Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 10 Soma: Seher und Vater der Götter

pra tu drava pari kośaṃ ni ṣīda nṛbhiḥ punāno abhi vājamarṣa aśvaṃ na tvā vājinaṃ marjayanto 'cchā barhī raśanābhirnayanti

Lauf nur hervor, setze dich rings um den Kübel, läuternd, von Männern (gereinigt), strömt hin zur Kraftgabe; wie ein Ross reiben sie dich, den Kraftvollen, ab, zum Streu führen sie (dich) mit Zügeln.

svāyudhaḥ pavate deva induraśastihā vṛjanā rakṣamāṇaḥ pitā devānāṃ janitā sudakṣo viṣṭambho divo dharuṇaḥ pṛthivyāḥ

Mit schönen Waffen läutert sich der göttliche Tropfen, die Verwünschung erschlagend, die Bezirke [Anm.: vṛjana] hütend, der Vater der Götter, Erzeuger, gut Kraftbegabte, Stütze des Himmels, Halter der Erde.

ṛṣirvipraḥ puraetā janānāmṛbhurdhīra uśanā kāvyena sa cidviveda nihitaṃ yadāsāmapīcyā3ṃ guhyaṃ nāma gonām

Ein Seher, Redner, Vorangeher der Menschen, ein Ṛbhu-gleicher, weiser Uśanā durch seine Dichterkraft; er fand, was von diesen (Kühen) verborgen lag, den geheimen, verhüllten Namen der Kühe.

Pluti-Form apīcyā3ṃ im Text; Konstruktion unsicher [?].

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