Kapitel 82: Tīrthayātrāvarṇanam (Uttarapathaḥ)
Beschreibung weiterer Wallfahrtsorte (der Weg gen Norden und Osten)
Der Katalog der Tīrthas wird fortgesetzt (Pulastyas Rede bleibt über die Kapitelgrenze hinweg offen): Gaṅgādvāra und der Ursprung der Sarasvatī, die Göttin Śākaṃbharī, Viṣṇus Buße bei Rudra, weiter über Naimiṣa, Gayā mit dem unvergänglichen Feigenbaum Akṣayavaṭa und der Verehrung der Ahnen, den Wald des Gautama mit dem See der Ahalyā, Janakas Brunnen, bis zu Śālagrāma, der Stätte Nārāyaṇas, und zahlreichen weiteren Badeplätzen im nördlichen und östlichen Wallfahrtsgebiet.
pulastya uvāca tato gaccheta dharmajña dharmatīrthaṃ purātanam tatra snātvā naro rājan dharmaśīlaḥ samāhitaḥ āsaptamaṃ kulaṃ rājan punīte nātra saṃśayaḥ
Pulastya sprach: Von dort gehe er, o Pflichtkenner, zum uralten Dharma-Tīrtha; wer dort gebadet hat, o König, pflichttreuen Wesens, gesammelten Geistes, der reinigt sein Geschlecht bis zum siebenten Glied, o König, ohne Zweifel.
Wort für Wort
pulastya uvāca tato gaccheta dharmajña dharmatīrthaṃ purātanam tatra snātvā naro rājan dharmaśīlaḥ samāhitaḥ āsaptamaṃ kulaṃ rājan punīte nātra saṃśayaḥ
Pulastya sprach: Von dort gehe er, o Pflichtkenner, zum uralten Dharma-Tīrtha; wer dort gebadet hat, o König, pflichttreuen Wesens, gesammelten Geistes, der reinigt sein Geschlecht bis zum siebenten Glied, o König, ohne Zweifel.
Dort möge er das rituelle Bad vollziehen, in dem aus dem Ameisenhügel hervorgetretenen Wasser; wer die Ahnen und Götter verehrt hat, erlangt den Lohn des Roßopfers.
Dort möge er das rituelle Bad vollziehen, in dem aus dem Ameisenhügel hervorgetretenen Wasser; wer die Ahnen und Götter verehrt hat, erlangt den Lohn des Roßopfers.
triśūlakhātaṃ tatraiva tīrtham āsādya bhārata tatrābhiṣekaṃ kurvīta pitṛdevārcane rataḥ gāṇapatyaṃ sa labhate dehaṃ tyaktvā na saṃśayaḥ
Und wer ebendort den Triśūlakhāta erreicht, den heiligen Badeplatz, o Bhārata, und dort das rituelle Bad vollzieht, der Verehrung der Ahnen und Götter zugewandt, der erlangt, wenn er den Leib aufgegeben hat, die Stellung eines Gaṇa-Herrn, ohne Zweifel.
Wort für Wort
triśūlakhātaṃ tatraiva tīrtham āsādya bhārata tatrābhiṣekaṃ kurvīta pitṛdevārcane rataḥ gāṇapatyaṃ sa labhate dehaṃ tyaktvā na saṃśayaḥ
Und wer ebendort den Triśūlakhāta erreicht, den heiligen Badeplatz, o Bhārata, und dort das rituelle Bad vollzieht, der Verehrung der Ahnen und Götter zugewandt, der erlangt, wenn er den Leib aufgegeben hat, die Stellung eines Gaṇa-Herrn, ohne Zweifel.
ṛṣayo 'bhyāgatās tatra devyā bhaktyā tapodhanāḥ ātithyaṃ ca kṛtaṃ teṣāṃ śākena kila bhārata tataḥ śākambharīty eva nāma tasyāḥ pratiṣṭhitam
Die bußreichen Weisen kamen dorthin aus Hingabe zur Göttin, und ihnen wurde Gastfreundschaft mit Kräutern erwiesen, fürwahr, o Bhārata; daher wurde ihr Name Śākambharī begründet.
