Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Vanaparva (Āraṇyakaparva)

Kapitel 152: Puṣkariṇīyuddham Der Kampf am Lotosteich

Bhīma erklärt den wachehabenden Rākṣasas seine Herkunft und Absicht, für Draupadī Saugandhika-Blüten zu pflücken; sie verwehren ihm den Zutritt zu Kuberas Lustgarten, doch Bhīma weist mit dem kṣatriyischen Grundsatz, dass Könige nicht bitten, jeden Anspruch der Rākṣasas auf Alleinbesitz zurück und dringt gewaltsam ein. Ein wilder Kampf entbrennt, in dem Bhīma mit seiner Keule Hunderte der Krodhavaśa-Rākṣasas erschlägt und die übrigen in die Flucht schlägt; er trinkt vom nektargleichen Wasser und pflückt die duftenden Blüten. Die geschlagenen Rākṣasas berichten Kubera, der lachend verkündet, er wisse wohl, dass dies um Kṛṣṇā-Draupadīs willen geschieht, und Bhīma gewähren lässt.

bhīma uvāca pāṇḍavo bhīmaseno 'haṃ dharmaputrād anantaraḥ viśālāṃ badarīṃ prāpto bhrātṛbhiḥ saha rākṣasāḥ

Bhīma sprach: „Ich bin der Pāṇḍava Bhīmasena, der nächste nach dem Sohn des Dharma; ich bin mit meinen Brüdern zur weiten Badarī gelangt, ihr Rākṣasas.

Wort für Wort
bhīma uvāca pāṇḍavo bhīmaseno 'haṃ dharmaputrād anantaraḥ viśālāṃ badarīṃ prāpto bhrātṛbhiḥ saha rākṣasāḥ
Bhīma sprach: „Ich bin der Pāṇḍava Bhīmasena, der nächste nach dem Sohn des Dharma; ich bin mit meinen Brüdern zur weiten Badarī gelangt, ihr Rākṣasas.

apaśyat tatra pañcālī saugandhikam anuttamam aniloḍham ito nūnaṃ sā bahūni parīpsati

Dort hat die Pāñcālī eine unvergleichliche Saugandhika-Blüte erblickt, vom Winde hergetragen; gewiss begehrt sie nun viele solcher, frisch von hier.

Wort für Wort
apaśyat tatra pañcālī saugandhikam anuttamam aniloḍham ito nūnaṃ sā bahūni parīpsati
Dort hat die Pāñcālī eine unvergleichliche Saugandhika-Blüte erblickt, vom Winde hergetragen; gewiss begehrt sie nun viele solcher, frisch von hier.

[Anm.: Der Vers ist knapp formuliert; gemeint ist wohl, dass Draupadī nach dem Anblick der einen, vom Wind verwehten Blüte (siehe Kap. 146) nun viele frische, unberührte Blüten von deren Ursprungsort begehrt.]

tasyā mām anavadyāṅgyā dharmapatnyāḥ priye sthitam puṣpāhāram iha prāptaṃ nibodhata niśācarāḥ

Wisset, ihr Nachtwandler, dass ich, dem Wohl jener makellos gegliederten, meiner rechtmäßigen Gattin ergeben, hierher gekommen bin, um Blüten zu holen.“

Wort für Wort
tasyā mām anavadyāṅgyā dharmapatnyāḥ priye sthitam puṣpāhāram iha prāptaṃ nibodhata niśācarāḥ
Wisset, ihr Nachtwandler, dass ich, dem Wohl jener makellos gegliederten, meiner rechtmäßigen Gattin ergeben, hierher gekommen bin, um Blüten zu holen.“

rākṣasā ūcuḥ ākrīḍo 'yaṃ kuberasya dayitaḥ puruṣarṣabha neha śakyaṃ manuṣyeṇa vihartuṃ martyadharmiṇā

Die Rākṣasas sprachen: „Dies ist der geliebte Lustgarten Kuberas, Stier der Männer; hier ist es keinem Menschen, der dem Los der Sterblichkeit unterworfen ist, erlaubt, sich zu ergehen.

