Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 73: Bāhukasya Divyalakṣaṇāni Die göttlichen Zeichen Bāhukas

Auf Damayantīs Geheiß beobachtet Keśinī Bāhuka genauer und berichtet von wundersamen, übermenschlichen Zeichen: Er muss sich unter niedrigen Durchgängen nie bücken, Feuer entzündet sich ihm von selbst und verbrennt ihn nicht, Wasser fließt ihm nach Wunsch zu, und zerdrückte Blumen werden in seinen Händen nur noch duftender. Damayantī, nun überzeugt, lässt ihm heimlich gekochtes Fleisch bringen und erkennt am Geschmack unweigerlich Nalas eigene Kochkunst. Sie sendet ihre Zwillingskinder zu ihm; Bāhuka, überwältigt, umarmt sie weinend, fängt sich jedoch rasch wieder und schickt Keśinī mit einer vorsichtigen Ausrede fort, um keinen Verdacht zu erregen.

bṛhadaśva uvāca damayantī tu tac chrutvā bhṛśaṃ śokaparāyaṇā śaṅkamānā nalaṃ taṃ vai keśinīm idam abravīt

Bṛhadaśva sprach: Damayantī aber, als sie dies gehört hatte, ganz dem Kummer hingegeben, im Verdacht, dass er Nala sei, sprach zu Keśinī dies:

Wort für Wort
bṛhadaśva uvāca damayantī tu tac chrutvā bhṛśaṃ śokaparāyaṇā śaṅkamānā nalaṃ taṃ vai keśinīm idam abravīt
Bṛhadaśva sprach: Damayantī aber, als sie dies gehört hatte, ganz dem Kummer hingegeben, im Verdacht, dass er Nala sei, sprach zu Keśinī dies:

gaccha keśini bhūyas tvaṃ parīkṣāṃ kuru bāhuke ābruvāṇā samīpasthā caritāny asya lakṣaya

„Geh, Keśinī, noch einmal, und stelle Bāhuka auf die Probe; sprich mit ihm, in seiner Nähe weilend, und beobachte sein Verhalten.

Wort für Wort
gaccha keśini bhūyas tvaṃ parīkṣāṃ kuru bāhuke ābruvāṇā samīpasthā caritāny asya lakṣaya
„Geh, Keśinī, noch einmal, und stelle Bāhuka auf die Probe; sprich mit ihm, in seiner Nähe weilend, und beobachte sein Verhalten.

yadā ca kiṃ cit kuryāt sa kāraṇaṃ tatra bhāmini tatra saṃceṣṭamānasya saṃlakṣyaṃ te viceṣṭitam

Und wann immer er etwas tut, o Schöne, aus irgendeinem Anlass, sollst du dabei sein Verhalten genau beobachten, während er handelt.

Wort für Wort
yadā ca kiṃ cit kuryāt sa kāraṇaṃ tatra bhāmini tatra saṃceṣṭamānasya saṃlakṣyaṃ te viceṣṭitam
Und wann immer er etwas tut, o Schöne, aus irgendeinem Anlass, sollst du dabei sein Verhalten genau beobachten, während er handelt.

na cāsya pratibandhena deyo 'gnir api bhāmini yācate na jalaṃ deyaṃ samyag atvaramāṇayā

Und ohne Zögern soll ihm auch Feuer gegeben werden, o Schöne; und wenn er nach Wasser verlangt, soll es ihm ordentlich gegeben werden, ohne Eile.

Wort für Wort
na cāsya pratibandhena deyo 'gnir api bhāmini yācate na jalaṃ deyaṃ samyag atvaramāṇayā
Und ohne Zögern soll ihm auch Feuer gegeben werden, o Schöne; und wenn er nach Wasser verlangt, soll es ihm ordentlich gegeben werden, ohne Eile.

etat sarvaṃ samīkṣya tvaṃ caritaṃ me nivedaya yac cānyad api paśyethās tac cākhyeyaṃ tvayā mama

Nachdem du all dies beobachtet hast, berichte mir sein Verhalten; und was du sonst noch erblicken solltest, das sollst du mir ebenfalls mitteilen.“

Wort für Wort
etat sarvaṃ samīkṣya tvaṃ caritaṃ me nivedaya yac cānyad api paśyethās tac cākhyeyaṃ tvayā mama
Nachdem du all dies beobachtet hast, berichte mir sein Verhalten; und was du sonst noch erblicken solltest, das sollst du mir ebenfalls mitteilen.“

damayantyaivam uktā sā jagāmāthāśu keśinī niśāmya ca hayajñasya liṅgāni punar āgamat

So von Damayantī angesprochen, ging Keśinī sogleich fort; und nachdem sie die Kennzeichen des Pferdekenners beobachtet hatte, kehrte sie wieder zurück.

