Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 174: Dvaitavanapraveśaḥ Die Wanderung zum Dvaitavana

Die Pāṇḍavas verlassen den Gandhamādana, durchqueren den Kailāsa und besuchen die Einsiedelei des Vṛṣaparvan, dann Badarī und die Stätte Nārāyaṇas. Über das Land des Kirāta-Königs Subāhu, durch ferne nördliche Länder, gelangen sie zum Yamunā-Gebirge und verbringen ein Jahr im Caitraratha-gleichen Wald, wo Bhīma kurz von einer gewaltigen Schlange umschlungen und von Yudhiṣṭhira gerettet wird – eine Begebenheit, die später ausführlich erzählt wird. Mit dem Herannahen des zwölften Jahres ziehen sie an der Wüste Marudhanva vorbei zur Sarasvatī und schließlich zum Dvaitavana, wo die dortigen Einsiedler sie willkommen heißen.

vaiśaṃpāyana uvāca nagottamaṃ prasravaṇair upetaṃ; diśāṃ gajaiḥ kiṃnarapakṣibhiś ca sukhaṃ nivāsaṃ jahatāṃ hi teṣāṃ; na prītir āsīd bharatarṣabhāṇām

Vaiśaṃpāyana sprach: Als sie jenen besten der Berge, versehen mit Wasserfällen, mit den Elefanten der Himmelsrichtungen und mit Kiṃnaras und Vögeln, jene glückliche Wohnstätte verließen, da war den Stieren der Bharatas keine Freude mehr.

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca nagottamaṃ prasravaṇair upetaṃ; diśāṃ gajaiḥ kiṃnarapakṣibhiś ca sukhaṃ nivāsaṃ jahatāṃ hi teṣāṃ; na prītir āsīd bharatarṣabhāṇām
Vaiśaṃpāyana sprach: Als sie jenen besten der Berge, versehen mit Wasserfällen, mit den Elefanten der Himmelsrichtungen und mit Kiṃnaras und Vögeln, jene glückliche Wohnstätte verließen, da war den Stieren der Bharatas keine Freude mehr.

tatas tu teṣāṃ punar eva harṣaḥ; kailāsam ālokya mahān babhūva kuberakāntaṃ bharatarṣabhāṇāṃ; mahīdharaṃ vāridharaprakāśam

Dann aber wurde ihnen, den Stieren der Bharatas, abermals große Freude zuteil, als sie den Kailāsa erblickten, den von Kubera geliebten Berg, wolkengleich glänzend.

Wort für Wort
tatas tu teṣāṃ punar eva harṣaḥ; kailāsam ālokya mahān babhūva kuberakāntaṃ bharatarṣabhāṇāṃ; mahīdharaṃ vāridharaprakāśam
Dann aber wurde ihnen, den Stieren der Bharatas, abermals große Freude zuteil, als sie den Kailāsa erblickten, den von Kubera geliebten Berg, wolkengleich glänzend.

samucchrayān parvatasaṃnirodhān; goṣṭhān girīṇāṃ girisetumālāḥ bahūn prapātāṃś ca samīkṣya vīrāḥ; sthalāni nimnāni ca tatra tatra

Die Erhebungen, die Bergabschlüsse, die Rinderweiden der Berge, die Reihen von Bergdämmen, und viele Abgründe betrachtend, die Helden, und die hohen und tiefen Stellen hier und dort,

Wort für Wort
samucchrayān parvatasaṃnirodhān; goṣṭhān girīṇāṃ girisetumālāḥ bahūn prapātāṃś ca samīkṣya vīrāḥ; sthalāni nimnāni ca tatra tatra
Die Erhebungen, die Bergabschlüsse, die Rinderweiden der Berge, die Reihen von Bergdämmen, und viele Abgründe betrachtend, die Helden, und die hohen und tiefen Stellen hier und dort,

tathaiva cānyāni mahāvanāni; mṛgadvijānekapasevitāni ālokayanto 'bhiyayuḥ pratītās; te dhanvinaḥ khaḍgadharā narāgryāḥ

ebenso auch andere große Wälder, von Wild, Vögeln und Elefanten bewohnt, betrachtend, zogen sie, wohlgemut, weiter, jene bogentragenden, schwertbewehrten Besten der Männer.

