Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 239 Soma: Sieben Kühe, vier Welten, die Banner des Gottes

trirasmai sapta dhenavo duduhrire satyāmāśiraṃ parame vyomani catvāryanyā bhuvanāni nirṇije cārūṇi cakre yadṛtairavardhata

Ihm melkten dreimal sieben Kühe die wahre Mischung im höchsten Himmelsraum; vier andere Welten schmückte er [?] zu lieblicher Gestalt, als er durch die Ordnungen wuchs.

sa bhakṣamāṇo amṛtasya cāruṇa ubhe dyāvā kāvyenā vi śaśrathe tejiṣṭhā apo maṃhanā pari vyata yadī devasya śravasā sado viduḥ

Er, der Anteil am Unsterblichen nehmend, machte die beiden Welten durch seine Dichtkraft locker [?]; die schärfsten Wasser umhüllte er mit seiner Freigebigkeit, wenn sie durch des Gottes Ruhm den Sitz kennen.

te asya santu ketavo 'mṛtyavo 'dābhyāso januṣī ubhe anu yebhirnṛmṇā ca devyā ca punata ādidrājānaṃ mananā agṛbhṇata

Das seien seine Banner, unsterblich, unbetrügbar, beiden Geburten [Anm.: Himmel und Erde] folgend, mit denen sie sich in männlicher Kraft und göttlich läutern; dann ergriffen die Denkenden den Herrscher.

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