Kapitel 213: Kārttikeyopākhyānārambhaḥ
Der Beginn der Erzählung von Kārttikeyas Geburt
Mārkaṇḍeya beginnt die berühmte Erzählung von der Geburt Kārttikeyas (Skanda). Im Krieg zwischen Göttern und Dānavas sucht Indra einen Feldherrn; am Mānasa-See rettet er die Prajāpati-Tochter Devasenā vor dem Dämon Keśin und verspricht ihr einen unbesiegbaren Gatten. Da er unter den Göttern keinen findet, der ihren Vorstellungen entspricht, erblickt er ein kosmisches Zeichen – die Vereinigung von Mond und Sonne im Feuer beim Opfer der Sieben Ṛṣis – und schließt daraus, dass Agni selbst, oder ein von ihm gezeugter Sohn, der rechte Gatte sein werde. Brahmā bestätigt dies. Beim anschließenden Opfer der Ṛṣis erblickt Agni deren badende Gattinnen, verfällt in leidenschaftliches Begehren, ringt mit sich selbst um Rechtschaffenheit und zieht sich schließlich, entschlossen eher zu sterben als sein Begehren zu erfüllen oder zu verraten, in den Wald zurück. Dort erkennt Svāhā, die Tochter Dakṣas, die selbst seit langem in Agni verliebt ist, seine Lage und ersinnt einen Plan, sich in die Gestalt der sieben Ṛṣi-Gattinnen zu verwandeln, um ihn zu verführen. Das Kapitel endet an diesem Wendepunkt.
mārkaṇḍeya uvāca agnīnāṃ vividho vaṃśaḥ kīrtitas te mayānagha śṛṇu janma tu kauravya kārttikeyasya dhīmataḥ
Mārkaṇḍeya sprach: „Die mannigfaltige Abstammungslinie der Feuer ist dir von mir verkündet worden, du Makelloser; höre nun, o Kaurava, von der Geburt des weisen Kārttikeya.
Wort für Wort
mārkaṇḍeya uvāca agnīnāṃ vividho vaṃśaḥ kīrtitas te mayānagha śṛṇu janma tu kauravya kārttikeyasya dhīmataḥ
Mārkaṇḍeya sprach: „Die mannigfaltige Abstammungslinie der Feuer ist dir von mir verkündet worden, du Makelloser; höre nun, o Kaurava, von der Geburt des weisen Kārttikeya.
Ich will dir von dem wunderbaren Sohn des Adbhuta erzählen, dem an Kraft Unermesslichen, geboren durch die Gattinnen der sieben Ṛṣis, dem Brahmanenfreund, dem Ruhmesmehrer.
Ich will dir von dem wunderbaren Sohn des Adbhuta erzählen, dem an Kraft Unermesslichen, geboren durch die Gattinnen der sieben Ṛṣis, dem Brahmanenfreund, dem Ruhmesmehrer.
devasenāṃ dānavair yo bhagnāṃ dṛṣṭvā mahābalaḥ pālayed vīryam āśritya sa jñeyaḥ puruṣo mayā
‚Wer, wenn er das von den Dānavas geschlagene Götterheer sieht, es, gestützt auf seine Kraft, der Mächtige, beschützen kann – den sollte ich als den rechten Mann erkennen.‘
Wort für Wort
devasenāṃ dānavair yo bhagnāṃ dṛṣṭvā mahābalaḥ pālayed vīryam āśritya sa jñeyaḥ puruṣo mayā
‚Wer, wenn er das von den Dānavas geschlagene Götterheer sieht, es, gestützt auf seine Kraft, der Mächtige, beschützen kann – den sollte ich als den rechten Mann erkennen.‘
Er ging zum Berg Mānasa und sann eifrig über diese Angelegenheit nach; da vernahm er plötzlich einen furchtbaren Notschrei, von einer Frau ausgestoßen:
Er ging zum Berg Mānasa und sann eifrig über diese Angelegenheit nach; da vernahm er plötzlich einen furchtbaren Notschrei, von einer Frau ausgestoßen:
puraṃdaras tu tām āha mā bhair nāsti bhayaṃ tava evam uktvā tato 'paśyat keśinaṃ sthitam agrataḥ
Puraṃdara aber sprach zu ihr: ‚Fürchte dich nicht, du hast nichts zu befürchten.‘ Nachdem er dies gesagt hatte, erblickte er darauf Keśin vor sich stehen,
Wort für Wort
puraṃdaras tu tām āha mā bhair nāsti bhayaṃ tava evam uktvā tato 'paśyat keśinaṃ sthitam agrataḥ
Puraṃdara aber sprach zu ihr: ‚Fürchte dich nicht, du hast nichts zu befürchten.‘ Nachdem er dies gesagt hatte, erblickte er darauf Keśin vor sich stehen,
Keśin sprach: ‚Lass du selbst von ihr ab, Śakra; sie ist von mir begehrt worden. Es ziemt sich für dich, lebend in deine eigene Stadt zurückzukehren, Pākaśāsana.‘
Keśin sprach: ‚Lass du selbst von ihr ab, Śakra; sie ist von mir begehrt worden. Es ziemt sich für dich, lebend in deine eigene Stadt zurückzukehren, Pākaśāsana.‘
mārkaṇḍeya uvāca evam uktvā gadāṃ keśī cikṣependravadhāya vai tām āpatantīṃ ciccheda madhye vajreṇa vāsavaḥ
Nachdem er dies gesagt hatte, schleuderte Keśin seine Keule, um Indra zu töten; die heranfliegende Keule zerschmetterte Vāsava mit seinem Vajra in der Mitte.
Wort für Wort
mārkaṇḍeya uvāca evam uktvā gadāṃ keśī cikṣependravadhāya vai tām āpatantīṃ ciccheda madhye vajreṇa vāsavaḥ
Nachdem er dies gesagt hatte, schleuderte Keśin seine Keule, um Indra zu töten; die heranfliegende Keule zerschmetterte Vāsava mit seinem Vajra in der Mitte.
athāsya śailaśikharaṃ keśī kruddho vyavāsṛjat tad āpatantaṃ saṃprekṣya śailaśṛṅgaṃ śatakratuḥ bibheda rājan vajreṇa bhuvi tan nipapāta ha
Da schleuderte Keśin, erzürnt, einen Berggipfel gegen ihn; als Śatakratu den heranfliegenden Berggipfel erblickte, spaltete er ihn mit seinem Vajra, o König; er stürzte zu Boden.
Wort für Wort
athāsya śailaśikharaṃ keśī kruddho vyavāsṛjat tad āpatantaṃ saṃprekṣya śailaśṛṅgaṃ śatakratuḥ bibheda rājan vajreṇa bhuvi tan nipapāta ha
Da schleuderte Keśin, erzürnt, einen Berggipfel gegen ihn; als Śatakratu den heranfliegenden Berggipfel erblickte, spaltete er ihn mit seinem Vajra, o König; er stürzte zu Boden.
sahaivāvāṃ bhaginyau tu sakhībhiḥ saha mānasam āgacchāveha ratyartham anujñāpya prajāpatim
Wir beide, die Schwestern, kamen zusammen mit unseren Freundinnen hierher zum See Mānasa, um uns zu vergnügen, nachdem wir Prajāpati um Erlaubnis gebeten hatten.
Wort für Wort
sahaivāvāṃ bhaginyau tu sakhībhiḥ saha mānasam āgacchāveha ratyartham anujñāpya prajāpatim
Wir beide, die Schwestern, kamen zusammen mit unseren Freundinnen hierher zum See Mānasa, um uns zu vergnügen, nachdem wir Prajāpati um Erlaubnis gebeten hatten.
