Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 369 Rätselvers vom Mond, Kämpfer und Indras Helfern

Rätselhafte Strophen (Śākvara-Stil); Deutung des Anfangs unsicher.

vidhuṃ dadrāṇaṃ samane bahūnāṃ yuvānaṃ santaṃ palito jagāra devasya paśya kāvyaṃ mahitvādyā mamāra sa hyaḥ samāna

Den Mond [?] [Anm.: vidhu = „Mond“ oder „Einsamer, Abgesonderter“], der im Getümmel vieler flattert [?], den jungen, hat der Greis [?] verschlungen. Sieh die Dichterkraft des Gottes in ihrer Größe: Heute ist er gestorben, gestern lebte er noch [?] [Anm.: Textzustand fraglich; sa hyaḥ samāna gedeutet als „er, gestern noch derselbe“].

śākmanā śāko aruṇaḥ suparṇa ā yo mahaḥ śūraḥ sanādanīḍaḥ yacciketa satyamittanna moghaṃ vasu spārhamuta jetota dātā

Mit Kraft ist der Kräftige gekommen, der Rötliche, der Schönbeschwingte [Anm.: suparṇa], der große Held, der von altersher ohne Nest ist. Was er erkannte, ist wahrhaftig und nicht nichtig: ein begehrenswertes Gut; er ist ebenso Sieger wie Geber.

aibhirdade vṛṣṇyā pauṃsyāni yebhiraukṣadvṛtrahatyāya vajrī ye karmaṇaḥ kriyamāṇasya mahna ṛtekarmamudajāyanta devāḥ

Mit diesen [Kräften] nahm er die Mannestaten der Manneskraft an, mit denen der Keulenträger zur Vritra-Tötung [den Boden] netzte [?]. Die Götter [sind es], die ohne das Werk aus dem Werk, das gewirkt wird, in seiner Größe entstanden [?] [Anm.: Textzustand fraglich].

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