Kapitel 13: Draupadīvākyam
Die Verwandten kommen zu den Pāṇḍavas: Arjunas Lobpreis Kṛṣṇas und Draupadīs große Klage
Die verbündeten Fürsten (Vṛṣṇis, Andhakas, Pāñcālas, Cedis, Kekayas) versammeln sich zornig bei den Pāṇḍavas im Wald; Kṛṣṇa kündigt den Tod der Schuldigen an. Arjuna besänftigt den zornigen Kṛṣṇa mit einem langen Lobpreis von dessen früheren Taten und göttlicher Natur, worauf Kṛṣṇa die untrennbare Einheit der beiden als Nara und Nārāyaṇa erklärt. Draupadī tritt darauf mit einer ausführlichen, bewegenden Klage vor Kṛṣṇa: Sie erzählt die Geschichte ihrer Demütigung in der Versammlungshalle, erinnert an frühere Rettungstaten Bhīmas (Vergiftung, das brennende Haus von Vāraṇāvata, Hiḍimba, Baka) und klagt, dass die Pāṇḍavas ihr trotz all ihrer Kraft nicht beigestanden hätten. Kṛṣṇa verspricht ihr feierlich Vergeltung und künftige Königswürde; Dhṛṣṭadyumna und die versammelten Helden schwören ihre eigenen Racheeide.
Vaiśaṃpāyana sprach: Als die Bhojas hörten, dass die Pāṇḍavas fortgezogen waren, von Kummer versengt, kamen die Vṛṣṇis zusammen mit den Andhakas in den großen Wald zu ihnen.
Vaiśaṃpāyana sprach: Als die Bhojas hörten, dass die Pāṇḍavas fortgezogen waren, von Kummer versengt, kamen die Vṛṣṇis zusammen mit den Andhakas in den großen Wald zu ihnen.
Vaiśaṃpāyana sprach: Über das erlittene Unrecht an den Söhnen der Pṛthā so zornig, dass Janārdana wie ein Feuer wirkte, das die Geschöpfe verbrennen will, besänftigte ihn Arjuna.
Vaiśaṃpāyana sprach: Über das erlittene Unrecht an den Söhnen der Pṛthā so zornig, dass Janārdana wie ein Feuer wirkte, das die Geschöpfe verbrennen will, besänftigte ihn Arjuna.
Als er den zornerfüllten Keśava sah, pries Phalguna [Arjuna] die Taten des hochherzigen, in Wahrheit ruhmreichen Kṛṣṇa aus dessen früheren Verkörperungen -
Als er den zornerfüllten Keśava sah, pries Phalguna [Arjuna] die Taten des hochherzigen, in Wahrheit ruhmreichen Kṛṣṇa aus dessen früheren Verkörperungen -
Und nachdem du Prabhāsa erreicht hattest, die heilige Stätte, die frommen Menschen geziemt, verharrtest du, Kṛṣṇa, hochglanzvoll, ein göttliches Jahrtausend lang in Askese, auf einem Fuß, in Selbstbeherrschung stehend.
Und nachdem du Prabhāsa erreicht hattest, die heilige Stätte, die frommen Menschen geziemt, verharrtest du, Kṛṣṇa, hochglanzvoll, ein göttliches Jahrtausend lang in Askese, auf einem Fuß, in Selbstbeherrschung stehend.
Nachdem du Naraka, den Sohn der Erde, erschlagen und die Juwelenohrringe zurückgebracht hattest, ließest du das zuerst erzeugte, dem Opfer geweihte Pferd frei [d.h. vollzogst das Aśvamedha].
Nachdem du Naraka, den Sohn der Erde, erschlagen und die Juwelenohrringe zurückgebracht hattest, ließest du das zuerst erzeugte, dem Opfer geweihte Pferd frei [d.h. vollzogst das Aśvamedha].
tataḥ sarveśvaratvaṃ ca saṃpradāya śacīpateḥ mānuṣeṣu mahābāho prādurbhūto 'si keśava
Darauf, nachdem du dem Gatten der Śacī [Indra] die Herrschaft über alle übertragen hattest, bist du, Starkarmiger, unter den Menschen erschienen, o Keśava.
Wort für Wort
tataḥ sarveśvaratvaṃ ca saṃpradāya śacīpateḥ mānuṣeṣu mahābāho prādurbhūto 'si keśava
Darauf, nachdem du dem Gatten der Śacī [Indra] die Herrschaft über alle übertragen hattest, bist du, Starkarmiger, unter den Menschen erschienen, o Keśava.
