Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 39: Kirātārjunīyopakramaḥ Beginn von Arjunas Askese

Janamejaya bittet um die Geschichte von Arjunas Kampf mit Śiva. Vaiśaṃpāyana erzählt, wie Arjuna den Himālaya erreicht und eine sich stufenweise steigernde, strenge Askese übt (Fasten, Luftnahrung, Stehen auf den Zehenspitzen), bis die beunruhigten Ṛṣis sich an Śiva wenden, der ihnen ankündigt, Arjunas Wunsch bald zu erfüllen.

janamejaya uvāca bhagavañ śrotum icchāmi pārthasyākliṣṭakarmaṇaḥ vistareṇa kathām etāṃ yathāstrāṇy upalabdhavān

Janamejaya sprach: O Erhabener, ich möchte ausführlich diese Geschichte des Pārtha hören, dessen Taten ohne Mühsal gelingen - wie er die Waffen erlangte.

Wort für Wort
janamejaya uvāca bhagavañ śrotum icchāmi pārthasyākliṣṭakarmaṇaḥ vistareṇa kathām etāṃ yathāstrāṇy upalabdhavān
Janamejaya sprach: O Erhabener, ich möchte ausführlich diese Geschichte des Pārtha hören, dessen Taten ohne Mühsal gelingen - wie er die Waffen erlangte.

kathaṃ sa puruṣavyāghro dīrghabāhur dhanaṃjayaḥ vanaṃ praviṣṭas tejasvī nirmanuṣyam abhītavat

Wie ist er, der Tiger unter den Männern, der Langarmige, Dhanaṃjaya, der Glutvolle, ohne Furcht in den menschenleeren Wald eingedrungen?

Wort für Wort
kathaṃ sa puruṣavyāghro dīrghabāhur dhanaṃjayaḥ vanaṃ praviṣṭas tejasvī nirmanuṣyam abhītavat
Wie ist er, der Tiger unter den Männern, der Langarmige, Dhanaṃjaya, der Glutvolle, ohne Furcht in den menschenleeren Wald eingedrungen?

kiṃ ca tena kṛtaṃ tatra vasatā brahmavittama kathaṃ ca bhagavān sthāṇur devarājaś ca toṣitaḥ

Und was tat er dort, während er weilte, o Bester der Brahma-Kenner, und wie wurden der erhabene Sthāṇu und der König der Götter zufriedengestellt?

Wort für Wort
kiṃ ca tena kṛtaṃ tatra vasatā brahmavittama kathaṃ ca bhagavān sthāṇur devarājaś ca toṣitaḥ
Und was tat er dort, während er weilte, o Bester der Brahma-Kenner, und wie wurden der erhabene Sthāṇu und der König der Götter zufriedengestellt?

etad icchāmy ahaṃ śrotuṃ tvatprasādād dvijottama tvaṃ hi sarvajña divyaṃ ca mānuṣaṃ caiva vettha ha

Dies möchte ich durch deine Gnade hören, o bester Zweifachgeborener; denn du, der Allwissende, kennst ja das Göttliche und das Menschliche.

Wort für Wort
etad icchāmy ahaṃ śrotuṃ tvatprasādād dvijottama tvaṃ hi sarvajña divyaṃ ca mānuṣaṃ caiva vettha ha
Dies möchte ich durch deine Gnade hören, o bester Zweifachgeborener; denn du, der Allwissende, kennst ja das Göttliche und das Menschliche.

atyadbhutaṃ mahāprājña romaharṣaṇam arjunaḥ bhavena saha saṃgrāmaṃ cakārāpratimaṃ kila purā praharatāṃ śreṣṭhaḥ saṃgrāmeṣv aparājitaḥ

Ein höchst wunderbares, haarsträubendes Ereignis, o Hochweiser: Arjuna führte einst, wie es heißt, einen unvergleichlichen Kampf mit Bhava - er, der Beste der Kämpfer, in Schlachten unbesiegt.