Wort für Wort
rākṣasā ūcuḥ ākrīḍo 'yaṃ kuberasya dayitaḥ puruṣarṣabha neha śakyaṃ manuṣyeṇa vihartuṃ martyadharmiṇā
Die Rākṣasas sprachen: „Dies ist der geliebte Lustgarten Kuberas, Stier der Männer; hier ist es keinem Menschen, der dem Los der Sterblichkeit unterworfen ist, erlaubt, sich zu ergehen.

devarṣayas tathā yakṣā devāś cātra vṛkodara āmantrya yakṣapravaraṃ pibanti viharanti ca gandharvāpsarasaś caiva viharanty atra pāṇḍava

Göttliche Ṛṣis, ebenso Yakṣas und Götter, o Vṛkodara, trinken und ergehen sich hier nur nach Einladung des besten der Yakṣas; auch Gandharven und Apsaras ergehen sich hier, o Pāṇḍava.

Wort für Wort
devarṣayas tathā yakṣā devāś cātra vṛkodara āmantrya yakṣapravaraṃ pibanti viharanti ca gandharvāpsarasaś caiva viharanty atra pāṇḍava
Göttliche Ṛṣis, ebenso Yakṣas und Götter, o Vṛkodara, trinken und ergehen sich hier nur nach Einladung des besten der Yakṣas; auch Gandharven und Apsaras ergehen sich hier, o Pāṇḍava.

anyāyeneha yaḥ kaś cid avamanya dhaneśvaram vihartum icched durvṛttaḥ sa vinaśyed asaṃśayam

Wer immer hier auf ungerechte Weise, den Herrn der Schätze missachtend, sich zu ergehen wünscht, jener Übeltäter geht ohne Zweifel zugrunde.

Wort für Wort
anyāyeneha yaḥ kaś cid avamanya dhaneśvaram vihartum icched durvṛttaḥ sa vinaśyed asaṃśayam
Wer immer hier auf ungerechte Weise, den Herrn der Schätze missachtend, sich zu ergehen wünscht, jener Übeltäter geht ohne Zweifel zugrunde.

tam anādṛtya padmāni jihīrṣasi balād itaḥ dharmarājasya cātmānaṃ bravīṣi bhrātaraṃ katham

Ihn missachtend willst du mit Gewalt Lotosblüten von hier nehmen; wie kannst du dich da selbst einen Bruder des Dharmarāja nennen?“

Wort für Wort
tam anādṛtya padmāni jihīrṣasi balād itaḥ dharmarājasya cātmānaṃ bravīṣi bhrātaraṃ katham
Ihn missachtend willst du mit Gewalt Lotosblüten von hier nehmen; wie kannst du dich da selbst einen Bruder des Dharmarāja nennen?“

bhīma uvāca rākṣasās taṃ na paśyāmi dhaneśvaram ihāntike dṛṣṭvāpi ca mahārājaṃ nāhaṃ yācitum utsahe

Bhīma sprach: „Ihr Rākṣasas, ich sehe den Herrn der Schätze hier in der Nähe nicht; und selbst wenn ich den Großkönig sähe, würde ich mich nicht dazu entschließen, ihn zu bitten.

Wort für Wort
bhīma uvāca rākṣasās taṃ na paśyāmi dhaneśvaram ihāntike dṛṣṭvāpi ca mahārājaṃ nāhaṃ yācitum utsahe
Bhīma sprach: „Ihr Rākṣasas, ich sehe den Herrn der Schätze hier in der Nähe nicht; und selbst wenn ich den Großkönig sähe, würde ich mich nicht dazu entschließen, ihn zu bitten.

na hi yācanti rājāna eṣa dharmaḥ sanātanaḥ na cāhaṃ hātum icchāmi kṣātradharmaṃ kathaṃ cana

Denn Könige bitten nicht — dies ist das ewige Gesetz; und ich will keinesfalls die Pflicht eines Kṣatriya aufgeben.

