Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 142: Yudhiṣṭhirasyārjunaviraholāpaḥ Yudhiṣṭhiras Klage über die Trennung von Arjuna

In einer langen, ergreifenden Rede an Bhīma, die Zwillinge und Draupadī gibt Yudhiṣṭhira seiner Sehnsucht nach dem seit fünf Jahren abwesenden Arjuna Ausdruck, rühmt dessen Tatkraft, Milde gegenüber Unterworfenen und Furchtbarkeit gegenüber Verrätern, und vergleicht ihn mit Vāsudeva, Balarāma, Kārtavīrya, Indra, Vāyu und Soma. Er kündigt an, dass alle gemeinsam, gereinigten Sinnes und mit Buße, den Berg Gandhamādana betreten werden - vorbei am Badarī-Baum, der Einsiedelei von Nara und Nārāyaṇa, und Kuberas Lotusteich -, denn dieses Land könne nur von denen betreten werden, die wahre Selbstbeherrschung geübt haben.

yudhiṣṭhira uvāca bhīmasena yamau cobhau pāñcāli ca nibodhata nāsti bhūtasya nāśo vai paśyatāsmān vanecarān

Yudhiṣṭhira sprach: „Bhīmasena, und ihr beide Zwillinge, und du, Pāñcālī, vernehmt: Kein Wesen geht wahrlich zugrunde - seht uns, die wir im Wald umherziehen.

Wort für Wort
yudhiṣṭhira uvāca bhīmasena yamau cobhau pāñcāli ca nibodhata nāsti bhūtasya nāśo vai paśyatāsmān vanecarān
Yudhiṣṭhira sprach: „Bhīmasena, und ihr beide Zwillinge, und du, Pāñcālī, vernehmt: Kein Wesen geht wahrlich zugrunde - seht uns, die wir im Wald umherziehen.

durbalāḥ kleśitāḥ smeti yad bravīthetaretaram aśakye 'pi vrajāmeti dhanaṃjayadidṛkṣayā

Dass ihr zueinander sagt: 'Wir sind geschwächt, geplagt', und dass ihr dennoch, selbst wenn es unmöglich erscheint, sagt: 'Wir wollen gehen', aus Verlangen, Dhanaṃjaya zu sehen -

Wort für Wort
durbalāḥ kleśitāḥ smeti yad bravīthetaretaram aśakye 'pi vrajāmeti dhanaṃjayadidṛkṣayā
Dass ihr zueinander sagt: 'Wir sind geschwächt, geplagt', und dass ihr dennoch, selbst wenn es unmöglich erscheint, sagt: 'Wir wollen gehen', aus Verlangen, Dhanaṃjaya zu sehen -

tan me dahati gātrāṇi tūlarāśim ivānalaḥ yac ca vīraṃ na paśyāmi dhanaṃjayam upāntike

das verbrennt meine Glieder, wie Feuer einen Haufen Baumwolle; und dass ich den Helden Dhanaṃjaya nicht in meiner Nähe sehe -

Wort für Wort
tan me dahati gātrāṇi tūlarāśim ivānalaḥ yac ca vīraṃ na paśyāmi dhanaṃjayam upāntike
das verbrennt meine Glieder, wie Feuer einen Haufen Baumwolle; und dass ich den Helden Dhanaṃjaya nicht in meiner Nähe sehe -

tasya darśanatṛṣṇaṃ māṃ sānujaṃ vanam āsthitam yājñasenyāḥ parāmarśaḥ sa ca vīra dahaty uta

mich, der ich, nach seinem Anblick dürstend, zusammen mit meinen jüngeren Brüdern im Wald verweile, und auch der bedrängte Zustand der Yājñasenī verbrennt mich, o Held.

Wort für Wort
tasya darśanatṛṣṇaṃ māṃ sānujaṃ vanam āsthitam yājñasenyāḥ parāmarśaḥ sa ca vīra dahaty uta
mich, der ich, nach seinem Anblick dürstend, zusammen mit meinen jüngeren Brüdern im Wald verweile, und auch der bedrängte Zustand der Yājñasenī verbrennt mich, o Held.

nakulāt pūrvajaṃ pārthaṃ na paśyāmy amitaujasam ajeyam ugradhanvānaṃ tena tapye vṛkodara

Den älteren Bruder des Nakula, den Sohn der Pṛthā von unermesslicher Kraft, den unbesiegbaren, mit dem furchtbaren Bogen, sehe ich nicht - darum quäle ich mich, o Vṛkodara.

