Kapitel 253: Pāṇḍavābhigamanam
Die Rückkehr der Pāṇḍavas und die Verfolgung Jayadrathas
Böse Vorzeichen und die Klagelaute der Tiere lassen Yudhiṣṭhira Unheil ahnen, und die Pāṇḍavas kehren eilends zum Āśrama zurück. Unterwegs finden sie die weinende Zofe Draupadīs, die ihnen von der Entführung durch Jayadratha berichtet und sie zur sofortigen Verfolgung drängt; Yudhiṣṭhira weist ihre schroffen Worte gegen die Könige zurecht, doch die Brüder setzen sofort ihre Verfolgung fort. Sie treffen auf den zu Fuß mitziehenden Dhaumya und stürmen schließlich, von Zorn entbrannt, auf Jayadrathas Heer los.
vaiśaṃpāyana uvāca tato diśaḥ saṃpravihṛtya pārthā; mṛgān varāhān mahiṣāṃś ca hatvā dhanurdharāḥ śreṣṭhatamāḥ pṛthivyāṃ; pṛthak carantaḥ sahitā babhūvuḥ
Vaiśaṃpāyana sprach: „Darauf, nachdem sie sich in die Himmelsrichtungen verteilt und Rehe, Eber und Büffel erlegt hatten, die Bogenträger, die vortrefflichsten auf Erden, die einzeln umhergezogen waren, fanden sich die Söhne Pṛthās wieder zusammen.
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca tato diśaḥ saṃpravihṛtya pārthā; mṛgān varāhān mahiṣāṃś ca hatvā dhanurdharāḥ śreṣṭhatamāḥ pṛthivyāṃ; pṛthak carantaḥ sahitā babhūvuḥ
Vaiśaṃpāyana sprach: „Darauf, nachdem sie sich in die Himmelsrichtungen verteilt und Rehe, Eber und Büffel erlegt hatten, die Bogenträger, die vortrefflichsten auf Erden, die einzeln umhergezogen waren, fanden sich die Söhne Pṛthās wieder zusammen.
tato mṛgavyālagaṇānukīrṇaṃ; mahāvanaṃ tad vihagopaghuṣṭam bhrātṝṃś ca tān abhyavadad yudhiṣṭhiraḥ; śrutvā giro vyāharatāṃ mṛgāṇām
Da, vor dem von Tierherden und Schlangen durchstreiften, von Vogelrufen widerhallenden großen Wald, sprach Yudhiṣṭhira zu seinen Brüdern, nachdem er die Stimmen der schreienden Tiere vernommen hatte:
Wort für Wort
tato mṛgavyālagaṇānukīrṇaṃ; mahāvanaṃ tad vihagopaghuṣṭam bhrātṝṃś ca tān abhyavadad yudhiṣṭhiraḥ; śrutvā giro vyāharatāṃ mṛgāṇām
Da, vor dem von Tierherden und Schlangen durchstreiften, von Vogelrufen widerhallenden großen Wald, sprach Yudhiṣṭhira zu seinen Brüdern, nachdem er die Stimmen der schreienden Tiere vernommen hatte:
‚Sich der von der Sonne erleuchteten Richtung nähernd, künden diese Tiere und Vögel Grausames, eine schreckliche Mühsal ankündigend - einen großen Kampf mit Feinden, oder eine Schmähung.
‚Sich der von der Sonne erleuchteten Richtung nähernd, künden diese Tiere und Vögel Grausames, eine schreckliche Mühsal ankündigend - einen großen Kampf mit Feinden, oder eine Schmähung.
kṣipraṃ nivartadhvam alaṃ mṛgair no; mano hi me dūyati dahyate ca buddhiṃ samācchādya ca me samanyur; uddhūyate prāṇapatiḥ śarīre
Kehrt eilends um, genug mit den Rehen für uns; denn mein Herz ist bekümmert und brennt, und Zorn verhüllt mir den Verstand; unruhig regt sich der Lebensherr in meinem Leib.