Wort für Wort
damayantyaivam uktā sā jagāmāthāśu keśinī niśāmya ca hayajñasya liṅgāni punar āgamat
So von Damayantī angesprochen, ging Keśinī sogleich fort; und nachdem sie die Kennzeichen des Pferdekenners beobachtet hatte, kehrte sie wieder zurück.

sā tat sarvaṃ yathāvṛttaṃ damayantyai nyavedayat nimittaṃ yat tadā dṛṣṭaṃ bāhuke divyamānuṣam

Sie berichtete Damayantī alles, wie es sich zugetragen hatte, jene Zeichen, die sie da an Bāhuka erblickt hatte - göttlich und menschlich zugleich:

Wort für Wort
sā tat sarvaṃ yathāvṛttaṃ damayantyai nyavedayat nimittaṃ yat tadā dṛṣṭaṃ bāhuke divyamānuṣam
Sie berichtete Damayantī alles, wie es sich zugetragen hatte, jene Zeichen, die sie da an Bāhuka erblickt hatte - göttlich und menschlich zugleich:

keśiny uvāca dṛḍhaṃ śucyupacāro 'sau na mayā mānuṣaḥ kva cit dṛṣṭapūrvaḥ śruto vāpi damayanti tathāvidhaḥ

Keśinī sprach: „Gewiss ist sein Wesen von reiner Art; niemals habe ich zuvor einen Menschen von solcher Art gesehen oder gehört, Damayantī.

Wort für Wort
keśiny uvāca dṛḍhaṃ śucyupacāro 'sau na mayā mānuṣaḥ kva cit dṛṣṭapūrvaḥ śruto vāpi damayanti tathāvidhaḥ
Keśinī sprach: „Gewiss ist sein Wesen von reiner Art; niemals habe ich zuvor einen Menschen von solcher Art gesehen oder gehört, Damayantī.

hrasvam āsādya saṃcāraṃ nāsau vinamate kva cit taṃ tu dṛṣṭvā yathāsaṅgam utsarpati yathāsukham saṃkaṭe 'py asya sumahad vivaraṃ jāyate 'dhikam

Kommt er an einen niedrigen Durchgang, so beugt er sich niemals; wenn man ihn ansieht, weicht er, wie es sich gerade fügt, mit Leichtigkeit aus; und selbst an einer engen Stelle entsteht für ihn ein überaus großer, weiter Raum.

Wort für Wort
hrasvam āsādya saṃcāraṃ nāsau vinamate kva cit taṃ tu dṛṣṭvā yathāsaṅgam utsarpati yathāsukham saṃkaṭe 'py asya sumahad vivaraṃ jāyate 'dhikam
Kommt er an einen niedrigen Durchgang, so beugt er sich niemals; wenn man ihn ansieht, weicht er, wie es sich gerade fügt, mit Leichtigkeit aus; und selbst an einer engen Stelle entsteht für ihn ein überaus großer, weiter Raum.

ṛtuparṇasya cārthāya bhojanīyam anekaśaḥ preṣitaṃ tatra rājñā ca māṃsaṃ subahu pāśavam

Und für Ṛtuparṇa wurde vielerlei Speise gesandt, dorthin, vom König, und sehr viel Fleisch von Schlachttieren.

Wort für Wort
ṛtuparṇasya cārthāya bhojanīyam anekaśaḥ preṣitaṃ tatra rājñā ca māṃsaṃ subahu pāśavam
Und für Ṛtuparṇa wurde vielerlei Speise gesandt, dorthin, vom König, und sehr viel Fleisch von Schlachttieren.

tasya prakṣālanārthāya kumbhas tatropakalpitaḥ sa tenāvekṣitaḥ kumbhaḥ pūrṇa evābhavat tadā

Zu dessen Waschung wurde dort ein Wasserkrug bereitgestellt; sobald er von ihm nur angesehen wurde, war jener Krug sogleich voll.

