Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 25: Dvaitavanapraveśaḥ Yudhiṣṭhiras Beratung mit den Brüdern und der Einzug in den Wald von Dvaitavana

Yudhiṣṭhira bittet seine Brüder, eine geeignete Gegend für die zwölf Waldjahre zu finden. Arjuna rühmt Yudhiṣṭhiras Weisheit und Vertrautheit mit Sehern und Welten und schlägt den See Dvaitavana vor; Yudhiṣṭhira stimmt zu. Die Pāṇḍavas ziehen mit zahlreichen Brāhmaṇas dorthin; ausführlich wird der prächtige Wald mit seinen Bäumen, Vögeln, Elefantenherden und den dort weilenden vollkommenen Sehern geschildert, bevor sich die Familie zur Rast unter einem großen Baum niederlässt.

vaiśaṃpāyana uvāca tatas teṣu prayāteṣu kaunteyaḥ satyasaṃgaraḥ abhyabhāṣata dharmātmā bhrātṝn sarvān yudhiṣṭhiraḥ

Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem jene fortgezogen waren, sprach der Sohn der Kuntī, wahrhaft in seinen Gelübden, der fromme Yudhiṣṭhira, zu all seinen Brüdern:

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca tatas teṣu prayāteṣu kaunteyaḥ satyasaṃgaraḥ abhyabhāṣata dharmātmā bhrātṝn sarvān yudhiṣṭhiraḥ
Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem jene fortgezogen waren, sprach der Sohn der Kuntī, wahrhaft in seinen Gelübden, der fromme Yudhiṣṭhira, zu all seinen Brüdern:

dvādaśemāḥ samāsmābhir vastavyaṃ nirjane vane samīkṣadhvaṃ mahāraṇye deśaṃ bahumṛgadvijam

„Diese zwölf Jahre müssen wir in menschenleerem Wald verbringen; erkundet in der großen Wildnis eine Gegend mit vielen Tieren und Vögeln,

Wort für Wort
dvādaśemāḥ samāsmābhir vastavyaṃ nirjane vane samīkṣadhvaṃ mahāraṇye deśaṃ bahumṛgadvijam
„Diese zwölf Jahre müssen wir in menschenleerem Wald verbringen; erkundet in der großen Wildnis eine Gegend mit vielen Tieren und Vögeln,

bahupuṣpaphalaṃ ramyaṃ śivaṃ puṇyajanocitam yatremāḥ śaradaḥ sarvāḥ sukhaṃ prativasemahi

reich an Blüten und Früchten, lieblich, heilsam, den frommen Wesen gemäß, wo wir all diese Jahre in Frieden verbringen können.“

Wort für Wort
bahupuṣpaphalaṃ ramyaṃ śivaṃ puṇyajanocitam yatremāḥ śaradaḥ sarvāḥ sukhaṃ prativasemahi
reich an Blüten und Früchten, lieblich, heilsam, den frommen Wesen gemäß, wo wir all diese Jahre in Frieden verbringen können.“

evam ukte pratyuvāca dharmarājaṃ dhanaṃjayaḥ guruvan mānavaguruṃ mānayitvā manasvinam

Als dies gesagt war, erwiderte Dhanaṃjaya dem Dharma-König, nachdem er den weisen Lehrer der Menschen wie einen Guru geehrt hatte:

Wort für Wort
evam ukte pratyuvāca dharmarājaṃ dhanaṃjayaḥ guruvan mānavaguruṃ mānayitvā manasvinam
Als dies gesagt war, erwiderte Dhanaṃjaya dem Dharma-König, nachdem er den weisen Lehrer der Menschen wie einen Guru geehrt hatte:

arjuna uvāca bhavān eva maharṣīṇāṃ vṛddhānāṃ paryupāsitā ajñātaṃ mānuṣe loke bhavato nāsti kiṃ cana

Arjuna sprach: „Du selbst bist es, der die großen, altehrwürdigen Seher verehrt hat; nichts in der Welt der Menschen ist dir unbekannt.