Wort für Wort
nakulāt pūrvajaṃ pārthaṃ na paśyāmy amitaujasam ajeyam ugradhanvānaṃ tena tapye vṛkodara
Den älteren Bruder des Nakula, den Sohn der Pṛthā von unermesslicher Kraft, den unbesiegbaren, mit dem furchtbaren Bogen, sehe ich nicht - darum quäle ich mich, o Vṛkodara.

tīrthāni caiva ramyāṇi vanāni ca sarāṃsi ca carāmi saha yuṣmābhis tasya darśanakāṅkṣayā

Die lieblichen Furten, die Wälder und die Seen durchwandere ich zusammen mit euch, im Verlangen, ihn zu sehen.

Wort für Wort
tīrthāni caiva ramyāṇi vanāni ca sarāṃsi ca carāmi saha yuṣmābhis tasya darśanakāṅkṣayā
Die lieblichen Furten, die Wälder und die Seen durchwandere ich zusammen mit euch, im Verlangen, ihn zu sehen.

pañca varṣāṇy ahaṃ vīraṃ satyasaṃdhaṃ dhanaṃjayam yan na paśyāmi bībhatsuṃ tena tapye vṛkodara

Dass ich fünf Jahre lang den Helden, den seinem Wort treuen Dhanaṃjaya, den Bībhatsu, nicht gesehen habe - darum quäle ich mich, o Vṛkodara.

Wort für Wort
pañca varṣāṇy ahaṃ vīraṃ satyasaṃdhaṃ dhanaṃjayam yan na paśyāmi bībhatsuṃ tena tapye vṛkodara
Dass ich fünf Jahre lang den Helden, den seinem Wort treuen Dhanaṃjaya, den Bībhatsu, nicht gesehen habe - darum quäle ich mich, o Vṛkodara.

taṃ vai śyāmaṃ guḍākeśaṃ siṃhavikrāntagāminam na paśyāmi mahābāhuṃ tena tapye vṛkodara

Jenen Dunkelhäutigen, den Guḍākeśa, der mit der Tatkraft eines Löwen einherschreitet - ich sehe den Starkarmigen nicht; darum quäle ich mich, o Vṛkodara.

Wort für Wort
taṃ vai śyāmaṃ guḍākeśaṃ siṃhavikrāntagāminam na paśyāmi mahābāhuṃ tena tapye vṛkodara
Jenen Dunkelhäutigen, den Guḍākeśa, der mit der Tatkraft eines Löwen einherschreitet - ich sehe den Starkarmigen nicht; darum quäle ich mich, o Vṛkodara.

kṛtāstraṃ nipuṇaṃ yuddhe pratimānaṃ dhanuṣmatām na paśyāmi naraśreṣṭhaṃ tena tapye vṛkodara

Den in den Waffen Vollendeten, im Kampf Erfahrenen, das Maß aller Bogenschützen - ich sehe den Besten der Männer nicht; darum quäle ich mich, o Vṛkodara.

Wort für Wort
kṛtāstraṃ nipuṇaṃ yuddhe pratimānaṃ dhanuṣmatām na paśyāmi naraśreṣṭhaṃ tena tapye vṛkodara
Den in den Waffen Vollendeten, im Kampf Erfahrenen, das Maß aller Bogenschützen - ich sehe den Besten der Männer nicht; darum quäle ich mich, o Vṛkodara.

carantam arisaṃgheṣu kālaṃ kruddham ivāntakam prabhinnam iva mātaṅgaṃ siṃhaskandhaṃ dhanaṃjayam

Ihn, der unter den Scharen der Feinde wie die erzürnte, alles beendende Zeit umherzieht, wie ein brünstiger Elefant, den löwenschultrigen Dhanaṃjaya -

Wort für Wort
carantam arisaṃgheṣu kālaṃ kruddham ivāntakam prabhinnam iva mātaṅgaṃ siṃhaskandhaṃ dhanaṃjayam
Ihn, der unter den Scharen der Feinde wie die erzürnte, alles beendende Zeit umherzieht, wie ein brünstiger Elefant, den löwenschultrigen Dhanaṃjaya -

yaḥ sa śakrād anavaro vīryeṇa draviṇena ca yamayoḥ pūrvajaḥ pārthaḥ śvetāśvo 'mitavikramaḥ

ihn, der an Kraft und an Reichtum Śakra nicht nachsteht, den älteren Bruder der Zwillinge, den Sohn der Pṛthā mit den weißen Rossen, von unermesslicher Tatkraft -

