Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)
Kapitel 261: Rāmopākhyānam (4)
Kaikeyīs Wunsch, Rāmas Exil und der Ursprung der Feindschaft mit Rāvaṇa
Auf Yudhiṣṭhiras Frage nach dem Grund für Rāmas Waldgang erzählt Mārkaṇḍeya: die geplante Weihe Rāmas zum Thronfolger, Manthārās Aufwiegelung Kaikeyīs, deren zwei Wünsche (Bharatas Krönung, Rāmas Exil), Daśarathas Tod aus Kummer, Bharatas Zorn auf seine Mutter und seine Statthalterschaft über Rāmas Sandalen in Nandigrāma. Im Wald läßt sich Rāma am Godāvarī nieder; die Verstümmelung Śūrpaṇakhās durch Rāma und Lakṣmaṇa sowie die Tötung Kharas und Dūṣaṇas führen zu Rāvaṇas Zorn und seinem Aufbruch, der ihn schließlich zu seinem früheren Minister Mārīca führt - die Vorbereitung der Episode um den goldenen Hirsch.
yudhiṣṭhira uvāca uktaṃ bhagavatā janma rāmādīnāṃ pṛthak pṛthak prasthānakāraṇaṃ brahmañ śrotum icchāmi kathyatām
Yudhiṣṭhira sprach: „Erzählt hast du, Erhabener, die Geburt Rāmas und der anderen im Einzelnen; den Grund für den Auszug möchte ich hören - erzähle es, Brahmane.
Wort für Wort yudhiṣṭhira uvāca uktaṃ bhagavatā janma rāmādīnāṃ pṛthak pṛthak prasthānakāraṇaṃ brahmañ śrotum icchāmi kathyatām Yudhiṣṭhira sprach: „Erzählt hast du, Erhabener, die Geburt Rāmas und der anderen im Einzelnen; den Grund für den Auszug möchte ich hören - erzähle es, Brahmane. kathaṃ dāśarathī vīrau bhrātarau rāmalakṣmaṇau prasthāpitau vanaṃ brahma maithilī ca yaśasvinī
Wie kamen die beiden heldenhaften Brüder, die Söhne Daśarathas, Rāma und Lakṣmaṇa, dazu, in den Wald zu ziehen, Brahmane, und die ruhmvolle Tochter Mithilās?“
Wort für Wort kathaṃ dāśarathī vīrau bhrātarau rāmalakṣmaṇau prasthāpitau vanaṃ brahma maithilī ca yaśasvinī Wie kamen die beiden heldenhaften Brüder, die Söhne Daśarathas, Rāma und Lakṣmaṇa, dazu, in den Wald zu ziehen, Brahmane, und die ruhmvolle Tochter Mithilās?“ mārkaṇḍeya uvāca jātaputro daśarathaḥ prītimān abhavan nṛpaḥ kriyāratir dharmaparaḥ satataṃ vṛddhasevitā
Mārkaṇḍeya sprach: „Nachdem ihm Söhne geboren waren, wurde der König Daśaratha voller Freude, den religiösen Handlungen zugetan, dem Dharma ergeben, stets von den Alten umgeben.
Wort für Wort mārkaṇḍeya uvāca jātaputro daśarathaḥ prītimān abhavan nṛpaḥ kriyāratir dharmaparaḥ satataṃ vṛddhasevitā Mārkaṇḍeya sprach: „Nachdem ihm Söhne geboren waren, wurde der König Daśaratha voller Freude, den religiösen Handlungen zugetan, dem Dharma ergeben, stets von den Alten umgeben. krameṇa cāsya te putrā vyavardhanta mahaujasaḥ vedeṣu sarahasyeṣu dhanurvede ca pāragāḥ
Und der Reihe nach wuchsen seine Söhne heran, von großer Kraft, kundig der Veden samt ihren Geheimlehren und der Bogenkunde.
Wort für Wort krameṇa cāsya te putrā vyavardhanta mahaujasaḥ vedeṣu sarahasyeṣu dhanurvede ca pāragāḥ Und der Reihe nach wuchsen seine Söhne heran, von großer Kraft, kundig der Veden samt ihren Geheimlehren und der Bogenkunde. caritabrahmacaryās te kṛtadārāś ca pārthiva yadā tadā daśarathaḥ prītimān abhavat sukhī
Als sie ihre Keuschheitszeit vollendet und Frauen genommen hatten, o Herrscher, da wurde Daśaratha voller Freude, glücklich.
Wort für Wort caritabrahmacaryās te kṛtadārāś ca pārthiva yadā tadā daśarathaḥ prītimān abhavat sukhī Als sie ihre Keuschheitszeit vollendet und Frauen genommen hatten, o Herrscher, da wurde Daśaratha voller Freude, glücklich. jyeṣṭho rāmo 'bhavat teṣāṃ ramayām āsa hi prajāḥ manoharatayā dhīmān pitur hṛdayatoṣaṇaḥ
Der Älteste unter ihnen war Rāma; er erfreute die Untertanen durch seine Herzensgewinnung, der Kluge, der das Herz seines Vaters erfreute.