Wort für Wort
tathaiva cānyāni mahāvanāni; mṛgadvijānekapasevitāni ālokayanto 'bhiyayuḥ pratītās; te dhanvinaḥ khaḍgadharā narāgryāḥ
ebenso auch andere große Wälder, von Wild, Vögeln und Elefanten bewohnt, betrachtend, zogen sie, wohlgemut, weiter, jene bogentragenden, schwertbewehrten Besten der Männer.

vanāni ramyāṇi sarāṃsi nadyo; guhā girīṇāṃ girigahvarāṇi ete nivāsāḥ satataṃ babhūvur; niśāniśaṃ prāpya nararṣabhāṇām

Liebliche Wälder, Seen, Flüsse, Berghöhlen, Bergschluchten – dies waren stets die Wohnstätten der Stiere der Männer, Nacht für Nacht, die sie erreichten.

Wort für Wort
vanāni ramyāṇi sarāṃsi nadyo; guhā girīṇāṃ girigahvarāṇi ete nivāsāḥ satataṃ babhūvur; niśāniśaṃ prāpya nararṣabhāṇām
Liebliche Wälder, Seen, Flüsse, Berghöhlen, Bergschluchten – dies waren stets die Wohnstätten der Stiere der Männer, Nacht für Nacht, die sie erreichten.

te durgavāsaṃ bahudhā niruṣya; vyatītya kailāsam acintyarūpam āsedur atyarthamanoramaṃ vai; tam āśramāgryaṃ vṛṣaparvaṇas te

Nachdem sie an mannigfachen unwegsamen Orten geweilt hatten, und den Kailāsa von unvorstellbarer Gestalt durchquert hatten, erreichten sie jene überaus reizende, vortreffliche Einsiedelei des Vṛṣaparvan.

Wort für Wort
te durgavāsaṃ bahudhā niruṣya; vyatītya kailāsam acintyarūpam āsedur atyarthamanoramaṃ vai; tam āśramāgryaṃ vṛṣaparvaṇas te
Nachdem sie an mannigfachen unwegsamen Orten geweilt hatten, und den Kailāsa von unvorstellbarer Gestalt durchquert hatten, erreichten sie jene überaus reizende, vortreffliche Einsiedelei des Vṛṣaparvan.

sametya rājñā vṛṣaparvaṇas te; pratyarcitās tena ca vītamohāḥ śaśaṃsire vistaraśaḥ pravāsaṃ; śivaṃ yathāvad vṛṣaparvaṇas te

Nachdem sie mit dem König Vṛṣaparvan zusammengetroffen und von ihm geehrt worden waren, frei von Verwirrung, berichteten sie dem Vṛṣaparvan ausführlich von ihrer heilvollen Verbannung, wie es sich zugetragen hatte.

Wort für Wort
sametya rājñā vṛṣaparvaṇas te; pratyarcitās tena ca vītamohāḥ śaśaṃsire vistaraśaḥ pravāsaṃ; śivaṃ yathāvad vṛṣaparvaṇas te
Nachdem sie mit dem König Vṛṣaparvan zusammengetroffen und von ihm geehrt worden waren, frei von Verwirrung, berichteten sie dem Vṛṣaparvan ausführlich von ihrer heilvollen Verbannung, wie es sich zugetragen hatte.

sukhoṣitās tatra ta ekarātraṃ; puṇyāśrame devamaharṣijuṣṭe abhyāyayus te badarīṃ viśālāṃ; sukhena vīrāḥ punar eva vāsam

Nachdem sie dort eine Nacht glücklich in der heiligen, von Göttern und großen Weisen besuchten Einsiedelei geweilt hatten, gelangten sie glücklich abermals zum weiten Badarī zur Rast, die Helden.

