Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 158: Kuberasamāgamaḥ Die Begegnung mit Kubera

Die Pāṇḍavas finden Bhīma inmitten der erschlagenen Rākṣasas und Yudhiṣṭhira tadelt ihn zunächst mild für seine Verwegenheit. Die überlebenden Wächter berichten Kubera von ihrer Niederlage; voll Zorn zieht dieser selbst mit seinem Gefolge auf dem Wagen Puṣpaka heran, erweist sich aber, statt Rache zu üben, als erfreut, da Bhīmas Tat ihn von einem alten Fluch des Weisen Agastya befreit hat. Auf Yudhiṣṭhiras Bitte erzählt Kubera die Geschichte: sein Freund Maṇimān hatte einst aus Hochmut den meditierenden Agastya bespuckt, worauf dieser Kubera und sein Heer verfluchte, durch einen Menschen vernichtet zu werden — ein Fluch, der nun durch Bhīma erfüllt und damit gelöst worden ist.

vaiśaṃpāyana uvāca śrutvā bahuvidhaiḥ śabdair nādyamānā girer guhāḥ ajātaśatruḥ kaunteyo mādrīputrāv ubhāv api

Vaiśaṃpāyana sprach: Als er die vielfältigen Laute hörte, mit denen die Höhlen des Berges widerhallten, wurde beunruhigt Ajātaśatru, der Sohn Kuntīs, ebenso wie beide Söhne der Mādrī,

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca śrutvā bahuvidhaiḥ śabdair nādyamānā girer guhāḥ ajātaśatruḥ kaunteyo mādrīputrāv ubhāv api
Vaiśaṃpāyana sprach: Als er die vielfältigen Laute hörte, mit denen die Höhlen des Berges widerhallten, wurde beunruhigt Ajātaśatru, der Sohn Kuntīs, ebenso wie beide Söhne der Mādrī,

dhaumyaḥ kṛṣṇā ca viprāś ca sarve ca suhṛdas tathā bhīmasenam apaśyantaḥ sarve vimanaso 'bhavan

Dhaumya, Kṛṣṇā und die Brahmanen, und auch alle Freunde; da sie Bhīmasena nicht sahen, wurden sie alle bekümmert.

Wort für Wort
dhaumyaḥ kṛṣṇā ca viprāś ca sarve ca suhṛdas tathā bhīmasenam apaśyantaḥ sarve vimanaso 'bhavan
Dhaumya, Kṛṣṇā und die Brahmanen, und auch alle Freunde; da sie Bhīmasena nicht sahen, wurden sie alle bekümmert.

draupadīm ārṣṭiṣeṇāya pradāya tu mahārathāḥ sahitāḥ sāyudhāḥ śūrāḥ śailam āruruhus tadā

Draupadī dem Ārṣṭiṣeṇa anvertrauend, erklommen die großen Wagenkämpfer, gemeinsam, bewaffnet, die Helden, darauf den Berg.

Wort für Wort
draupadīm ārṣṭiṣeṇāya pradāya tu mahārathāḥ sahitāḥ sāyudhāḥ śūrāḥ śailam āruruhus tadā
Draupadī dem Ārṣṭiṣeṇa anvertrauend, erklommen die großen Wagenkämpfer, gemeinsam, bewaffnet, die Helden, darauf den Berg.

tataḥ saṃprāpya śailāgraṃ vīkṣamāṇā mahārathāḥ dadṛśus te maheṣvāsā bhīmasenam ariṃdamam

Darauf, den Berggipfel erreichend, sich umschauend, erblickten die großen Bogenschützen, die großen Wagenkämpfer, Bhīmasena, den Bezwinger der Feinde,

Wort für Wort
tataḥ saṃprāpya śailāgraṃ vīkṣamāṇā mahārathāḥ dadṛśus te maheṣvāsā bhīmasenam ariṃdamam
Darauf, den Berggipfel erreichend, sich umschauend, erblickten die großen Bogenschützen, die großen Wagenkämpfer, Bhīmasena, den Bezwinger der Feinde,

sphurataś ca mahākāyān gatasattvāṃś ca rākṣasān mahābalān mahāghorān bhīmasenena pātitān

und die zuckenden, leblosen, riesenleibigen Rākṣasas, hochgewaltig und überaus furchtbar, von Bhīmasena gefällt.

Wort für Wort
sphurataś ca mahākāyān gatasattvāṃś ca rākṣasān mahābalān mahāghorān bhīmasenena pātitān
und die zuckenden, leblosen, riesenleibigen Rākṣasas, hochgewaltig und überaus furchtbar, von Bhīmasena gefällt.

śuśubhe sa mahābāhur gadākhaḍgadhanurdharaḥ nihatya samare sarvān dānavān maghavān iva

Es glänzte der Starkarmige, Keule, Schwert und Bogen tragend, nachdem er im Kampf alle erschlagen hatte, wie Maghavān nach der Erschlagung der Dānavas.

Wort für Wort
śuśubhe sa mahābāhur gadākhaḍgadhanurdharaḥ nihatya samare sarvān dānavān maghavān iva
Es glänzte der Starkarmige, Keule, Schwert und Bogen tragend, nachdem er im Kampf alle erschlagen hatte, wie Maghavān nach der Erschlagung der Dānavas.

tatas te samatikramya pariṣvajya vṛkodaram tatropaviviśuḥ pārthāḥ prāptā gatim anuttamām

Darauf, herantretend, umarmten die Pārthas Vṛkodara und setzten sich dort nieder, nachdem sie einen unvergleichlichen Weg erreicht hatten.

