pavasva devavīrati pavitraṃ soma raṃhyā indramindo vṛṣā viśa
Klär dich, göttersuchend, durch das Schafhaarsieb, Soma, eile; Indra, [du] Tropfen, [sei] der Stier, komm hin zu ihm.
Sāmaveda · Uttarārcika
pavasva devavīrati pavitraṃ soma raṃhyā indramindo vṛṣā viśa
Klär dich, göttersuchend, durch das Schafhaarsieb, Soma, eile; Indra, [du] Tropfen, [sei] der Stier, komm hin zu ihm.
ā vacyasva mahi psaro vṛṣendo dyumnavattamaḥ ā yoniṃ dharṇasiḥ sadaḥ
Ergieße dich, [du] gewaltiger Genuss, Stier, Tropfen, sehr glanzvoll, zum Schoß, der Tragende, zum Sitz.
adhukṣata priyaṃ madhu dhārā sutasya vedhasaḥ apo vasiṣṭa sukratuḥ
Sie haben den lieben Honig gemolken, die Ströme des gepressten [Somas], des Ordners; er hat sich in den Wassern niedergelassen, der Kraftvolle.
mahāntaṃ tvā mahīranvāpo arṣanti sindhavaḥ yadgobhirvāsayiṣyase
Dich, den Großen, strömen die großen Wasser, die Ströme, entgegen, wenn du mit den Milchmischungen bekleidet werden wirst.
samudro apsu māmṛje viṣṭambho dharuṇo divaḥ somaḥ pavitre asmayuḥ
Das Meer ist in den Wassern gereinigt worden, die Stütze, der Halter des Himmels; Soma im Schafhaarsieb, uns zugewandt [?].
acikradadvṛṣā harirmahānmitro na darśataḥ saṃ sūryeṇa didyute
Er hat gebrüllt, der Stier, der Falbe, der Große, wie Mitra anzuschauen; er leuchtet zusammen mit der Sonne.
girasta inda ojasā marmṛjyante apasyuvaḥ yābhirmadāya śumbhase
Die Lieder für dich, Indu, werden mit Kraft geputzt von den Werkfreudigen, mit denen du zur Berauschung geschmückt wirst.
taṃ tvā madāya ghṛṣvaya u lokakṛtnumīmahe tava praśastaye mahe
Dich, den Raum-Schaffenden, den Kühnen, bitten wir zur Berauschung, zu deinem großen Preis.
goṣā indo nṛṣā asyaśvasā vājasā uta ātmā yajñasya pūrvyaḥ
Rinder-, Männer-, Rosse-, Siegespreis-Gewinner bist du, Indu, und die Seele der Weihehandlung, der erste.
Textzustand: „asyaśvasā“ wohl für „asi aśvasā“.
asmabhyamindavindriyaṃ madhoḥ pavasva dhārayā parjanyo vṛṣṭimāṃ iva
Uns, Indu, klär Indras Kraft mit dem Strom des Honigs, wie Parjanya, der Regenreiche.