Wort für Wort
atyadbhutaṃ mahāprājña romaharṣaṇam arjunaḥ bhavena saha saṃgrāmaṃ cakārāpratimaṃ kila purā praharatāṃ śreṣṭhaḥ saṃgrāmeṣv aparājitaḥ
Ein höchst wunderbares, haarsträubendes Ereignis, o Hochweiser: Arjuna führte einst, wie es heißt, einen unvergleichlichen Kampf mit Bhava - er, der Beste der Kämpfer, in Schlachten unbesiegt.

yac chrutvā narasiṃhānāṃ dainyaharṣātivismayāt śūrāṇām api pārthānāṃ hṛdayāni cakampire

Als sie davon hörten, erzitterten die Herzen selbst der Pārthas, der Löwen unter den Männern, der Helden, aus Bestürzung, Freude und höchstem Erstaunen.

Wort für Wort
yac chrutvā narasiṃhānāṃ dainyaharṣātivismayāt śūrāṇām api pārthānāṃ hṛdayāni cakampire
Als sie davon hörten, erzitterten die Herzen selbst der Pārthas, der Löwen unter den Männern, der Helden, aus Bestürzung, Freude und höchstem Erstaunen.

yad yac ca kṛtavān anyat pārthas tad akhilaṃ vada na hy asya ninditaṃ jiṣṇoḥ susūkṣmam api lakṣaye caritaṃ tasya śūrasya tan me sarvaṃ prakīrtaya

Und was auch immer sonst der Pārtha getan hat, sag mir das alles; denn an ihm, dem Siegreichen, erkenne ich nicht das Geringste an Tadelnswertem; verkünde mir alles vom Wandel dieses Helden.

Wort für Wort
yad yac ca kṛtavān anyat pārthas tad akhilaṃ vada na hy asya ninditaṃ jiṣṇoḥ susūkṣmam api lakṣaye caritaṃ tasya śūrasya tan me sarvaṃ prakīrtaya
Und was auch immer sonst der Pārtha getan hat, sag mir das alles; denn an ihm, dem Siegreichen, erkenne ich nicht das Geringste an Tadelnswertem; verkünde mir alles vom Wandel dieses Helden.

vaiśaṃpāyana uvāca kathayiṣyāmi te tāta kathām etāṃ mahātmanaḥ divyāṃ kauravaśārdūla mahatīm adbhutopamām

Vaiśaṃpāyana sprach: Ich werde dir, mein Sohn, diese göttliche Geschichte des Hochherzigen erzählen, o Tiger der Kauravas, die große, an Wundern reiche.

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca kathayiṣyāmi te tāta kathām etāṃ mahātmanaḥ divyāṃ kauravaśārdūla mahatīm adbhutopamām
Vaiśaṃpāyana sprach: Ich werde dir, mein Sohn, diese göttliche Geschichte des Hochherzigen erzählen, o Tiger der Kauravas, die große, an Wundern reiche.

gātrasaṃsparśasaṃbandhaṃ tryambakeṇa sahānagha pārthasya devadevena śṛṇu samyak samāgamam

Höre wohl von der Begegnung des Pārtha mit dem Dreiäugigen, dem Gott der Götter, o Makelloser - einer Begegnung, die zur Berührung der Glieder im Kampf führte.

Wort für Wort
gātrasaṃsparśasaṃbandhaṃ tryambakeṇa sahānagha pārthasya devadevena śṛṇu samyak samāgamam
Höre wohl von der Begegnung des Pārtha mit dem Dreiäugigen, dem Gott der Götter, o Makelloser - einer Begegnung, die zur Berührung der Glieder im Kampf führte.

yudhiṣṭhiraniyogāt sa jagāmāmitavikramaḥ śakraṃ sureśvaraṃ draṣṭuṃ devadevaṃ ca śaṃkaram

Auf Geheiß Yudhiṣṭhiras zog er, der von unermesslicher Tatkraft, aus, um Śakra, den Herrn der Götter, zu schauen, und den Gott der Götter, Śaṃkara.

