Mārkaṇḍeya erzählt den Abschluss der Dhundhumāra-Geschichte: Dhundhu erlangt durch Askese von Brahmā Unverwundbarkeit, unterjocht Götter und Menschen und bedrängt Uttaṅkas Einsiedelei, bis Kuvalāśva, von Viṣṇus Glanz erfüllt, mit seinen einundzwanzigtausend Söhnen auszieht, ihn im Sandmeer aufspürt und, nachdem viele seiner Söhne von Dhundhus Feueratem verzehrt wurden, den Dämon mit dem Brahmā-Geschoss verbrennt und dadurch den Beinamen Dhundhumāra erhält; die Erzählung schließt mit dem Segensspruch der Götter und der Verheißung von Wohlergehen für jeden, der diese Geschichte hört.
samudro vālukāpūrṇa ujjānaka iti smṛtaḥ āgamya ca sa duṣṭātmā taṃ deśaṃ bharatarṣabha bādhate sma paraṃ śaktyā tam uttaṅkāśramaṃ prabho
Das mit Sand gefüllte Meer, bekannt als Ujjānaka – dorthin gelangt, bedrängte der Bösartige jenes Gebiet mit äußerster Macht, die Einsiedelei des Uttaṅka, o Herr.
Wort für Wort
samudro vālukāpūrṇa ujjānaka iti smṛtaḥ āgamya ca sa duṣṭātmā taṃ deśaṃ bharatarṣabha bādhate sma paraṃ śaktyā tam uttaṅkāśramaṃ prabho
Das mit Sand gefüllte Meer, bekannt als Ujjānaka – dorthin gelangt, bedrängte der Bösartige jenes Gebiet mit äußerster Macht, die Einsiedelei des Uttaṅka, o Herr.
nach siebentägigem Graben der überaus starke Dhundhu erblickt; furchtbar war seine Gestalt, gewaltig, im Sand verborgen, leuchtend wie die Sonne durch seinen Glanz, o Stier der Bharatas.
nach siebentägigem Graben der überaus starke Dhundhu erblickt; furchtbar war seine Gestalt, gewaltig, im Sand verborgen, leuchtend wie die Sonne durch seinen Glanz, o Stier der Bharatas.
kuvalāśvasya putrais tu sarvataḥ parivāritaḥ abhidrutaḥ śarais tīkṣṇair gadābhir musalair api paṭṭiśaiḥ parighaiḥ prāsaiḥ khaḍgaiś ca vimalaiḥ śitaiḥ
Kuvalāśvas Söhne aber, ihn von allen Seiten umringend, griffen ihn an mit scharfen Pfeilen, Keulen, Streitkolben, Stachelwaffen, Eisenstangen, Speeren und makellosen, scharfen Schwertern.
Wort für Wort
kuvalāśvasya putrais tu sarvataḥ parivāritaḥ abhidrutaḥ śarais tīkṣṇair gadābhir musalair api paṭṭiśaiḥ parighaiḥ prāsaiḥ khaḍgaiś ca vimalaiḥ śitaiḥ
Kuvalāśvas Söhne aber, ihn von allen Seiten umringend, griffen ihn an mit scharfen Pfeilen, Keulen, Streitkolben, Stachelwaffen, Eisenstangen, Speeren und makellosen, scharfen Schwertern.
Durch das aus seinem Mund kommende Feuer, zornig, gleichsam die Welten verschlingend, geschah dies binnen eines Augenblicks, o Tiger unter den Königen – wie einst, als der erhabene Kapila zornig die Söhne Sagaras verbrannte, so wundersam war dies.
Durch das aus seinem Mund kommende Feuer, zornig, gleichsam die Welten verschlingend, geschah dies binnen eines Augenblicks, o Tiger unter den Königen – wie einst, als der erhabene Kapila zornig die Söhne Sagaras verbrannte, so wundersam war dies.
Als jene vom Feuer des Zorns verbrannt waren, o Bester der Bharatas, griff da der überaus glanzvolle König Kuvalāśva jenen erwachten Hochgesinnten an, gleich einem zweiten Kumbhakarṇa.