Wort für Wort jyeṣṭho rāmo 'bhavat teṣāṃ ramayām āsa hi prajāḥ manoharatayā dhīmān pitur hṛdayatoṣaṇaḥ Der Älteste unter ihnen war Rāma; er erfreute die Untertanen durch seine Herzensgewinnung, der Kluge, der das Herz seines Vaters erfreute. tataḥ sa rājā matimān matvātmānaṃ vayo 'dhikam mantrayām āsa sacivair dharmajñaiś ca purohitaiḥ
Darauf, sich für vorgerückt an Jahren haltend, beriet sich der kluge König mit seinen Ministern und dharmakundigen Hauspriestern
Wort für Wort tataḥ sa rājā matimān matvātmānaṃ vayo 'dhikam mantrayām āsa sacivair dharmajñaiś ca purohitaiḥ Darauf, sich für vorgerückt an Jahren haltend, beriet sich der kluge König mit seinen Ministern und dharmakundigen Hauspriestern abhiṣekāya rāmasya yauvarājyena bhārata prāptakālaṃ ca te sarve menire mantrisattamāḥ
über die Weihe Rāmas zum Thronfolger, o Bhārata; und alle jene besten der Minister hielten die Zeit dafür für gekommen.
Wort für Wort abhiṣekāya rāmasya yauvarājyena bhārata prāptakālaṃ ca te sarve menire mantrisattamāḥ über die Weihe Rāmas zum Thronfolger, o Bhārata; und alle jene besten der Minister hielten die Zeit dafür für gekommen. lohitākṣaṃ mahābāhuṃ mattamātaṅgagāminam dīrghabāhuṃ mahoraskaṃ nīlakuñcitamūrdhajam
Ihn mit rötlichen Augen, starkarmig, im Gang einem brünstigen Elefanten gleich, mit langen Armen, breiter Brust, dunklem, gelocktem Haar,
Wort für Wort lohitākṣaṃ mahābāhuṃ mattamātaṅgagāminam dīrghabāhuṃ mahoraskaṃ nīlakuñcitamūrdhajam Ihn mit rötlichen Augen, starkarmig, im Gang einem brünstigen Elefanten gleich, mit langen Armen, breiter Brust, dunklem, gelocktem Haar, dīpyamānaṃ śriyā vīraṃ śakrād anavamaṃ bale pāragaṃ sarvadharmāṇāṃ bṛhaspatisamaṃ matau
strahlend von Glanz, den Helden, an Kraft Śakra nicht nachstehend, kundig aller Dharma-Regeln, an Klugheit Bṛhaspati gleich,
Wort für Wort dīpyamānaṃ śriyā vīraṃ śakrād anavamaṃ bale pāragaṃ sarvadharmāṇāṃ bṛhaspatisamaṃ matau strahlend von Glanz, den Helden, an Kraft Śakra nicht nachstehend, kundig aller Dharma-Regeln, an Klugheit Bṛhaspati gleich, sarvānuraktaprakṛtiṃ sarvavidyāviśāradam jitendriyam amitrāṇām api dṛṣṭimanoharam
von allen Untertanen geliebt, kundig aller Wissenschaften, seine Sinne bezwungen, selbst für die Feinde ein herzerfreuender Anblick,
Wort für Wort sarvānuraktaprakṛtiṃ sarvavidyāviśāradam jitendriyam amitrāṇām api dṛṣṭimanoharam von allen Untertanen geliebt, kundig aller Wissenschaften, seine Sinne bezwungen, selbst für die Feinde ein herzerfreuender Anblick, niyantāram asādhūnāṃ goptāraṃ dharmacāriṇām dhṛtimantam anādhṛṣyaṃ jetāram aparājitam
einen Bezähmer der Übeltäter, einen Beschützer der Rechtschaffenen, standhaft, unangreifbar, einen Sieger, selbst unbesiegt -
Wort für Wort niyantāram asādhūnāṃ goptāraṃ dharmacāriṇām dhṛtimantam anādhṛṣyaṃ jetāram aparājitam einen Bezähmer der Übeltäter, einen Beschützer der Rechtschaffenen, standhaft, unangreifbar, einen Sieger, selbst unbesiegt - putraṃ rājā daśarathaḥ kausalyānandavardhanam saṃdṛśya paramāṃ prītim agacchat kurunandana
diesen Sohn, der Kausalyās Freude mehrte, betrachtend, empfand König Daśaratha höchste Freude, Sproß der Kurus.