Wort für Wort
ṛṣayo 'bhyāgatās tatra devyā bhaktyā tapodhanāḥ ātithyaṃ ca kṛtaṃ teṣāṃ śākena kila bhārata tataḥ śākambharīty eva nāma tasyāḥ pratiṣṭhitam
Die bußreichen Weisen kamen dorthin aus Hingabe zur Göttin, und ihnen wurde Gastfreundschaft mit Kräutern erwiesen, fürwahr, o Bhārata; daher wurde ihr Name Śākambharī begründet.
tatrābhigamya rājendra pūjayitvā vṛṣadhvajam aśvamedham avāpnoti gāṇapatyaṃ ca vindati
Wer dort hingegangen ist, o Fürst der Könige, und den mit dem Stier im Banner verehrt hat, erlangt den Lohn des Roßopfers und die Stellung eines Gaṇa-Herrn.
Wort für Wort
tatrābhigamya rājendra pūjayitvā vṛṣadhvajam aśvamedham avāpnoti gāṇapatyaṃ ca vindati
Wer dort hingegangen ist, o Fürst der Könige, und den mit dem Stier im Banner verehrt hat, erlangt den Lohn des Roßopfers und die Stellung eines Gaṇa-Herrn.
Südlich von der Göttin aber liegt Rathāvarta, o Herrscher der Menschen; dort möge er hinaufsteigen, o Pflichtkenner, voll Glauben, die Sinne bezwungen; durch die Gnade Mahādevas gelangt er zum höchsten Ziel.
Südlich von der Göttin aber liegt Rathāvarta, o Herrscher der Menschen; dort möge er hinaufsteigen, o Pflichtkenner, voll Glauben, die Sinne bezwungen; durch die Gnade Mahādevas gelangt er zum höchsten Ziel.
pradakṣiṇam upāvṛtya gaccheta bharatarṣabha dhārāṃ nāma mahāprājña sarvapāpapraṇāśinīm tatra snātvā naravyāghra na śocati narādhipa
Nach der Umwandlung gehe er, o Stier der Bharatas, hochweiser König, zur Dhārā genannten Stätte, die alle Sünde vernichtet; wer dort gebadet hat, Tiger unter den Männern, trauert nicht, o Herrscher der Menschen.
Wort für Wort
pradakṣiṇam upāvṛtya gaccheta bharatarṣabha dhārāṃ nāma mahāprājña sarvapāpapraṇāśinīm tatra snātvā naravyāghra na śocati narādhipa
Nach der Umwandlung gehe er, o Stier der Bharatas, hochweiser König, zur Dhārā genannten Stätte, die alle Sünde vernichtet; wer dort gebadet hat, Tiger unter den Männern, trauert nicht, o Herrscher der Menschen.
Dort möge er das rituelle Bad im Koṭi-Tīrtha vollziehen, gesammelten Geistes; er erlangt den Lohn des Puṇḍarīka-Opfers und errettet auch sein Geschlecht.
Dort möge er das rituelle Bad im Koṭi-Tīrtha vollziehen, gesammelten Geistes; er erlangt den Lohn des Puṇḍarīka-Opfers und errettet auch sein Geschlecht.
kapilāvaṭaṃ ca gaccheta tīrthasevī narādhipa uṣyaikāṃ rajanīṃ tatra gosahasraphalaṃ labhet
Wer zum Kapilāvaṭa geht, den heiligen Badeplätzen zugewandt, o Herrscher der Menschen, und dort eine Nacht verweilt, erlangt den Lohn von tausend Kühen.
Wort für Wort
kapilāvaṭaṃ ca gaccheta tīrthasevī narādhipa uṣyaikāṃ rajanīṃ tatra gosahasraphalaṃ labhet
Wer zum Kapilāvaṭa geht, den heiligen Badeplätzen zugewandt, o Herrscher der Menschen, und dort eine Nacht verweilt, erlangt den Lohn von tausend Kühen.
rudrāvartaṃ tato gacchet tīrthasevī narādhipa tatra snātvā naro rājan svargaloke mahīyate
Von dort gehe er zum Rudrāvarta, den heiligen Badeplätzen zugewandt, o Herrscher der Menschen; wer dort gebadet hat, o König, wird in der Himmelswelt geehrt.
Wort für Wort
rudrāvartaṃ tato gacchet tīrthasevī narādhipa tatra snātvā naro rājan svargaloke mahīyate
Von dort gehe er zum Rudrāvarta, den heiligen Badeplätzen zugewandt, o Herrscher der Menschen; wer dort gebadet hat, o König, wird in der Himmelswelt geehrt.
tataḥ kubjāmrakaṃ gacchet tīrthasevī yathākramam gosahasram avāpnoti svargalokaṃ ca gacchati
Von dort gehe er zum Kubjāmraka, den heiligen Badeplätzen der Reihe nach zugewandt; er erlangt den Lohn von tausend Kühen und gelangt in die Himmelswelt.