Vāyu, Vaiśravaṇa, Rudra, die Zeit, der Raum, die Erde, die Himmelsrichtungen - der Ungeborene, der Lehrer des Beweglichen und Unbeweglichen, der Schöpfer bist du, höchster Puruṣa.
Vāyu, Vaiśravaṇa, Rudra, die Zeit, der Raum, die Erde, die Himmelsrichtungen - der Ungeborene, der Lehrer des Beweglichen und Unbeweglichen, der Schöpfer bist du, höchster Puruṣa.
Und indem du auch die Sohnschaft der Aditi annahmst, o Freude der Yadus, wurdest du auf Erden als Viṣṇu bekannt, der jüngere Bruder Indras [als Vāmana].
Und indem du auch die Sohnschaft der Aditi annahmst, o Freude der Yadus, wurdest du auf Erden als Viṣṇu bekannt, der jüngere Bruder Indras [als Vāmana].
Nachdem du den Himmel, den Luftraum erreicht hattest, im Sitz der Āditya-Götter weilend, überstrahltest du, Seele aller Wesen, mit deinem eigenen Glanz die Sonne selbst.
Nachdem du den Himmel, den Luftraum erreicht hattest, im Sitz der Āditya-Götter weilend, überstrahltest du, Seele aller Wesen, mit deinem eigenen Glanz die Sonne selbst.
jārūthyām āhutiḥ krāthaḥ śiśupālo janaiḥ saha bhīmasenaś ca śaibyaś ca śatadhanvā ca nirjitaḥ
Ein Herrscher von Jārūthī wurde geopfert; Krātha, Śiśupāla mitsamt seinen Leuten, und auch ein [Fürst namens] Bhīmasena, Śaibya und Śatadhanvan wurden besiegt.
Wort für Wort
jārūthyām āhutiḥ krāthaḥ śiśupālo janaiḥ saha bhīmasenaś ca śaibyaś ca śatadhanvā ca nirjitaḥ
Ein Herrscher von Jārūthī wurde geopfert; Krātha, Śiśupāla mitsamt seinen Leuten, und auch ein [Fürst namens] Bhīmasena, Śaibya und Śatadhanvan wurden besiegt.
[Anm.: Dieser Vers zählt in knapper, teils dunkler Form eine Reihe von Kṛṣṇas früheren Feldzügen und besiegten Gegnern auf, von denen einige (etwa der Herrscher von Jārūthī) sonst nicht näher bekannt sind.]
Ebenso, mit dem Wagen, der wie Donnergewölk tönte, von der Glut der Sonne, entführtest du die Bhoja-Königin [Rukmiṇī], nachdem du Rukmin im Kampf besiegt hattest.
Ebenso, mit dem Wagen, der wie Donnergewölk tönte, von der Glut der Sonne, entführtest du die Bhoja-Königin [Rukmiṇī], nachdem du Rukmin im Kampf besiegt hattest.
indradyumno hataḥ kopād yavanaś ca kaśerumān hataḥ saubhapatiḥ śālvas tvayā saubhaṃ ca pātitam
Indradyumna wurde im Zorn getötet, und der Yavana-Fürst Kaśerumant wurde getötet; der Herr von Saubha, Śālva, wurde von dir erschlagen, und Saubha, die Luftstadt, wurde zu Fall gebracht.
Wort für Wort
indradyumno hataḥ kopād yavanaś ca kaśerumān hataḥ saubhapatiḥ śālvas tvayā saubhaṃ ca pātitam
Indradyumna wurde im Zorn getötet, und der Yavana-Fürst Kaśerumant wurde getötet; der Herr von Saubha, Śālva, wurde von dir erschlagen, und Saubha, die Luftstadt, wurde zu Fall gebracht.
na krodho na ca mātsaryaṃ nānṛtaṃ madhusūdana tvayi tiṣṭhati dāśārha na nṛśaṃsyaṃ kuto 'nṛju
Weder Zorn noch Missgunst noch Unwahrheit, o Madhusūdana, wohnen in dir, Nachkomme des Daśārha; weder Grausamkeit, noch, woher sollte Unaufrichtigkeit in dir sein?
Wort für Wort
na krodho na ca mātsaryaṃ nānṛtaṃ madhusūdana tvayi tiṣṭhati dāśārha na nṛśaṃsyaṃ kuto 'nṛju
Weder Zorn noch Missgunst noch Unwahrheit, o Madhusūdana, wohnen in dir, Nachkomme des Daśārha; weder Grausamkeit, noch, woher sollte Unaufrichtigkeit in dir sein?
Am Ende des Weltzeitalters, nachdem du alle Geschöpfe eingezogen und dir die Welt selbst zu eigen gemacht hast, o Madhusūdana, verharrst du, Feindebezwinger.