Wort für Wort
na hi yācanti rājāna eṣa dharmaḥ sanātanaḥ na cāhaṃ hātum icchāmi kṣātradharmaṃ kathaṃ cana
Denn Könige bitten nicht — dies ist das ewige Gesetz; und ich will keinesfalls die Pflicht eines Kṣatriya aufgeben.

iyaṃ ca nalinī ramyā jātā parvatanirjhare neyaṃ bhavanam āsādya kuberasya mahātmanaḥ

Und dieser liebliche Lotosteich ist an einem Bergwasserfall entstanden; er gehört nicht zur Wohnstatt des hochherzigen Kubera.

Wort für Wort
iyaṃ ca nalinī ramyā jātā parvatanirjhare neyaṃ bhavanam āsādya kuberasya mahātmanaḥ
Und dieser liebliche Lotosteich ist an einem Bergwasserfall entstanden; er gehört nicht zur Wohnstatt des hochherzigen Kubera.

tulyā hi sarvabhūtānām iyaṃ vaiśravaṇasya ca evaṃgateṣu dravyeṣu kaḥ kaṃ yācitum arhati

Denn er gehört gleichermaßen allen Wesen wie auch Vaiśravaṇa; bei solcherart beschaffenen Gütern, wer sollte da wen um etwas bitten müssen?“

Wort für Wort
tulyā hi sarvabhūtānām iyaṃ vaiśravaṇasya ca evaṃgateṣu dravyeṣu kaḥ kaṃ yācitum arhati
Denn er gehört gleichermaßen allen Wesen wie auch Vaiśravaṇa; bei solcherart beschaffenen Gütern, wer sollte da wen um etwas bitten müssen?“

vaiśaṃpāyana uvāca ity uktvā rākṣasān sarvān bhīmaseno vyagāhata tataḥ sa rākṣasair vācā pratiṣiddhaḥ pratāpavān mā maivam iti sakrodhair bhartsayadbhiḥ samantataḥ

Vaiśaṃpāyana sprach: So zu allen Rākṣasas sprechend, drang Bhīmasena hinein; darauf wurde der Ruhmreiche von den Rākṣasas mit den Worten „Nicht doch, nicht doch!“ zurückgewiesen, indem sie ihn von allen Seiten voll Zorn bedrohten.

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca ity uktvā rākṣasān sarvān bhīmaseno vyagāhata tataḥ sa rākṣasair vācā pratiṣiddhaḥ pratāpavān mā maivam iti sakrodhair bhartsayadbhiḥ samantataḥ
Vaiśaṃpāyana sprach: So zu allen Rākṣasas sprechend, drang Bhīmasena hinein; darauf wurde der Ruhmreiche von den Rākṣasas mit den Worten „Nicht doch, nicht doch!“ zurückgewiesen, indem sie ihn von allen Seiten voll Zorn bedrohten.

kadarthīkṛtya tu sa tān rākṣasān bhīmavikramaḥ vyagāhata mahātejās te taṃ sarve nyavārayan

Doch sie missachtend, drang der von furchtbarer Kraft, hochgewaltige Bhīma in jene Rākṣasas ein; sie alle aber hielten ihn zurück.

Wort für Wort
kadarthīkṛtya tu sa tān rākṣasān bhīmavikramaḥ vyagāhata mahātejās te taṃ sarve nyavārayan
Doch sie missachtend, drang der von furchtbarer Kraft, hochgewaltige Bhīma in jene Rākṣasas ein; sie alle aber hielten ihn zurück.

gṛhṇīta badhnīta nikṛntatemaṃ pacāma khādāma ca bhīmasenam kruddhā bruvanto 'nuyayur drutaṃ te śastrāṇi codyamya vivṛttanetrāḥ

„Ergreift ihn! Bindet ihn! Zerschneidet ihn! Kochen und essen wollen wir Bhīmasena!“ So rufend, voll Zorn, mit rollenden Augen, ihre Waffen erhebend, verfolgten sie ihn eilends.