Wort für Wort
tataḥ kubjāmrakaṃ gacchet tīrthasevī yathākramam gosahasram avāpnoti svargalokaṃ ca gacchati
Von dort gehe er zum Kubjāmraka, den heiligen Badeplätzen der Reihe nach zugewandt; er erlangt den Lohn von tausend Kühen und gelangt in die Himmelswelt.
Wer zum Arundhatīvaṭa geht, den heiligen Badeplätzen zugewandt, o Herrscher der Menschen, und den Sāmudraka berührt hat, drei Nächte fastend, erlangt den Lohn von tausend Kühen und errettet auch sein Geschlecht.
Wer zum Arundhatīvaṭa geht, den heiligen Badeplätzen zugewandt, o Herrscher der Menschen, und den Sāmudraka berührt hat, drei Nächte fastend, erlangt den Lohn von tausend Kühen und errettet auch sein Geschlecht.
Wer die Ṛṣikulyā erreicht, und ebenso den Badeplatz des Vāsiṣṭha, o Bhārata - nachdem sie den Badeplatz des Vāsiṣṭha überschritten haben, werden alle Stände zu Zweifachgeborenen.
Wer die Ṛṣikulyā erreicht, und ebenso den Badeplatz des Vāsiṣṭha, o Bhārata - nachdem sie den Badeplatz des Vāsiṣṭha überschritten haben, werden alle Stände zu Zweifachgeborenen.
ṛṣikulyāṃ naraḥ snātvā ṛṣilokaṃ prapadyate yadi tatra vasen māsaṃ śākāhāro narādhipa
Wer in der Ṛṣikulyā gebadet hat, gelangt in die Welt der Weisen; wenn er dort einen Monat lang verweilt, sich von Kräutern nährend, o Herrscher der Menschen,
Wort für Wort
ṛṣikulyāṃ naraḥ snātvā ṛṣilokaṃ prapadyate yadi tatra vasen māsaṃ śākāhāro narādhipa
Wer in der Ṛṣikulyā gebadet hat, gelangt in die Welt der Weisen; wenn er dort einen Monat lang verweilt, sich von Kräutern nährend, o Herrscher der Menschen,
bhṛgutuṅgaṃ samāsādya vājimedhaphalaṃ labhet gatvā vīrapramokṣaṃ ca sarvapāpaiḥ pramucyate
so erlangt er noch mehr. Wer den Bhṛgutuṅga erreicht, erlangt den Lohn des Roßopfers; und wer zum Vīrapramokṣa gegangen ist, wird von allen Sünden befreit.
Wort für Wort
bhṛgutuṅgaṃ samāsādya vājimedhaphalaṃ labhet gatvā vīrapramokṣaṃ ca sarvapāpaiḥ pramucyate
so erlangt er noch mehr. Wer den Bhṛgutuṅga erreicht, erlangt den Lohn des Roßopfers; und wer zum Vīrapramokṣa gegangen ist, wird von allen Sünden befreit.
Und wer den heiligen Badeplatz von Kṛttikā und Maghā erreicht hat, o Bhārata, erlangt, verdienstvoll handelnd, den Lohn der Opfer Agniṣṭoma und Atirātra.
Und wer den heiligen Badeplatz von Kṛttikā und Maghā erreicht hat, o Bhārata, erlangt, verdienstvoll handelnd, den Lohn der Opfer Agniṣṭoma und Atirātra.
Dort möge der Weise einen Monat in Naimiṣa verweilen, den heiligen Badeplätzen zugewandt; welche heiligen Badeplätze es auf der Erde gibt, die alle sind in Naimiṣa, o Bhārata.
Dort möge der Weise einen Monat in Naimiṣa verweilen, den heiligen Badeplätzen zugewandt; welche heiligen Badeplätze es auf der Erde gibt, die alle sind in Naimiṣa, o Bhārata.
Wer dort das rituelle Bad vollzogen hat, gezügelt und mäßig in der Speise, erlangt den Lohn des Gavāmaya-Opfers, o Bhārata, und reinigt sein Geschlecht bis zum siebenten Glied, o Bester der Bharatas.