Wort für Wort
sukhoṣitās tatra ta ekarātraṃ; puṇyāśrame devamaharṣijuṣṭe abhyāyayus te badarīṃ viśālāṃ; sukhena vīrāḥ punar eva vāsam
Nachdem sie dort eine Nacht glücklich in der heiligen, von Göttern und großen Weisen besuchten Einsiedelei geweilt hatten, gelangten sie glücklich abermals zum weiten Badarī zur Rast, die Helden.

ūṣus tatas tatra mahānubhāvā; nārāyaṇasthānagatā narāgryāḥ kuberakāntāṃ nalinīṃ viśokāḥ; saṃpaśyamānāḥ surasiddhajuṣṭām

Da weilten dort die hochherrlichen Besten der Männer, zur Stätte Nārāyaṇas gelangt, kummerfrei, den von Kubera geliebten Lotusteich betrachtend, der von Göttern und Siddhas besucht wurde.

Wort für Wort
ūṣus tatas tatra mahānubhāvā; nārāyaṇasthānagatā narāgryāḥ kuberakāntāṃ nalinīṃ viśokāḥ; saṃpaśyamānāḥ surasiddhajuṣṭām
Da weilten dort die hochherrlichen Besten der Männer, zur Stätte Nārāyaṇas gelangt, kummerfrei, den von Kubera geliebten Lotusteich betrachtend, der von Göttern und Siddhas besucht wurde.

tāṃ cātha dṛṣṭvā nalinīṃ viśokāḥ; pāṇḍoḥ sutāḥ sarvanarapravīrāḥ te remire nandanavāsam etya; dvijarṣayo vītabhayā yathaiva

Als sie jenen Lotusteich erblickt hatten, kummerfrei, die Söhne Pāṇḍus, die Besten aller Männer, ergötzten sie sich, als wären sie zum Nandana-Hain gelangt, wie furchtlose Brahmanenweise.

Wort für Wort
tāṃ cātha dṛṣṭvā nalinīṃ viśokāḥ; pāṇḍoḥ sutāḥ sarvanarapravīrāḥ te remire nandanavāsam etya; dvijarṣayo vītabhayā yathaiva
Als sie jenen Lotusteich erblickt hatten, kummerfrei, die Söhne Pāṇḍus, die Besten aller Männer, ergötzten sie sich, als wären sie zum Nandana-Hain gelangt, wie furchtlose Brahmanenweise.

tataḥ krameṇopayayur nṛvīrā; yathāgatenaiva pathā samagrāḥ vihṛtya māsaṃ sukhino badaryāṃ; kirātarājño viṣayaṃ subāhoḥ

Da zogen die Heldenmänner der Reihe nach, allesamt auf demselben Weg, auf dem sie gekommen waren, weiter; nachdem sie einen Monat glücklich in Badarī verbracht hatten, in das Land des Kirāta-Königs Subāhu.

Wort für Wort
tataḥ krameṇopayayur nṛvīrā; yathāgatenaiva pathā samagrāḥ vihṛtya māsaṃ sukhino badaryāṃ; kirātarājño viṣayaṃ subāhoḥ
Da zogen die Heldenmänner der Reihe nach, allesamt auf demselben Weg, auf dem sie gekommen waren, weiter; nachdem sie einen Monat glücklich in Badarī verbracht hatten, in das Land des Kirāta-Königs Subāhu.

cīnāṃs tukhārān daradān sadārvān; deśān kuṇindasya ca bhūriratnān atītya durgaṃ himavatpradeśaṃ; puraṃ subāhor dadṛśur nṛvīrāḥ

Nachdem sie die Länder der Cīnas, Tukhāras, Daradas samt Dārva, und die an Juwelen reichen Länder Kuṇindas durchquert hatten, und die unwegsame Himālaya-Gegend, erblickten die Heldenmänner die Stadt Subāhus.

Wort für Wort
cīnāṃs tukhārān daradān sadārvān; deśān kuṇindasya ca bhūriratnān atītya durgaṃ himavatpradeśaṃ; puraṃ subāhor dadṛśur nṛvīrāḥ
Nachdem sie die Länder der Cīnas, Tukhāras, Daradas samt Dārva, und die an Juwelen reichen Länder Kuṇindas durchquert hatten, und die unwegsame Himālaya-Gegend, erblickten die Heldenmänner die Stadt Subāhus.