Wort für Wort
gṛhṇīta badhnīta nikṛntatemaṃ pacāma khādāma ca bhīmasenam kruddhā bruvanto 'nuyayur drutaṃ te śastrāṇi codyamya vivṛttanetrāḥ
„Ergreift ihn! Bindet ihn! Zerschneidet ihn! Kochen und essen wollen wir Bhīmasena!“ So rufend, voll Zorn, mit rollenden Augen, ihre Waffen erhebend, verfolgten sie ihn eilends.

tataḥ sa gurvīṃ yamadaṇḍakalpāṃ mahāgadāṃ kāñcanapaṭṭanaddhām pragṛhya tān abhyapatat tarasvī tato 'bravīt tiṣṭhata tiṣṭhateti

Da ergriff er seine schwere, dem Stab Yamas gleichende gewaltige Keule, mit goldenen Bändern umwunden, und stürzte sich, der Schnellkräftige, auf sie; dann rief er: „Bleibt stehen! Bleibt stehen!“

Wort für Wort
tataḥ sa gurvīṃ yamadaṇḍakalpāṃ mahāgadāṃ kāñcanapaṭṭanaddhām pragṛhya tān abhyapatat tarasvī tato 'bravīt tiṣṭhata tiṣṭhateti
Da ergriff er seine schwere, dem Stab Yamas gleichende gewaltige Keule, mit goldenen Bändern umwunden, und stürzte sich, der Schnellkräftige, auf sie; dann rief er: „Bleibt stehen! Bleibt stehen!“

te taṃ tadā tomarapaṭṭiśādyair vyāvidhya śastraiḥ sahasābhipetuḥ jighāṃsavaḥ krodhavaśāḥ subhīmā bhīmaṃ samantāt parivavrur ugrāḥ

Sie aber, mit Speeren, Spießen und anderen Waffen schwingend, stürmten plötzlich auf ihn los; mordlustig, von Zorn überwältigt, überaus furchtbar, umringten die grimmigen Rākṣasas Bhīma von allen Seiten.

Wort für Wort
te taṃ tadā tomarapaṭṭiśādyair vyāvidhya śastraiḥ sahasābhipetuḥ jighāṃsavaḥ krodhavaśāḥ subhīmā bhīmaṃ samantāt parivavrur ugrāḥ
Sie aber, mit Speeren, Spießen und anderen Waffen schwingend, stürmten plötzlich auf ihn los; mordlustig, von Zorn überwältigt, überaus furchtbar, umringten die grimmigen Rākṣasas Bhīma von allen Seiten.

vātena kuntyāṃ balavān sa jātaḥ śūras tarasvī dviṣatāṃ nihantā satye ca dharme ca rataḥ sadaiva parākrame śatrubhir apradhṛṣyaḥ

Er, der vom Wind in Kuntī als der Starke gezeugt worden war, der Held, der Schnellkräftige, der Vernichter der Feinde, der stets an Wahrheit und Recht Erfreute, der im Kampf von Feinden Unbezwingbare —

Wort für Wort
vātena kuntyāṃ balavān sa jātaḥ śūras tarasvī dviṣatāṃ nihantā satye ca dharme ca rataḥ sadaiva parākrame śatrubhir apradhṛṣyaḥ
Er, der vom Wind in Kuntī als der Starke gezeugt worden war, der Held, der Schnellkräftige, der Vernichter der Feinde, der stets an Wahrheit und Recht Erfreute, der im Kampf von Feinden Unbezwingbare —

teṣāṃ sa mārgān vividhān mahātmā nihatya śastrāṇi ca śātravāṇām yathāpravīrān nijaghāna vīraḥ paraḥśatān puṣkariṇīsamīpe

er, der Hochherzige, versperrte ihre mannigfachen Angriffswege und schlug die Waffen der Feinde nieder; der Held erschlug ihre tapfersten Kämpfer zu Hunderten, nahe dem Lotosteich.