Wort für Wort
kṣipraṃ nivartadhvam alaṃ mṛgair no; mano hi me dūyati dahyate ca buddhiṃ samācchādya ca me samanyur; uddhūyate prāṇapatiḥ śarīre
Kehrt eilends um, genug mit den Rehen für uns; denn mein Herz ist bekümmert und brennt, und Zorn verhüllt mir den Verstand; unruhig regt sich der Lebensherr in meinem Leib.
saraḥ suparṇena hṛtoragaṃ yathā; rāṣṭraṃ yathārājakam āttalakṣmi evaṃvidhaṃ me pratibhāti kāmyakaṃ; śauṇḍair yathā pītarasaś ca kumbhaḥ
Wie ein See, dem der Vogel Suparṇa die Schlange geraubt hat, wie ein Reich ohne König, seines Glanzes beraubt - so erscheint mir das Kāmyaka, wie ein Krug, dessen Saft von Trunkenbolden ausgetrunken wurde.‘
Wort für Wort
saraḥ suparṇena hṛtoragaṃ yathā; rāṣṭraṃ yathārājakam āttalakṣmi evaṃvidhaṃ me pratibhāti kāmyakaṃ; śauṇḍair yathā pītarasaś ca kumbhaḥ
Wie ein See, dem der Vogel Suparṇa die Schlange geraubt hat, wie ein Reich ohne König, seines Glanzes beraubt - so erscheint mir das Kāmyaka, wie ein Krug, dessen Saft von Trunkenbolden ausgetrunken wurde.‘
Sie, die Heldenmänner, von Sindhu-Pferden getragen, die den Wind an Geschwindigkeit übertrafen, überaus schnell, angespannt an große, prächtige Wagen, wandten sich jenem Āśrama zu.
Sie, die Heldenmänner, von Sindhu-Pferden getragen, die den Wind an Geschwindigkeit übertrafen, überaus schnell, angespannt an große, prächtige Wagen, wandten sich jenem Āśrama zu.
teṣāṃ tu gomāyur analpaghoṣo; nivartatāṃ vāmam upetya pārśvam pravyāharat taṃ pravimṛśya rājā; provāca bhīmaṃ ca dhanaṃjayaṃ ca
Da schrie für sie, während sie umkehrten, ein Schakal mit lautem Geheul, sich der linken Seite nähernd; nachdem der König darüber nachgedacht hatte, sprach er zu Bhīma und Dhanaṃjaya:
Wort für Wort
teṣāṃ tu gomāyur analpaghoṣo; nivartatāṃ vāmam upetya pārśvam pravyāharat taṃ pravimṛśya rājā; provāca bhīmaṃ ca dhanaṃjayaṃ ca
Da schrie für sie, während sie umkehrten, ein Schakal mit lautem Geheul, sich der linken Seite nähernd; nachdem der König darüber nachgedacht hatte, sprach er zu Bhīma und Dhanaṃjaya:
‚Wie dieser aus niedrigem Geschlecht stammende Schakal, sich zur linken Seite nähernd, kündet - ganz offenbar ist uns, von den bösen Kurus geringgeschätzt, mit Gewalt Bedrängnis zugefügt worden.‘
‚Wie dieser aus niedrigem Geschlecht stammende Schakal, sich zur linken Seite nähernd, kündet - ganz offenbar ist uns, von den bösen Kurus geringgeschätzt, mit Gewalt Bedrängnis zugefügt worden.‘
ity eva te tad vanam āviśanto; mahaty araṇye mṛgayāṃ caritvā bālām apaśyanta tadā rudantīṃ; dhātreyikāṃ preṣyavadhūṃ priyāyāḥ
So sprechend, jenen Wald betretend, nachdem sie im großen Wald der Jagd nachgegangen waren, erblickten sie da ein weinendes Mädchen, die Zofe, die Dienerin ihrer Geliebten.
Wort für Wort
ity eva te tad vanam āviśanto; mahaty araṇye mṛgayāṃ caritvā bālām apaśyanta tadā rudantīṃ; dhātreyikāṃ preṣyavadhūṃ priyāyāḥ
So sprechend, jenen Wald betretend, nachdem sie im großen Wald der Jagd nachgegangen waren, erblickten sie da ein weinendes Mädchen, die Zofe, die Dienerin ihrer Geliebten.