śrutvā ca tān pārthivaputrapautrān; prāptān subāhur viṣaye samagrān pratyudyayau prītiyutaḥ sa rājā; taṃ cābhyanandan vṛṣabhāḥ kurūṇām

Als er hörte, dass jene Söhne und Enkel des Königs allesamt in seinem Land angekommen waren, zog ihnen Subāhu, jener König, voll Freude entgegen, und die Stiere der Kurus begrüßten ihn.

Wort für Wort
śrutvā ca tān pārthivaputrapautrān; prāptān subāhur viṣaye samagrān pratyudyayau prītiyutaḥ sa rājā; taṃ cābhyanandan vṛṣabhāḥ kurūṇām
Als er hörte, dass jene Söhne und Enkel des Königs allesamt in seinem Land angekommen waren, zog ihnen Subāhu, jener König, voll Freude entgegen, und die Stiere der Kurus begrüßten ihn.

sametya rājñā tu subāhunā te; sūtair viśokapramukhaiś ca sarvaiḥ sahendrasenaiḥ paricārakaiś ca; paurogavair ye ca mahānasasthāḥ

Nachdem sie mit dem König Subāhu zusammengetroffen waren, samt allen Wagenlenkern, an ihrer Spitze Viśoka, samt Indrasena und den Dienern, den Vorstehern und denen, die in der Küche standen,

Wort für Wort
sametya rājñā tu subāhunā te; sūtair viśokapramukhaiś ca sarvaiḥ sahendrasenaiḥ paricārakaiś ca; paurogavair ye ca mahānasasthāḥ
Nachdem sie mit dem König Subāhu zusammengetroffen waren, samt allen Wagenlenkern, an ihrer Spitze Viśoka, samt Indrasena und den Dienern, den Vorstehern und denen, die in der Küche standen,

sukhoṣitās tatra ta ekarātraṃ; sūtān upādāya rathāṃś ca sarvān ghaṭotkacaṃ sānucaraṃ visṛjya; tato 'bhyayur yāmunam adrirājam

nachdem sie dort eine Nacht glücklich geweilt hatten, die Wagenlenker und alle Wagen mit sich nehmend und Ghaṭotkaca samt Gefolge entlassend, zogen sie dann zum Yamunā-Bergkönig.

Wort für Wort
sukhoṣitās tatra ta ekarātraṃ; sūtān upādāya rathāṃś ca sarvān ghaṭotkacaṃ sānucaraṃ visṛjya; tato 'bhyayur yāmunam adrirājam
nachdem sie dort eine Nacht glücklich geweilt hatten, die Wagenlenker und alle Wagen mit sich nehmend und Ghaṭotkaca samt Gefolge entlassend, zogen sie dann zum Yamunā-Bergkönig.

tasmin girau prasravaṇopapanne; himottarīyāruṇapāṇḍusānau viśākhayūpaṃ samupetya cakrus; tadā nivāsaṃ puruṣapravīrāḥ

Auf jenem Berg, versehen mit Wasserfällen, mit einem Gipfel, der wie mit einem Schneegewand rötlich-weiß bedeckt war, gelangten sie zu Viśākhayūpa und richteten dort ihre Wohnstätte ein, die Besten der Männer.

Wort für Wort
tasmin girau prasravaṇopapanne; himottarīyāruṇapāṇḍusānau viśākhayūpaṃ samupetya cakrus; tadā nivāsaṃ puruṣapravīrāḥ
Auf jenem Berg, versehen mit Wasserfällen, mit einem Gipfel, der wie mit einem Schneegewand rötlich-weiß bedeckt war, gelangten sie zu Viśākhayūpa und richteten dort ihre Wohnstätte ein, die Besten der Männer.

varāhanānāmṛgapakṣijuṣṭaṃ; mahad vanaṃ caitrarathaprakāśam śivena yātvā mṛgayāpradhānāḥ; saṃvatsaraṃ tatra vane vijahruḥ

In jenem großen, von Ebern, mannigfaltigem Wild und Vögeln bewohnten Wald, dem Caitraratha-Hain gleichend, wohlbehalten hingezogen, vergnügten sie sich, der Jagd zugetan, ein Jahr lang in jenem Wald.