Wort für Wort
tatas te samatikramya pariṣvajya vṛkodaram tatropaviviśuḥ pārthāḥ prāptā gatim anuttamām
Darauf, herantretend, umarmten die Pārthas Vṛkodara und setzten sich dort nieder, nachdem sie einen unvergleichlichen Weg erreicht hatten.

taiś caturbhir maheṣvāsair giriśṛṅgam aśobhata lokapālair mahābhāgair divaṃ devavarair iva

Durch jene vier großen Bogenschützen erglänzte der Berggipfel, wie der Himmel durch die hochbeglückten Weltenhüter, die besten der Götter.

Wort für Wort
taiś caturbhir maheṣvāsair giriśṛṅgam aśobhata lokapālair mahābhāgair divaṃ devavarair iva
Durch jene vier großen Bogenschützen erglänzte der Berggipfel, wie der Himmel durch die hochbeglückten Weltenhüter, die besten der Götter.

kuberasadanaṃ dṛṣṭvā rākṣasāṃś ca nipātitān bhrātā bhrātaram āsīnam abhyabhāṣata pāṇḍavam

Als er Kuberas Wohnstatt und die gefällten Rākṣasas erblickte, sprach der Bruder den sitzenden Bruder an, den Pāṇḍava:

Wort für Wort
kuberasadanaṃ dṛṣṭvā rākṣasāṃś ca nipātitān bhrātā bhrātaram āsīnam abhyabhāṣata pāṇḍavam
Als er Kuberas Wohnstatt und die gefällten Rākṣasas erblickte, sprach der Bruder den sitzenden Bruder an, den Pāṇḍava:

sāhasād yadi vā mohād bhīma pāpam idaṃ kṛtam naitat te sadṛśaṃ vīra muner iva mṛṣāvacaḥ

„Sei es aus Verwegenheit oder aus Verblendung, Bhīma, diese böse Tat wurde begangen; dies ziemt sich nicht für dich, Held, wie eine Lüge sich nicht für einen Weisen ziemt.

Wort für Wort
sāhasād yadi vā mohād bhīma pāpam idaṃ kṛtam naitat te sadṛśaṃ vīra muner iva mṛṣāvacaḥ
„Sei es aus Verwegenheit oder aus Verblendung, Bhīma, diese böse Tat wurde begangen; dies ziemt sich nicht für dich, Held, wie eine Lüge sich nicht für einen Weisen ziemt.

rājadviṣṭaṃ na kartavyam iti dharmavido viduḥ tridaśānām idaṃ dviṣṭaṃ bhīmasena tvayā kṛtam

Was dem König missfällt, soll man nicht tun — dies wissen die Kenner der Pflicht; dies aber, was den Dreißig Göttern missfällt, hast du getan, Bhīmasena.

Wort für Wort
rājadviṣṭaṃ na kartavyam iti dharmavido viduḥ tridaśānām idaṃ dviṣṭaṃ bhīmasena tvayā kṛtam
Was dem König missfällt, soll man nicht tun — dies wissen die Kenner der Pflicht; dies aber, was den Dreißig Göttern missfällt, hast du getan, Bhīmasena.

arthadharmāv anādṛtya yaḥ pāpe kurute manaḥ karmaṇāṃ pārtha pāpānāṃ sa phalaṃ vindate dhruvam punar evaṃ na kartavyaṃ mama ced icchasi priyam

Wer Nutzen und Pflicht missachtend seinen Sinn auf Böses richtet, der erntet gewiss die Frucht böser Taten, o Pārtha; so etwas sollst du nicht wieder tun, wenn du mir zu Gefallen handeln willst.“

Wort für Wort
arthadharmāv anādṛtya yaḥ pāpe kurute manaḥ karmaṇāṃ pārtha pāpānāṃ sa phalaṃ vindate dhruvam punar evaṃ na kartavyaṃ mama ced icchasi priyam
Wer Nutzen und Pflicht missachtend seinen Sinn auf Böses richtet, der erntet gewiss die Frucht böser Taten, o Pārtha; so etwas sollst du nicht wieder tun, wenn du mir zu Gefallen handeln willst.“

evam uktvā sa dharmātmā bhrātā bhrātaram acyutam arthatattvavibhāgajñaḥ kuntīputro yudhiṣṭhiraḥ virarāma mahātejās tam evārthaṃ vicintayan

So sprach der rechtschaffene Bruder zum unerschütterlichen Bruder — der Sohn Kuntīs, Yudhiṣṭhira, kundig der Unterscheidung von Nutzen und Wahrheit — und verstummte dann, der Hochglanzvolle, eben diese Sache bedenkend.

Wort für Wort
evam uktvā sa dharmātmā bhrātā bhrātaram acyutam arthatattvavibhāgajñaḥ kuntīputro yudhiṣṭhiraḥ virarāma mahātejās tam evārthaṃ vicintayan
So sprach der rechtschaffene Bruder zum unerschütterlichen Bruder — der Sohn Kuntīs, Yudhiṣṭhira, kundig der Unterscheidung von Nutzen und Wahrheit — und verstummte dann, der Hochglanzvolle, eben diese Sache bedenkend.

tatas tu hataśiṣṭā ye bhīmasenena rākṣasāḥ sahitāḥ pratyapadyanta kuberasadanaṃ prati

Darauf begaben sich die von Bhīmasena übrig gelassenen, überlebenden Rākṣasas gemeinsam zu Kuberas Wohnstatt.

Wort für Wort
tatas tu hataśiṣṭā ye bhīmasenena rākṣasāḥ sahitāḥ pratyapadyanta kuberasadanaṃ prati
Darauf begaben sich die von Bhīmasena übrig gelassenen, überlebenden Rākṣasas gemeinsam zu Kuberas Wohnstatt.

te javena mahāvegāḥ prāpya vaiśravaṇālayam bhīmam ārtasvaraṃ cakrur bhīmasenabhayārditāḥ

Sie, mit großer Geschwindigkeit eilend, erreichten Vaiśravaṇas Wohnstatt und stießen, von Furcht vor Bhīmasena gequält, furchtbare Schmerzensschreie aus.

