Mātali holt Arjuna mit Indras Wagen ab. Nach ehrfürchtigem Abschied vom Berg und rituellem Bad besteigt Arjuna den göttlichen Wagen und fährt in unsichtbaren Bahnen empor, vorbei an leuchtenden Himmelswohnstätten der Frommen (den von der Erde aus als Sterne sichtbaren Lichtern), bis er Śakras Stadt Amarāvatī erblickt.
Vaiśaṃpāyana sprach: Als die Weltenhüter gegangen waren, dachte der Pārtha, der Feindevernichter, o Herrscherfürst, an die Ankunft des Wagens des Götterkönigs.
Vaiśaṃpāyana sprach: Als die Weltenhüter gegangen waren, dachte der Pārtha, der Feindevernichter, o Herrscherfürst, an die Ankunft des Wagens des Götterkönigs.
Er machte den Himmel finsterfrei, gleichsam die Regenwolken zerreißend, und erfüllte die Himmelsrichtungen mit Klängen, dem Dröhnen großer Wolken gleich.
Er machte den Himmel finsterfrei, gleichsam die Regenwolken zerreißend, und erfüllte die Himmelsrichtungen mit Klängen, dem Dröhnen großer Wolken gleich.
Dort erblickte er ein großes, dunkles Banner, das Vaijayanta, von großem Glanz, blauschwarz wie eine Lotosblüte, an einem mit Gold geschmückten Bambusmast.
Dort erblickte er ein großes, dunkles Banner, das Vaijayanta, von großem Glanz, blauschwarz wie eine Lotosblüte, an einem mit Gold geschmückten Bambusmast.
Von dieser Welt zur Götterwelt, auf Geheiß des Bezwingers Pākas, besteige den Wagen zusammen mit mir; du wirst, nachdem du die Waffen erlangt hast, wieder zurückkehren.“
Von dieser Welt zur Götterwelt, auf Geheiß des Bezwingers Pākas, besteige den Wagen zusammen mit mir; du wirst, nachdem du die Waffen erlangt hast, wieder zurückkehren.“
Arjuna sprach: „O Mātali, geh voran, besteige du rasch den besten der Wagen, der selbst durch Hunderte von Rājasūya- und Aśvamedha-Opfern nur schwer erlangbar ist,
Arjuna sprach: „O Mātali, geh voran, besteige du rasch den besten der Wagen, der selbst durch Hunderte von Rājasūya- und Aśvamedha-Opfern nur schwer erlangbar ist,
Erst wenn du, o Guter, auf dem Wagen mit den beständigen Rossen Platz genommen hast, werde ich danach ihn besteigen, wie ein Tugendhafter den rechten Pfad betritt.“
Erst wenn du, o Guter, auf dem Wagen mit den beständigen Rossen Platz genommen hast, werde ich danach ihn besteigen, wie ein Tugendhafter den rechten Pfad betritt.“
vaiśaṃpāyana uvāca tasya tad vacanaṃ śrutvā mātaliḥ śakrasārathiḥ āruroha rathaṃ śīghraṃ hayān yeme ca raśmibhiḥ
Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem er dieses Wort gehört hatte, bestieg Mātali, Śakras Wagenlenker, rasch den Wagen und hielt die Rosse mit den Zügeln im Zaum.
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca tasya tad vacanaṃ śrutvā mātaliḥ śakrasārathiḥ āruroha rathaṃ śīghraṃ hayān yeme ca raśmibhiḥ
Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem er dieses Wort gehört hatte, bestieg Mātali, Śakras Wagenlenker, rasch den Wagen und hielt die Rosse mit den Zügeln im Zaum.
tataḥ pitṝn yathānyāyaṃ tarpayitvā yathāvidhi mandaraṃ śailarājaṃ tam āpraṣṭum upacakrame
Nachdem er darauf die Ahnen nach Gebühr, vorschriftsmäßig, mit Wasser erquickt hatte, begann er, den Berg Mandara, den König der Berge, um Erlaubnis zu bitten, sich zu verabschieden:
Wort für Wort
tataḥ pitṝn yathānyāyaṃ tarpayitvā yathāvidhi mandaraṃ śailarājaṃ tam āpraṣṭum upacakrame
Nachdem er darauf die Ahnen nach Gebühr, vorschriftsmäßig, mit Wasser erquickt hatte, begann er, den Berg Mandara, den König der Berge, um Erlaubnis zu bitten, sich zu verabschieden:
[?] [Anm.: Die Nennung des Berges Mandara an dieser Stelle ist geographisch auffällig, da Arjuna sich zuvor am Himavat/Indrakīla aufhielt; möglicherweise wird der Name hier poetisch-allgemein für „der große Berg“ verwendet.
tvatprasādāt sadā śaila brāhmaṇāḥ kṣatriyā viśaḥ svargaṃ prāptāś caranti sma devaiḥ saha gatavyathāḥ
Durch deine Gnade, o Berg, wandeln stets Brahmanen, Kṣatriyas und Vaiśyas, nachdem sie den Himmel erreicht haben, zusammen mit den Göttern, frei von Schmerz.