Wort für Wort
arjuna uvāca bhavān eva maharṣīṇāṃ vṛddhānāṃ paryupāsitā ajñātaṃ mānuṣe loke bhavato nāsti kiṃ cana
Arjuna sprach: „Du selbst bist es, der die großen, altehrwürdigen Seher verehrt hat; nichts in der Welt der Menschen ist dir unbekannt.

tvayā hy upāsitā nityaṃ brāhmaṇā bharatarṣabha dvaipāyanaprabhṛtayo nāradaś ca mahātapāḥ

Denn von dir wurden stets die Brāhmaṇas verehrt, o Stier der Bharatas, angefangen mit Dvaipāyana, sowie Nārada, der große Asket,

Wort für Wort
tvayā hy upāsitā nityaṃ brāhmaṇā bharatarṣabha dvaipāyanaprabhṛtayo nāradaś ca mahātapāḥ
Denn von dir wurden stets die Brāhmaṇas verehrt, o Stier der Bharatas, angefangen mit Dvaipāyana, sowie Nārada, der große Asket,

yaḥ sarvalokadvārāṇi nityaṃ saṃcarate vaśī devalokād brahmalokaṃ gandharvāpsarasām api

der, selbstbeherrscht, ständig durch alle Tore der Welten wandert, von der Welt der Götter bis zur Welt Brahmās, auch der Gandharvas und Apsaras.

Wort für Wort
yaḥ sarvalokadvārāṇi nityaṃ saṃcarate vaśī devalokād brahmalokaṃ gandharvāpsarasām api
der, selbstbeherrscht, ständig durch alle Tore der Welten wandert, von der Welt der Götter bis zur Welt Brahmās, auch der Gandharvas und Apsaras.

sarvā gatīr vijānāsi brāhmaṇānāṃ na saṃśayaḥ prabhāvāṃś caiva vettha tvaṃ sarveṣām eva pārthiva

Alle Wege der Brāhmaṇas kennst du, ohne Zweifel, und auch die Macht aller Wesen kennst du, o Herrscher der Erde.

Wort für Wort
sarvā gatīr vijānāsi brāhmaṇānāṃ na saṃśayaḥ prabhāvāṃś caiva vettha tvaṃ sarveṣām eva pārthiva
Alle Wege der Brāhmaṇas kennst du, ohne Zweifel, und auch die Macht aller Wesen kennst du, o Herrscher der Erde.

tvam eva rājañ jānāsi śreyaḥkāraṇam eva ca yatrecchasi mahārāja nivāsaṃ tatra kurmahe

Du selbst, o König, weißt, was zum Heil führt; wo immer du es wünschst, o Großkönig, dort wollen wir unseren Aufenthalt nehmen.“

Wort für Wort
tvam eva rājañ jānāsi śreyaḥkāraṇam eva ca yatrecchasi mahārāja nivāsaṃ tatra kurmahe
Du selbst, o König, weißt, was zum Heil führt; wo immer du es wünschst, o Großkönig, dort wollen wir unseren Aufenthalt nehmen.“

idaṃ dvaitavanaṃ nāma saraḥ puṇyajanocitam bahupuṣpaphalaṃ ramyaṃ nānādvijaniṣevitam

„Dieser See namens Dvaitavana, den frommen Wesen gemäß, reich an Blüten und Früchten, lieblich, von vielerlei Vögeln [?] bewohnt,

Wort für Wort
idaṃ dvaitavanaṃ nāma saraḥ puṇyajanocitam bahupuṣpaphalaṃ ramyaṃ nānādvijaniṣevitam
„Dieser See namens Dvaitavana, den frommen Wesen gemäß, reich an Blüten und Früchten, lieblich, von vielerlei Vögeln [?] bewohnt,

[Anm.: „Dvijaniṣevitam“ kann sowohl „von vielerlei Vögeln bewohnt“ als auch „von Zweifachgeborenen [Brāhmaṇas] besucht“ bedeuten; beide Lesarten passen zum Kontext.]

atremā dvādaśa samā viharemeti rocaye yadi te 'numataṃ rājan kiṃ vānyan manyate bhavān

hier, so gefällt es mir, sollten wir diese zwölf Jahre verbringen, wenn es dir zustimmt, o König - oder was anderes hältst du für gut?“

Wort für Wort
atremā dvādaśa samā viharemeti rocaye yadi te 'numataṃ rājan kiṃ vānyan manyate bhavān
hier, so gefällt es mir, sollten wir diese zwölf Jahre verbringen, wenn es dir zustimmt, o König - oder was anderes hältst du für gut?“

yudhiṣṭhira uvāca mamāpy etan mataṃ pārtha tvayā yat samudāhṛtam gacchāma puṇyaṃ vikhyātaṃ mahad dvaitavanaṃ saraḥ

Yudhiṣṭhira sprach: „Auch meine Meinung ist dies, Pārtha, was von dir dargelegt wurde; lasst uns zum heiligen, berühmten, großen See Dvaitavana ziehen.“