Wort für Wort
varāhanānāmṛgapakṣijuṣṭaṃ; mahad vanaṃ caitrarathaprakāśam śivena yātvā mṛgayāpradhānāḥ; saṃvatsaraṃ tatra vane vijahruḥ
In jenem großen, von Ebern, mannigfaltigem Wild und Vögeln bewohnten Wald, dem Caitraratha-Hain gleichend, wohlbehalten hingezogen, vergnügten sie sich, der Jagd zugetan, ein Jahr lang in jenem Wald.

tatrāsasādātibalaṃ bhujaṃgaṃ; kṣudhārditaṃ mṛtyum ivograrūpam vṛkodaraḥ parvatakandarāyāṃ; viṣādamohavyathitāntarātmā

Dort geriet Vṛkodara, in einer Bergschlucht, an eine überaus mächtige Schlange, von Hunger gequält, todesgleich von furchtbarer Gestalt, im Innersten von Verzweiflung und Betäubung gequält.

Wort für Wort
tatrāsasādātibalaṃ bhujaṃgaṃ; kṣudhārditaṃ mṛtyum ivograrūpam vṛkodaraḥ parvatakandarāyāṃ; viṣādamohavyathitāntarātmā
Dort geriet Vṛkodara, in einer Bergschlucht, an eine überaus mächtige Schlange, von Hunger gequält, todesgleich von furchtbarer Gestalt, im Innersten von Verzweiflung und Betäubung gequält.

dvīpo 'bhavad yatra vṛkodarasya; yudhiṣṭhiro dharmabhṛtāṃ variṣṭhaḥ amokṣayad yas tam anantatejā; grāheṇa saṃveṣṭitasarvagātram

Dort wurde Yudhiṣṭhira, der vortrefflichste der Dharmabewahrer, zur Zuflucht für Vṛkodara; er, von unendlichem Glanz, befreite ihn, dessen ganzer Leib von dem Ungetüm umschlungen war.

Wort für Wort
dvīpo 'bhavad yatra vṛkodarasya; yudhiṣṭhiro dharmabhṛtāṃ variṣṭhaḥ amokṣayad yas tam anantatejā; grāheṇa saṃveṣṭitasarvagātram
Dort wurde Yudhiṣṭhira, der vortrefflichste der Dharmabewahrer, zur Zuflucht für Vṛkodara; er, von unendlichem Glanz, befreite ihn, dessen ganzer Leib von dem Ungetüm umschlungen war.

[Anm.: Diese beiden Verse fassen knapp eine Begebenheit zusammen, die später in eigenen Kapiteln ausführlich erzählt wird (Bhīmas Umklammerung durch ein Schlangenwesen und seine Befreiung).]

te dvādaśaṃ varṣam athopayāntaṃ; vane vihartuṃ kuravaḥ pratītāḥ tasmād vanāc caitrarathaprakāśāc; chriyā jvalantas tapasā ca yuktāḥ

Als das zwölfte Jahr herannahte, zogen die Kurus, wohlgemut, um sich zu vergnügen, aus jenem Caitraratha-gleichen Wald fort, von Glanz erstrahlend und der Askese ergeben.

Wort für Wort
te dvādaśaṃ varṣam athopayāntaṃ; vane vihartuṃ kuravaḥ pratītāḥ tasmād vanāc caitrarathaprakāśāc; chriyā jvalantas tapasā ca yuktāḥ
Als das zwölfte Jahr herannahte, zogen die Kurus, wohlgemut, um sich zu vergnügen, aus jenem Caitraratha-gleichen Wald fort, von Glanz erstrahlend und der Askese ergeben.

tataś ca yātvā marudhanvapārśvaṃ; sadā dhanurvedaratipradhānāḥ sarasvatīm etya nivāsakāmāḥ; saras tato dvaitavanaṃ pratīyuḥ

Und dann, an die Seite der Wüste Marudhanva ziehend, stets der Freude am Bogenwissen zugetan, gelangten sie zur Sarasvatī, nach einer Wohnstätte verlangend, und zogen von jenem See zum Dvaitavana.

