Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 220: Piśācagaṇotpattiḥ Svāhās Gabe, Rudras Same und die Entstehung der Piśāca-Scharen

Svāhā erbittet und erhält von Skanda die dauerhafte Gunst, dass der rituelle Anruf ‚Svāhā‘ beim Feueropfer sie für immer mit Agni vereint. Brahmā sendet Mahāsena zu seinem Vater Maheśvara und erläutert dabei erneut die verschränkte Doppelherkunft (Rudra ging in Agni, Umā in Svāhā ein); aus dem fünffach herabgefallenen Samen Rudras entstehen die furchtbaren, fleischfressenden Gaṇa-Scharen (darunter das Paar Miñjikāmiñjika und die baumentsprungenen Vṛddhikā-Frauen), deren kultische Verehrung zur Krankheitsabwehr und für Kinderwohl vorgeschrieben wird. Es folgt die Herkunftserzählung von Airāvatas zwei Glocken (‚Vaijayantī‘), die Śakra Skanda und Viśākha überreicht, sowie der roten Fahne. Das Kapitel schließt mit einem Preisbild des von Skanda erstrahlten Mandara/Śveta-Parvata, umringt von Götter- und Piśāca-Scharen, tanzenden Gandharvas und Apsaras.

mārkaṇḍeya uvāca yadā skandena mātṝṇām evam etat priyaṃ kṛtam athainam abravīt svāhā mama putras tvam aurasaḥ

Mārkaṇḍeya sprach: „Als dies den Müttern von Skanda auf solche Weise zuliebe getan worden war, sprach Svāhā zu ihm: ‚Du bist mein leiblicher Sohn.

Wort für Wort
mārkaṇḍeya uvāca yadā skandena mātṝṇām evam etat priyaṃ kṛtam athainam abravīt svāhā mama putras tvam aurasaḥ
Mārkaṇḍeya sprach: „Als dies den Müttern von Skanda auf solche Weise zuliebe getan worden war, sprach Svāhā zu ihm: ‚Du bist mein leiblicher Sohn.

icchāmy ahaṃ tvayā dattāṃ prītiṃ paramadurlabhām tām abravīt tataḥ skandaḥ prītim icchasi kīdṛśīm

Ich wünsche mir, dass du mir eine Gunst gewährst, die überaus schwer zu erlangen ist.‘ Da sprach Skanda zu ihr: ‚Was für eine Gunst wünschst du dir?‘

Wort für Wort
icchāmy ahaṃ tvayā dattāṃ prītiṃ paramadurlabhām tām abravīt tataḥ skandaḥ prītim icchasi kīdṛśīm
Ich wünsche mir, dass du mir eine Gunst gewährst, die überaus schwer zu erlangen ist.‘ Da sprach Skanda zu ihr: ‚Was für eine Gunst wünschst du dir?‘

svāhovāca dakṣasyāhaṃ priyā kanyā svāhā nāma mahābhuja bālyāt prabhṛti nityaṃ ca jātakāmā hutāśane

Svāhā sprach: ‚Ich bin Dakṣas geliebte Tochter, mit Namen Svāhā, o Starkarmiger; von Kindheit an hege ich beständig Verlangen nach dem Opferverzehrer (Agni).

Wort für Wort
svāhovāca dakṣasyāhaṃ priyā kanyā svāhā nāma mahābhuja bālyāt prabhṛti nityaṃ ca jātakāmā hutāśane
Svāhā sprach: ‚Ich bin Dakṣas geliebte Tochter, mit Namen Svāhā, o Starkarmiger; von Kindheit an hege ich beständig Verlangen nach dem Opferverzehrer (Agni).

na ca māṃ kāminīṃ putra samyag jānāti pāvakaḥ icchāmi śāśvataṃ vāsaṃ vastuṃ putra sahāgninā

Doch Agni erkennt mich, die Liebende, nicht richtig, mein Sohn; ich wünsche mir, mein Sohn, für immer zusammen mit Agni zu wohnen.‘

Wort für Wort
na ca māṃ kāminīṃ putra samyag jānāti pāvakaḥ icchāmi śāśvataṃ vāsaṃ vastuṃ putra sahāgninā
Doch Agni erkennt mich, die Liebende, nicht richtig, mein Sohn; ich wünsche mir, mein Sohn, für immer zusammen mit Agni zu wohnen.‘

skanda uvāca havyaṃ kavyaṃ ca yat kiṃ cid dvijā mantrapuraskṛtam hoṣyanty agnau sadā devi svāhety uktvā samudyatam