Wer dort das rituelle Bad vollzogen hat, gezügelt und mäßig in der Speise, erlangt den Lohn des Gavāmaya-Opfers, o Bhārata, und reinigt sein Geschlecht bis zum siebenten Glied, o Bester der Bharatas.
yas tyajen naimiṣe prāṇān upavāsaparāyaṇaḥ sa modet svargalokastha evam āhur manīṣiṇaḥ nityaṃ puṇyaṃ ca medhyaṃ ca naimiṣaṃ nṛpasattama
Wer in Naimiṣa sein Leben aushaucht, dem Fasten zugewandt, der freut sich, in der Himmelswelt weilend - so sprechen die Weisen; beständig heilig und rein ist Naimiṣa, o Bester der Könige.
Wort für Wort
yas tyajen naimiṣe prāṇān upavāsaparāyaṇaḥ sa modet svargalokastha evam āhur manīṣiṇaḥ nityaṃ puṇyaṃ ca medhyaṃ ca naimiṣaṃ nṛpasattama
Wer in Naimiṣa sein Leben aushaucht, dem Fasten zugewandt, der freut sich, in der Himmelswelt weilend - so sprechen die Weisen; beständig heilig und rein ist Naimiṣa, o Bester der Könige.
Von dort gehe er zum Gopratāra, dem höchsten heiligen Badeplatz der Sarayū, von wo aus Rāma in den Himmel einging, zusammen mit seinem Gefolge, seinem Heer und seinen Reittieren,
Von dort gehe er zum Gopratāra, dem höchsten heiligen Badeplatz der Sarayū, von wo aus Rāma in den Himmel einging, zusammen mit seinem Gefolge, seinem Heer und seinen Reittieren,
dehaṃ tyaktvā divaṃ yātas tasya tīrthasya tejasā rāmasya ca prasādena vyavasāyāc ca bhārata
nachdem er seinen Leib aufgegeben hatte, ging er zum Himmel ein, durch die Glut jenes heiligen Badeplatzes und durch Rāmas Gnade und Entschlossenheit, o Bhārata.
Wort für Wort
dehaṃ tyaktvā divaṃ yātas tasya tīrthasya tejasā rāmasya ca prasādena vyavasāyāc ca bhārata
nachdem er seinen Leib aufgegeben hatte, ging er zum Himmel ein, durch die Glut jenes heiligen Badeplatzes und durch Rāmas Gnade und Entschlossenheit, o Bhārata.
Wer an jenem heiligen Badeplatz, dem Gopratāra, gebadet hat, o Herrscher der Menschen, wird, von aller Sünde gereinigten Geistes, in der Himmelswelt geehrt.
Wer an jenem heiligen Badeplatz, dem Gopratāra, gebadet hat, o Herrscher der Menschen, wird, von aller Sünde gereinigten Geistes, in der Himmelswelt geehrt.
Dort ist der Śatasāhasrika-Tīrtha, o Bester der Bharatas; wer dort das Berühren des Wassers vollzogen hat, gezügelt und mäßig in der Speise, erlangt den heiligen Lohn von tausend Kühen, o Stier der Bharatas.
Dort ist der Śatasāhasrika-Tīrtha, o Bester der Bharatas; wer dort das Berühren des Wassers vollzogen hat, gezügelt und mäßig in der Speise, erlangt den heiligen Lohn von tausend Kühen, o Stier der Bharatas.
tato gaccheta rājendra bhartṛsthānam anuttamam koṭitīrthe naraḥ snātvā arcayitvā guhaṃ nṛpa gosahasraphalaṃ vindet tejasvī ca bhaven naraḥ
Von dort gehe er, o Fürst der Könige, zur höchsten Stätte des Gemahls; wer im Koṭi-Tīrtha gebadet und Guha verehrt hat, o König, erlangt den Lohn von tausend Kühen und wird glanzvoll.
Wort für Wort
tato gaccheta rājendra bhartṛsthānam anuttamam koṭitīrthe naraḥ snātvā arcayitvā guhaṃ nṛpa gosahasraphalaṃ vindet tejasvī ca bhaven naraḥ
Von dort gehe er, o Fürst der Könige, zur höchsten Stätte des Gemahls; wer im Koṭi-Tīrtha gebadet und Guha verehrt hat, o König, erlangt den Lohn von tausend Kühen und wird glanzvoll.
Wer den schwer zu erlangenden heiligen Badeplatz des Mārkaṇḍeya erreicht, o Fürst der Könige, und den in der Welt berühmten Zusammenfluss der Gomatī und der Gaṅgā, erlangt den Lohn des Agniṣṭoma und errettet auch sein Geschlecht.
