Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 204: Mātāpitṛśuśrūṣāphalam Die Frucht des Dienstes an Vater und Mutter

Nach Abschluss der großen Vyādha-Gītā offenbart der Jäger dem staunenden Brahmanen die wahre Quelle seiner spirituellen Vollendung: nicht Askese oder Studium, sondern der hingebungsvolle tägliche Dienst an seinen greisen Eltern, die er wie höchste Gottheiten verehrt. Die Eltern selbst segnen ihn überschwänglich und vergleichen ihn mit Paraśurāma (Rāma Jāmadagnya), dem Musterbeispiel kindlicher Pietät. Die Erzählung gipfelt in der berühmten Lehre von den „fünf Lehrern“ des Menschen – Vater, Mutter, Feuer, das eigene Selbst und der geistliche Lehrer – als dem ewigen Dharma des Hausstandes.

mārkaṇḍeya uvāca evaṃ saṃkathite kṛtsne mokṣadharme yudhiṣṭhira dṛḍhaṃ prītamanā vipro dharmavyādham uvāca ha

Mārkaṇḍeya sprach: „Nachdem so der gesamte Erlösungs-Dharma dargelegt worden war, o Yudhiṣṭhira, sprach der Brahmane, tief erfreuten Geistes, zu dem Dharma-Jäger:

Wort für Wort
mārkaṇḍeya uvāca evaṃ saṃkathite kṛtsne mokṣadharme yudhiṣṭhira dṛḍhaṃ prītamanā vipro dharmavyādham uvāca ha
Mārkaṇḍeya sprach: „Nachdem so der gesamte Erlösungs-Dharma dargelegt worden war, o Yudhiṣṭhira, sprach der Brahmane, tief erfreuten Geistes, zu dem Dharma-Jäger:

nyāyayuktam idaṃ sarvaṃ bhavatā parikīrtitam na te 'sty aviditaṃ kiṃ cid dharmeṣv iha hi dṛśyate

‚Dies alles, was du verkündet hast, ist der rechten Ordnung gemäß; es gibt fürwahr nichts in den Fragen des Dharma, das dir unbekannt wäre.‘

Wort für Wort
nyāyayuktam idaṃ sarvaṃ bhavatā parikīrtitam na te 'sty aviditaṃ kiṃ cid dharmeṣv iha hi dṛśyate
‚Dies alles, was du verkündet hast, ist der rechten Ordnung gemäß; es gibt fürwahr nichts in den Fragen des Dharma, das dir unbekannt wäre.‘

vyādha uvāca pratyakṣaṃ mama yo dharmas taṃ paśya dvijasattama yena siddhir iyaṃ prāptā mayā brāhmaṇapuṃgava

Der Jäger sprach: ‚Sieh selbst mit eigenen Augen meinen Dharma, o Bester der Zweifachgeborenen, durch den ich diese Vollendung erlangt habe, du Stier unter den Brahmanen.

Wort für Wort
vyādha uvāca pratyakṣaṃ mama yo dharmas taṃ paśya dvijasattama yena siddhir iyaṃ prāptā mayā brāhmaṇapuṃgava
Der Jäger sprach: ‚Sieh selbst mit eigenen Augen meinen Dharma, o Bester der Zweifachgeborenen, durch den ich diese Vollendung erlangt habe, du Stier unter den Brahmanen.

uttiṣṭha bhagavan kṣipraṃ praviśyābhyantaraṃ gṛham draṣṭum arhasi dharmajña mātaraṃ pitaraṃ ca me

Erhebe dich, Erhabener, rasch, und tritt ins Innere des Hauses; du solltest, o Dharmakundiger, meine Mutter und meinen Vater sehen.‘

Wort für Wort
uttiṣṭha bhagavan kṣipraṃ praviśyābhyantaraṃ gṛham draṣṭum arhasi dharmajña mātaraṃ pitaraṃ ca me
Erhebe dich, Erhabener, rasch, und tritt ins Innere des Hauses; du solltest, o Dharmakundiger, meine Mutter und meinen Vater sehen.‘

mārkaṇḍeya uvāca ity uktaḥ sa praviśyātha dadarśa paramārcitam saudhaṃ hṛdyaṃ catuḥśālam atīva ca manoharam

Mārkaṇḍeya sprach: So angesprochen, trat jener ein und erblickte ein überaus prächtiges, herzerfreuendes Gebäude mit vier Höfen, überaus anziehend,