sā hṛtā tena bhagavan muktāhaṃ tvadbalena tu tvayā devendra nirdiṣṭaṃ patim icchāmi durjayam
Sie wurde von ihm entführt, Erhabener; ich aber wurde durch deine Kraft befreit. Von dir, o Götterfürst, möchte ich einen unbezwingbaren Gatten bestimmt bekommen.‘
Wort für Wort
sā hṛtā tena bhagavan muktāhaṃ tvadbalena tu tvayā devendra nirdiṣṭaṃ patim icchāmi durjayam
Sie wurde von ihm entführt, Erhabener; ich aber wurde durch deine Kraft befreit. Von dir, o Götterfürst, möchte ich einen unbezwingbaren Gatten bestimmt bekommen.‘
indra uvāca mama mātṛṣvaseyā tvaṃ mātā dākṣāyaṇī mama ākhyātaṃ tv aham icchāmi svayam ātmabalaṃ tvayā
Indra sprach: ‚Du bist die Tochter der Schwester meiner Mutter, denn meine Mutter ist eine Tochter Dakṣas; ich möchte, dass du mir selbst von deiner eigenen Kraft erzählst.‘
Wort für Wort
indra uvāca mama mātṛṣvaseyā tvaṃ mātā dākṣāyaṇī mama ākhyātaṃ tv aham icchāmi svayam ātmabalaṃ tvayā
Indra sprach: ‚Du bist die Tochter der Schwester meiner Mutter, denn meine Mutter ist eine Tochter Dakṣas; ich möchte, dass du mir selbst von deiner eigenen Kraft erzählst.‘
kanyovāca abalāhaṃ mahābāho patis tu balavān mama varadānāt pitur bhāvī surāsuranamaskṛtaḥ
Das Mädchen sprach: ‚Ich selbst bin kraftlos, o Starkarmiger; doch mein Gatte wird, durch die Gunstgewährung meines Vaters, kraftvoll sein, von Göttern und Asuras verehrt.‘
Wort für Wort
kanyovāca abalāhaṃ mahābāho patis tu balavān mama varadānāt pitur bhāvī surāsuranamaskṛtaḥ
Das Mädchen sprach: ‚Ich selbst bin kraftlos, o Starkarmiger; doch mein Gatte wird, durch die Gunstgewährung meines Vaters, kraftvoll sein, von Göttern und Asuras verehrt.‘
kanyovāca devadānavayakṣāṇāṃ kiṃnaroragarakṣasām jetā sa dṛṣṭo duṣṭānāṃ mahāvīryo mahābalaḥ
Das Mädchen sprach: ‚Er wird ersichtlich der Bezwinger der bösen Götter, Dānavas, Yakṣas, Kiṃnaras, Schlangenwesen und Rakṣasas sein, von großer Kraft und großer Macht.
Wort für Wort
kanyovāca devadānavayakṣāṇāṃ kiṃnaroragarakṣasām jetā sa dṛṣṭo duṣṭānāṃ mahāvīryo mahābalaḥ
Das Mädchen sprach: ‚Er wird ersichtlich der Bezwinger der bösen Götter, Dānavas, Yakṣas, Kiṃnaras, Schlangenwesen und Rakṣasas sein, von großer Kraft und großer Macht.
Als Indra ihre Worte gehört hatte, wurde er bekümmert und dachte heftig nach: ‚Es gibt keinen Gatten für diese Göttliche von der Art, wie sie ihn beschreibt.‘
Als Indra ihre Worte gehört hatte, wurde er bekümmert und dachte heftig nach: ‚Es gibt keinen Gatten für diese Göttliche von der Art, wie sie ihn beschreibt.‘
parva caiva caturviṃśaṃ tadā sūryam upasthitam tathā dharmagataṃ raudraṃ somaṃ sūryagataṃ ca tam
Er sah auch die vierundzwanzigste Phase, die da bei der Sonne eingetreten war, sowie den furchtbaren, dem Dharma zugewandten Mond, der nun in die Sonne eingegangen war.
Wort für Wort
parva caiva caturviṃśaṃ tadā sūryam upasthitam tathā dharmagataṃ raudraṃ somaṃ sūryagataṃ ca tam
Er sah auch die vierundzwanzigste Phase, die da bei der Sonne eingetreten war, sowie den furchtbaren, dem Dharma zugewandten Mond, der nun in die Sonne eingegangen war.
eṣa raudraś ca saṃghāto mahān yuktaś ca tejasā somasya vahnisūryābhyām adbhuto 'yaṃ samāgamaḥ janayed yaṃ sutaṃ somaḥ so 'syā devyāḥ patir bhavet
‚Dies ist ein furchtbares, großes Zusammentreffen, verbunden mit Glutkraft; eine wunderbare Begegnung ist dies, des Mondes mit Feuer und Sonne. Den Sohn, den der Mond aus dieser Vereinigung zeugen möge, der werde der Gatte dieser Göttlichen!