Wort für Wort
yudhiṣṭhiraniyogāt sa jagāmāmitavikramaḥ śakraṃ sureśvaraṃ draṣṭuṃ devadevaṃ ca śaṃkaram
Auf Geheiß Yudhiṣṭhiras zog er, der von unermesslicher Tatkraft, aus, um Śakra, den Herrn der Götter, zu schauen, und den Gott der Götter, Śaṃkara.

divyaṃ tad dhanur ādāya khaḍgaṃ ca puruṣarṣabhaḥ mahābalo mahābāhur arjunaḥ kāryasiddhaye diśaṃ hy udīcīṃ kauravyo himavacchikharaṃ prati

Jenen göttlichen Bogen nehmend und das Schwert, zog der Stier unter den Männern, der große Kaurava Arjuna, von großer Kraft und starken Armen, zur Erreichung seines Ziels in die nördliche Richtung, dem Himālaya-Gipfel entgegen.

Wort für Wort
divyaṃ tad dhanur ādāya khaḍgaṃ ca puruṣarṣabhaḥ mahābalo mahābāhur arjunaḥ kāryasiddhaye diśaṃ hy udīcīṃ kauravyo himavacchikharaṃ prati
Jenen göttlichen Bogen nehmend und das Schwert, zog der Stier unter den Männern, der große Kaurava Arjuna, von großer Kraft und starken Armen, zur Erreichung seines Ziels in die nördliche Richtung, dem Himālaya-Gipfel entgegen.

aindriḥ sthiramanā rājan sarvalokamahārathaḥ tvarayā parayā yuktas tapase dhṛtaniścayaḥ vanaṃ kaṇṭakitaṃ ghoram eka evānvapadyata

Der Sohn Indras, festen Sinnes, o König, der große Wagenkämpfer aller Welten, mit höchster Eile und festem Entschluss zur Askese, betrat allein den schrecklichen, dornenreichen Wald.

Wort für Wort
aindriḥ sthiramanā rājan sarvalokamahārathaḥ tvarayā parayā yuktas tapase dhṛtaniścayaḥ vanaṃ kaṇṭakitaṃ ghoram eka evānvapadyata
Der Sohn Indras, festen Sinnes, o König, der große Wagenkämpfer aller Welten, mit höchster Eile und festem Entschluss zur Askese, betrat allein den schrecklichen, dornenreichen Wald.

nānāpuṣpaphalopetaṃ nānāpakṣiniṣevitam nānāmṛgagaṇākīrṇaṃ siddhacāraṇasevitam

Den Wald, der mit vielerlei Blüten und Früchten versehen, von vielerlei Vögeln bewohnt, von vielerlei Herden wilder Tiere bevölkert und von Siddhas und Cāraṇas besucht war.

Wort für Wort
nānāpuṣpaphalopetaṃ nānāpakṣiniṣevitam nānāmṛgagaṇākīrṇaṃ siddhacāraṇasevitam
Den Wald, der mit vielerlei Blüten und Früchten versehen, von vielerlei Vögeln bewohnt, von vielerlei Herden wilder Tiere bevölkert und von Siddhas und Cāraṇas besucht war.

tataḥ prayāte kaunteye vanaṃ mānuṣavarjitam śaṅkhānāṃ paṭahānāṃ ca śabdaḥ samabhavad divi

Als darauf der Kaunteya in den menschenleeren Wald gezogen war, erklang am Himmel der Schall von Muschelhörnern und Trommeln.

Wort für Wort
tataḥ prayāte kaunteye vanaṃ mānuṣavarjitam śaṅkhānāṃ paṭahānāṃ ca śabdaḥ samabhavad divi
Als darauf der Kaunteya in den menschenleeren Wald gezogen war, erklang am Himmel der Schall von Muschelhörnern und Trommeln.

puṣpavarṣaṃ ca sumahan nipapāta mahītale meghajālaṃ ca vitataṃ chādayām āsa sarvataḥ

Und ein gewaltiger Blütenregen fiel auf die Erde nieder, und ein ausgebreitetes Wolkennetz bedeckte alles ringsum.