Wort für Wort
yaḥ sa śakrād anavaro vīryeṇa draviṇena ca yamayoḥ pūrvajaḥ pārthaḥ śvetāśvo 'mitavikramaḥ
ihn, der an Kraft und an Reichtum Śakra nicht nachsteht, den älteren Bruder der Zwillinge, den Sohn der Pṛthā mit den weißen Rossen, von unermesslicher Tatkraft -

duḥkhena mahatāviṣṭaḥ svakṛtenānivartinā ajeyam ugradhanvānaṃ taṃ na paśyāmi phalgunam

von gewaltigem, durch mein eigenes Handeln unabwendbarem Leid ergriffen, sehe ich den Unbesiegbaren, den mit dem furchtbaren Bogen, jenen Phalguna, nicht.

Wort für Wort
duḥkhena mahatāviṣṭaḥ svakṛtenānivartinā ajeyam ugradhanvānaṃ taṃ na paśyāmi phalgunam
von gewaltigem, durch mein eigenes Handeln unabwendbarem Leid ergriffen, sehe ich den Unbesiegbaren, den mit dem furchtbaren Bogen, jenen Phalguna, nicht.

satataṃ yaḥ kṣamāśīlaḥ kṣipyamāṇo 'py aṇīyasā ṛjumārgaprapannasya śarmadātābhayasya ca

Ihn, der stets von geduldigem Wesen ist, auch wenn er vom Geringsten beleidigt wird, der dem auf redlichem Wege Wandelnden Schutz gewährt und Furchtlosigkeit schenkt,

Wort für Wort
satataṃ yaḥ kṣamāśīlaḥ kṣipyamāṇo 'py aṇīyasā ṛjumārgaprapannasya śarmadātābhayasya ca
Ihn, der stets von geduldigem Wesen ist, auch wenn er vom Geringsten beleidigt wird, der dem auf redlichem Wege Wandelnden Schutz gewährt und Furchtlosigkeit schenkt,

sa tu jihmapravṛttasya māyayābhijighāṃsataḥ api vajradharasyāpi bhavet kālaviṣopamaḥ

er aber wird dem, der auf krummen Wegen wandelt und mit List zu töten trachtet, selbst wäre es der Träger des Vajra, gleich dem Gift des Weltuntergangs.

Wort für Wort
sa tu jihmapravṛttasya māyayābhijighāṃsataḥ api vajradharasyāpi bhavet kālaviṣopamaḥ
er aber wird dem, der auf krummen Wegen wandelt und mit List zu töten trachtet, selbst wäre es der Träger des Vajra, gleich dem Gift des Weltuntergangs.

śatror api prapannasya so 'nṛśaṃsaḥ pratāpavān dātābhayasya bībhatsur amitātmā mahābalaḥ

Auch dem Feind, der sich ihm unterwirft, gewährt er, der Gütige, Mächtige, der Bībhatsu, von unermesslichem Geist und großer Kraft, Furchtlosigkeit.

Wort für Wort
śatror api prapannasya so 'nṛśaṃsaḥ pratāpavān dātābhayasya bībhatsur amitātmā mahābalaḥ
Auch dem Feind, der sich ihm unterwirft, gewährt er, der Gütige, Mächtige, der Bībhatsu, von unermesslichem Geist und großer Kraft, Furchtlosigkeit.

sarveṣām āśrayo 'smākaṃ raṇe 'rīṇāṃ pramarditā āhartā sarvaratnānāṃ sarveṣāṃ naḥ sukhāvahaḥ

Er ist die Zuflucht von uns allen, der Zermalmer der Feinde in der Schlacht, der Erwerber aller Kostbarkeiten, der uns allen Glück bringt.