Am Ende des Weltzeitalters, nachdem du alle Geschöpfe eingezogen und dir die Welt selbst zu eigen gemacht hast, o Madhusūdana, verharrst du, Feindebezwinger.
Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem der Pāṇḍava, gleichsam die eigene Seele Kṛṣṇas, dies zu ihm, seinem eigenen Selbst, gesagt hatte, verstummte er; darauf sprach Janārdana zum Sohn der Pṛthā:
Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem der Pāṇḍava, gleichsam die eigene Seele Kṛṣṇas, dies zu ihm, seinem eigenen Selbst, gesagt hatte, verstummte er; darauf sprach Janārdana zum Sohn der Pṛthā:
Nicht verschieden von mir bist du, Sohn der Pṛthā, und ich nicht von dir, o Bhārata; ein Unterschied zwischen uns beiden lässt sich nicht erkennen, Stier der Bharatas.“
Nicht verschieden von mir bist du, Sohn der Pṛthā, und ich nicht von dir, o Bhārata; ein Unterschied zwischen uns beiden lässt sich nicht erkennen, Stier der Bharatas.“
viṣṇus tvam asi durdharṣa tvaṃ yajño madhusūdana yaṣṭā tvam asi yaṣṭavyo jāmadagnyo yathābravīt
Viṣṇu bist du, Unbezwingbarer; du bist das Opfer, Madhusūdana; der Opfernde bist du, und der zu Opfernde, wie der Sohn des Jamadagni [Paraśurāma] gesagt hat.
Wort für Wort
viṣṇus tvam asi durdharṣa tvaṃ yajño madhusūdana yaṣṭā tvam asi yaṣṭavyo jāmadagnyo yathābravīt
Viṣṇu bist du, Unbezwingbarer; du bist das Opfer, Madhusūdana; der Opfernde bist du, und der zu Opfernde, wie der Sohn des Jamadagni [Paraśurāma] gesagt hat.
und für die königlichen Seher, die Verdienstvolles taten, die in Schlachten nicht zurückweichen, die allem Recht ergeben sind - du bist ihre Zuflucht, höchster Puruṣa.
und für die königlichen Seher, die Verdienstvolles taten, die in Schlachten nicht zurückweichen, die allem Recht ergeben sind - du bist ihre Zuflucht, höchster Puruṣa.
tvaṃ prabhus tvaṃ vibhus tvaṃ bhūr ātmabhūs tvaṃ sanātanaḥ lokapālāś ca lokāś ca nakṣatrāṇi diśo daśa nabhaś candraś ca sūryaś ca tvayi sarvaṃ pratiṣṭhitam
Du bist der Herr, du der Alldurchdringende, du die Erde, der Selbstentstandene, der Ewige; die Weltenhüter, die Welten, die Sternbilder, die zehn Himmelsrichtungen, der Luftraum, der Mond und die Sonne - in dir gründet alles.
Wort für Wort
tvaṃ prabhus tvaṃ vibhus tvaṃ bhūr ātmabhūs tvaṃ sanātanaḥ lokapālāś ca lokāś ca nakṣatrāṇi diśo daśa nabhaś candraś ca sūryaś ca tvayi sarvaṃ pratiṣṭhitam
Du bist der Herr, du der Alldurchdringende, du die Erde, der Selbstentstandene, der Ewige; die Weltenhüter, die Welten, die Sternbilder, die zehn Himmelsrichtungen, der Luftraum, der Mond und die Sonne - in dir gründet alles.
Wie konnte die Gattin der Söhne der Pṛthā, deine Freundin, o Kṛṣṇa, o Herr, die Schwester Dhṛṣṭadyumnas, eine wie ich, in die Versammlungshalle gezerrt werden?
Wie konnte die Gattin der Söhne der Pṛthā, deine Freundin, o Kṛṣṇa, o Herr, die Schwester Dhṛṣṭadyumnas, eine wie ich, in die Versammlungshalle gezerrt werden?
Während meiner monatlichen Reinheitszeit, zitternd, mit Blut besprengt, in ein einziges Gewand gehüllt, wurde ich gezerrt, elend, in der Kuru-Versammlung.
Während meiner monatlichen Reinheitszeit, zitternd, mit Blut besprengt, in ein einziges Gewand gehüllt, wurde ich gezerrt, elend, in der Kuru-Versammlung.
rājamadhye sabhāyāṃ tu rajasābhisamīritām dṛṣṭvā ca māṃ dhārtarāṣṭrāḥ prāhasan pāpacetasaḥ
Und als sie mich inmitten der Könige in der Versammlungshalle sahen, von der monatlichen Unreinheit gezeichnet, lachten die bösgesinnten Söhne Dhṛtarāṣṭras.