Wort für Wort
te javena mahāvegāḥ prāpya vaiśravaṇālayam bhīmam ārtasvaraṃ cakrur bhīmasenabhayārditāḥ
Sie, mit großer Geschwindigkeit eilend, erreichten Vaiśravaṇas Wohnstatt und stießen, von Furcht vor Bhīmasena gequält, furchtbare Schmerzensschreie aus.

nyastaśastrāyudhāḥ śrāntāḥ śoṇitāktaparicchadāḥ prakīrṇamūrdhajā rājan yakṣādhipatim abruvan

Ihre Waffen abgelegt, erschöpft, mit blutbefleckten Gewändern, mit zerzaustem Haar, sprachen sie, o König, zum Herrn der Yakṣas:

Wort für Wort
nyastaśastrāyudhāḥ śrāntāḥ śoṇitāktaparicchadāḥ prakīrṇamūrdhajā rājan yakṣādhipatim abruvan
Ihre Waffen abgelegt, erschöpft, mit blutbefleckten Gewändern, mit zerzaustem Haar, sprachen sie, o König, zum Herrn der Yakṣas:

gadāparighanistriṃśatomaraprāsayodhinaḥ rākṣasā nihatāḥ sarve tava deva puraḥsarāḥ

„Mit Keulen, Eisenstangen, Schwertern, Lanzen und Wurfspießen kämpfend, sind alle Rākṣasas erschlagen, deine Vorkämpfer, o Gott.

Wort für Wort
gadāparighanistriṃśatomaraprāsayodhinaḥ rākṣasā nihatāḥ sarve tava deva puraḥsarāḥ
„Mit Keulen, Eisenstangen, Schwertern, Lanzen und Wurfspießen kämpfend, sind alle Rākṣasas erschlagen, deine Vorkämpfer, o Gott.

pramṛdya tarasā śailaṃ mānuṣeṇa dhaneśvara ekena sahitāḥ saṃkhye hatāḥ krodhavaśā gaṇāḥ

Mit Gewalt hat ein einziger Mensch den Berg überwältigt, o Herr der Schätze; im Kampf sind die vereinten Scharen der Krodhavaśas erschlagen.

Wort für Wort
pramṛdya tarasā śailaṃ mānuṣeṇa dhaneśvara ekena sahitāḥ saṃkhye hatāḥ krodhavaśā gaṇāḥ
Mit Gewalt hat ein einziger Mensch den Berg überwältigt, o Herr der Schätze; im Kampf sind die vereinten Scharen der Krodhavaśas erschlagen.

pravarā rakṣasendrāṇāṃ yakṣāṇāṃ ca dhanādhipa śerate nihatā deva gatasattvāḥ parāsavaḥ

Die Besten der Rākṣasa-Fürsten und der Yakṣas, o Herr der Schätze, liegen erschlagen, o Gott, leblos, ihres Odems beraubt.

Wort für Wort
pravarā rakṣasendrāṇāṃ yakṣāṇāṃ ca dhanādhipa śerate nihatā deva gatasattvāḥ parāsavaḥ
Die Besten der Rākṣasa-Fürsten und der Yakṣas, o Herr der Schätze, liegen erschlagen, o Gott, leblos, ihres Odems beraubt.

labdhaḥ śailo vayaṃ muktā maṇimāṃs te sakhā hataḥ mānuṣeṇa kṛtaṃ karma vidhatsva yad anantaram

Der Berg ist eingenommen, wir sind entkommen, dein Freund Maṇimān ist erschlagen — dies ist die Tat eines Menschen; verfüge du, was als nächstes zu tun ist.“

Wort für Wort
labdhaḥ śailo vayaṃ muktā maṇimāṃs te sakhā hataḥ mānuṣeṇa kṛtaṃ karma vidhatsva yad anantaram
Der Berg ist eingenommen, wir sind entkommen, dein Freund Maṇimān ist erschlagen — dies ist die Tat eines Menschen; verfüge du, was als nächstes zu tun ist.“

sa tac chrutvā tu saṃkruddhaḥ sarvayakṣagaṇādhipaḥ kopasaṃraktanayanaḥ katham ity abravīd vacaḥ

Als er dies hörte, voll Zorn, der Herr aller Yakṣa-Scharen, seine Augen vor Zorn gerötet, sprach er das Wort: „Wie?“

Wort für Wort
sa tac chrutvā tu saṃkruddhaḥ sarvayakṣagaṇādhipaḥ kopasaṃraktanayanaḥ katham ity abravīd vacaḥ
Als er dies hörte, voll Zorn, der Herr aller Yakṣa-Scharen, seine Augen vor Zorn gerötet, sprach er das Wort: „Wie?“

dvitīyam aparādhyantaṃ bhīmaṃ śrutvā dhaneśvaraḥ cukrodha yakṣādhipatir yujyatām iti cābravīt

Als der Herr der Schätze, der Herr der Yakṣas, hörte, dass Bhīma sich zum zweiten Mal vergangen hatte, ergrimmte er und sprach: „Man spanne an!“

Wort für Wort
dvitīyam aparādhyantaṃ bhīmaṃ śrutvā dhaneśvaraḥ cukrodha yakṣādhipatir yujyatām iti cābravīt
Als der Herr der Schätze, der Herr der Yakṣas, hörte, dass Bhīma sich zum zweiten Mal vergangen hatte, ergrimmte er und sprach: „Man spanne an!“

athābhraghanasaṃkāśaṃ girikūṭam ivocchritam hayaiḥ saṃyojayām āsur gāndharvair uttamaṃ ratham

Da spannten sie den vortrefflichen, den Wolkenmassen gleichenden, wie ein Berggipfel aufragenden Wagen mit Gandharva-Pferden an.