Wort für Wort
yudhiṣṭhira uvāca mamāpy etan mataṃ pārtha tvayā yat samudāhṛtam gacchāma puṇyaṃ vikhyātaṃ mahad dvaitavanaṃ saraḥ
Yudhiṣṭhira sprach: „Auch meine Meinung ist dies, Pārtha, was von dir dargelegt wurde; lasst uns zum heiligen, berühmten, großen See Dvaitavana ziehen.“

vaiśaṃpāyana uvāca tatas te prayayuḥ sarve pāṇḍavā dharmacāriṇaḥ brāhmaṇair bahubhiḥ sārdhaṃ puṇyaṃ dvaitavanaṃ saraḥ

Vaiśaṃpāyana sprach: Darauf zogen alle Pāṇḍavas, dem Dharma folgend, zusammen mit vielen Brāhmaṇas zum heiligen See Dvaitavana.

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca tatas te prayayuḥ sarve pāṇḍavā dharmacāriṇaḥ brāhmaṇair bahubhiḥ sārdhaṃ puṇyaṃ dvaitavanaṃ saraḥ
Vaiśaṃpāyana sprach: Darauf zogen alle Pāṇḍavas, dem Dharma folgend, zusammen mit vielen Brāhmaṇas zum heiligen See Dvaitavana.

brāhmaṇāḥ sāgnihotrāś ca tathaiva ca niragnayaḥ svādhyāyino bhikṣavaś ca sajapā vanavāsinaḥ

Brāhmaṇas, die das Agnihotra-Opfer pflegten, sowie auch solche ohne Feueropfer, dem Studium der Veden Ergebene, Bettelmönche, Betende, Waldbewohner -

Wort für Wort
brāhmaṇāḥ sāgnihotrāś ca tathaiva ca niragnayaḥ svādhyāyino bhikṣavaś ca sajapā vanavāsinaḥ
Brāhmaṇas, die das Agnihotra-Opfer pflegten, sowie auch solche ohne Feueropfer, dem Studium der Veden Ergebene, Bettelmönche, Betende, Waldbewohner -

bahavo brāhmaṇās tatra parivavrur yudhiṣṭhiram tapasvinaḥ satyaśīlāḥ śataśaḥ saṃśitavratāḥ

viele Brāhmaṇas umringten dort Yudhiṣṭhira, Asketen von wahrhaftigem Wesen, zu Hunderten, mit strengen Gelübden.

Wort für Wort
bahavo brāhmaṇās tatra parivavrur yudhiṣṭhiram tapasvinaḥ satyaśīlāḥ śataśaḥ saṃśitavratāḥ
viele Brāhmaṇas umringten dort Yudhiṣṭhira, Asketen von wahrhaftigem Wesen, zu Hunderten, mit strengen Gelübden.

te yātvā pāṇḍavās tatra bahubhir brāhmaṇaiḥ saha puṇyaṃ dvaitavanaṃ ramyaṃ viviśur bharatarṣabhāḥ

Diese Pāṇḍavas, die Stiere der Bharatas, betraten, dorthin gezogen, zusammen mit den vielen Brāhmaṇas den heiligen, lieblichen See Dvaitavana.

Wort für Wort
te yātvā pāṇḍavās tatra bahubhir brāhmaṇaiḥ saha puṇyaṃ dvaitavanaṃ ramyaṃ viviśur bharatarṣabhāḥ
Diese Pāṇḍavas, die Stiere der Bharatas, betraten, dorthin gezogen, zusammen mit den vielen Brāhmaṇas den heiligen, lieblichen See Dvaitavana.

tac chālatālāmramadhūkanīpa kadambasarjārjunakarṇikāraiḥ tapātyaye puṣpadharair upetaṃ mahāvanaṃ rāṣṭrapatir dadarśa

Der Herrscher des Reiches sah jenen großen Wald, der, als die Hitze vorüber war, mit blütentragenden Śāla-, Tāla-, Mango-, Madhūka-, Nīpa-, Kadamba-, Sarja-, Arjuna- und Karṇikāra-Bäumen bestanden war.

Wort für Wort
tac chālatālāmramadhūkanīpa kadambasarjārjunakarṇikāraiḥ tapātyaye puṣpadharair upetaṃ mahāvanaṃ rāṣṭrapatir dadarśa
Der Herrscher des Reiches sah jenen großen Wald, der, als die Hitze vorüber war, mit blütentragenden Śāla-, Tāla-, Mango-, Madhūka-, Nīpa-, Kadamba-, Sarja-, Arjuna- und Karṇikāra-Bäumen bestanden war.

mahādrumāṇāṃ śikhareṣu tasthur manoramāṃ vācam udīrayantaḥ mayūradātyūhacakorasaṃghās tasmin vane kānanakokilāś ca

Auf den Wipfeln der großen Bäume saßen, entzückende Laute hervorbringend, Scharen von Pfauen, Dātyūha-Vögeln und Cakoras, und auch Waldkuckucke in jenem Wald.