Wort für Wort putraṃ rājā daśarathaḥ kausalyānandavardhanam saṃdṛśya paramāṃ prītim agacchat kurunandana diesen Sohn, der Kausalyās Freude mehrte, betrachtend, empfand König Daśaratha höchste Freude, Sproß der Kurus. cintayaṃś ca mahātejā guṇān rāmasya vīryavān abhyabhāṣata bhadraṃ te prīyamāṇaḥ purohitam
Und über Rāmas Tugenden nachsinnend, der überaus glanzvolle, tapfere König, sprach er, erfreut, zum Hauspriester: ‚Heil sei dir -
Wort für Wort cintayaṃś ca mahātejā guṇān rāmasya vīryavān abhyabhāṣata bhadraṃ te prīyamāṇaḥ purohitam Und über Rāmas Tugenden nachsinnend, der überaus glanzvolle, tapfere König, sprach er, erfreut, zum Hauspriester: ‚Heil sei dir - adya puṣyo niśi brahman puṇyaṃ yogam upaiṣyati saṃbhārāḥ saṃbhriyantāṃ me rāmaś copanimantryatām
heute Nacht, Brahmane, wird der Puṣya-[Mondhaus] eine günstige Konjunktion erreichen; die Vorbereitungen sollen für mich getroffen und Rāma zur Weihe eingeladen werden.‘
Wort für Wort adya puṣyo niśi brahman puṇyaṃ yogam upaiṣyati saṃbhārāḥ saṃbhriyantāṃ me rāmaś copanimantryatām heute Nacht, Brahmane, wird der Puṣya-[Mondhaus] eine günstige Konjunktion erreichen; die Vorbereitungen sollen für mich getroffen und Rāma zur Weihe eingeladen werden.‘ iti tad rājavacanaṃ pratiśrutyātha mantharā kaikeyīm abhigamyedaṃ kāle vacanam abravīt
Nachdem sie dieses Wort des Königs vernommen hatte, ging Mantharā darauf zu Kaikeyī und sprach zu ihr zur rechten Zeit dieses Wort:
Wort für Wort iti tad rājavacanaṃ pratiśrutyātha mantharā kaikeyīm abhigamyedaṃ kāle vacanam abravīt Nachdem sie dieses Wort des Königs vernommen hatte, ging Mantharā darauf zu Kaikeyī und sprach zu ihr zur rechten Zeit dieses Wort: adya kaikeyi daurbhāgyaṃ rājñā te khyāpitaṃ mahat āśīviṣas tvāṃ saṃkruddhaś caṇḍo daśati durbhage
‚Heute, Kaikeyī, ist dir vom König großes Unglück verkündet worden; eine zornige, wütende Giftschlange beißt dich, Unselige.
Wort für Wort adya kaikeyi daurbhāgyaṃ rājñā te khyāpitaṃ mahat āśīviṣas tvāṃ saṃkruddhaś caṇḍo daśati durbhage ‚Heute, Kaikeyī, ist dir vom König großes Unglück verkündet worden; eine zornige, wütende Giftschlange beißt dich, Unselige. subhagā khalu kausalyā yasyāḥ putro 'bhiṣekṣyate kuto hi tava saubhāgyaṃ yasyāḥ putro na rājyabhāk
Glückselig fürwahr ist Kausalyā, deren Sohn geweiht werden soll; woher aber käme dein Glück, deren Sohn nicht am Königreich teilhat?‘
Wort für Wort subhagā khalu kausalyā yasyāḥ putro 'bhiṣekṣyate kuto hi tava saubhāgyaṃ yasyāḥ putro na rājyabhāk Glückselig fürwahr ist Kausalyā, deren Sohn geweiht werden soll; woher aber käme dein Glück, deren Sohn nicht am Königreich teilhat?‘ sā tad vacanam ājñāya sarvābharaṇabhūṣitā vedīvilagnamadhyeva bibhratī rūpam uttamam
Sie, dieses Wort vernehmend, mit allem Schmuck geschmückt, mit einer Taille schlank wie ein Opferaltar, höchste Schönheit tragend,
Wort für Wort sā tad vacanam ājñāya sarvābharaṇabhūṣitā vedīvilagnamadhyeva bibhratī rūpam uttamam Sie, dieses Wort vernehmend, mit allem Schmuck geschmückt, mit einer Taille schlank wie ein Opferaltar, höchste Schönheit tragend, vivikte patim āsādya hasantīva śucismitā praṇayaṃ vyañjayantīva madhuraṃ vākyam abravīt
begab sich im Verborgenen zu ihrem Gatten und sprach, gleichsam lächelnd, mit reinem Lächeln, gleichsam Zärtlichkeit zeigend, ein süßes Wort:
Wort für Wort vivikte patim āsādya hasantīva śucismitā praṇayaṃ vyañjayantīva madhuraṃ vākyam abravīt begab sich im Verborgenen zu ihrem Gatten und sprach, gleichsam lächelnd, mit reinem Lächeln, gleichsam Zärtlichkeit zeigend, ein süßes Wort: satyapratijña yan me tvaṃ kāmam ekaṃ nisṛṣṭavān upākuruṣva tad rājaṃs tasmān mucyasva saṃkaṭāt
‚Da du, Wahrhaftig-Gelobender, mir einen einzigen Wunsch zugesagt hast, erfülle diesen, o König, und befreie dich von jener Bedrängnis.‘
Wort für Wort satyapratijña yan me tvaṃ kāmam ekaṃ nisṛṣṭavān upākuruṣva tad rājaṃs tasmān mucyasva saṃkaṭāt ‚Da du, Wahrhaftig-Gelobender, mir einen einzigen Wunsch zugesagt hast, erfülle diesen, o König, und befreie dich von jener Bedrängnis.‘ rājovāca varaṃ dadāni te hanta tad gṛhāṇa yad icchasi avadhyo vadhyatāṃ ko 'dya vadhyaḥ ko 'dya vimucyatām
‚Einen Wunsch gewähre ich dir, wohlan, nimm das, was du begehrst; wer Unverwundbares soll getötet werden, wer Todeswürdiges soll heute befreit werden?
