Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 150: Bhīmasenapraṇayaḥ Bhīmas Aufbruch zum Saugandhika-Wald

Hanumān zieht seine Riesengestalt wieder zusammen und umarmt Bhīma; unter Tränen bittet er ihn, seine Anwesenheit niemandem zu offenbaren, und bietet ihm als Gabe der Bruderliebe an, Hastināpura und die Söhne Dhṛtarāṣṭras auf der Stelle zu vernichten. Bhīma lehnt dankend ab, da schon alles erfüllt sei; Hanumān verspricht stattdessen, ihn dereinst in der Schlacht mit seinem Löwenruf auf der Siegesfahne zu unterstützen, und verschwindet. Bhīma durchstreift daraufhin allein, an Rāma und Hanumān denkend, die wilde, blühende Pracht des Gandhamādana, bis er am Abend den ersehnten Saugandhika-Wald am Ufer eines weiten Flusses erblickt.

vaiśaṃpāyana uvāca tataḥ saṃhṛtya vipulaṃ tad vapuḥ kāmavardhitam bhīmasenaṃ punar dorbhyāṃ paryaṣvajata vānaraḥ

Vaiśaṃpāyana sprach: Darauf zog der Affe jenen gewaltigen, nach Belieben vergrößerten Leib wieder zusammen und umarmte Bhīmasena von neuem mit seinen Armen.

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca tataḥ saṃhṛtya vipulaṃ tad vapuḥ kāmavardhitam bhīmasenaṃ punar dorbhyāṃ paryaṣvajata vānaraḥ
Vaiśaṃpāyana sprach: Darauf zog der Affe jenen gewaltigen, nach Belieben vergrößerten Leib wieder zusammen und umarmte Bhīmasena von neuem mit seinen Armen.

pariṣvaktasya tasyāśu bhrātrā bhīmasya bhārata śramo nāśam upāgacchat sarvaṃ cāsīt pradakṣiṇam

Sobald er vom Bruder umarmt wurde, o Bhārata, schwand Bhīmas Erschöpfung völlig dahin, und alles wurde ihm zum guten Vorzeichen.

Wort für Wort
pariṣvaktasya tasyāśu bhrātrā bhīmasya bhārata śramo nāśam upāgacchat sarvaṃ cāsīt pradakṣiṇam
Sobald er vom Bruder umarmt wurde, o Bhārata, schwand Bhīmas Erschöpfung völlig dahin, und alles wurde ihm zum guten Vorzeichen.

tataḥ punar athovāca paryaśrunayano hariḥ bhīmam ābhāṣya sauhārdād bāṣpagadgadayā girā

Da sprach der Affe von neuem, die Augen von Tränen umflort, Bhīma aus Zuneigung ansprechend, mit von Tränen erstickter Stimme:

Wort für Wort
tataḥ punar athovāca paryaśrunayano hariḥ bhīmam ābhāṣya sauhārdād bāṣpagadgadayā girā
Da sprach der Affe von neuem, die Augen von Tränen umflort, Bhīma aus Zuneigung ansprechend, mit von Tränen erstickter Stimme:

gaccha vīra svam āvāsaṃ smartavyo 'smi kathāntare ihasthaś ca kuruśreṣṭha na nivedyo 'smi kasya cit

„Gehe, Held, zu deiner eigenen Wohnstatt; im Gespräch sollst du meiner gedenken; doch dass ich hier weile, o Bester der Kurus, sollst du niemandem mitteilen.

Wort für Wort
gaccha vīra svam āvāsaṃ smartavyo 'smi kathāntare ihasthaś ca kuruśreṣṭha na nivedyo 'smi kasya cit
„Gehe, Held, zu deiner eigenen Wohnstatt; im Gespräch sollst du meiner gedenken; doch dass ich hier weile, o Bester der Kurus, sollst du niemandem mitteilen.

dhanadasyālayāc cāpi visṛṣṭānāṃ mahābala deśakāla ihāyātuṃ devagandharvayoṣitām

Denn für die von Kuberas Wohnstatt entlassenen Frauen der Götter und Gandharven, o Hochgewaltiger, gibt es hier nur zu bestimmter Zeit und an bestimmtem Ort das Kommen.