Wort für Wort
puṣpavarṣaṃ ca sumahan nipapāta mahītale meghajālaṃ ca vitataṃ chādayām āsa sarvataḥ
Und ein gewaltiger Blütenregen fiel auf die Erde nieder, und ein ausgebreitetes Wolkennetz bedeckte alles ringsum.

atītya vanadurgāṇi saṃnikarṣe mahāgireḥ śuśubhe himavatpṛṣṭhe vasamāno 'rjunas tadā

Nachdem er die unwegsamen Waldgegenden durchquert hatte, erstrahlte Arjuna, in der Nähe des großen Berges, auf dem Himālaya-Rücken weilend.

Wort für Wort
atītya vanadurgāṇi saṃnikarṣe mahāgireḥ śuśubhe himavatpṛṣṭhe vasamāno 'rjunas tadā
Nachdem er die unwegsamen Waldgegenden durchquert hatte, erstrahlte Arjuna, in der Nähe des großen Berges, auf dem Himālaya-Rücken weilend.

tatrāpaśyad drumān phullān vihagair valgu nāditān nadīś ca bahulāvartā nīlavaiḍūryasaṃnibhāḥ

Dort erblickte er blühende Bäume, von Vögeln lieblich zum Klingen gebracht, und Flüsse mit vielen Strudeln, blauem Vaiḍūrya-Edelstein gleich.

Wort für Wort
tatrāpaśyad drumān phullān vihagair valgu nāditān nadīś ca bahulāvartā nīlavaiḍūryasaṃnibhāḥ
Dort erblickte er blühende Bäume, von Vögeln lieblich zum Klingen gebracht, und Flüsse mit vielen Strudeln, blauem Vaiḍūrya-Edelstein gleich.

haṃsakāraṇḍavodgītāḥ sārasābhirutās tathā puṃskokilarutāś caiva krauñcabarhiṇanāditāḥ

Flüsse, durchtönt vom Gesang der Gänse und Kāraṇḍava-Enten, ebenso vom Rufen der Kraniche, vom Ruf der männlichen Kuckucke und dem Klang von Reihern und Pfauen.

Wort für Wort
haṃsakāraṇḍavodgītāḥ sārasābhirutās tathā puṃskokilarutāś caiva krauñcabarhiṇanāditāḥ
Flüsse, durchtönt vom Gesang der Gänse und Kāraṇḍava-Enten, ebenso vom Rufen der Kraniche, vom Ruf der männlichen Kuckucke und dem Klang von Reihern und Pfauen.

manoharavanopetās tasminn atiratho 'rjunaḥ puṇyaśītāmalajalāḥ paśyan prītamanābhavat

Bei ihrem Anblick, den Flüssen, die von herzerfreuenden Wäldern umgeben waren, mit reinem, kühlem, makellosem Wasser, wurde Arjuna, der große Wagenkämpfer, frohen Sinnes.

Wort für Wort
manoharavanopetās tasminn atiratho 'rjunaḥ puṇyaśītāmalajalāḥ paśyan prītamanābhavat
Bei ihrem Anblick, den Flüssen, die von herzerfreuenden Wäldern umgeben waren, mit reinem, kühlem, makellosem Wasser, wurde Arjuna, der große Wagenkämpfer, frohen Sinnes.

ramaṇīye vanoddeśe ramamāṇo 'rjunas tadā tapasy ugre vartamāna ugratejā mahāmanāḥ

An diesem lieblichen Ort im Wald verweilend, sich der strengen Askese hingebend, war Arjuna damals von gewaltiger Glutkraft, der Hochgesinnte.

Wort für Wort
ramaṇīye vanoddeśe ramamāṇo 'rjunas tadā tapasy ugre vartamāna ugratejā mahāmanāḥ
An diesem lieblichen Ort im Wald verweilend, sich der strengen Askese hingebend, war Arjuna damals von gewaltiger Glutkraft, der Hochgesinnte.

darbhacīraṃ nivasyātha daṇḍājinavibhūṣitaḥ pūrṇe pūrṇe trirātre tu māsam ekaṃ phalāśanaḥ dviguṇenaiva kālena dvitīyaṃ māsam atyagāt

Mit Kleidung aus Darbha-Gras bekleidet, mit Stab und Fell geschmückt, aß er im ersten Monat, jeweils nach Ablauf von drei Nächten, nur Früchte; den zweiten Monat verbrachte er mit doppelt so langem Abstand zwischen den Mahlzeiten.