Skanda sprach: ‚Was auch immer die Zweifachgeborenen an Opfergaben für Götter und Ahnen, von Mantras eingeleitet, stets bereithalten werden, um es, den Ruf Svāhā vorausschickend, eifrig ins Feuer zu opfern, o Göttin -

Wort für Wort
skanda uvāca havyaṃ kavyaṃ ca yat kiṃ cid dvijā mantrapuraskṛtam hoṣyanty agnau sadā devi svāhety uktvā samudyatam
Skanda sprach: ‚Was auch immer die Zweifachgeborenen an Opfergaben für Götter und Ahnen, von Mantras eingeleitet, stets bereithalten werden, um es, den Ruf Svāhā vorausschickend, eifrig ins Feuer zu opfern, o Göttin -

adya prabhṛti dāsyanti suvṛttāḥ satpathe sthitāḥ evam agnis tvayā sārdhaṃ sadā vatsyati śobhane

von heute an werden es die Rechtschaffenen, die auf dem Pfad der Guten stehen, so darbringen; auf diese Weise wird Agni stets zusammen mit dir wohnen, o Schöne.‘

Wort für Wort
adya prabhṛti dāsyanti suvṛttāḥ satpathe sthitāḥ evam agnis tvayā sārdhaṃ sadā vatsyati śobhane
von heute an werden es die Rechtschaffenen, die auf dem Pfad der Guten stehen, so darbringen; auf diese Weise wird Agni stets zusammen mit dir wohnen, o Schöne.‘

mārkaṇḍeya uvāca evam uktā tataḥ svāhā tuṣṭā skandena pūjitā pāvakena samāyuktā bhartrā skandam apūjayat

Mārkaṇḍeya sprach: So angesprochen, war Svāhā zufrieden, von Skanda geehrt; mit Agni, ihrem Gatten, vereint, verehrte sie Skanda.

Wort für Wort
mārkaṇḍeya uvāca evam uktā tataḥ svāhā tuṣṭā skandena pūjitā pāvakena samāyuktā bhartrā skandam apūjayat
Mārkaṇḍeya sprach: So angesprochen, war Svāhā zufrieden, von Skanda geehrt; mit Agni, ihrem Gatten, vereint, verehrte sie Skanda.

tato brahmā mahāsenaṃ prajāpatir athābravīt abhigaccha mahādevaṃ pitaraṃ tripurārdanam

Darauf sprach Brahmā, der Herr der Geschöpfe, zu Mahāsena: ‚Geh zu dem großen Gott, deinem Vater, dem Bezwinger der drei Burgen (Tripura);

Wort für Wort
tato brahmā mahāsenaṃ prajāpatir athābravīt abhigaccha mahādevaṃ pitaraṃ tripurārdanam
Darauf sprach Brahmā, der Herr der Geschöpfe, zu Mahāsena: ‚Geh zu dem großen Gott, deinem Vater, dem Bezwinger der drei Burgen (Tripura);

rudreṇāgniṃ samāviśya svāhām āviśya comayā hitārthaṃ sarvalokānāṃ jātas tvam aparājitaḥ

denn indem Rudra in Agni einging und zugleich mit Umā in Svāhā einging, wurdest du, der Unbesiegbare, zum Wohl aller Welten geboren.

Wort für Wort
rudreṇāgniṃ samāviśya svāhām āviśya comayā hitārthaṃ sarvalokānāṃ jātas tvam aparājitaḥ
denn indem Rudra in Agni einging und zugleich mit Umā in Svāhā einging, wurdest du, der Unbesiegbare, zum Wohl aller Welten geboren.

Der Vers verknüpft hier erneut - wie bereits in Kap.218 - die beiden Herkunftstraditionen Skandas (Sohn Agnis / Sohn Rudras) explizit miteinander, statt sie zu trennen.

umāyonyāṃ ca rudreṇa śukraṃ siktaṃ mahātmanā āste girau nipatitaṃ miñjikāmiñjikaṃ yataḥ

Und der Same, der von dem Hochherzigen Rudra in den Schoß Umās vergossen wurde, liegt, auf den Berg gefallen; daraus entstand Miñjikāmiñjika. [?]

