.

Wort für Wort
tam abhyāśagataṃ rājā padātiṃ kuntinandanaḥ ardhacandreṇa bāṇena vivyādhorasi dharmarāṭ
Ihn, den nahegekommenen, nun zu Fuß kämpfenden, durchbohrte der König, der Sproß Kuntīs, der Rechtskönig, mit einem halbmondförmigen Pfeil in der Brust.

sa bhinnahṛdayo vīro vaktrāc choṇitam udvaman papātābhimukhaḥ pārthaṃ chinnamūla iva drumaḥ

Er, der Held, das Herz durchbohrt, Blut aus dem Mund speiend, stürzte, dem Sohn Pṛthās zugewandt, wie ein Baum mit durchschnittener Wurzel.

Wort für Wort
sa bhinnahṛdayo vīro vaktrāc choṇitam udvaman papātābhimukhaḥ pārthaṃ chinnamūla iva drumaḥ
Er, der Held, das Herz durchbohrt, Blut aus dem Mund speiend, stürzte, dem Sohn Pṛthās zugewandt, wie ein Baum mit durchschnittener Wurzel.

indrasenadvitīyas tu rathāt praskandya dharmarāṭ hatāśvaḥ sahadevasya pratipede mahāratham

Der Rechtskönig aber, mit Indrasena als zweitem, von seinem Wagen herabspringend, da seine Pferde erschlagen waren, bestieg den großen Wagen Sahadevas.

Wort für Wort
indrasenadvitīyas tu rathāt praskandya dharmarāṭ hatāśvaḥ sahadevasya pratipede mahāratham
Der Rechtskönig aber, mit Indrasena als zweitem, von seinem Wagen herabspringend, da seine Pferde erschlagen waren, bestieg den großen Wagen Sahadevas.

nakulaṃ tv abhisaṃdhāya kṣemaṃkaramahāmukhau ubhāv ubhayatas tīkṣṇaiḥ śaravarṣair avarṣatām

Auf Nakula zielend, ließen Kṣemaṃkara und der andere große Trigarta-Fürst beide von beiden Seiten scharfe Pfeilregen niedergehen.

Wort für Wort
nakulaṃ tv abhisaṃdhāya kṣemaṃkaramahāmukhau ubhāv ubhayatas tīkṣṇaiḥ śaravarṣair avarṣatām
Auf Nakula zielend, ließen Kṣemaṃkara und der andere große Trigarta-Fürst beide von beiden Seiten scharfe Pfeilregen niedergehen.

tau śarair abhivarṣantau jīmūtāv iva vārṣikau ekaikena vipāṭhena jaghne mādravatīsutaḥ

Sie, die mit Pfeilen niederregneten wie zwei Regenwolken zur Regenzeit, tötete der Sohn der Mādravatī mit je einem einzigen Pfeil.

Wort für Wort
tau śarair abhivarṣantau jīmūtāv iva vārṣikau ekaikena vipāṭhena jaghne mādravatīsutaḥ
Sie, die mit Pfeilen niederregneten wie zwei Regenwolken zur Regenzeit, tötete der Sohn der Mādravatī mit je einem einzigen Pfeil.

trigartarājaḥ surathas tasyātha rathadhūrgataḥ ratham ākṣepayām āsa gajena gajayānavit

Da ließ Suratha, der König der Trigartas, auf der Deichsel von dessen Wagen stehend, kundig des Reitens auf Elefanten, dessen Wagen von einem Elefanten umstürzen.

Wort für Wort
trigartarājaḥ surathas tasyātha rathadhūrgataḥ ratham ākṣepayām āsa gajena gajayānavit
Da ließ Suratha, der König der Trigartas, auf der Deichsel von dessen Wagen stehend, kundig des Reitens auf Elefanten, dessen Wagen von einem Elefanten umstürzen.

nakulas tv apabhīs tasmād rathāc carmāsipāṇimān udbhrāntaṃ sthānam āsthāya tasthau girir ivācalaḥ

Nakula aber, ohne Furcht, von jenem Wagen herabspringend, Schild und Schwert in der Hand, nahm einen unerschütterlichen Stand ein und stand da wie ein unbeweglicher Berg.