Wort für Wort
athābhraghanasaṃkāśaṃ girikūṭam ivocchritam hayaiḥ saṃyojayām āsur gāndharvair uttamaṃ ratham
Da spannten sie den vortrefflichen, den Wolkenmassen gleichenden, wie ein Berggipfel aufragenden Wagen mit Gandharva-Pferden an.

tasya sarvaguṇopetā vimalākṣā hayottamāḥ tejobalajavopetā nānāratnavibhūṣitāḥ

Für ihn waren die besten Pferde, mit allen Vorzügen ausgestattet, klaräugig, von Glanz, Kraft und Geschwindigkeit erfüllt, mit mancherlei Edelsteinen geschmückt,

Wort für Wort
tasya sarvaguṇopetā vimalākṣā hayottamāḥ tejobalajavopetā nānāratnavibhūṣitāḥ
Für ihn waren die besten Pferde, mit allen Vorzügen ausgestattet, klaräugig, von Glanz, Kraft und Geschwindigkeit erfüllt, mit mancherlei Edelsteinen geschmückt,

śobhamānā rathe yuktās tariṣyanta ivāśugāḥ harṣayām āsur anyonyam iṅgitair vijayāvahaiḥ

prächtig anzuschauen, an den Wagen gespannt, gleichsam bereit hinüberzueilen, siegverheißend; einander erfreuten sie durch ihre Zeichen.

Wort für Wort
śobhamānā rathe yuktās tariṣyanta ivāśugāḥ harṣayām āsur anyonyam iṅgitair vijayāvahaiḥ
prächtig anzuschauen, an den Wagen gespannt, gleichsam bereit hinüberzueilen, siegverheißend; einander erfreuten sie durch ihre Zeichen.

sa tam āsthāya bhagavān rājarājo mahāratham prayayau devagandharvaiḥ stūyamāno mahādyutiḥ

Er, der Erhabene, der König der Könige, bestieg jenen großen Wagen und zog aus, von Göttern und Gandharven gepriesen, der Hochglanzvolle.

Wort für Wort
sa tam āsthāya bhagavān rājarājo mahāratham prayayau devagandharvaiḥ stūyamāno mahādyutiḥ
Er, der Erhabene, der König der Könige, bestieg jenen großen Wagen und zog aus, von Göttern und Gandharven gepriesen, der Hochglanzvolle.

taṃ prayāntaṃ mahātmānaṃ sarvayakṣadhanādhipam raktākṣā hemasaṃkāśā mahākāyā mahābalāḥ

Ihn, den Hochherzigen, den Herrn aller Yakṣas und Schätze, wie er auszog, begleiteten rotäugige, goldglänzende, riesenleibige, hochgewaltige,

Wort für Wort
taṃ prayāntaṃ mahātmānaṃ sarvayakṣadhanādhipam raktākṣā hemasaṃkāśā mahākāyā mahābalāḥ
Ihn, den Hochherzigen, den Herrn aller Yakṣas und Schätze, wie er auszog, begleiteten rotäugige, goldglänzende, riesenleibige, hochgewaltige,

sāyudhā baddhanistriṃśā yakṣā daśaśatāyutāḥ javena mahatā vīrāḥ parivāryopatasthire

bewaffnete, mit umgegürteten Schwertern versehene Yakṣas, zehntausendmal hundert an Zahl, die Helden, mit großer Geschwindigkeit ihn umgebend.

Wort für Wort
sāyudhā baddhanistriṃśā yakṣā daśaśatāyutāḥ javena mahatā vīrāḥ parivāryopatasthire
bewaffnete, mit umgegürteten Schwertern versehene Yakṣas, zehntausendmal hundert an Zahl, die Helden, mit großer Geschwindigkeit ihn umgebend.

taṃ mahāntam upāyāntaṃ dhaneśvaram upāntike dadṛśur hṛṣṭaromāṇaḥ pāṇḍavāḥ priyadarśanam

Ihn, den Gewaltigen, wie er herannahte, den Herrn der Schätze, in der Nähe, erblickten die Pāṇḍavas, ihr Haar sich vor Freude sträubend, den lieblich Anzuschauenden.

Wort für Wort
taṃ mahāntam upāyāntaṃ dhaneśvaram upāntike dadṛśur hṛṣṭaromāṇaḥ pāṇḍavāḥ priyadarśanam
Ihn, den Gewaltigen, wie er herannahte, den Herrn der Schätze, in der Nähe, erblickten die Pāṇḍavas, ihr Haar sich vor Freude sträubend, den lieblich Anzuschauenden.

kuberas tu mahāsattvān pāṇḍoḥ putrān mahārathān āttakārmukanistriṃśān dṛṣṭvā prīto 'bhavat tadā

Kubera aber, als er die hochgemuten Söhne Pāṇḍus, die großen Wagenkämpfer, mit Bogen und Schwert bewaffnet, erblickte, wurde erfreut.

Wort für Wort
kuberas tu mahāsattvān pāṇḍoḥ putrān mahārathān āttakārmukanistriṃśān dṛṣṭvā prīto 'bhavat tadā
Kubera aber, als er die hochgemuten Söhne Pāṇḍus, die großen Wagenkämpfer, mit Bogen und Schwert bewaffnet, erblickte, wurde erfreut.

te pakṣiṇa ivotpatya gireḥ śṛṅgaṃ mahājavāḥ tasthus teṣāṃ samabhyāśe dhaneśvarapuraḥsarāḥ

Sie, wie Vögel emporfliegend zum Berggipfel, von großer Geschwindigkeit, blieben in ihrer Nähe stehen, dem Herrn der Schätze voranschreitend.