Wort für Wort rājovāca varaṃ dadāni te hanta tad gṛhāṇa yad icchasi avadhyo vadhyatāṃ ko 'dya vadhyaḥ ko 'dya vimucyatām ‚Einen Wunsch gewähre ich dir, wohlan, nimm das, was du begehrst; wer Unverwundbares soll getötet werden, wer Todeswürdiges soll heute befreit werden? dhanaṃ dadāni kasyādya hriyatāṃ kasya vā punaḥ brāhmaṇasvād ihānyatra yat kiṃ cid vittam asti me
Wem soll ich heute Reichtum geben, wem wiederum soll er genommen werden? Was auch immer ich sonst an Vermögen besitze, abgesehen vom Eigentum der Brahmanen, ist dein.‘
Wort für Wort dhanaṃ dadāni kasyādya hriyatāṃ kasya vā punaḥ brāhmaṇasvād ihānyatra yat kiṃ cid vittam asti me Wem soll ich heute Reichtum geben, wem wiederum soll er genommen werden? Was auch immer ich sonst an Vermögen besitze, abgesehen vom Eigentum der Brahmanen, ist dein.‘ mārkaṇḍeya uvāca sā tad vacanam ājñāya parigṛhya narādhipam ātmano balam ājñāya tata enam uvāca ha
Sie, dieses Wort vernehmend, den Herrscher der Menschen ergreifend, ihre eigene Macht über ihn erkennend, sprach darauf zu ihm:
Wort für Wort mārkaṇḍeya uvāca sā tad vacanam ājñāya parigṛhya narādhipam ātmano balam ājñāya tata enam uvāca ha Sie, dieses Wort vernehmend, den Herrscher der Menschen ergreifend, ihre eigene Macht über ihn erkennend, sprach darauf zu ihm: ābhiṣecanikaṃ yat te rāmārtham upakalpitam bharatas tad avāpnotu vanaṃ gacchatu rāghavaḥ
‚Was auch immer für die Weihe zugunsten Rāmas vorbereitet wurde, das soll Bharata erlangen; in den Wald soll der Sproß Raghus ziehen.‘
Wort für Wort ābhiṣecanikaṃ yat te rāmārtham upakalpitam bharatas tad avāpnotu vanaṃ gacchatu rāghavaḥ ‚Was auch immer für die Weihe zugunsten Rāmas vorbereitet wurde, das soll Bharata erlangen; in den Wald soll der Sproß Raghus ziehen.‘ sa tad rājā vacaḥ śrutvā vipriyaṃ dāruṇodayam duḥkhārto bharataśreṣṭha na kiṃ cid vyājahāra ha
Er, der König, nachdem er dieses unliebsame, schreckliche Wort vernommen hatte, von Kummer gequält, bester der Bharatas, sagte gar nichts mehr.
Wort für Wort sa tad rājā vacaḥ śrutvā vipriyaṃ dāruṇodayam duḥkhārto bharataśreṣṭha na kiṃ cid vyājahāra ha Er, der König, nachdem er dieses unliebsame, schreckliche Wort vernommen hatte, von Kummer gequält, bester der Bharatas, sagte gar nichts mehr. tatas tathoktaṃ pitaraṃ rāmo vijñāya vīryavān vanaṃ pratasthe dharmātmā rājā satyo bhavatv iti
Darauf, als der tapfere, rechtschaffene Rāma seinen so angesprochenen Vater verstanden hatte, brach er zum Wald auf, [mit dem Gedanken] ‚der König soll wahrhaftig bleiben‘.
Wort für Wort tatas tathoktaṃ pitaraṃ rāmo vijñāya vīryavān vanaṃ pratasthe dharmātmā rājā satyo bhavatv iti Darauf, als der tapfere, rechtschaffene Rāma seinen so angesprochenen Vater verstanden hatte, brach er zum Wald auf, [mit dem Gedanken] ‚der König soll wahrhaftig bleiben‘. tam anvagacchal lakṣmīvān dhanuṣmāṃl lakṣmaṇas tadā sītā ca bhāryā bhadraṃ te vaidehī janakātmajā
Ihm folgte der glückhafte, bogenbewehrte Lakṣmaṇa da, und seine Gattin Sītā, Heil sei dir, die Tochter Videhas, die Tochter Janakas.