Wort für Wort
sarveṣām āśrayo 'smākaṃ raṇe 'rīṇāṃ pramarditā āhartā sarvaratnānāṃ sarveṣāṃ naḥ sukhāvahaḥ
Er ist die Zuflucht von uns allen, der Zermalmer der Feinde in der Schlacht, der Erwerber aller Kostbarkeiten, der uns allen Glück bringt.

ratnāni yasya vīryeṇa divyāny āsan purā mama bahūni bahujātāni yāni prāptaḥ suyodhanaḥ

Durch dessen Tatkraft ich einst viele, mannigfaltige, göttliche Kostbarkeiten besaß, welche nun Suyodhana erlangt hat -

Wort für Wort
ratnāni yasya vīryeṇa divyāny āsan purā mama bahūni bahujātāni yāni prāptaḥ suyodhanaḥ
Durch dessen Tatkraft ich einst viele, mannigfaltige, göttliche Kostbarkeiten besaß, welche nun Suyodhana erlangt hat -

yasya bāhubalād vīra sabhā cāsīt purā mama sarvaratnamayī khyātā triṣu lokeṣu pāṇḍava

durch dessen Armeskraft, o Held, ich einst jene ganz aus Kostbarkeiten bestehende, in den drei Welten berühmte Versammlungshalle besaß, o Pāṇḍava -

Wort für Wort
yasya bāhubalād vīra sabhā cāsīt purā mama sarvaratnamayī khyātā triṣu lokeṣu pāṇḍava
durch dessen Armeskraft, o Held, ich einst jene ganz aus Kostbarkeiten bestehende, in den drei Welten berühmte Versammlungshalle besaß, o Pāṇḍava -

vāsudevasamaṃ vīrye kārtavīryasamaṃ yudhi ajeyam ajitaṃ yuddhe taṃ na paśyāmi phalgunam

ihn, der an Tatkraft dem Vāsudeva gleicht, im Kampf dem Kārtavīrya gleicht, unbesiegbar, im Streit ungeschlagen - jenen Phalguna sehe ich nicht.

Wort für Wort
vāsudevasamaṃ vīrye kārtavīryasamaṃ yudhi ajeyam ajitaṃ yuddhe taṃ na paśyāmi phalgunam
ihn, der an Tatkraft dem Vāsudeva gleicht, im Kampf dem Kārtavīrya gleicht, unbesiegbar, im Streit ungeschlagen - jenen Phalguna sehe ich nicht.

saṃkarṣaṇaṃ mahāvīryaṃ tvāṃ ca bhīmāparājitam anujātaḥ sa vīryeṇa vāsudevaṃ ca śatruhā

An Tatkraft ist er dem Saṃkarṣaṇa von gewaltiger Kraft gleich geboren, und dir, o Bhīma, dem Unbesiegten, und dem Feindetöter Vāsudeva.

Wort für Wort
saṃkarṣaṇaṃ mahāvīryaṃ tvāṃ ca bhīmāparājitam anujātaḥ sa vīryeṇa vāsudevaṃ ca śatruhā
An Tatkraft ist er dem Saṃkarṣaṇa von gewaltiger Kraft gleich geboren, und dir, o Bhīma, dem Unbesiegten, und dem Feindetöter Vāsudeva.

yasya bāhubale tulyaḥ prabhāve ca puraṃdaraḥ jave vāyur mukhe somaḥ krodhe mṛtyuḥ sanātanaḥ

An Armeskraft und an Macht ihm gleich ist Purandara; an Schnelligkeit Vāyu; im Antlitz Soma; im Zorn der ewige Tod.

Wort für Wort
yasya bāhubale tulyaḥ prabhāve ca puraṃdaraḥ jave vāyur mukhe somaḥ krodhe mṛtyuḥ sanātanaḥ
An Armeskraft und an Macht ihm gleich ist Purandara; an Schnelligkeit Vāyu; im Antlitz Soma; im Zorn der ewige Tod.

te vayaṃ taṃ naravyāghraṃ sarve vīra didṛkṣavaḥ pravekṣyāmo mahābāho parvataṃ gandhamādanam

Wir alle, o Held, die wir danach verlangen, jenen Tiger unter den Männern zu sehen, werden, o Starkarmiger, den Berg Gandhamādana betreten.