Wort für Wort
mahādrumāṇāṃ śikhareṣu tasthur manoramāṃ vācam udīrayantaḥ mayūradātyūhacakorasaṃghās tasmin vane kānanakokilāś ca
Auf den Wipfeln der großen Bäume saßen, entzückende Laute hervorbringend, Scharen von Pfauen, Dātyūha-Vögeln und Cakoras, und auch Waldkuckucke in jenem Wald.

kareṇuyūthaiḥ saha yūthapānāṃ madotkaṭānām acalaprabhāṇām mahānti yūthāni mahādvipānāṃ tasmin vane rāṣṭrapatir dadarśa

Der Herrscher des Reiches sah in jenem Wald gewaltige Herden großer Elefanten, der Herdenführer, von Brunst erregt, an Berge gleichender Pracht, zusammen mit den Herden der Elefantenkühe.

Wort für Wort
kareṇuyūthaiḥ saha yūthapānāṃ madotkaṭānām acalaprabhāṇām mahānti yūthāni mahādvipānāṃ tasmin vane rāṣṭrapatir dadarśa
Der Herrscher des Reiches sah in jenem Wald gewaltige Herden großer Elefanten, der Herdenführer, von Brunst erregt, an Berge gleichender Pracht, zusammen mit den Herden der Elefantenkühe.

manoramāṃ bhogavatīm upetya dhṛtātmanāṃ cīrajaṭādharāṇām tasmin vane dharmabhṛtāṃ nivāse dadarśa siddharṣigaṇān anekān

Nachdem er zur entzückenden, an Bhogavatī gemahnenden Stätte gelangt war, sah er in jenem Wald, der Wohnstatt der Dharma-Wahrenden, viele Scharen vollkommener Seher, selbstbeherrscht, mit Rindenkleidern und Flechtenhaar.

Wort für Wort
manoramāṃ bhogavatīm upetya dhṛtātmanāṃ cīrajaṭādharāṇām tasmin vane dharmabhṛtāṃ nivāse dadarśa siddharṣigaṇān anekān
Nachdem er zur entzückenden, an Bhogavatī gemahnenden Stätte gelangt war, sah er in jenem Wald, der Wohnstatt der Dharma-Wahrenden, viele Scharen vollkommener Seher, selbstbeherrscht, mit Rindenkleidern und Flechtenhaar.

[Anm.: „Bhogavatīm“ kann sich auf die sagenhafte Schlangenstadt Bhogavatī beziehen, mit der die liebliche Stätte am See verglichen wird; die genaue Bedeutung bleibt hier etwas unklar.]

tataḥ sa yānād avaruhya rājā sabhrātṛkaḥ sajanaḥ kānanaṃ tat viveśa dharmātmavatāṃ variṣṭhas triviṣṭapaṃ śakra ivāmitaujāḥ

Darauf stieg der König von seinem Fahrzeug herab und betrat, mit seinen Brüdern und seinem Gefolge, jenen Wald, der Beste der Frommen, wie der unermesslich mächtige Śakra den dritten Himmel [Triviṣṭapa].

Wort für Wort
tataḥ sa yānād avaruhya rājā sabhrātṛkaḥ sajanaḥ kānanaṃ tat viveśa dharmātmavatāṃ variṣṭhas triviṣṭapaṃ śakra ivāmitaujāḥ
Darauf stieg der König von seinem Fahrzeug herab und betrat, mit seinen Brüdern und seinem Gefolge, jenen Wald, der Beste der Frommen, wie der unermesslich mächtige Śakra den dritten Himmel [Triviṣṭapa].

taṃ satyasaṃdhaṃ sahitābhipetur didṛkṣavaś cāraṇasiddhasaṃghāḥ vanaukasaś cāpi narendrasiṃhaṃ manasvinaṃ saṃparivārya tasthuḥ

Zu ihm, dem Wahrhaftigen im Bündnis, eilten gemeinsam, ihn zu sehen begierig, die Scharen der Cāraṇas und Siddhas, und auch die Waldbewohner umringten den löwengleichen, weisen Herrscher der Menschen und verharrten dort.