Wort für Wort
tasya prakṣālanārthāya kumbhas tatropakalpitaḥ sa tenāvekṣitaḥ kumbhaḥ pūrṇa evābhavat tadā
Zu dessen Waschung wurde dort ein Wasserkrug bereitgestellt; sobald er von ihm nur angesehen wurde, war jener Krug sogleich voll.

tataḥ prakṣālanaṃ kṛtvā samadhiśritya bāhukaḥ tṛṇamuṣṭiṃ samādāya āvidhyainaṃ samādadhat

Dann, nachdem er sich gewaschen hatte, nahm Bāhuka, sich niedersetzend, eine Handvoll Gras, schwang sie und legte sie hin,

Wort für Wort
tataḥ prakṣālanaṃ kṛtvā samadhiśritya bāhukaḥ tṛṇamuṣṭiṃ samādāya āvidhyainaṃ samādadhat
Dann, nachdem er sich gewaschen hatte, nahm Bāhuka, sich niedersetzend, eine Handvoll Gras, schwang sie und legte sie hin,

atha prajvalitas tatra sahasā havyavāhanaḥ tad adbhutatamaṃ dṛṣṭvā vismitāham ihāgatā

und da entflammte plötzlich das Feuer von selbst; als ich dieses höchst Wunderbare gesehen hatte, kam ich staunend hierher.

Wort für Wort
atha prajvalitas tatra sahasā havyavāhanaḥ tad adbhutatamaṃ dṛṣṭvā vismitāham ihāgatā
und da entflammte plötzlich das Feuer von selbst; als ich dieses höchst Wunderbare gesehen hatte, kam ich staunend hierher.

anyac ca tasmin sumahad āścaryaṃ lakṣitaṃ mayā yad agnim api saṃspṛśya naiva dahyaty asau śubhe

Und ein anderes, überaus großes Wunder habe ich an ihm bemerkt, o Holde: dass er, selbst wenn er das Feuer berührt, nicht davon verbrannt wird.

Wort für Wort
anyac ca tasmin sumahad āścaryaṃ lakṣitaṃ mayā yad agnim api saṃspṛśya naiva dahyaty asau śubhe
Und ein anderes, überaus großes Wunder habe ich an ihm bemerkt, o Holde: dass er, selbst wenn er das Feuer berührt, nicht davon verbrannt wird.

chandena codakaṃ tasya vahaty āvarjitaṃ drutam atīva cānyat sumahad āścaryaṃ dṛṣṭavaty aham

Und nach seinem Willen fließt das Wasser für ihn rasch herbei, sobald er es nur wünscht; und noch ein weiteres, überaus großes Wunder habe ich gesehen:

Wort für Wort
chandena codakaṃ tasya vahaty āvarjitaṃ drutam atīva cānyat sumahad āścaryaṃ dṛṣṭavaty aham
Und nach seinem Willen fließt das Wasser für ihn rasch herbei, sobald er es nur wünscht; und noch ein weiteres, überaus großes Wunder habe ich gesehen:

yat sa puṣpāṇy upādāya hastābhyāṃ mamṛde śanaiḥ mṛdyamānāni pāṇibhyāṃ tena puṣpāṇi tāny atha

dass die Blumen, die er mit seinen Händen nahm und langsam zerdrückte, jene Blumen, von seinen Händen zerdrückt, dann

Wort für Wort
yat sa puṣpāṇy upādāya hastābhyāṃ mamṛde śanaiḥ mṛdyamānāni pāṇibhyāṃ tena puṣpāṇi tāny atha
dass die Blumen, die er mit seinen Händen nahm und langsam zerdrückte, jene Blumen, von seinen Händen zerdrückt, dann

bhūya eva sugandhīni hṛṣitāni bhavanti ca etāny adbhutakalpāni dṛṣṭvāhaṃ drutam āgatā

noch duftender und noch frischer wurden, als sie zuvor waren. Nachdem ich diese wundersamen Dinge gesehen hatte, bin ich rasch hierher zurückgekehrt.“