Wort für Wort
tataś ca yātvā marudhanvapārśvaṃ; sadā dhanurvedaratipradhānāḥ sarasvatīm etya nivāsakāmāḥ; saras tato dvaitavanaṃ pratīyuḥ
Und dann, an die Seite der Wüste Marudhanva ziehend, stets der Freude am Bogenwissen zugetan, gelangten sie zur Sarasvatī, nach einer Wohnstätte verlangend, und zogen von jenem See zum Dvaitavana.

samīkṣya tān dvaitavane niviṣṭān; nivāsinas tatra tato 'bhijagmuḥ tapodamācārasamādhiyuktās; tṛṇodapātrāharaṇāśmakuṭṭāḥ

Als sie erblickten, dass jene sich im Dvaitavana niedergelassen hatten, kamen die dortigen Bewohner zu ihnen, der Askese, Selbstbeherrschung, gutem Wandel und Sammlung ergeben, mit Gras, Wassergefäßen und Feuerholz beladen, Steine zerstoßend.

Wort für Wort
samīkṣya tān dvaitavane niviṣṭān; nivāsinas tatra tato 'bhijagmuḥ tapodamācārasamādhiyuktās; tṛṇodapātrāharaṇāśmakuṭṭāḥ
Als sie erblickten, dass jene sich im Dvaitavana niedergelassen hatten, kamen die dortigen Bewohner zu ihnen, der Askese, Selbstbeherrschung, gutem Wandel und Sammlung ergeben, mit Gras, Wassergefäßen und Feuerholz beladen, Steine zerstoßend.

plakṣākṣarauhītakavetasāś ca; snuhā badaryaḥ khadirāḥ śirīṣāḥ bilveṅgudāḥ pīluśamīkarīrāḥ; sarasvatītīraruhā babhūvuḥ

Feigenbäume, Akṣa-Bäume, Rohītaka-Bäume und Rohrpalmen, Snuhā-Sträucher, Jujubenbäume, Khadira-Akazien, Śirīṣa-Bäume, Bilva-Bäume, Iṅguda-Bäume, Pīlu-Bäume, Śamī-Bäume und Karīra-Sträucher wuchsen am Ufer der Sarasvatī.

Wort für Wort
plakṣākṣarauhītakavetasāś ca; snuhā badaryaḥ khadirāḥ śirīṣāḥ bilveṅgudāḥ pīluśamīkarīrāḥ; sarasvatītīraruhā babhūvuḥ
Feigenbäume, Akṣa-Bäume, Rohītaka-Bäume und Rohrpalmen, Snuhā-Sträucher, Jujubenbäume, Khadira-Akazien, Śirīṣa-Bäume, Bilva-Bäume, Iṅguda-Bäume, Pīlu-Bäume, Śamī-Bäume und Karīra-Sträucher wuchsen am Ufer der Sarasvatī.

tāṃ yakṣagandharvamaharṣikāntām; āyāgabhūtām iva devatānām sarasvatīṃ prītiyutāś carantaḥ; sukhaṃ vijahrur naradevaputrāḥ

An jener Sarasvatī, von Yakṣas, Gandharven und großen Weisen geliebt, gleichsam zum Opferplatz der Götter geworden, wandelten die Söhne der Menschengötter voll Freude und vergnügten sich glücklich.

Wort für Wort
tāṃ yakṣagandharvamaharṣikāntām; āyāgabhūtām iva devatānām sarasvatīṃ prītiyutāś carantaḥ; sukhaṃ vijahrur naradevaputrāḥ
An jener Sarasvatī, von Yakṣas, Gandharven und großen Weisen geliebt, gleichsam zum Opferplatz der Götter geworden, wandelten die Söhne der Menschengötter voll Freude und vergnügten sich glücklich.

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