Wort für Wort
rājamadhye sabhāyāṃ tu rajasābhisamīritām dṛṣṭvā ca māṃ dhārtarāṣṭrāḥ prāhasan pāpacetasaḥ
Und als sie mich inmitten der Könige in der Versammlungshalle sahen, von der monatlichen Unreinheit gezeichnet, lachten die bösgesinnten Söhne Dhṛtarāṣṭras.
Schande über Bhīmasenas Kraft, Schande über den Sohn der Pṛthā unter den Bogenschützen, die es dulden konnten, dass ich von Niederträchtigen misshandelt wurde, o Janārdana!
Schande über Bhīmasenas Kraft, Schande über den Sohn der Pṛthā unter den Bogenschützen, die es dulden konnten, dass ich von Niederträchtigen misshandelt wurde, o Janārdana!
ātmā hi jāyate tasyāṃ tasmāj jāyā bhavaty uta bhartā ca bhāryayā rakṣyaḥ kathaṃ jāyān mamodare
Denn das eigene Selbst wird in ihr wiedergeboren, deswegen heißt die Gattin 'jāyā'; und der Gatte soll von der Gattin beschützt werden - wie hätte er dann aus meinem Schoß wiedergeboren werden können, ohne mich zu beschützen?
Wort für Wort
ātmā hi jāyate tasyāṃ tasmāj jāyā bhavaty uta bhartā ca bhāryayā rakṣyaḥ kathaṃ jāyān mamodare
Denn das eigene Selbst wird in ihr wiedergeboren, deswegen heißt die Gattin 'jāyā'; und der Gatte soll von der Gattin beschützt werden - wie hätte er dann aus meinem Schoß wiedergeboren werden können, ohne mich zu beschützen?
[Anm.: Der Vers spielt auf die traditionelle Worterklärung von „jāyā“ (Gattin) aus der Wurzel „jan“ (geboren werden) an: der Gatte wird gleichsam in der Gattin wiedergeboren.]
Sind nicht diese die Besten im Bogenschießen, unbesiegbar im Kampf durch Feinde - warum ertragen sie dann das Unrecht der Söhne Dhṛtarāṣṭras, die doch schwächer sind?
Sind nicht diese die Besten im Bogenschießen, unbesiegbar im Kampf durch Feinde - warum ertragen sie dann das Unrecht der Söhne Dhṛtarāṣṭras, die doch schwächer sind?
Unrechtmäßig wurde das Königreich geraubt, und alle wurden zu Sklaven gemacht; in der Versammlungshalle wurde ich, in ein einziges Gewand gehüllt, während meiner Reinheitszeit, umhergezerrt.
Unrechtmäßig wurde das Königreich geraubt, und alle wurden zu Sklaven gemacht; in der Versammlungshalle wurde ich, in ein einziges Gewand gehüllt, während meiner Reinheitszeit, umhergezerrt.
taj jīrṇam avikāreṇa sahānnena janārdana saśeṣatvān mahābāho bhīmasya puruṣottama
das aber wurde ohne Wirkung mit der Speise verdaut, o Janārdana, weil bei Bhīma noch eine Restkraft [an Schutz] vorhanden war, Starkarmiger, höchster Puruṣa.
Wort für Wort
taj jīrṇam avikāreṇa sahānnena janārdana saśeṣatvān mahābāho bhīmasya puruṣottama
das aber wurde ohne Wirkung mit der Speise verdaut, o Janārdana, weil bei Bhīma noch eine Restkraft [an Schutz] vorhanden war, Starkarmiger, höchster Puruṣa.
punaḥ suptān upādhākṣīd bālakān vāraṇāvate śayānān āryayā sārdhaṃ ko nu tat kartum arhati
Wiederum ließ er ein Haus in Brand setzen über den schlafenden Knaben in Vāraṇāvata, die zusammen mit ihrer edlen Mutter schliefen - wer außer ihm könnte so etwas tun?
Wort für Wort
punaḥ suptān upādhākṣīd bālakān vāraṇāvate śayānān āryayā sārdhaṃ ko nu tat kartum arhati
Wiederum ließ er ein Haus in Brand setzen über den schlafenden Knaben in Vāraṇāvata, die zusammen mit ihrer edlen Mutter schliefen - wer außer ihm könnte so etwas tun?
tayoḥ śrutvā tu kathitam āgacchad rākṣasādhamaḥ bhīmarūpo mahānādān visṛjan bhīmadarśanaḥ
Als er ihr Gespräch mit anhörte, kam der niedrigste der Rākṣasas [Hiḍimba, ihr Bruder], von furchtbarer Gestalt, gewaltige Schreie ausstoßend, furchtbar anzusehen.
