Kapitel 269: Rāmopākhyānam (12)
Die Feldschlacht beginnt
Nach einem nächtlichen Überfall unsichtbarer Rākṣasa-Kobolde, den Vibhīṣaṇa durch sein Wissen um ihre Zaubermittel vereitelt, ziehen beide Heere zur offenen Feldschlacht aus. Es entwickeln sich Einzelkämpfe zwischen den führenden Helden beider Seiten - Rāma gegen Rāvaṇa, Lakṣmaṇa gegen Indrajit, Vibhīṣaṇa gegen den Rākṣasa-Feldherrn Prahasta - in einem gewaltigen, die drei Welten erschütternden Waffengang.
Rāvaṇa, dies nicht ertragend, zog darauf mit seinem Heer aus; nachdem er die Auśanasa-Schlachtordnung aufgestellt hatte, forderte er alle Affen zum Kampf heraus.
Rāvaṇa, dies nicht ertragend, zog darauf mit seinem Heer aus; nachdem er die Auśanasa-Schlachtordnung aufgestellt hatte, forderte er alle Affen zum Kampf heraus.
rāghavas tv abhiniryāya vyūḍhānīkaṃ daśānanam bārhaspatyaṃ vidhiṃ kṛtvā pratyavyūhan niśācaram
Der Sproß Raghus aber, ebenfalls auszuziehend, stellte sich, nachdem er die Bārhaspatya-Schlachtordnung angewandt hatte, dem so aufgestellten Heer des Zehnköpfigen, des Nachtwandlers, entgegen.
Wort für Wort
rāghavas tv abhiniryāya vyūḍhānīkaṃ daśānanam bārhaspatyaṃ vidhiṃ kṛtvā pratyavyūhan niśācaram
Der Sproß Raghus aber, ebenfalls auszuziehend, stellte sich, nachdem er die Bārhaspatya-Schlachtordnung angewandt hatte, dem so aufgestellten Heer des Zehnköpfigen, des Nachtwandlers, entgegen.
virūpākṣeṇa sugrīvas tāreṇa ca nikharvaṭaḥ tuṇḍena ca nalas tatra paṭuśaḥ panasena ca
Sugrīva [kämpfte] mit Virūpākṣa, und Nikharvaṭa mit Tāra, und Nala dort geschickt mit Tuṇḍa und mit Panasa.
Wort für Wort
virūpākṣeṇa sugrīvas tāreṇa ca nikharvaṭaḥ tuṇḍena ca nalas tatra paṭuśaḥ panasena ca
Sugrīva [kämpfte] mit Virūpākṣa, und Nikharvaṭa mit Tāra, und Nala dort geschickt mit Tuṇḍa und mit Panasa.
Der hier als Gegner genannte 'Panasa' scheint namensgleich mit dem in Kapitel 267 genannten Affenführer Rāmas zu sein; vermutlich handelt es sich um einen gleichnamigen Rākṣasa auf Rāvaṇas Seite.
viṣahyaṃ yaṃ hi yo mene sa sa tena sameyivān yuyudhe yuddhavelāyāṃ svabāhubalam āśritaḥ
Wen auch immer ein jeder für einen ihm gewachsenen Gegner hielt, mit dem maß er sich; ein jeder kämpfte zur Zeit der Schlacht, gestützt auf die Kraft seiner eigenen Arme.
Wort für Wort
viṣahyaṃ yaṃ hi yo mene sa sa tena sameyivān yuyudhe yuddhavelāyāṃ svabāhubalam āśritaḥ
Wen auch immer ein jeder für einen ihm gewachsenen Gegner hielt, mit dem maß er sich; ein jeder kämpfte zur Zeit der Schlacht, gestützt auf die Kraft seiner eigenen Arme.
Ebenso durchbohrte Lakṣmaṇa den wachsamen Indrajit mit lebenswichtige Stellen durchbohrenden Pfeilen, und Indrajit durchbohrte auch den Sohn der Sumitrā mit vielen Pfeilen.
Ebenso durchbohrte Lakṣmaṇa den wachsamen Indrajit mit lebenswichtige Stellen durchbohrenden Pfeilen, und Indrajit durchbohrte auch den Sohn der Sumitrā mit vielen Pfeilen.
Zwischen jenen Mächtigen kam es zu einem Zusammenprall gewaltiger Waffen, durch den alle drei Welten, das Bewegliche wie das Unbewegliche, erzitterten.“
Zwischen jenen Mächtigen kam es zu einem Zusammenprall gewaltiger Waffen, durch den alle drei Welten, das Bewegliche wie das Unbewegliche, erzitterten.“