Wort für Wort
eṣa raudraś ca saṃghāto mahān yuktaś ca tejasā somasya vahnisūryābhyām adbhuto 'yaṃ samāgamaḥ janayed yaṃ sutaṃ somaḥ so 'syā devyāḥ patir bhavet
‚Dies ist ein furchtbares, großes Zusammentreffen, verbunden mit Glutkraft; eine wunderbare Begegnung ist dies, des Mondes mit Feuer und Sonne. Den Sohn, den der Mond aus dieser Vereinigung zeugen möge, der werde der Gatte dieser Göttlichen!
agniś caitair guṇair yuktaḥ sarvair agniś ca devatā eṣa cej janayed garbhaṃ so 'syā devyāḥ patir bhavet
Agni aber ist mit all diesen Eigenschaften ausgestattet, und Agni ist selbst eine Gottheit; sollte er die Leibesfrucht zeugen, so werde er der Gatte dieser Göttlichen!‘
Wort für Wort
agniś caitair guṇair yuktaḥ sarvair agniś ca devatā eṣa cej janayed garbhaṃ so 'syā devyāḥ patir bhavet
Agni aber ist mit all diesen Eigenschaften ausgestattet, und Agni ist selbst eine Gottheit; sollte er die Leibesfrucht zeugen, so werde er der Gatte dieser Göttlichen!‘
evaṃ saṃcintya bhagavān brahmalokaṃ tadā gataḥ gṛhītvā devasenāṃ tām avandat sa pitāmaham uvāca cāsyā devyās tvaṃ sādhu śūraṃ patiṃ diśa
So nachdenkend, begab sich der Erhabene darauf in die Brahma-Welt; er nahm jene Devasenā mit sich, verneigte sich vor dem Großvater und sprach: ‚Bestimme du recht einen tapferen Gatten für diese Göttliche.‘
Wort für Wort
evaṃ saṃcintya bhagavān brahmalokaṃ tadā gataḥ gṛhītvā devasenāṃ tām avandat sa pitāmaham uvāca cāsyā devyās tvaṃ sādhu śūraṃ patiṃ diśa
So nachdenkend, begab sich der Erhabene darauf in die Brahma-Welt; er nahm jene Devasenā mit sich, verneigte sich vor dem Großvater und sprach: ‚Bestimme du recht einen tapferen Gatten für diese Göttliche.‘
Als er dies gehört hatte, verneigte sich jener vor ihm; und zusammen mit dem Mädchen begab sich der Götterfürst dorthin, wo sich die göttlichen Seher befanden – die vornehmsten Brahmanenfürsten, angeführt von Vasiṣṭha, von überaus strengen Gelübden.
Als er dies gehört hatte, verneigte sich jener vor ihm; und zusammen mit dem Mädchen begab sich der Götterfürst dorthin, wo sich die göttlichen Seher befanden – die vornehmsten Brahmanenfürsten, angeführt von Vasiṣṭha, von überaus strengen Gelübden.
samāhūto hutavahaḥ so 'dbhutaḥ sūryamaṇḍalāt viniḥsṛtyāyayau vahnir vāgyato vidhivat prabhuḥ āgamyāhavanīyaṃ vai tair dvijair mantrato hutam
Herbeigerufen, kam jener wunderbare Opferträger, das Feuer, aus der Sonnenscheibe hervorgetreten, herbei – der Mächtige, schweigend, wie es die Regel vorschreibt; er kam zu dem Āhavanīya-Feuer, dem von jenen Zweifachgeborenen mit Mantras dargebrachten Opfer.
Wort für Wort
samāhūto hutavahaḥ so 'dbhutaḥ sūryamaṇḍalāt viniḥsṛtyāyayau vahnir vāgyato vidhivat prabhuḥ āgamyāhavanīyaṃ vai tair dvijair mantrato hutam
Herbeigerufen, kam jener wunderbare Opferträger, das Feuer, aus der Sonnenscheibe hervorgetreten, herbei – der Mächtige, schweigend, wie es die Regel vorschreibt; er kam zu dem Āhavanīya-Feuer, dem von jenen Zweifachgeborenen mit Mantras dargebrachten Opfer.
niṣkrāmaṃś cāpy apaśyat sa patnīs teṣāṃ mahātmanām sveṣv āśrameṣūpaviṣṭāḥ snāyantīś ca yathāsukham
Als er von dort hinausging, erblickte er die Gattinnen jener hochherzigen Seher, wie sie in ihren eigenen Einsiedeleien saßen und sich nach Belieben badeten.