Wort für Wort
taṃ satyasaṃdhaṃ sahitābhipetur didṛkṣavaś cāraṇasiddhasaṃghāḥ vanaukasaś cāpi narendrasiṃhaṃ manasvinaṃ saṃparivārya tasthuḥ
Zu ihm, dem Wahrhaftigen im Bündnis, eilten gemeinsam, ihn zu sehen begierig, die Scharen der Cāraṇas und Siddhas, und auch die Waldbewohner umringten den löwengleichen, weisen Herrscher der Menschen und verharrten dort.

sa tatra siddhān abhivādya sarvān pratyarcito rājavad devavac ca viveśa sarvaiḥ sahito dvijāgryaiḥ kṛtāñjalir dharmabhṛtāṃ variṣṭhaḥ

Er, der Beste der Dharma-Wahrenden, begrüßte dort alle Vollkommenen und wurde, wie ein König und wie ein Gott, geehrt zurückbegrüßt; mit gefalteten Händen betrat er, begleitet von allen vornehmsten Zweifachgeborenen, den Wald.

Wort für Wort
sa tatra siddhān abhivādya sarvān pratyarcito rājavad devavac ca viveśa sarvaiḥ sahito dvijāgryaiḥ kṛtāñjalir dharmabhṛtāṃ variṣṭhaḥ
Er, der Beste der Dharma-Wahrenden, begrüßte dort alle Vollkommenen und wurde, wie ein König und wie ein Gott, geehrt zurückbegrüßt; mit gefalteten Händen betrat er, begleitet von allen vornehmsten Zweifachgeborenen, den Wald.

sa puṇyaśīlaḥ pitṛvan mahātmā tapasvibhir dharmaparair upetya pratyarcitaḥ puṣpadharasya mūle mahādrumasyopaviveśa rājā

Der tugendhafte, hochherzige König, wie ein Vater von allen verehrt, von den frommen Asketen begrüßt und geehrt, setzte sich am Fuß eines großen, blütentragenden Baumes nieder.

Wort für Wort
sa puṇyaśīlaḥ pitṛvan mahātmā tapasvibhir dharmaparair upetya pratyarcitaḥ puṣpadharasya mūle mahādrumasyopaviveśa rājā
Der tugendhafte, hochherzige König, wie ein Vater von allen verehrt, von den frommen Asketen begrüßt und geehrt, setzte sich am Fuß eines großen, blütentragenden Baumes nieder.

bhīmaś ca kṛṣṇā ca dhanaṃjayaś ca yamau ca te cānucarā narendram vimucya vāhān avaruhya sarve tatropatasthur bharataprabarhāḥ

Bhīma, Kṛṣṇā, Dhanaṃjaya, die Zwillinge und ihre Gefolgsleute, alle, nachdem sie ihre Fahrzeuge abgeschirrt und sich niedergelassen hatten, warteten dort dem Herrscher der Menschen auf, die Besten der Bharatas.

Wort für Wort
bhīmaś ca kṛṣṇā ca dhanaṃjayaś ca yamau ca te cānucarā narendram vimucya vāhān avaruhya sarve tatropatasthur bharataprabarhāḥ
Bhīma, Kṛṣṇā, Dhanaṃjaya, die Zwillinge und ihre Gefolgsleute, alle, nachdem sie ihre Fahrzeuge abgeschirrt und sich niedergelassen hatten, warteten dort dem Herrscher der Menschen auf, die Besten der Bharatas.

latāvatānāvanataḥ sa pāṇḍavair mahādrumaḥ pañcabhir ugradhanvibhiḥ babhau nivāsopagatair mahātmabhir mahāgirir vāraṇayūthapair iva

Jener große, von Lianengeflecht überwucherte und herabgebeugte Baum erstrahlte, umgeben von den fünf hochherzigen Pāṇḍavas mit ihren mächtigen Bögen, die sich dort zur Rast niedergelassen hatten, wie ein großer Berg mit Elefantenherdenführern.

Wort für Wort
latāvatānāvanataḥ sa pāṇḍavair mahādrumaḥ pañcabhir ugradhanvibhiḥ babhau nivāsopagatair mahātmabhir mahāgirir vāraṇayūthapair iva
Jener große, von Lianengeflecht überwucherte und herabgebeugte Baum erstrahlte, umgeben von den fünf hochherzigen Pāṇḍavas mit ihren mächtigen Bögen, die sich dort zur Rast niedergelassen hatten, wie ein großer Berg mit Elefantenherdenführern.

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