Wort für Wort
nakulas tv apabhīs tasmād rathāc carmāsipāṇimān udbhrāntaṃ sthānam āsthāya tasthau girir ivācalaḥ
Nakula aber, ohne Furcht, von jenem Wagen herabspringend, Schild und Schwert in der Hand, nahm einen unerschütterlichen Stand ein und stand da wie ein unbeweglicher Berg.

surathas taṃ gajavaraṃ vadhāya nakulasya tu preṣayām āsa sakrodham abhyucchritakaraṃ tataḥ

Suratha aber sandte darauf zornentbrannt jenen vortrefflichen Elefanten, den Rüssel erhoben, zur Tötung Nakulas.

Wort für Wort
surathas taṃ gajavaraṃ vadhāya nakulasya tu preṣayām āsa sakrodham abhyucchritakaraṃ tataḥ
Suratha aber sandte darauf zornentbrannt jenen vortrefflichen Elefanten, den Rüssel erhoben, zur Tötung Nakulas.

nakulas tasya nāgasya samīpaparivartinaḥ saviṣāṇaṃ bhujaṃ mūle khaḍgena nirakṛntata

Nakula schnitt jenem Elefanten, der sich ihm näherte, den Rüssel samt den Stoßzähnen an der Wurzel mit dem Schwert ab.

Wort für Wort
nakulas tasya nāgasya samīpaparivartinaḥ saviṣāṇaṃ bhujaṃ mūle khaḍgena nirakṛntata
Nakula schnitt jenem Elefanten, der sich ihm näherte, den Rüssel samt den Stoßzähnen an der Wurzel mit dem Schwert ab.

sa vinadya mahānādaṃ gajaḥ kaṅkaṇabhūṣaṇaḥ patann avākśirā bhūmau hastyārohān apothayat

Er, der Elefant, mit Armreifen geschmückt, einen gewaltigen Schrei ausstoßend, stürzte kopfüber zu Boden und zerschmetterte dabei seine Lenker.

Wort für Wort
sa vinadya mahānādaṃ gajaḥ kaṅkaṇabhūṣaṇaḥ patann avākśirā bhūmau hastyārohān apothayat
Er, der Elefant, mit Armreifen geschmückt, einen gewaltigen Schrei ausstoßend, stürzte kopfüber zu Boden und zerschmetterte dabei seine Lenker.

sa tat karma mahat kṛtvā śūro mādravatīsutaḥ bhīmasenarathaṃ prāpya śarma lebhe mahārathaḥ

Er, der Held, der Sohn der Mādravatī, nachdem er diese große Tat vollbracht hatte, der große Wagenkämpfer, erreichte Bhīmasenas Wagen und fand dort Schutz.

Wort für Wort
sa tat karma mahat kṛtvā śūro mādravatīsutaḥ bhīmasenarathaṃ prāpya śarma lebhe mahārathaḥ
Er, der Held, der Sohn der Mādravatī, nachdem er diese große Tat vollbracht hatte, der große Wagenkämpfer, erreichte Bhīmasenas Wagen und fand dort Schutz.

bhīmas tv āpatato rājñaḥ koṭikāśyasya saṃgare sūtasya nudato vāhān kṣureṇāpāharac chiraḥ

Bhīma aber schlug im Kampf dem Wagenlenker des heranstürmenden Königs Koṭikāśya, der die Zugtiere antrieb, mit einem Rasiermesserpfeil den Kopf ab.

Wort für Wort
bhīmas tv āpatato rājñaḥ koṭikāśyasya saṃgare sūtasya nudato vāhān kṣureṇāpāharac chiraḥ
Bhīma aber schlug im Kampf dem Wagenlenker des heranstürmenden Königs Koṭikāśya, der die Zugtiere antrieb, mit einem Rasiermesserpfeil den Kopf ab.

na bubodha hataṃ sūtaṃ sa rājā bāhuśālinā tasyāśvā vyadravan saṃkhye hatasūtās tatas tataḥ

Der König bemerkte nicht, dass sein Wagenlenker von dem Starkarmigen erschlagen worden war; seine Pferde, ihres Lenkers beraubt, liefen im Kampf ziellos hierhin und dorthin.