Wort für Wort
darbhacīraṃ nivasyātha daṇḍājinavibhūṣitaḥ pūrṇe pūrṇe trirātre tu māsam ekaṃ phalāśanaḥ dviguṇenaiva kālena dvitīyaṃ māsam atyagāt
Mit Kleidung aus Darbha-Gras bekleidet, mit Stab und Fell geschmückt, aß er im ersten Monat, jeweils nach Ablauf von drei Nächten, nur Früchte; den zweiten Monat verbrachte er mit doppelt so langem Abstand zwischen den Mahlzeiten.

tṛtīyam api māsaṃ sa pakṣeṇāhāram ācaran śīrṇaṃ ca patitaṃ bhūmau parṇaṃ samupayuktavān

Auch den dritten Monat, nur alle vierzehn Tage Nahrung zu sich nehmend, verzehrte er verwelktes, zu Boden gefallenes Laub.

Wort für Wort
tṛtīyam api māsaṃ sa pakṣeṇāhāram ācaran śīrṇaṃ ca patitaṃ bhūmau parṇaṃ samupayuktavān
Auch den dritten Monat, nur alle vierzehn Tage Nahrung zu sich nehmend, verzehrte er verwelktes, zu Boden gefallenes Laub.

caturthe tv atha saṃprāpte māsi pūrṇe tataḥ param vāyubhakṣo mahābāhur abhavat pāṇḍunandanaḥ ūrdhvabāhur nirālambaḥ pādāṅguṣṭhāgraviṣṭhitaḥ

Als aber der vierte Monat vollständig erreicht war, wurde der starkarmige Sohn des Pāṇḍu darüber hinaus zum Luftesser, mit erhobenen Armen, ohne Stütze, auf den Zehenspitzen stehend.

Wort für Wort
caturthe tv atha saṃprāpte māsi pūrṇe tataḥ param vāyubhakṣo mahābāhur abhavat pāṇḍunandanaḥ ūrdhvabāhur nirālambaḥ pādāṅguṣṭhāgraviṣṭhitaḥ
Als aber der vierte Monat vollständig erreicht war, wurde der starkarmige Sohn des Pāṇḍu darüber hinaus zum Luftesser, mit erhobenen Armen, ohne Stütze, auf den Zehenspitzen stehend.

sadopasparśanāc cāsya babhūvur amitaujasaḥ vidyudambhoruhanibhā jaṭās tasya mahātmanaḥ

Und durch das ständige Berühren des Wassers wurden die Flechten dieses Hochherzigen, von unermesslicher Glutkraft, dem Blitz und der Lotosblüte gleich strahlend.

Wort für Wort
sadopasparśanāc cāsya babhūvur amitaujasaḥ vidyudambhoruhanibhā jaṭās tasya mahātmanaḥ
Und durch das ständige Berühren des Wassers wurden die Flechten dieses Hochherzigen, von unermesslicher Glutkraft, dem Blitz und der Lotosblüte gleich strahlend.

tato maharṣayaḥ sarve jagmur devaṃ pinākinam śitikaṇṭhaṃ mahābhāgaṃ praṇipatya prasādya ca sarve nivedayām āsuḥ karma tat phalgunasya ha

Da gingen alle großen Ṛṣis zum Gott mit dem Pināka-Bogen, dem Blaukehligen, dem Hochgesegneten, verneigten sich und stimmten ihn gnädig, und alle berichteten ihm von jener Tat Phalgunas.