Wort für Wort tam anvagacchal lakṣmīvān dhanuṣmāṃl lakṣmaṇas tadā sītā ca bhāryā bhadraṃ te vaidehī janakātmajā Ihm folgte der glückhafte, bogenbewehrte Lakṣmaṇa da, und seine Gattin Sītā, Heil sei dir, die Tochter Videhas, die Tochter Janakas. tato vanaṃ gate rāme rājā daśarathas tadā samayujyata dehasya kālaparyāyadharmaṇā
Als Rāma darauf in den Wald gezogen war, vereinigte sich König Daśaratha da mit dem Gesetz des zeitlichen Wandels des Körpers.
Wort für Wort tato vanaṃ gate rāme rājā daśarathas tadā samayujyata dehasya kālaparyāyadharmaṇā Als Rāma darauf in den Wald gezogen war, vereinigte sich König Daśaratha da mit dem Gesetz des zeitlichen Wandels des Körpers. rāmaṃ tu gatam ājñāya rājānaṃ ca tathāgatam ānāyya bharataṃ devī kaikeyī vākyam abravīt
Als sie erfuhr, dass Rāma fortgezogen und der König ebenso dahingegangen war, ließ die Königin Kaikeyī Bharata herbeiholen und sprach zu ihm dieses Wort:
Wort für Wort rāmaṃ tu gatam ājñāya rājānaṃ ca tathāgatam ānāyya bharataṃ devī kaikeyī vākyam abravīt Als sie erfuhr, dass Rāma fortgezogen und der König ebenso dahingegangen war, ließ die Königin Kaikeyī Bharata herbeiholen und sprach zu ihm dieses Wort: gato daśarathaḥ svargaṃ vanasthau rāmalakṣmaṇau gṛhāṇa rājyaṃ vipulaṃ kṣemaṃ nihatakaṇṭakam
‚Daśaratha ist zum Himmel gegangen, Rāma und Lakṣmaṇa weilen im Wald; nimm das ausgedehnte Königreich, sicher, seiner Dornen beraubt.‘
Wort für Wort gato daśarathaḥ svargaṃ vanasthau rāmalakṣmaṇau gṛhāṇa rājyaṃ vipulaṃ kṣemaṃ nihatakaṇṭakam ‚Daśaratha ist zum Himmel gegangen, Rāma und Lakṣmaṇa weilen im Wald; nimm das ausgedehnte Königreich, sicher, seiner Dornen beraubt.‘ tām uvāca sa dharmātmā nṛśaṃsaṃ bata te kṛtam patiṃ hatvā kulaṃ cedam utsādya dhanalubdhayā
Zu ihr sprach der Rechtschaffene: ‚Grausam, ach, ist was du getan hast - deinen Gatten getötet und dieses Geschlecht vernichtet, du Habgierige!
Wort für Wort tām uvāca sa dharmātmā nṛśaṃsaṃ bata te kṛtam patiṃ hatvā kulaṃ cedam utsādya dhanalubdhayā Zu ihr sprach der Rechtschaffene: ‚Grausam, ach, ist was du getan hast - deinen Gatten getötet und dieses Geschlecht vernichtet, du Habgierige! ayaśaḥ pātayitvā me mūrdhni tvaṃ kulapāṃsane sakāmā bhava me mātar ity uktvā praruroda ha
Nachdem du Schande auf mein Haupt gehäuft hast, Schänderin des Geschlechts, mögest du deinen Wunsch erfüllt haben, meine Mutter!‘ - so gesprochen habend, weinte er laut.
Wort für Wort ayaśaḥ pātayitvā me mūrdhni tvaṃ kulapāṃsane sakāmā bhava me mātar ity uktvā praruroda ha Nachdem du Schande auf mein Haupt gehäuft hast, Schänderin des Geschlechts, mögest du deinen Wunsch erfüllt haben, meine Mutter!‘ - so gesprochen habend, weinte er laut. sa cāritraṃ viśodhyātha sarvaprakṛtisaṃnidhau anvayād bhrātaraṃ rāmaṃ vinivartanalālasaḥ
Er, nachdem er sein Verhalten von Verdacht gereinigt hatte, in Gegenwart aller Untertanen, folgte seinem Bruder Rāma nach, begierig, ihn zur Rückkehr zu bewegen.