Wort für Wort
niṣkrāmaṃś cāpy apaśyat sa patnīs teṣāṃ mahātmanām sveṣv āśrameṣūpaviṣṭāḥ snāyantīś ca yathāsukham
Als er von dort hinausging, erblickte er die Gattinnen jener hochherzigen Seher, wie sie in ihren eigenen Einsiedeleien saßen und sich nach Belieben badeten.
Mit auf sie gerichtetem Sinn wurden seine Sinne aufgewühlt; als er die Gattinnen jener Brahmanenfürsten erblickte, geriet Agni in die Gewalt des Begehrens.
Mit auf sie gerichtetem Sinn wurden seine Sinne aufgewühlt; als er die Gattinnen jener Brahmanenfürsten erblickte, geriet Agni in die Gewalt des Begehrens.
sa bhūyaś cintayām āsa na nyāyyaṃ kṣubhito 'smi yat sādhvīḥ patnīr dvijendrāṇām akāmāḥ kāmayāmy aham
Da dachte er abermals nach: ‚Es ist nicht recht, dass ich in Aufruhr geraten bin, da ich die tugendhaften, unwilligen Gattinnen der Brahmanenfürsten begehre.
Wort für Wort
sa bhūyaś cintayām āsa na nyāyyaṃ kṣubhito 'smi yat sādhvīḥ patnīr dvijendrāṇām akāmāḥ kāmayāmy aham
Da dachte er abermals nach: ‚Es ist nicht recht, dass ich in Aufruhr geraten bin, da ich die tugendhaften, unwilligen Gattinnen der Brahmanenfürsten begehre.
Ich kann sie nicht ohne einen rechtmäßigen Anlass anschauen oder berühren; deshalb betrachte ich sie beständig, indem ich in das Gārhapatya-Feuer eingehe.‘
Ich kann sie nicht ohne einen rechtmäßigen Anlass anschauen oder berühren; deshalb betrachte ich sie beständig, indem ich in das Gārhapatya-Feuer eingehe.‘
Mit vor Begehren brennendem Herzen, fest entschlossen, seinen Körper aufzugeben, falls er die Brahmanenfrauen nicht erlangen könne, begab sich Agni in den Wald.
Mit vor Begehren brennendem Herzen, fest entschlossen, seinen Körper aufzugeben, falls er die Brahmanenfrauen nicht erlangen könne, begab sich Agni in den Wald.
Svāhā, die Tochter Dakṣas, hatte ihn schon lange zuvor begehrt; sie, die Schöne, suchte seit langem nach einer Schwachstelle bei ihm, fand aber bei dem stets wachsamen Gott keine, die Makellose.
Svāhā, die Tochter Dakṣas, hatte ihn schon lange zuvor begehrt; sie, die Schöne, suchte seit langem nach einer Schwachstelle bei ihm, fand aber bei dem stets wachsamen Gott keine, die Makellose.
ahaṃ saptarṣipatnīnāṃ kṛtvā rūpāṇi pāvakam kāmayiṣyāmi kāmārtaṃ tāsāṃ rūpeṇa mohitam evaṃ kṛte prītir asya kāmāvāptiś ca me bhavet
‚Ich werde die Gestalten der Gattinnen der sieben Ṛṣis annehmen und den von Begehren geplagten, durch ihre Gestalt betörten Agni verführen. Tut sie dies, wird ihm Freude zuteilwerden, und mir die Erfüllung meines Begehrens.‘“
Wort für Wort
ahaṃ saptarṣipatnīnāṃ kṛtvā rūpāṇi pāvakam kāmayiṣyāmi kāmārtaṃ tāsāṃ rūpeṇa mohitam evaṃ kṛte prītir asya kāmāvāptiś ca me bhavet
‚Ich werde die Gestalten der Gattinnen der sieben Ṛṣis annehmen und den von Begehren geplagten, durch ihre Gestalt betörten Agni verführen. Tut sie dies, wird ihm Freude zuteilwerden, und mir die Erfüllung meines Begehrens.‘“