tām indrasenas tvarito 'bhisṛtya; rathād avaplutya tato 'bhyadhāvat provāca caināṃ vacanaṃ narendra; dhātreyikām ārtataras tadānīm
Zu ihr eilte Indrasena hastig heran, vom Wagen herabspringend lief er auf sie zu; und er sprach zu ihr, der Zofe, o Herrscher der Menschen, ein von Sorge erfülltes Wort, zu jener Zeit:
Wort für Wort
tām indrasenas tvarito 'bhisṛtya; rathād avaplutya tato 'bhyadhāvat provāca caināṃ vacanaṃ narendra; dhātreyikām ārtataras tadānīm
Zu ihr eilte Indrasena hastig heran, vom Wagen herabspringend lief er auf sie zu; und er sprach zu ihr, der Zofe, o Herrscher der Menschen, ein von Sorge erfülltes Wort, zu jener Zeit:
‚Warum weinst du, zu Boden gefallen? Warum ist dein Gesicht ausgetrocknet, von elender Farbe? Ist etwa nicht von bösen, überaus grausamen Tätern die tadellos gestaltete, weitäugige Königstochter Draupadī misshandelt worden, sie, die den Stieren der Kurus gleich einem eigenen Leib ist?
‚Warum weinst du, zu Boden gefallen? Warum ist dein Gesicht ausgetrocknet, von elender Farbe? Ist etwa nicht von bösen, überaus grausamen Tätern die tadellos gestaltete, weitäugige Königstochter Draupadī misshandelt worden, sie, die den Stieren der Kurus gleich einem eigenen Leib ist?
yady eva devī pṛthivīṃ praviṣṭā; divaṃ prapannāpy atha vā samudram tasyā gamiṣyanti padaṃ hi pārthās; tathā hi saṃtapyati dharmarājaḥ
Selbst wenn die Herrin in die Erde eingedrungen wäre, oder in den Himmel gelangt, oder ins Meer - die Söhne Pṛthās werden ihrer Spur folgen; so sehr nämlich brennt der Rechtskönig vor Sorge.
Wort für Wort
yady eva devī pṛthivīṃ praviṣṭā; divaṃ prapannāpy atha vā samudram tasyā gamiṣyanti padaṃ hi pārthās; tathā hi saṃtapyati dharmarājaḥ
Selbst wenn die Herrin in die Erde eingedrungen wäre, oder in den Himmel gelangt, oder ins Meer - die Söhne Pṛthās werden ihrer Spur folgen; so sehr nämlich brennt der Rechtskönig vor Sorge.
ko hīdṛśānām arimardanānāṃ; kleśakṣamāṇām aparājitānām prāṇaiḥ samām iṣṭatamāṃ jihīrṣed; anuttamaṃ ratnam iva pramūḍhaḥ na budhyate nāthavatīm ihādya; bahiścaraṃ hṛdayaṃ pāṇḍavānām
Wer wollte wohl solchen Feindezermalmern, den Bedrängnis-Ertragenden, den Unbesiegten, die dem Leben gleich Teuerste rauben, wie ein törichter Dieb ein unvergleichliches Juwel? Er begreift nicht, dass sie heute hier eine Beschützerin hat, sie, das außerhalb des Leibes wandelnde Herz der Pāṇḍavas.
Wort für Wort
ko hīdṛśānām arimardanānāṃ; kleśakṣamāṇām aparājitānām prāṇaiḥ samām iṣṭatamāṃ jihīrṣed; anuttamaṃ ratnam iva pramūḍhaḥ na budhyate nāthavatīm ihādya; bahiścaraṃ hṛdayaṃ pāṇḍavānām
Wer wollte wohl solchen Feindezermalmern, den Bedrängnis-Ertragenden, den Unbesiegten, die dem Leben gleich Teuerste rauben, wie ein törichter Dieb ein unvergleichliches Juwel? Er begreift nicht, dass sie heute hier eine Beschützerin hat, sie, das außerhalb des Leibes wandelnde Herz der Pāṇḍavas.
