Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 80 Soma: das gespannte Seihtuch und die Kraft der Läuterung

pavitraṃ te vitataṃ brahmaṇaspate prabhurgātrāṇi paryeṣi viśvataḥ ataptatanūrna tadāmo aśnute śṛtāsa idvahantaḥ saṃ tadāśata

Dein Seihtuch ist ausgespannt, Herr des Gebets; als Mächtiger durchdringst du alle Glieder von allen Seiten; wer keinen durchglühten Leib hat, erlangt das nicht, roh; nur die Gargekochten, die tragen, erreichen es gemeinsam.

tapoṣpavitraṃ vitataṃ divaspade 'rcanto asya tantavo vyasthiran avantyasya pavītāramāśavo divaḥ pṛṣṭhamadhi rohanti tejasā

Glut ist das Seihtuch, ausgespannt am Standort des Himmels; die Fäden dieses Somas, preisend, haben sich verteilt; die Raschen begünstigen den Läuterer, sie steigen durch ihre Glut auf den Rücken des Himmels.

arūrucaduṣasaḥ pṛśniragriya ukṣā mimeti bhuvaneṣu vājayuḥ māyāvino mamire asya māyayā nṛcakṣasaḥ pitaro garbhamā dadhuḥ

Der Gefleckte hat die ersten Morgenröten erglänzen lassen; der Stier misst aus in den Welten, nach Kraft strebend; die Zauberkundigen haben mit seiner Zauberkraft gemessen; die Väter, die Männer-Schauenden, legten den Keim hinein [?].

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