Wort für Wort
na bubodha hataṃ sūtaṃ sa rājā bāhuśālinā tasyāśvā vyadravan saṃkhye hatasūtās tatas tataḥ
Der König bemerkte nicht, dass sein Wagenlenker von dem Starkarmigen erschlagen worden war; seine Pferde, ihres Lenkers beraubt, liefen im Kampf ziellos hierhin und dorthin.

vimukhaṃ hatasūtaṃ taṃ bhīmaḥ praharatāṃ varaḥ jaghāna talayuktena prāsenābhyetya pāṇḍavaḥ

Ihn, den Abgewandten, dessen Lenker erschlagen war, tötete Bhīma, der vortrefflichste der Kämpfer, der Pāṇḍava, herantretend, mit einem an der Handfläche geführten Wurfspieß.

Wort für Wort
vimukhaṃ hatasūtaṃ taṃ bhīmaḥ praharatāṃ varaḥ jaghāna talayuktena prāsenābhyetya pāṇḍavaḥ
Ihn, den Abgewandten, dessen Lenker erschlagen war, tötete Bhīma, der vortrefflichste der Kämpfer, der Pāṇḍava, herantretend, mit einem an der Handfläche geführten Wurfspieß.

dvādaśānāṃ tu sarveṣāṃ sauvīrāṇāṃ dhanaṃjayaḥ cakarta niṣitair bhallair dhanūṃṣi ca śirāṃsi ca

Dhanaṃjaya aber zerschnitt allen zwölf Sauvīra-Brüdern mit scharfen Bhalla-Pfeilen sowohl ihre Bögen als auch ihre Köpfe.

Wort für Wort
dvādaśānāṃ tu sarveṣāṃ sauvīrāṇāṃ dhanaṃjayaḥ cakarta niṣitair bhallair dhanūṃṣi ca śirāṃsi ca
Dhanaṃjaya aber zerschnitt allen zwölf Sauvīra-Brüdern mit scharfen Bhalla-Pfeilen sowohl ihre Bögen als auch ihre Köpfe.

śibīn ikṣvākumukhyāṃś ca trigartān saindhavān api jaghānātirathaḥ saṃkhye bāṇagocaram āgatān

Śibis, die vornehmsten Ikṣvākus, Trigartas und ebenso Sindhus tötete der überlegene Wagenkämpfer im Kampf, sobald sie in Pfeilreichweite kamen.

Wort für Wort
śibīn ikṣvākumukhyāṃś ca trigartān saindhavān api jaghānātirathaḥ saṃkhye bāṇagocaram āgatān
Śibis, die vornehmsten Ikṣvākus, Trigartas und ebenso Sindhus tötete der überlegene Wagenkämpfer im Kampf, sobald sie in Pfeilreichweite kamen.

sāditāḥ pratyadṛśyanta bahavaḥ savyasācinā sapatākāś ca mātaṅgāḥ sadhvajāś ca mahārathāḥ

Viele, von dem Linkshänder zu Fall gebracht, wurden sichtbar - Elefanten mit ihren Standarten und große Wagenkämpfer mit ihren Bannern.

Wort für Wort
sāditāḥ pratyadṛśyanta bahavaḥ savyasācinā sapatākāś ca mātaṅgāḥ sadhvajāś ca mahārathāḥ
Viele, von dem Linkshänder zu Fall gebracht, wurden sichtbar - Elefanten mit ihren Standarten und große Wagenkämpfer mit ihren Bannern.

pracchādya pṛthivīṃ tasthuḥ sarvam āyodhanaṃ prati śarīrāṇy aśiraskāni videhāni śirāṃsi ca

Die Erde bedeckend lagen über das ganze Schlachtfeld verstreut kopflose Leiber und körperlose Köpfe.

Wort für Wort
pracchādya pṛthivīṃ tasthuḥ sarvam āyodhanaṃ prati śarīrāṇy aśiraskāni videhāni śirāṃsi ca
Die Erde bedeckend lagen über das ganze Schlachtfeld verstreut kopflose Leiber und körperlose Köpfe.

śvagṛdhrakaṅkakākolabhāsagomāyuvāyasāḥ atṛpyaṃs tatra vīrāṇāṃ hatānāṃ māṃsaśoṇitaiḥ

Hunde, Geier, Reiher, Kāka-Vögel, Bhāsa-Falken, Schakale und Krähen sättigten sich dort unersättlich am Fleisch und Blut der erschlagenen Helden.

