Bharadvāja bemerkt beim Betreten seiner Einsiedelei, dass ihn die heiligen Feuer nicht mehr wie gewohnt empfangen, und erfährt vom blinden Torwächter, dass sein Sohn Yavakrī von einem Rākṣasa erschlagen wurde, nachdem er zu Raibhyas Wohnstatt gegangen war. In tiefer Klage erinnert Bharadvāja an die Buße, die sein Sohn für die Brahmanen auf sich nahm, und spricht - von Kummer überwältigt - den prophetischen Fluch aus, dass Raibhyas eigener ältester Sohn diesen bald töten werde, so wie er selbst nun aus Kummer sein Leben aufgeben wird. Nach seiner vielfachen Klage verbrennt Bharadvāja den Leichnam seines Sohnes und geht selbst in das lodernde Feuer.
Lomaśa sprach: Bharadvāja aber, o Sohn der Kuntī, nachdem er sein tägliches Studium vollzogen hatte, nahm ein Bündel Brennholz und betrat seine eigene Einsiedelei.
Lomaśa sprach: Bharadvāja aber, o Sohn der Kuntī, nachdem er sein tägliches Studium vollzogen hatte, nahm ein Bündel Brennholz und betrat seine eigene Einsiedelei.
taṃ sma dṛṣṭvā purā sarve pratyuttiṣṭhanti pāvakāḥ na tv enam upatiṣṭhanti hataputraṃ tadāgnayaḥ
Früher erhoben sich beim Anblick von ihm stets alle Feuer zu seinem Empfang; doch nun, da sein Sohn getötet war, erhoben sich die Feuer nicht mehr, um ihn zu empfangen.
Wort für Wort
taṃ sma dṛṣṭvā purā sarve pratyuttiṣṭhanti pāvakāḥ na tv enam upatiṣṭhanti hataputraṃ tadāgnayaḥ
Früher erhoben sich beim Anblick von ihm stets alle Feuer zu seinem Empfang; doch nun, da sein Sohn getötet war, erhoben sich die Feuer nicht mehr, um ihn zu empfangen.
vaikṛtaṃ tv agnihotre sa lakṣayitvā mahātapāḥ tam andhaṃ śūdram āsīnaṃ gṛhapālam athābravīt
Als der von gewaltiger Askese Erfüllte diese Veränderung beim Feueropfer bemerkte, sprach er zu jenem blinden, dasitzenden Śūdra, dem Wächter des Hauses:
Wort für Wort
vaikṛtaṃ tv agnihotre sa lakṣayitvā mahātapāḥ tam andhaṃ śūdram āsīnaṃ gṛhapālam athābravīt
Als der von gewaltiger Askese Erfüllte diese Veränderung beim Feueropfer bemerkte, sprach er zu jenem blinden, dasitzenden Śūdra, dem Wächter des Hauses:
kiṃ nu me nāgnayaḥ śūdra pratinandanti darśanam tvaṃ cāpi na yathāpūrvaṃ kaccit kṣemam ihāśrame
'Weshalb wohl, o Śūdra, freuen sich die Feuer nicht mehr über meinen Anblick? Und auch du bist nicht wie früher - ist denn hier in der Einsiedelei alles wohlauf?'
Wort für Wort
kiṃ nu me nāgnayaḥ śūdra pratinandanti darśanam tvaṃ cāpi na yathāpūrvaṃ kaccit kṣemam ihāśrame
'Weshalb wohl, o Śūdra, freuen sich die Feuer nicht mehr über meinen Anblick? Und auch du bist nicht wie früher - ist denn hier in der Einsiedelei alles wohlauf?'
pratiṣiddho mayā tāta raibhyāvasathadarśanāt gatavān eva taṃ kṣudraṃ kālāntakayamopamam
'Von mir gewarnt, mein Sohn, den Anblick von Raibhyas Wohnstatt zu meiden, bist du dennoch zu jenem Furchtbaren gegangen, der dem alles beendenden Yama gleicht.'
Wort für Wort
pratiṣiddho mayā tāta raibhyāvasathadarśanāt gatavān eva taṃ kṣudraṃ kālāntakayamopamam
'Von mir gewarnt, mein Sohn, den Anblick von Raibhyas Wohnstatt zu meiden, bist du dennoch zu jenem Furchtbaren gegangen, der dem alles beendenden Yama gleicht.'
yaḥ sa jānan mahātejā vṛddhasyaikaṃ mamātmajam gatavān eva kopasya vaśaṃ paramadurmatiḥ
'Er, der von gewaltiger Glut Erfüllte, obwohl er wusste, dass du mein einziger Sohn im Alter warst, geriet dennoch, von übler Gesinnung, in die Gewalt des Zorns.'
Wort für Wort
yaḥ sa jānan mahātejā vṛddhasyaikaṃ mamātmajam gatavān eva kopasya vaśaṃ paramadurmatiḥ
'Er, der von gewaltiger Glut Erfüllte, obwohl er wusste, dass du mein einziger Sohn im Alter warst, geriet dennoch, von übler Gesinnung, in die Gewalt des Zorns.'
'So wie ich, sündig geworden, aus Kummer um meinen Sohn meinen Leib aufgeben werde, so möge Raibhyas ältester Sohn den unschuldigen Raibhya bald töten.'
'So wie ich, sündig geworden, aus Kummer um meinen Sohn meinen Leib aufgeben werde, so möge Raibhyas ältester Sohn den unschuldigen Raibhya bald töten.'
sukhino vai narā yeṣāṃ jātyā putro na vidyate te putraśokam aprāpya vicaranti yathāsukham
'Glücklich sind wahrlich die Menschen, denen von Geburt an kein Sohn beschieden ist; sie wandeln, ohne Kummer um einen Sohn zu erfahren, nach Belieben umher.'
Wort für Wort
sukhino vai narā yeṣāṃ jātyā putro na vidyate te putraśokam aprāpya vicaranti yathāsukham
'Glücklich sind wahrlich die Menschen, denen von Geburt an kein Sohn beschieden ist; sie wandeln, ohne Kummer um einen Sohn zu erfahren, nach Belieben umher.'