Wer den schwer zu erlangenden heiligen Badeplatz des Mārkaṇḍeya erreicht, o Fürst der Könige, und den in der Welt berühmten Zusammenfluss der Gomatī und der Gaṅgā, erlangt den Lohn des Agniṣṭoma und errettet auch sein Geschlecht.
Von dort gehe er, o Fürst der Könige, zur in der Welt berühmten Dhenukā; wer eine Nacht dort verweilt, o König, und eine Sesam-Kuh verschenkt, gelangt gewiss, von aller Sünde gereinigten Geistes, in die Welt des Mondes.
Von dort gehe er, o Fürst der Könige, zur in der Welt berühmten Dhenukā; wer eine Nacht dort verweilt, o König, und eine Sesam-Kuh verschenkt, gelangt gewiss, von aller Sünde gereinigten Geistes, in die Welt des Mondes.
tatra cihnaṃ mahārāja adyāpi hi na saṃśayaḥ kapilā saha vatsena parvate vicaraty uta savatsāyāḥ padāni sma dṛśyante 'dyāpi bhārata
Dort ist, o Großkönig, noch heute ein Zeichen, ohne Zweifel: eine fahlbraune Kuh mit ihrem Kalb wandelt fürwahr auf dem Berg umher, und die Spuren der Kuh mit ihrem Kalb sind noch heute zu sehen, o Bhārata.
Wort für Wort
tatra cihnaṃ mahārāja adyāpi hi na saṃśayaḥ kapilā saha vatsena parvate vicaraty uta savatsāyāḥ padāni sma dṛśyante 'dyāpi bhārata
Dort ist, o Großkönig, noch heute ein Zeichen, ohne Zweifel: eine fahlbraune Kuh mit ihrem Kalb wandelt fürwahr auf dem Berg umher, und die Spuren der Kuh mit ihrem Kalb sind noch heute zu sehen, o Bhārata.
tato gṛdhravaṭaṃ gacchet sthānaṃ devasya dhīmataḥ snāyīta bhasmanā tatra abhigamya vṛṣadhvajam
Von dort gehe er zum Gṛdhravaṭa, der Stätte des weisen Gottes; dort möge er sich mit Asche baden, nachdem er sich dem mit dem Stier im Banner genähert hat.
Wort für Wort
tato gṛdhravaṭaṃ gacchet sthānaṃ devasya dhīmataḥ snāyīta bhasmanā tatra abhigamya vṛṣadhvajam
Von dort gehe er zum Gṛdhravaṭa, der Stätte des weisen Gottes; dort möge er sich mit Asche baden, nachdem er sich dem mit dem Stier im Banner genähert hat.
kṛṣṇaśuklāv ubhau pakṣau gayāyāṃ yo vasen naraḥ punāty āsaptamaṃ rājan kulaṃ nāsty atra saṃśayaḥ
Wer in Gayā beide Monatshälften, die dunkle und die helle, verweilt, reinigt sein Geschlecht bis zum siebenten Glied, o König - daran ist kein Zweifel.
Wort für Wort
kṛṣṇaśuklāv ubhau pakṣau gayāyāṃ yo vasen naraḥ punāty āsaptamaṃ rājan kulaṃ nāsty atra saṃśayaḥ
Wer in Gayā beide Monatshälften, die dunkle und die helle, verweilt, reinigt sein Geschlecht bis zum siebenten Glied, o König - daran ist kein Zweifel.
Man sollte sich viele Söhne wünschen, damit auch nur einer nach Gayā ziehe, oder man opfere mit dem Roßopfer, oder lasse einen blauschwarzen Stier frei.
Man sollte sich viele Söhne wünschen, damit auch nur einer nach Gayā ziehe, oder man opfere mit dem Roßopfer, oder lasse einen blauschwarzen Stier frei.
Von dort gehe er zur Phalgu, o König, den heiligen Badeplätzen zugewandt, o Herrscher der Menschen; er erlangt den Lohn des Roßopfers und gelangt zu großer Vollendung.
Von dort gehe er zur Phalgu, o König, den heiligen Badeplätzen zugewandt, o Herrscher der Menschen; er erlangt den Lohn des Roßopfers und gelangt zu großer Vollendung.
tato gaccheta rājendra dharmapṛṣṭhaṃ samāhitaḥ yatra dharmo mahārāja nityam āste yudhiṣṭhira abhigamya tatas tatra vājimedhaphalaṃ labhet
Von dort gehe er, o Fürst der Könige, gesammelten Geistes, zum Dharmapṛṣṭha, wo Dharma, o Großkönig, o Yudhiṣṭhira, beständig weilt; wer dort hingegangen ist, erlangt den Lohn des Roßopfers.