Wort für Wort
umāyonyāṃ ca rudreṇa śukraṃ siktaṃ mahātmanā āste girau nipatitaṃ miñjikāmiñjikaṃ yataḥ
Und der Same, der von dem Hochherzigen Rudra in den Schoß Umās vergossen wurde, liegt, auf den Berg gefallen; daraus entstand Miñjikāmiñjika. [?]

Die genaue syntaktische Beziehung zwischen dem in Umās Schoß vergossenen und dem auf den Berg gefallenen Samen bleibt im knappen Sanskrit-Text unklar; die Übersetzung folgt der wahrscheinlichsten Lesart.

saṃbhūtaṃ lohitode tu śukraśeṣam avāpatat sūryaraśmiṣu cāpy anyad anyac caivāpatad bhuvi āsaktam anyad vṛkṣeṣu tad evaṃ pañcadhāpatat

Der übrige Same, der entstanden war, fiel in den Lohita-See; ein anderer Teil fiel in die Sonnenstrahlen, wieder ein anderer fiel auf die Erde, ein weiterer blieb an Bäumen haften - so fiel er auf fünffache Weise.

Wort für Wort
saṃbhūtaṃ lohitode tu śukraśeṣam avāpatat sūryaraśmiṣu cāpy anyad anyac caivāpatad bhuvi āsaktam anyad vṛkṣeṣu tad evaṃ pañcadhāpatat
Der übrige Same, der entstanden war, fiel in den Lohita-See; ein anderer Teil fiel in die Sonnenstrahlen, wieder ein anderer fiel auf die Erde, ein weiterer blieb an Bäumen haften - so fiel er auf fünffache Weise.

ta ete vividhākārā gaṇā jñeyā manīṣibhiḥ tava pāriṣadā ghorā ya ete piśitāśanāḥ

Diese mannigfaltig gestalteten Scharen sollen von den Weisen erkannt werden als deine furchtbaren Gefolgsleute, diese Fleischfresser.‘

Wort für Wort
ta ete vividhākārā gaṇā jñeyā manīṣibhiḥ tava pāriṣadā ghorā ya ete piśitāśanāḥ
Diese mannigfaltig gestalteten Scharen sollen von den Weisen erkannt werden als deine furchtbaren Gefolgsleute, diese Fleischfresser.‘

evam astv iti cāpy uktvā mahāseno maheśvaram apūjayad ameyātmā pitaraṃ pitṛvatsalaḥ

‚So sei es‘, sprach Mahāsena, der Unermessliche, und verehrte den großen Herrn, seinen Vater, ihm in kindlicher Liebe zugetan.

Wort für Wort
evam astv iti cāpy uktvā mahāseno maheśvaram apūjayad ameyātmā pitaraṃ pitṛvatsalaḥ
‚So sei es‘, sprach Mahāsena, der Unermessliche, und verehrte den großen Herrn, seinen Vater, ihm in kindlicher Liebe zugetan.

arkapuṣpais tu te pañca gaṇāḥ pūjyā dhanārthibhiḥ vyādhipraśamanārthaṃ ca teṣāṃ pūjāṃ samācaret

Mit Arka-Blüten aber sollen jene fünf Scharen von denen verehrt werden, die nach Reichtum verlangen; und zur Besänftigung von Krankheit soll man ihre Verehrung vollziehen.

Wort für Wort
arkapuṣpais tu te pañca gaṇāḥ pūjyā dhanārthibhiḥ vyādhipraśamanārthaṃ ca teṣāṃ pūjāṃ samācaret
Mit Arka-Blüten aber sollen jene fünf Scharen von denen verehrt werden, die nach Reichtum verlangen; und zur Besänftigung von Krankheit soll man ihre Verehrung vollziehen.

miñjikāmiñjikaṃ caiva mithunaṃ rudrasaṃbhavam namaskāryaṃ sadaiveha bālānāṃ hitam icchatā

Und das Paar Miñjikāmiñjika, aus Rudra entstanden, soll stets von dem, der das Wohl der Kinder wünscht, verehrt werden.