Wort für Wort
mārkaṇḍeya uvāca ity uktaḥ sa praviśyātha dadarśa paramārcitam saudhaṃ hṛdyaṃ catuḥśālam atīva ca manoharam
Mārkaṇḍeya sprach: So angesprochen, trat jener ein und erblickte ein überaus prächtiges, herzerfreuendes Gebäude mit vier Höfen, überaus anziehend,

devatāgṛhasaṃkāśaṃ daivataiś ca supūjitam śayanāsanasaṃbādhaṃ gandhaiś ca paramair yutam

einem Götterhaus gleich und mit Gottheiten wohl verehrt, reich an Lager- und Sitzstätten und erfüllt von köstlichen Düften.

Wort für Wort
devatāgṛhasaṃkāśaṃ daivataiś ca supūjitam śayanāsanasaṃbādhaṃ gandhaiś ca paramair yutam
einem Götterhaus gleich und mit Gottheiten wohl verehrt, reich an Lager- und Sitzstätten und erfüllt von köstlichen Düften.

tatra śuklāmbaradharau pitarāv asya pūjitau kṛtāhārau sutuṣṭau tāv upaviṣṭau varāsane dharmavyādhas tu tau dṛṣṭvā pādeṣu śirasāpatat

Dort saßen, weiß gekleidet, seine verehrten Eltern, nachdem sie gespeist hatten, wohlzufrieden, auf einem prächtigen Sitz; der Dharma-Jäger aber, als er sie erblickte, fiel mit dem Haupt zu ihren Füßen nieder.

Wort für Wort
tatra śuklāmbaradharau pitarāv asya pūjitau kṛtāhārau sutuṣṭau tāv upaviṣṭau varāsane dharmavyādhas tu tau dṛṣṭvā pādeṣu śirasāpatat
Dort saßen, weiß gekleidet, seine verehrten Eltern, nachdem sie gespeist hatten, wohlzufrieden, auf einem prächtigen Sitz; der Dharma-Jäger aber, als er sie erblickte, fiel mit dem Haupt zu ihren Füßen nieder.

vṛddhāv ūcatuḥ uttiṣṭhottiṣṭha dharmajña dharmas tvām abhirakṣatu prītau svas tava śaucena dīrgham āyur avāpnuhi satputreṇa tvayā putra nityakālaṃ supūjitau

Die beiden Alten sprachen: ‚Erhebe dich, erhebe dich, du Dharmakundiger! Der Dharma möge dich beschützen; wir sind erfreut über deine Reinheit. Erlange langes Leben, mein Sohn; durch dich, den guten Sohn, sind wir allezeit wohl geehrt.

Wort für Wort
vṛddhāv ūcatuḥ uttiṣṭhottiṣṭha dharmajña dharmas tvām abhirakṣatu prītau svas tava śaucena dīrgham āyur avāpnuhi satputreṇa tvayā putra nityakālaṃ supūjitau
Die beiden Alten sprachen: ‚Erhebe dich, erhebe dich, du Dharmakundiger! Der Dharma möge dich beschützen; wir sind erfreut über deine Reinheit. Erlange langes Leben, mein Sohn; durch dich, den guten Sohn, sind wir allezeit wohl geehrt.

na te 'nyad daivataṃ kiṃ cid daivateṣv api vartate prayatatvād dvijātīnāṃ damenāsi samanvitaḥ

Es gibt für dich keine andere Gottheit, selbst unter den Gottheiten; durch deine Sorgfalt gegenüber den Zweifachgeborenen bist du mit Selbstbeherrschung ausgestattet.

Wort für Wort
na te 'nyad daivataṃ kiṃ cid daivateṣv api vartate prayatatvād dvijātīnāṃ damenāsi samanvitaḥ
Es gibt für dich keine andere Gottheit, selbst unter den Gottheiten; durch deine Sorgfalt gegenüber den Zweifachgeborenen bist du mit Selbstbeherrschung ausgestattet.

pituḥ pitāmahā ye ca tathaiva prapitāmahāḥ prītās te satataṃ putra damenāvāṃ ca pūjayā

Die Väter und Großväter deines Vaters, und ebenso die Urgroßväter, sind stets erfreut, mein Sohn, durch deine Selbstbeherrschung und durch die Verehrung, die du uns beiden erweist.