Wessen Körper wohl werden heute die furchtbaren, scharfen, vortrefflichen Pfeile durchbohrend in die Erde eindringen? Trauere nicht, Furchtsame; wisse, dass Kṛṣṇā heute gewiss zurückkehren wird, wenn die Söhne Pṛthās, nachdem sie alle Feinde restlos vernichtet haben, mit der Tochter Yajñasenas wieder vereint sein werden.‘
Wessen Körper wohl werden heute die furchtbaren, scharfen, vortrefflichen Pfeile durchbohrend in die Erde eindringen? Trauere nicht, Furchtsame; wisse, dass Kṛṣṇā heute gewiss zurückkehren wird, wenn die Söhne Pṛthās, nachdem sie alle Feinde restlos vernichtet haben, mit der Tochter Yajñasenas wieder vereint sein werden.‘
Da sprach, ihr liebliches Gesicht abwischend, die Zofe zum Wagenlenker Indrasena: ‚Nachdem er die fünf Indra-gleichen überwältigt und verächtlich behandelt hat, hat Jayadratha Kṛṣṇā entführt.
Da sprach, ihr liebliches Gesicht abwischend, die Zofe zum Wagenlenker Indrasena: ‚Nachdem er die fünf Indra-gleichen überwältigt und verächtlich behandelt hat, hat Jayadratha Kṛṣṇā entführt.
tiṣṭhanti vartmāni navāny amūni; vṛkṣāś ca na mlānti tathaiva bhagnāḥ āvartayadhvaṃ hy anuyāta śīghraṃ; na dūrayātaiva hi rājaputrī
Diese Spuren sind noch frisch, und die gebrochenen Bäume sind ebenso noch nicht verwelkt; wendet euch daher um, folgt eilends - denn die Königstochter ist noch nicht weit gezogen.
Wort für Wort
tiṣṭhanti vartmāni navāny amūni; vṛkṣāś ca na mlānti tathaiva bhagnāḥ āvartayadhvaṃ hy anuyāta śīghraṃ; na dūrayātaiva hi rājaputrī
Diese Spuren sind noch frisch, und die gebrochenen Bäume sind ebenso noch nicht verwelkt; wendet euch daher um, folgt eilends - denn die Königstochter ist noch nicht weit gezogen.
Bevor sie, durch Drohung und Zwang verwirrt, betäubten Sinnes, mit vertrocknendem Antlitz, ihren Leib einem Unwürdigen hingibt - wie man eine mit köstlichem Schmalz gefüllte Opferkelle in die Asche gießt -
Bevor sie, durch Drohung und Zwang verwirrt, betäubten Sinnes, mit vertrocknendem Antlitz, ihren Leib einem Unwürdigen hingibt - wie man eine mit köstlichem Schmalz gefüllte Opferkelle in die Asche gießt -
bevor, wie eine Opfergabe ins Spreufeuer gegossen wird, bevor, wie eine Blumengirlande auf dem Leichenfeld weggeworfen wird, bevor der Opfer-Soma von einem Hund abgeleckt wird, während das Volk der Brahmanen betäubt ist, nachdem er im großen Wald der Jagd nachgegangen ist - bevor der Schakal in den Lotusteich eindringt -
bevor, wie eine Opfergabe ins Spreufeuer gegossen wird, bevor, wie eine Blumengirlande auf dem Leichenfeld weggeworfen wird, bevor der Opfer-Soma von einem Hund abgeleckt wird, während das Volk der Brahmanen betäubt ist, nachdem er im großen Wald der Jagd nachgegangen ist - bevor der Schakal in den Lotusteich eindringt -
möge nicht irgendein Übeltäter das schöne, mondscheinklare, heitere Antlitz eurer Geliebten, mit der feinen Nase und den schönen Augen, berühren - wie ein Hund den Opferkuchen verzehren würde! Folgt eilends diesen Spuren; möge euch die rechte Zeit hier nicht rasch entgehen!‘
möge nicht irgendein Übeltäter das schöne, mondscheinklare, heitere Antlitz eurer Geliebten, mit der feinen Nase und den schönen Augen, berühren - wie ein Hund den Opferkuchen verzehren würde! Folgt eilends diesen Spuren; möge euch die rechte Zeit hier nicht rasch entgehen!‘
Yudhiṣṭhira sprach: ‚Sei still, Gute, halte deine Rede zurück; sprich nicht in unserer Gegenwart so schroffe Worte. Ob Könige oder Königssöhne - von ihrer Macht berauscht, geraten sie in Verblendung.‘
Yudhiṣṭhira sprach: ‚Sei still, Gute, halte deine Rede zurück; sprich nicht in unserer Gegenwart so schroffe Worte. Ob Könige oder Königssöhne - von ihrer Macht berauscht, geraten sie in Verblendung.‘
vaiśaṃpāyana uvāca etāvad uktvā prayayur hi śīghraṃ; tāny eva vartmāny anuvartamānāḥ muhur muhur vyālavad ucchvasanto; jyāṃ vikṣipantaś ca mahādhanurbhyaḥ
So gesprochen habend, zogen sie eilends fort, denselben Spuren folgend, immer wieder wie Schlangen schnaubend und die Sehne an ihren großen Bögen zupfend.