Wort für Wort
teṣāṃ sa mārgān vividhān mahātmā nihatya śastrāṇi ca śātravāṇām yathāpravīrān nijaghāna vīraḥ paraḥśatān puṣkariṇīsamīpe
er, der Hochherzige, versperrte ihre mannigfachen Angriffswege und schlug die Waffen der Feinde nieder; der Held erschlug ihre tapfersten Kämpfer zu Hunderten, nahe dem Lotosteich.

te tasya vīryaṃ ca balaṃ ca dṛṣṭvā vidyābalaṃ bāhubalaṃ tathaiva aśaknuvantaḥ sahitāḥ samantād dhatapravīrāḥ sahasā nivṛttāḥ

Als sie seine Tatkraft und Stärke erblickten, die Macht seines Wissens ebenso wie die Kraft seiner Arme, vermochten sie, selbst vereint von allen Seiten, nichts gegen ihn; ihrer tapfersten Kämpfer beraubt, wandten sie sich plötzlich zur Flucht.

Wort für Wort
te tasya vīryaṃ ca balaṃ ca dṛṣṭvā vidyābalaṃ bāhubalaṃ tathaiva aśaknuvantaḥ sahitāḥ samantād dhatapravīrāḥ sahasā nivṛttāḥ
Als sie seine Tatkraft und Stärke erblickten, die Macht seines Wissens ebenso wie die Kraft seiner Arme, vermochten sie, selbst vereint von allen Seiten, nichts gegen ihn; ihrer tapfersten Kämpfer beraubt, wandten sie sich plötzlich zur Flucht.

vidīryamāṇās tata eva tūrṇam ākāśam āsthāya vimūḍhasaṃjñāḥ kailāsaśṛṅgāṇy abhidudruvus te bhīmārditāḥ krodhavaśāḥ prabhagnāḥ

Auseinandergesprengt, stiegen sie sogleich eilends in die Luft empor, von Sinnen benommen; die von Bhīma bedrängten, geschlagenen Krodhavaśas flohen zu den Gipfeln des Kailāsa.

Wort für Wort
vidīryamāṇās tata eva tūrṇam ākāśam āsthāya vimūḍhasaṃjñāḥ kailāsaśṛṅgāṇy abhidudruvus te bhīmārditāḥ krodhavaśāḥ prabhagnāḥ
Auseinandergesprengt, stiegen sie sogleich eilends in die Luft empor, von Sinnen benommen; die von Bhīma bedrängten, geschlagenen Krodhavaśas flohen zu den Gipfeln des Kailāsa.

sa śakravad dānavadaityasaṃghān vikramya jitvā ca raṇe 'risaṃghān vigāhya tāṃ puṣkariṇīṃ jitāriḥ kāmāya jagrāha tato 'mbujāni

Er, der wie Indra über die Scharen der Dānavas und Daityas mit Kraft die Scharen der Feinde im Kampf besiegt hatte, drang, als Sieger über seine Feinde, in jenen Lotosteich ein und pflückte nach Belieben die Lotosblüten.

Wort für Wort
sa śakravad dānavadaityasaṃghān vikramya jitvā ca raṇe 'risaṃghān vigāhya tāṃ puṣkariṇīṃ jitāriḥ kāmāya jagrāha tato 'mbujāni
Er, der wie Indra über die Scharen der Dānavas und Daityas mit Kraft die Scharen der Feinde im Kampf besiegt hatte, drang, als Sieger über seine Feinde, in jenen Lotosteich ein und pflückte nach Belieben die Lotosblüten.

tataḥ sa pītvāmṛtakalpam ambho bhūyo babhūvottamavīryatejāḥ utpāṭya jagrāha tato 'mbujāni saugandhikāny uttamagandhavanti

Darauf, nachdem er das dem Nektar gleiche Wasser getrunken hatte, wurde er noch mehr von höchster Tatkraft und Glanz erfüllt; er riss die Saugandhika-Lotosblüten aus, von höchstem Duft, und ergriff sie.

