Nala erfährt, dass die vier Weltenhüter Indra, Agni, Varuṇa und Yama selbst um Damayantī werben und ihn zu ihrem Boten machen wollen. Trotz seines eigenen Verlangens hält er sein Versprechen und dringt, von der Macht der Götter unsichtbar gemacht, in Damayantīs Gemach ein, um ihr die Werbung der vier Götter zu überbringen.
bṛhadaśva uvāca evam uktaḥ sa devais tair naiṣadhaḥ punar abravīt surakṣitāni veśmāni praveṣṭuṃ katham utsahe
Bṛhadaśva sprach: So von jenen Göttern angesprochen, sprach der Naiṣadha wiederum: „Wie sollte ich es wagen, in die wohlbewachten Gemächer einzudringen?“
Wort für Wort
bṛhadaśva uvāca evam uktaḥ sa devais tair naiṣadhaḥ punar abravīt surakṣitāni veśmāni praveṣṭuṃ katham utsahe
Bṛhadaśva sprach: So von jenen Göttern angesprochen, sprach der Naiṣadha wiederum: „Wie sollte ich es wagen, in die wohlbewachten Gemächer einzudringen?“
Bei seinem bloßen Anblick von ihr, der lieblich Lächelnden, wuchs sein Verlangen; doch da er die Wahrheit seines Versprechens erfüllen wollte, bezähmte er das Verlangen seines Herzens.
Bei seinem bloßen Anblick von ihr, der lieblich Lächelnden, wuchs sein Verlangen; doch da er die Wahrheit seines Versprechens erfüllen wollte, bezähmte er das Verlangen seines Herzens.
aho rūpam aho kāntir aho dhairyaṃ mahātmanaḥ ko 'yaṃ devo nu yakṣo nu gandharvo nu bhaviṣyati
„Ach, welche Schönheit! Ach, welcher Liebreiz! Ach, welche Standhaftigkeit des Hochherzigen! Wer mag dieser sein - ein Gott, ein Yakṣa oder ein Gandharva?“
Wort für Wort
aho rūpam aho kāntir aho dhairyaṃ mahātmanaḥ ko 'yaṃ devo nu yakṣo nu gandharvo nu bhaviṣyati
„Ach, welche Schönheit! Ach, welcher Liebreiz! Ach, welche Standhaftigkeit des Hochherzigen! Wer mag dieser sein - ein Gott, ein Yakṣa oder ein Gandharva?“
kas tvaṃ sarvānavadyāṅga mama hṛcchayavardhana prāpto 'sy amaravad vīra jñātum icchāmi te 'nagha
„Wer bist du, an allen Gliedern Makelloser, der mein Herzensverlangen mehrt? Du bist wie ein Unsterblicher hierher gelangt, o Held; ich möchte dich kennenlernen, o Sündloser.
Wort für Wort
kas tvaṃ sarvānavadyāṅga mama hṛcchayavardhana prāpto 'sy amaravad vīra jñātum icchāmi te 'nagha
„Wer bist du, an allen Gliedern Makelloser, der mein Herzensverlangen mehrt? Du bist wie ein Unsterblicher hierher gelangt, o Held; ich möchte dich kennenlernen, o Sündloser.
katham āgamanaṃ ceha kathaṃ cāsi na lakṣitaḥ surakṣitaṃ hi me veśma rājā caivograśāsanaḥ
Wie erfolgte dein Kommen hierher, und wie kommt es, dass du nicht bemerkt wurdest? Mein Gemach ist nämlich wohlbewacht, und der König hat strenge Befehle erlassen.“
Wort für Wort
katham āgamanaṃ ceha kathaṃ cāsi na lakṣitaḥ surakṣitaṃ hi me veśma rājā caivograśāsanaḥ
Wie erfolgte dein Kommen hierher, und wie kommt es, dass du nicht bemerkt wurdest? Mein Gemach ist nämlich wohlbewacht, und der König hat strenge Befehle erlassen.“
Zu diesem Zweck wurde ich, o Gute, von den vortrefflichsten Göttern gesandt; nachdem du dies gehört hast, o Holde, fasse deinen Entschluss, wie du es wünschst.“
Zu diesem Zweck wurde ich, o Gute, von den vortrefflichsten Göttern gesandt; nachdem du dies gehört hast, o Holde, fasse deinen Entschluss, wie du es wünschst.“