Wort für Wort
bhūya eva sugandhīni hṛṣitāni bhavanti ca etāny adbhutakalpāni dṛṣṭvāhaṃ drutam āgatā
noch duftender und noch frischer wurden, als sie zuvor waren. Nachdem ich diese wundersamen Dinge gesehen hatte, bin ich rasch hierher zurückgekehrt.“

bṛhadaśva uvāca damayantī tu tac chrutvā puṇyaślokasya ceṣṭitam amanyata nalaṃ prāptaṃ karmaceṣṭābhisūcitam

Bṛhadaśva sprach: Damayantī aber, als sie dies vom Verhalten des von makellosem Ruhm gehört hatte, glaubte, dass Nala gefunden sei, wie es durch die Zeichen seines Tuns angezeigt wurde.

Wort für Wort
bṛhadaśva uvāca damayantī tu tac chrutvā puṇyaślokasya ceṣṭitam amanyata nalaṃ prāptaṃ karmaceṣṭābhisūcitam
Bṛhadaśva sprach: Damayantī aber, als sie dies vom Verhalten des von makellosem Ruhm gehört hatte, glaubte, dass Nala gefunden sei, wie es durch die Zeichen seines Tuns angezeigt wurde.

sā śaṅkamānā bhartāraṃ nalaṃ bāhukarūpiṇam keśinīṃ ślakṣṇayā vācā rudatī punar abravīt

Sie, die vermutete, dass ihr Gatte Nala in der Gestalt Bāhukas sei, sprach, weinend, mit sanfter Stimme wiederum zu Keśinī:

Wort für Wort
sā śaṅkamānā bhartāraṃ nalaṃ bāhukarūpiṇam keśinīṃ ślakṣṇayā vācā rudatī punar abravīt
Sie, die vermutete, dass ihr Gatte Nala in der Gestalt Bāhukas sei, sprach, weinend, mit sanfter Stimme wiederum zu Keśinī:

punar gaccha pramattasya bāhukasyopasaṃskṛtam mahānasāc chṛtaṃ māṃsaṃ samādāyaihi bhāmini

„Geh noch einmal, und wenn Bāhuka unachtsam ist, nimm von dem in der Küche zubereiteten, gekochten Fleisch und komm damit zu mir zurück, o Schöne.“

Wort für Wort
punar gaccha pramattasya bāhukasyopasaṃskṛtam mahānasāc chṛtaṃ māṃsaṃ samādāyaihi bhāmini
„Geh noch einmal, und wenn Bāhuka unachtsam ist, nimm von dem in der Küche zubereiteten, gekochten Fleisch und komm damit zu mir zurück, o Schöne.“

sā gatvā bāhuke vyagre tan māṃsam apakṛṣya ca atyuṣṇam eva tvaritā tatkṣaṇaṃ priyakāriṇī damayantyai tataḥ prādāt keśinī kurunandana

Sie ging, und während Bāhuka unaufmerksam war, entwendete sie jenes Fleisch, noch überaus heiß, eilends, im selben Augenblick, ihm zu Gefallen handelnd; und Keśinī gab es dann Damayantī, o Freude der Kurus.

Wort für Wort
sā gatvā bāhuke vyagre tan māṃsam apakṛṣya ca atyuṣṇam eva tvaritā tatkṣaṇaṃ priyakāriṇī damayantyai tataḥ prādāt keśinī kurunandana
Sie ging, und während Bāhuka unaufmerksam war, entwendete sie jenes Fleisch, noch überaus heiß, eilends, im selben Augenblick, ihm zu Gefallen handelnd; und Keśinī gab es dann Damayantī, o Freude der Kurus.

socitā nalasiddhasya māṃsasya bahuśaḥ purā prāśya matvā nalaṃ sūdaṃ prākrośad bhṛśaduḥkhitā

Sie, die einst oftmals das von Nala zubereitete Fleisch gekostet hatte, erkannte, es kostend, dass Nala der Koch war, und schrie laut auf, überaus betrübt.