Wort für Wort
te vayaṃ taṃ naravyāghraṃ sarve vīra didṛkṣavaḥ pravekṣyāmo mahābāho parvataṃ gandhamādanam
Wir alle, o Held, die wir danach verlangen, jenen Tiger unter den Männern zu sehen, werden, o Starkarmiger, den Berg Gandhamādana betreten.

viśālā badarī yatra naranārāyaṇāśramaḥ taṃ sadādhyuṣitaṃ yakṣair drakṣyāmo girim uttamam

Dort, wo der weitläufige Badarī-Baum steht, die Einsiedelei von Nara und Nārāyaṇa, werden wir jenen vorzüglichen, stets von Yakṣas bewohnten Berg erblicken,

Wort für Wort
viśālā badarī yatra naranārāyaṇāśramaḥ taṃ sadādhyuṣitaṃ yakṣair drakṣyāmo girim uttamam
Dort, wo der weitläufige Badarī-Baum steht, die Einsiedelei von Nara und Nārāyaṇa, werden wir jenen vorzüglichen, stets von Yakṣas bewohnten Berg erblicken,

kuberanalinīṃ ramyāṃ rākṣasair abhirakṣitām padbhir eva gamiṣyāmas tapyamānā mahat tapaḥ

den lieblichen Lotusteich Kuberas, von Rākṣasas beschützt; zu Fuß werden wir gehen, große Buße übend.

Wort für Wort
kuberanalinīṃ ramyāṃ rākṣasair abhirakṣitām padbhir eva gamiṣyāmas tapyamānā mahat tapaḥ
den lieblichen Lotusteich Kuberas, von Rākṣasas beschützt; zu Fuß werden wir gehen, große Buße übend.

nātaptatapasā śakyo deśo gantuṃ vṛkodara na nṛśaṃsena lubdhena nāpraśāntena bhārata

Dieses Land kann nicht von jemandem betreten werden, der keine Buße geübt hat, o Vṛkodara, noch von einem Grausamen, Gierigen, noch von einem Unbesänftigten, o Bhārata.

Wort für Wort
nātaptatapasā śakyo deśo gantuṃ vṛkodara na nṛśaṃsena lubdhena nāpraśāntena bhārata
Dieses Land kann nicht von jemandem betreten werden, der keine Buße geübt hat, o Vṛkodara, noch von einem Grausamen, Gierigen, noch von einem Unbesänftigten, o Bhārata.

tatra sarve gamiṣyāmo bhīmārjunapadaiṣiṇaḥ sāyudhā baddhanistriṃśāḥ saha viprair mahāvrataiḥ

Dorthin werden wir alle gehen, Bhīma, auf Arjunas Spuren bedacht, bewaffnet, mit umgürteten Schwertern, zusammen mit den Brahmanen von großen Gelübden.

Wort für Wort
tatra sarve gamiṣyāmo bhīmārjunapadaiṣiṇaḥ sāyudhā baddhanistriṃśāḥ saha viprair mahāvrataiḥ
Dorthin werden wir alle gehen, Bhīma, auf Arjunas Spuren bedacht, bewaffnet, mit umgürteten Schwertern, zusammen mit den Brahmanen von großen Gelübden.

makṣikān maśakān daṃśān vyāghrān siṃhān sarīsṛpān prāpnoty aniyataḥ pārtha niyatas tān na paśyati

Fliegen, Mücken, Bremsen, Tiger, Löwen und kriechende Tiere trifft an, wer sich nicht beherrscht, o Sohn der Pṛthā; wer sich beherrscht, erblickt sie nicht.

Wort für Wort
makṣikān maśakān daṃśān vyāghrān siṃhān sarīsṛpān prāpnoty aniyataḥ pārtha niyatas tān na paśyati
Fliegen, Mücken, Bremsen, Tiger, Löwen und kriechende Tiere trifft an, wer sich nicht beherrscht, o Sohn der Pṛthā; wer sich beherrscht, erblickt sie nicht.

te vayaṃ niyatātmānaḥ parvataṃ gandhamādanam pravekṣyāmo mitāhārā dhanaṃjayadidṛkṣavaḥ

Wir also, beherrschten Geistes, mit geringer Nahrung, danach verlangend, Dhanaṃjaya zu sehen, werden den Berg Gandhamādana betreten.“

Wort für Wort
te vayaṃ niyatātmānaḥ parvataṃ gandhamādanam pravekṣyāmo mitāhārā dhanaṃjayadidṛkṣavaḥ
Wir also, beherrschten Geistes, mit geringer Nahrung, danach verlangend, Dhanaṃjaya zu sehen, werden den Berg Gandhamādana betreten.“

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