Wort für Wort
miñjikāmiñjikaṃ caiva mithunaṃ rudrasaṃbhavam namaskāryaṃ sadaiveha bālānāṃ hitam icchatā
Und das Paar Miñjikāmiñjika, aus Rudra entstanden, soll stets von dem, der das Wohl der Kinder wünscht, verehrt werden.

striyo mānuṣamāṃsādā vṛddhikā nāma nāmataḥ vṛkṣeṣu jātās tā devyo namaskāryāḥ prajārthibhiḥ

Die menschenfleischverzehrenden Frauen, dem Namen nach Vṛddhikā genannt, aus Bäumen entstanden - diese Göttinnen sollen von denen verehrt werden, die sich Nachkommenschaft wünschen.

Wort für Wort
striyo mānuṣamāṃsādā vṛddhikā nāma nāmataḥ vṛkṣeṣu jātās tā devyo namaskāryāḥ prajārthibhiḥ
Die menschenfleischverzehrenden Frauen, dem Namen nach Vṛddhikā genannt, aus Bäumen entstanden - diese Göttinnen sollen von denen verehrt werden, die sich Nachkommenschaft wünschen.

evam ete piśācānām asaṃkhyeyā gaṇāḥ smṛtāḥ ghaṇṭāyāḥ sapatākāyāḥ śṛṇu me saṃbhavaṃ nṛpa

So sind diese unzähligen Scharen der Piśācas überliefert; höre nun von mir die Entstehung der Glocke samt der Fahne, o König.

Wort für Wort
evam ete piśācānām asaṃkhyeyā gaṇāḥ smṛtāḥ ghaṇṭāyāḥ sapatākāyāḥ śṛṇu me saṃbhavaṃ nṛpa
So sind diese unzähligen Scharen der Piśācas überliefert; höre nun von mir die Entstehung der Glocke samt der Fahne, o König.

airāvatasya ghaṇṭe dve vaijayantyāv iti śrute guhasya te svayaṃ datte śakreṇānāyya dhīmatā

Die beiden Glocken Airāvatas, bekannt als die ‚Siegreichen‘ (Vaijayantī), wurden von dem weisen Śakra selbst herbeigebracht und dem Guha (Skanda) übergeben.

Wort für Wort
airāvatasya ghaṇṭe dve vaijayantyāv iti śrute guhasya te svayaṃ datte śakreṇānāyya dhīmatā
Die beiden Glocken Airāvatas, bekannt als die ‚Siegreichen‘ (Vaijayantī), wurden von dem weisen Śakra selbst herbeigebracht und dem Guha (Skanda) übergeben.

ekā tatra viśākhasya ghaṇṭā skandasya cāparā patākā kārttikeyasya viśākhasya ca lohitā

Davon gehört die eine Glocke Viśākha, die andere Skanda; die Fahne des Kārttikeya und Viśākhas ist rot.

Wort für Wort
ekā tatra viśākhasya ghaṇṭā skandasya cāparā patākā kārttikeyasya viśākhasya ca lohitā
Davon gehört die eine Glocke Viśākha, die andere Skanda; die Fahne des Kārttikeya und Viśākhas ist rot.

yāni krīḍanakāny asya devair dattāni vai tadā tair eva ramate devo mahāseno mahābalaḥ

Mit den Spielzeugen, die ihm die Götter damals gegeben hatten, erfreut sich eben der Gott Mahāsena, der Mächtige.

Wort für Wort
yāni krīḍanakāny asya devair dattāni vai tadā tair eva ramate devo mahāseno mahābalaḥ
Mit den Spielzeugen, die ihm die Götter damals gegeben hatten, erfreut sich eben der Gott Mahāsena, der Mächtige.

sa saṃvṛtaḥ piśācānāṃ gaṇair devagaṇais tathā śuśubhe kāñcane śaile dīpyamānaḥ śriyā vṛtaḥ

Er, umgeben von den Scharen der Piśācas ebenso wie von den Götterscharen, erstrahlte auf dem goldenen Berg, leuchtend, von Pracht umhüllt.