Wort für Wort
śvagṛdhrakaṅkakākolabhāsagomāyuvāyasāḥ atṛpyaṃs tatra vīrāṇāṃ hatānāṃ māṃsaśoṇitaiḥ
Hunde, Geier, Reiher, Kāka-Vögel, Bhāsa-Falken, Schakale und Krähen sättigten sich dort unersättlich am Fleisch und Blut der erschlagenen Helden.

hateṣu teṣu vīreṣu sindhurājo jayadrathaḥ vimucya kṛṣṇāṃ saṃtrastaḥ palāyanaparo 'bhavat

Als jene Helden erschlagen waren, ließ der König der Sindhus, Jayadratha, erschrocken, Kṛṣṇā los und wandte sich zur Flucht.

Wort für Wort
hateṣu teṣu vīreṣu sindhurājo jayadrathaḥ vimucya kṛṣṇāṃ saṃtrastaḥ palāyanaparo 'bhavat
Als jene Helden erschlagen waren, ließ der König der Sindhus, Jayadratha, erschrocken, Kṛṣṇā los und wandte sich zur Flucht.

sa tasmin saṃkule sainye draupadīm avatārya vai prāṇaprepsur upādhāvad vanaṃ yena narādhamaḥ

Er, inmitten jenes Getümmels des Heeres, Draupadī absetzend, sein Leben retten wollend, jener Niedrigste der Männer, lief dorthin, wo sich der Wald befand.

Wort für Wort
sa tasmin saṃkule sainye draupadīm avatārya vai prāṇaprepsur upādhāvad vanaṃ yena narādhamaḥ
Er, inmitten jenes Getümmels des Heeres, Draupadī absetzend, sein Leben retten wollend, jener Niedrigste der Männer, lief dorthin, wo sich der Wald befand.

draupadīṃ dharmarājas tu dṛṣṭvā dhaumyapuraskṛtām mādrīputreṇa vīreṇa ratham āropayat tadā

Der Rechtskönig aber, als er Draupadī erblickte, von Dhaumya begleitet, ließ sie durch den heldenhaften Sohn der Mādrī auf den Wagen heben.

Wort für Wort
draupadīṃ dharmarājas tu dṛṣṭvā dhaumyapuraskṛtām mādrīputreṇa vīreṇa ratham āropayat tadā
Der Rechtskönig aber, als er Draupadī erblickte, von Dhaumya begleitet, ließ sie durch den heldenhaften Sohn der Mādrī auf den Wagen heben.

tatas tad vidrutaṃ sainyam apayāte jayadrathe ādiśyādiśya nārācair ājaghāna vṛkodaraḥ

Darauf, als Jayadratha entkommen war, verfolgte Vṛkodara jenes fliehende Heer, Ziel um Ziel bestimmend, und erschlug es mit eisernen Pfeilen.

Wort für Wort
tatas tad vidrutaṃ sainyam apayāte jayadrathe ādiśyādiśya nārācair ājaghāna vṛkodaraḥ
Darauf, als Jayadratha entkommen war, verfolgte Vṛkodara jenes fliehende Heer, Ziel um Ziel bestimmend, und erschlug es mit eisernen Pfeilen.

savyasācī tu taṃ dṛṣṭvā palāyantaṃ jayadratham vārayām āsa nighnantaṃ bhīmaṃ saindhavasainikān

Der Linkshänder aber, als er Jayadratha fliehen sah, hielt Bhīma zurück, der gerade die Sindhu-Krieger niederschlug.

Wort für Wort
savyasācī tu taṃ dṛṣṭvā palāyantaṃ jayadratham vārayām āsa nighnantaṃ bhīmaṃ saindhavasainikān
Der Linkshänder aber, als er Jayadratha fliehen sah, hielt Bhīma zurück, der gerade die Sindhu-Krieger niederschlug.

arjuna uvāca yasyāpacārāt prāpto 'yam asmān kleśo durāsadaḥ tam asmin samaroddeśe na paśyāmi jayadratham

Arjuna sprach: ‚Durch wessen Missetat uns dieses überaus unerträgliche Leid widerfahren ist - diesen, Jayadratha, sehe ich nirgends in diesem Kampfgebiet.