Wort für Wort
pituḥ pitāmahā ye ca tathaiva prapitāmahāḥ prītās te satataṃ putra damenāvāṃ ca pūjayā
Die Väter und Großväter deines Vaters, und ebenso die Urgroßväter, sind stets erfreut, mein Sohn, durch deine Selbstbeherrschung und durch die Verehrung, die du uns beiden erweist.

manasā karmaṇā vācā śuśrūṣā naiva hīyate na cānyā vitathā buddhir dṛśyate sāṃprataṃ tava

In Gedanken, Tat und Wort lässt dein Dienst niemals nach, und keine andere, unwahre Gesinnung ist gegenwärtig bei dir zu sehen.

Wort für Wort
manasā karmaṇā vācā śuśrūṣā naiva hīyate na cānyā vitathā buddhir dṛśyate sāṃprataṃ tava
In Gedanken, Tat und Wort lässt dein Dienst niemals nach, und keine andere, unwahre Gesinnung ist gegenwärtig bei dir zu sehen.

jāmadagnyena rāmeṇa yathā vṛddhau supūjitau tathā tvayā kṛtaṃ sarvaṃ tadviśiṣṭaṃ ca putraka

Wie Rāma, der Sohn des Jamadagni, seine Eltern wohl verehrte, so hast auch du alles getan, und mehr noch, mein Söhnchen.‘

Wort für Wort
jāmadagnyena rāmeṇa yathā vṛddhau supūjitau tathā tvayā kṛtaṃ sarvaṃ tadviśiṣṭaṃ ca putraka
Wie Rāma, der Sohn des Jamadagni, seine Eltern wohl verehrte, so hast auch du alles getan, und mehr noch, mein Söhnchen.‘

mārkaṇḍeya uvāca tatas taṃ brāhmaṇaṃ tābhyāṃ dharmavyādho nyavedayat tau svāgatena taṃ vipram arcayām āsatus tadā

Mārkaṇḍeya sprach: Darauf stellte der Dharma-Jäger den Brahmanen den beiden vor; und sie ehrten den Brahmanen mit einem Willkommensgruß.

Wort für Wort
mārkaṇḍeya uvāca tatas taṃ brāhmaṇaṃ tābhyāṃ dharmavyādho nyavedayat tau svāgatena taṃ vipram arcayām āsatus tadā
Mārkaṇḍeya sprach: Darauf stellte der Dharma-Jäger den Brahmanen den beiden vor; und sie ehrten den Brahmanen mit einem Willkommensgruß.

pratigṛhya ca tāṃ pūjāṃ dvijaḥ papraccha tāv ubhau saputrābhyāṃ sabhṛtyābhyāṃ kaccid vāṃ kuśalaṃ gṛhe anāmayaṃ ca vāṃ kaccit sadaiveha śarīrayoḥ

Nachdem der Zweifachgeborene diese Ehrung angenommen hatte, fragte er die beiden: ‚Geht es euch beiden im Hause wohl, mit Sohn und Dienerschaft? Und ist stets hier bei euch beiden der Leib ohne Krankheit?‘

Wort für Wort
pratigṛhya ca tāṃ pūjāṃ dvijaḥ papraccha tāv ubhau saputrābhyāṃ sabhṛtyābhyāṃ kaccid vāṃ kuśalaṃ gṛhe anāmayaṃ ca vāṃ kaccit sadaiveha śarīrayoḥ
Nachdem der Zweifachgeborene diese Ehrung angenommen hatte, fragte er die beiden: ‚Geht es euch beiden im Hause wohl, mit Sohn und Dienerschaft? Und ist stets hier bei euch beiden der Leib ohne Krankheit?‘

vṛddhāv ūcatuḥ kuśalaṃ no gṛhe vipra bhṛtyavarge ca sarvaśaḥ kaccit tvam apy avighnena saṃprāpto bhagavann iha

Die beiden Alten sprachen: ‚Wohl steht es um uns im Hause, o Brahmane, und um die ganze Dienerschaft. Bist auch du, Erhabener, ohne Hindernis hierher gelangt?‘