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca etāvad uktvā prayayur hi śīghraṃ; tāny eva vartmāny anuvartamānāḥ muhur muhur vyālavad ucchvasanto; jyāṃ vikṣipantaś ca mahādhanurbhyaḥ
So gesprochen habend, zogen sie eilends fort, denselben Spuren folgend, immer wieder wie Schlangen schnaubend und die Sehne an ihren großen Bögen zupfend.
tato 'paśyaṃs tasya sainyasya reṇum; uddhūtaṃ vai vājikhurapraṇunnam padātīnāṃ madhyagataṃ ca dhaumyaṃ; vikrośantaṃ bhīmam abhidraveti
Da erblickten sie den von den Hufen der Pferde aufgewirbelten Staub jenes Heeres, sowie inmitten der Fußtruppen den Dhaumya, der rief: ‚Bhīma, eile herbei!‘
Wort für Wort
tato 'paśyaṃs tasya sainyasya reṇum; uddhūtaṃ vai vājikhurapraṇunnam padātīnāṃ madhyagataṃ ca dhaumyaṃ; vikrośantaṃ bhīmam abhidraveti
Da erblickten sie den von den Hufen der Pferde aufgewirbelten Staub jenes Heeres, sowie inmitten der Fußtruppen den Dhaumya, der rief: ‚Bhīma, eile herbei!‘
te sāntvya dhaumyaṃ paridīnasattvāḥ; sukhaṃ bhavān etv iti rājaputrāḥ śyenā yathaivāmiṣasaṃprayuktā; javena tat sainyam athābhyadhāvan
Sie, die Königssöhne, von tiefem Mitgefühl erfüllt, trösteten Dhaumya: ‚Sei getrost, es wird dir wohl ergehen‘, und stürmten dann, geschwind wie beutegierige Falken, auf jenes Heer los.
Wort für Wort
te sāntvya dhaumyaṃ paridīnasattvāḥ; sukhaṃ bhavān etv iti rājaputrāḥ śyenā yathaivāmiṣasaṃprayuktā; javena tat sainyam athābhyadhāvan
Sie, die Königssöhne, von tiefem Mitgefühl erfüllt, trösteten Dhaumya: ‚Sei getrost, es wird dir wohl ergehen‘, und stürmten dann, geschwind wie beutegierige Falken, auf jenes Heer los.
Bei ihnen, den Mahendra-gleich Tapferen, entbrannte, erzürnt über die Vergewaltigung der Tochter Yajñasenas, der Zorn, als sie Jayadratha erblickten und ihre Geliebte auf seinem Wagen stehen sahen.
Bei ihnen, den Mahendra-gleich Tapferen, entbrannte, erzürnt über die Vergewaltigung der Tochter Yajñasenas, der Zorn, als sie Jayadratha erblickten und ihre Geliebte auf seinem Wagen stehen sahen.
pracukruśuś cāpy atha sindhurājaṃ; vṛkodaraś caiva dhanaṃjayaś ca yamau ca rājā ca mahādhanurdharās; tato diśaḥ saṃmumuhuḥ pareṣām
Und sie schrien den König der Sindhus an - Vṛkodara, Dhanaṃjaya, die beiden Zwillinge und der König, die großen Bogenträger; da gerieten die Feinde nach allen Seiten in Verwirrung.“
Wort für Wort
pracukruśuś cāpy atha sindhurājaṃ; vṛkodaraś caiva dhanaṃjayaś ca yamau ca rājā ca mahādhanurdharās; tato diśaḥ saṃmumuhuḥ pareṣām
Und sie schrien den König der Sindhus an - Vṛkodara, Dhanaṃjaya, die beiden Zwillinge und der König, die großen Bogenträger; da gerieten die Feinde nach allen Seiten in Verwirrung.“