Wort für Wort
tato maharṣayaḥ sarve jagmur devaṃ pinākinam śitikaṇṭhaṃ mahābhāgaṃ praṇipatya prasādya ca sarve nivedayām āsuḥ karma tat phalgunasya ha
Da gingen alle großen Ṛṣis zum Gott mit dem Pināka-Bogen, dem Blaukehligen, dem Hochgesegneten, verneigten sich und stimmten ihn gnädig, und alle berichteten ihm von jener Tat Phalgunas.

eṣa pārtho mahātejā himavatpṛṣṭham āśritaḥ ugre tapasi duṣpāre sthito dhūmāyayan diśaḥ

„Dieser Pārtha, von großer Glutkraft, hat sich auf dem Himālaya-Rücken niedergelassen und verharrt in strenger, unüberwindlicher Askese, die Himmelsrichtungen mit Rauch erfüllend.

Wort für Wort
eṣa pārtho mahātejā himavatpṛṣṭham āśritaḥ ugre tapasi duṣpāre sthito dhūmāyayan diśaḥ
„Dieser Pārtha, von großer Glutkraft, hat sich auf dem Himālaya-Rücken niedergelassen und verharrt in strenger, unüberwindlicher Askese, die Himmelsrichtungen mit Rauch erfüllend.

tasya deveśa na vayaṃ vidmaḥ sarve cikīrṣitam saṃtāpayati naḥ sarvān asau sādhu nivāryatām

Wir alle kennen, o Herr der Götter, nicht seine Absicht; er versetzt uns alle in Bedrängnis - möge er doch gütig davon abgehalten werden.“

Wort für Wort
tasya deveśa na vayaṃ vidmaḥ sarve cikīrṣitam saṃtāpayati naḥ sarvān asau sādhu nivāryatām
Wir alle kennen, o Herr der Götter, nicht seine Absicht; er versetzt uns alle in Bedrängnis - möge er doch gütig davon abgehalten werden.“

maheśvara uvāca śīghraṃ gacchata saṃhṛṣṭā yathāgatam atandritāḥ aham asya vijānāmi saṃkalpaṃ manasi sthitam

Maheśvara sprach: „Geht rasch, freudig, unermüdlich, so wie ihr gekommen seid; ich kenne seinen Entschluss, der in seinem Sinne feststeht.

Wort für Wort
maheśvara uvāca śīghraṃ gacchata saṃhṛṣṭā yathāgatam atandritāḥ aham asya vijānāmi saṃkalpaṃ manasi sthitam
Maheśvara sprach: „Geht rasch, freudig, unermüdlich, so wie ihr gekommen seid; ich kenne seinen Entschluss, der in seinem Sinne feststeht.

nāsya svargaspṛhā kā cin naiśvaryasya na cāyuṣaḥ yat tv asya kāṅkṣitaṃ sarvaṃ tat kariṣye 'ham adya vai

Er hat kein Verlangen nach dem Himmel, noch nach Herrschaft, noch nach langem Leben; was aber sein Wunsch ist - all das werde ich ihm heute noch erfüllen.“

Wort für Wort
nāsya svargaspṛhā kā cin naiśvaryasya na cāyuṣaḥ yat tv asya kāṅkṣitaṃ sarvaṃ tat kariṣye 'ham adya vai
Er hat kein Verlangen nach dem Himmel, noch nach Herrschaft, noch nach langem Leben; was aber sein Wunsch ist - all das werde ich ihm heute noch erfüllen.“

vaiśaṃpāyana uvāca te śrutva śarvavacanam ṛṣayaḥ satyavādinaḥ prahṛṣṭamanaso jagmur yathāsvaṃ punar āśramān

Vaiśaṃpāyana sprach: Als sie das Wort Śarvas gehört hatten, gingen die wahrhaft redenden Ṛṣis, frohen Sinnes, wieder zu ihren jeweiligen Einsiedeleien zurück.

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca te śrutva śarvavacanam ṛṣayaḥ satyavādinaḥ prahṛṣṭamanaso jagmur yathāsvaṃ punar āśramān
Vaiśaṃpāyana sprach: Als sie das Wort Śarvas gehört hatten, gingen die wahrhaft redenden Ṛṣis, frohen Sinnes, wieder zu ihren jeweiligen Einsiedeleien zurück.

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