Wort für Wort
dhanadasyālayāc cāpi visṛṣṭānāṃ mahābala deśakāla ihāyātuṃ devagandharvayoṣitām
Denn für die von Kuberas Wohnstatt entlassenen Frauen der Götter und Gandharven, o Hochgewaltiger, gibt es hier nur zu bestimmter Zeit und an bestimmtem Ort das Kommen.

[Anm.: Der Vers deutet an, dass dieser Ort auch von göttlichen Frauen zu festgesetzten Zeiten besucht wird, weshalb Hanumān seine Anwesenheit verborgen wissen will.]

mamāpi saphalaṃ cakṣuḥ smāritaś cāsmi rāghavam mānuṣaṃ gātrasaṃsparśaṃ gatvā bhīma tvayā saha

Auch mein Auge ist nun fruchtbar geworden, und an Rāghava [Rāma] bin ich erinnert worden, da ich, o Bhīma, mit dir die menschliche Berührung der Glieder erfahren habe.

Wort für Wort
mamāpi saphalaṃ cakṣuḥ smāritaś cāsmi rāghavam mānuṣaṃ gātrasaṃsparśaṃ gatvā bhīma tvayā saha
Auch mein Auge ist nun fruchtbar geworden, und an Rāghava [Rāma] bin ich erinnert worden, da ich, o Bhīma, mit dir die menschliche Berührung der Glieder erfahren habe.

tad asmaddarśanaṃ vīra kaunteyāmogham astu te bhrātṛtvaṃ tvaṃ puraskṛtya varaṃ varaya bhārata

So sei dir, Held, Kaunteya, dieses unser Zusammentreffen nicht fruchtlos; erbitte, unsere Bruderschaft voranstellend, eine Gabe, o Bhārata.

Wort für Wort
tad asmaddarśanaṃ vīra kaunteyāmogham astu te bhrātṛtvaṃ tvaṃ puraskṛtya varaṃ varaya bhārata
So sei dir, Held, Kaunteya, dieses unser Zusammentreffen nicht fruchtlos; erbitte, unsere Bruderschaft voranstellend, eine Gabe, o Bhārata.

yadi tāvan mayā kṣudrā gatvā vāraṇasāhvayam dhārtarāṣṭrā nihantavyā yāvad etat karomy aham

Wenn etwa die nichtswürdigen Söhne Dhṛtarāṣṭras von mir getötet werden sollen, so gehe ich nach Hastināpura und vollbringe dies noch heute.

Wort für Wort
yadi tāvan mayā kṣudrā gatvā vāraṇasāhvayam dhārtarāṣṭrā nihantavyā yāvad etat karomy aham
Wenn etwa die nichtswürdigen Söhne Dhṛtarāṣṭras von mir getötet werden sollen, so gehe ich nach Hastināpura und vollbringe dies noch heute.

śilayā nagaraṃ vā tan marditavyaṃ mayā yadi yāvad adya karomy etat kāmaṃ tava mahābala

Oder wenn jene Stadt von mir mit einem Felsblock zermalmt werden soll, so erfülle ich noch heute diesen deinen Wunsch, o Hochgewaltiger.“

Wort für Wort
śilayā nagaraṃ vā tan marditavyaṃ mayā yadi yāvad adya karomy etat kāmaṃ tava mahābala
Oder wenn jene Stadt von mir mit einem Felsblock zermalmt werden soll, so erfülle ich noch heute diesen deinen Wunsch, o Hochgewaltiger.“

bhīmasenas tu tad vākyaṃ śrutvā tasya mahātmanaḥ pratyuvāca hanūmantaṃ prahṛṣṭenāntarātmanā

Bhīmasena aber, nachdem er diese Worte des Hochherzigen vernommen hatte, erwiderte Hanumān mit von Freude erfülltem Herzen:

Wort für Wort
bhīmasenas tu tad vākyaṃ śrutvā tasya mahātmanaḥ pratyuvāca hanūmantaṃ prahṛṣṭenāntarātmanā
Bhīmasena aber, nachdem er diese Worte des Hochherzigen vernommen hatte, erwiderte Hanumān mit von Freude erfülltem Herzen:

kṛtam eva tvayā sarvaṃ mama vānarapuṃgava svasti te 'stu mahābāho kṣāmaye tvāṃ prasīda me

„Alles ist von dir für mich schon vollbracht, du Stier der Affen; Heil sei dir, Starkarmiger; ich bitte dich um Verzeihung, sei mir gnädig.