Wort für Wort
socitā nalasiddhasya māṃsasya bahuśaḥ purā prāśya matvā nalaṃ sūdaṃ prākrośad bhṛśaduḥkhitā
Sie, die einst oftmals das von Nala zubereitete Fleisch gekostet hatte, erkannte, es kostend, dass Nala der Koch war, und schrie laut auf, überaus betrübt.

vaiklavyaṃ ca paraṃ gatvā prakṣālya ca mukhaṃ tataḥ mithunaṃ preṣayām āsa keśinyā saha bhārata

Nachdem sie in höchste Verwirrung geraten war und sich dann das Gesicht gewaschen hatte, sandte sie das Zwillingspaar zusammen mit Keśinī, o Bhārata.

Wort für Wort
vaiklavyaṃ ca paraṃ gatvā prakṣālya ca mukhaṃ tataḥ mithunaṃ preṣayām āsa keśinyā saha bhārata
Nachdem sie in höchste Verwirrung geraten war und sich dann das Gesicht gewaschen hatte, sandte sie das Zwillingspaar zusammen mit Keśinī, o Bhārata.

indrasenāṃ saha bhrātrā samabhijñāya bāhukaḥ abhidrutya tato rājā pariṣvajyāṅkam ānayat

Als Bāhuka Indrasenā zusammen mit ihrem Bruder erkannte, lief der König auf sie zu, umarmte sie und nahm sie auf seinen Schoß.

Wort für Wort
indrasenāṃ saha bhrātrā samabhijñāya bāhukaḥ abhidrutya tato rājā pariṣvajyāṅkam ānayat
Als Bāhuka Indrasenā zusammen mit ihrem Bruder erkannte, lief der König auf sie zu, umarmte sie und nahm sie auf seinen Schoß.

bāhukas tu samāsādya sutau surasutopamau bhṛśaṃ duḥkhaparītātmā sasvaraṃ prarudoda ha

Bāhuka aber, seine beiden Kinder, den Göttersöhnen gleich, an sich gedrückt, von Kummer ganz erfüllt, weinte laut auf.

Wort für Wort
bāhukas tu samāsādya sutau surasutopamau bhṛśaṃ duḥkhaparītātmā sasvaraṃ prarudoda ha
Bāhuka aber, seine beiden Kinder, den Göttersöhnen gleich, an sich gedrückt, von Kummer ganz erfüllt, weinte laut auf.

naiṣadho darśayitvā tu vikāram asakṛt tadā utsṛjya sahasā putrau keśinīm idam abravīt

Der Naiṣadha aber, nachdem er da wiederholt diese Erschütterung gezeigt hatte, ließ plötzlich die beiden Kinder los und sprach zu Keśinī dies:

Wort für Wort
naiṣadho darśayitvā tu vikāram asakṛt tadā utsṛjya sahasā putrau keśinīm idam abravīt
Der Naiṣadha aber, nachdem er da wiederholt diese Erschütterung gezeigt hatte, ließ plötzlich die beiden Kinder los und sprach zu Keśinī dies:

idaṃ susadṛśaṃ bhadre mithunaṃ mama putrayoḥ tato dṛṣṭvaiva sahasā bāṣpam utsṛṣṭavān aham

„Dieses Zwillingspaar, o Gute, ist meinen eigenen Kindern zum Verwechseln ähnlich; deshalb habe ich, sie erblickend, sogleich Tränen vergossen.

Wort für Wort
idaṃ susadṛśaṃ bhadre mithunaṃ mama putrayoḥ tato dṛṣṭvaiva sahasā bāṣpam utsṛṣṭavān aham
„Dieses Zwillingspaar, o Gute, ist meinen eigenen Kindern zum Verwechseln ähnlich; deshalb habe ich, sie erblickend, sogleich Tränen vergossen.

bahuśaḥ saṃpatantīṃ tvāṃ janaḥ śaṅketa doṣataḥ vayaṃ ca deśātithayo gaccha bhadre namo 'stu te

Wenn du oft zu mir kämst, könnten die Leute Verdacht gegen dich hegen; und wir sind hier nur Gäste in diesem Land. Geh, o Gute, Heil sei dir.“

Wort für Wort
bahuśaḥ saṃpatantīṃ tvāṃ janaḥ śaṅketa doṣataḥ vayaṃ ca deśātithayo gaccha bhadre namo 'stu te
Wenn du oft zu mir kämst, könnten die Leute Verdacht gegen dich hegen; und wir sind hier nur Gäste in diesem Land. Geh, o Gute, Heil sei dir.“

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