Wort für Wort sa cāritraṃ viśodhyātha sarvaprakṛtisaṃnidhau anvayād bhrātaraṃ rāmaṃ vinivartanalālasaḥ Er, nachdem er sein Verhalten von Verdacht gereinigt hatte, in Gegenwart aller Untertanen, folgte seinem Bruder Rāma nach, begierig, ihn zur Rückkehr zu bewegen. kausalyāṃ ca sumitrāṃ ca kaikeyīṃ ca suduḥkhitaḥ agre prasthāpya yānaiḥ sa śatrughnasahito yayau
Kausalyā, Sumitrā und die überaus betrübte Kaikeyī vorausschickend auf Wagen, zog er, zusammen mit Śatrughna,
Wort für Wort kausalyāṃ ca sumitrāṃ ca kaikeyīṃ ca suduḥkhitaḥ agre prasthāpya yānaiḥ sa śatrughnasahito yayau Kausalyā, Sumitrā und die überaus betrübte Kaikeyī vorausschickend auf Wagen, zog er, zusammen mit Śatrughna, vasiṣṭhavāmadevābhyāṃ vipraiś cānyaiḥ sahasraśaḥ paurajānapadaiḥ sārdhaṃ rāmānayanakāṅkṣayā
zusammen mit Vasiṣṭha und Vāmadeva, mit anderen Brahmanen zu Tausenden, sowie mit den Stadt- und Landbewohnern, in der Hoffnung, Rāma zurückzuholen.
Wort für Wort vasiṣṭhavāmadevābhyāṃ vipraiś cānyaiḥ sahasraśaḥ paurajānapadaiḥ sārdhaṃ rāmānayanakāṅkṣayā zusammen mit Vasiṣṭha und Vāmadeva, mit anderen Brahmanen zu Tausenden, sowie mit den Stadt- und Landbewohnern, in der Hoffnung, Rāma zurückzuholen. dadarśa citrakūṭasthaṃ sa rāmaṃ sahalakṣmaṇam tāpasānām alaṃkāraṃ dhārayantaṃ dhanurdharam
Er erblickte Rāma, der sich auf dem Citrakūṭa aufhielt, zusammen mit Lakṣmaṇa, den bogentragenden Schmuck der Asketen tragend.
Wort für Wort dadarśa citrakūṭasthaṃ sa rāmaṃ sahalakṣmaṇam tāpasānām alaṃkāraṃ dhārayantaṃ dhanurdharam Er erblickte Rāma, der sich auf dem Citrakūṭa aufhielt, zusammen mit Lakṣmaṇa, den bogentragenden Schmuck der Asketen tragend. visarjitaḥ sa rāmeṇa pitur vacanakāriṇā nandigrāme 'karod rājyaṃ puraskṛtyāsya pāduke
Von Rāma, der dem Wort seines Vaters gehorchte, entlassen, übte er in Nandigrāma die Herrschaft aus, dessen Sandalen voranstellend.
Wort für Wort visarjitaḥ sa rāmeṇa pitur vacanakāriṇā nandigrāme 'karod rājyaṃ puraskṛtyāsya pāduke Von Rāma, der dem Wort seines Vaters gehorchte, entlassen, übte er in Nandigrāma die Herrschaft aus, dessen Sandalen voranstellend. rāmas tu punar āśaṅkya paurajānapadāgamam praviveśa mahāraṇyaṃ śarabhaṅgāśramaṃ prati
Rāma aber, aus Furcht vor einem erneuten Kommen der Stadt- und Landbewohner, betrat den großen Wald, zum Āśrama Śarabhaṅgas hin.
Wort für Wort rāmas tu punar āśaṅkya paurajānapadāgamam praviveśa mahāraṇyaṃ śarabhaṅgāśramaṃ prati Rāma aber, aus Furcht vor einem erneuten Kommen der Stadt- und Landbewohner, betrat den großen Wald, zum Āśrama Śarabhaṅgas hin. satkṛtya śarabhaṅgaṃ sa daṇḍakāraṇyam āśritaḥ nadīṃ godāvarīṃ ramyām āśritya nyavasat tadā
Nachdem er Śarabhaṅga geehrt hatte, begab er sich zum Daṇḍaka-Wald und ließ sich, am lieblichen Fluss Godāvarī, dort nieder.
Wort für Wort satkṛtya śarabhaṅgaṃ sa daṇḍakāraṇyam āśritaḥ nadīṃ godāvarīṃ ramyām āśritya nyavasat tadā Nachdem er Śarabhaṅga geehrt hatte, begab er sich zum Daṇḍaka-Wald und ließ sich, am lieblichen Fluss Godāvarī, dort nieder. vasatas tasya rāmasya tataḥ śūrpaṇakhākṛtam khareṇāsīn mahad vairaṃ janasthānanivāsinā
Während Rāma dort weilte, entstand darauf, durch Śūrpaṇakhā verursacht, eine große Feindschaft mit Khara, der in Janasthāna wohnte.
Wort für Wort vasatas tasya rāmasya tataḥ śūrpaṇakhākṛtam khareṇāsīn mahad vairaṃ janasthānanivāsinā Während Rāma dort weilte, entstand darauf, durch Śūrpaṇakhā verursacht, eine große Feindschaft mit Khara, der in Janasthāna wohnte. rakṣārthaṃ tāpasānāṃ ca rāghavo dharmavatsalaḥ caturdaśa sahasrāṇi jaghāna bhuvi rakṣasām
Zum Schutz der Asketen erschlug der dem Dharma zugetane Sproß Raghus vierzehntausend Rākṣasas auf der Erde.