Wort für Wort
kṛtam eva tvayā sarvaṃ mama vānarapuṃgava svasti te 'stu mahābāho kṣāmaye tvāṃ prasīda me
„Alles ist von dir für mich schon vollbracht, du Stier der Affen; Heil sei dir, Starkarmiger; ich bitte dich um Verzeihung, sei mir gnädig.

sanāthāḥ pāṇḍavāḥ sarve tvayā nāthena vīryavan tavaiva tejasā sarvān vijeṣyāmo vayaṃ ripūn

Mit dir als Beschützer, Kraftvoller, sind alle Pāṇḍavas wohl beschützt; durch deine Macht allein werden wir alle Feinde besiegen.“

Wort für Wort
sanāthāḥ pāṇḍavāḥ sarve tvayā nāthena vīryavan tavaiva tejasā sarvān vijeṣyāmo vayaṃ ripūn
Mit dir als Beschützer, Kraftvoller, sind alle Pāṇḍavas wohl beschützt; durch deine Macht allein werden wir alle Feinde besiegen.“

evam uktas tu hanumān bhīmasenam abhāṣata bhrātṛtvāt sauhṛdāc cāpi kariṣyāmi tava priyam

So angesprochen, sagte Hanumān zu Bhīmasena: „Aus Bruderliebe und Freundschaft werde ich dir zu Gefallen handeln.

Wort für Wort
evam uktas tu hanumān bhīmasenam abhāṣata bhrātṛtvāt sauhṛdāc cāpi kariṣyāmi tava priyam
So angesprochen, sagte Hanumān zu Bhīmasena: „Aus Bruderliebe und Freundschaft werde ich dir zu Gefallen handeln.

camūṃ vigāhya śatrūṇāṃ śaraśaktisamākulām yadā siṃharavaṃ vīra kariṣyasi mahābala tadāhaṃ bṛṃhayiṣyāmi svaraveṇa ravaṃ tava

Wenn du, in das von Pfeilen und Speeren wimmelnde Heer der Feinde eindringend, o Held, deinen Löwenschrei erhebst, Hochgewaltiger, dann werde ich mit meiner Stimme deinen Ruf verstärken.

Wort für Wort
camūṃ vigāhya śatrūṇāṃ śaraśaktisamākulām yadā siṃharavaṃ vīra kariṣyasi mahābala tadāhaṃ bṛṃhayiṣyāmi svaraveṇa ravaṃ tava
Wenn du, in das von Pfeilen und Speeren wimmelnde Heer der Feinde eindringend, o Held, deinen Löwenschrei erhebst, Hochgewaltiger, dann werde ich mit meiner Stimme deinen Ruf verstärken.

vijayasya dhvajasthaś ca nādān mokṣyāmi dāruṇān śatrūṇāṃ te prāṇaharān ity uktvāntaradhīyata

Und auf der Fahne des Sieges stehend, werde ich furchtbare Schreie ausstoßen, die deinen Feinden das Leben nehmen.“ So sprechend, verschwand er.

Wort für Wort
vijayasya dhvajasthaś ca nādān mokṣyāmi dāruṇān śatrūṇāṃ te prāṇaharān ity uktvāntaradhīyata
Und auf der Fahne des Sieges stehend, werde ich furchtbare Schreie ausstoßen, die deinen Feinden das Leben nehmen.“ So sprechend, verschwand er.

gate tasmin harivare bhīmo 'pi balināṃ varaḥ tena mārgeṇa vipulaṃ vyacarad gandhamādanam

Nachdem jener beste der Affen gegangen war, durchstreifte auch Bhīma, der Beste der Starken, auf jenem Weg das weite Gandhamādana.