Als jene vom Feuer des Zorns verbrannt waren, o Bester der Bharatas, griff da der überaus glanzvolle König Kuvalāśva jenen erwachten Hochgesinnten an, gleich einem zweiten Kumbhakarṇa.
tasya vāri mahārāja susrāva bahu dehataḥ tadāpīyata tat tejo rājā vārimayaṃ nṛpa yogī yogena vahniṃ ca śamayām āsa vāriṇā
Aus dessen Leib floss da viel Wasser, o Großkönig; jenes wasserhafte Feuer wurde damals ausgetrunken; der königliche Yogi besänftigte durch Yoga das Feuer mit Wasser.
Wort für Wort
tasya vāri mahārāja susrāva bahu dehataḥ tadāpīyata tat tejo rājā vārimayaṃ nṛpa yogī yogena vahniṃ ca śamayām āsa vāriṇā
Aus dessen Leib floss da viel Wasser, o Großkönig; jenes wasserhafte Feuer wurde damals ausgetrunken; der königliche Yogi besänftigte durch Yoga das Feuer mit Wasser.
Nachdem der königliche Weise Kuvalāśva mit diesem Geschoss den großen Asura, den Feind der Götter, verbrannt hatte, der Feindevernichter, gleich einem zweiten Herrn der drei Welten, wurde er von da an mit dem Namen Dhundhumāra bekannt.
Nachdem der königliche Weise Kuvalāśva mit diesem Geschoss den großen Asura, den Feind der Götter, verbrannt hatte, der Feindevernichter, gleich einem zweiten Herrn der drei Welten, wurde er von da an mit dem Namen Dhundhumāra bekannt.
prītaiś ca tridaśaiḥ sarvair maharṣisahitais tadā varaṃ vṛṇīṣvety uktaḥ sa prāñjaliḥ praṇatas tadā atīva mudito rājann idaṃ vacanam abravīt
Da, von den erfreuten Göttern und den großen Weisen zusammen angesprochen: ‚Wähle eine Gabe‘, sprach er, mit gefalteten Händen, sich verneigend, überaus erfreut, o König, folgendes Wort:
Wort für Wort
prītaiś ca tridaśaiḥ sarvair maharṣisahitais tadā varaṃ vṛṇīṣvety uktaḥ sa prāñjaliḥ praṇatas tadā atīva mudito rājann idaṃ vacanam abravīt
Da, von den erfreuten Göttern und den großen Weisen zusammen angesprochen: ‚Wähle eine Gabe‘, sprach er, mit gefalteten Händen, sich verneigend, überaus erfreut, o König, folgendes Wort:
dadyāṃ vittaṃ dvijāgryebhyaḥ śatrūṇāṃ cāpi durjayaḥ sakhyaṃ ca viṣṇunā me syād bhūteṣv adroha eva ca dharme ratiś ca satataṃ svarge vāsas tathākṣayaḥ
‚Ich möchte den Besten der Zweifachgeborenen Reichtum geben und für meine Feinde unbesiegbar sein; Freundschaft mit Viṣṇu sei mein, und Arglosigkeit gegenüber allen Wesen; stete Freude am Dharma und ein unvergänglicher Aufenthalt im Himmel.‘
Wort für Wort
dadyāṃ vittaṃ dvijāgryebhyaḥ śatrūṇāṃ cāpi durjayaḥ sakhyaṃ ca viṣṇunā me syād bhūteṣv adroha eva ca dharme ratiś ca satataṃ svarge vāsas tathākṣayaḥ
‚Ich möchte den Besten der Zweifachgeborenen Reichtum geben und für meine Feinde unbesiegbar sein; Freundschaft mit Viṣṇu sei mein, und Arglosigkeit gegenüber allen Wesen; stete Freude am Dharma und ein unvergänglicher Aufenthalt im Himmel.‘
Von ihm blieben, o Yudhiṣṭhira, damals drei Söhne übrig: Dṛḍhāśva, Kapilāśva und Candrāśva, o Bhārata; von ihnen stammt die Nachfolge der hochgesinnten Ikṣvākus, o König.
Von ihm blieben, o Yudhiṣṭhira, damals drei Söhne übrig: Dṛḍhāśva, Kapilāśva und Candrāśva, o Bhārata; von ihnen stammt die Nachfolge der hochgesinnten Ikṣvākus, o König.