Wort für Wort rakṣārthaṃ tāpasānāṃ ca rāghavo dharmavatsalaḥ caturdaśa sahasrāṇi jaghāna bhuvi rakṣasām Zum Schutz der Asketen erschlug der dem Dharma zugetane Sproß Raghus vierzehntausend Rākṣasas auf der Erde. dūṣaṇaṃ ca kharaṃ caiva nihatya sumahābalau cakre kṣemaṃ punar dhīmān dharmāraṇyaṃ sa rāghavaḥ
Nachdem er Dūṣaṇa und Khara, beide von überaus großer Kraft, erschlagen hatte, machte der kluge Sproß Raghus den Dharma-Wald wieder sicher.
Wort für Wort dūṣaṇaṃ ca kharaṃ caiva nihatya sumahābalau cakre kṣemaṃ punar dhīmān dharmāraṇyaṃ sa rāghavaḥ Nachdem er Dūṣaṇa und Khara, beide von überaus großer Kraft, erschlagen hatte, machte der kluge Sproß Raghus den Dharma-Wald wieder sicher. hateṣu teṣu rakṣaḥsu tataḥ śūrpaṇakhā punaḥ yayau nikṛttanāsoṣṭhī laṅkāṃ bhrātur niveśanam
Als jene Rākṣasas erschlagen waren, zog Śūrpaṇakhā darauf, ihrer Nase und Lippen beraubt, zur Wohnstatt ihres Bruders in Laṅkā.
Wort für Wort hateṣu teṣu rakṣaḥsu tataḥ śūrpaṇakhā punaḥ yayau nikṛttanāsoṣṭhī laṅkāṃ bhrātur niveśanam Als jene Rākṣasas erschlagen waren, zog Śūrpaṇakhā darauf, ihrer Nase und Lippen beraubt, zur Wohnstatt ihres Bruders in Laṅkā. tato rāvaṇam abhyetya rākṣasī duḥkhamūrchitā papāta pādayor bhrātuḥ saṃśuṣkarudhirānanā
Darauf, zu Rāvaṇa kommend, die Rākṣasī, vor Kummer ohnmächtig, fiel sie ihrem Bruder zu Füßen, ihr Gesicht mit angetrocknetem Blut bedeckt.
Wort für Wort tato rāvaṇam abhyetya rākṣasī duḥkhamūrchitā papāta pādayor bhrātuḥ saṃśuṣkarudhirānanā Darauf, zu Rāvaṇa kommend, die Rākṣasī, vor Kummer ohnmächtig, fiel sie ihrem Bruder zu Füßen, ihr Gesicht mit angetrocknetem Blut bedeckt. tāṃ tathā vikṛtāṃ dṛṣṭvā rāvaṇaḥ krodhamūrchitaḥ utpapātāsanāt kruddho dantair dantān upaspṛśan
Als er sie so verstümmelt erblickte, sprang Rāvaṇa, vor Zorn außer sich, zornig von seinem Sitz auf, die Zähne aneinander reibend.
Wort für Wort tāṃ tathā vikṛtāṃ dṛṣṭvā rāvaṇaḥ krodhamūrchitaḥ utpapātāsanāt kruddho dantair dantān upaspṛśan Als er sie so verstümmelt erblickte, sprang Rāvaṇa, vor Zorn außer sich, zornig von seinem Sitz auf, die Zähne aneinander reibend. svān amātyān visṛjyātha vivikte tām uvāca saḥ kenāsy evaṃ kṛtā bhadre mām acintyāvamanya ca
Nachdem er seine Minister entlassen hatte, sprach er im Verborgenen zu ihr: ‚Von wem bist du so zugerichtet worden, Gute, ohne an mich zu denken und mich verachtend?
Wort für Wort svān amātyān visṛjyātha vivikte tām uvāca saḥ kenāsy evaṃ kṛtā bhadre mām acintyāvamanya ca Nachdem er seine Minister entlassen hatte, sprach er im Verborgenen zu ihr: ‚Von wem bist du so zugerichtet worden, Gute, ohne an mich zu denken und mich verachtend? kaḥ śūlaṃ tīkṣṇam āsādya sarvagātrair niṣevate kaḥ śirasy agnim ādāya viśvastaḥ svapate sukham
Wer legt sich mit allen Gliedern auf einen scharfen Pfahl? Wer schläft, ein Feuer auf dem Kopf tragend, sorglos und glücklich?