Wort für Wort
vṛddhāv ūcatuḥ kuśalaṃ no gṛhe vipra bhṛtyavarge ca sarvaśaḥ kaccit tvam apy avighnena saṃprāpto bhagavann iha
Die beiden Alten sprachen: ‚Wohl steht es um uns im Hause, o Brahmane, und um die ganze Dienerschaft. Bist auch du, Erhabener, ohne Hindernis hierher gelangt?‘

mārkaṇḍeya uvāca bāḍham ity eva tau vipraḥ pratyuvāca mudānvitaḥ dharmavyādhas tu taṃ vipram arthavad vākyam abravīt

Mārkaṇḍeya sprach: Der Brahmane erwiderte den beiden freudvoll zustimmend; der Dharma-Jäger aber sprach zu dem Brahmanen ein bedeutungsvolles Wort:

Wort für Wort
mārkaṇḍeya uvāca bāḍham ity eva tau vipraḥ pratyuvāca mudānvitaḥ dharmavyādhas tu taṃ vipram arthavad vākyam abravīt
Mārkaṇḍeya sprach: Der Brahmane erwiderte den beiden freudvoll zustimmend; der Dharma-Jäger aber sprach zu dem Brahmanen ein bedeutungsvolles Wort:

pitā mātā ca bhagavann etau me daivataṃ param yad daivatebhyaḥ kartavyaṃ tad etābhyāṃ karomy aham

‚Vater und Mutter, Erhabener, sind mir die höchste Gottheit; was den Gottheiten zu tun gebührt, das tue ich diesen beiden.

Wort für Wort
pitā mātā ca bhagavann etau me daivataṃ param yad daivatebhyaḥ kartavyaṃ tad etābhyāṃ karomy aham
‚Vater und Mutter, Erhabener, sind mir die höchste Gottheit; was den Gottheiten zu tun gebührt, das tue ich diesen beiden.

trayastriṃśad yathā devāḥ sarve śakrapurogamāḥ saṃpūjyāḥ sarvalokasya tathā vṛddhāv imau mama

Wie die dreiunddreißig Götter, allesamt mit Śakra an der Spitze, von der ganzen Welt verehrungswürdig sind, so sind mir diese beiden Alten.

Wort für Wort
trayastriṃśad yathā devāḥ sarve śakrapurogamāḥ saṃpūjyāḥ sarvalokasya tathā vṛddhāv imau mama
Wie die dreiunddreißig Götter, allesamt mit Śakra an der Spitze, von der ganzen Welt verehrungswürdig sind, so sind mir diese beiden Alten.

upahārān āharanto devatānāṃ yathā dvijāḥ kurvate tadvad etābhyāṃ karomy aham atandritaḥ

Wie die Zweifachgeborenen den Gottheiten Gaben darbringen, ebenso tue ich es unermüdlich diesen beiden gegenüber.

Wort für Wort
upahārān āharanto devatānāṃ yathā dvijāḥ kurvate tadvad etābhyāṃ karomy aham atandritaḥ
Wie die Zweifachgeborenen den Gottheiten Gaben darbringen, ebenso tue ich es unermüdlich diesen beiden gegenüber.

etau me paramaṃ brahman pitā mātā ca daivatam etau puṣpaiḥ phalai ratnais toṣayāmi sadā dvija

Diese beiden, Vater und Mutter, sind mir, o Brahmane, die höchste Gottheit; mit Blumen, Früchten und Juwelen erfreue ich sie stets, o Zweifachgeborener.

Wort für Wort
etau me paramaṃ brahman pitā mātā ca daivatam etau puṣpaiḥ phalai ratnais toṣayāmi sadā dvija
Diese beiden, Vater und Mutter, sind mir, o Brahmane, die höchste Gottheit; mit Blumen, Früchten und Juwelen erfreue ich sie stets, o Zweifachgeborener.

etāv evāgnayo mahyaṃ yān vadanti manīṣiṇaḥ yajñā vedāś ca catvāraḥ sarvam etau mama dvija

Eben diese beiden sind mir die Opferfeuer, von denen die Weisen sprechen; die Opfer und die vier Veden – all dies sind mir diese beiden, o Zweifachgeborener.

Wort für Wort
etāv evāgnayo mahyaṃ yān vadanti manīṣiṇaḥ yajñā vedāś ca catvāraḥ sarvam etau mama dvija
Eben diese beiden sind mir die Opferfeuer, von denen die Weisen sprechen; die Opfer und die vier Veden – all dies sind mir diese beiden, o Zweifachgeborener.

etadarthaṃ mama prāṇā bhāryā putrāḥ suhṛjjanāḥ saputradāraḥ śuśrūṣāṃ nityam eva karomy aham

Um ihretwillen sind mir mein Lebensatem, meine Gattin, meine Söhne und meine Freunde da; mit Sohn und Gattin erweise ich ihnen stets meinen Dienst.