Wort für Wort
gate tasmin harivare bhīmo 'pi balināṃ varaḥ tena mārgeṇa vipulaṃ vyacarad gandhamādanam
Nachdem jener beste der Affen gegangen war, durchstreifte auch Bhīma, der Beste der Starken, auf jenem Weg das weite Gandhamādana.

anusmaran vapus tasya śriyaṃ cāpratimāṃ bhuvi māhātmyam anubhāvaṃ ca smaran dāśarather yayau

Sich an dessen Gestalt erinnernd und an seine auf Erden unvergleichliche Herrlichkeit, an die Größe und Macht des Sohnes Daśarathas [Rāmas] denkend, zog er dahin.

Wort für Wort
anusmaran vapus tasya śriyaṃ cāpratimāṃ bhuvi māhātmyam anubhāvaṃ ca smaran dāśarather yayau
Sich an dessen Gestalt erinnernd und an seine auf Erden unvergleichliche Herrlichkeit, an die Größe und Macht des Sohnes Daśarathas [Rāmas] denkend, zog er dahin.

sa tāni ramaṇīyāni vanāny upavanāni ca viloḍayām āsa tadā saugandhikavanepsayā

Er durchsuchte jene lieblichen Wälder und Haine, im Verlangen nach dem Saugandhika-Wald.

Wort für Wort
sa tāni ramaṇīyāni vanāny upavanāni ca viloḍayām āsa tadā saugandhikavanepsayā
Er durchsuchte jene lieblichen Wälder und Haine, im Verlangen nach dem Saugandhika-Wald.

phullapadmavicitrāṇi puṣpitāni vanāni ca mattavāraṇayūthāni paṅkaklinnāni bhārata varṣatām iva meghānāṃ vṛndāni dadṛśe tadā

Blühende Wälder sah er, bunt von aufgeblühten Lotosblüten, und Herden brünstiger Elefanten, vom Schlamm benetzt, o Bhārata, wie Scharen regenspendender Wolken.

Wort für Wort
phullapadmavicitrāṇi puṣpitāni vanāni ca mattavāraṇayūthāni paṅkaklinnāni bhārata varṣatām iva meghānāṃ vṛndāni dadṛśe tadā
Blühende Wälder sah er, bunt von aufgeblühten Lotosblüten, und Herden brünstiger Elefanten, vom Schlamm benetzt, o Bhārata, wie Scharen regenspendender Wolken.

hariṇaiś cañcalāpāṅgair hariṇīsahitair vane saśaṣpakavalaiḥ śrīmān pathi dṛṣṭo drutaṃ yayau

Von Hirschen mit unsteten Augenwinkeln, samt ihren Hirschkühen, im Wald, mit Grasbüscheln im Maul, auf dem Weg erblickt, zog der Glanzvolle schnell weiter.

Wort für Wort
hariṇaiś cañcalāpāṅgair hariṇīsahitair vane saśaṣpakavalaiḥ śrīmān pathi dṛṣṭo drutaṃ yayau
Von Hirschen mit unsteten Augenwinkeln, samt ihren Hirschkühen, im Wald, mit Grasbüscheln im Maul, auf dem Weg erblickt, zog der Glanzvolle schnell weiter.

mahiṣaiś ca varāhaiś ca śārdūlaiś ca niṣevitam vyapetabhīr giriṃ śauryād bhīmaseno vyagāhata

Durch von Büffeln, Ebern und Tigern bewohnte Gebiete drang Bhīmasena, furchtlos durch seine Tapferkeit, in den Berg ein.

Wort für Wort
mahiṣaiś ca varāhaiś ca śārdūlaiś ca niṣevitam vyapetabhīr giriṃ śauryād bhīmaseno vyagāhata
Durch von Büffeln, Ebern und Tigern bewohnte Gebiete drang Bhīmasena, furchtlos durch seine Tapferkeit, in den Berg ein.

kusumānataśākhaiś ca tāmprapallavakomalaiḥ yācyamāna ivāraṇye drumair mārutakampitaiḥ

Von den unter der Blütenlast gebeugten Zweigen, zart mit kupferroten jungen Trieben, von den im Wald vom Wind bewegten Bäumen wie flehentlich gebeten,

Wort für Wort
kusumānataśākhaiś ca tāmprapallavakomalaiḥ yācyamāna ivāraṇye drumair mārutakampitaiḥ
Von den unter der Blütenlast gebeugten Zweigen, zart mit kupferroten jungen Trieben, von den im Wald vom Wind bewegten Bäumen wie flehentlich gebeten,

kṛtapadmāñjalipuṭā mattaṣaṭpadasevitāḥ priyatīrthavanā mārge padminīḥ samatikraman

zog er an den Lotosteichen mit ihren wie zum Gruß gefalteten Lotoshänden, umschwärmt von trunkenen Bienen, mit lieblichen Ufer-Wäldchen, auf seinem Weg vorüber.