Wort für Wort kaḥ śūlaṃ tīkṣṇam āsādya sarvagātrair niṣevate kaḥ śirasy agnim ādāya viśvastaḥ svapate sukham Wer legt sich mit allen Gliedern auf einen scharfen Pfahl? Wer schläft, ein Feuer auf dem Kopf tragend, sorglos und glücklich? āśīviṣaṃ ghorataraṃ pādena spṛśatīha kaḥ siṃhaṃ kesariṇaṃ kaś ca daṃṣṭrāsu spṛśya tiṣṭhati
Wer berührt hier mit dem Fuß eine überaus schreckliche Giftschlange? Und wer bleibt stehen, einen mähnigen Löwen an den Fangzähnen berührend?‘
Wort für Wort āśīviṣaṃ ghorataraṃ pādena spṛśatīha kaḥ siṃhaṃ kesariṇaṃ kaś ca daṃṣṭrāsu spṛśya tiṣṭhati Wer berührt hier mit dem Fuß eine überaus schreckliche Giftschlange? Und wer bleibt stehen, einen mähnigen Löwen an den Fangzähnen berührend?‘ ity evaṃ bruvatas tasya srotobhyas tejaso 'rciṣaḥ niścerur dahyato rātrau vṛkṣasyeva svarandhrataḥ
Während er so sprach, brachen aus seinen Körperöffnungen Flammen des Zorns hervor, wie bei einem in der Nacht brennenden Baum aus dessen eigenen Löchern.
Wort für Wort ity evaṃ bruvatas tasya srotobhyas tejaso 'rciṣaḥ niścerur dahyato rātrau vṛkṣasyeva svarandhrataḥ Während er so sprach, brachen aus seinen Körperöffnungen Flammen des Zorns hervor, wie bei einem in der Nacht brennenden Baum aus dessen eigenen Löchern. tasya tat sarvam ācakhyau bhaginī rāmavikramam kharadūṣaṇasaṃyuktaṃ rākṣasānāṃ parābhavam
Ihm berichtete seine Schwester das Ganze: Rāmas Tapferkeit, verbunden mit dem Tod Kharas und Dūṣaṇas, die Niederlage der Rākṣasas.
Wort für Wort tasya tat sarvam ācakhyau bhaginī rāmavikramam kharadūṣaṇasaṃyuktaṃ rākṣasānāṃ parābhavam Ihm berichtete seine Schwester das Ganze: Rāmas Tapferkeit, verbunden mit dem Tod Kharas und Dūṣaṇas, die Niederlage der Rākṣasas. sa niścitya tataḥ kṛtyaṃ svasāram upasāntvya ca ūrdhvam ācakrame rājā vidhāya nagare vidhim
Er, nachdem er darauf seinen Plan gefasst und seine Schwester getröstet hatte, brach der König auf, nachdem er die Ordnung in der Stadt geregelt hatte.
Wort für Wort sa niścitya tataḥ kṛtyaṃ svasāram upasāntvya ca ūrdhvam ācakrame rājā vidhāya nagare vidhim Er, nachdem er darauf seinen Plan gefasst und seine Schwester getröstet hatte, brach der König auf, nachdem er die Ordnung in der Stadt geregelt hatte. trikūṭaṃ samatikramya kālaparvatam eva ca dadarśa makarāvāsaṃ gambhīrodaṃ mahodadhim
Nachdem er den Trikūṭa-Berg überquert hatte, sowie den Kāla-Berg, erblickte er das von Krokodilen bewohnte, tiefe Meer, den großen Ozean.
Wort für Wort trikūṭaṃ samatikramya kālaparvatam eva ca dadarśa makarāvāsaṃ gambhīrodaṃ mahodadhim Nachdem er den Trikūṭa-Berg überquert hatte, sowie den Kāla-Berg, erblickte er das von Krokodilen bewohnte, tiefe Meer, den großen Ozean. tam atītyātha gokarṇam abhyagacchad daśānanaḥ dayitaṃ sthānam avyagraṃ śūlapāṇer mahātmanaḥ
Nachdem er dieses überquert hatte, gelangte der Zehnköpfige zum Gokarṇa, dem geliebten, ungestörten Ort des hochherzigen Speerträgers.
Wort für Wort tam atītyātha gokarṇam abhyagacchad daśānanaḥ dayitaṃ sthānam avyagraṃ śūlapāṇer mahātmanaḥ Nachdem er dieses überquert hatte, gelangte der Zehnköpfige zum Gokarṇa, dem geliebten, ungestörten Ort des hochherzigen Speerträgers. tatrābhyagacchan mārīcaṃ pūrvāmātyaṃ daśānanaḥ purā rāmabhayād eva tāpasyaṃ samupāśritam
Dort besuchte der Zehnköpfige den Mārīca, seinen früheren Minister, der sich vordem aus Furcht vor Rāma dem Asketentum zugewandt hatte.“
Wort für Wort tatrābhyagacchan mārīcaṃ pūrvāmātyaṃ daśānanaḥ purā rāmabhayād eva tāpasyaṃ samupāśritam Dort besuchte der Zehnköpfige den Mārīca, seinen früheren Minister, der sich vordem aus Furcht vor Rāma dem Asketentum zugewandt hatte.“
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