Nala verliert im letzten Wurf sein gesamtes Königreich an Puṣkara und verlässt, all seines Besitzes beraubt, mit nur einem Gewand die Stadt; Damayantī folgt ihm. Vögel rauben ihm auch noch sein letztes Gewand. Nala weist Damayantī wiederholt den Weg nach Vidarbha, doch sie beharrt darauf, ihn nicht zu verlassen, und schlägt vor, gemeinsam zu ihrem Vater zu gehen.
Bṛhadaśva sprach: Als dann Vārṣṇeya fortgegangen war, wurde, während der Ruhmreiche weiter würfelte, von Puṣkara das Königreich geraubt und was sonst noch an Vermögen vorhanden war.
Bṛhadaśva sprach: Als dann Vārṣṇeya fortgegangen war, wurde, während der Ruhmreiche weiter würfelte, von Puṣkara das Königreich geraubt und was sonst noch an Vermögen vorhanden war.
Nur Damayantī ist dir noch geblieben, alles andere habe ich dir geraubt; der Einsatz sei Damayantī - gut, es möge weitergehen, wenn du einverstanden bist.“
Nur Damayantī ist dir noch geblieben, alles andere habe ich dir geraubt; der Einsatz sei Damayantī - gut, es möge weitergehen, wenn du einverstanden bist.“
Mit nur einem Gewand bekleidet, unbedeckt, den Kummer seiner Freunde mehrend, verließ der König da die Halle, nachdem er seine überaus große Herrlichkeit aufgegeben hatte.
Mit nur einem Gewand bekleidet, unbedeckt, den Kummer seiner Freunde mehrend, verließ der König da die Halle, nachdem er seine überaus große Herrlichkeit aufgegeben hatte.
Damayantī, mit nur einem Gewand bekleidet, folgte ihm, dem Fortgehenden, hinterher; zusammen mit ihr weilte der Naiṣadha drei Nächte außerhalb der Stadt.
Damayantī, mit nur einem Gewand bekleidet, folgte ihm, dem Fortgehenden, hinterher; zusammen mit ihr weilte der Naiṣadha drei Nächte außerhalb der Stadt.
puṣkaras tu mahārāja ghoṣayām āsa vai pure nale yaḥ samyag ātiṣṭhet sa gacched vadhyatāṃ mama
Puṣkara aber, o Großkönig, ließ in der Stadt ausrufen: „Wer sich Nala gegenüber recht verhält, ihm hilft, der soll [verbannt] gehen - er soll durch mich getötet werden.“
Wort für Wort
puṣkaras tu mahārāja ghoṣayām āsa vai pure nale yaḥ samyag ātiṣṭhet sa gacched vadhyatāṃ mama
Puṣkara aber, o Großkönig, ließ in der Stadt ausrufen: „Wer sich Nala gegenüber recht verhält, ihm hilft, der soll [verbannt] gehen - er soll durch mich getötet werden.“
utpatantaḥ khagās te tu vākyam āhus tadā nalam dṛṣṭvā digvāsasaṃ bhūmau sthitaṃ dīnam adhomukham
Während sie auffliegend waren, sprachen jene Vögel ein Wort zu Nala, als sie ihn, in die Himmelsrichtungen gekleidet, auf dem Boden stehend, elend, mit gesenktem Blick, erblickten:
Wort für Wort
utpatantaḥ khagās te tu vākyam āhus tadā nalam dṛṣṭvā digvāsasaṃ bhūmau sthitaṃ dīnam adhomukham
Während sie auffliegend waren, sprachen jene Vögel ein Wort zu Nala, als sie ihn, in die Himmelsrichtungen gekleidet, auf dem Boden stehend, elend, mit gesenktem Blick, erblickten:
yeṣāṃ prakopād aiśvaryāt pracyuto 'ham anindite prāṇayātrāṃ na vinde ca duḥkhitaḥ kṣudhayārditaḥ
„Durch deren Zorn ich aus meiner Herrschaft vertrieben wurde, o Makellose, und deretwegen ich, betrübt, von Hunger gequält, keinen Lebensunterhalt finde -
Wort für Wort
yeṣāṃ prakopād aiśvaryāt pracyuto 'ham anindite prāṇayātrāṃ na vinde ca duḥkhitaḥ kṣudhayārditaḥ
„Durch deren Zorn ich aus meiner Herrschaft vertrieben wurde, o Makellose, und deretwegen ich, betrübt, von Hunger gequält, keinen Lebensunterhalt finde -
eṣa vindhyo mahāśailaḥ payoṣṇī ca samudragā āśramāś ca maharṣīṇām amī puṣpaphalānvitāḥ
Dies ist der große Berg Vindhya, und dies die zum Meer fließende Payoṣṇī, und dies sind die Einsiedeleien der großen Weisen, reich an Blüten und Früchten.
Wort für Wort
eṣa vindhyo mahāśailaḥ payoṣṇī ca samudragā āśramāś ca maharṣīṇām amī puṣpaphalānvitāḥ
Dies ist der große Berg Vindhya, und dies die zum Meer fließende Payoṣṇī, und dies sind die Einsiedeleien der großen Weisen, reich an Blüten und Früchten.
Dies ist der Weg nach Vidarbha, und dieser hier führt in das Land der Kosalas; von hier weiter, im Süden, liegt dieses Land, der Dakṣiṇāpatha, der Südweg.“
Dies ist der Weg nach Vidarbha, und dieser hier führt in das Land der Kosalas; von hier weiter, im Süden, liegt dieses Land, der Dakṣiṇāpatha, der Südweg.“
Wie könnte ich dich verlassen und fortgehen, dich, dem das Königreich geraubt, dem der Reichtum geraubt ist, der gewandlos, von Hunger und Erschöpfung geplagt ist, in der menschenleeren Wildnis?
Wie könnte ich dich verlassen und fortgehen, dich, dem das Königreich geraubt, dem der Reichtum geraubt ist, der gewandlos, von Hunger und Erschöpfung geplagt ist, in der menschenleeren Wildnis?
śrāntasya te kṣudhārtasya cintayānasya tat sukham vane ghore mahārāja nāśayiṣyāmi te klamam
Dir, dem Erschöpften, vom Hunger Geplagten, der über jenes frühere Glück nachsinnt, im schrecklichen Wald, o Großkönig, will ich deine Mühsal vertreiben.
Wort für Wort
śrāntasya te kṣudhārtasya cintayānasya tat sukham vane ghore mahārāja nāśayiṣyāmi te klamam
Dir, dem Erschöpften, vom Hunger Geplagten, der über jenes frühere Glück nachsinnt, im schrecklichen Wald, o Großkönig, will ich deine Mühsal vertreiben.
na cāhaṃ tyaktukāmas tvāṃ kimarthaṃ bhīru śaṅkase tyajeyam aham ātmānaṃ na tv eva tvām anindite
Und ich habe nicht die Absicht, dich zu verlassen; warum, o Furchtsame, hegst du diesen Verdacht? Ich würde eher mich selbst verlassen als dich, o Makellose.“
Wort für Wort
na cāhaṃ tyaktukāmas tvāṃ kimarthaṃ bhīru śaṅkase tyajeyam aham ātmānaṃ na tv eva tvām anindite
Und ich habe nicht die Absicht, dich zu verlassen; warum, o Furchtsame, hegst du diesen Verdacht? Ich würde eher mich selbst verlassen als dich, o Makellose.“