Wort für Wort
kṛtapadmāñjalipuṭā mattaṣaṭpadasevitāḥ priyatīrthavanā mārge padminīḥ samatikraman
zog er an den Lotosteichen mit ihren wie zum Gruß gefalteten Lotoshänden, umschwärmt von trunkenen Bienen, mit lieblichen Ufer-Wäldchen, auf seinem Weg vorüber.

sajjamānamanodṛṣṭiḥ phulleṣu girisānuṣu draupadīvākyapātheyo bhīmaḥ śīghrataraṃ yayau

Mit Sinn und Blick an den blühenden Berghängen hängend, mit Draupadīs Worten als seiner Wegzehrung, zog Bhīma immer schneller dahin.

Wort für Wort
sajjamānamanodṛṣṭiḥ phulleṣu girisānuṣu draupadīvākyapātheyo bhīmaḥ śīghrataraṃ yayau
Mit Sinn und Blick an den blühenden Berghängen hängend, mit Draupadīs Worten als seiner Wegzehrung, zog Bhīma immer schneller dahin.

parivṛtte 'hani tataḥ prakīrṇahariṇe vane kāñcanair vimalaiḥ padmair dadarśa vipulāṃ nadīm

Als der Tag sich neigte, erblickte er dann in dem von Hirschen durchstreuten Wald einen weiten Fluss mit reinen, goldenen Lotosblüten.

Wort für Wort
parivṛtte 'hani tataḥ prakīrṇahariṇe vane kāñcanair vimalaiḥ padmair dadarśa vipulāṃ nadīm
Als der Tag sich neigte, erblickte er dann in dem von Hirschen durchstreuten Wald einen weiten Fluss mit reinen, goldenen Lotosblüten.

mattakāraṇḍavayutāṃ cakravākopaśobhitām racitām iva tasyādrer mālāṃ vimalapaṅkajām

Von trunkenen Kāraṇḍava-Enten belebt, von Cakravāka-Vögeln geschmückt, mit reinen Lotosblüten, gleichsam wie ein für jenen Berg geflochtener Kranz.

Wort für Wort
mattakāraṇḍavayutāṃ cakravākopaśobhitām racitām iva tasyādrer mālāṃ vimalapaṅkajām
Von trunkenen Kāraṇḍava-Enten belebt, von Cakravāka-Vögeln geschmückt, mit reinen Lotosblüten, gleichsam wie ein für jenen Berg geflochtener Kranz.

tasyāṃ nadyāṃ mahāsattvaḥ saugandhikavanaṃ mahat apaśyat prītijananaṃ bālārkasadṛśadyuti

An jenem Fluss erblickte der Hochgemute den großen Saugandhika-Wald, der Freude erweckte, von einem Glanz gleich der aufgehenden Sonne.

Wort für Wort
tasyāṃ nadyāṃ mahāsattvaḥ saugandhikavanaṃ mahat apaśyat prītijananaṃ bālārkasadṛśadyuti
An jenem Fluss erblickte der Hochgemute den großen Saugandhika-Wald, der Freude erweckte, von einem Glanz gleich der aufgehenden Sonne.

tad dṛṣṭvā labdhakāmaḥ sa manasā pāṇḍunandanaḥ vanavāsaparikliṣṭāṃ jagāma manasā priyām

Als er dies erblickte, fühlte der Sohn Pāṇḍus seinen Wunsch erfüllt; in Gedanken eilte er zu seiner vom Waldleben erschöpften Geliebten.

Wort für Wort
tad dṛṣṭvā labdhakāmaḥ sa manasā pāṇḍunandanaḥ vanavāsaparikliṣṭāṃ jagāma manasā priyām
Als er dies erblickte, fühlte der Sohn Pāṇḍus seinen Wunsch erfüllt; in Gedanken eilte er zu seiner vom Waldleben erschöpften Geliebten.

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