Wort für Wort
sa saṃvṛtaḥ piśācānāṃ gaṇair devagaṇais tathā śuśubhe kāñcane śaile dīpyamānaḥ śriyā vṛtaḥ
Er, umgeben von den Scharen der Piśācas ebenso wie von den Götterscharen, erstrahlte auf dem goldenen Berg, leuchtend, von Pracht umhüllt.

tena vīreṇa śuśubhe sa śailaḥ śubhakānanaḥ ādityenevāṃśumatā mandaraś cārukandaraḥ

Durch jenen Helden erstrahlte jener Berg mit den schönen Wäldern, der Mandara mit seinen lieblichen Grotten, wie durch die strahlende Sonne.

Wort für Wort
tena vīreṇa śuśubhe sa śailaḥ śubhakānanaḥ ādityenevāṃśumatā mandaraś cārukandaraḥ
Durch jenen Helden erstrahlte jener Berg mit den schönen Wäldern, der Mandara mit seinen lieblichen Grotten, wie durch die strahlende Sonne.

saṃtānakavanaiḥ phullaiḥ karavīravanair api pārijātavanaiś caiva japāśokavanais tathā

Mit blühenden Saṃtānaka-Wäldern, auch mit Karavīra-Wäldern, ebenso mit Pārijāta-Wäldern und Japā- und Aśoka-Wäldern,

Wort für Wort
saṃtānakavanaiḥ phullaiḥ karavīravanair api pārijātavanaiś caiva japāśokavanais tathā
Mit blühenden Saṃtānaka-Wäldern, auch mit Karavīra-Wäldern, ebenso mit Pārijāta-Wäldern und Japā- und Aśoka-Wäldern,

kadambataruṣaṇḍaiś ca divyair mṛgagaṇair api divyaiḥ pakṣigaṇaiś caiva śuśubhe śvetaparvataḥ

mit Hainen von Kadamba-Bäumen, auch mit göttlichen Scharen von Wildtieren, ebenso mit göttlichen Vogelscharen erstrahlte der Weiße Berg.

Wort für Wort
kadambataruṣaṇḍaiś ca divyair mṛgagaṇair api divyaiḥ pakṣigaṇaiś caiva śuśubhe śvetaparvataḥ
mit Hainen von Kadamba-Bäumen, auch mit göttlichen Scharen von Wildtieren, ebenso mit göttlichen Vogelscharen erstrahlte der Weiße Berg.

tatra devagaṇāḥ sarve sarve caiva maharṣayaḥ meghatūryaravāś caiva kṣubdhodadhisamasvanāḥ

Dort waren alle Scharen der Götter, ebenso alle großen Seher, mit einem Klang wie Wolkendonner und Musikinstrumenten, gleich dem Tosen des aufgewühlten Ozeans,

Wort für Wort
tatra devagaṇāḥ sarve sarve caiva maharṣayaḥ meghatūryaravāś caiva kṣubdhodadhisamasvanāḥ
Dort waren alle Scharen der Götter, ebenso alle großen Seher, mit einem Klang wie Wolkendonner und Musikinstrumenten, gleich dem Tosen des aufgewühlten Ozeans,

tatra divyāś ca gandharvā nṛtyanty apsarasas tathā hṛṣṭānāṃ tatra bhūtānāṃ śrūyate ninado mahān

dort tanzten die göttlichen Gandharvas, ebenso die Apsaras; dort war der gewaltige Lärm der frohen Wesen zu hören.

Wort für Wort
tatra divyāś ca gandharvā nṛtyanty apsarasas tathā hṛṣṭānāṃ tatra bhūtānāṃ śrūyate ninado mahān
dort tanzten die göttlichen Gandharvas, ebenso die Apsaras; dort war der gewaltige Lärm der frohen Wesen zu hören.

evaṃ sendraṃ jagat sarvaṃ śvetaparvatasaṃsthitam prahṛṣṭaṃ prekṣate skandaṃ na ca glāyati darśanāt

So blickte die gesamte Welt, samt Indra, auf dem Weißen Berg versammelt, hocherfreut auf Skanda, und wurde beim Anblick nicht müde.“

Wort für Wort
evaṃ sendraṃ jagat sarvaṃ śvetaparvatasaṃsthitam prahṛṣṭaṃ prekṣate skandaṃ na ca glāyati darśanāt
So blickte die gesamte Welt, samt Indra, auf dem Weißen Berg versammelt, hocherfreut auf Skanda, und wurde beim Anblick nicht müde.“

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