Wort für Wort
tato gaccheta rājendra dharmapṛṣṭhaṃ samāhitaḥ yatra dharmo mahārāja nityam āste yudhiṣṭhira abhigamya tatas tatra vājimedhaphalaṃ labhet
Von dort gehe er, o Fürst der Könige, gesammelten Geistes, zum Dharmapṛṣṭha, wo Dharma, o Großkönig, o Yudhiṣṭhira, beständig weilt; wer dort hingegangen ist, erlangt den Lohn des Roßopfers.
Von dort gehe er, o Fürst der Könige, zum höchsten Tīrtha Brahmās; wer dort Brahmā, den von unermesslicher Kraft, verehrt hat, o Fürst der Könige, der Mensch erlangt den Lohn des Rājasūya- und des Roßopfers.
Von dort gehe er, o Fürst der Könige, zum höchsten Tīrtha Brahmās; wer dort Brahmā, den von unermesslicher Kraft, verehrt hat, o Fürst der Könige, der Mensch erlangt den Lohn des Rājasūya- und des Roßopfers.
tato rājagṛhaṃ gacchet tīrthasevī narādhipa upaspṛśya tapodeṣu kākṣīvān iva modate
Wer von dort nach Rājagṛha geht, den heiligen Badeplätzen zugewandt, o Herrscher der Menschen, und in den Tapoda-Quellen gebadet hat, freut sich wie Kākṣīvān.
Wort für Wort
tato rājagṛhaṃ gacchet tīrthasevī narādhipa upaspṛśya tapodeṣu kākṣīvān iva modate
Wer von dort nach Rājagṛha geht, den heiligen Badeplätzen zugewandt, o Herrscher der Menschen, und in den Tapoda-Quellen gebadet hat, freut sich wie Kākṣīvān.
daṣṭasyāśīviṣeṇāpi na tasya kramate viṣam tatroṣya rajanīm ekāṃ sarvapāpaiḥ pramucyate
selbst wenn er von einer Giftschlange gebissen wird, wirkt das Gift nicht auf ihn; wer dort eine einzige Nacht verweilt, wird von allen Sünden befreit.
Wort für Wort
daṣṭasyāśīviṣeṇāpi na tasya kramate viṣam tatroṣya rajanīm ekāṃ sarvapāpaiḥ pramucyate
selbst wenn er von einer Giftschlange gebissen wird, wirkt das Gift nicht auf ihn; wer dort eine einzige Nacht verweilt, wird von allen Sünden befreit.
tato gaccheta brahmarṣer gautamasya vanaṃ nṛpa ahalyāyā hrade snātvā vrajeta paramāṃ gatim abhigamya śriyaṃ rājan vindate śriyam uttamām
Von dort gehe er zum Wald des Brahmanenweisen Gautama, o König; wer im See der Ahalyā gebadet hat, gelangt zum höchsten Ziel; wer sich der Śrī genähert hat, o König, erlangt höchste Pracht.
Wort für Wort
tato gaccheta brahmarṣer gautamasya vanaṃ nṛpa ahalyāyā hrade snātvā vrajeta paramāṃ gatim abhigamya śriyaṃ rājan vindate śriyam uttamām
Von dort gehe er zum Wald des Brahmanenweisen Gautama, o König; wer im See der Ahalyā gebadet hat, gelangt zum höchsten Ziel; wer sich der Śrī genähert hat, o König, erlangt höchste Pracht.
tatra koṭis tu tīrthānāṃ viśrutā bharatarṣabha kūrmarūpeṇa rājendra asureṇa durātmanā hriyamāṇāhṛtā rājan viṣṇunā prabhaviṣṇunā
Dort ist, o Stier der Bharatas, ein berühmtes Koṭi heiliger Badeplätze; es wurde, o Fürst der Könige, als es von einem bösgesinnten Asura in Schildkrötengestalt fortgetragen wurde, o König, von Viṣṇu, dem Mächtigen, zurückgeholt.