Wort für Wort
tvatprasādāt sadā śaila brāhmaṇāḥ kṣatriyā viśaḥ svargaṃ prāptāś caranti sma devaiḥ saha gatavyathāḥ
Durch deine Gnade, o Berg, wandeln stets Brahmanen, Kṣatriyas und Vaiśyas, nachdem sie den Himmel erreicht haben, zusammen mit den Göttern, frei von Schmerz.
O Bergkönig, großer Berg, Zuflucht der Munis, mit heiligen Badeplätzen versehen - ich gehe nun, ich nehme Abschied von dir; glücklich habe ich bei dir geweilt.
O Bergkönig, großer Berg, Zuflucht der Munis, mit heiligen Badeplätzen versehen - ich gehe nun, ich nehme Abschied von dir; glücklich habe ich bei dir geweilt.
So gesprochen und den Berg um Erlaubnis gebeten habend, bestieg Arjuna, der Feindestöter, den göttlichen Wagen, gleichsam wie die Sonne alles erhellend.
So gesprochen und den Berg um Erlaubnis gebeten habend, bestieg Arjuna, der Feindestöter, den göttlichen Wagen, gleichsam wie die Sonne alles erhellend.
so 'darśanapathaṃ yātvā martyānāṃ bhūmicāriṇām dadarśādbhutarūpāṇi vimānāni sahasraśaḥ
Nachdem er den Pfad erreicht hatte, der den auf der Erde wandelnden Sterblichen unsichtbar ist, erblickte er Tausende von Himmelswagen von wunderbarer Gestalt.
Wort für Wort
so 'darśanapathaṃ yātvā martyānāṃ bhūmicāriṇām dadarśādbhutarūpāṇi vimānāni sahasraśaḥ
Nachdem er den Pfad erreicht hatte, der den auf der Erde wandelnden Sterblichen unsichtbar ist, erblickte er Tausende von Himmelswagen von wunderbarer Gestalt.
tārārūpāṇi yānīha dṛśyante dyutimanti vai dīpavad viprakṛṣṭatvād aṇūni sumahānty api
Diejenigen Lichter, die hier von der Erde aus als leuchtende Sternengestalten erscheinen, klein wie ein Licht wegen der Entfernung, sind in Wahrheit sehr groß.
Wort für Wort
tārārūpāṇi yānīha dṛśyante dyutimanti vai dīpavad viprakṛṣṭatvād aṇūni sumahānty api
Diejenigen Lichter, die hier von der Erde aus als leuchtende Sternengestalten erscheinen, klein wie ein Licht wegen der Entfernung, sind in Wahrheit sehr groß.
tatra rājarṣayaḥ siddhā vīrāś ca nihatā yudhi tapasā ca jitasvargāḥ saṃpetuḥ śatasaṃghaśaḥ
Dort befanden sich königliche Ṛṣis, Vollkommene, und Helden, die im Kampf gefallen waren, und solche, die den Himmel durch Askese erworben hatten, versammelt zu Hunderten.
Wort für Wort
tatra rājarṣayaḥ siddhā vīrāś ca nihatā yudhi tapasā ca jitasvargāḥ saṃpetuḥ śatasaṃghaśaḥ
Dort befanden sich königliche Ṛṣis, Vollkommene, und Helden, die im Kampf gefallen waren, und solche, die den Himmel durch Askese erworben hatten, versammelt zu Hunderten.
„Dies sind die Rechtschaffenen, o Pārtha, die in ihren jeweiligen Wohnstätten weilen - dieselben, die du, o Mächtiger, auf der Erde als Sternengestalten gesehen hast.“
„Dies sind die Rechtschaffenen, o Pārtha, die in ihren jeweiligen Wohnstätten weilen - dieselben, die du, o Mächtiger, auf der Erde als Sternengestalten gesehen hast.“