Wort für Wort
arjuna uvāca yasyāpacārāt prāpto 'yam asmān kleśo durāsadaḥ tam asmin samaroddeśe na paśyāmi jayadratham
Arjuna sprach: ‚Durch wessen Missetat uns dieses überaus unerträgliche Leid widerfahren ist - diesen, Jayadratha, sehe ich nirgends in diesem Kampfgebiet.

tam evānviṣa bhadraṃ te kiṃ te yodhair nipātitaiḥ anāmiṣam idaṃ karma kathaṃ vā manyate bhavān

Suche eben ihn, Heil sei dir; was nützen dir die gefällten Krieger? Diese Tat ist ohne eigentliches Ziel - wie kannst du sie für sinnvoll erachten?‘

Wort für Wort
tam evānviṣa bhadraṃ te kiṃ te yodhair nipātitaiḥ anāmiṣam idaṃ karma kathaṃ vā manyate bhavān
Suche eben ihn, Heil sei dir; was nützen dir die gefällten Krieger? Diese Tat ist ohne eigentliches Ziel - wie kannst du sie für sinnvoll erachten?‘

vaiśaṃpāyana uvāca ity ukto bhīmasenas tu guḍākeśena dhīmatā yudhiṣṭhiram abhiprekṣya vāgmī vacanam abravīt

So angesprochen von dem klugen Guḍākeśa, sprach Bhīmasena, der Redegewandte, zu Yudhiṣṭhira blickend, dieses Wort:

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca ity ukto bhīmasenas tu guḍākeśena dhīmatā yudhiṣṭhiram abhiprekṣya vāgmī vacanam abravīt
So angesprochen von dem klugen Guḍākeśa, sprach Bhīmasena, der Redegewandte, zu Yudhiṣṭhira blickend, dieses Wort:

hatapravīrā ripavo bhūyiṣṭhaṃ vidrutā diśaḥ gṛhītvā draupadīṃ rājan nivartatu bhavān itaḥ

‚Die Feinde, ihrer besten Helden beraubt, sind größtenteils in alle Richtungen geflohen; nimm Draupadī, o König, und kehre von hier zurück.

Wort für Wort
hatapravīrā ripavo bhūyiṣṭhaṃ vidrutā diśaḥ gṛhītvā draupadīṃ rājan nivartatu bhavān itaḥ
‚Die Feinde, ihrer besten Helden beraubt, sind größtenteils in alle Richtungen geflohen; nimm Draupadī, o König, und kehre von hier zurück.

yamābhyāṃ saha rājendra dhaumyena ca mahātmanā prāpyāśramapadaṃ rājan draupadīṃ parisāntvaya

Zusammen mit den Zwillingen, Fürst der Könige, und dem hochherzigen Dhaumya, erreiche die Stätte des Āśrama, o König, und tröste Draupadī.

Wort für Wort
yamābhyāṃ saha rājendra dhaumyena ca mahātmanā prāpyāśramapadaṃ rājan draupadīṃ parisāntvaya
Zusammen mit den Zwillingen, Fürst der Könige, und dem hochherzigen Dhaumya, erreiche die Stätte des Āśrama, o König, und tröste Draupadī.

na hi me mokṣyate jīvan mūḍhaḥ saindhavako nṛpaḥ pātālatalasaṃstho 'pi yadi śakro 'sya sārathiḥ

Denn nicht wird mir der törichte König der Sindhus lebend entkommen, und wäre er selbst in der Unterwelt, und wäre Śakra sein Wagenlenker.‘

Wort für Wort
na hi me mokṣyate jīvan mūḍhaḥ saindhavako nṛpaḥ pātālatalasaṃstho 'pi yadi śakro 'sya sārathiḥ
Denn nicht wird mir der törichte König der Sindhus lebend entkommen, und wäre er selbst in der Unterwelt, und wäre Śakra sein Wagenlenker.‘

yudhiṣṭhira uvāca na hantavyo mahābāho durātmāpi sa saindhavaḥ duḥśalām abhisaṃsmṛtya gāndhārīṃ ca yaśasvinīm

Yudhiṣṭhira sprach: ‚Nicht getötet werden soll, Starkarmiger, jener Sindhu-König, so übelgesinnt er auch ist - in Erinnerung an Duḥśalā und die ruhmreiche Gāndhārī.‘