Wort für Wort
tatra koṭis tu tīrthānāṃ viśrutā bharatarṣabha kūrmarūpeṇa rājendra asureṇa durātmanā hriyamāṇāhṛtā rājan viṣṇunā prabhaviṣṇunā
Dort ist, o Stier der Bharatas, ein berühmtes Koṭi heiliger Badeplätze; es wurde, o Fürst der Könige, als es von einem bösgesinnten Asura in Schildkrötengestalt fortgetragen wurde, o König, von Viṣṇu, dem Mächtigen, zurückgeholt.
tato gaccheta rājendra sthānaṃ nārāyaṇasya tu sadā saṃnihito yatra harir vasati bhārata śālagrāma iti khyāto viṣṇor adbhutakarmaṇaḥ
Von dort gehe er, o Fürst der Könige, zur Stätte Nārāyaṇas, wo Hari stets gegenwärtig weilt, o Bhārata, Śālagrāma genannt, dem Ort des Viṣṇu von wunderbaren Taten.
Wort für Wort
tato gaccheta rājendra sthānaṃ nārāyaṇasya tu sadā saṃnihito yatra harir vasati bhārata śālagrāma iti khyāto viṣṇor adbhutakarmaṇaḥ
Von dort gehe er, o Fürst der Könige, zur Stätte Nārāyaṇas, wo Hari stets gegenwärtig weilt, o Bhārata, Śālagrāma genannt, dem Ort des Viṣṇu von wunderbaren Taten.
abhigamya trilokeśaṃ varadaṃ viṣṇum avyayam aśvamedham avāpnoti viṣṇulokaṃ ca gacchati
Wer sich dem Herrn der drei Welten genähert hat, dem Gabenspender, dem unvergänglichen Viṣṇu, erlangt den Lohn des Roßopfers und gelangt in die Welt Viṣṇus.
Wort für Wort
abhigamya trilokeśaṃ varadaṃ viṣṇum avyayam aśvamedham avāpnoti viṣṇulokaṃ ca gacchati
Wer sich dem Herrn der drei Welten genähert hat, dem Gabenspender, dem unvergänglichen Viṣṇu, erlangt den Lohn des Roßopfers und gelangt in die Welt Viṣṇus.
tatrodapāno dharmajña sarvapāpapramocanaḥ samudrās tatra catvāraḥ kūpe saṃnihitāḥ sadā tatropaspṛśya rājendra na durgatim avāpnuyāt
Dort ist, o Pflichtkenner, ein Brunnen, der von aller Sünde befreit; die vier Meere sind dort im Brunnen beständig gegenwärtig; wer dort das Wasser berührt hat, o Fürst der Könige, gelangt nicht in schlechten Zustand.
Wort für Wort
tatrodapāno dharmajña sarvapāpapramocanaḥ samudrās tatra catvāraḥ kūpe saṃnihitāḥ sadā tatropaspṛśya rājendra na durgatim avāpnuyāt
Dort ist, o Pflichtkenner, ein Brunnen, der von aller Sünde befreit; die vier Meere sind dort im Brunnen beständig gegenwärtig; wer dort das Wasser berührt hat, o Fürst der Könige, gelangt nicht in schlechten Zustand.
Wer sich dem großen Gott genähert hat, dem Gabenspender, dem unvergänglichen Viṣṇu, erstrahlt wie der Mond, von seinen Ahnen-Schulden befreit, o Yudhiṣṭhira.
Wer sich dem großen Gott genähert hat, dem Gabenspender, dem unvergänglichen Viṣṇu, erstrahlt wie der Mond, von seinen Ahnen-Schulden befreit, o Yudhiṣṭhira.
Wer zur Einsiedelei des Bharata geht, die von aller Sünde befreit, und dort die Kauśikī aufsucht, die selbst schwerste Sünden vertilgt, der Mensch erlangt den Lohn des Rājasūya-Opfers.
Wer zur Einsiedelei des Bharata geht, die von aller Sünde befreit, und dort die Kauśikī aufsucht, die selbst schwerste Sünden vertilgt, der Mensch erlangt den Lohn des Rājasūya-Opfers.
tatra viśveśvaraṃ dṛṣṭvā devyā saha mahādyutim mitrāvaruṇayor lokān āpnoti puruṣarṣabha
Wer dort den Viśveśvara erblickt hat, zusammen mit der Göttin, den von großem Glanz, erlangt, Stier unter den Männern, die Welten von Mitra und Varuṇa.
Wort für Wort
tatra viśveśvaraṃ dṛṣṭvā devyā saha mahādyutim mitrāvaruṇayor lokān āpnoti puruṣarṣabha
Wer dort den Viśveśvara erblickt hat, zusammen mit der Göttin, den von großem Glanz, erlangt, Stier unter den Männern, die Welten von Mitra und Varuṇa.
tatra māsaṃ vased vīra kauśikyāṃ bharatarṣabha aśvamedhasya yat puṇyaṃ tan māsenādhigacchati
Dort möge er, o Held, o Stier der Bharatas, einen Monat an der Kauśikī verweilen; welches Verdienst das Roßopfer bringt, das erlangt er durch den Monat.