Wort für Wort
tayoḥ śrutvā tu kathitam āgacchad rākṣasādhamaḥ bhīmarūpo mahānādān visṛjan bhīmadarśanaḥ
Als er ihr Gespräch mit anhörte, kam der niedrigste der Rākṣasas [Hiḍimba, ihr Bruder], von furchtbarer Gestalt, gewaltige Schreie ausstoßend, furchtbar anzusehen.
So wurde ich in einem harten Wettkampf vom Sohn der Pṛthā gewonnen, Madhusūdana, bei der Svayaṃvara, nachdem er eine große, für andere nicht leicht zu vollbringende Tat vollbracht hatte.
So wurde ich in einem harten Wettkampf vom Sohn der Pṛthā gewonnen, Madhusūdana, bei der Svayaṃvara, nachdem er eine große, für andere nicht leicht zu vollbringende Tat vollbracht hatte.
ich, die ich in einem großen Geschlecht geboren wurde, durch göttliche Fügung, wie es heißt, die geliebte Gattin der Pāṇḍavas, die Schwiegertochter des hochherzigen Pāṇḍu -
ich, die ich in einem großen Geschlecht geboren wurde, durch göttliche Fügung, wie es heißt, die geliebte Gattin der Pāṇḍavas, die Schwiegertochter des hochherzigen Pāṇḍu -
ye māṃ viprakṛtāṃ kṣudrair upekṣadhvaṃ viśokavat na hi me śāmyate duḥkhaṃ karṇo yat prāhasat tadā
die ihr mich, von Niederträchtigen misshandelt, gleichgültig wie ohne Kummer im Stich lasst; nicht legt sich mein Schmerz darüber, dass Karṇa mich damals verlachte.
Wort für Wort
ye māṃ viprakṛtāṃ kṣudrair upekṣadhvaṃ viśokavat na hi me śāmyate duḥkhaṃ karṇo yat prāhasat tadā
die ihr mich, von Niederträchtigen misshandelt, gleichgültig wie ohne Kummer im Stich lasst; nicht legt sich mein Schmerz darüber, dass Karṇa mich damals verlachte.
pated dyaur himavāñ śīryet pṛthivī śakalībhavet śuṣyet toyanidhiḥ kṛṣṇe na me moghaṃ vaco bhavet
Eher möge der Himmel herabstürzen, der Himalaya zerbröckeln, die Erde in Stücke zerfallen, das Meer vertrocknen, als dass mein Wort dir, Kṛṣṇā, vergeblich sei.“
Wort für Wort
pated dyaur himavāñ śīryet pṛthivī śakalībhavet śuṣyet toyanidhiḥ kṛṣṇe na me moghaṃ vaco bhavet
Eher möge der Himmel herabstürzen, der Himalaya zerbröckeln, die Erde in Stücke zerfallen, das Meer vertrocknen, als dass mein Wort dir, Kṛṣṇā, vergeblich sei.“
Dhṛṣṭadyumna sprach: „Ich werde Droṇa töten, Śikhaṇḍin aber den Großvater [Bhīṣma]; Duryodhana wird Bhīmasena töten, den Karṇa wird Dhanaṃjaya [Arjuna] töten.
Dhṛṣṭadyumna sprach: „Ich werde Droṇa töten, Śikhaṇḍin aber den Großvater [Bhīṣma]; Duryodhana wird Bhīmasena töten, den Karṇa wird Dhanaṃjaya [Arjuna] töten.
rāmakṛṣṇau vyapāśritya ajeyāḥ sma śucismite api vṛtrahaṇā yuddhe kiṃ punar dhṛtarāṣṭrajaiḥ
Auf Rāma [Balarāma] und Kṛṣṇa gestützt, sind wir, du mit dem strahlenden Lächeln, unbesiegbar - selbst gegen den Vṛtratöter [Indra] im Kampf, wie viel mehr gegen die Söhne Dhṛtarāṣṭras!“
Wort für Wort
rāmakṛṣṇau vyapāśritya ajeyāḥ sma śucismite api vṛtrahaṇā yuddhe kiṃ punar dhṛtarāṣṭrajaiḥ
Auf Rāma [Balarāma] und Kṛṣṇa gestützt, sind wir, du mit dem strahlenden Lächeln, unbesiegbar - selbst gegen den Vṛtratöter [Indra] im Kampf, wie viel mehr gegen die Söhne Dhṛtarāṣṭras!“