Wort für Wort
yudhiṣṭhira uvāca na hantavyo mahābāho durātmāpi sa saindhavaḥ duḥśalām abhisaṃsmṛtya gāndhārīṃ ca yaśasvinīm
Yudhiṣṭhira sprach: ‚Nicht getötet werden soll, Starkarmiger, jener Sindhu-König, so übelgesinnt er auch ist - in Erinnerung an Duḥśalā und die ruhmreiche Gāndhārī.‘

vaiśaṃpāyana uvāca tac chrutvā draupadī bhīmam uvāca vyākulendriyā kupitā hrīmatī prājñā patī bhīmārjunāv ubhau

Als sie dies vernommen hatte, sprach Draupadī, ihre Sinne verwirrt, erzürnt, schamhaft, klug, zu ihren beiden Gatten Bhīma und Arjuna:

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca tac chrutvā draupadī bhīmam uvāca vyākulendriyā kupitā hrīmatī prājñā patī bhīmārjunāv ubhau
Als sie dies vernommen hatte, sprach Draupadī, ihre Sinne verwirrt, erzürnt, schamhaft, klug, zu ihren beiden Gatten Bhīma und Arjuna:

kartavyaṃ cet priyaṃ mahyaṃ vadhyaḥ sa puruṣādhamaḥ saindhavāpasadaḥ pāpo durmatiḥ kulapāṃsanaḥ

‚Wenn ihr mir einen Gefallen tun wollt, muss jener niedrigste der Menschen getötet werden, der elende Sindhu-König, der Böse, Übelgesinnte, Schänder seines Geschlechts.

Wort für Wort
kartavyaṃ cet priyaṃ mahyaṃ vadhyaḥ sa puruṣādhamaḥ saindhavāpasadaḥ pāpo durmatiḥ kulapāṃsanaḥ
‚Wenn ihr mir einen Gefallen tun wollt, muss jener niedrigste der Menschen getötet werden, der elende Sindhu-König, der Böse, Übelgesinnte, Schänder seines Geschlechts.

bhāryābhihartā nirvairo yaś ca rājyaharo ripuḥ yācamāno 'pi saṃgrāme na sa jīvitum arhati

Ein Entführer der Gattin, ohne vorherige Feindschaft, ein Feind, der das Königreich raubt - selbst wenn er im Kampf um Gnade fleht, verdient er nicht zu leben.‘

Wort für Wort
bhāryābhihartā nirvairo yaś ca rājyaharo ripuḥ yācamāno 'pi saṃgrāme na sa jīvitum arhati
Ein Entführer der Gattin, ohne vorherige Feindschaft, ein Feind, der das Königreich raubt - selbst wenn er im Kampf um Gnade fleht, verdient er nicht zu leben.‘

ity uktau tau naravyāghrau yayatur yatra saindhavaḥ rājā nivavṛte kṛṣṇām ādāya sapurohitaḥ

So angesprochen, gingen jene beiden Tiger unter den Männern dorthin, wo sich der Sindhu-König befand; der König aber kehrte, Kṛṣṇā mitnehmend, zusammen mit dem Hauspriester, zurück.

Wort für Wort
ity uktau tau naravyāghrau yayatur yatra saindhavaḥ rājā nivavṛte kṛṣṇām ādāya sapurohitaḥ
So angesprochen, gingen jene beiden Tiger unter den Männern dorthin, wo sich der Sindhu-König befand; der König aber kehrte, Kṛṣṇā mitnehmend, zusammen mit dem Hauspriester, zurück.

sa praviśyāśramapadaṃ vyapaviddhabṛsīghaṭam mārkaṇḍeyādibhir viprair anukīrṇaṃ dadarśa ha

Er, den Āśrama betretend, sah ihn, mit umgeworfenen Sitzkissen und Wasserkrügen, von Brahmanen wie Mārkaṇḍeya und anderen bevölkert.

Wort für Wort
sa praviśyāśramapadaṃ vyapaviddhabṛsīghaṭam mārkaṇḍeyādibhir viprair anukīrṇaṃ dadarśa ha
Er, den Āśrama betretend, sah ihn, mit umgeworfenen Sitzkissen und Wasserkrügen, von Brahmanen wie Mārkaṇḍeya und anderen bevölkert.

draupadīm anuśocadbhir brāhmaṇais taiḥ samāgataiḥ samiyāya mahāprājñaḥ sabhāryo bhrātṛmadhyagaḥ

Der überaus Kluge, mit seiner Gattin, inmitten seiner Brüder, traf mit jenen versammelten Brahmanen zusammen, die um Draupadī trauerten.