Wort für Wort
tataḥ sa pītvāmṛtakalpam ambho bhūyo babhūvottamavīryatejāḥ utpāṭya jagrāha tato 'mbujāni saugandhikāny uttamagandhavanti
Darauf, nachdem er das dem Nektar gleiche Wasser getrunken hatte, wurde er noch mehr von höchster Tatkraft und Glanz erfüllt; er riss die Saugandhika-Lotosblüten aus, von höchstem Duft, und ergriff sie.

tatas tu te krodhavaśāḥ sametya dhaneśvaraṃ bhīmabalapraṇunnāḥ bhīmasya vīryaṃ ca balaṃ ca saṃkhye yathāvad ācakhyur atīva dīnāḥ

Da versammelten sich die von Bhīmas Kraft geschlagenen Krodhavaśas bei dem Herrn der Schätze und berichteten ihm, überaus kleinlaut, wahrheitsgemäß von Bhīmas Tatkraft und Stärke im Kampf.

Wort für Wort
tatas tu te krodhavaśāḥ sametya dhaneśvaraṃ bhīmabalapraṇunnāḥ bhīmasya vīryaṃ ca balaṃ ca saṃkhye yathāvad ācakhyur atīva dīnāḥ
Da versammelten sich die von Bhīmas Kraft geschlagenen Krodhavaśas bei dem Herrn der Schätze und berichteten ihm, überaus kleinlaut, wahrheitsgemäß von Bhīmas Tatkraft und Stärke im Kampf.

teṣāṃ vacas tat tu niśamya devaḥ prahasya rakṣāṃśi tato 'bhyuvāca gṛhṇātu bhīmo jalajāni kāmaṃ kṛṣṇānimittaṃ viditaṃ mamaitat

Nachdem der Gott diese ihre Worte vernommen hatte, sprach er lachend zu den Rākṣasas: „Bhīma möge die Wasserblumen nach Belieben nehmen; um Kṛṣṇās willen — das ist mir wohl bekannt.“

Wort für Wort
teṣāṃ vacas tat tu niśamya devaḥ prahasya rakṣāṃśi tato 'bhyuvāca gṛhṇātu bhīmo jalajāni kāmaṃ kṛṣṇānimittaṃ viditaṃ mamaitat
Nachdem der Gott diese ihre Worte vernommen hatte, sprach er lachend zu den Rākṣasas: „Bhīma möge die Wasserblumen nach Belieben nehmen; um Kṛṣṇās willen — das ist mir wohl bekannt.“

tato 'bhyanujñāya dhaneśvaraṃ te jagmuḥ kurūṇāṃ pravaraṃ viroṣāḥ bhīmaṃ ca tasyāṃ dadṛśur nalinyāṃ yathopajoṣaṃ viharantam ekam

Da, vom Herrn der Schätze entlassen, gingen sie, des Zorns entledigt, zu dem Besten der Kurus; und sie sahen Bhīma an jenem Lotosteich, wie er nach Herzenslust allein sich erging.

Wort für Wort
tato 'bhyanujñāya dhaneśvaraṃ te jagmuḥ kurūṇāṃ pravaraṃ viroṣāḥ bhīmaṃ ca tasyāṃ dadṛśur nalinyāṃ yathopajoṣaṃ viharantam ekam
Da, vom Herrn der Schätze entlassen, gingen sie, des Zorns entledigt, zu dem Besten der Kurus; und sie sahen Bhīma an jenem Lotosteich, wie er nach Herzenslust allein sich erging.

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