Wort für Wort
te pakṣiṇa ivotpatya gireḥ śṛṅgaṃ mahājavāḥ tasthus teṣāṃ samabhyāśe dhaneśvarapuraḥsarāḥ
Sie, wie Vögel emporfliegend zum Berggipfel, von großer Geschwindigkeit, blieben in ihrer Nähe stehen, dem Herrn der Schätze voranschreitend.

tatas taṃ hṛṣṭamanasaṃ pāṇḍavān prati bhārata samīkṣya yakṣagandharvā nirvikārā vyavasthitāḥ

Darauf, als sie ihn frohen Sinnes den Pāṇḍavas gegenüber erblickten, o Bhārata, standen die Yakṣas und Gandharven regungslos da.

Wort für Wort
tatas taṃ hṛṣṭamanasaṃ pāṇḍavān prati bhārata samīkṣya yakṣagandharvā nirvikārā vyavasthitāḥ
Darauf, als sie ihn frohen Sinnes den Pāṇḍavas gegenüber erblickten, o Bhārata, standen die Yakṣas und Gandharven regungslos da.

pāṇḍavāś ca mahātmānaḥ praṇamya dhanadaṃ prabhum nakulaḥ sahadevaś ca dharmaputraś ca dharmavit

Und die hochherzigen Pāṇḍavas, sich verneigend vor dem Herrn, dem Schätzespender — Nakula, Sahadeva und der Rechtskundige, der Sohn des Dharma —

Wort für Wort
pāṇḍavāś ca mahātmānaḥ praṇamya dhanadaṃ prabhum nakulaḥ sahadevaś ca dharmaputraś ca dharmavit
Und die hochherzigen Pāṇḍavas, sich verneigend vor dem Herrn, dem Schätzespender — Nakula, Sahadeva und der Rechtskundige, der Sohn des Dharma —

aparāddham ivātmānaṃ manyamānā mahārathāḥ tasthuḥ prāñjalayaḥ sarve parivārya dhaneśvaram

sich selbst wie schuldig fühlend, standen die großen Wagenkämpfer alle mit gefalteten Händen da, den Herrn der Schätze umgebend.

Wort für Wort
aparāddham ivātmānaṃ manyamānā mahārathāḥ tasthuḥ prāñjalayaḥ sarve parivārya dhaneśvaram
sich selbst wie schuldig fühlend, standen die großen Wagenkämpfer alle mit gefalteten Händen da, den Herrn der Schätze umgebend.

śayyāsanavaraṃ śrīmat puṣpakaṃ viśvakarmaṇā vihitaṃ citraparyantam ātiṣṭhata dhanādhipaḥ

Der Herr der Schätze nahm Platz auf dem herrlichen, glanzvollen Ruhe- und Sitzgefährt Puṣpaka, von Viśvakarman gefertigt, mit bunten Rändern.

Wort für Wort
śayyāsanavaraṃ śrīmat puṣpakaṃ viśvakarmaṇā vihitaṃ citraparyantam ātiṣṭhata dhanādhipaḥ
Der Herr der Schätze nahm Platz auf dem herrlichen, glanzvollen Ruhe- und Sitzgefährt Puṣpaka, von Viśvakarman gefertigt, mit bunten Rändern.

tam āsīnaṃ mahākāyāḥ śaṅkukarṇā mahājavāḥ upopaviviśur yakṣā rākṣasāś ca sahasraśaḥ

Um ihn, den Sitzenden, setzten sich die riesenleibigen, spitzohrigen, hochgeschwinden Yakṣas und Rākṣasas zu Tausenden.

Wort für Wort
tam āsīnaṃ mahākāyāḥ śaṅkukarṇā mahājavāḥ upopaviviśur yakṣā rākṣasāś ca sahasraśaḥ
Um ihn, den Sitzenden, setzten sich die riesenleibigen, spitzohrigen, hochgeschwinden Yakṣas und Rākṣasas zu Tausenden.

śataśaś cāpi gandharvās tathaivāpsarasāṃ gaṇāḥ parivāryopatiṣṭhanta yathā devāḥ śatakratum

Und zu Hunderten umgaben ihn auch die Gandharven, ebenso die Scharen der Apsaras, wie die Götter den Hundertopfer-Herrn umgeben.

Wort für Wort
śataśaś cāpi gandharvās tathaivāpsarasāṃ gaṇāḥ parivāryopatiṣṭhanta yathā devāḥ śatakratum
Und zu Hunderten umgaben ihn auch die Gandharven, ebenso die Scharen der Apsaras, wie die Götter den Hundertopfer-Herrn umgeben.

kāñcanīṃ śirasā bibhrad bhīmasenaḥ srajaṃ śubhām bāṇakhaḍgadhanuṣpāṇir udaikṣata dhanādhipam

Bhīmasena, einen goldenen, herrlichen Kranz auf dem Haupt tragend, mit Pfeil, Schwert und Bogen in den Händen, blickte zu dem Herrn der Schätze auf.

Wort für Wort
kāñcanīṃ śirasā bibhrad bhīmasenaḥ srajaṃ śubhām bāṇakhaḍgadhanuṣpāṇir udaikṣata dhanādhipam
Bhīmasena, einen goldenen, herrlichen Kranz auf dem Haupt tragend, mit Pfeil, Schwert und Bogen in den Händen, blickte zu dem Herrn der Schätze auf.

na bhīr bhīmasya na glānir vikṣatasyāpi rākṣasaiḥ āsīt tasyām avasthāyāṃ kuberam api paśyataḥ

Weder Furcht noch Erschöpfung befiel Bhīma, obwohl von den Rākṣasas verwundet, selbst als er in jenem Zustand Kubera erblickte.