Wort für Wort
draupadīm anuśocadbhir brāhmaṇais taiḥ samāgataiḥ samiyāya mahāprājñaḥ sabhāryo bhrātṛmadhyagaḥ
Der überaus Kluge, mit seiner Gattin, inmitten seiner Brüder, traf mit jenen versammelten Brahmanen zusammen, die um Draupadī trauerten.

te sma taṃ muditā dṛṣṭvā punar abhyāgataṃ nṛpam jitvā tān sindhusauvīrān draupadīṃ cāhṛtāṃ punaḥ

Sie, hocherfreut, erblickten den König, der zurückgekehrt war, nachdem er jene Sindhus und Sauvīras besiegt und Draupadī wiedergewonnen hatte.

Wort für Wort
te sma taṃ muditā dṛṣṭvā punar abhyāgataṃ nṛpam jitvā tān sindhusauvīrān draupadīṃ cāhṛtāṃ punaḥ
Sie, hocherfreut, erblickten den König, der zurückgekehrt war, nachdem er jene Sindhus und Sauvīras besiegt und Draupadī wiedergewonnen hatte.

sa taiḥ parivṛto rājā tatraivopaviveśa ha praviveśāśramaṃ kṛṣṇā yamābhyāṃ saha bhāminī

Der König, von ihnen umgeben, setzte sich eben dort nieder; Kṛṣṇā, die Schöne, betrat mit den Zwillingen den Āśrama.

Wort für Wort
sa taiḥ parivṛto rājā tatraivopaviveśa ha praviveśāśramaṃ kṛṣṇā yamābhyāṃ saha bhāminī
Der König, von ihnen umgeben, setzte sich eben dort nieder; Kṛṣṇā, die Schöne, betrat mit den Zwillingen den Āśrama.

bhīmārjunāv api śrutvā krośamātragataṃ ripum svayam aśvāṃs tudantau tau javenaivābhyadhāvatām

Bhīma und Arjuna aber, als sie hörten, dass der Feind nur noch eine Krośa entfernt war, trieben selbst ihre Pferde an und stürmten mit voller Geschwindigkeit voran.

Wort für Wort
bhīmārjunāv api śrutvā krośamātragataṃ ripum svayam aśvāṃs tudantau tau javenaivābhyadhāvatām
Bhīma und Arjuna aber, als sie hörten, dass der Feind nur noch eine Krośa entfernt war, trieben selbst ihre Pferde an und stürmten mit voller Geschwindigkeit voran.

idam atyadbhutaṃ cātra cakāra puruṣo 'rjunaḥ krośamātragatān aśvān saindhavasya jaghāna yat

Dies überaus Wunderbare vollbrachte hier der Mann Arjuna, dass er, obwohl der Feind nur eine Krośa entfernt war, die Pferde des Sindhu-Königs erschlug.

Wort für Wort
idam atyadbhutaṃ cātra cakāra puruṣo 'rjunaḥ krośamātragatān aśvān saindhavasya jaghāna yat
Dies überaus Wunderbare vollbrachte hier der Mann Arjuna, dass er, obwohl der Feind nur eine Krośa entfernt war, die Pferde des Sindhu-Königs erschlug.

sa hi divyāstrasaṃpannaḥ kṛcchrakāle 'py asaṃbhramaḥ akarod duṣkaraṃ karma śarair astrānumantritaiḥ

Denn er, mit himmlischen Waffen ausgestattet, selbst in schwieriger Lage unerschüttert, vollbrachte die schwer auszuführende Tat mit von Zaubersprüchen geweihten Pfeilen.

Wort für Wort
sa hi divyāstrasaṃpannaḥ kṛcchrakāle 'py asaṃbhramaḥ akarod duṣkaraṃ karma śarair astrānumantritaiḥ
Denn er, mit himmlischen Waffen ausgestattet, selbst in schwieriger Lage unerschüttert, vollbrachte die schwer auszuführende Tat mit von Zaubersprüchen geweihten Pfeilen.

tato 'bhyadhāvatāṃ vīrāv ubhau bhīmadhanaṃjayau hatāśvaṃ saindhavaṃ bhītam ekaṃ vyākulacetasam

Darauf stürmten die beiden Helden, Bhīma und Dhanaṃjaya, auf den Sindhu-König los, dessen Pferde erschlagen waren, der allein, erschrocken, verwirrten Sinnes, dastand.