Wort für Wort
etadarthaṃ mama prāṇā bhāryā putrāḥ suhṛjjanāḥ saputradāraḥ śuśrūṣāṃ nityam eva karomy aham
Um ihretwillen sind mir mein Lebensatem, meine Gattin, meine Söhne und meine Freunde da; mit Sohn und Gattin erweise ich ihnen stets meinen Dienst.

svayaṃ ca snāpayāmy etau tathā pādau pradhāvaye āhāraṃ saṃprayacchāmi svayaṃ ca dvijasattama

Selbst bade ich sie, wasche ihnen ebenso die Füße, und selbst reiche ich ihnen die Speise, o Bester der Zweifachgeborenen.

Wort für Wort
svayaṃ ca snāpayāmy etau tathā pādau pradhāvaye āhāraṃ saṃprayacchāmi svayaṃ ca dvijasattama
Selbst bade ich sie, wasche ihnen ebenso die Füße, und selbst reiche ich ihnen die Speise, o Bester der Zweifachgeborenen.

anukūlāḥ kathā vacmi vipriyaṃ parivarjayan adharmeṇāpi saṃyuktaṃ priyam ābhyāṃ karomy aham

Ich spreche zu ihnen zuträgliche Worte, Unliebsames meidend; selbst wenn es mit Unrecht verbunden wäre, tue ich diesen beiden das Angenehme.

Wort für Wort
anukūlāḥ kathā vacmi vipriyaṃ parivarjayan adharmeṇāpi saṃyuktaṃ priyam ābhyāṃ karomy aham
Ich spreche zu ihnen zuträgliche Worte, Unliebsames meidend; selbst wenn es mit Unrecht verbunden wäre, tue ich diesen beiden das Angenehme.

dharmam eva guruṃ jñātvā karomi dvijasattama atandritaḥ sadā vipra śuśrūṣāṃ vai karomy aham

Da ich den Dharma selbst als meinen Lehrer erkannt habe, o Bester der Zweifachgeborenen, erweise ich stets unermüdlich, o Brahmane, meinen Dienst.

Wort für Wort
dharmam eva guruṃ jñātvā karomi dvijasattama atandritaḥ sadā vipra śuśrūṣāṃ vai karomy aham
Da ich den Dharma selbst als meinen Lehrer erkannt habe, o Bester der Zweifachgeborenen, erweise ich stets unermüdlich, o Brahmane, meinen Dienst.

pañcaiva guravo brahman puruṣasya bubhūṣataḥ pitā mātāgnir ātmā ca guruś ca dvijasattama

Fünf nur sind die Lehrer des Menschen, der etwas werden will, o Brahmane: Vater, Mutter, das Feuer, das eigene Selbst und der Lehrer, o Bester der Zweifachgeborenen.

Wort für Wort
pañcaiva guravo brahman puruṣasya bubhūṣataḥ pitā mātāgnir ātmā ca guruś ca dvijasattama
Fünf nur sind die Lehrer des Menschen, der etwas werden will, o Brahmane: Vater, Mutter, das Feuer, das eigene Selbst und der Lehrer, o Bester der Zweifachgeborenen.

eteṣu yas tu varteta samyag eva dvijottama bhaveyur agnayas tasya paricīrṇās tu nityaśaḥ gārhasthye vartamānasya dharma eṣa sanātanaḥ

Wer diesen fünfen gegenüber recht handelt, o Bester der Zweifachgeborenen, dessen Feuer gelten als stets wohlgepflegt; dies ist der ewige Dharma dessen, der im Hausstand lebt.‘“

Wort für Wort
eteṣu yas tu varteta samyag eva dvijottama bhaveyur agnayas tasya paricīrṇās tu nityaśaḥ gārhasthye vartamānasya dharma eṣa sanātanaḥ
Wer diesen fünfen gegenüber recht handelt, o Bester der Zweifachgeborenen, dessen Feuer gelten als stets wohlgepflegt; dies ist der ewige Dharma dessen, der im Hausstand lebt.‘“

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