Wort für Wort
tatra māsaṃ vased vīra kauśikyāṃ bharatarṣabha aśvamedhasya yat puṇyaṃ tan māsenādhigacchati
Dort möge er, o Held, o Stier der Bharatas, einen Monat an der Kauśikī verweilen; welches Verdienst das Roßopfer bringt, das erlangt er durch den Monat.
Wer dort gebadet hat, erkennt sich selbst als 'ich bin meines Zieles teilhaftig'; durch Fasten bis zur sechsten Zeit wird er von Brahmanenmord befreit.
Wer dort gebadet hat, erkennt sich selbst als 'ich bin meines Zieles teilhaftig'; durch Fasten bis zur sechsten Zeit wird er von Brahmanenmord befreit.
nandinyāṃ ca samāsādya kūpaṃ tridaśasevitam naramedhasya yat puṇyaṃ tat prāpnoti kurūdvaha
Wer an der Nandinī den von den Dreißig Göttern aufgesuchten Brunnen erreicht hat, o Stier der Kurus, erlangt das Verdienst, das das Menschenopfer bringt.
Wort für Wort
nandinyāṃ ca samāsādya kūpaṃ tridaśasevitam naramedhasya yat puṇyaṃ tat prāpnoti kurūdvaha
Wer an der Nandinī den von den Dreißig Göttern aufgesuchten Brunnen erreicht hat, o Stier der Kurus, erlangt das Verdienst, das das Menschenopfer bringt.
Wer im heiligen Kokāmukha gebadet hat, keusch lebend, gezügelten Gelübdes, erlangt die Erinnerung an frühere Geburten - dies wurde in alter Zeit gesehen.
Wer im heiligen Kokāmukha gebadet hat, keusch lebend, gezügelten Gelübdes, erlangt die Erinnerung an frühere Geburten - dies wurde in alter Zeit gesehen.
sakṛn nandāṃ samāsādya kṛtātmā bhavati dvijaḥ sarvapāpaviśuddhātmā śakralokaṃ ca gacchati
Wer die Nandā auch nur einmal erreicht hat, wird zu einem vollendeten Zweifachgeborenen; von aller Sünde gereinigten Geistes, gelangt er in die Welt Śakras.
Wort für Wort
sakṛn nandāṃ samāsādya kṛtātmā bhavati dvijaḥ sarvapāpaviśuddhātmā śakralokaṃ ca gacchati
Wer die Nandā auch nur einmal erreicht hat, wird zu einem vollendeten Zweifachgeborenen; von aller Sünde gereinigten Geistes, gelangt er in die Welt Śakras.
Wer den Ṛṣabhadvīpa erreicht, den Ort des Krauñcaniṣūdana, der aufgesucht werden soll, und die Sarasvatī berührt hat, erstrahlt, in einem Himmelswagen weilend.
Wer den Ṛṣabhadvīpa erreicht, den Ort des Krauñcaniṣūdana, der aufgesucht werden soll, und die Sarasvatī berührt hat, erstrahlt, in einem Himmelswagen weilend.
Wer, o Großkönig, den Auddālaka erreicht, den von Weisen aufgesuchten heiligen Badeplatz, und dort das rituelle Bad vollzieht, wird von allen Sünden befreit.
Wer, o Großkönig, den Auddālaka erreicht, den von Weisen aufgesuchten heiligen Badeplatz, und dort das rituelle Bad vollzieht, wird von allen Sünden befreit.
laveḍikāṃ tato gacchet puṇyāṃ puṇyopasevitām vājapeyam avāpnoti vimānasthaś ca pūjyate
Von dort gehe er zur heiligen Laveḍikā, von den Heiligen aufgesucht; er erlangt den Lohn des Vājapeya und wird, in einem Himmelswagen weilend, verehrt.
Wort für Wort
laveḍikāṃ tato gacchet puṇyāṃ puṇyopasevitām vājapeyam avāpnoti vimānasthaś ca pūjyate
Von dort gehe er zur heiligen Laveḍikā, von den Heiligen aufgesucht; er erlangt den Lohn des Vājapeya und wird, in einem Himmelswagen weilend, verehrt.