Wort für Wort
na bhīr bhīmasya na glānir vikṣatasyāpi rākṣasaiḥ āsīt tasyām avasthāyāṃ kuberam api paśyataḥ
Weder Furcht noch Erschöpfung befiel Bhīma, obwohl von den Rākṣasas verwundet, selbst als er in jenem Zustand Kubera erblickte.

ādadānaṃ śitān bāṇān yoddhukāmam avasthitam dṛṣṭvā bhīmaṃ dharmasutam abravīn naravāhanaḥ

Als er Bhīma erblickte, wie er geschärfte Pfeile ergriff, kampfbereit dastehend, sprach der Menschengefahrene zum Sohn des Dharma:

Wort für Wort
ādadānaṃ śitān bāṇān yoddhukāmam avasthitam dṛṣṭvā bhīmaṃ dharmasutam abravīn naravāhanaḥ
Als er Bhīma erblickte, wie er geschärfte Pfeile ergriff, kampfbereit dastehend, sprach der Menschengefahrene zum Sohn des Dharma:

vidus tvāṃ sarvabhūtāni pārtha bhūtahite ratam nirbhayaś cāpi śailāgre vasa tvaṃ saha bandhubhiḥ

„Alle Wesen kennen dich, Pārtha, als dem Wohl der Geschöpfe zugetan; und furchtlos verweile du auf dem Berggipfel mit deinen Verwandten.

Wort für Wort
vidus tvāṃ sarvabhūtāni pārtha bhūtahite ratam nirbhayaś cāpi śailāgre vasa tvaṃ saha bandhubhiḥ
„Alle Wesen kennen dich, Pārtha, als dem Wohl der Geschöpfe zugetan; und furchtlos verweile du auf dem Berggipfel mit deinen Verwandten.

na ca manyus tvayā kāryo bhīmasenasya pāṇḍava kālenaite hatāḥ pūrvaṃ nimittam anujas tava

Und nicht sollst du, Pāṇḍava, Zorn gegen Bhīmasena hegen; durch das Schicksal sind diese schon zuvor erschlagen gewesen, dein jüngerer Bruder war nur der Anlass.

Wort für Wort
na ca manyus tvayā kāryo bhīmasenasya pāṇḍava kālenaite hatāḥ pūrvaṃ nimittam anujas tava
Und nicht sollst du, Pāṇḍava, Zorn gegen Bhīmasena hegen; durch das Schicksal sind diese schon zuvor erschlagen gewesen, dein jüngerer Bruder war nur der Anlass.

vrīḍā cātra na kartavyā sāhasaṃ yad idaṃ kṛtam dṛṣṭaś cāpi suraiḥ pūrvaṃ vināśo yakṣarakṣasām

Und Scham soll hierüber nicht empfunden werden, dass diese Verwegenheit begangen wurde; auch von den Göttern ist der Untergang dieser Yakṣas und Rākṣasas schon zuvor vorhergesehen worden.

Wort für Wort
vrīḍā cātra na kartavyā sāhasaṃ yad idaṃ kṛtam dṛṣṭaś cāpi suraiḥ pūrvaṃ vināśo yakṣarakṣasām
Und Scham soll hierüber nicht empfunden werden, dass diese Verwegenheit begangen wurde; auch von den Göttern ist der Untergang dieser Yakṣas und Rākṣasas schon zuvor vorhergesehen worden.

na bhīmasene kopo me prīto 'smi bharatarṣabha karmaṇānena bhīmasya mama tuṣṭir abhūt purā

Kein Zorn hege ich gegen Bhīmasena, ich bin erfreut, Stier der Bharatas; durch diese Tat Bhīmas ist mir schon zuvor Zufriedenheit zuteilgeworden.“

Wort für Wort
na bhīmasene kopo me prīto 'smi bharatarṣabha karmaṇānena bhīmasya mama tuṣṭir abhūt purā
Kein Zorn hege ich gegen Bhīmasena, ich bin erfreut, Stier der Bharatas; durch diese Tat Bhīmas ist mir schon zuvor Zufriedenheit zuteilgeworden.“

evam uktvā tu rājānaṃ bhīmasenam abhāṣata naitan manasi me tāta vartate kurusattama yad idaṃ sāhasaṃ bhīma kṛṣṇārthe kṛtavān asi

So zum König gesprochen habend, sprach er zu Bhīmasena: „Nicht liegt mir dies im Sinn, mein Sohn, Bester der Kurus, dass du diese Verwegenheit, Bhīma, um Kṛṣṇās willen begangen hast.

Wort für Wort
evam uktvā tu rājānaṃ bhīmasenam abhāṣata naitan manasi me tāta vartate kurusattama yad idaṃ sāhasaṃ bhīma kṛṣṇārthe kṛtavān asi
So zum König gesprochen habend, sprach er zu Bhīmasena: „Nicht liegt mir dies im Sinn, mein Sohn, Bester der Kurus, dass du diese Verwegenheit, Bhīma, um Kṛṣṇās willen begangen hast.

mām anādṛtya devāṃś ca vināśaṃ yakṣarakṣasām svabāhubalam āśritya tenāhaṃ prītimāṃs tvayi śāpād asmi vinirmukto ghorād adya vṛkodara

Dass du, mich und die Götter missachtend, gestützt auf die Kraft deiner eigenen Arme, den Untergang der Yakṣas und Rākṣasas herbeigeführt hast — darüber bin ich dir wohlgesinnt, denn durch diese Tat bin ich heute von einem furchtbaren Fluch befreit, Vṛkodara.