Wort für Wort
tato 'bhyadhāvatāṃ vīrāv ubhau bhīmadhanaṃjayau hatāśvaṃ saindhavaṃ bhītam ekaṃ vyākulacetasam
Darauf stürmten die beiden Helden, Bhīma und Dhanaṃjaya, auf den Sindhu-König los, dessen Pferde erschlagen waren, der allein, erschrocken, verwirrten Sinnes, dastand.

saindhavas tu hatān dṛṣṭvā tathāśvān svān suduḥkhitaḥ dṛṣṭvā vikramakarmāṇi kurvāṇaṃ ca dhanaṃjayam palāyanakṛtotsāhaḥ prādravad yena vai vanam

Der Sindhu-König aber, seine erschlagenen Pferde erblickend, überaus betrübt, und Dhanaṃjaya heldenhafte Taten vollbringen sehend, fasste den Entschluss zur Flucht und rannte dorthin, wo sich der Wald befand.

Wort für Wort
saindhavas tu hatān dṛṣṭvā tathāśvān svān suduḥkhitaḥ dṛṣṭvā vikramakarmāṇi kurvāṇaṃ ca dhanaṃjayam palāyanakṛtotsāhaḥ prādravad yena vai vanam
Der Sindhu-König aber, seine erschlagenen Pferde erblickend, überaus betrübt, und Dhanaṃjaya heldenhafte Taten vollbringen sehend, fasste den Entschluss zur Flucht und rannte dorthin, wo sich der Wald befand.

saindhavaṃ tvabhisaṃprekṣya parākrāntaṃ palāyane anuyāya mahābāhuḥ phalguno vākyam abravīt

Als er den Sindhu-König sah, wie er sich zur Flucht anschickte, folgte ihm der Starkarmige, Phalguna, und sprach dieses Wort:

Wort für Wort
saindhavaṃ tvabhisaṃprekṣya parākrāntaṃ palāyane anuyāya mahābāhuḥ phalguno vākyam abravīt
Als er den Sindhu-König sah, wie er sich zur Flucht anschickte, folgte ihm der Starkarmige, Phalguna, und sprach dieses Wort:

anena vīryeṇa kathaṃ striyaṃ prārthayase balāt rājaputra nivartasva na te yuktaṃ palāyanam kathaṃ cānucarān hitvā śatrumadhye palāyase

‚Mit solcher Tapferkeit - wie begehrst du gewaltsam eine Frau, Königssohn? Kehr um, die Flucht geziemt sich nicht für dich; wie kannst du, deine Gefolgsleute im Stich lassend, inmitten der Feinde fliehen?‘

Wort für Wort
anena vīryeṇa kathaṃ striyaṃ prārthayase balāt rājaputra nivartasva na te yuktaṃ palāyanam kathaṃ cānucarān hitvā śatrumadhye palāyase
‚Mit solcher Tapferkeit - wie begehrst du gewaltsam eine Frau, Königssohn? Kehr um, die Flucht geziemt sich nicht für dich; wie kannst du, deine Gefolgsleute im Stich lassend, inmitten der Feinde fliehen?‘

ity ucyamānaḥ pārthena saindhavo na nyavartata tiṣṭha tiṣṭheti taṃ bhīmaḥ sahasābhyadravad balī mā vadhīr iti pārthas taṃ dayāvān abhyabhāṣata

So von Pārtha angesprochen, wandte sich der Sindhu-König nicht um. ‚Steh! Steh!‘ - so rufend stürmte der starke Bhīma jäh auf ihn los; ‚Töte ihn nicht!‘ - so sprach der mitleidige Pārtha zu ihm.“

Wort für Wort
ity ucyamānaḥ pārthena saindhavo na nyavartata tiṣṭha tiṣṭheti taṃ bhīmaḥ sahasābhyadravad balī mā vadhīr iti pārthas taṃ dayāvān abhyabhāṣata
So von Pārtha angesprochen, wandte sich der Sindhu-König nicht um. ‚Steh! Steh!‘ - so rufend stürmte der starke Bhīma jäh auf ihn los; ‚Töte ihn nicht!‘ - so sprach der mitleidige Pārtha zu ihm.“

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