Wort für Wort
mām anādṛtya devāṃś ca vināśaṃ yakṣarakṣasām svabāhubalam āśritya tenāhaṃ prītimāṃs tvayi śāpād asmi vinirmukto ghorād adya vṛkodara
Dass du, mich und die Götter missachtend, gestützt auf die Kraft deiner eigenen Arme, den Untergang der Yakṣas und Rākṣasas herbeigeführt hast — darüber bin ich dir wohlgesinnt, denn durch diese Tat bin ich heute von einem furchtbaren Fluch befreit, Vṛkodara.

ahaṃ pūrvam agastyena kruddhena paramarṣiṇā śapto 'parādhe kasmiṃś cit tasyaiṣā niṣkṛtiḥ kṛtā

Ich war einst von Agastya, dem zornigen höchsten Weisen, wegen eines gewissen Vergehens verflucht worden; dies hier ist die Sühne dafür.

Wort für Wort
ahaṃ pūrvam agastyena kruddhena paramarṣiṇā śapto 'parādhe kasmiṃś cit tasyaiṣā niṣkṛtiḥ kṛtā
Ich war einst von Agastya, dem zornigen höchsten Weisen, wegen eines gewissen Vergehens verflucht worden; dies hier ist die Sühne dafür.

dṛṣṭo hi mama saṃkleśaḥ purā pāṇḍavanandana na tavātrāparādho 'sti kathaṃ cid api śatruhan

Denn mein Leiden war schon zuvor vorhergesehen, Sohn Pāṇḍus; kein Vergehen deinerseits liegt hierin vor, in keiner Weise, Feindevernichter.“

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dṛṣṭo hi mama saṃkleśaḥ purā pāṇḍavanandana na tavātrāparādho 'sti kathaṃ cid api śatruhan
Denn mein Leiden war schon zuvor vorhergesehen, Sohn Pāṇḍus; kein Vergehen deinerseits liegt hierin vor, in keiner Weise, Feindevernichter.“

yudhiṣṭhira uvāca kathaṃ śapto 'si bhagavann agastyena mahātmanā śrotum icchāmy ahaṃ deva tavaitac chāpakāraṇam

Yudhiṣṭhira sprach: „Wie wurdest du verflucht, Erhabener, vom hochherzigen Agastya? Ich möchte, o Gott, den Grund für diesen Fluch von dir hören.

Wort für Wort
yudhiṣṭhira uvāca kathaṃ śapto 'si bhagavann agastyena mahātmanā śrotum icchāmy ahaṃ deva tavaitac chāpakāraṇam
Yudhiṣṭhira sprach: „Wie wurdest du verflucht, Erhabener, vom hochherzigen Agastya? Ich möchte, o Gott, den Grund für diesen Fluch von dir hören.

idaṃ cāścaryabhūtaṃ me yat krodhāt tasya dhīmataḥ tadaiva tvaṃ na nirdagdhaḥ sabalaḥ sapadānugaḥ

Und dies erscheint mir wunderbar, dass du durch den Zorn jenes Weisen nicht schon damals verbrannt wurdest, samt deinem Heer und Gefolge.“

Wort für Wort
idaṃ cāścaryabhūtaṃ me yat krodhāt tasya dhīmataḥ tadaiva tvaṃ na nirdagdhaḥ sabalaḥ sapadānugaḥ
Und dies erscheint mir wunderbar, dass du durch den Zorn jenes Weisen nicht schon damals verbrannt wurdest, samt deinem Heer und Gefolge.“

vaiśravaṇa uvāca devatānām abhūn mantraḥ kuśavatyāṃ nareśvara vṛtas tatrāham agamaṃ mahāpadmaśatais tribhiḥ yakṣāṇāṃ ghorarūpāṇāṃ vividhāyudhadhāriṇām

Vaiśravaṇa sprach: „Eine Ratsversammlung der Götter fand in Kuśavatī statt, o Herrscher der Menschen; dorthin zog ich, umgeben von dreihundert Mahāpadmas an furchtgestaltigen, mancherlei Waffen tragenden Yakṣas.

Wort für Wort
vaiśravaṇa uvāca devatānām abhūn mantraḥ kuśavatyāṃ nareśvara vṛtas tatrāham agamaṃ mahāpadmaśatais tribhiḥ yakṣāṇāṃ ghorarūpāṇāṃ vividhāyudhadhāriṇām
Vaiśravaṇa sprach: „Eine Ratsversammlung der Götter fand in Kuśavatī statt, o Herrscher der Menschen; dorthin zog ich, umgeben von dreihundert Mahāpadmas an furchtgestaltigen, mancherlei Waffen tragenden Yakṣas.

[Anm.: Ein Mahāpadma bezeichnet eine sehr große Zahl (in manchen Zählweisen 10^9); gemeint ist ein gewaltiges Heer.]

adhvany aham athāpaśyam agastyam ṛṣisattamam ugraṃ tapas tapasyantaṃ yamunātīram āśritam nānāpakṣigaṇākīrṇaṃ puṣpitadrumaśobhitam

Auf dem Weg dorthin erblickte ich Agastya, den besten der Weisen, wie er strenge Askese übte, am Ufer der Yamunā weilend, an einem Ort von mancherlei Vogelscharen belebt, von blühenden Bäumen geschmückt.

Wort für Wort
adhvany aham athāpaśyam agastyam ṛṣisattamam ugraṃ tapas tapasyantaṃ yamunātīram āśritam nānāpakṣigaṇākīrṇaṃ puṣpitadrumaśobhitam
Auf dem Weg dorthin erblickte ich Agastya, den besten der Weisen, wie er strenge Askese übte, am Ufer der Yamunā weilend, an einem Ort von mancherlei Vogelscharen belebt, von blühenden Bäumen geschmückt.

tam ūrdhvabāhuṃ dṛṣṭvā tu sūryasyābhimukhaṃ sthitam tejorāśiṃ dīpyamānaṃ hutāśanam ivaidhitam

Ich erblickte ihn, die Arme erhoben, der Sonne zugewandt stehend, einen Glanzhaufen, strahlend, wie loderndes Feuer.

Wort für Wort
tam ūrdhvabāhuṃ dṛṣṭvā tu sūryasyābhimukhaṃ sthitam tejorāśiṃ dīpyamānaṃ hutāśanam ivaidhitam
Ich erblickte ihn, die Arme erhoben, der Sonne zugewandt stehend, einen Glanzhaufen, strahlend, wie loderndes Feuer.

rākṣasādhipatiḥ śrīmān maṇimān nāma me sakhā maurkhyād ajñānabhāvāc ca darpān mohāc ca bhārata nyaṣṭhīvad ākāśagato maharṣes tasya mūrdhani

Der glanzvolle Rākṣasa-Fürst, mein Freund namens Maṇimān, spuckte aus Torheit, aus Unwissenheit, aus Hochmut und Verblendung, o Bhārata, durch die Luft fliegend, auf das Haupt jenes großen Weisen.

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rākṣasādhipatiḥ śrīmān maṇimān nāma me sakhā maurkhyād ajñānabhāvāc ca darpān mohāc ca bhārata nyaṣṭhīvad ākāśagato maharṣes tasya mūrdhani
Der glanzvolle Rākṣasa-Fürst, mein Freund namens Maṇimān, spuckte aus Torheit, aus Unwissenheit, aus Hochmut und Verblendung, o Bhārata, durch die Luft fliegend, auf das Haupt jenes großen Weisen.

sa kopān mām uvācedaṃ diśaḥ sarvā dahann iva mām avajñāya duṣṭātmā yasmād eṣa sakhā tava

Er sprach zu mir aus Zorn dieses, gleichsam alle Himmelsrichtungen verbrennend: ‚Weil dieser Bösgesinnte, dein Freund, mich missachtet hat,

Wort für Wort
sa kopān mām uvācedaṃ diśaḥ sarvā dahann iva mām avajñāya duṣṭātmā yasmād eṣa sakhā tava
Er sprach zu mir aus Zorn dieses, gleichsam alle Himmelsrichtungen verbrennend: ‚Weil dieser Bösgesinnte, dein Freund, mich missachtet hat,

dharṣaṇāṃ kṛtavān etāṃ paśyatas te dhaneśvara tasmāt sahaibhiḥ sainyais te vadhaṃ prāpsyati mānuṣāt

diese Kränkung begangen hat, vor deinen Augen, o Herr der Schätze, deshalb wird er, samt diesen deinen Heerscharen, den Tod durch einen Menschen erleiden.

Wort für Wort
dharṣaṇāṃ kṛtavān etāṃ paśyatas te dhaneśvara tasmāt sahaibhiḥ sainyais te vadhaṃ prāpsyati mānuṣāt
diese Kränkung begangen hat, vor deinen Augen, o Herr der Schätze, deshalb wird er, samt diesen deinen Heerscharen, den Tod durch einen Menschen erleiden.

tvaṃ cāpy ebhir hataiḥ sainyaiḥ kleśaṃ prāpsyasi durmate tam eva mānuṣaṃ dṛṣṭvā kilbiṣād vipramokṣyase

Und auch du wirst, wenn diese deine Heerscharen erschlagen sind, Leid erfahren, Übelgesinnter; doch beim Anblick eben jenes Menschen wirst du von der Schuld erlöst werden.

Wort für Wort
tvaṃ cāpy ebhir hataiḥ sainyaiḥ kleśaṃ prāpsyasi durmate tam eva mānuṣaṃ dṛṣṭvā kilbiṣād vipramokṣyase
Und auch du wirst, wenn diese deine Heerscharen erschlagen sind, Leid erfahren, Übelgesinnter; doch beim Anblick eben jenes Menschen wirst du von der Schuld erlöst werden.

sainyānāṃ tu tavaiteṣāṃ putrapautrabalānvitam na śāpaṃ prāpsyate ghoraṃ gaccha te ''jñāṃ kariṣyati

Doch von diesen deinen Heerscharen wird der, der mit Söhnen und Enkeln als Streitmacht versehen ist, den furchtbaren Fluch nicht treffen; geh — er wird deinen Befehl ausführen.‘

Wort für Wort
sainyānāṃ tu tavaiteṣāṃ putrapautrabalānvitam na śāpaṃ prāpsyate ghoraṃ gaccha te ''jñāṃ kariṣyati
Doch von diesen deinen Heerscharen wird der, der mit Söhnen und Enkeln als Streitmacht versehen ist, den furchtbaren Fluch nicht treffen; geh — er wird deinen Befehl ausführen.‘

eṣa śāpo mayā prāptaḥ prāk tasmād ṛṣisattamāt sa bhīmena mahārāja bhrātrā tava vimokṣitaḥ

Dieser Fluch wurde mir einst von jenem besten der Weisen auferlegt; er ist nun, o Großkönig, durch Bhīma, deinen Bruder, gelöst worden.“

Wort für Wort
eṣa śāpo mayā prāptaḥ prāk tasmād ṛṣisattamāt sa bhīmena mahārāja bhrātrā tava vimokṣitaḥ
Dieser Fluch wurde mir einst von jenem besten der Weisen auferlegt; er ist nun, o Großkönig, durch Bhīma, deinen Bruder, gelöst worden.“

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